• Bayer vor Monsanto-Kauf mit Gewinnrückgang


    Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer hat im zweiten Quartal unter hohen Lagerbeständen in Brasilien und einem schwachen Geschäft mit rezeptfreien Mitteln gelitten. Der Umsatz legte dank starker Geschäfte der Kunststofftochter Covestro nur leicht um 3,0 Prozent auf 12,19 Milliarden Euro zu, wie der Dax -Konzern am Donnerstag mitteilte. Aus eigener Kraft - also ohne Wechselkursschwankungen und Zu- und Verkäufe - hätte das Plus 1,9 Prozent betragen.


    27.07.2017 08:10


    Deutlicher sind die Spuren der vollen Lager in Brasilien bei den Gewinnkennzahlen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sonderposten trat mit 3,056 Milliarden Euro praktisch auf der Stelle. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 1,2 Milliarden Euro hängen. Das waren 11,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.


    Im Pharmageschäft profitierte der Konzern erneut von einer sehr guten Entwicklung der neueren Mittel. Covestro verzeichnete einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisschub. Ende Juni hatte der Konzern nach hohen Belastungen in Brasilien und mit Blick auf ein schwächelndes Geschäft mit rezeptfreien Mitteln eine Prognosesenkung angekündigt. Die Kennzahlen lagen nun insgesamt im Rahmen der Erwartungen./jha/fbr


    (AWP)

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  • Bayer erhält weitere Zulassung für Krebsmittel Stivarga in der EU


    07.08.2017 08:54



    Die Europäische Kommission hat das Bayer -Krebsmittel Stivarga für eine weitere Indikation zugelassen. Die Zulassung beziehe sich auf die Behandlung von erwachsenen Patienten mit einer bestimmten Form von Leberkrebs ...


    Das Produkt hatte im April auch in den USA und im Juni in Japan die Zulassung für diese Indikation erhalten. Das Mittel gehört zu den wichtigsten fünf neuen Medikamenten von Bayer, zu denen auch der Blutgerinner Xarelto zählt, und die 2017 zusammen einen Umsatz von über 6 Milliarden Euro erzielen sollen.


    Leberkrebs ist oft schwieriger zu behandeln als andere Krebsarten und jährlich sterben rund 48 000 Menschen in der EU daran. Weltweit sei es die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache überhaupt, hiess es./jha/stb


    (AWP)

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  • Bayer beantragt US-Zulassung für neuen Bluter-Wirkstoff


    Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer hofft auf die Vermarktung eines neuen Bluter-Wirkstoffs auf dem wichtigen US-Markt. Das Unternehmen habe für BAY94-9027 die Zulassung bei der US-Gesundheitsbehörde beantragt, teilte Bayer am Donnerstag in Berlin mit. In relevanten Studien habe sich gezeigt, dass BAY94-9027 auch bei grösseren Dosierungsintervallen von bis zu sieben Tagen vor Blutungen schütze.


    31.08.2017 07:51


    "Die Einreichung von BAY94-9027 bringt uns einen Schritt näher an unser Ziel, eine Therapie anzubieten, die Menschen mit Hämophilie A mit einem aktiven Lebensstil zusätzliche Vorteile bietet", erklärte Entwicklungsleiter Jörg Möller. Die sogenannte Bluterkrankheit betrifft nach Konzernangaben fast 400 000 Menschen weltweit. Es handele sich fast immer um eine vererbte Störung der Blutgerinnung, bei der eines der Proteine fehle oder fehlerhaft gebildet werde, das für die Bildung von Blutgerinnseln verantwortlich sei./das/stb


    (AWP)

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  • Bayer erleidet in Studie Rückschlag mit wichtigstem Medikament


    Der Pharmakonzern Bayer hat mit seinem wichtigsten Medikament in einer Studie einen Rückschlag erlitten. Der Gerinnungshemmer Xarelto zeigte bei der Behandlung von Patienten mit embolischem Schlaganfall unklarer Ursache keinen Vorteil gegenüber dem Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (ASS).


    06.10.2017 06:37


    Dies teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Die Entscheidung, die Studie vorzeitig zu beenden, sei gemeinsam von den untersuchenden Instituten und Bayer als Sponsor getroffen worden. Untersucht wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Rivaroxaban (Xarelto) zur Sekundärprävention von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten, die vor kurzem einen embolischen Schlaganfall unbekannter Ursache erlitten hatten.


