3. Säule, z.K

  • Re: Bank Brienz Oberhasli Rendita

    Crocop wrote:

    Quote
    Hat jemand von euch Erfahrungen mit der Bank Brienz Oberhasli? Habe vor dort mein 3a-Konto zu eröffnen. Die zahlen nämlich 3% Zins.... :D Wäre froh um jede Antwort


    Ich habe noch keine Erfahrung mit der Bank Brienz Oberhasli. Wenn man sein Geld momentan nicht in ein fondbasierendes 3a-Konto investieren möchte, bietet die Bank mit 3% den attraktivsten Zins der Schweiz: http://www.3prozent.ch


    Das Geld ist bei der Bank Brienz Oberhasli mit der Einlagensicherung http://www.einlagensicherung.ch bis zu CHF 30'000 versichert.


    Man kann ja mal bis zu CHF 30'000 darauf einzahlen. Falls der Zins mal schlechter werden sollte, kann man ja ohne Probleme das Konto künden und das Geld auf ein neues 3a-Konto transferieren


    Gruss

    surferzh

  • 3. Säule, z.K

    Elias wrote:

    Quote
    Dritte Säule: Das sind die besten 3a-Konti

    Die Erholung auf den Aktienmärkten in den letzten Monaten hat den 3a-Wertschriftenkonti mit hohem Aktienanteil einen Vorteil gebracht. Am besten rentierten Öko-Fonds.

    http://www.cash.ch/news/topnew…besten_3akonti-820375-771


    Hilft uns dieser Artikel weiter? Ich persönlich habe knapp -10% mit 3A Fonds verloren, weil ich diese durch die Krise gehalten habe - aber da mein Anlagehorizont 40 Jahre dauert spielt mir das nicht so eine Rolle.


    Dass 3a Fonds mit hohem Aktienanteil von einer Kursralley profitieren, sollte jedem Anleger klar sein. Darum ist dieser Bericht etwas heimtückisch...klar sehe ich nun welche Anbieter wie gearbeitet haben - doch ist auch das alles andere als eine Garantie für die zukünftige Performance.


    Alpenland schrieb im Mai folgendes:


    alpenland wrote:

    Quote
    vom Anstieg profitieren !!!

    habe meine 3. Säule vor 3 Wochen in den Fiscainvest 50% umgeschichtet.


    und Freude herrscht, schon 3,8 % im Plus :D :D :D


    (soviel gibts an Zinsen nicht mal in einem Jahr !!!)

    natürlich ohne Gewähr.


    Der Tipp war sicherlich nicht schlecht. Nur frage ich mich auch hier: Gerade wenn es um einen begrenzten Betrag (Vorsorgegelder) geht & die Anlagedauer oft x dutzend Jahre beträgt. Lohnt sich langfristig eine aktive Bewirtschaftung der 3a Gelder oder fährt man nicht am besten z.B jeden Monat einen Teil des Jahresbetrages gestaffelt über die gesamte Laufzeit einzubezahlen?


    Klar kann man durchaus Glück haben und einen Teil einer Rallye so mitmachen - doch ob einem das über Jahrzehnte gelingt mag ich zu bezweifeln. Gibt es doch nichts schwierigeres als jeweils die Hochs und Tiefs zu erwischen...


    rascalinho wrote:

    Quote
    Auf der anderen Seite macht mich der Fakt nun aber schon stutzig, dass ich mit diesem Produkt zu 100% am SMI partizipiere und zudem eine Versicherung nach unten habe. Ein normaler Vorsorgefonds mit 50% Aktienanteil müsste ja dann im Aktienbereich ca. 55% Rendite erwirtschaften, um nur gleichzuziehen (angenommen, dass Oblis nicht gross rentieren und einfach die Stabilität gewährleisten).

    Wie gesagt, das macht mich ein wenig stutzig. Oder mache ich einen Überlegungsfehler?


    rascalinho


    Erstmals keine Angst! Dir wird schon nichts geschenkt :)


    Ein 95% Kapitalschutz mit 100% Partizipation kann du z.B so konstruieren indem du 5% des Vermögens z.B in einen Call investierst & daneben eine Zerobond-Anleihe kaufst. Die Zerobondanleihe garantiert die per Verfall einen bestimmten Betrag z.B 100% ... und davon ziehen wir einen möglichen Verlust der Option von 5% ab - ergibt 95%. Dank der Call Option kannst du aber trotzdem an steigenden Kursen partizipieren. (Beispiel vereinfacht)


    Diese Produkt kann während der Laufzeit natürlich unter 100% stehen - weil der Kapitalschutz nur per Verfall gegeben ist. Genauso kann das Produkt während der Laufzeit aber auch über 100% notieren, wenn alles wie geplant läuft.


