Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

  • Axpo und Coop planen Wasserstoff-Tankstellen

    Der Detailhändler Coop und der Energiekonzern Axpo planen die erste öffentliche Wasserstofftankstelle der Schweiz. Sie soll 2016 eröffnet werden. Danach wollen die beiden Unternehmen das Wasserstoff-Tankstellennetz stufenweise ausbauen.

    Strom aus Wasserkraft

    Den Wasserstoff liefern soll Axpo, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten. In einem bestehenden Laufwasserkraftwerk der Axpo werde ein sogenannter Elektrolyseur Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufspalten. Den Strom für diesen Vorgang liefere das Wasserkraftwerk – die Produktion sei daher klimaneutral, schrieb Axpo. Der Wasserstoff könne anschliessend gespeichert und an die Tankstelle geliefert werden.


    Laut Axpo dauert das Betanken eines Autos mit Wasserstoff zwei bis vier Minuten und kostet ähnlich viel wie bei klassischen Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Das Auto soll damit rund 500 Kilometer weit fahren können; statt Abgase hinterlasse es aber Wasserdampf.

    Verschärfte CO2-Vorschriften

    Die EU verschärfe laufend die CO2-Vorschriften für Neuwagen und die Schweiz übernehme diese Vorschriften, hiess es. Seit Jahrzehnten werde an Fahrzeugen geforscht, welche weniger oder gar kein CO2 ausstiessen, teilte Coop mit.


    Die Wasserstofftechnologie sei dabei vielversprechend, bis heute gebe es in der Schweiz allerdings keine Wasserstoff-Tankstellen-Infrastruktur. Coop wolle nun eine Pionierrolle einnehmen und innerhalb seines Tankstellennetzes Wasserstoff-Tanksäulen anbieten. Der Ausbau erfolge entsprechend der Nachfrage in Etappen.


    Zudem will Coop künftig einen Teil der Fahrzeugflotte mit Brennstoffzellentechnologie betreiben. Damit komme Coop seinem Ziel näher, bis 2023 CO2-neutral zu sein, hiess es.


    http://www.nzz.ch/wirtschaft/a…ff-tankstellen-1.18517323



    Die Carbon-Blase............... :yes:

  • Betreiber der Atomruine Fukushima mit Gewinn

    28.04.2015 12:26

    TOKIO (awp international) - Der Betreiber der Atomruine Fukushima, Tepco, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den Gewinn gesteigert. Dank niedrigerer Ölpreise und Kostensenkungen stieg der Nettoertrag zum Bilanzstichtag 31. März um 2,9 Prozent auf 451,5 Milliarden Yen (3,5 Mrd Euro), wie der Energiekonzern am Dienstag bekanntgab. Der Umsatz wuchs um 2,6 Prozent auf 6,8 Billionen Yen. Für das laufende Geschäftsjahr gab Tepco keine Ertragsprognose ab, da unklar ist, wann der Konzern wieder Atomreaktoren hochfahren kann. Derzeit sind alle Atommeiler in Japan in Folge der Katastrophe vor vier Jahren weiter abgeschaltet.

    Als Ersatz importieren Tepco und andere Betreiber riesige Mengen an Öl und Gas. Der verstaatlichte Konzern hatte bereits das vergangene Geschäftsjahr erstmals seit Beginn der Katastrophe mit einem Gewinn abgeschlossen. In Folge eines verheerenden Erdbebens und Tsunamis am 11. März 2011 war es im AKW Fukushima Daiichi zu einem folgenschweren Unfall gekommen./ln/DP/zb

    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Schliessung des elsässischen Akw Fessenheim rückt in die Ferne

    16.06.2015 11:56

    STRASSBURG (awp international) - Der französische Präsident François Hollande hatte versprochen, das an der deutschen Grenze liegende dienstälteste französische Atomkraftwerk Fessenheim bis 2017 zu schliessen. Doch der Termin scheint nicht mehr zu halten zu sein. Der Energiekonzern EDF habe der Atomaufsicht ASN noch keinen Beschluss über die Schliessung eingereicht, sagte die ASN-Regionalchefin Sophie Letournel am Dienstag in Strassburg.

