Autoneum (AUTN)

  • Autoneum über den Erwartungen Der Automobilzulieferer Autoneum hat im letzten Jahr weniger verdient, bleibt mit den Jahreszahlen aber über den Markterwartungen. Der Reingewinn nahm um 33% auf 68,2 Mio CHF ab (VJ 102,8 Mio) und der Reingewinn nach Minderheiten um 47% auf 42,2 Mio CHF (VJ 78,9 Mio). Die Aktionäre sollen gleichwohl in den Genuss einer unveränderten Dividende von 4,50 CHF pro Papier kommen, wie das Winterthurer Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Das Unternehmen hatte einen tieferen Gewinn in Aussicht gestellt. Dies wird mit der Zahlung von 31,5 Mio CHF an das deutsche Kartellamt sowie mit einer "normalisierten" Steuerquote begründet. Auch der operative Gewinn (EBIT) war wegen der Busse rückläufig: Er verringerte sich um 6,4% auf 126,5 Mio CHF, und die entsprechende Marge kam bei 6,1% nach 6,9% zu liegen. Ohne die Zahlung an das Kartellamt hätte jedoch ein 17% höherer EBIT und eine rekordhohe Marge von 7,6% ausgewiesen werden können, teilt das Unternehmen weiter mit. Die Verbesserungen werden mit gut ausgelasteten Produktionskapazitäten in Europa, Materialeffizienz in Nordamerika und Asien sowie operativer Exzellenz begründet. Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen: Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Reingewinn nach Minderheiten von 40,1 Mio CHF und einem EBIT von 121,3 Mio CHF gerechnet. Bereits vor einigen Wochen hatte Autoneum den Umsatz bekanntgegeben. Dieser stieg um 6,7% auf 2,09 Mrd CHF, in Lokalwährungen hätte sogar ein Plus von 11% resultiert. Beim Ausblick auf das Jahr 2016 erwartet Autoneum, dass die weltweite Automobilproduktion um 3% steigen wird. Autoneum will dieses Plus übertrumpfen und peilt ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen von 4% bis 5% an. Die 2015 erreichte operative Marge soll ausserdem übertroffen werden. (AWP)

  • 08.03.2016 | 08:49

    #AUTONEUM – Liegen hier +20% drin?

    (wirtschaftsinformation.ch) – Nach starken Jahreszahlen hat sich heute die Credit Suisse zu AUTONEUM (CHF 234.80) geäussert. Das Kursziel für die Aktie des Automobilzulieferers wurde von CHF 240 auf CHF 280 erhöht, womit der zuständige Analyst ein Aufwärtspotenzial von fast +20% sieht. Dementsprechend lautet die Einstufung „Outperform“. Im Researchkommentar heisst es, dass die günstige Bewertung die Aktie nach unten absichere. Das Management sei in der Lage, noch mehr Wert für die Aktionäre zu generieren, da eine sehr konsistente Strategie diszipliniert verfolgt werde. AUTONEUM wird weiterhin auf der Favoritenliste der Credit Suisse geführt.

  • Autoneum erwartet Halbjahr über den Erwartungen - Brasilien bleibt schwach 07.06.2016 15:30 Winterthur (awp) - Der Automobilzulieferer Autoneum ist gut unterwegs. Für das erste Semester 2016 zeichnen sich überraschend positive Umsatzzahlen ab, wie CEO Martin Hirzel im Interview mit AWP sagte. Die Schlüsselmärkte Europa, USA und Asien entwickelten sich gut. "Daher bin ich überzeugt, dass wir im ersten Semester stärker als die angepeilten 4% bis 5% zulegen werden", so der Konzernchef. Nachwehen der VW-Krise seien nicht spürbar. Nordamerika eile zudem von einem Produktionsrekord zum nächsten, und in Asien sei China allen Unkenrufen zum Trotz weiterhin ein sehr dynamischer Markt, so Hirzel weiter. Ein Wermutstropfen bleibt die Entwicklung in Südamerika. In Brasilien sei die Autoproduktion im ersten Halbjahr um weitere 20% eingebrochen. "In einem solchen Umfeld kann man kaum Geld verdienen." Hirzel geht deshalb weiterhin davon aus, dass diese Geschäftseinheit im Gesamtjahr rote Zahlen schreiben wird. Noch nicht spruchreif sind die Iran-Pläne des Unternehmens: Es würden "konkrete Gespräche" mit zwei Kunden geführt. Zudem liefen intern Abklärungen. "Eine Fabrik wird so oder so frühestens in drei bis fünf Jahren in Betrieb gehen", sagte der Autoneum-Chef. Eine klare Absage erteilt er strategischen Änderungen. Der Einstieg in Segmente ausserhalb der Automobilindustrie stehe ebensowenig zur Debatte wie eine Diversifikation innerhalb des Autosegments. Akquisitionen steht der CEO ausserdem distanziert gegenüber: "Aktuell sind die Preisvorstellungen nicht attraktiv, ich sehe in den nächsten Monaten keine Akquisitionen", so der CEO. Im Fokus stehe vielmehr organisches Wachstum. (Das vollständige Interview können Sie auf dem Premiumdienst von AWP lesen.) rw/cp (AWP)

