Schuldenkrise Europa

  • Die 2. Wahlrunde in Griechenland ging wie erwartet ebenfalls schief und auch in der 3. Runde sehe ich schlechte Chancen für Samaras auf die geforderten 180 Stimmen zu kommen, wenn Tsiparis 130 der 300 Stimmen zusammen mit den rechtslastigen Parteien blockieren.


    Bin eigentlich sehr überrascht, wieso die Börsen überhaupt noch nicht darauf reagieren! Tsiparis würde bei Neuwahlen des Parlaments wahrscheinlich die Schuldennicht mehr bedienen und somit käme es zum nächsten Akt in der EU-Schuldenkrise!


    Die Börsen dürften wohl bald ein böses Erwachen haben, wobei dieses sich abzeichnende Problem im Moment noch kollektiv verdrängt wird!



    http://www.spiegel.de/politik/…chgefallen-a-1010101.html

  • cashflow hat am 23.12.2014 - 15:31 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die Börsen dürften wohl bald ein böses Erwachen haben, wobei dieses sich abzeichnende Problem im Moment noch kollektiv verdrängt wird!

    Besonders die EU-und Eurohochjubler sind Meister im verdrängen dieser Probleme .


    Aber zum Glück holt sie die Realität,nach den medialen Festtagen, dann bald wieder aus ihren Träumen....



    Griechenland:


    "Der Kandidat von Ministerpräsident Antonis Samaras muss damit am 29. Dezember in die dritte Runde. Fällt er auch dann durch, muss Anfang 2015 ein neues Parlament gewählt werden. Dies wird an den Finanzmärkten gefürchtet, da derzeit in Umfragen die europakritische Syriza-Partei vorne liegt. In der dritten Runde sind allerdings nur noch 180 Stimmen für die Wahl erforderlich."


    http://www.tagesschau.de/ausla…praesidentenwahl-103.html



    Wirtschaft in Frankreich: Steigende Schulden, kaum Wachstum

    Frankreichs Wirtschaft wächst ein bisschen, der Schuldenberg des Landes aber auch. Die Verbindlichkeiten stiegen um 7,8 Milliarden Euro auf rund zwei Billionen Euro.

    http://www.spiegel.de/wirtscha…ur-schwach-a-1010080.html


    Frankreich hat 2'031'500'000'000 Euro Schulden

    Frankreich kommt nicht aus der Krise heraus. Das Land weist ein minimales Wachstum aus. Gleichzeitig häuft es Schulden an. Allein von Jahresanfang bis zum 30. September wuchsen die Verbindlichkeiten um 7,8 Milliarden Euro. Und die Prognosen sind düster.


    http://www.srf.ch/news/wirtsch…500-000-000-euro-schulden




    Die EU-Jugendarbeitslosigkeit steigt so gewaltig und knackt neue Rekorde ...wie die EURO-Bargeldmenge..


    http://de.statista.com/statist…beitslosigkeit-in-europa/




    weico

  • weico hat am 24.12.2014 - 10:09 folgendes geschrieben:

    Hallo Weico


    danke für die Links. Natürlich hast du recht, denn die tickende Bombe Frankreich ist eigentlich das noch viel grössere Problem, welches noch gar nicht angegangen worden ist. Trotz x Jahren Finanzkrise denken die Franzosen immernoch, sie müssten keine Strukturreformen angehen, doch eigentlich spitzt sich die Lage dort dauernd zu!


    Nun ja, ich habe mich zumindest auf den nächsten Montag bereits vorbereitet, wenn es dann erst Mal wieder runter geht mit den Kursen...


    grüsse cashflow

  • finaler Akt

    Der letzte Akt des griechischen Dramas ist angerichtet!


    Neuwahlen in Griechenland

    In Griechenland kommt es 2015 zu Neuwahlen.

    29.12.2014 11:35

    Griechenland steht vor Neuwahlen. Der frühere EU-Kommissar Stavros Dimas verfehlte am Montag im Parlament auch in der dritten Runde die nötige Mehrheit für die Ernennung zum Präsidenten.