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  • Bayer stösst Geschäftsteile an BASF ab


    Milliardendeal unter deutschen Dax-Konzernen: Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will im Zuge der Monsanto-Übernahme grosse Teile seines Geschäfts mit Saatgut- und Unkrautvernichtungsmitteln an den Rivalen BASF abgeben.


    13.10.2017 07:48


    Eine entsprechende Vereinbarung sei jetzt unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen am Freitag mit. Der Kaufpreis liege bei 5,9 Milliarden Euro in bar und könne noch angepasst werden. Der Verkauf soll nur stattfinden, wenn Bayer die Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto wirklich gelingt.


    Der Vertrag mit BASF umfasst den Angaben zufolge Bayers globales nicht-selektives Unkrautvernichter-Geschäft mit Glufosinat-Ammonium, das Saatgutgeschäft für Feldkulturen in einzelnen Märkten sowie weitere Teile. Die Geschäftsbereiche kamen im Jahr 2016 den Angaben zufolge auf einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) betrug rund 385 Millionen Euro. Ein Abschluss des Verkaufs wird für das erste Quartal 2018 erwartet.


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  • Bayer bestätigt Prognose nach Kontrollabgabe bei Covestro


    Bayer hat vor der geplanten Rekordübernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto die Prognose für das laufende Jahr bestätigt. Der Umsatz dürfte ohne die ehemalige Kunststofftochter Covestro auf 35 bis 36 Milliarden Euro klettern, bekräftigte Bayer-Chef Werner Baumann am Donnerstag die Ende Juli gesenkte Prognose. Das entspreche einem um Währungseinflüsse und Zu- und Verkäufe bereinigten Wachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. Bayer hatte zuletzt seinen Anteil an Covestro weiter gesenkt und die Kontrolle abgegeben.


    26.10.2017 07:58


    Der operative Gewinn (Ebitda vor Sonderposten) dürfte leicht über dem Niveau des Vorjahres von 9,3 Milliarden Euro liegen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie dürfte im unteren einstelligen Prozentbereich zurückgehen. Die Aktienanzahl habe sich durch die im November 2016 ausgegebene Pflichtwandelanleihe deutlich erhöht, hiess es zur Begründung. Hier hatte Bayer bisher ohne Covestro keine Angaben gemacht.


    Die Übernahme des US-Agrarchemiekonzerns Monsanto durch Bayer ist derweil auf Kurs. Ein Abschluss der 66 Milliarden US-Dollar schweren Transaktion werde weiterhin bis Anfang 2018 angestrebt, sagte Bayer-Chef Werner Baumann bei Vorlage des Quartalsberichts. Bayer arbeite weiter eng mit den Behörden zusammen. Der umstrittene Mega-Deal würde Bayer mit einem Schlag zur weltweiten Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen. In zahlreichen Behörden läuft die Prüfung noch, darunter auch in Europa und den USA.


    /jha/zb


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  • Bayer beantragt Zulassung von Xarelto für weitere Krankheiten


    Der Pharmakonzern Bayer will seinen Gerinnungshemmer Xarelto gegen weitere Krankheiten einsetzen. Das Unternehmen habe bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung des Wirkstoffs Rivaroxaban zum Einsatz bei koronarer Herzkrankheit und peripherer arterieller Verschlusskrankheit beantragt, teilte Bayer am Montag mit. In einer Studie sei das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte und kardiovaskuläre Todesfälle durch die Anwendung um 24 Prozent gesunken. Die Zulassung in den USA will Bayer noch in diesem Jahr beantragen.


    06.11.2017 08:29


    Der Blutverdünner ist mit einem weltweiten Umsatz von 2,25 Milliarden Euro im vergangenen Jahr der Top-Umsatzträger im Bayer-Pharmageschäft. Mit dem Mittel sind aber auch zahlreiche Klagen wegen angeblicher Nebenwirkungen verbunden./stw/mne/she


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  • US-Sicherheitsausschuss gibt Monsanto-Übernahme durch Bayer frei


    Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat eine weitere Hürde bei der geplanten Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto genommen. Der Ausschuss zur Überprüfung ausländischer Investitionen in den USA unter dem Aspekt möglicher nationaler Sicherheitsbedenken (CFIUS) habe keine Probleme mit der Übernahme, teilte Bayer am Freitag in Leverkusen mit.