  • Autoneum legt im ersten Halbjahr deutlich zu Autoneum, Zulieferer in der Automobilindustrie, hat für das erste Geschäftshalbjahr gute Resultate erzielt. Sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz legte die Winterthurer Industriegruppe deutlich zu. Der Konzerngewinn stieg in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres laut einer Mitteilung des Unternehmens vom Dienstag um rund 380 Prozent auf 81,4 Millionen Franken. Dieser Sprung ist hauptsächlich auf die Zahlung einer Busse an das deutsche Bundeskartellamt in Höhe von 31,5 Millionen Franken im Jahr Vorjahr sowie dem Verkauf eines Werks im amerikanischen Chicago Heights zurückzuführen. Doch auch adjustiert legte der Reingewinn um rund 25 Prozent auf 60,6 Millionen Franken zu. Auch beim Umsatz hat Autoneum den seit einiger Zeit eingeschlagenen Wachstumskurs fortgesetzt. Die Einnahmen erhöhten sich um 7,5 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Franken. In Lokalwährungen sowie bereinigt um den Verkauf des Werks in Chicago Heights in den USA betrug das organische Wachstum bei den Einnahmen 10,3 Prozent. Die Betriebsgewinnmarge auf Stufe Ebit erhöhte sich im ersten Semester gegenüber der Vorjahresperiode um 0,6 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent, wenn man die Sondereffekte unberücksichtigt lässt. Im Vorjahreszeitraum hatte Autoneum ohne die Strafzahlung an das deutsche Bundeskartellamt eine eine operative Gewinnmarge von 7,7 Prozent erwirtschaftet. Für das Gesamtjahr erwartet des Management von Autoneum einen Konzernumsatz von bis zu 2,2 Milliarden Franken. Im zweiten Semester ist laut Communiqué auch 2016 mit einer Ebit-Marge von über 8 Prozent vor besagten Sondereffekten zu rechnen. (SDA)

  • Autoneum bekräftigt Jahresziele 2016 und Mittelfristziele 2020 09.11.2016 08:20 Winterthur (awp) - Autoneum bekräftigt die Jahresziele. Weiterhin wird ein Umsatz von "bis zu 2,2 Mrd CHF" und eine EBIT-Marge (vor Sondereffekten) von "über 8%" erwartet, wie der Automobilzulieferer am Mittwoch im Vorfeld eines Medien- und Analystentreffens mitteilt. Im Vorjahr war ein Umsatz von 2,09 Mrd CHF und eine EBIT-Marge (bereinigt) von 7,6% erzielt worden. Bestätigt werden ausserdem die Mittelfristziele, die bis 2020 erreicht werden sollen. Es wird unverändert ein Umsatz von 2,6 Mrd CHF, ein Anteil der Emerging Markets von über 20% sowie eine EBITDA-Marge von 12% angepeilt. Die Abschreibungen würden von dieser EBITDA-Marge 4 Prozentpunkte ausmachen, womit ein EBIT von 8% angepeilt wird, wie den Unterlagen weiter zu entnehmen ist. Aufgeschlüsselt nach Geschäftsregionen wird für Europa eine EBIT-Marge von 6% angestrebt, für Nordamerika eine von 9%, für Asien von 11% und für Samea (Südamerika, Mittlerer Osten, Afrika) von 4%. Von allen Regionen wird Wachstum erwartet, wobei Europa und Nordamerika jährlich um 3% bis 4% zulegen sollen, Samea um rund 4% und Asien um 15% bis 20%, wie es weiter heisst. rw/tp/ra (AWP)

  • Hier sollten bald auch wieder neue Höchststände zu erreichen sein.

    04. November 2016

    Autoneum hat am deutschen Fertigungsstandort in Gundernhausen (Hessen) die weltweit dritte Produktionslinie für die Herstellung von Halbware für Ultra-Silent in Betrieb genommen. Mit leichtgewichtigen Unterböden aus dem Textilmaterial Ultra-Silent trägt Autoneum massgeblich zur Gewichts- und Geräuschreduzierung von Fahrzeugen bei. Gleichzeitig wird die Aerodynamik verbessert und der Treibstoffverbrauch sowie CO₂-Ausstoss gesenkt.