    Nun muss Anfang 2015 ein neues Parlament gewählt werden.

  • Die Griechen plündern die Bankkonten


    Aus Angst vor politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen haben im Dezember zahlreiche Sparer und Unternehmen in Griechenland insgesamt 2,5 Milliarden Euro von ihren Bankkonten abgehoben.

    Dies sei ungewöhnlich und lasse sich nur damit erklären, dass sich die Bürger grosse Sorgen angesichts der vorgezogenen Wahlen am 25. Januar machten, schrieb die konservative Athener Zeitung "Kathimerini".

    Eine Mini-Kapitalflucht habe bereits im November mit 200 Mio. Euro minus begonnen, hiess es in dem Bericht vom Mittwoch weiter. Ein Ansturm auf die Banken sei dies nach Schätzungen von Fachleuten eindeutig nicht. Die Entwicklung zeige aber die Besorgnis der Bürger.

    Am Montag hatte der Direktor einer Bankfiliale in der Athener Vorstadt Peristeri der Deutschen Presse-Agentur (dpa) gesagt, man gehe vor allem bei Geldautomaten sehr vorsichtig vor: Damit auf keinen Fall ein "Bank Run" ausgelöst wird, sorgten die Institute dafür, dass alle Geräte ausreichend mit Geld bestückt sind.

    Aktuelle Umfragen in Griechenland zeigen einen Vorsprung der Linkspartei "Bündnis der radikalen Linken" (Syriza) von Alexis Tsipras. Dieser strebt eine Neuaushandlung des griechischen Konsolidierungsprogramms und einen Schuldenschnitt an.

    http://www.cash.ch/news/front/…ie_bankkonten-3279269-449

    weico

  • Hitzige Debatte über Euro-Aus Griechenlands - Erpressungsvorwurf

    04.01.2015 17:18

    (Zusammenfassung)

    ATHEN/BERLIN (awp international) - Drei Wochen vor der Neuwahl in Griechenland ist die Diskussion über einen Euro-Austritt des Krisenlandes wieder voll entbrannt. Nach einem "Spiegel"-Bericht hält die Bundesregierung einen Euro-Austritt des Krisenlandes inzwischen für verkraftbar. Dementiert wurde das am Wochenende zwar weder vom Kanzleramt noch vom Finanzministerium. Allerdings bestritt der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter, dass das eine Kursänderung in der deutschen Politik bedeute. "Die Bundesregierung geht davon aus, dass Griechenland auch weiterhin seinen Verpflichtungen nachkommen wird."


    Die Linke warf der Regierung Erpressung und gezielte Destabilisierung Griechenlands vor. Die AfD sprach dagegen von später Einsicht der Regierung. Der tschechische Präsident Milos Zeman forderte sogar einen Ausschluss Griechenlands aus der Währungsunion.


    LINKSPARTEI SYRIZA AUCH INNENPOLITISCH UNTER DRUCK


    Die in den Umfragen führende Linkspartei Syriza, die den Sparkurs aufkündigen und einen Schuldenerlass verhandeln will, gerät aber auch innenpolitisch unter Druck. Die am Samstag vollzogene Spaltung der traditionsreichen Regierungspartei Pasok könnte sie wertvolle Prozente kosten. Der frühere Regierungschef und ehemalige Pasok-Vorsitzende Giorgos Papandreou (62) gründete die neue Partei "Bewegung der Demokraten (und) Sozialisten".


    Der "Spiegel" berichtete unter Berufung auf Regierungskreise, Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) hielten ein Ausscheiden des Krisenlandes aus dem Euro inzwischen für verkraftbar. Grund für diese Einschätzung seien Fortschritte, die die Eurozone seit dem Krisenhöhepunkt 2012 gemacht habe.


    EUROZONE FÜR AUSTRITT GEWAPPNET?


    Dazu zähle der Europäische Stabilitäts-Mechanismus (ESM), über den Staaten im Notfall mit bis zu 500 Milliarden Euro gerettet werden können. Auch sei die Ansteckungsgefahr für andere, ehemals gefährdete Länder wie Irland oder Portugal nicht mehr so gross.