    01.12.2017 07:19


    Der Ausschuss CFIUS war bis vor einiger Zeit in Deutschland weitestgehend unbekannt, hatte aber zuletzt bei zwei Übernahmen deutscher Unternehmen (Aixtron, Biotest) durch chinesische Konzerne verhindert, weil diese auch Geschäft in den USA hatten. Doch bei Bayer gibt es nach Darstellung des Unternehmens keine ungelösten nationalen Sicherheitsbedenken


    Die beiden Konzerne arbeiten weiter eng mit den Behörden zusammen, um die mit 66 Milliarden Dollar bewertete Transaktion Anfang 2018 abschliessen zu können. Auf Bedenken stösst die Übernahme bei den Wettbewerbsbehörden. Sollte die Übernahme klappen, wäre es die bisher grösste Übernahme eines deutschen Konzerns./zb/oca


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  • Bayer entblindet Phase-III-Studie mit Radium-223 bei Prostatakrebs


    Bayer hat einen Rückschlag bei einer Krebsstudie erlitten. Ein unabhängiges Datenüberwachungsgremium habe empfohlen, eine Phase-III-Studie mit Radium-223-dichlorid in Kombination mit Abirateronacetat und Prednison/Prednisolon bei Prostatakrebs zu entblinden, teilte der Konzern am Donnerstagabend mit. Grund für diese Empfehlung sei ein beobachtetes Ungleichgewicht in Bezug auf vermehrte Knochenbrüche und Todesfälle im Behandlungsarm mit Radium-223 in Kombination mit den beiden anderen Wirkstoffen.


    01.12.2017 06:33


    Bayer entblinde die Studie jetzt, um die Ergebnisse sorgfältig zu analysieren. Das bedeutet, es wird offen gelegt, welchem Teilnehmer welche Behandlung zugewiesen wurde. "Unsere oberste Priorität gilt der Sicherheit der Patienten", sagte Mike Devoy, Mitglied im Executive Committee der Pharmaceuticals Division von Bayer laut Mitteilung. Die zuständigen Gesundheitsbehörden und Prüfärzte hat Bayer nach eigenen Angaben informiert und bereitet die entsprechenden Informationen für Ärzte vor./she


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  • Bayer schlägt grösseres Covestro-Paket los als geplant


    Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer hat sich weiter bei seiner einstigen Kunststoff-Sparte Covestro zurückgezogen. Der Konzern nahm beim Verkauf insgesamt 1,8 Milliarden Euro ein, wie er am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Geplant gewesen waren 1,5 Milliarden Euro. Es habe allerdings ein starkes Interesses der Investoren gegeben, erklärte Bayer.


    11.01.2018 08:26


    Bayer hatte seine Kunststoff-Sparte 2015 unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht und sich Schritt für Schritt von Anteilen getrennt. Zuletzt verkauften die Leverkusener im September ein grosses Aktienpaket. Mit dem nun erfolgten Verkauf schrumpft der Anteil von 24,6 auf 14,2 Prozent. Die Bayer-Pensionskasse hält noch weitere 8,9 Prozent. Ziel des Konzerns ist es, sich mittelfristig komplett aus Covestro zurückzuziehen, der als Dax-Kandidat gilt.


    Bayer verkaufte die einzelne Aktie zu 86,25 Euro - das bedeutete einen Abschlag von zweieinhalb Prozent auf den Schlusskurs vom Vortag. Vorbörslich stand die Aktie am Donnerstag entsprechend unter Druck. Die Bayer-Aktie legte parallel leicht zu.


    Bayer ist im Umbruch: Momentan arbeiten die Leverkusener an der grössten Übernahme der Firmengeschichte - am Kauf des US-Agrochemiekonzerns Monsanto. Der 66 Milliarden US-Dollar schwere Deal würde Bayer mit einem Schlag zur Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen./das/jha/


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  • Agrargeschäft von Bayer schwächelt vor Monsanto-Übernahme


    Der deutsche Pharma- und Chemieriese Bayer kommt mitten in der Monsanto-Übernahme in seinem eigenen Agrargeschäft nicht in den Tritt.


