Siegfried

  • .. während das Forum hier zu 98% nur Schrott-Aktien von dubiosen Kleinstunternehmen zu kommentieren scheint, wäre hier mal eine Aktie, mit der man richtig hätte Geld verdienen können. Von 350.- Fr. im März auf über 500.- im Moment.. ..
    Scheint mir aber mittlerweile schon sehr hoch bewertet zu sein, oder wie seht ihr das?

  • Die Auferstehung von den Toten von Relief ist schon die Aufmerksamkeit wert!


    Was Siegfried angeht, die sind im Sog von Lonza.


    Verglichen mit Lonza und Bachem sind sie noch zurückgeblieben. Von wegen, richtig Geld verdienen.


    [Blocked Image: https://www.swissquote.ch/sqi_ws/ChartServlet?isin=CH0014284498&currency=CHF&exchangeId=4&w=620&h=440&frequence=daily&period=custom&from=20200318&to=20200818&c1=CH0013841017_380_CHF&c2=bachem]

    Nichts ist wie es scheint, wenn man nur mit einem Auge sieht

  • März

    severin hat am 18.08.2020 10:42 geschrieben:

    Quote

    .. während das Forum hier zu 98% nur Schrott-Aktien von dubiosen Kleinstunternehmen zu kommentieren scheint, wäre hier mal eine Aktie, mit der man richtig hätte Geld verdienen können. Von 350.- Fr. im März auf über 500.- im Moment.. ..
    Scheint mir aber mittlerweile schon sehr hoch bewertet zu sein, oder wie seht ihr das?

    Im März konntest du so ziemlich in jede Aktie investierten und hättest saftige Gewinne gemacht...

  • Das stimmt natürlich, dass man fast überall den Knick im März ausnützen konnte. Hier aber historischer Höchstand, auch im Vergleich zu Anfang Jahr, letztes Jahr.. Danke für die vergleichende Analyse mit Bachem und Lonza, habe es nicht so genau verfolgt. Wollte nur anmerken, dass es schade ist dass solche Aktien nicht häufiger besprochen werden hier. Wenn man die Threads nach Anzahl Beiträge sortiert, findet man auf der ersten Seite kaum halbwegs seriöse Unternehmen. Die Hälfte ist sogar schon konkurs/dekotiert..

  • Siegfried erleidet Gewinneinbruch wegen Coronavirus-Krise


    Beim Pharmazulieferer Siegfried ist im ersten Halbjahr 2020 der Umsatz und vor allem der Gewinn deutlich geschrumpft.


    20.08.2020 06:54


    Grund dafür war die Coronavirus-Krise. In Erwartung eines stärkeren zweiten Halbjahres bestätigen die Zofinger ihren Jahresausblick dennoch Die Verkäufe nahmen um 1,5 Prozent auf 388,1 Millionen Franken ab, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. Der erstarkte Schweizer Franken schmerzte Siegfried etwas: In Lokalwährung gerechnet hätte ein Plus von 2,2 Prozent resultiert.


    Unter dem Strich verdiente Siegfried 20,7 Millionen Franken, ein Drittel weniger als im Vorjahr. Mit diesen Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten gewinnseitig verfehlt.


    Siegfried macht die Corona-Pandemie für die rückläufigen Zahlen verantwortlich. Die Lockdown-Massnahmen hätten etwa zu Verzögerungen in der weltweiten Gesundheitsversorgung geführt. Zudem hätten Kunden ihre Abnahmemengen deutlich verringert, weil weniger Therapien verschoben wurden während des Lockdowns.


    Schliesslich war ein wichtiges Werk in Nantong (China) während zwei Wochen komplett geschlossen. Gleichzeitig seien die Kosten bei Siegfried - in Erwartung eines deutlich höheren Volumens - leicht gestiegen. Der Personalbestand zum Beispiel stieg um 3,7 Prozent auf knapp 2500 Mitarbeitende.