    Dem griechischen Vize-Regierungschef Evangelos Venizelos zufolge hat Schäuble im Jahr 2011 den Austritt Griechenlands aus der Eurozone vorgeschlagen. Das sagte er der Athener Zeitung "Kathimerini"./mfi/DP/men


    (AWP)

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  • Mindestlohn in Deutschland bremst 2015 Abbau der Arbeitslosigkeit

    04.01.2015 15:16

    (Ausführliche Fassung)

    NÜRNBERG (awp international) - Volkswirte gehen für 2015 nur von einer verhaltenen Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt aus. Zwar rechnen die Fachleute mit einem etwas kräftigeren Wirtschaftswachstum als 2014. Auf dem Arbeitsmarkt werde dieser Konjunkturschub aber kaum ankommen, prognostizierten die Ökonomen deutscher Grossbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.


    Im Jahresschnitt 2015 rechnen die Fachleute mit 2,90 bis 2,94 Millionen Arbeitslosen, was einer Stagnation oder sogar einem leichten Anstieg der Erwerbslosigkeit in diesem Jahr im Vergleich zu 2014 gleichkäme. Lediglich ein Volkswirt rechnet mit einem etwas kräftigeren Rückgang der Arbeitslosenzahlen.


    Die meisten Volkswirte begründen ihre eher zurückhaltende Einschätzung vor allem mit der am 1. Januar Kraft getretenen Mindestlohnregelung. Diese werde in einigen Regionen zu Arbeitsplatzverlusten führen. "Das ist ein Faktor, der 2015 bremst", ist Bayern-LB-Volkswirt Stefan Kipar überzeugt.


    Nach Überzeugung von Oliver Rakau, Arbeitsmarktexperte bei der Deutschen Bank, dürfte sich zudem die starke Nachfrage nach der Rente mit 63 Jahren dämpfend auf Konjunktur und Arbeitsmarkt auswirken. "Es zeichnet sich ab, dass 2015 viele hoch qualifizierte Arbeitnehmer vorzeitig in Rente gehen." Sie rissen damit Lücken in die Belegschaften, die sich inzwischen nicht mehr so leicht schliessen liessen. Das könnte das Wachstum der Unternehmen bremsen.


    Für Dezember rechnen die Fachleute hingegen noch mit einem stabilen Arbeitsmarkt. Nach ihren Berechnungen ist die Zahl der Erwerbslosen zum Jahresende um rund 70 000 auf 2,787 Millionen gestiegen. Dies wären aber immer noch rund 85 000 weniger als im Vorjahr. Ohne Saisoneffekte, die im Dezember meist etwas stärker ausgeprägt sind, wäre die Arbeitslosigkeit nach Einschätzung der Ökonomen im Dezember monatsbezogen sogar um 5000 bis 15 000 gesunken.


    Die offiziellen Arbeitslosenzahlen für Dezember 2015 sowie die durchschnittliche Erwerbslosigkeit für 2014 will die Bundesagentur für Arbeit (BA) am kommenden Mittwoch (7. Januar) in Nürnberg bekanntgeben.


    Allianz-Volkswirt Rolf Schneider sagte: "Insgesamt hat die Konjunktur zum Jahresende wieder etwas Rückenwind bekommen. Die Konjunkturdelle der vergangenen Monate dürfte zu Ende gehen." Er führt die leichte wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung unter anderem auf den stark gesunkenen Ölpreis und den gefallen Eurokurs zurück, der exportabhängige Branchen international wieder konkurrenzfähiger mache. Die Wirkungen des Mindestlohns schätzt er im Unterschied zu seinen Kollegen 2015 noch nicht so stark ein./kts/DP/men


    (AWP)

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  • In Spanien geht Zahl der Arbeitslosen leicht zurück

    05.01.2015 10:50

    Madrid (awp/sda/afp) - Die Zahl der Arbeitslosen in Spanien ist im Jahr 2014 gesunken, bleibt aber weiter hoch. 4,45 Millionen Menschen seien ohne Arbeit gewesen, rund 253'000 weniger als im Jahr zuvor, teilte das spanische Arbeitsministerium am Montag mit.

