SMI im April 2011

  • SMI im April 2011

    In Japan ist der Alltag auch schon wieder zurück.


    FRANKFURT (awp international) - Das Geschäft für den Autokonzern BMW hat sich nach der Naturkatastrophe in Japan schnell wieder gefangen. Der April sei wieder sehr stark gewesen, sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson der "Börsen-Zeitung" (Mittwoch). Auch die Teileversorgung habe der Konzern im Griff. BMW kauft in erheblichem Umfang Teile aus Japan ein. Bislang habe es aber keine Versorgungsprobleme gegeben. Robertson rechnet damit auch für die nächsten Wochen nicht. Für die Bayern zählt Japan zu den wichtigen Absatzmärkten. Unter den deutschen Herstellern ist BMW die Importmarke Nummer 1./jha/mne/tw

    Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

  • SMI im April 2011

    Naja... folgende Aussage stört mich massivst:


    Die relativ tiefe Eigentumsquote in der Schweiz begründet der Bericht unter anderem mit dem relativ liberalen Mietwohnungsmarkt, den qualitativ guten und preislich tragbaren Mietwohnungen,...


    Trifft def. nicht für Zürich & Agglo. zu! Wenn jemand für eine 3.5 Zi. Wohnung CHF 2500.- und mehr bezahlen muss, dann ist es für mich NICHT preislich tragbar! Klar kann nicht jeder in der Stadt wohnen, doch mittlerweile sind die Preise auch in der Agglo explosionsartig gestiegen.

  • Wer nahezu CHF 45000 für ein kg/gold zahlt ist....

    Merlin2033 wrote:

    Quote
    Sieht aber meiner Meinung nach gar nicht so gravierend aus, klar ist die geldmenge in 10 Jahren verdoppelt worden, aber in gold gesehen, ist der Dollar ganz klar unterbewertet, da das Gold in den gleichen 10 Jahren von ca. 260 auf 1500 USD gestiegen ist! Und der die geldmenge hat sich ja nicht um das 5.7 fache vergrössert oder??? Da bin ich jetzt wirklich gespannt auf deine Antwort!

    Klar kann man das sinkende vertrauen in die Staaten als erklärung beiziehen, aber reicht da, um von ca. 550 auf 1500 zu kommen für eine unze???




    nicht ganz bei Sinnen......


    Silber wird wohl weiter zum Goldpreis aufschliessen.


    Also wenn schon Edelmetall dann Silber das wird auch in der Wirtschaft massenhaft gebraucht. Wobei wenn man der Börse nicht traut Cash vorzüglich in CHF 80% halten :arrow: :arrow: um bei einem allfälligen Crash tief einzsteigen.


    Wobei dieser Crash liegt wohl noch in einer Ferne von 2-3 Jahren.


    In der Regel geht die Börse alle 5 - 7 Jahren massiv retour. (über 50%) *wink*


    Den nächsten Crash erwarte ich im Jahr 2013 :!:

    kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

  • Schwups Zwischentief vom Montag wettgemacht

    Gehe Mal Kaffeetrinken das Jahr geht noch mehr als 8 Monate; aber die Bullen sind gemäss Turbo def. lossgelassen *wink*

    kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

  • SMI im April 2011

    Auch ein Warren Buffett kann nicht nur Freunde haben: Der legendäre US-Investor hat sich nun wegen zwielichtiger Aktiengeschäfte seines ehemaligen Kronprinzen David Sokol eine Klage eingehandelt.


    (sda/dpa) Ein Aktionär seiner Investmentholding Berkshire Hathaway verlangt Schadenersatz, weil die Vorkommnisse das Ansehen des Unternehmens beschädigt hätten. Der Finanzdienstleister Bloomberg berichtete von der Klage, die bei einem Gericht im US- Bundesstaat Delaware eingegangen ist.


    Rücktritt wegen Verdacht

    Sokol hatte Buffett den Kauf der milliardenschweren Spezialchemiefirma Lubrizol empfohlen. Buffett befolgte seinen Rat. Das Prekäre daran: Der enge Vertraute Sokol hatte kurz zuvor auf eigene Rechnung knapp 100'000 Lubrizol-Aktien gekauft. Die stiegen schlagartig im Wert, als Buffett die Übernahme ankündigte. Der Verdacht des verbotenen Insiderhandels kam auf, Sokol trat zurück.