    Kern-Ergebnisse


    Besser sieht es aus, wenn man auf die von Siegfried hervorgehobenen "Kern-Ergebnisse" abstellt. Diese schliessen aussergewöhnliche Aufwendungen und Erträge aus.


    Der Betriebsgewinn "Core-EBITDA" sank nach diesen Angaben um 12,4 Prozent auf 58,1 Millionen Franken. Die entsprechende Marge ging um 1,3 Prozentpunkte auf 15,0 Prozent zurück. Der "Core-Reingewinn" sank um 30,5 Prozent auf 21,5 Millionen.


    Die Verkäufe von Wirksubstanzen und Zwischenprodukten war laut den Angaben stärker von Covid-19 betroffen. Dieses Geschäft trägt rund drei Viertel zum Umsatz bei und sank um 3 Prozent auf 290,2 Millionen Franken. Mit sogenannten Fertigformulierungen (Tabletten und sterile Abfüllungen) setzte Siegfried mit 97,9 Millionen Franken 3 Prozent mehr um.


    Ziele bestätigt


    Für das Geschäftsjahr 2020 bekräftigt Siegfried die geltende Prognose. Demnach soll der Umsatz in Lokalwährungen im unteren einstelligen Prozentbereich wachsen und die Core-EBITDA-Marge leicht steigen. 2019 lag die Kennzahl bei 16,8 Prozent. Denn das Unternehmen erwarte eine stärkere zweite Jahreshälfte.


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Siegfried: Ernst Göhner Stiftung beteiligt sich an Übernahme-Finanzierung


    Der Pharmazulieferer Siegfried erhält für die vor kurzem angekündigte Übernahme zweier Novartis-Produktionsstätten in Spanien finanzielle Unterstützung.


    05.10.2020 07:15


    Die EGS Beteiligungen AG, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Ernst Göhner Stiftung, beteiligt sich mit der Zeichnung von zwei hybriden Wandelanleihen der Siegfried Holding im Umfang von insgesamt 80 Millionen Schweizer Franken an der Finanzierung. Die Anleihen berechtigen EGS dazu, den Betrag innerhalb von fünf Jahren in Aktien von Siegfried zu zeichnen, wie Siegfried am Montag mitteilte.


    Inklusive der bereits heute gehaltenen Aktien würde dies in einer Beteiligung in der Grössenordnung von bis zu rund 6,6 Prozent an Siegfried resultieren. Die zusätzlichen Aktien würden voraussichtlich aus Beständen stammen, welche Siegfried heute bereits selber hält. Eine Kapitalerhöhung sei in diesem Zusammenhang nicht geplant.


    Vor einer Woche hatte Siegfried den Kauf zweier Novartis-Produktionsstätten in Spanien bekanntgegeben. Die beiden Standorte in der Provinz Barcelona mit rund 1'000 Mitarbeitenden sind auf die Herstellung Augenmitteln sowie Tabletten und Kapseln für Inhalationsgeräte spezialisiert. Zum Kaufpreis wurden damals keine Angaben gemacht.


    Gleichzeitig wurde mit Novartis eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Siegfried wird künftig strategischer Partner von Novartis mit dem Status eines bevorzugten Lieferanten.


    (AWP)

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  • Siegfried-CEO: Investitionen in Abfüllanlage für Biontech lohnen sich


    Der Pharmazulieferer Siegfried muss für die Abfüllung des Covid-19-Impfstoffes der deutschen Biontech eine neue Anlage bauen. Diese Investitionen lohnten sich, sagte Unternehmenschef Wolfgang Wienand in einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem Finanzportal "The Market".


    26.10.2020 07:20


    Finanzielle Details wollte Wienand jedoch keine nennen. "Wir werden von diesem Auftrag profitieren", erklärte er. Die Anlage sei zudem auch für andere Produkte nutzbar. Siegfried hatte Mitte September einen Kooperations- und Liefervertrag mit Biontech bekanntgegeben. Wird der Impfstoffkandidat zugelassen, den die Deutschen zusammen mit dem Pharmakonzern Pfizer entwickeln, wird Siegfried diesen abfüllen.