    Spanien kämpft seit 2008 gegen die schwerwiegende Wirtschaftskrise. Im vergangenen Jahr ging die Zahl der Arbeitslosen erstmals wieder zurück.


    Angaben zur Arbeitslosenquote macht das zuständige Arbeitsministerium nicht. Das spanische Statistikamt hatte die Arbeitslosenquote für das dritte Quartal 2014 mit 23,67 Prozent angegeben. Dies entspricht 5,43 Millionen Menschen ohne Job.


    (AWP)

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  • Was wäre wenn am 25.1. ... nachdem heute auch die breite Masse an den Märkten langsam den Alkohol vom Feiern abgebaut hatte und sich Katerstimmung breit machte, da immer mehr bewusst wurde, was uns bevorstehen könnte:


    In diesem Artikel werden verschiedene Szenarien angedacht wie es weitergehen könnte. Finde ich durchaus lesenswert!

    Der Weg zurück zur Drachme

    Wenn Griechenland aus der Eurozone austritt


    Eigentlich sollte es ein geruhsames Wochenende werden. Viele Börsianer hatten sich für den 25. Januar 2015 nichts Besonderes vorgenommen. Doch dann, mitten beim gemütlichen Sonntagsfrühstück, schlägt die Nachricht wie eine Bombe ein.


    Im Radio erklärt der Sprecher, Griechenland habe die Währungsunion verlassen, die Drachme werde wieder eingeführt. Regierungschef Alexis Tsipras hat eine Woche nach seinem Wahlsieg den Kontakt mit der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds abgebrochen und angeordnet, alle Banken für eine Woche zu schließen. Auch der Börsenhandel ist ausgesetzt. Die Konten der Bürger werden zwangsweise auf Drachmen umgestellt.


    Am Abend treten Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande und EZB-Chef Mario Draghi gemeinsam vor die Fernsehkameras, um Bürger und Finanzmärkte zu beruhigen, bevor am frühen Montagmorgen die Börsen in Asien eröffnen.


    http://www.wiwo.de/politik/eur…ne-austritt/11186662.html

  • Krise kostete in Eurozone laut Studie 3,8 Millionen Jobs

    06.01.2015 11:39

    FRANKFURT (awp international) - Die Krise im Euroraum hat in den Jahren 2007 bis 2014 einer Studie zufolge rund 3,8 Millionen Jobs gekostet. Nur in Deutschland und Malta sanken die Arbeitslosenquoten in diesem Zeitraum, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young) berechnet hat. "Dass es im Krisenjahr 2009 gelang, die Beschäftigung in Deutschland einigermassen stabil zu halten, erwies sich in den Folgejahren - und bis heute - als Glücksfall für Deutschland", kommentierte der Vorsitzende der EY-Geschäftsführung im deutschsprachigen Raum, Georg Graf Waldersee, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Zahlen. In Deutschland kamen demnach seit 2007 fast 2,3 Millionen Arbeitsplätze hinzu. Über die EY-Studie hatte zuerst die Zeitung "Die Welt" (Dienstag) berichtet./ben/DP/jkr

    (AWP)

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  • Grossbritannien: Dienstleisterstimmung trübt sich überraschend stark ein

    06.01.2015 10:48

    LONDON (awp international) - Die Stimmung britischer Dienstleister hat sich Ende vergangenen Jahres überraschend deutlich eingetrübt. Der entsprechende Indikator des Forschungsinstituts Markit fiel nach Zahlen vom Dienstag um 2,8 Punkte auf 55,8 Punkte. Bankenvolkswirte hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, aber nur von 58,6 Punkte auf 58,5 Zähler.