    Sokol selbst sagte Ende März in einem Interview, er habe sich nichts vorzuwerfen. Buffett bemühte sich in einem Brief um Aufklärung.


    Schmerzhafte Erfahrung

    Für den 80-Jährigen wäre der Schatten eines Insiderhandels im engsten Umfeld besonders schmerzhaft. Zeit seines Lebens forderte er höhere ethische Standards in der Wirtschaft und versuchte auch, dies vorzuleben. Sein Milliardenvermögen häufte er mit intelligenten Investitionen an, seine Fans gab ihm dafür den Spitznamen «Orakel von Omaha».


    Nachfolge wieder unklar

    Nach dem Abgang Sokols ist wieder völlig offen, wer die Nachfolge von Buffett antritt. Derjenige würde in grosse Fussstapfen treten: Das Milliarden-Imperium Berkshire Hathaway hält breit gefächerte Beteiligungen an der Versicherungsindustrie, der Energiebranche, dem Luftverkehr und sogar an einer Eisenbahngesellschaft.


    Buffett sagte einmal, der Name des Nachfolger sei in einem versiegelten Umschlag in seinem Büro hinterlegt. Bisher gingen die meisten Beobachter davon aus, dass der Umschlag den Namen Sokols enthält, der für Berkshire zuletzt den Energiekonzern MidAmerican Energy Holdings und den Flugzeug-Verleiher NetJets managte.


    Quelle: http://www.nzz.ch

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • SMI im April 2011

    Merlin2033 wrote:

    Quote
    aber in gold gesehen, ist der Dollar ganz klar unterbewertet, da das Gold in den gleichen 10 Jahren von ca. 260 auf 1500 USD gestiegen ist! Und der die geldmenge hat sich ja nicht um das 5.7 fache vergrössert oder??? Da bin ich jetzt wirklich gespannt auf deine Antwort!


    Die Geldmenge ist nicht der einzige Faktor, der den Goldpreis treibt. Am wichtigsten ist und bleiben die realen Zinsen!

    Das sind die Zinsen von 1 jährigen Staatsanleihen abzüglich der Teuerung. Wenn - wie jetzt - auf einjährigen US Treasuries 0.27% Zinsen bezahlt werden, die Teuerung aber für die USA offiziell geschätzte 2.6% ausmacht, dann rentiert es nicht, in Ts zu investieren, weil man negative Reale Zinsen von 2.33% hätte. Also einen Verlust in Kaufkraft erhalten würde.


    Traditionell gelten Gold und Staatsanleihen als die sichersten Investments. Wenn also Staatsanleihen negativ rentieren, wird in Gold umgeschichtet, um die Kaufkraft zu erhalten.


    Das ist der eine Punkt.


    Der zweite ist, dass Staatsanleihen etwas von ihrem Ruf als "todsichere Anlage" eingebüsst haben, weil die Verschuldung bereits so hoch ist, dass es unmöglich ist, die Schulden zurückzuzahlen.


    Der dritte Punkt ist, dass aufgrund der Gelddruckerei eine höhere Teuerung (als die offiziell geschätzten 2.6%) erwartet wird. Hier treibt also auch die Erwartungshaltung das Anlegerverhalten.


    Der vierte Punkt ist, dass die Chinesen bereits alles mögliche tun, um ihre enormen Dollar-Bestände von rund 2 Billionen in Rohstoffe, Land, Minen, Fabriken etc. einzutauschen. Sie fürchten nämlich - durchaus zu recht - dass sie mit ihren Dollars in Zukunft weit weniger werden kaufen können als jetzt. Verständlich also, dass die Chinesen (China ist der grösste Goldproduzent) ihr selbst gefördertes Gold behalten und sogar von aussen noch dazukaufen, was sie kriegen können.


    Käme es also - wie iGwt gestern vermutet hat - zu einem massiven Einbruch des Gold- und Silberpreises, würden die Chinesen mit einem freudigen "Thank you, Boys" so viel physisches Metall kaufen, wie sie nur kriegen können. So wie sie es ja schon 2008/09 getan haben.


    ----


    Wir können jetzt den Spiess umdrehen und uns fragen, was denn Anlass sein könnte, dass Edelmetalle stark im Wert fallen:


    1. Anstieg der realen Zinsen bei gleichzeitiger Reduktion der Teuerung. Also das umgekehrte wie oben: Wenn die 1yr Treasuries z.B. mit 3% verzinst würden und die Teuerung stabil bei 2.5% liegt, ist der Realzins mit +0.5% wieder positiv und Gold würde gegen Staatsanleihen verkauft.