    Berücksichtige man die langwierigen Verwaltungsverfahren, könnten bis zu einer Schliessung Fessenheims noch mindestens fünf Jahre vergehen, sagte sie. "Für uns ist Fessenheim eine funktionierende Anlage, die wir kontrollieren wie alle anderen."


    Die ASN mahnte in Fessenheim gründlichere Instandhaltungsarbeiten an. Die Reparaturen an undichten Rohrleitungen im März mehr Sorgfalt verlangt, hiess es. Es sei kein Schaden für die Umwelt entstanden. Vom lothringischen Kraftwerk Cattenom sei 2014 zu viel Kupfer ins Moselwasser ausgetreten, 900 Kilogramm über dem zulässigen Grenzwert von 8200 Kilogramm pro Jahr. EDF ersetze deswegen die Leitungen aus Messing bis 2019 durch Titan./pkl/DP/jha


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • ?

    Was für Probleme! Erst wenn eines dieser Dino-AKWs uns um die Ohren fliegt, wird etwas gemacht werden, vorher nicht. Dabei stehen die Chancen - glücklicherweise - relativ gut, dass nichts passiert.


    Genau das ist das Dilemma der AKW-Gegner: Es passiert äusserst selten etwas Gravierendes. Und wenn es mal passiert, braucht die Atomlobby es nur auszusitzen, so zumindest deren Logik. Und das funktioniert, zumindest in der Ukraine (sind ja nur ...) und in Japan (sind ja nur ...).


    Wir Menschen, nein! Unsere Volksverdreher funktionieren nicht proaktiv, nicht zukunftsorientiert und vor allem, ohne Visionen. Sie verwalten nur. Wer Änderungen wünscht, muss selbst handeln.


    Ein Atomunfall (wie in Fukushima) in der Schweiz, z.B. Mühleberg, hätte Kosten im Bereich von mehr als 100 Mrd. Fr. zur Folge, wovon die Betreiber lediglich für eine Mrd haften! Den Rest trüge der Bund, also wir!!!


    Es muss sich jeder überlegen, was er/sie tun kann, um auszusteigen. Ich habe mein Dach mit PV-Panelen bedeckt und produziere aufs Jahr gerechnet mehr Energie als ich verbrauche.


    Der/die nächste bitte!

  • Das Sommerwetter ist gar nichts für die Solarindustrie

    Die Affenhitze macht sogar der Solarenergie zu schaffen: Die Stromproduktion in der Schweiz geht trotz Sommerwetter zurück.


    Auch wenn die Photovoltaikanlagen für die Stromerzeugung auf viel Sonne angewiesen sind, wird die Energieproduktion durch die Hitze eher beeinträchtigt, sagte Patrick Schaub, Energie-Analytiker der Industriellen Betriebe (SIG), der Nachrichtenagentur sda.


    Die Effizienz der Zellen hänge von der Temperatur ab. Je höher diese steige, desto tiefer sinke die Effizienz. Mit Temperaturen von 7 bis 8 Grad über dem Saisondurchschnitt in den vergangenen Tagen sei die Produktion der Solarenergie im Kanton Genf um rund 8 Prozent zurückgegangen, sagte Schaub.


    Die Hitzewelle von 10 Tagen könne die jährliche Stromproduktion der SIG von 27 Gigawattstunden um etwa 0,4 Prozent verringern. Aufs Jahr gesehen blieben die Auswirkungen deshalb vernachlässigbar. Zum Problem der überhitzten Zellen gesellt sich der Dunst in der Atmosphäre.


    Während in den ersten Tagen einer Hitzeperiode die Luft austrocknet, nimmt die Verdampfung in den folgenden Tagen eher zu, worauf der Dunst die Sonneneinstrahlung verringert. Die idealen Wetterbedingungen für Solarenergie herrschen deshalb in einem sonnigen Frühling oder Herbst.

