Libyen / die aktuellsten News von den Usern

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

    Psytrance24 wrote:

    Quote
    @Anthrax

    Verbrecherischer Angriffskrieg?


    Ich glaube du verdrehst du was...


    Die sollen nur ein paar Marschflugkörper in die entsprechende Kaserne in Libyen ballern und fertig mit dem ganzen Scheiss dort.


    So schnell wird der "Scheiss" nicht fertig sein.

    Nur mit Luftangriffen werden sie Gaddafi nicht besiegen können, da müssen noch Bodentruppen eingesetzt werden. Und das wird dann in einem riesigen Blutbad enden!

    Die Börse schwankt zwischen Gier und Angst. Angst, alles zu verlieren, und der Gier, noch mehr Geld zu machen.

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

    AnthraX2X wrote:

    Quote

    Psytrance24 wrote:

    So schnell wird der "Scheiss" nicht fertig sein.

    Nur mit Luftangriffen werden sie Gaddafi nicht besiegen können, da müssen noch Bodentruppen eingesetzt werden. Und das wird dann in einem riesigen Blutbad enden!


    Es sind überwiegend Söldner, die für Gaddafi arbeiten. Seine Günstlinge werden zu ihm halten. Der Mittelstand wird sich auf die Seite stellen, wo sie nichts verlieren.


    Besiegen sollen ihn die eigenen Leute.


    Quote:



    Viel schlimmer kann das Blutbad in Libyen nicht werden

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    Unter Umständen kann es in Libyen mit Ghadhafi sehr schnell zu Ende gehen. Ich glaube, dass seine gutbezahlten (ausländischen) Söldner wenn es denn hart auf hart geht, zuerst ihre eigene Haut retten wollen und nicht für den Massenmörder und Verbrecher Ghadhafi ihr Leben lassen wollen.

    Ghadhafi und seine Söhne als potenzielle Nachfolger und sein Clan gehören weg, je schneller je besser.

    Wann denn, wenn nicht jetzt!

  • G

    News-Ticker Libyen: Angriffe auf Gaddafis Regime

    Alliierte stoppen Angriff auf Bengasi


    20.03.2011

    News-Ticker Libyen: Angriffe auf Gaddafis Regime

    Gaddafi droht mit Terrorangriffen auf Ferienflieger


    20.03.2011

    News-Ticker Libyen: Angriffe auf Gaddafis Regime

    Angst vor Giftgas Gaddafis

    Quelle: msn Nachrichten


    REUTERS)

    Sonntag, 20. März 2011


    "Die Flugverbotszone ist errichtet"

    Allianz bombardiert Gaddafis Truppen - Nato streitet

  • erster Hit

    Gebäude soll «völlig zerstört» sein


    In der libyschen Hauptstadt ist ein Gebäude der Residenz von Machthaber Muammar al-Ghadhafi bei einem Angriff zerstört worden. Wie ein AFP-Reporter vor Ort am Sonntagabend berichtete, handelte es sich um ein Verwaltungsgebäude in dem Komplex, der in Bab el Asisija im Süden von Tripolis liegt.


    Es wurde nach Angaben eines Regierungssprechers, der sich vor ausländischen Journalisten äusserte, von einer Rakete getroffen und vollständig zerstört. Das Gebäude liegt demnach rund 50 Meter von dem Zelt entfernt, in dem Ghadhafi häufig seine Besucher empfängt. Bereits zuvor waren in Tripolis schwere Explosionen zu hören gewesen, auch in der Nähe der Kaserne in Bab el Asisija, in der die Residenz liegt. (AFP)


    http://www.tagesanzeiger.ch/au…y/24651823?dossier_id=852

    Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

    A. Schopenhauer



    Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

    ++ 07.21 Gaddafi ruft zum Marsch auf Bengasi auf +++

    Nachdem seine Panzer auf dem Weg nach Bengasi von der französischen Luftwaffe zerstört wurden, will der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi nun Tausende seiner Anhänger dort hin marschieren lassen. Ziel sei es, "die Pläne der Ausländer zu durchkreuzen, die Libyen zersplittern und ausplündern" wollten. Bengasi ist die größte Stadt, die von den Aufständischen kontrolliert wird.


