SMI im April 2011

  • SMI im April 2011

    Bitte nicht wieder die 20 Seiten Religionssachen, als Agnostiker ist es jedesmal eine riesen Prozedur diese Seiten durchzulesen, Danke ansonsten bitte im "User zu User" diese Thematik weiterbesprechen.

    querschuesse.de

  • SMI im April 2011

    orangebox wrote:

    Quote
    Bitte nicht wieder die 20 Seiten Religionssachen...


    Aber wir haben doch erst Politik und Sex behandelt, Religion noch überhaupt nicht tuschiert! :lol:


    Du solltest die 20 Seiten lesen, denn sie sind wirklich börsenrelevant! Denn, warum denkst Du, steht auf jeder Dollarnote "in God we trust"? Aus purem Zufall? Oder aus Dummheit? Du kannst Gift darauf nehmen: Solange diese 4 Worte dort draufstehen, bleibt der Dollar Leitwährung, sobald sie verschwänden, verlöre er nicht nur vorübergehend an Wert, sondern seine Seele.


    By the way: Heute scheint wieder so ein Whichingday zu sein. Enormes Volumen und einige Ausreisser (Lonza und Logitech)!

  • SMI im April 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote
    Denn, warum denkst Du, steht auf jeder Dollarnote "in God we trust"?


    Weil nur noch Gott den Dollar retten kann, da ja die Schäflein selbst alles Erdenkliche tun, um ihr Geld zu ruinieren.

  • Endlich mal eine korrekte Graphik

    TeeTasse83 wrote:

    Quote
    SPI in GLD.

    Erstaundlicherweise ist der SPI in Gold seid dem 2009 relativ stabil.


    Gruss


    Ist ja klar dass Gold in USD steigt wenn diese Währung ständig an Wert verliert.


    Denke aber das Gold in CHF oben angestossen ist.(bereits vor einem Jahr) In Silber sehe ich mehr Potenzial....

    kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

  • SMI im April 2011

    @ TeeTasse:

    Ups! Hab erst gar nicht gesehen, dass du auch das XLS-Sheet angefügt hast. Noch mehr Dank für die super Arbeit!!!

    Den Trendkanal möchte ich keineswegs wegreden. Je nachdem, wie man die letzten beiden Jahre ansieht, kann man aber auch herauslesen, dass der SPI in ein Dreieck läuft.

    Ich vermute jedoch, dass uns Charttechnik hier so oder so nicht weiterbringt. Charttechnik ist zumindest teilweise selbsterfüllende Prophezeiung. Das kann es aber nur sein, wenn viele diesen Chart im Kopf haben. Und ich würde mal sagen, dass wir dank dir zu einem sehr erlauchten Kreis gehören. *wink*

  • SMI im April 2011

    TeeTasse83 wrote:

    Quote

    Ramschpapierhaendler wrote:


    Lad Dir das Excel hinunter. Hab mir von SWX.ch den SPI TR heruntergeladen, von der oben geposteten Seite die historischen Gold- Preise genommen und im Internet ne Zeitreihe mit historischen CHF USD Werten genommen.


    Gruss


    Danke dass du den TR genommen hast und nicht wie die anderen hier unfundierte Aussagen machst à la im SMI hat man die letzen 10 Jahre nichts verdient!

  • SMI im April 2011

    Denne wrote:

    Quote

    in_God_we_trust wrote:



    Weil nur noch Gott den Dollar retten kann, da ja die Schäflein selbst alles Erdenkliche tun, um ihr Geld zu ruinieren.


    Du sagst es. Und Gott wird den Dollar retten, darauf kannst du Dich verlassen! (Eben, vorausgesetzt die 4 Worte stehen darauf!).

  • SMI im April 2011

    @Teetasse,

    Herzlichen Dank für das Worksheet. Du hast allerdings die Frage nicht beantwortet, wie Du an die Daten gekommen bist. Du schreibst zwar "von der oben geposteten Seite die historischen Gold- Preise genommen und im Internet ne Zeitreihe mit historischen CHF USD Werten genommen. " ... aber da hätte ich gerne die konkreten Links, wenn möglich.




    Was können wir jetzt aus diesem Chart alles lernen?


    1. Meine gestrige Notlösung S&P in Gold statt des SMI/SPI zu posten, war eigentlich gar nicht so schlecht. Wir wissen jetzt, dass SPI/Gold ähnlich verläuft wie SP500/Gold. Damit dürfte auch das ewige Lamento vom Tisch sein im Stil: "Der Dow hat im letzten Monat 3.5% performt, unser doofer SMI nur 2.4% ...". Ja, stimmt nominal aber unter dem Strich eben nur, weil der Dollar gegenüber dem Franken an Wert verloren hat.