    Gleichzeitig wurde Aktien von einem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied für ca 260t Aktien erworben.

  • Autoneum steigert Umsatz um 3,2% - Marge verbessert 17.01.2017 09:04 (Mit weiteren Angaben ergänzt) Winterthur (awp) - Der Autozulieferer Autoneum hat im vergangenen Jahr den Umsatz klar gesteigert. Bei den Zahlen der einzelnen Verkaufsregionen stechen vor allem Asien und Nordamerika positiv hervor. Ausserdem stellt das Management eine operative Marge über dem Vorjahr in Aussicht. Der grösste Automobilzulieferer der Schweiz steigerte die Verkäufe 2016 um 3,2% auf 2,15 Mrd CHF. In Lokalwährungen nahmen sie sogar um 6,8% zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem etwas höheren Umsatz gerechnet. Nach einem Vorjahr mit schwachem Wachstum habe die Automobilindustrie 2016 insgesamt wieder an Fahrt aufgenommen, heisst es zur Begründung. Die weltweite Produktion habe sich um 4,8% auf 93 Mio Fahrzeuge erhöht. Abgesehen von Europa seien alle Verkaufsregionen deutlich schneller als der Markt gewachsen, betonte eine Sprecherin auf Anfrage. ASIEN MIT HÖCHSTEM PLUS In Europa (+0,8% in Lokalwährungen) lagen die Verkäufe auf Vorjahresniveau. Im Vorjahr seien viele Neuanläufe und starkes Wachstum verzeichnet worden, schreibt das Unternehmen dazu. Besonders ausgeprägt war das Wachstum hingegen in Asien (+20%). Hohe Produktionsvolumen für Fahrzeuge amerikanischer und japanischer Kunden, aber auch die zunehmende Belieferung lokaler Fahrzeughersteller in China waren dafür laut den Angaben ausschlaggebend. Im nordamerikanischen Markt (+9,0%), wo inzwischen knapp die Hälfte des Umsatzes anfallen, seien Marktanteile gewonnen worden, heisst es weiter. Dadurch habe der Umsatzwegfall durch den Verkauf eines Werkes in Chicago Heights von Anfang 2016 mehr als kompensiert werden können. Der Verkauf hatte auf den Umsatz einen Effekt von gut 50 Mio CHF. Positiv entwickelte sich mit einem Wachstum von 17% in Lokalwährungen auf den ersten Blick auch die "Problemregion" Samea (Südamerika, Mittlerer Osten, Afrika), die zuletzt unter der Schwäche des brasilianischen Marktes gelitten hatte. Das jetzige Plus sei hauptsächlich aufgrund inflationsbedingter Preiserhöhungen zustande gekommen, schränkt Autoneum jedoch ein. In absoluten Zahlen schlug es sich wegen der Währungsturbulenzen nicht nieder (-0,9%). Die Produktionsvolumina seien wegen der anhaltenden Rezession in Südamerika nach wie vor niedrig gewesen. HÖHERE MARGE Die Gewinnzahlen wird das Unternehmen erst im März veröffentlichen. Das operative Ergebnis sei jedoch gesteigert worden, teilt Autoneum schon jetzt mit. Dies wird mit Effizienzsteigerungen in der Produktion, einer "nahezu maximalen Kapazitätsauslastung in Europa" sowie niedrigen Rohmaterialpreisen erklärt. Die operative Marge vor Sondereffekten werde jene des Vorjahres übertreffen, heisst es weiter. Somit stehen die Chancen gut, dass das Management die eigenen Ziele erreicht hat: Es peilte eine EBIT-Marge (vor Sondereffekten) von "über 8%" nach 7,6% im Vorjahr an. Das Management erinnert in diesem Zusammenhang an die Sondereffekte aus den Jahren 2015 und 2016: So belastete 2015 eine Busse von 31,5 Mio CHF des deutschen Bundeskartellamt das operative Ergebnis sowie den Konzerngewinn, 2016 beeinflusste hingegen der Gewinn aus dem Verkauf des Werks in Chicago Heights das operative Ergebnis mit rund 33 Mio CHF und den Konzerngewinn mit rund 21 Mio CHF positiv. rw/ra (AWP)