    Das könnte sehr blutig werden!! :cry:


    Quelle: http://www.n-tv.de

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

    Zyndicate wrote:

    Quote
    ++ 07.21 Gaddafi ruft zum Marsch auf Bengasi auf +++


    Die Distanz zw. Tripoli und Bengasi beträgt 651 km


    Das gibt einen langen Spaziergang. Hoffentlich scheint wenigstens die Sonne :P

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

    - Gerüchte um den Tod von Ghadhafis jüngstem Sohn kursieren auf Facebook und Twitter. Khamis al-Ghadhafi leitet die berüchtigete 32. Brigade, eine der Elitetruppen seines Vaters. Er soll am vergangenen Dienstag bei einem Angriff eines abtrünnigen Piloten auf das Ghadhafi-Hauptquartier Bab Azizia in Tripolis schwer verwundet worden sein. Ein libyscher Journalist kritisierte offenbar gegenüber dem Sender al-Arabya, dass die Regierung den kritischen Zustand von Khamis geheim halte. Bestätigt wurden die Gerüchte bisher nicht. (12:04)


    Quelle: http://www.nzz.ch

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    Zyndicate wrote:

    Die Distanz zw. Tripoli und Bengasi beträgt 651 km


    Das gibt einen langen Spaziergang. Hoffentlich scheint wenigstens die Sonne :P


    Ein aufmunterndes Lied meinerseits:

    External Content www.youtube.com
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    Quote:

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    General und Vertrauter Salehs in Jemen desertiert


    Präsident verliert wichtigsten Unterstützer

    In Jemen ist ein ranghoher Offizier und enger Berater von Präsident Saleh seinen Seitenwechsel zur Opposition bekanntgegeben.


    (sda/dpa/ddp) In Jemen wird die Lage von Präsident Ali Abdullah Saleh immer prekärer. Nun kehrte ihm General Ali Mohsen al-Ahmar den Rücken, bisher eine der wichtigsten Stützen seines Regimes.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/…desertiert_1.9976031.html


    Wäre auch für Libyen eine feine Sache, wenn sie es selber schaffen würden

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    Eigentlich lese ich gerne Kritische Stimmen zu meiner eigenen Haltung, so sehe ich selbst was man hinterfragen kann und soll. Bei deinem Link sticht mir aber lediglich die Propaganda statt eine andere Sicht ins Auge...

    Schade.

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

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    Afghanen übernehmen in sieben Regionen das Kommando



    Erster Schritt in langwierigem Prozess des Rückzugs der ausländischen Truppen
    http://www.nzz.ch/nachrichten/…s_kommando_1.9985586.html


    Quote:

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    Jemens Präsident kündigt Rücktritt an

    Saleh erfüllt entscheidende Forderung der Opposition
    http://www.nzz.ch/nachrichten/…cktritt_an_1.9987182.html


    Kein Krieg dauert ewig. Die Geschichte wird es zeigen, was daraus wird. Auch mit Libyen.


    Der wirtschaftliche Aufschwung in der Region ist am Ende entscheidend.

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

    AnthraX2X wrote:

    Quote
    Scheint als ob dieser Angriffskrieg ein Schnellschuss war der sich allmählich zu einem Desaster für die Beteiligten entwickelt! :!: *wink*

    http://nocheinparteibuch.wordp…yen-doch-nicht-mitmachen/


    Veraltete Aussage ! Haben sich nun wieder hinter die UN-Resolution gestellt, wenn auch nur "halbbatzig".


    Auf die Araber war schon immer kein Verlass (wissen wir schon seit "Lawrence of arabia")

  • Zwei sehr interessante und aufschlussreiche Links

    Presse- und Meinungsfreiheit und Libyen


    http://kritische-massen.over-b…-und-libyen-69926760.html




    Zur Geschichte Libyens, Rolle Gaddafis und Einordnung des Krieges gegen Libyen

    Volksaufstand, Bürgerkrieg, ausländische Aggression ?



    http://kritische-massen.over-b…egen-libyen-69925949.html

    Die Börse schwankt zwischen Gier und Angst. Angst, alles zu verlieren, und der Gier, noch mehr Geld zu machen.