    Bereits am vergangenen Freitag hatte das Institut eine überraschende Stimmungseintrübung in der Industrie gemeldet. Beide Indikatoren liegen aber weiter deutlich über der Expansionsschwelle von 50 Punkten und deuten somit auf Wachstum hin./jkr/bgf


    (AWP)

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  • Italien: Verbraucherpreise sinken wieder

    07.01.2015 11:12

    ROM (awp international) - In Italien sind die Verbraucherpreise Ende des vergangenen Jahres wieder gesunken. Im Dezember seien die für europäische Zwecke harmonisierten Preise (HVPI) um 0,1 Prozent im Jahresvergleich gefallen, teilte das Statistikamt Istat am Mittwoch nach einer ersten Schätzung mit. In den zwei Monaten zuvor waren die Preise im Jahresvergleich noch gestiegen. Volkswirte hatte mit der Entwicklung im Dezember gerechnet.

    Zeitgleich meldete die Europäische Statistikbehörde Eurostat für die Eurozone insgesamt eine negative Inflationsrate im Dezember von 0,2 Prozent. Verantwortlich für die schwache Preisentwicklung ist vor allem der Einbruch der Ölpreise./jkr/fr


    (AWP)

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  • Arbeitslosigkeit im Euro-Raum steigt

    Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone ist im November zum dritten Mal in Folge leicht gestiegen.

    Dies zeigt, dass sich die schwache Konjunkturerholung bisher kaum auf den Stellenmarkt niederschlägt, wie am Mittwoch aus Daten des europäischen Statistikamts Eurostat hervorgeht. Demnach waren rund 18,4 Millionen Männer und Frauen auf Jobsuche - und damit 34'000 mehr als im Oktober. Binnen Jahresfrist hingegen sank die Zahl der Arbeitslosen um 522'000. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Arbeitslosenquote verharrte den vierten Monat in Folge bei 11,5 Prozent.


    Spitzenreiter mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit nach vergleichbarer EU-Rechnung ist Österreich mit einer Quote von 4,9 Prozent vor Deutschland mit 5,0 Prozent. Schlusslichter sind unverändert Griechenland mit 25,7 Prozent (im September) und Spanien mit 23,9 Prozent. In Italien, das neben Frankreich als eines der größten Sorgenkinder in der Euro-Zone gilt, kletterte die Arbeitslosigkeit auf einen Rekordwert von 13,4 Prozent.


    (Reuters)

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  • Deutschland: Industrieaufträge gehen überraschend stark zurück

    08.01.2015 08:02

    WIESBADEN (awp international) - Der Auftragseingang der deutschen Industrie ist im November wegen einer schwachen Entwicklung im Inland überraschend deutlich gesunken. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag lagen die Bestellungen saison- und arbeitstäglich bereinigt 2,4 Prozent niedriger als im Vormonat. Experten hatten nur mit einem Rückgang um 0,8 Prozent gerechnet. "Der Anteil der Grossaufträge war spürbar unterdurchschnittlich", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium den Rückschlag. Im Vormonat fiel der Anstieg allerdings mit 2,9 Prozent stärker aus als zunächst gemeldet (zuvor: plus 2,5 Prozent).

    Die Industrie litt im November vor allem unter einem schwächeren Auftragseingang aus dem Inland, der um 4,7 Prozent sank. Die Bestellungen aus dem Ausland gingen zwar auch zurück, aber nur um 0,7 Prozent. Beim Auslandsgeschäft zogen die Bestellungen aus der Eurozone weiter an. Hier meldete das Bundesamt einen Zuwachs um 2,7 Prozent, während die Aufträge aus dem übrigen Ausland im November um 2,6 Prozent niedriger als im Vormonat ausfielen.


    Im November sank der Auftragseingang bei den Herstellern von Vorleistungsgütern laut Bundesamt um 2,3 Prozent und bei den Herstellern von Investitionsgütern um 3,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bei den Konsumgütern gab es hingegen einen Zuwachs um 2,6 Prozent.


