• Addex: CEO Mutel tritt zurück - neuer CEO soll Unternehmen weiter bringen (AF) 03.06.2011 08:49

    (Meldung umfassend erweitert)


    Genf (awp) - Beim Pharma-Unternehmen Addex kommt es zu einem Wechsel an der Spitze. CEO Vincent Mutel hat sein Amt niedergelegt. Bis ein neuer CEO ernannt wird, übernimmt Verwaltungsratspräsident André Mueller die Rolle des Vorstandsvorsitzenden und leitet ein operatives Komitee von Direktoren, wie Addex am Freitag mitteilt. Der Ausschuss soll die Übergangsphase leiten.


    Der Vorstand werde eng mit Mueller an der Wahl eines Ersatzes für Mutel zusammen arbeiten. Zudem habe der Vorstand Mutel gebeten, eine beratende Rolle bei Addex in Erwägung zu ziehen. Gründe für den Rücktritt wurden keine genannt.


    "Als neuen CEO sucht der Verwaltungsrat eine Persönlichkeit mit einem anderen Profil und anderen Kompetenzen, der das Unternehmen einen grossen Schritt weiter bringen kann", sagte ein Addex-Sprecher auf Anfrage von AWP. "Der Verwaltungsrat ist mit der Neubesetzung der CEO-Position noch am Anfang und hat sich auch keinen Zeitrahmen gesetzt", so der Sprecher weiter.


    Unter der Leitung von Vincent Mutel ist Addex zu einem nach eigenen Angaben weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Entwicklung von auf allosterischen Modulatoren basierenden Medikamenten geworden und hat Partnerschaften zur Entwicklung von Medikamenten aufgebaut.


    Vor diesem Hintergrund bedankt sich VR-Präsident Mueller beim nun ausgeschiedenen CEO Vincent Mutel: "Während seiner neunjährigen Amtszeit bei Addex hatte Vincent eine entscheidende Rolle bei der Gründung von Addex sowie der Entwicklung des Unternehmens zur weltweit führenden Entwicklungsplattform für allosterische Medikamente."


    Gemäss Mueller behält das Unternehmen wesentliches geistiges Eigentum und eine Kerngruppe von "extrem talentiertem Fachpersonal" im Bereich der Entwicklung von allosterischen Medikamenten und befindet sich nun in einer ausgezeichneten Position, um seine wachsende Plattform erfolgreich in Schwung zu bringen, "und zwar so, dass die strategischen Ziele des Unternehmens und die Interessen seiner Aktionäre dabei immer im Vordergrund stehen".


    Das Geschäftsjahr 2010 schloss Addex mit einem im Vergleich zum Vorjahr reduzierten Verlust von 33,6 Mio CHF, bei einem Umsatz von 4,0 Mio. Das Management sah das Unternehmen bei der Bekanntgabe des Jahresergebnisses Ende Februar noch bis ins Jahr 2013 finanziert - bei einem Cash-Burn von 28,0-32,0 Mio für 2011. Es werde weiterhin nach Entwicklungs- und Lizenzpartner für mehrere Produktkandidaten gesucht, hiess es damals unverändert.


    Derzeit laufen zwei Phase-II-Studien - mit Dipraglurant, das bei Parkinson-Patienten mit Dystonien und levodopa-induzieren Dyskinesien getestet wird, sowie beim Entwicklungspartner Ortho-McNeil-Janssen Pharmaceuticals von Johnson & Johnson (J&J) mit ADX71149 zur Therapie von Angstzuständen. Darüber hinaus hat Merck & Co. die Lizenzrechte an den beiden präklinischen Produkten mGluR4 PAM gegen Parkinson-Krankheit und mGluR5 PAM gegen Schizophrenie erworben.


    Weitere nicht gepartnerte Produkte befinden sich in der präklinischen Entwicklung wie eine mögliche Behandlung von Endometriose und benigner Prostatahyperplasie, eine potenzielle Therapie für Alzheimer oder eine mögliche Behandlungsform für chronische Schmerzen, Ataxiesyndrom, Harninkontinenz und Refluxösophagitis. Zudem laufen vorklinische Entwicklungsprogramme in den Bereichen Diabetes und Entzündungen.


    CEO Mutel bezeichnete in einem Interview mit AWP von Ende März das Potenzial des Entwicklungsvertrages mit J&J als "gross". Im Erfolgsfall erhält Addex Lizenzgebühren "im unteren zweistelligen Prozentbereich". Aus dem Vertrag mit Merck & Co stehen Addex potenziell Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen von insgesamt rund 850 Mio USD zu. Weiter bezeichnet Mutel damals das Interesse von Pharmakonzernen an Dipraglurant als "gross".


    Ende 2009 erlitt Addex mit dem damaligen Leitprodukt ADX10059 für chronische Indikationen wie gastroösophagealen Reflux und zur Migräne-Prophylaxe wegen Leber-Toxizität einen Rückschlag und musste in der Folge umstrukturieren und redimensionieren. Das letzte Partnerschaftsabkommen datiert von 2008 und ist die Lizenzvereinbarung mit Merck & Co.