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    Der libysche Aussenminister Moussa Koussa hat offenbar sein Land verlassen. Er soll sich zu einem Privatbesuch in Tunesien aufhalten. Doch die Hinweise verdichten sich, dass sich Ghadhafis engstes Umfeld nach einem Ausweg ohne Gesichtsverlust umsieht.


    ii. Der libysche Aussenminister Moussa Koussa hat offenbar sein Land verlassen. Er habe am Montag um drei Uhr Lokalzeit die Grenze zu Tunesien passiert, bestätigte ein Grenzbeamter dem Sender Al-Jazira. Koussa sei «auf Privatbesuch» im Nachbarland, hiess es. Vergangene Woche hatte die amerikanische Aussenministerin Hillary Clinton in einem Interview erklärt, verschiedene Persönlichkeiten aus dem Umfeld Ghadhafis hätten bereits die Fühler ausgestreckt und sich nach Möglichkeiten erkundigt, sich abzusetzen. Darunter sei auch ein Schwager und enger Vertrauter Ghadhafis, Oberst Abdallah as-Sanussi.


    Clinton deutete im Interview auch an, dass sich jemand aus dem engsten Umfeld des Machthabers um eine Lösung bemühe, die ein Exil des Potentaten mit einschliesse. Sie blieb allerdings sehr vage. So liess sie etwa offen, ob dies im Auftrag Ghadhafis erfolge, oder ohne sein Wissen. Kritiker hielten die Aussagen der amerikanischen Aussenministerin dagegen für reine Rhetorik.


    Italien will Exil-Plan vorstellen

    Am Dienstag sind in London die Aussenminister der Länder, die sich an der Militäraktion gegen Ghadhafi beteiligen, zusammengekommen. Dort will Italien Pläne vorstellen, die ein Exil für den libyschen Machthaber vorsehen. Dies hatte der italienische Aussenminister, Franco Frattini, der Zeitung «La Repubblica» gesagt, die das Interview am Sonntag publizierte. Frattini erwähnte dabei einen «deutsch-italienischen Vorschlag».


    Der britische Aussenminister, William Hague, äusserte sich vor dem Meeting, es stehe Ghadhafi frei, in welchem Land er ins Exil gehen wolle. Damit hätte der Potentat eine Möglichkeit, sich einer internationalen Strafverfolgung entziehen. Am Dienstagvormittag ist Hague mit dem Vertreter des libyschen Übergangsrats, Mahmud Jibril, zusammengetroffen. Jibril wurde vergangene Woche in Libyen von Vertretern der Opposition zum Chef einer Übergangsregierung bestimmt.


    Brief von Ghadhafi

    Ghadhafi selbst hat sich offenbar in einem Brief an die Aussenministerversammlung gewandt. Darin soll er zur Einstellung der Militär-Intervention aufrufen. Libyen sei bereit, Entscheidungen der Afrikanischen Union (AU) anzunehmen. Da Ghadhafi jedoch noch immer Einfluss auf die AU hat, wird diese Angebot mit von der internationalen Gemeinschaft Vorsicht aufgenommen. Der libysche Machthaber beharrte zudem darauf, dass er lediglich den Terrorismus der Kaida bekämpfe. Sein Volk stehe hinter ihm.


    Regime unter Druck

    Das Regime um Muammar al-Ghadhafi gerät immer mehr unter Druck. Zwar hat auch die Nato, die das Oberkommando über die Militäraktion übernimmt, beteuert, die Absetzung des Machthabers sei nicht das Ziel der Einsätze. Gleichzeitig machten verschiedene Länder indirekt klar, dass sie nicht weiter mit Ghadhafi im Geschäft bleiben wollen. Die Angriffe aus der Luft auf strategische Ziele haben zudem die libyschen Streitkräfte geschwächt. Aus der Stadt Syrte, der als Ghadhafis Geburtsstadt symbolische Bedeutung zukommt, sollen am Sonntag Konvois mit militärischen und privaten Autos über die Küstenstrasse nach Tripolis gefahren sein. Zurzeit wird in der Stadt aber noch gekämpft. Es ist allerdings sei Beginn der Unruhen das erste Mal, dass die Rebellen so weit vorgestossen sind.


    Quelle: http://www.nzz.ch

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    Die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Ghadhafi haben offenbar den Ölhafen Ras Lanuf wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Die Rebellen gaben am Mittwochvormittag ihre Stellungen auf und flohen Richtung Osten.


    ii./(sda/afp/dpa) Dies berichten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP. Die Rebellen versuchten, sich in der von Aufständischen kontrollierten Stadt Brega zu sammeln.