    28.02.2018 07:47


    Im vierten Quartal sank der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) um mehr als ein Prozent auf 1,78 Milliarden Euro, wie das Leverkusener Unternehmen am Mittwoch mitteilte.


    Zuwächse im Pharmageschäft sowie im Bereich Tiergesundheit konnten einen stärkeren Rückgang verhindern. Im Agrargeschäft CropScience, das durch die milliardenschwere Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto deutlich ausgebaut werden soll, musste Bayer jedoch erneut einen kräftigen Ergebnisrückgang verdauen. Im Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten brach das Ergebnis sogar um fast ein Drittel ein.


    Bayer setzte im vierten Quartal knapp 8,6 Milliarden Euro um, ein Minus von 2,6 Prozent.


    Für 2018 rechnet der Vorstand mit einem Umsatz und einem bereinigten Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau. Währungsbereinigt soll der Umsatz im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich und das Ergebnis im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.


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  • Bayer hat wieder Lieferprobleme bei Flüssig-Aspirin


    Der Pharmakonzern Bayer hat erneut Probleme bei der Auslieferung von flüssigem Aspirin etwa für Herzinfarkt-Patienten. "Wir sind eingeschränkt lieferfähig", bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Samstag einen entsprechenden "Spiegel"-Bericht. Derzeit liefere man Kontingente, also reduzierte Mengen aus.


    19.03.2018 06:32


    Ursache seien Qualitätsprobleme und der Ausfall mehrerer Produktionslinien in Frankreich, wo das Medikament in Lohnfertigung hergestellt werde. "Wir nehmen das sehr ernst. Das ist leider ein längerfristiges Problem. Wir sind in Gesprächen - auch über eine Kapazitätserweiterung", sagte die Sprecherin.


    Bayer ist in Deutschland der einzige Anbieter der flüssigen Form des Medikaments. Es wird zur Blutverdünnung eingesetzt. Bereits im vergangenen Sommer war es zu Lieferengpässen bei "Aspirin i.v." gekommen. Damals hatte die Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin betont, Grund zur Sorge bestehe nicht. Das Medikament könne auch als Tablette verabreicht werden. Diese Methode habe in den allermeisten Fällen keine Nachteile gegenüber einer Injektion./fc/DP/she


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  • Starker Euro drückt auf Jahresprognosen von Bayer


    Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer blickt wegen der Euro-Stärke vorsichtiger auf das Jahr 2018. Der Umsatz sowie das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürften nun im unteren einstelligen Prozentbereich fallen, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Bisher waren beide Kennziffern auf dem Niveau von 2017 erwartet worden. Da hatte Bayer einem Umsatz von rund 35 Milliarden Euro sowie ein operatives Ergebnis vor Sonderereinflüssen von knapp 9,3 Milliarden Euro erzielt.


    03.05.2018 07:55


    Unter Ausklammerung des starken Euro hielt der Konzern an seinen Prognosen fest. Demnach sollen Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis leicht wachsen./mis/jha/


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  • Mexikanische Behörde nennt Auflagen für Bayers Monsanto-Übernahme


    STADT (awp international) - Die mexikanische Wettbewerbsbehörde hat für die Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto durch den Pharma- und Agarchemiekonzern Bayer Auflagen erhoben. So müssten Anlagen aus den Geschäften mit gentechnisch veränderten Baumwoll-Samen, mit allen Gemüse-Samen und mit Teilen der Herbizide zurückgezogen werden, teilte die Wettbewerbsbehörde (Cofece) am Montag (Ortszeit) mit. So solle verhindert werden, dass Bayer zum einzigen Anbieter genveränderter Samen für Baumwollpflanzen in Mexiko werde, hiess es in der Cofece-Mitteilung.


    05.06.2018 06:40


    Durch die Auflagen will Mexiko zudem vermeiden, dass Bayer einen grossen Marktanteile im Bereich der Gemüse-Samen bekomme, so die Behörde. Bayer müsse die genannten Bereiche an BASF verkaufen, bevor die Übernahme abgeschlossen werde, so Cofece.


    Die Leverkusener hatten den Abschluss des Mega-Deals für den kommenden Donnerstag angekündigt. "Bayer wird am 7. Juni der alleinige Eigentümer der Monsanto Company", teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Unternehmensname Monsanto werde verschwinden. "Bayer wird der Unternehmensname bleiben."