  • Autoneum mit 95% höherem Reingewinn - Dividende auf 6,50 CHF pro Aktie erhöht 02.03.2017 07:59 Winterthur (awp) - Der Automobilzulieferer Autoneum hat im letzten Jahr deutlich mehr verdient. Der Reingewinn verdoppelte sich beinahe auf 133,8 Mio CHF (VJ 68,7 Mio) und der Reingewinn nach Minderheiten stieg noch stärker auf 95,8 Mio CHF (VJ 42,2 Mio). Der Grund waren Sondereffekte, insbesondere der Verkauf eines Werks in den USA. Die Aktionäre sollen eine um zwei Franken erhöhte Dividende von 6,50 CHF pro Aktie bekommen, wie das Winterthurer Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Der operative Gewinn (EBIT) nach Sondereffekten stieg um 62% auf 204,5 Mio CHF. Ohne Sondereffekte hätte ein Anstieg von 11% resultiert und die Marge wäre bei 8,2% nach 7,6% zu liegen gekommen. Die Verbesserung sei aufgrund operativer Verbesserungen und einer besseren Auslastung in Europa gelungen, heisst es dazu. Mit den vorgelegten Zahlen werden die Erwartungen der Analysten knapp erfüllt: Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Reingewinn nach Minderheiten von 96,2 Mio CHF und einem EBIT von 209,5 Mio gerechnet. Bereits vor einigen Wochen hatte Autoneum den Umsatz bekanntgegeben. Dieser stieg 2016 um 3,2% auf 2,15 Mrd CHF, in Lokalwährungen hätte sogar ein Plus von 6,8% resultiert. Beim Ausblick auf das Jahr 2017 erwartet Autoneum, dass ein Umsatzwachstum von 4-5% (in LW) mit stabilen Margen erreicht werden kann. Während die Absatzregion Europa die Mittelfristziele übertreffen dürfte, sei in der Region Nordamerika mit einer Abschwächung zu rechnen. pr/rw (AWP)

  • Autoneum im ersten Halbjahr mit höherem Umsatz - Wachstumsziel gesenkt


    Autoneum hat im ersten Semester 2017 mehr Umsatz erzielt. Der Betriebsgewinn und der Konzerngewinn waren jedoch aufgrund einer Devestition im Vorjahreszeitraum rückläufig. Zudem wird die Wachstumsprognose aufgrund einer Marktschwäche in den USA gesenkt.


    25.07.2017 08:00


    Der Umsatz wuchs um 2,4% auf 1,12 Mrd CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. In Lokalwährungen hätte das Plus 4,0% betragen. In den Marktregionen Europa (+5,2%), Asien (+14%) und Samea (Südamerika, Mittlerer Osten, Afrika; +33%) wurde in Lokalwährung Wachstum erzielt. Einzig Nordamerika (-1,4%) war rückläufig.


    Der EBIT sank um 24% auf 93,1 Mio CHF, wobei eine Marge von 8,3% (VJ 11,3%) resultierte. Gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert von 89,9 Mio (Marge 8,2%) war das ein Plus von 3,6%. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 61,2 Mio CHF nach adjustierten 60,6 Mio (nominal 81,4 Mio) im Vorjahr. In der Vorjahresperiode wurde das Unternehmensergebnis durch den Gewinn aus dem Verkauf des UGN-Werks in Chicago Heights (Illinois), USA, begünstigt.


    Mit den Zahlen hat Autoneum die Schätzungen der Analysten erreicht. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,12 Mrd, einem adjustierten EBIT von 92,7 Mio und einem Konzerngewinn von 60,3 Mio gerechnet.


    Der Ausblick für das Gesamtjahr trübt sich etwas ein. Das Management rechnet aufgrund der im zweiten Halbjahr 2017 erwarteten weiteren Nachfrageabschwächung im nordamerikanischen Markt für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum über dem Markt, jedoch unter den jährlich angestrebten 4% bis 5%. Die EBIT-Marge wird über 8% erwartet.


    yr/cp


    (AWP)

  • AUTONEUM – Credit Suisse sieht +33% Kurspotenzial!

    03.08.2017 | 08:48


    #AUTONEUM – Credit Suisse sieht +33% Kurspotenzial!


    (wirtschaftsinformation.ch) – Trotz soliden Resultaten im ersten Geschäftshalbjahr hat der zuständige Branchenanalyst der Credit Suisse die Gewinnschätzungen für AUTONEUM (CHF 233.70) um 10% für die Jahre 2017 bis 2019 gesenkt. Er trage damit dem sequentiellen Rückgang bei den Autoverkäufen in Nordamerika Rechnung. Der aktuelle Aktienkurs sei dennoch ein guter Einstiegszeitpunkt. Der Studienautor hat das Kursziel zwar von CHF 340 auf CHF 310 gesenkt. Angesichts des Kurspotenzials von +33% hat er die Kaufempfehlung allerdings bestätigt.