    Wichtig ist einfach immer zu wissen:


    Jeder Kapitalschutz oder übermässige Renditeanteil muss erkauft werden. Das heisst nichts ist gratis.


    Zur Konstruktion solche Strukturierten Produkte werden darum unter anderem Optionen herangezogen - die sich aufgrund ihrer verschiedenen Eigenschaften (z.B Hebel) gut eignen verschiedene Konstrukte zu bilden.


    Auf jedenfall solltest du nie ein Produkt kaufen, dass du nicht wirklich verstanden hast. Es ist auch immer wichtig zu wissen wie genau Rendite"versprechungen" bzw. Kapitalschutz zustande kommen - mit anderen Worten: Was die Bank genau im Hintergrund macht um ein gewisses Produkt zu kreieren.

  • 3. Säule, z.K

    @ Vontobel


    Hab seit Start der 3ten Säule (1989) immer alles auf Cash gehabt. Nix Fonds blablabla (ist gratis Lunch für die Banken, dank der nicht bescheidenen jährlichen Gebühren und der oft unnötigen Umschichtungen innerhalb des Funds, die eine zusätzliche Einnahmequelle ist). 1 Beispiel: es werden FWbonds gekauft (= Börsencourtage) plus eine Währungsabsicherung gegen CHF gemacht (= Spread-Income), und beim Verkauf das ganze nochmals. (abzocke hoch 2).


    Das diese Mischfunds eine bessere Performance haben ist Wunschdenken. In den Verkaufsprospekten mit der Performance wird immer der optimale Einstieg vorgegauckelt.


    Deshalb auf Cash, und vergessen (kann übrigens auch für Wohneigentum jederzeit ausgelöst werden).


    Wenn man spekulieren will, kann man dies mit dem normalen Income machen, aber die 3te Säule als Sicherheit anschauen und aus dem Spiel lassen.

  • 3. Säule, z.K

    Vontobel wrote:

    Quote
    Hilft uns dieser Artikel weiter?


    Ja, der Artikel hilft weiter. Mindestens mir. Ich bin seit Jahren bei Swisscanto dabei und habe vor 2 Jahren von BVG 45 auf BVG 25 und 15 umgeschichtet.


    Vontobel wrote:

    Quote
    Ich persönlich habe knapp -10% mit 3A Fonds verloren, weil ich diese durch die Krise gehalten habe - aber da mein Anlagehorizont 40 Jahre dauert spielt mir das nicht so eine Rolle.


    Verloren hast du erst, wenn du das Geld mit Verlust beziehst.

    Mein Anlagehorizont war auch mal 40 Jahre. Jetzt sind es noch 15.


    Der Unterschied ist wohl auch der, dass ich ausschliesslich in 3a einzahle. Für mich und meine Frau je max. Fr. 32'000. Der Zinseszins (bzw. Thesaurierung) schlägt jetzt voll durch.


    Aber selbst wenn man "nur" jährlich die 6K einzahlt, hat man in 30 Jahren mit 180K + Zinsen soviel angespart, dass die richtige Strategie - und sei es das schnöde Konto, weil vielleicht eine Hochzinsphase herrscht - sich spürbar auswirkt.

  • 3. Säule, z.K

    Elias wrote:

    Quote


    Verloren hast du erst, wenn du das Geld mit Verlust beziehst.

    Mein Anlagehorizont war auch mal 40 Jahre. Jetzt sind es noch 15.


    Aber selbst wenn man "nur" jährlich die 6K einzahlt, hat man in 30 Jahren mit 180K + Zinsen soviel angespart, dass die richtige Strategie - und sei es das schnöde Konto, weil vielleicht eine Hochzinsphase herrscht - sich spürbar auswirkt.


    Schon klar ist das Geld noch nicht definitiv verloren - im Gegenteil.


    Der Artikel von CASH wäre natürlich am Interessantesten gewesen, wenn Sie im März 2009 geschrieben hätten: "Jetzt wäre ein Umschichten in 3-a-Aktienfonds interessant". Dies hätte rückblickend tatsächlich einen Nutzen gebracht.


    Ein Fazit & Performancevergleich nach X-Wochen Rallye zu ziehen bringt dann nicht mehr viel. Das habe ich gemeint ...