    2. Es kommt zu einem Haircut oder einer Währungsreform oder sonst einer "Übung", die die US-Schulden auf bezahlbares Niveau absenkt. Das ganze verbunden mit einem glaubhaften Plan der US-Regierung, diese Schulden auch tatsächlich und ohne neue Dollardruckerei zu bezahlen. Den Dollar also in bezug auf Kaufkraft stabil zu halten.


    3. Eine neue Technologie, die ähnlich dem Mikrochip, dem Auto, der Dampfmaschine oder der Eisenbahn die gesamte Weltwirtschaft revolutioniert und verändert. Es müsste allerdings auch eine Technologie sein, die in den USA entwickelt, von US Firmen exklusive produziert und weltweit vermarktet wird.

  • SMI im April 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Das ganze verbunden mit einem glaubhaften Plan der US-Regierung, diese Schulden auch tatsächlich und ohne neue Dollardruckerei zu bezahlen. Den Dollar also in bezug auf Kaufkraft stabil zu halten.


    Vergiss doch einfach "diese Schulden ... zu bezahlen"! Sonst bin ich einverstanden. Wenn Du ein Häuschen besitzt, dann hörst Du wohl auch bei ca. 66% Fremdkapital auf, Hypotheken zurückzubezahlen! Wohl die Mehrheit wenigstens!


    Ein Haarschnitt bis auf ca. 60% des BIP und dazu die Staatsschulden auf ca. 2,5% des BIP reduzieren genügen.


    Ich denke mal, das FED ist schon nahe daran oder hat es schon überschritten, die Amerik. Staatsschulden bis auf diese 60% aufzukaufen. Danach schreibt sie diese einfach und schmerzlos ab! Und jedermann wird sich Fragen "Hatten wir überhaupt je ein Problem?".


    Klar wird sich Gold nicht mehr auf 200$ je unze einpendeln. Aber vermutlich auf 250 bis 300$.

  • SMI im April 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote


    Ich denke mal, das FED ist schon nahe daran oder hat es schon überschritten, die Amerik. Staatsschulden bis auf diese 60% aufzukaufen.


    Ach wenn das doch so einfach wäre: Der Staat bzw. die Zentralbank druckt einfach Geld, kauft damit die eigenen Schulden und vernichtet sie ...


    Hat in der Vergangenheit nie geklappt und wird auch diesmal nicht klappen.


    Warum wohl nicht? Wo ist Dein Überlegungsfehler? Findest Du ihn selbst?

    :oops:

  • SMI im April 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote

    Ich denke mal, das FED ist schon nahe daran oder hat es schon überschritten, die Amerik. Staatsschulden bis auf diese 60% aufzukaufen. Danach schreibt sie diese einfach und schmerzlos ab! Und jedermann wird sich Fragen "Hatten wir überhaupt je ein Problem?".


    Wieso denn nicht gleich vorher auf Staatskosten die Weltarmut ausrotten und erst danach abschreiben?


    Vielleicht sollte dein Nickname eher "Alice im Wunderland" lauten ;)

  • SMI im April 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Ach wenn das doch so einfach wäre: Der Staat bzw. die Zentralbank druckt einfach Geld, kauft damit die eigenen Schulden und vernichtet sie ...

    Warum wohl nicht? Wo ist Dein Überlegungsfehler? Findest Du ihn selbst?



    OK auf der einen Seite der Bilanz stehen die Döllis in Umlauf. Die können natürlich nicht vernichtet werden, denn sie sind nun einmal in den Taschen und auf den Konten der Welt. Also kann man die andere Seite der Bilanz auch nicht vernichten, sonst wäre die Bilanz nicht mehr in Balance!


    Aber statt die Staatsschulden zu vernichten, kann man sie auch einfach umbenennen, z.B. in "zinslos gedrucktes Geld"! Wer interessiert sich schon für den Namen und überhaupt, was interessiert die Mainstreet schon die FED Bilanz? Für den Normalbürger ist wichtig, dass die Währung einigermassen stabil ist, und das wird sie sein, wenn die Neuverschuldung ungefähr gleich der Inflationsrate ist. Dann bleibt die Schuld nämlich etwa gleich.