  • Autoneum wird in Japan grösser und grösser


    Der Schweizer Automobilzulieferer Autoneum und die japanischen Branchennachbarn Nittoku und Toyota Boshoku erweitern ihre seit 2012 bestehende Zusammenarbeit.


    05.10.2017 08:17


    Dazu haben sie ein Joint-Venture zur gemeinsamen Forschung und Entwicklung im Bereich Fahrzeugakustik gegründet.


    Als Erstkunde profitiere der Fahrzeughersteller Toyota ab 2018 von der gebündelten Akustikexpertise im Rahmen von Vorentwicklungsstudien und entwickelten Lärmschutzkomponenten, teilte Autoneum am Donnerstag mit.


    Ab Januar 2018 werden, unter der wissenschaftlichen Leitung von Autoneum, in Japan Akustikstudien für den Fahrzeughersteller Toyota Motor Corporation und weitere Automobilunternehmen durchgeführt. Um höchste Standards zu gewährleisten, würden in dem Akustikzentrum von Toyota Boshoku in Japan von Autoneum entwickelte Messsysteme und Simulationssoftware eingesetzt, heisst es in der Mitteilung weiter.


    Bereits seit über fünfzig Jahren kooperieren Autoneum und Nittoku in der weltweiten Belieferung japanischer Automobilhersteller mit innovativen, leichtgewichtigen Komponenten für Akustik- und Wärmemanagement. Sie betreiben weltweit sieben Gemeinschaftsunternehmen.


    (AWP)

  • Autoneum passt Umsatzerwartung an


    Der Industriekonzern Autoneum präzisiert seine Wachstumsprognose für das Gesamtjahr. Entgegen früheren Annahmen werde der Umsatz den Wert des Vorjahres nur noch leicht übertreffen.


    26.10.2017 08:02


    Dies teilt Autoneum am Donnerstag mit. Begründet wird dies mit einer "stark rückläufigen Fahrzeugproduktion in den USA".


    Schon bei der Präsentation der Halbjahreszahlen hatte das Management auf die Nachfrageabschwächung im nordamerikanischen Markt hingewiesen. Damals war ein Umsatzwachstum über dem Markt, jedoch unter den jährlich angestrebten 4% bis 5% in Aussicht gestellt worden. Unverändert ist die Prognose zur EBIT-Marge, die bei über 8% erwartet wird.


    Ausserdem teilt der Automobilzulieferer mit, dass ein neues Werk im ostchinesischen Yantai kürzlich in Betrieb genommen wurde und bereits in Serie produziert. Dieses neue Werk bilde nur den Auftakt einer signifikanten Kapazitätserweiterung in China, heisst es weiter. Bereits in wenigen Wochen starte das neue Werk in Changsha in der Provinz Hunan. Noch im Bau befinden sich laut den Angaben ein Werk im rund 100 Kilometer südwestlich von Shanghai gelegenen Pinghu (Provinz Zhejiang) und eine Fertigungsstätte in Shenyang Tiexi in der Provinz Liaoning im Nordosten des Landes.


    Mit dem Ausbau der Fertigungskapazitäten in China würden trotz regional herausfordernder Märkte die Weichen für weiteres, profitables Wachstum gelegt, schreibt die Gesellschaft dazu.


    (AWP)

  • Autoneum-CEO bestätigt «ambitiöse» Mittelfristziele bis 2020


    Der Industriekonzern Autoneum hält auch nach der Prognosesenkung für das laufende Jahr an den Zielen bis 2020 fest.


    12.11.2017 16:56


    Die Mittelfristziele, wonach das Unternehmen bis 2020 einen Umsatz von 2,6 Mrd und eine EBITDA-Marge von 12% anstrebt, könne er bestätigen, sagte CEO Martin Hirzel in einem Interview mit der mit der "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe 11.11.). Die Erreichung der Ziele sei mit Blick auf das aktuelle Umfeld aber "ambitiös".


    Um die Ziele zu erreichen, müsse Autoneum gut doppelt so schnell wachsen wie der Markt, ergänzte der CEO. "Aber wir sind sportlich und verfolgen unsere Ziele mit Leidenschaft". Es würde auch nicht der Unternehmenskultur entsprechen, bereits drei Jahre vor der Zielfrist zu kapitulieren.


    Wachstumspotenzial sieht Hirzel insbesondere in Asien. "Wir haben dank Asien Potenzial, schneller zu wachsen als der relevante Markt." Auch die Elektromobilität sieht er eher als Chance denn als Gefahr für sein Unternehmen: Gerade bei Hybriden sei der mögliche Lieferumfang eher grösser, weil darin mehr Teile verbaut würden, die gegeneinander abgeschirmt oder akustisch behandelt werden müssten.