    Dass sich das Einzahlen der 6K lohngt bzw. langfristig einen schönen Batzen mitsich bringt (bei mir dürften es zwischen 500 - 1000k sein) ist absolut klar.


    Ich sagte ja bloss, dass ich skeptisch bin ob das aktive Verwalten der 3A Gelder (nicht wie jetzt bei dir mit der Reduzierung des Risikos - dies macht schon Sinn) sinnvoll bzw. gewinnbringend ist.

  • 3. Säule, z.K

    Habe eine Frage zur 3. Säule. Meine Frau ist wegen Schwangerschaftsurlaub noch bis zum 31.03.2010 bei ihrem Arbeitgeber angestellt. Danach wird sie Hausfrau sein. Kann sie für das 2010 noch den vollen Beitrag in die 3. Säule einbezahlen?


    Danke für eure Antworten.

  • 3. Säule, z.K

    @ Fusio


    Stichtag ist der 31.12.2009 bis zu diesem Zeitpunkt einfach genug einzahlen. Was zuviel einbezahlt wurde wird vom Steueramt in Abzug gebracht. Das zuviel einbezahlte Geld kannst Du ggf. mit behördlicher Absolution :lol: :lol: :lol: wieder vom Konto abheben. Nur Sinn macht es auch dann nicht.


    Gruss

    Zocki

    Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

  • 3. Säule, z.K

    Ja, das kannst Du / Ihr machen, muss allerdings nicht bereits am 01. Januar 2010 sein.


    Tendenziell mach es einfach so: Mach soviel wie möglich steuerlich geltend. Führe alle möglichen und unmöglichen Abzüge "ad absurdum" ( incl. 3. Säule etc. ). Das was zuviel ist / nicht akzeptiert wird, wird ohnehin wieder aufgerechnet. Meistens fährt man bei diesem Vorgehen recht gut. Denn allzuoft wird was zu Deinen Gunsten übersehen. Das ist im Sinne der Sache :lol: , und soll zu Deinen Gunsten gereichen..... :lol: :lol: :lol:


    Gruss

    Dr.Zock

    Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

  • 3. Säule, z.K

    Das sehe ich ein wenig anders...


    Die Bedingungen für 3a sind recht klar. Wenn du als Arbeitnehmer über die PK-pflichtige Grenze kommst (irgendwo bei knapp 20'000), dann darfst du den vollen Abzug (irgendwo bei 6'3xx) in Abzug bringen. Falls du nicht PK-pflichtig wirst, die 20% von deinem Einkommen. Somit kann deine Frau Ende März wohl ziemlich genau sagen, unter welche Kategorie sie fällt.


    Das mit dem zuviel einbezahlten Betrag könnte sich ein wenig als Bumerang herausstellen, welcher einiges an Mühe kostet um es richtig zu stellen.


    Den Betrag, den du zuviel einbezahlst wird dir die Steuerbehörde wahrscheinlich als Einkommen aufrechnen und du bezahlst darauf die "normale" Steuern. Auf dem "Konto 3a" bleibt der Betrag stehen, den du einbezahlt hast. Wenn du dein 3a Guthaben mal beziehst, dann wird der gesamte Betrag (also inkl. dem zuviel einbezahlten) zum Sondersatz besteuert. Du bezahlst also auf diesem Betrag die Steuern doppelt...


    Wie einfach es ist, den Betrag mit einer Bestätigung von der Behörde wieder zurückzuholen, damit er nicht mehr doppelt besteuert wird, weiss ich nicht. Und ich bin auch nicht soooo scharf darauf es auszuprobieren.


    Alles klar? :)

  • 3. Säule, z.K

    Vielleicht kommt das noch auf den Kanton an. In St. Gallen wird der zuviel einbezahlte Betrag auf Sparen3 einfach Rücküberwiesen. Das leitet das Steueramt direkt bei der Bank ein. Soweit ich weiss gibt es keine Aufwände um so etwas richtigzustellen.


    Ich kenne so einen Fall bei Bekannten, welcher vor ca. 5 Jahre war.

  • 3. Säule, z.K

    technischer wrote:

    Quote


    Die Bedingungen für 3a sind recht klar. Wenn du als Arbeitnehmer über die PK-pflichtige Grenze kommst (irgendwo bei knapp 20'000), dann darfst du den vollen Abzug (irgendwo bei 6'3xx) in Abzug bringen. Falls du nicht PK-pflichtig wirst, die 20% von deinem Einkommen. Somit kann deine Frau Ende März wohl ziemlich genau sagen, unter welche Kategorie sie fällt.