    Hitze setzt auch Sonnenkollektoren zu

    Unter dem gleichen Problem leiden die Sonnenkollektoren, welche im Gegensatz zur Photovoltaik nicht zur Stromerzeugung, sondern für die Warmwasserbereitung eingesetzt werden. In den Hitzetagen wird es auch in diesen Kollektoren zu heiss.


    Die Kollektoren müssen deshalb Temperaturen von bis zu 180 Grad ertragen, was den Zellen zusetzt und die Effizienz der Anlage auf Dauer verschlechtert. Die ETH Lausanne (EPFL) sucht deshalb neue Lösungen für diese thermischen Solaranlagen. An der Hochschule in Lausanne wird ein intelligentes Material entwickelt, welches die überschüssige Hitze wie ein Spiegel abstrahlen soll.


    http://www.handelszeitung.ch/u…die-solarindustrie-808510

  • elias, bei einer Klimaerwährung um 2 Grad, wie angestrebt, die sowieso nicht eingehalten werden können versag die gesamte gegenwärtige Technologie. Du hast zwei Punkte erwähnt, die Kühlsysteme der Atomkraftwerke und die Sonnenkollektoren. Auch die Alterspyramide wird sich verändern, da bei dieser Hitzeentwicklung die Alten "sterben wie die Fliegen auf der Fensterbank" (Zitat: Wolfgang Borchert, Draussen vor der Tür).


    Studiere doch mal meine Website: http://www.pseudoraum.ch.


    Gruss Pidu

  • Pidu hat am 06.07.2015 - 17:01 folgendes geschrieben:

    Quote

    elias, bei einer Klimaerwährung um 2 Grad, wie angestrebt, die sowieso nicht eingehalten werden können versag die gesamte gegenwärtige Technologie. Du hast zwei Punkte erwähnt, die Kühlsysteme der Atomkraftwerke und die Sonnenkollektoren. Auch die Alterspyramide wird sich verändern, da bei dieser Hitzeentwicklung die Alten "sterben wie die Fliegen auf der Fensterbank" (Zitat: Wolfgang Borchert, Draussen vor der Tür).


    Studiere doch mal meine Website: www.pseudoraum.ch.


    Gruss Pidu

    Die Technologieen werden wegen 2 und mehr Grad nicht versagen. Es werden wie immer neue Lösungen gesucht.


    Die Alterspyramide ändert sich so oder so. Irgendwann sind die Babyboomer weg.



    Betreffend deiner Website: Das Eulergitter kann in jeder Frequenz als Trommel-Metrum mit einer bestimmten Periode gespielt werden, die umgekehrt proportional dazu ist. http://www.visual-geometry.de/…sic/Euler_Polymetren.html

  • Reaktor im Atomkraftwerk Gösgen ausserplanmässig abgeschaltet

    14.07.2015 07:37

    Däniken SO (awp/sda) - Im AKW Gösgen ist es am Montagabend zu einem Zwischenfall gekommen. Nach einer Reaktorschnellabschaltung wurde Wasserdampf für die Umgebung deutlich hörbar abgelassen. Für die Umwelt besteht aber laut dem Betreiber keine Gefahr.

    Auslöser der Schnellabschaltung war ein Fehler bei zwei Ventilen, wie die Betreibergesellschaft Kernkraftwerk Gösgen-Däniken in der Nacht auf Dienstag mitteilte. Der abgelassene Wasserdampf sei inaktiv und ungefährlich. Abgesehen vom Dampf habe der Vorfall keine Auswirkungen auf die Umwelt gehabt. Die Anlage befinde sich in einem sicheren Zustand.


    Das AKW Gösgen war vor einer Woche nach der vierwöchigen Jahresrevision erst wieder angefahren worden. Vor der Abschaltung vom Montagabend war das Kraftwerk aber bereits wieder in Betrieb.


    (AWP)

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  • Bundesrat erlässt neue Regeln für AKW-Stilllegungsfonds

    08.10.2015 12:07

    (Meldung nach MK durchgehend ergänzt.)

    Bern (awp/sda) - Der Bundesrat will das Risiko mindern, dass dereinst die Steuerzahler für die Stilllegung der Atomkraftwerke aufkommen müssen. Er hat deshalb neue Regeln für den Stilllegungs- und den Entsorgungsfonds beschlossen. Die AKW-Betreiber drohen mit Beschwerden.