    (AWP)

  • Autoneum-CEO: Nordamerika bleibt auch dieses Jahr eine Herausforderung


    Autoneum rechnet nicht mit einer raschen Erholung des Geschäfts in Nordamerika. "Der nordamerikanische Markt bleibt auch dieses Jahr eine Herausforderung", sagte CEO Martin Hirzel in einem Interview mit dem Onlineportal "cash.ch". Der Autozulieferer sei in den USA und Kanada mit weiteren Produktionsrückgängen konfrontiert, nachdem die Zahl der dort produzierten Fahrzeuge 2017 um über 8 Prozent geschrumpft sei. Mittelfristig geht Hirzel für die USA von einer Stagnation auf dem aktuellen Niveau aus.


    05.06.2018 07:30


    Im März hatte Hirzel noch gesagt, es zeichne sich im laufenden Jahr für die USA zwar kein Boom ab. Er hatte jedoch auch Prognosen angeführt, wonach für Nordamerika insgesamt mit einer bis zu 1 Prozent höheren Automobilproduktion gerechnet werde.


    Vom Handelskonflikt sieht sich das Unternehmen derzeit nicht direkt tangiert. Von einer Verlagerung der Fahrzeugproduktion in die USA würde Autoneum dank seiner acht Werke im Land jedoch "durchaus profitieren", ist Hirzel überzeugt. Steigende Produktionszahlen gebe es derzeit im Übrigen in Mexiko, wo Autoneum wegen des Auf- und Ausbaus der Fabriken aber noch nicht am Wachstum partizipieren könne, fügte der Firmenchef an.


    Ausserdem hat Hirzel die Hoffnung nicht aufgegeben, irgendwann Tesla als Kunden zu gewinnen. Autoneum habe an der US-Westküste kein Werk. "Das ist schlicht der Grund, weswegen wir nicht dabei sind", sagte er. Aber wenn Tesla den Schritt zu einem Hersteller mit viel höheren Stückzahlen mache, müssten die Kalifornier auf mehr als einen Zulieferer pro Produkt bauen. "Dann wird Tesla auch auf den Technologieführer aufmerksam - also uns", so der CEO.


    rw/ra


    (AWP)

  • Autoneum senkt Erwartungen an den Betriebsgewinn


    Der Autoteile-Produzent Autoneum kämpft weiter mit Schwierigkeiten in Nordamerika und auch in Asien.


    26.07.2018 08:06


    Der Autozulieferer Autoneum hat im ersten Semester 2018 zwar mehr Umsatz erzielt, doch musste das Unternehmen bei den Gewinnzahlen eine leicht rückgängige Entwicklung hinnehmen. Vor allem die Situation in der wichtigen Absatzregion Nordamerika stellte sich für die Winterthurer weiterhin als schwierig dar. Daher wird der Ausblick leicht gesenkt. Konkret wuchs der Umsatz des Unternehmens um 3,9 Prozent auf 1,16 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. In Lokalwährungen betrug das Plus 2,2 Prozent.


    In den Marktregionen Europa (+4,7 Prozent), Asien (+6,8 Prozent) und Samea (Südamerika, Mittlerer Osten, Afrika; +23 Prozent) wurde in Lokalwährung Wachstum erzielt. Einzig Nordamerika (-4,1 Prozent) war rückläufig. In diesem Markt seien erneut weniger Fahrzeuge produziert worden als in der Vorjahresperiode.


    Expansion in Asien belastet


    Die Gewinnzahlen waren nicht nur von den tieferen Produktionsvolumen und Anlaufkosten in Nordamerika geprägt. Gleichzeitig expandierte Autoneum stark in Asien. Zahlreiche Neuanläufe mit entsprechend niedrigeren Ergebnismargen drückten die Profitabilität.


    In Zahlen ausgedrückt sank das operative Ergebnis auf der Stufe EBIT um 8,0 Prozent auf 86,4 Millionen Franken, die Marge ging gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent zurück. Der Konzerngewinn sank um 2,7 Prozent auf 60,1 Millionen und der Gewinn nach Minderheiten lag bei 48,9 Millionen.


    Mit den Zahlen hat Autoneum die Schätzungen der Analysten nicht erreicht. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,15 Milliarden Franken und einen EBIT von 92,6 Millionen gerechnet.