    "Der Umsatz, den wir mit dem Auftrag im Falle einer Zulassung verdienen, würde 2021, 2022 und auch über die gesamte Vertragsdauer gesehen im zweistelligen Millionenbetrag liegen", sagte Wienand. Er bestätigte damit frühere Angaben. Der grosse Teil werde allerdings 2022 anfallen, weil erst Mitte 2021 mit der kommerziellen Produktion begonnen werden könne. Biontech hofft noch in diesem Jahr auf eine Marktzulassung.


    Der Vertrag gilt zunächst für eineinhalb Jahre. Allerdings haben beide Unternehmen die Absicht geäussert, eine langfristige strategische Zusammenarbeit einzugehen. Biontech habe jüngst von Novartis in Marburg eine Produktionsanlage für Impfstoffe gekauft, sagte Wienand. Marburg liege nur zweieinhalb Autostunden von Siegfrieds Abfüllstandort in Hameln entfernt. "Das ermöglicht eine effiziente und zuverlässige Logistik."


    Die Coronapandemie hat Siegfried zwar den Auftrag von Biontech beschert. Umgekehrt drückte das Virus aber auch auf Gewinn und Umsatz des Pharmazulieferers aus dem aargauischen Zofingen. Viele Spitäler hatten nicht dringend nötige Behandlungen aufgeschoben.


    "Aktuell sehen wir bei gewissen Therapiegebieten immer noch eine schwächere Nachfrage wegen Covid-19", sagte Wienand dazu. "Insgesamt hat sich die Situation aber normalisiert." Die Frage sei nun, wie die Politik angesichts der wieder steigenden Fallzahlen reagieren werde und ob es wieder Beschränkungen gebe.


    tt/rw


    (AWP)

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  • Siegfried begibt zwei hybride Wandelanleihen in Höhe von 80 Millionen Fr.


    Das Unternehmen Siegfried hat zwei hybride Wandelanleihen in Höhe von 80 Millionen Schweizer Franken emittiert. Diese stehen im Zusammenhang mit einer Fabrikübernahme.


    29.12.2020 08:19


    Wie bereits angekündigt, beteiligt sich die EGS Beteiligungen AG über die beiden Hybrid-Anleihen an der Finanzierung der Übernahme von zwei spanischen pharmazeutischen Produktionsstandorten von Novartis durch Siegfried.


    Die Anleihen berechtigen EGS laut Mitteilung vom Montagabend bei Eintritt gewisser Wandlungsbedingungen, den Betrag von insgesamt 80 Millionen Schweizer Franken innerhalb von 5 Jahren in Siegfried-Aktien zu wandeln. Im Fall der Wandlung würde dies inklusive der bereits heute von der EGS gehaltenen Aktien zu einer Beteiligung von bis zu rund 6,6 Prozent an Siegfried führen.


    Die zusätzlichen Aktien stammen aus von Siegfried bereits heute gehaltenen Beständen, wie es weiter heisst. Eine Kapitalerhöhung sei in diesem Zusammenhang entsprechend nicht geplant. Gemäss Mitteilung liegen per heute alle Voraussetzungen zum formellen Closing der Transaktion mit Novartis vor.


    Enge Zusammenarbeit


    Siegfried hatte über dem Kauf der Novartis-Produktionsstätten in Spanien Ende September berichtet. Die beiden Standorte in der Provinz Barcelona mit rund 1'000 Mitarbeitenden sind auf die Herstellung von sterilen ophthalmologischen sowie von oralen festen Darreichungsformen (OSD) und Kapseln für Inhalationsgeräte spezialisiert.


    Gleichzeitig gab Siegfried damals eine enge Zusammenarbeit mit Novartis bekannt. Das Unternehmen werde etwa einige wichtige Novartis-Produkte herstellen, hiess es damals.