    Die Rebellen hatten die im Osten des Landes gelegene Hafenstadt Ras Lanuf am Sonntag eingenommen. Ihr von den Luftangriffen der internationalen Militärallianz begünstigter Vormarsch Richtung Westen wurde dann aber von Ghadhafi-Truppen gestoppt. Ras Lanuf liegt auf dem Landweg 370 Kilometer südwestlich von Benghasi entfernt.


    Unter Beschuss

    Ein Korrespondent schilderte dem Sender Al-Jazira die Taktiken der Ghadhafi-Truppen: So sollen sie die Rebellenverbände mit Mörsergranaten beschiessen. Die Mörser werden dazu auf kleinen Pick-ups von der Hauptstrasse weggefahren und in Stellung gebracht. Er vermute zudem, dass zivile Späher auf der Strasse zirkulierten und die libyschen Truppen mit Informationen zu den Bewegungen der Rebellenverbände versorgten.


    Waffen für Rebellen?

    Der Übergangsrat der Regimegegner in Benghasi wandte sich unterdessen mit der Bitte um Lieferung von wirksameren Waffen an die internationale Gemeinschaft. US-Präsident Barack Obama hatte bereits durchblicken lassen, dass Washington einen solchen Schritt erwäge.


    Auch Grossbritannien überlegt sich, entgegen ersten Meldungen, diesen Schritt. Dies erklärte Premierminister David Cameron am Mittwoch. Grundsätzlich sei die britische Regierung dafür, man habe aber noch keine Schritte unternommen.


    Russland hält eine Waffenlieferung jedoch nicht mit der Resolution vereinbar. Auch Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen lehnte diese Massnahme ab.


    London weist fünf libysche Diplomaten aus

    Grossbritannien hat fünf libysche Diplomaten wegen ihrer Unterstützung für Machthaber Muammar al-Ghadhafi ausgewiesen. Dies teilte der britische Aussenminister William Hague am Mittwoch vor dem Parlament mit. Unter den Ausgewiesenen ist auch der Militärattaché. Ihre Anwesenheit in Grossbritannien sei möglicherweise eine Gefahr für die Sicherheit, erklärte Hague. Die Diplomaten sollen auch versucht haben, Anhänger der Opposition in Grossbritannien einzuschüchtern.


    Quelle: http://www.nzz.ch

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

    Das britische Aussenministerium hat am Mittwochabend den Rücktritt des libyschen Aussenministers Moussa Koussa bekannt gegeben. Koussa war am Nachmittag vom tunesischen Djerba aus nach London geflogen.


    (ddp) «Er sagte uns, dass er von seinem Amt zurücktritt», teilte das Aussenministerium in London mit, nachdem Koussa mit einem Flugzeug nahe der Hauptstadt eingetroffen war. Zunächst war es nicht möglich, von Koussa selbst oder ihm nahe stehenden Personen eine Bestätigung zu erhalten.


    Moussa Koussa war am Mittwoch mit einem Flugzeug vom tunesischen Djerba aus nach London gestartet und auf dem Flughafen Farnborough, 55 Kilometer südwestlich der Hauptstadt, gelandet. Dies habe er aus freiem Willen getan, teilte das britische Aussenministerium mit. Weitere Informationen werde man zu gegebener Zeit veröffentlichen, hiess es weiter.


    Nachdem bekannt geworden war, dass Moussa Koussa am Montag nach Tunesien gereist war, kamen Gerüchte auf, dass der Aussenminister geflüchtet sei. Dies hatte der libysche Regierungssprecher Moussa Ibrahim am Dienstag noch dementiert. Der amtlichen tunesischen Nachrichtenagentur TAP zufolge war Moussa Koussa am späten Montagabend überraschend zu einem als privat deklarierten Besuch im Nachbarland eingetroffen.


    Quelle: http://www.nzz.ch

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

    Die libyschen Rebellen werden in ihrem verzweifelten Kampf gegen Ghadhafis Truppen offenbar auch am Boden unterstützt. So sind neben CIA-Agenten auch britische Spezialeinheiten seit Wochen in Libyen im Einsatz.


    uhg. Die libyschen Rebellen werden in ihrem Kampf gegen Machthaber Ghadhafi nicht nur aus der Luft unterstützt. Seit Wochen sind kleine Teams von amerikanischen und britischen Geheimdienstagenten und Spezialkommandos in Libyen im Einsatz. Sowohl amerikanische wie britische Regierungskreise haben diese Vermutungen gegenüber der «New York Times» und der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt.