    EBIT-Ausblick gesenkt


    Für das Jahr 2018 geht Autoneum beim Wachstum nach wie vor von einem organischen Plus von rund 3 Prozent aus. Dabei werden eine leichte Erholung des nordamerikanischen Marktes im zweiten Halbjahr sowie eine gleichbleibend hohe Nachfrage in Europa unterstellt.


    Etwas zurückbuchstabieren muss das Unternehmen jedoch bei der Profitabilität. Neu wird für das Gesamtjahr eine EBIT-Marge von 7 Prozent veranschlagt, nach bisher versprochenen 8 Prozent. Denn im saisonal etwas schwächeren zweiten Semester rechne man bei der Business Group Europe mit einer niedrigeren Marge, während die Profitabilität in Nordamerika kurzfristig stagnieren dürfte.


    Ferner kommt es zu einem Wechsel an der Spitze der grössten Geschäftseinheit. Per 1. Februar 2019 wurde Alexandra Bendler zur Leiterin der Business Group Europe und damit auch zum Mitglied der Konzernleitung ernannt. Bendler leitet heute den Vertrieb und das Projektmanagement des Bereiches. Bendler folgt auf Matthias Holzammer. Dieser wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen, so die Mitteilung.


    (AWP)

  • Autoneum trotzt der Flaute in den USA


    Der Autozulieferer Autoneum ist 2018 trotz der Probleme in Nordamerika gewachsen. Die Prognosen der Analysten wurden dabei leicht übertroffen.


    23.01.2019 08:02


    Die Verkäufe nahmen im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent auf 2,28 Milliarden Franken zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Vorfeld mit einem minimal tieferen Wert von gut 2,27 Milliarden gerechnet.


    Organisch erhöhte sich der Umsatz laut den Angaben um 3,7 Prozent. Das Unternehmen hatte ein organisches Wachstum von rund 3 Prozent in Aussicht gestellt.


    Dieses Wachstum sei in einem rückläufigen Markt erzielt worden, betonte Autoneum. So sei die weltweite Autoproduktion im vergangenen Jahr um 1 Prozent geschrumpft. Man habe dank eines "vorteilhaften Modellmixes" besser als der Markt abgeschnitten.


    US-Geschäft rückläufig


    Das US-Geschäft, das bekanntlich seit Monaten in Schwierigkeiten steckt, verhinderte eine noch bessere Entwicklung. Der Umsatz in Nordamerika bildete sich um 4,4 Prozent auf 921,8 Millionen Franken (organisch: -3,4%) zurück. Der Rückschlag war damit noch etwas stärker, als von Analysten befürchtet.


    Im Dezember hatte das Management wegen der Probleme in Nordamerika den dortigen Chef ausgewechselt sowie eine Gewinnwarnung publiziert. Konkret wurde eine EBIT-Marge von unter 6 Prozent für den Gesamtkonzern in Aussicht gestellt.


    Nun hiess es, dass die Nordamerika-Sparte "aufgrund der operativen Herausforderungen in US-Werken und damit verbundenen Kosten" rote Zahlen schreiben werde. Und dies werde sich auf die Profitabilität des Konzerns auswirken. Gewinnzahlen werden erst am 6. März veröffentlicht.


    Begründet wurde die US-Absatzschwäche in der Mitteilung vom Mittwoch mit geringeren Produktionsvolumen der Fahrzeughersteller, welche zu reduzierten Lieferungen bei Autoneum geführt hätten.


    Wachstum in Europa


    Deutlich besser lief es in den anderen Regionen, die organische Umsatzsteigerungen von 7,7 Prozent (Europa), 6,6 Prozent (Asien) und sogar von gut 24 Prozent (Südamerika/Nahost/Afrika) verzeichneten. Das Marktwachstum sei in all diesen Regionen deutlich übertroffen worden, wurde betont. So habe sich etwa die Automobilproduktion in China rückläufig entwickelt.


    (AWP)

  • Gewinneinbruch und weniger Dividende bei Autoneum


    Autoneum hat ein sehr schwieriges Geschäftsjahr hinter sich. Wegen Problemen in der wichtigen Absatzregion Nordamerika kam die Profitabilität des Autozulieferers unter die Räder. Erst 2020 soll es wieder aufwärts gehen.


    06.03.2019 08:08


    Die Nordamerika-Sparte ist wegen Produktionsproblemen in den US-Werken in Schieflage geraten. Im Dezember warnte Autoneum vor einem Verlust im Nordamerika-Geschäft und kippte das Ziel einer Betriebsgewinnmarge (EBIT) von 6 Prozent.