    (AWP)

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  • Siegfried macht mehr Gewinn und stockt die Dividende auf


    Der Pharmazulieferer Siegfried ist im Geschäftsjahr 2020 auch während der Coronavirus-Pandemie profitabel gewachsen.


    24.02.2021 06:56


    Und nach dem Kauf von zwei Novartis-Standorten werden die Zofinger in eine neue Grössenliga aufsteigen.


    Die Verkäufe nahmen im Berichtsjahr um 1,4 Prozent auf 845,1 Millionen Franken zu, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Der erstarkte Schweizer Franken schmerzte Siegfried: In Lokalwährung gerechnet hätte ein Plus von 4,5 Prozent resultiert.


    Unter dem Strich verdiente Siegfried 60,9 Millionen Franken, das sind 14,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Dividende wird um 20 Rappen auf 3,00 Franken je Aktie angehoben.


    Kern-Ergebnisse


    Fast so gut sieht es aus, wenn man auf die von Siegfried hervorgehobenen "Kern-Ergebnisse" abstellt. Diese schliessen aussergewöhnliche Aufwendungen und Erträge aus.


    Der Betriebsgewinn "Core-EBITDA" kletterte nach diesen Angaben um 6,2 Prozent auf 149,4 Millionen Franken, die entsprechende Marge wurde um 0,8 Prozentpunkte auf 17,7 Prozent verbessert. Der "Core-Reingewinn" nahm um 10,4 Prozent auf 72,5 Millionen zu.


    Mit diesen Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.


    Wachstum in beiden Bereichen


    Siegfried spricht von einem "robusten" Ergebnis in einem wegen der Coronavirus-Pandemie anspruchsvollen Umfeld. Es sei weitestgehend gelungen, die Produktion und die Auslieferung aufrechtzuerhalten. Die Ausfälle hätten sich insgesamt in Grenzen gehalten.


    Das Geschäft mit Wirksubstanzen und Zwischenprodukten, es trägt rund drei Viertel zum Umsatz bei, wuchs um 1,4 Prozent auf 647,8 Millionen Franken. Mit sogenannten Fertigformulierungen (Tabletten und sterile Abfüllungen) setzte Siegfried mit 197,2 Millionen Franken 1,2 Prozent mehr um.


    Ab Mitte 2021 wird zudem der Auftrag von Biontech einschenken. Siegfried wird ab dann am Standort Hameln (DE) den Biontech-Impfstoff unter sterilen Bedingungen in Fläschchen abfüllen.


    Milliarden-Liga


    Mit der zu Jahresbeginn abgeschlossenen Übernahme von zwei grossen Standorten von Novartis in Barcelona ist Siegfried auf der nächsten Stufe angekommen. Die Firma gehöre nun zur Spitzengruppe in der Vertragshersteller-Industrie, erklärte Siegfried. Das Segment Drug Products werde damit künftig einen deutlich grösseren Teil zum Umsatz der Gruppe beisteuern.


    Für das Geschäftsjahr 2021 rechnet Siegfried entsprechend mit einem bedeutenden Umsatzsprung auf deutlich über eine Milliarde Franken. Die Profitabilität werde dabei weiter in Richtung des Zielbereichs einer Core-EBITDA-Marge um 20 Prozent steigen.


    Auf die mittelfristige Entwicklung blicke Siegfried "mit gesundem Optimismus". Das Unternehmen erwartet ein "robustes" organisches Wachstum bei einer weiteren schrittweisen Ausweitung der Profitabilität. Gleichwohl sollten die Prognosen wegen der globalen Unsicherheit "mit einer gewissen Vorsicht" behandelt werden, heisst es.