    2. Der Chart $SMI:$GOLD, den ich in den letzten Eröffnungsthreads regelmässig gepostet habe, ist nicht aussagekräftig, denn er müsste um den Kursverlauf CHFUSD nach oben korrigiert werden.


    3. Die Aussage von felix.w "à la im SMI hat man die letzen 10 Jahre nichts verdient!" können wir aufgrund des SPI/Gold Charts alleine weder bestätigen noch dementieren, denn der Chart reicht nur bis ins Jahr 2007 zurück.

    Wir wissen aus Punkt 1, dass SPI/Gold und S&P500/Gold zumindest seit 2007 (fast) absolut parallel verlaufen. Für Dow/Gold dürfte - das unterstelle ich mal - dasselbe gelten. Und für Dow in Gold gibt es genügend historische Charts:

    [Blocked Image: http://home.earthlink.net/~int…ntbear/dj-au-ratio-mt.gif]

    Dow in Gold hat von 43.7 (im Jahr 1999) auf derzeit 8.3 korrigiert (12330 / 1470). Man bekommt entsprechend heute für eine Unze Gold 5 mal so viele Dow-Aktien wie 1999. Das dürfte recht exakt auf den SMI übertragbar sein.


    4. Wir können schlussfolgern, dass zumindest seit 2009 der SMI im gleichen Masse gestiegen ist, wie der Franken an Kaufkraft verloren hat. Wer also in SMI investiert hat, hat nichts falsch gemacht. Ganz im Gegensatz zu dem, der Oblis oder Cash gehalten hat.


    5.

    TeeTasse83 wrote:

    Quote
    Somit könnte man Schlussfolgern dass Aktien zwischen 2007 und 2009 massiv an Wert verloren haben. Die Entwertungen der Papierwährungen haben diesen Effekt teilweise kaschiert. Allerdings war dies ein einmaliger Effekt und somit bereits Geschichte. Die Verluste sind abgeschrieben und, vorausgesetzt es kommt zu keiner weiteren Krise (wie beispielsweise am Bond Markt), sind Aktien seid März 2009 dem Gold vorzuziehen.

    Die Aktien performen nicht wirklich gut - aber Wunder Wunder welchen Firmen geht es wirklich gut. Denke wir müssen die nächsten paar Jahre mit 1 bis 2 % p.A. realer Rendite (in Gold) leben.



    Mit Deiner Schlussfolgerung, dass Aktien zw. 2007-2009 massiv an Wert verloren haben, bin ich einverstanden.

    Weiterhin sind wir uns einig, dass der SMI bisher den Wertverlust des Franken ausgeglichen hat.

    Nun gut, werfen wir einen Blick in die Zukunft:


    [Blocked Image: http://img861.imageshack.us/img861/319/snagprogram0108.png]

    Quelle: http://www.goldseiten.de/conte…php?storyid=15820&seite=1


    Durch die Lupe sehen wir, dass Gold in Franken in den letzten zwei Jahren kaum gestiegen ist (wenn überhaupt). Aber das ist der SMI ja auch nicht. Somit ist nachvollziehbar, dass SMI in Gold seit zwei Jahren seitwärts läuft.

    Wir sehen langfristig aber auch, dass der Goldpreis in Franken hyperbolisch verläuft! Nicht exponentiell, denn wir haben einen log-Chart und ein exponentieller Anstieg wäre hier eine Gerade sonder hyperbolisch. Und zwar schubweise.

    Der Chart legt nahe, dass wir demnächst vor einem grossen Aufwärtsschub Gold in Franken stehen.


    In Dollar - das wissen wir alle - ist es schon soweit.


    [Blocked Image: http://img831.imageshack.us/img831/2153/snagprogram0109.png]


    In Pfund und Euro steht der Schub auch noch aus.


    [Blocked Image: http://img861.imageshack.us/img861/4251/snagprogram0110.png]


    Unter dem Strich können wir also festhalten, dass der Verlauf des Goldpreises in Dollar, Pfund, Euro und Franken in etwa dieselbe Anatomie hat. Nur halt zeitverzögert. Mal bricht er in Euro aus, mal in Dollar etc. Das reflektiert dann die entsprechenden Schwankungen der Papierwährungen unter einander je nach Nachrichtenlage.