    Die Briten hätten Dutzende von MI6-Agenten und Angehörige von Spezialeinheiten nach Libyen entsandt, hiess es aus Regierungskreisen in London. Eine Aufgabe dieser verdeckten Einsatzkräfte ist die Identifizierung von Bodenzielen für die Tornado-Kampfbomber der Royal Air Force. Wie weit die «Special Forces» auch in die Ausbildung der libyschen Rebellen einbezogen sind, ist unbekannt.


    CIA-Agenten in Tripolis?

    Der Einsatz von CIA-Agenten sei von Präsident Obama schon vor zwei bis drei Wochen genehmigt worden, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Dies, obwohl der US-Präsident den Einsatz von Bodentruppen in Libyen bisher kategorisch abgelehnt habe.


    Nachdem die CIA-Vertretung in der Hauptstadt Tripolis nach Beginn der Unruhen schliessen musste, habe der Geheimdienst in diesem Monat wieder Mitarbeiter in das nordafrikanische Land entsandt, sagte ein ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter der Nachrichtenagentur AP.


    Die Agenten hätten beispielsweise bei der Rettung des Waffenleitoffiziers des in Libyen abgestürzten amerikanischen Kampfjets geholfen. Ausserdem suchten die Geheimdienstmitarbeiter Kontakt zu den Aufständischen, sagte der Gewährsmann.


    Mit Kleinbussen ins Gefecht

    Nach den schweren Luftangriffen haben Ghadhafis Truppen offenbar ihre Taktik geändert. Statt mit schweren Panzern und Geschützen fahren die Soldaten immer mehr mit zivilen Fahrzeugen und Bussen ins Gefecht. Dies erschwert den Piloten der internationalen Streitkräfte zunehmend die Unterscheidung zwischen Ghadhafi-Getreuen und Aufständischen.


    Obwohl die Amerikaner nebst den U2-Spionageflugzeugen und Drohnen auch vierstrahlige Boeing Joint Stars einsetzt, mit denen Truppenbewegungen am Boden beobachtet werden können, können wirkungsvolle Lufteinsätze letztendlich nur mit Unterstützung vom Boden geflogen werden.


    Schwer bewaffnete Propellerflugzeuge

    Gemäss US-Kreisen haben die Amerikaner in den vergangenen Tagen die Einsätze mit Cruise Missiles und schnellen Kampfjets stark zurückgefahren. Dafür kommen nun offenbar schwer bewaffnete viermotorige Hercules «Gunships» sowie Erdkampfflugzuge vom Typ A10 zum Einsatz. Beide Flugzeuge sind relativ langsam und können erst eingesetzt werden, wenn die feindliche Luftabwehr ausgeschaltet ist.


    Nachdem die Nato am Donnerstag offiziell die Kontrolle über den Lufteinsatz in Libyen übernommen hat, wollen sich die USA offenbar schrittweise aus dem Militäreinsatz zurückziehen. Derzeit würde die Hälfte der Einsätze von amerikanischen Piloten geflogen, sagte Admiral James Stavridis vor dem US- Kongress. In den kommenden Wochen wolle man stärker andere Streitkräfte unterstützen.


    Streit um Waffenlieferungen

    Noch ist offen, ob die Alliierten die Aufständischen mit Waffen beliefern werden. Präsident Obama hatte am Dienstagabend in seiner Fernsehansprache mögliche Waffenlieferungen nicht mehr ausgeschlossen. Zuvor hatte sich auch der französische Präsident Sarkozy dafür ausgesprochen, die Rebellen mit Waffen zu beliefern. Scheitern könnte dieser Vorsatz an den im Uno-Mandat vorgeschriebenen Bedingungen des Einsatzes.


    Quelle: http://www.nzz.ch

  • Libyen / die aktuellsten News von den Usern

    +++ 13.09 Erneut heftige Gefechte in Brega +++


    Auf dem Vormarsch Richtung Westen bringen libysche Rebellen eigenen Angaben zufolge die östliche Ölstadt Brega weitgehend unter ihre Kontrolle. Die Streitkräfte Gaddafis werden demnach in die westlichen Vororte vertrieben. Dort stünden sie direkt vor dem Stadttor, sagt ein Aufständischer. Rebellen würden mit Granaten beschossen. "Die Kämpfe gehen weiter", fügt ein anderer hinzu.


    Quelle: http://www.n-tv.de