    Wie der nun am Mittwoch veröffentliche Geschäftsbericht zeigt, stieg der Umsatz 2018 zwar um 3,4 Prozent auf 2,28 Milliarden Franken, das operative Ergebnis auf Stufe EBIT brach aber um knapp 37 Prozent auf 114,1 Millionen ein.


    EBIT-Marge auf 5 Prozent gesunken


    Die entsprechende Marge verringerte sich somit auf 5,0 Prozent von 8,2 Prozent im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte Autoneum von eine EBIT-Marge von 8 Prozent in Aussicht gestellt. Das Ziel musste danach im Jahresverlauf wegen der Probleme in den USA drei Mal nach unten revidiert werden.


    Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 74,7 Millionen. Das sind ebenfalls 37 Prozent weniger als im Vorjahr. Aufgrund des Gewinnrückgangs wird die Dividende gekürzt. Der Verwaltungsrat beantragt noch eine Dividendenzahlung von 3,60 Franken pro Aktie, nachdem die Aktionäre im Vorjahr noch 6,50 Franken erhalten hatten.


    Mit den vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten verfehlt. Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsensus) mit einem EBIT von 118,2 Millionen und einer Dividende von 6,25 Franken gerechnet.


    Wie erwähnt war das Nordamerika-Geschäft für den Rückgang der Profitabilität verantwortlich. In dieser Region bildete sich der Umsatz um 4,4 Prozent auf 921,8 Millionen Franken zurück. Auf Stufe EBIT resultierte gar ein Verlust von 8,2 Millionen, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 65,3 Millionen herausgeschaut hatte.


    Operative Ineffizienzen und entsprechende Restrukturierungsaufwände sowie gestiegene Lohnkosten und Rohmaterialpreise hätten zu diesem negativen Ergebnis geführt, begründete die Gesellschaft das Defizit in der Mitteilung.


    Stagnierender Umsatz 2019 erwartet


    Der Ausblick auf das laufende Gesamtjahr fällt verhalten aus. Angesichts eines stagnierenden Automobilmarktes, Handelsstreitigkeiten und geopolitischer Spannungen geht Autoneum für 2019 von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus.


    Die anhaltenden Verluste in Nordamerika und die mit dem Turnaround verbundenen Kosten sowie die noch ausstehende Rendite auf den Investitionen in China würden allerdings zu Profitabilitätseinbussen führen, hiess es weiter. Für das erste Halbjahr 2019 erwartet das Unternehmen daher ein negatives Konzernergebnis.


    Basierend auf den ergriffenen Gegenmassnahmen sollte Autoneum 2020 "substanzielle" Ergebnisverbesserungen und 2021 wieder ein "gesundes" Profitabilitätsniveau erreichen, schrieb das Unternehmen weiter.


    (AWP)

  • Händler beobachten spekulative Käufe bei Autoneum- und Rieter-Aktien


    Die Aktien der Industriekonzerne Autoneum und Rieter erfreuen sich laut Händlern eines regen Interesses.


    02.04.2019 10:56


    Es gebe Spekulationen, dass der Bahnindustrielle Peter Spuhler, der mit Stadler Rail demnächst an die Börse fährt, seine Beteiligungen an den beiden Firmen aufstocken könnte, heisst es am Markt. Nach frühen Kursgewinnen von jeweils rund einem Prozent büsst Autoneum allerdings 0,5 Prozent ein und bei Rieter verringert sich das Kursplus auf noch 0,3 Prozent. Der Gesamtmarkt tendiert eine Spur leichter.


    Händler verweisen auf ein Interview, das Stadler Rail-Mehrheitsaktionär Spuhler der "SonntagsZeitung" gegeben hatte. Auf die Frage, was er mit den 1,2 bis 1,7 Milliarden Franken, die er aus dem Börsengang von Stadler Rail löse, machen werde, sagte Spuhler, das Geld bleibe in der PCS Holding und sei nicht für ihn bestimmt.

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    "Es ist mein unternehmerischer Werkzeugkasten, um meine bestehenden Beteiligungen an Stadler, Autoneum, Rieter und Aebi Schmidt weiterzuentwickeln." Er hätte Freude, eine Rettungsaktion, wie er sie vor zehn Jahren bei Aebi Schmidt und Rieter gemacht habe, noch einmal durchzuziehen.


    "Mit solchen Sätzen öffnet Spuhler Tür und Tor für Spekulationen", sagte ein Händler.


    "Wer weiss, vielleicht bekommt die Idee zur Bildung einer Swiss Industries Holding mit vielen kleineren und grösseren Industriefirmen, die vor Jahren der Unternehmer und Industrielle Walter Fust aufgebracht hatte, wieder etwas mehr Farbe", sagte ein anderer Händler.


    (AWP)