    Was sich auf dem Gold/Fr-Chart als Ausbruch andeutet, würde in der Realität bedeuten, dass die SNB gezielt den Franken schwächt, um die Parität zu Euro/Dollar nicht zu verlieren.

    Also genau das Szenario, dass ich bereits im Januar-Thread beleuchtet habe: Die EZB schwächt den Euro, um ihre Exportindustrie im Dollar-Raum konkurrenzfähig zu halten und die SNB tut zeitverzögert dasselbe, um Franken/Euro nicht zu stark werden zu lassen.


    Es steht natürlich in den Sternen, ob und wann es zu diesem Ausbruch kommt. Aber wenn, dann habe ich gewisse Zweifel, ob der SMI diesen Ausbruch mitmacht, um seinen Wert in Gold zu halten.

  • SMI im April 2011

    Danke MF und allen für Eure Ausführungen. Ich tippe aber trotzdem darauf, dass es im Juni oder so zu einem Crash der Edelmetalle kommen wird. Dies, wenn kein QE3 kommt und das Budget in den USA nachhaltig in Ordnung gebracht wird (vorwiegend durch Ausgabenkürzungen). Ich denke, dazu gibt es keine Alternative. Natürlich werden dann auch die Aktienmärkte und Rohstoffe korrigieren, aber nicht so stark, wie Gold und Silber.


    Das sagt mir der Heilige Geist (oder das Bauchgefühl, wenn jemand lieber will). Alles können wir leider nicht mit unserem winzigen Verstand begreifen (obwohl derjenige von MF wohl 1000 mal grösser ist, als der meine :) ).


    iGwt

  • SMI im April 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote
    Dies, wenn kein QE3 kommt und das Budget in den USA nachhaltig in Ordnung gebracht wird. Ich denke, dazu gibt es keine Alternative.


    Hm, jetzt musst Du mir aber glaubhaft erklären, wie das gehen soll mit dem "Budget nachhaltig in Ordnung bringen".


    Die US-Staatsverschuldung liegt derzeit bei 93% GDP oder rund 13 Billionen Dollar. Und bis 2020 sind weitere Schulden in Grössenordnung von 7 Billionen Dollar geplant.


    Pro Monat kommen derzeit so grob $50 Mrd. an neuen Schulden hinzu (600 Mrd. pro Jahr).

    Um also das Budget "nachhaltig" in den Griff zu kriegen müssten Einsparungen von $50 Mrd/Monat her um ausgeglichen zu sein und weitere xx Mrd./Monat, um vom Schuldenberg runterzukommen. Wie hoch schätzt Du die Chance ein, dass das passieren wird?




    ... und ja, es gibt durchaus auch Alternativen, die weniger schmerzlich für die US-Bürger und die Wirtschaft sind.




    in_God_we_trust wrote:

    Quote
    Du sagst es. Und Gott wird den Dollar retten, darauf kannst du Dich verlassen! (Eben, vorausgesetzt die 4 Worte stehen darauf!).


    Meinst Du wirklich, Gott kümmert sich um so einen lächerlichen Scheiss wie schnöden Mammon?

  • SMI im April 2011

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Hm, jetzt musst Du mir aber glaubhaft erklären, wie das gehen soll mit dem "Budget nachhaltig in Ordnung bringen".

    Die US-Staatsverschuldung liegt derzeit bei 93% GDP oder rund 13 Billionen Dollar.


    Pro Monat kommen derzeit so grob $50 Mrd. an neuen Schulden hinzu (600 Mrd. pro Jahr).


    Um also das Budget "nachhaltig" in den Griff zu kriegen müssten Einsparungen von $50 Mrd/Monat her um ausgeglichen zu sein und weitere xx Mrd./Monat, um vom Schuldenberg runterzukommen. Wie hoch schätzt Du die Chance ein, dass das passieren wird?



    Schau, vergessen wir einmal die US-Staatsverschuldung von 13 Billionen. Die werden in den nächsten 10 bis 20 Jahren weginflationiert. Ich rechne mit einer Teuerung von 5 bis 10% in den nächsten Jahren.


    Die 600 Milliarden Neuschulden pro Jahr gilt es jedoch abzuschaffen und zwar subito! Das bedeutet rund 2000 Dollar pro Ami und Jahr (600 Mia geteilt durch 300 Millionen Amis). Bei einem ProkopfGDP von rund $40'000 pro Jahr und Kopf fast ein Klacks. Natürlich geht das nicht ohne die Gürtel etwas enger zu schnallen (one noch is enough). Wie ich die Amis kenne, werden dabei auch die Europäer und Japaner u.a. freundlicherweise gerne mithelfen.