    (AWP)

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  • FuW: Siegfried-Halbjahresergebnis wird Spuren von Hackerangriff zeigen


    Beim Pharmazulieferer Siegfried dürfte der Hackerangriff vom Pfingstwochenende Spuren im Halbjahresergebnis hinterlassen. Dennoch sehe das Unternehmen eine gute Chance, auf Jahressicht seine Umsatzziele zu erreichen, wird Firmensprecher Peter Gehler in einem am Donnerstag online veröffentlichten Artikel der "Finanz und Wirtschaft" zitiert.


    27.05.2021 19:39


    Der Ausfall von Produktionszeit führe natürlich zu Umsatzverlust bei weiterlaufenden Kosten, insbesondere im ersten Halbjahr, sagte Gehler gegenüber der FuW. Die Nachfrage sei aber unverändert hoch, was ihn zuversichtlich stimme. Der Produktionsunterbruch dürfte auch zu einem Materialverlust in noch unbekannter Höhe geführt haben. Genauere Angaben könnten bei der Publikation des Halbjahresergebnisses am 19. August folgen.


    Siegfried hatte am Pfingstsonntag mitgeteilt, dass das Unternehmen Opfer eines Cyberangriffs geworden war. An verschiedenen Standorten sei daraufhin die Produktion gesichert zurückgefahren worden, hiess es damals. Zudem seien die Netzwerkverbindungen unterbrochen und sämtliche IT-Systeme einer vertieften Untersuchung unterzogen worden.


    Dabei handelte es sich um eine sogenannte "Ransomware"-Attacke, bei welcher die Hacker Daten verschlüsselten und so den Zugriff des Unternehmens darauf blockierten, wie Gehler gegenüber der FuW bestätigte. Siegfried gebe aber keinen Kommentar ab, ob ein Lösegeld bezahlt wurde, um die Blockade aufzulösen.


    Wie lange die vollständige Wiederherstellung brauche, konnte Gehler gegenüber der FuW nicht sagen. Priorität hätten die Produktionsanlagen. Geschäftsmail und Telefon hätten am Donnerstagmorgen noch nicht funktioniert. Immerhin verfüge Siegfried über Backups der Software, was den Wiederherstellungsprozess beschleunigen sollte.


    tp/


    (AWP)

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  • Nach Cyberattacke: Siegfried fährt Produktion wieder hoch


    Siegfried hat die Folgen der kurz vor Pfingsten gegen das Unternehmen erfolgten Cyberattacke weitgehend überwunden. Man habe damit begonnen, die Produktion wieder hochzufahren, teilte Siegfried am Montag mit.


    31.05.2021 07:05


    An einigen Standorten sei der Betrieb bereits letzte Woche in eingeschränktem Umfang wieder aufgenommen worden, heisst es. Weitere Standorte sollen nun in den nächsten Tagen folgen, etwa der für die Impfstoffabfüllung wichtige Standort in Hameln. Derweil waren die beiden Anfang des Jahres übernommenen spanischen Standorte laut Mitteilung von der Attacke nicht betroffen.


    Im Zuge der Cyberattacke rechnet Siegfried aus der kurzen Unterbrechung mit Volumen- und Umsatzausfällen, wie es weiter heisst. Diese werde das Unternehmen aber im gesamten Geschäftsjahr wieder aufholen können. Bei Siegfried geht man nach Auswertung der Ergebnisse aus der fortgeschrittenen forensischen Untersuchung zudem davon aus, dass keine sensiblen Kundendaten vom Vorfall betroffen waren. Auch bleibende Schäden an der IT-Infrastruktur seien nicht zu erwarten.


    (AWP)

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  • Siegfried überwindet die Folgen einer Cyberattacke


    Siegfried hat nach eigenen Angaben die Folgen der kurz vor Pfingsten erfolgten Cyberattacke inzwischen bewältigt.


    07.06.2021 07:01


    Ab dieser Woche kann der Pharmazulieferer wieder im gesamten Netzwerk in vollem Umfang produzieren. Einzige Ausnahme sei der kleinste Standort in Malta, teilte Siegfried am Montag mit. An diesem werde die Produktion in den nächsten Tagen wieder hochgefahren. Von der Attacke nicht betroffen waren die beiden Standorte in Barcelona.