    Alles klar? :)



    Hallo technischer


    Danke für deinen Beitrag. So in etwa habe ich es auch gefunden im Internet.


    Jetzt ist alles klar. :D

  • 3. Säule, z.K

    tom-sg

    Das kann natürlich sein, dass dies automatisch abläuft. Ich will das aber im Kanton Bern gar nicht testen :) . Aber ist natürlich schön, wenns für einmal so unbürokratisch geht.


    Ich würde es aber trotzdem grad von anfang an versuchen richtig zu machen. So "offensichtliche" Fehler machen höchstens die Steuerbehörde unnötig aufmerksam.

  • CSA Mixta-BVG Index 45

    Ich habe soeben den grössten Teil meiner 3.A Gelder in nachfolgendes Produkt (Lancierung 1.10.2009) der CS transferiert:


    https://www.credit-suisse.com/…csa_mixta-bvg_4101_de.pdf


    https://www.credit-suisse.com/…ctsheets/5567_9224_33.pdf


    Dabei handelt es sich um die erste indexierte Vorsorgelösung. D.h die Gelder werden nicht aktiv sondern passiv verwaltet und dadurch fallen viel weniger Verwaltungskosten an.


    Da ich persönlich von dem passiven Management langfristig überzeugt bin glaube ich, dass obiges Produkt noch interessant sein könnte. Natürlich muss jeder Anleger für sich wissen ob das Portfolio (siehe Grafik) den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Grundsätzlich sollten diese Gelder eine längere Zeit nicht gebraucht werden (am besten über 10 Jahre und mehr).


    Aktuelle Preise:


    http://ch.csam.com/chif/de/dai…2&f_ctc=6579&TopicID=1164

  • 3. Säule, z.K

    @ Vontobel


    Anlage auf normales 3A Konto bei der Bank, die einen Zins bezahlt, der in den Top10 ist, schlägt diese Konstrukte (schaue x Statistiken für 20 Jahre).

    Fast alle Konstrukte sind reine Selbstbedienung der Banken.

    In deinem Beispiel 25% FW abgesichert gegen CHF. Das heisst diese Position wird bei Zu-, Abflüssen des Fondvermögen via Devisenhandel ausgegelichen.

    Nehmen wir da mal Euro 10Mio., Kauf Interbank Kurs 1.4850, Verkauf an Fond Kurs 1.4870 (20pips werden da locker genommen). Dieser Gewinn (20tausend) wird aufgeteilt zwischen Fondmanagement, etc etc., vonirgendwo muss ja der Bonus kommen *wink*


    Deshalb bei Anlage von 3A Geldern nicht nur den Prospekt lesen, da es ja fast für lebenslänglich angelegt wird. Nicht alles Neue ist besser, sondern es wird nur lanciert wenn auch Gewinn für die Bank dabei rausschaut.


    Banken lieben die normalen Konti nicht, und versuchen die Kunden in Konstrukte zu leiten, und weshalb?, da können sie nur schwer mit der Konkurrenz verglichen werden.

    Beim normalen Konti kann über xbeliebige Zeiträume mit anderen Banken der genaue Vergleich hergestellt werden, ohne wenn und aber.

  • ich danke elias für den guten Link !

    seit meiner Empfehlung vor fast einem Jahr ist die UBS FISCA 50 um schöne 18.2 % gestiegen :D :D :D


    Es wird wohl kaum jemand behaupten, dass sich dies nicht rentiert.


    Nicht immer habe ich die grossen Bewegung am Markt erwischt, diesmal jedoch schon. Es spricht ja nichts dagegen, dass ich nicht bald mal aussteige.


    Nun kenn ich die hohen Gebühren von UBS (leider bin ich jedoch über Hypotheken gebunden).


    schönes WE an Alle

  • Re: ich danke elias für den guten Link !

    alpenland wrote:

    Quote
    seit meiner Empfehlung vor fast einem Jahr ist die UBS FISCA 50 um schöne 18.2 % gestiegen :D :D :D 


    Warum wird er dann nicht hier aufgeführt? Ist ja auch ein aktienlastiger Fonds.

    http://www.cash.ch/news/newsle…avorsorgefonds-839895-440


    Der im Link aufgeführte UBS/Vitainvest 50 rentierte immerhin mit 11.1%.


    Wer sich die Durchschnittsrendite ansieht, sollte aber nachdenklich werden. Wer zum falschen Zeitpunkt einsteigt, bzw. nicht aus-/umsteigt, sieht irgendwann (so oder so) alt aus.


    Im Zweifelsfall auf dem Konto liegen lassen.