    Schmerzhaft ist es nur für das erste Jahr. Danach hat man sich daran gewöhnt und arrangiert sich und denkt nicht mehr daran. Und schon versucht man wieder seine Lage zu verbessern und siehe da, neue Ideen und neue Lösungen bieten sich an. Und alles beginnt schon nach einem oder zwei Jahren wieder zu blühen und man setzt zu neuen Höhenflügen an.


    MarcusFabian wrote:

    Quote
    ... und ja, es gibt durchaus auch Alternativen, die weniger schmerzlich für die US-Bürger und die Wirtschaft sind.


    Nein, gibt es nicht. There is no such thing as a free lunch!


    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Meinst Du wirklich, Gott kümmert sich um so einen lächerlichen Scheiss wie schnöden Mammon?


    Kommt auf den Blickwinkel an. Zum Beispiel, als Er den Urknall gezündet hat, hat Er wohl nicht daran gedacht. Aber, der liebe Gott ist vielseitig und flexibel und kann sich durchaus auch mal um ein Detail, wie die US Staatsverschuldung kümmern (falls überhaupt nötig), vielleicht nur mit einem Gedankenblitz beim Zähneputzen. *wink*


    Vielleicht und höchstwahrscheinlich hat er aber auch spätestens beim Urknall schon alles vorprogrammiert und die US Staatsverschuldung wird sich gemäss den Gesetzen der Oekonomie (die aber auch unsere besten Oekonomen nicht einmal ansatzweise begreifen) fast von selbst auflösen.

  • SMI im April 2011

    Ich frage mich jedesmal weshalb ihr die Macht "Er" "Herr" nennt.


    Hast du schon persönlich mit "IHM" gesprochen?Es scheint eine selbstverständlichkeit zu sein das dieses Wesen männliche Züge hat, eine Demütigung für die Frauen nicht?

    querschuesse.de

  • SMI im April 2011

    orangebox wrote:

    Quote
    Ich frage mich jedesmal weshalb ihr die Macht "Er" "Herr" nennt.

    Hast du schon persönlich mit "IHM" gesprochen?Es scheint eine selbstverständlichkeit zu sein das dieses Wesen männliche Züge hat, eine Demütigung für die Frauen nicht?


    Es war doch Jesus, der von seinem "Vater" sprach... Maria war ja die Mutter. Wäre Jesus einer lesbischen Beziehung entsprungen, ... wer wäre dann der Samenspender gewesen?

    ;)

  • SMI im April 2011

    in_God_we_trust wrote:

    Quote
    Schau, vergessen wir einmal die US-Staatsverschuldung von 13 Billionen. Die werden in den nächsten 10 bis 20 Jahren weginflationiert. Ich rechne mit einer Teuerung von 5 bis 10% in den nächsten Jahren.


    Zunächst mal: (Gilt nicht nur für Dich sondern alle:) Mein neustes Essay unter: http://www.cash.ch/node/2934#comment-374680


    Das deckt einiges dessen ab, was wir hier diskutieren.


    Konkret: Du schreibst "Die [Staatsschulden] werden in den nächsten ... Jahren weginflationiert".


    Hier machst Du einen Überlegungsfehler! Warum?


    Was bedeutet "weginflationieren"?

    Es bedeutet, dass die bestehenden Schulden entwertet werden, weil die Geldmenge ausgeweitet wird.


    Beispiel: Die Geldmenge wird verdoppelt und somit haben die aktuellen 13B$ Dollar nur noch eine (heutige) Kaufkraft von 6.5B$. Soweit einverstanden?

    Ok. Aber wenn die Geldmenge verdoppelt wird, dann bedeutet das, dass irgend jemand - vorzugsweise der Staat - diese zusätzlichen 13B$ als Schluden aufnehmen muss. Und - siehe da - die Schuld beträgt jetzt 26B$, hat aber die heutige Kaufkraft von 13B$. Da beisst sich die Katze also in den Schwanz.


    Die einzige Variante aus diesem Dilemma herauszukommen - und die halte ich auch für die wahrscheinlichste - ist eine saubere Währungsreform!

    Damit können sämtliche Schulden zu einem bestimmten Faktor (z.B 1:100 oder 1:1000) entwertet werden und damit die USA wieder eine stabile Währung haben, wird der neue Dollar an Gold gekoppelt. Zumindest vorläufig.