    Der Kaufpreis liege derzeit bei 63 Milliarden Dollar. Bis dahin war die Übernahme auf 62,5 Milliarden Dollar (rund 54 Milliarden Euro) beziffert worden. Es ist die grösste Übernahme eines deutschen Unternehmens im Ausland./ari/DP/zb


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  • Krebs durch Glyphosat? - Erster US-Prozess gegen Monsanto beginnt


    Der jüngst vom Bayer-Konzern übernommene Saatgutriese Monsanto muss sich erstmals vor einem US-Gericht wegen angeblich verschleierter Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat verantworten. Am Montag begann in San Francisco der erste Prozess - viele weitere könnten folgen. Zunächst geht es um die Klage des 46-jährigen Dewayne Johnson, bei dem 2014 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde. Er macht Monsantos Roundup für sein tödliches Leiden verantwortlich und wirft dem nun zu Bayer gehörenden US-Unternehmen vor, die Gefahren des weltweit stark verbreiteten Produkts verschwiegen zu haben.


    19.06.2018 06:34


    Bei der ersten Gerichtsanhörung standen Verfahrensfragen auf der Agenda - bevor der Prozess richtig losgehen kann, muss zunächst eine Jury gefunden werden. Obwohl es sich nur um einen Einzelfall handelt, birgt der Prozess für Bayer und Monsanto Brisanz, denn in den USA gibt es zahlreiche weitere solcher Klagen. Der jetzige Fall wird laut US-Medien zuerst verhandelt, weil Kläger Johnson bereits im Sterben liegt und deshalb in Kalifornien Anrecht auf einen schnelleren Prozessbeginn hat. Zwar ist der Ausgang für die anderen Fälle nicht bindend, doch er könnte ein wichtiger Indikator für sie sein.


    Monsanto streitet einen Zusammenhang zwischen Roundup, beziehungsweise dessen Wirkstoff Glyphosat, und Krebserkrankungen seit Jahren energisch ab. Das Unternehmen beruft sich in einem Statement auf "mehr als 800 wissenschaftliche Studien, die US-Umweltbehörde EPA, die Nationalen Gesundheitsinstitute und Aufseher weltweit". Sie alle seien zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat sicher sei und es keinen Krebs verursache. Man habe Mitgefühl mit jedem, der an Krebs leide, aber "der wissenschaftliche Befund zeigt klar, dass Glyphosat nicht die Ursache war".


    Doch die Frage, ob Monsantos Verkaufsschlager Roundup zu Krebs führen kann, ist hoch umstritten. So stufte die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Unkrautvernichter 2015 als "wahrscheinlich krebserregend" für Menschen ein. Fest steht: Sollte die Klagelawine in den USA sich zu einem grösseren finanziellen Risiko für Monsanto entwickeln, so wäre auch Bayer stark betroffen. Die Leverkusener hatten den rund 63 Milliarden Dollar teuren Kauf des Saatgutherstellers aus St. Louis erst vor rund eineinhalb Wochen offiziell abgeschlossen./hbr/DP/zb


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  • US-Richter lässt Klagen gegen Monsanto zu


    Die Bayer-Tochter Monsanto muss sich zahlreichen US-Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken ihres Unkrautvernichters Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat stellen.


    11.07.2018 07:53


    Der US-Richter Vince Chhabria, bei dem viele Sammelklagen gebündelt sind, machte am Dienstag (Ortszeit) den Weg für einen möglichen Prozess gegen den Saatgutriesen in San Francisco frei.


    In ihrer Gesamtheit betrachtet sei die Beweislage zwar vermutlich zu zweideutig, um den klaren Schluss zuzulassen, dass Glyphosat, wie von den Klägeranwälten behauptet, Lymphdrüsenkrebs verursache, heisst es in der Begründung des Richters. Doch seien genug Einschätzungen von Experten vorgetragen worden, die die Argumentation der Kläger insoweit stützten, dass ein Gerichtsprozess angemessen sei.