    Trotz des November-Rückgangs hätten sich die Bestellungen in der Industrie seit Mitte des Jahres leicht positiv entwickelt, hiess es in einer Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums. "Die Aussichten für einen Anstieg der Auftragseingänge im Jahresschlussquartal sind insgesamt gut."/jkr/fbr


    (AWP)

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  • Eurozone: Geschäftsklima schwächer als erwartet

    08.01.2015 11:15

    BRÜSSEL (awp international) - Das Geschäftsklima in der Eurozone ist Ende des vergangenen Jahres überraschend schwach ausgefallen. Der Business Climate Indicator (BCI) fiel im Dezember um 0,13 Punkte auf 0,04 Zähler, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten hingegen mit 0,17 Punkten gerechnet. Die Kommission revidierte zudem den Wert aus dem Vormonat leicht um 0,01 Punkte nach unten. Im September hatte der Wert bei 0,02 Punkten noch den niedrigsten Stand seit Oktober 2013 erreicht./jkr

    (AWP)

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  • Deutschland: Exporte gehen deutlich zurück

    Die Ausfuhren deutscher Unternehmen sind im November überraschend deutlich gesunken.

    Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Freitag lagen sie 2,1 Prozent tiefer als im Oktober. Analysten hatten im Schnitt zwar einen Rückgang erwartet, allerdings nur um 1,0 Prozent. Die Einfuhren nach Deutschland stiegen hingegen um 1,5 Prozent und damit dreimal so stark wie erwartet.


    Schwach fiel im November die Ausfuhr in Länder ausserhalb der Europäischen Union (EU) aus. Dagegen nahmen die Exporte in EU-Staaten ebenso zu wie in Länder, die dem Euroraum angehören.


    (AWP)

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  • Frankreich: Industrieproduktion sinkt weiter

    09.01.2015 08:52

    PARIS (awp international) - Die französische Industrie kommt nicht in Schwung. Im November fiel die Produktion weiter zurück, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte. Im Monatsvergleich sank sie um 0,3 Prozent, wohingegen Analysten mit einem Zuwachs um 0,3 Prozent gerechnet hatten. Der Rückgang vom Oktober wurde leicht von 0,8 auf 0,7 Prozent korrigiert. Im Jahresvergleich schrumpfte die Herstellung im November um 2,6 Prozent./bgf/fr

    (AWP)

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  • Institute: Wirtschaftswachstum in Eurozone beschleunigt sich nur geringfügig

    12.01.2015 10:24

    MÜNCHEN (awp international) - Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone wird sich laut europäischen Forschungsinstituten nur geringfügig beschleunigen. Insgesamt bleibe die Entwicklung schwach, schreiben das Münchner Ifo-Institut, die französische Statistikbehörde Insee und das italienische Statistikamt Istat in einer Montag veröffentlichten Mitteilung. Die Wirtschaft im Währungsraum werde im ersten und zweiten Quartal 2015 jeweils 0,3 Prozent wachsen, nach 0,2 Prozent im vierten Quartal 2014.

    Die Entwicklung in der Eurozone wird in den einzelnen Ländern aber sehr unterschiedlich verlaufen. Ein "robustes Wachstum" wird für Deutschland und Spanien erwartet. In Frankreich sehen die Institute eine "gemässigte" und in Italien eine "schwache" Entwicklung.


    Das Wachstum im Euroraum beruhe vor allem auf binnenwirtschaftlichen Faktoren. So sollte sich die Lage am Arbeitsmarkt langsam verbessern. Der starke Rückgang der Ölpreise stütze den privaten Verbrauch. Einen Rückgang der Verbraucherpreise im Jahresvergleich erwarten die Institute nicht. Die Inflationsrate dürfte im ersten Quartal bei 0,1 Prozent und im zweiten Quartal bei 0,2 Prozent liegen.


    Die Institute sehen jedoch viele Risiken für die Prognosen. Ein weiterer Rückgang der Ölpreise und des Euro-Wechselkurses könnten zu einer positiveren Entwicklung führen, während die Wahl in Griechenland die Stabilität in der Eurozone gefährden könnte./jsl/fr


    (AWP)

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