    Die forensischen Untersuchungen hätten überdies bestätigt, dass keine sensiblen Kundendaten abgeflossen seien. Es gab laut Siegfried auch keine bleibenden Schäden an IT-Infrastruktur, IT-Systemen und Anlagen.


    Der Hackerangriff dürfte aber wegen Volumen- und Umsatzausfällen bei weiterlaufenden Kosten Spuren im Halbjahresergebnis hinterlassen, bestätigte Siegfried frühere Aussagen. Die Gruppe gehe aber davon aus, bei einer unverändert hohen Nachfrage die Jahresziele zu erreichen.


    Siegfried hatte für 2021 einen "bedeutenden" Umsatzsprung auf deutlich über eine Milliarde Franken in Aussicht gestellt. Die Profitabilität (Core-EBITDA-Marge) werde dabei weiter in Richtung 20 Prozent steigen.


    (AWP)

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  • Siegfried bezahlt Anleihe im Umfang von 160 Mio Fr. zurück


    Der Pharmazulieferer Siegfried wird seine im Jahr 2016 ausgegebene Anleihe im Umfang von 160 Millionen Franken zurückzahlen. Die Rückzahlung erfolge auf das erste dazu festgelegte Datum vom 26. Oktober, teilte Siegfried am Montag mit.


    13.09.2021 07:01


    Dabei entspricht der Rückzahlungsbetrag dem Betrag von 160 Millionen Franken zuzüglich des letzten Coupons von 2,125 Prozent. Die nachrangige Anleihe werde am 22. Oktober letztmals an der SIX Swiss Exchange AG gehandelt werden, heisst es weiter.


    mk/tv


    (AWP)

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  • Siegfried nominiert Elodie Cingari für Verwaltungsrat

    Im Verwaltungsrat des Pharmazulieferers Siegfried kommt es zu einem Wechsel. Colin Bond tritt an der nächsten Generalversammlung nach 10 Jahren Zugehörigkeit nicht mehr an. Elodie Cingari soll ihn im Gremium ersetzen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess.

    29.09.2022 07:56

    Die 48-jährige Cingari ist seit 2020 Finanzchefin der Elektronikgruppe Landis+Gyr. Früher war sie Chief Financial Officer der Hoerbiger Gruppe sowie bei Alstom und General Electric tätig, wo sie ebenfalls mehrere CFO-Positionen innehatte.

    Die Generalversammlung von Siegfried findet am 20. April 2023 statt.

    rw/ra

    (AWP)

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  • Siegfried ernennt Irene Wosgien zur Personalchefin

    Beim Pharmazulieferer Siegfried kommt es zu Änderungen in der Konzernleitung. Irene Wosgien wird per Mitte Jahr als Chief Human Resources Officer die Verantwortung für das Personal übernehmen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Derzeit ist sie noch als COO für den Bereich Drug Substances von Siegfried tätig.


    15.05.2023 06:57


    Wosgien löst auf dem neuen Posten Arnoud Middel ab, welcher Siegfried per Ende Juni verlassen wird. Allerdings wird Middel Wosgien bei einzelnen HR-Projekten noch bis Ende Jahr unterstützen.

    Die bisherige Aufgaben von Wosgien als COO Drug Substances wird von Henrik Krüpper übernommen, welcher derzeit noch als CEO der in München domizilierten HCS Gruppe agiert.


    Krüpper stösst spätestens per 1. November zu Siegfried. In der Zwischenzeit wird Marcel Imwinkelried die Position des COO Drug Substances interimistisch ausfüllen, nebst seine Aufgabe als COO Drug Products.


    Sowohl Wosgien als auch Krüpper werden Mitglieder der Geschäftsleitung von Siegfried.

    cf/rw

    (AWP)

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