    Die Stilllegung der AKW in den kommenden Jahrzehnten werde mit hohen Kosten verbunden sein, sagte Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie (BFE), am Donnerstag vor den Medien in Bern. Tragen müssen diese die AKW-Betreiber: Sie zahlen Gelder in einen Stilllegungs- und Entsorgungsfonds ein.


    Doch die Renditen sind gesunken, die Kosten voraussichtlich höher als ursprünglich erwartet. Sollten die AKW-Betreiber ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können, müsste der Bund einspringen. Der Bundesrat habe die Risiken frühzeitig identifiziert und Massnahmen ergriffen, sagte Steinmann.


    HÖHERE BEITRÄGE


    In einem ersten Schritt passte der Bundesrat die Berechnungsgrundlagen für die jährlichen Beiträge an und führte einen Sicherheitszuschlag ein. Diese Änderungen sind bereits seit Jahresbeginn in Kraft, doch haben AKW-Betreiber die höheren Beiträge vor dem Bundesverwaltungsgericht angefochten. Das Gericht hat noch nicht entschieden.


    Weitere Rechtshändel könnten folgen: Dieses Risiko bestehe, wenn der Bund die AKW-Betreiber "draussen lasse", sagte deren Vertreter Kurt Rohrbach, Präsident des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) und Vizepräsident der Verwaltungskommission der Fonds, vor den Medien.


    MEHR MACHT BEIM BUND


    Er reagiert damit auf den zweiten Schritt, mit dem der Bundesrat den Einfluss der AKW-Betreiber auf die Führung der Fonds beschränkt. Trotz der Kritik der Atombranche in der Vernehmlassung hat der Bundesrat beschlossen, die Fonds neu zu organisieren und die Regeln auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt.


    Mit dieser zweiten Revision der Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung (SEFV) erhält der Bund mehr Einfluss. Konkret werden die personellen Verflechtungen zwischen Aufsichtsbehörde und Fondsgremien aufgelöst und die Aufsicht über die Fonds gestärkt. Die heutige Organisation verstosse gegen grundlegend Regeln der Good Governance, stellte Steinmann fest.


    GRIFFIGE STEUERUNGSINSTRUMENTE


    Das Energiedepartement (UVEK) erlässt das Reglement über die Organisation der Fonds sowie die Grundsätze und Ziele der Vermögensanlage. Es macht zudem Vorgaben zur Erstellung der Kostenstudien, mit welchen die Betreiber alle fünf Jahre die voraussichtliche Höhe der Kosten berechnen. Und es legt am Ende jeweils die voraussichtliche Höhe der Stilllegungs- und Entsorgungskosten fest.


    Neu kann das UVEK auch im Einvernehmen mit dem Finanzdepartement und dem Wirtschaftsdepartement bei wesentlichen Änderungen der Rahmenbedingungen die Anlagerendite, Teuerungsrate und den Sicherheitszuschlag ändern. Der Bundesrat und das UVEK erhielten damit griffige Steuerungsinstrumente zur Korrektur von Fehlentwicklungen bei der Führung und Verwaltung der Fonds, schreibt der Bundesrat.


    POLITISCH MOTIVIERTE EINGRIFFE


    Aus Sicht der Betreiber dagegen hat das UVEK damit zu viel Einfluss, wie Rohrbach sagte. Die bisherige Governance habe funktioniert, die Fonds seien auf Kurs. Es gebe keinen Handlungsbedarf für "politisch motivierte Eingriffe".


    Die Fonds-Mittel gehörten schliesslich den AKW-Betreibern, argumentierte Rohrbach. Also sollten die Betreiber auch über deren Verwaltung entscheiden können. Ob und wann die Betreiber rechtliche Schritte einleiten, hängt laut dem Branchen-Vertreter von den konkreten Entscheiden ab, die das UVEK fällen wird.