    Die Amis wären dann nahezu schuldenfrei, die Chinesen, Japaner, Araber hätten die Ar$chkarte gezogen und Amerika könnte problemlos bei Null beginnen. Die Wirtschaft würde florieren und die Europäer und Schweizer hätten kaum eine andere Möglichkeit, als mit den Amis mitzuziehen und ebenfalls eine Währungsreform durchzuziehen.


    Im Gegensatz zu den doofen Europäern haben die Amis sogar noch den Vorteil, dass sie ihr Gold nicht verkauft haben (sie besitzen 8000t von insgesamt weltweit 32000t Zentralbankgold) und sollte dieses Gold tatsächlich noch vorhanden sein (auch da gibt es Zweifler, weil seit den 1960er Jahren nie ein Inventar gemacht wurde!), dann sind die Amis trotz Währungsreform sofort wieder oben auf.

  • SMI im April 2011

    orangebox wrote:

    Quote
    Ich frage mich jedesmal weshalb ihr die Macht "Er" "Herr" nennt.

    Hast du schon persönlich mit "IHM" gesprochen?Es scheint eine selbstverständlichkeit zu sein das dieses Wesen männliche Züge hat, eine Demütigung für die Frauen nicht?



    Eine sehr gute Frage!


    Hm, direkt gesehen habe ich Ihn oder Sie nie, nein.


    Dass Gott einen männlichen Artikel trägt, liegt im Konzept: Männer wie auch Frauen sollen sich mit dem Gottvater befreunden und unterordnen können. Immerhin ist es die grösste Macht. Und die grössere Macht hat nun einmal in einer Frau-Mann Beziehung meistens der Mann, zumindest physisch.


    Physik ist unmittelbar angewendet bedrohlicher als der Geist. Die geistige Macht wirkt langfristiger. Die Frau mag mächtiger im Geist sein, der Mann physisch. Die geistige Macht der Frau reibt sich an der physischen Macht des Mannes! Eine grosse geistige Macht ist zum Beispiel die Einsicht. Die Frau sieht ein, dass sie physisch dem Mann unterlegen ist. Diese Einsicht hilft ihr, sich unterzuordnen, ohne sich aufzugeben.


    Jeder Mann andererseits war einmal ein Knabe und weiss noch, dass er sich dem Vater (in letzter Instanz) unterzuordnen hatte. So können alle, Frauen, Männer und Kinder die Macht Gottes ähnlich der Macht eines Familienvaters begreiffen und akzeptieren.


    Der Gottvater ist ein Bildnis, ein Vergleich. Gott selbst kann man nicht abbilden, denn Er ist ein Geist. Und der Geist ist weder männlich noch weiblich. Oder hast Du schon einmal gehört, dass Mädchen weibliche Mathematik beigebracht wird und Buben männliche?

  • SMI im April 2011

    Bullish wrote:

    Quote
    Es war doch Jesus, der von seinem "Vater" sprach... Maria war ja die Mutter. Wäre Jesus einer lesbischen Beziehung entsprungen, ... wer wäre dann der Samenspender gewesen?

    ;)


    Als Jesus auf der Erde war, war er sowohl Mensch als auch Gott. Das ist ja das wunderbare, dass sich Gott sozusagen soweit erniedrigte und sich zum Menschen machte oder sich quasi selbst als Sohn Gottes zeugte! Wer nun Jesus menschlicher Vater war, ist eigentlich irrelevant, obwohl die Bibel genealogisch Ihn zurück über Josef als Nachfolger Davids ausweist. (Dies nur damit die Bibel recht bekam, weil David von Gott ein Sohn auf dem Königstrohn für alle Ewigkeit versprochen wurde).

  • SMI im April 2011

    darf108 wrote:

    Quote
    in god we trust mal nee Frage. Bist du Frei Kirchler :?:


    Nein, ich bin ein Christ. Obwohl ich keiner Partei als Mitglied angehöre, bin ich trotzdem ein Schweizer. Ist es deshalb wesentlich, welcher Kirche ich angehöre? Nein! (Aber wenn es Dich interessiert, ich bin reformiert).

  • SMI im April 2011

    darf108 wrote:

    Quote
    in god we trust mal nee Frage. Bist du Frei Kirchler :?:


    An Dich und an ALLE ANDEREN


    Ihr wisst doch, dass iGwt jeglichen Thread seitenweise mit Bigotterie vollmüllt, wenn er Gelegenheit dazu findet.


    Also bitte! Seid so gut: Keinerlei Anmerkungen mehr über links/rechts, Gott, Jesus, "Herr", Religion etc.


    Bitte!