    For America:

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    :)

  • SMI im April 2011

    Bullish wrote:

    Quote
    Wieso denn nicht gleich vorher auf Staatskosten die Weltarmut ausrotten und erst danach abschreiben?


    Ach, Du bist ein Weltverbesserer? Dann geh doch bitte nochmals über die Bücher.


    Bullish wrote:

    Quote
    Vielleicht sollte dein Nickname eher "Alice im Wunderland" lauten ;)


    Sollte Dein Nickname nicht wohl eher "Bearish" lauten?

  • SMI im April 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote

    Aber statt die Staatsschulden zu vernichten, kann man sie auch einfach umbenennen, z.B. in "zinslos gedrucktes Geld"! Wer interessiert sich schon für den Namen und überhaupt, was interessiert die Mainstreet schon die FED Bilanz?


    Wieso dann überhaupt den Namen ändern? ;)


    All die neuen Staatsschulden sind zu einem grossen Teil versozialisierte Privateschulden, die über den Weg der Staatshaftung in die FED Bilanz geschleust wurden.

    Jetzt sitzen sie dort wie eine Zyste.


    Ich glaube, Du hast jetzt auch gemerkt, was das Problem einer Implosion wäre; ausserhalb der FED Bilanz würde die Abschreibung zu einer Verteuerung des USD führen, innerhalb der FED Bilanz würde der USD geschwächt.


    Nur die FED kann überhaupt HOFFEN, eine kontrollierte Implosion durchführen zu können. Wären die faulen Kredite unkontrolliert implodiert, hätten wir schon jetzt grausamere Zeiten. Momentan werkeln die immer noch an einer "Ankurbelung" der Wirtschaft, was de facto nichts weiter als eine Neuverschuldung der Privaten/Unternehmen ist.

  • SMI im April 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote

    Bullish wrote:



    Ach, Du bist ein Weltverbesserer? Dann geh doch bitte nochmals über die Bücher.



    Nein, aber wenn man die Schulden so einfach wegzaubern könnte, wieso vorher nicht nochmals richtig mit grosser Kelle anrichten...

  • Re: wie die uns alle verarschen ...

    morgenstern wrote:

    Quote


    Das weiss doch schon seit einpaar Jahren jeder halbwegs gut informierter Mensch! :roll: Die Terror-Soap-Videos seit 2002 sind alles schlechte Schmierenkömodien weshalb die Serie eingestellt wurde oder erinnert sich wer an die letzte Ausstrahlung! :lol: *wink*

    Die Börse schwankt zwischen Gier und Angst. Angst, alles zu verlieren, und der Gier, noch mehr Geld zu machen.

  • SMI im April 2011

    Bullish wrote:

    Quote
    Momentan werkeln die immer noch an einer "Ankurbelung" der Wirtschaft, was de facto nichts weiter als eine Neuverschuldung der Privaten/Unternehmen ist.


    ... die, wenn "toxic" geworden, wieder in die eigene (FED-) Bilanz zurückfliesst. Die Fed verteilt schlicht und einfach Geld. Alles "on the house".

  • SMI im April 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote
    Aber statt die Staatsschulden zu vernichten, kann man sie auch einfach umbenennen, z.B. in "zinslos gedrucktes Geld"!


    Yep, Super Idee. Wenn das Mugabe schon gewusst hätte, wäre Zimbabwe jetzt das reichste Land der Welt :D :D :D

  • SMI im April 2011

    Bullish wrote:

    Quote
    wenn man die Schulden so einfach wegzaubern könnte


    Die Schulden werden nicht weggezaubert, sondern einfach vergessen. Was ist schon dabei? Wir Privaten machen das doch beinahe täglich, wenn uns jemand fragt "Häsch mer au en Chaugummi", oder wenn uns jemand in den Ferien ein paar Dollars klaut, oder wenn wir einen Schirm vergessen, oder wenn wir unseren Kugelschreiber verlieren, oder jemandem einen Stutz schenken, oder eine Aktie kaufen, die nur noch rot sieht, oder von der Bank und der Pensionskasse über den Tisch gezogen werden, etc. Und da gibt es keine Zyste und keine Verteuerung oder Abschwächung des Dollars und schon gar keine Implosion. Alles geht weiter wie bisher und niemand schert sich darum. Fressen und gefressen werden heisst das Motto.