    KOSTEN VON 21 MRD CHF


    Die Betreiber gehen davon aus, dass die Stilllegung und Entsorgung insgesamt rund 21 Mrd CHF kosten wird. Dies ergab die Kostenstudie 2011. Davon sollen rund 11,5 Mrd über die Fonds bezahlt werden, der Rest sind direkt von den Betreibern zu bezahlende Kosten. Das Fonds-Vermögen per Ende 2014 betrug 6,1 Mrd. Der fehlende Betrag werde in den kommenden Jahren einbezahlt und erwirtschaftet, sagte Rohrbach.


    Die Kostenstudie 2016 ist bereits in Arbeit. Sie soll dank neuer Vorgaben transparenter und nachvollziehbarer werden, wie Steinmann erklärte. So soll etwa ausgewiesen werden, wie sich unterschiedlich lange Betriebszeiten (50 und 60 Jahre) auswirken würden. Auch sollen die Kosten für eine Stilllegung mit und ohne Entfernung sämtlicher Anlagen ausgewiesen werden. Ferner sollen Risiken wie rechtliche Verzögerungen berücksichtigt werden.


    Atomkritischen Organisationen wie der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) geht das nicht weit genug. Die Kosten würden noch immer auf der Basis von Schönwetterszenarien berechnet, schreibt die SES in einer Mitteilung. Am Ende werde der Steuerzahler zur Kasse gebeten.


    (AWP)

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  • Erneut Störfall in französischem Atomkraftwerk Cattenom

    11.10.2015 18:01

    CATTENOM/SAARBRÜCKEN (awp international) - Im französischen Atomkraftwerk Cattenom nahe der deutschen Grenze hat es einen Störfall gegeben. Bereits am vergangenen Mittwoch sei es bei Wartungsarbeiten zu technischen Problemen gekommen, bestätigte ein Sprecher des Lagezentrums im Innenministerium am Sonntag in Saarbrücken. Das Problem sei jedoch innerhalb von zehn Minuten behoben gewesen, sagte der Sprecher weiter. Gefahr für die Umwelt oder das Personal habe zu keiner Zeit bestanden. Zuvor hatte der "Trierische Volksfreund" über den Vorfall berichtet.

    Ende September gab es bereits eine Störung in Cattenom, bei dem ein Reaktor heruntergefahren werden musste. Seit Inbetriebnahme des ersten der vier Reaktoren 1987 gab es mehrere Hundert Störfälle./jbl/DP/zb


    (AWP)

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  • Japan schaltet zweiten Atomreaktor wieder an

    15.10.2015 06:31

    KAGOSHIMA (awp international) - Japan fährt einen weiteren Atomreaktor hoch. Der Betreiberkonzern Kyushu Electric Power schaltete am Donnerstag den Block 2 des Atomkraftwerks Sendai wieder ein. Im August war bereits der erste der beiden Blöcke im Südwesten des Inselreiches hochgefahren worden. Als Konsequenz aus der Katastrophe in Fukushima vom 11. März 2011 hatten rund zwei Jahren lang alle 48 Reaktoren in Japan still gestanden. Das AKW Sendai war das erste, das im September 2014 die nach der Fukushima-Katastrophe eingeführten neuen Sicherheitsauflagen erfüllt hatte. Die Regierung nennt die Auflagen die "strengsten der Welt". Eine Mehrheit der Japaner lehnt eine Rückkehr der Nummer Drei der Weltwirtschaft zur Atomkraft jedoch ab./ln/DP/zb

    (AWP)

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  • Die Halbwertzeit

    «Die SVP hängt nicht an der Kernenergie»


    Dass die Schweiz kein sechstes AKW erhielt, war auch Christoph Blochers Werk. Im Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Interview spricht er über Japan und die Folgen für die Atom-Debatte in der Schweiz.


    http://www.tagesanzeiger.ch/sc…ernenergie/story/25859189


    Nun stehen höhere Renten und Energiewende auf Kippe

    Auch Energieministerin Doris Leuthard steht möglicherweise vor schwierigen Jahren. Die Energiestrategie 2050 kommt nach den Beratungen im Ständerat wieder in den Nationalrat. FDP und SVP sprechen sich beide gegen den Atomausstieg aus. Mit ihrem Widerstand sind sie bisher aber auf verlorenem Posten gestanden. Dies dürfte sich jetzt ändern: Dass der Nationalrat am Langfristbetriebskonzept für AKW festhält, ist unwahrscheinlich. Konkret: Die Politik beschliesst zwar den Atomausstieg, lehnt aber ein fixes Abschaltdatum für die alternden Schweizer AKW ab.


    http://www.aargauerzeitung.ch/…wende-auf-kippe-129657315

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    Vollpfosten mit einem Windrädli dran.