    Für Bayer und Monsanto nehmen die Rechtsrisiken damit deutlich zu. Alleine bei Chhabrias Gericht im nördlichen Bezirk San Franciscos geht es um mehrere Hundert Klagen von Landwirten, Gärtnern und Verbrauchern. Zudem gibt es noch etliche Verfahren in den USA, die nicht als Sammelklagen gestaltet sind. Der erste Prozess gegen Monsanto hatte erst kürzlich begonnen - ebenfalls in San Francisco.


    Die dabei verhandelte Klage des 46-jährigen Dewayne Johnson, bei dem 2014 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde, wurde anderen Fällen vorgezogen, weil der Mann bereits im Sterben liegt. Johnson macht Monsantos Roundup für sein tödliches Leiden verantwortlich und wirft dem neuerdings zum Dax-Riesen Bayer gehörenden US-Unternehmen vor, die Gefahren des weltweit stark verbreiteten Unkrautvernichters verschwiegen zu haben. Monsanto weist die Vorwürfe energisch zurück.


    (AWP)

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  • Bayer beginnt mit Monsanto-Integration - Aktivere Rolle bei Glyphosat-Verfahren


    Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.


    16.08.2018 14:50


    Um die Bedenken der Wettbewerbshüter gegen den 63 Milliarden US-Dollar (55,6 Milliarden Euro) schweren Monsanto-Kauf auszuräumen, trennte sich Bayer unter anderem von seinem Gemüse- und Feldsaatgut-Geschäft, von Aktivitäten im Bereich "Digital Farming" sowie vom weltweiten Geschäft mit dem Unkrautbekämpfungsmittel Glufosinat-Ammonium.


    Bayer erwartet weiterhin ab 2019 einen positiven Beitrag von Monsanto zum bereinigten Ergebnis je Aktie, der von 2021 an im zweistelligen Prozentbereich liegen soll. Ab 2022 an sind dann jährliche Beiträge zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen aus Einsparungen im Zuge des Deals in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar geplant.


    Ab sofort könne Bayer auch selbst in die Verteidigung bei den Verfahren zum Unkrautvernichter Glyphosat und etwaigen anderen Rechtsstreitigkeiten eingreifen, etwa bei möglichen Schadenersatzklagen bezüglich des Unkrautvernichters Dicamba. Mit dem abgeschlossenen Verkauf an BASF erhält Bayer nach eigenen Angaben nun Zugang zu detaillierten internen Informationen von Monsanto - bisher waren dafür nicht alle Auflagen der US-Behörden erfüllt.


    Gerade mit Blick auf Glyphosat steht Bayer unter Druck. Ende der vergangenen Woche hatte ein US-Gericht Monsanto wegen angeblich verschleierter Gefahren von Glyphosat eine dreistellige Millionenzahlung an einen Krebspatienten aufgebrummt. Seitdem brach der Börsenwert um knapp ein Fünftel ein. Monsanto will gegen das Urteil vorgehen./mis/men/fba


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  • Bayer erhält US-Zulassung für Jivi zur Behandlung der Bluterkrankheit


    Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat in den USA eine Zulassung für das Medikament Jivi gegen die Bluterkrankheit erhalten. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA habe Jivi zur routinemässigen Prophylaxe von Blutungen bei Hämophilie A bei bereits vorbehandelten Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren zugelassen, wie der Dax -Konzern am Donnerstag in Berlin mitteilte. In der Europäischen Union (EU) und in Japan laufen die Zulassungsanträge noch. Zum erwarteten Umsatz mit Jivi macht Bayer keine Angaben.


    30.08.2018 13:01


    Jivi ist ein biotechnologisch hergestelltes Mittel, das einen fehlenden beziehungsweise fehlerhaften Blutgerinnungsfaktor ersetzt. Menschen, denen für die Blutgerinnung verantwortliche Proteine fehlen, leiden unter der Bluterkrankheit. Selbst kleinste Verletzungen können für sie - vor allem falls sie unbemerkt im Körperinneren auftreten - sehr gefährlich werden, da die Blutungen nicht so schnell oder fast gar nicht von allein stoppen./mis/tav/jha/


    (AWP)

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  • Quelle: https://www.finanzen.net/nachr…nto-uebernahme-an-6563887


    Was ich als Laie hier nicht verstehe, wesshalb löst eine aus meiner Sicht positive Nachricht eine solche Bewegung nach unten aus? (An den eingekauftehn Monsanto-Risiken ändert sich ja nichts..)