    Quotes aus dem Interview mit Blocher:



    -

    1 12

    Die wohl spektakulärste Aktion im Zuge des Widerstands gegen das AKW Kaiseraugst...(1. Mai 1975)




    (12 Bilder)

    Matthias Chapman
    Nachrichtenchef
    @matthiaschapman

    16

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    Herr Blocher, Sie kennen Japan von der Firma Ihrer Tochter her. Stehen Sie in Kontakt mit Leuten der EMS-Chemie dort?
    EMS hat regelmässigen Kontakt.

    Was hören Sie von dort?
    Die Fabrik steht südöstlich von Tokio, ist also nicht betroffen. Büros hat EMS in Tokio. Die Mitarbeiter mit Familien in Tokio können meines Wissens ins Werk, wenn sie wollen. Aber im Moment gibt es dazu keine zwingenden Gründe.

    Mit den Geschehnissen in Japan wird die Debatte für und wider neue AKW erneut intensiv geführt. Was sagen Sie dazu?
    Jetzt müssen wir zuerst einmal abwarten. Während Katastrophen darf man keine langfristigen Entscheide treffen, die nicht nötig sind. Es heisst: Warten bis man den Überblick hat, bis man sieht, was passiert ist. Dann werden die Erkenntnisse geprüft, um herauszufinden, was das für unsere Kraftwerke und Energieversorgung heisst. Nerven behalten.

    Halten Sie es für möglich, dass hiesige Kraftwerke geschlossen werden müssen?
    Die Situation in Japan ist ganz anders, das weiss man. Japan ist eine Erdbebenregion. Vieles ist wegen des Tsunami zerstört worden. Das kann es in der Schweiz nicht geben. Schweizerische Anlagen halten zudem Erdbeben bis Stärke 7 jedenfalls aus. Das ist viel, weil wir weniger erdbebengefährdet sind. Die Sicherheit unserer Anlagen wird ja laufend überprüft. Vielleicht muss dies nach Erkenntnissen aus Japan verbessert werden. Möglich ist natürlich immer alles. Aber es muss auch sinnvoll sein.

    Sie waren quasi Totengräber des Projekts für ein neues Kernkraftwerk in Kaiseraugst. Wurden Sie damals plötzlich zum AKW-Gegner?
    Nein, überhaupt nicht. Es ging um ein «sittliches Begräbnis»: Die Situation war so verfahren, dass der Bau des AKW Kaiseraugst unmöglich war.

    Sie meinen den Widerstand des Volkes?
    Das auch. Aber noch mehr die Tatsache, dass dadurch die ganzen Verfahren in der Bürokratie steckengeblieben sind. Man kam einfach nicht mehr weiter. Zudem war die geplante Anlage inzwischen technisch schon veraltet. Es machte schlicht keinen Sinn mehr. Darum sagte ich: Wenn man das AKW Kaiseraugst nicht bauen kann, dann muss man es beerdigen.

    AKW-Gegner feierten das damals als ihren eigenen Sieg.
    Für mich ging es weder um eine Feier noch um einen Sieg.

    Was hiess der Stopp damals für die SchweizerEnergiepolitik?
    Wir kauften danach in Frankreich Kernenergiestrom, konnten langjährige Lieferverträge vereinbaren und so die Stromlücke schliessen. Bis heute. Aber die Abhängigkeit wurde erhöht. Meines Wissens laufen die Verträge in rund 10 Jahren aus, dann wird es kritisch, vor allem wenn Beznau I und II sowie Mühleberg nicht erneuert werden sollten.

    mach die augen zu und

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