    An der Börse hat Addex viel an Kredit verloren: Das Unternehmen war im Mai 2007 an die Schweizer Börse SIX zu einem Ausgabepreis von 73 CHF gekommen. Inzwischen notiert der Titel sei rund eineinhalb Jahren bei noch gut 10 CHF.

    paparlapap

  • Addex

    Snobine wrote:


    @snobine


    Was will BVF mit Addex? Erfahrener renditefokussierter Investor – Reizvoll und riskant ePaper dieses Artikels lesen



    Addex hat seit einigen Wochen einen neuen Grossaktionär, der an der Generalversammlung von Ende April auch gleich Einsitz in den Verwaltungsrat genommen hat. Beim neuen Investor, der rund 30% an Addex hält, handelt es sich um den in Chicago und San Francisco basierten Biotechnology Value Fund (BVF), der sehr verschwiegen ist und beispielsweise, wie viele Hedge Funds, keine Website führt. Der Einstieg von BVF in Addex ist nicht neu. Bereits im Februar 2010 tauchte der Fund mit der Meldung einer 6,6%-Beteiligung auf.

    Zwei Monate zuvor hatte Addex wegen unerwarteter Nebenwirkungen den Abbruch des wichtigsten Medikamentenprojekts bekanntgegeben. Der Kurs rasselte damals von 40 auf gut 10 Fr. Einige Gründerinvestoren stiegen aus. So kam BVF leicht zu grösseren Aktienpaketen.

    Auf Investorensuche

    Mit dem Ausfall des wichtigsten Medikamentenkandidaten musste die Hoffnung auf Ertrag aus der «Verpartnerung» des gescheiterten Produkts begraben werden. Die übrigen Pipelineprojekte stecken jedoch noch in Frühphasen und benötigen Einiges an Kapitaleinsatz. Addex verfügte Ende 2009 zwar noch über rund 70 Mio. Fr. Kapital, der jährliche Verbrauch betrug damals aber über 40 Mio. Fr. – Sparen und Kapitalsuche standen daher auf der Prioritätenliste der Addex-Führung um CEO Vincent Mutel hoch oben.

    Das kam BVF gerade recht. Der verschwiegene Fund hatte im Frühling 2010 als Grossaktionär des US-Biotech-Unternehmens Facet gerade über 100 Mio. $ Liquidität gelöst (und den ursprünglichen Einsatz wohl verdoppelt), weil Facet in einem von BVF mitgeschürten Übernahmekampf übernommen wurde. Addex und BVF handelten einen Kapitaleinschuss über 20 Mio. Fr. durch eine kurzlaufende Wandelanleihe aus.Im März hat BVF die Wandlung vollzogen und besitzt nun 30% der Addex-Aktien. Ein Addex-Sprecher bezeichnet BVF als «konstruktiv und aktiv». Der Fund sei zudem als erfahrener Biotech-Investor bekannt und Addex habe schon früher Kontakt mit ihm gehabt. BVF unterstütze die Unternehmensstrategie und glaube an die Zukunft des Konzepts der allosterischen Modulatoren, auf dem die Medikamentenkandidaten von Addex basieren. BVF selbst war nicht kontaktierbar.

    Meist viel herausgeholt

    Wie auch immer: Für die Publikumsaktionäre von Addex dürfte der Einstieg von BVF positiv sein. Der Fonds hat Erfahrung darin, das Maximum aus seinen Anlagen herauszuholen, das käme auch den übrigen Aktionären – etwa bei einer Übernahme – zugute. Wie das gehen könnte, zeigen andere Anlagen von BVF: Der US-Fund hatte sich im erwähnten Fall von Facet gegen eine Übernahme durch Biogen Idec gewehrt, die pro Facet-Aktie zunächst 14.50 $ und dann 17.50 $ geboten hatte. Doch das genügte BVF und anderen Aktionären nicht. BVF erhöhte gar noch die Beteiligung an Facet. Schliesslich trat dann Abbott mit einer 27-$-Offerte als weisser Ritter auf.

    2009 hatte BVF das kleine Biotech-Unternehmen Avigen zu einer Fusion gezwungen, um den übermässigen Verbrauch der liquiden Mittel des Unternehmens zu stoppen. Derzeit ist BVF im Clinch mit Celera. Das Unternehmen hat im März eine Übernahmeofferte von Quest erhalten; Celera ist mit dem Preis einverstanden, doch BVF und andere Aktionäre lehnten die Offerte als zu niedrig ab. BVF hat die Beteiligung an Celera – wohl, um den Druck auf den Käufer zu erhöhen – im April und Mai von 12 auf 18% erhöht. Doch hier blieb der Fund bisher erfolglos. Am 17. Mai meldete Quest jedenfalls den Vollzug der Übernahme, obwohl nur 64% der Aktien angedient worden waren (mit der sogenannten Top-up-Option nach US-Recht ist das möglich). Jetzt steht BVF noch der gerichtliche Weg offen.BVF dürfte dafür sorgen, dass die Mittel von Addex auf die aus Investorensicht beste Weise investiert werden. Wer sich mit dem US-Fund ins selbe Boot setzt, nimmt zwar die für Biotech-Anlagen typischen Risiken in Kauf, aber die Titel haben dank BVF an Reiz gewonnen. AM

    paparlapap

  • Addex

    Snobine wrote:


    ...und noch immer keine antwort von dir im postfach...

    paparlapap

  • Addex

    hamster wrote:

    Quote

    Snobine wrote:


    ...und noch immer keine antwort von dir im postfach...


    :P Hoi Hamster, 2 habe ich gesendet. Die letzte um ca.01:36


    zu Addex: Da lass ich mich nicht blenden, auch wenn sie heute 4,6 % gestiegen ist , aktuell 11.--

    Du kannst 10.80 bezahlen aber mehr als gestern, 10.55 bekommst Du doch nicht. Dann noch die Courtagen.

    Und der neue CEO wird natürlich günstiger einkaufen.

  • Addex

    Snobine wrote:


    at snobine


    ich habe wirklich nichts erhalten von dir,keine 2 nachrichten.

    sende mir es doch bitte nochmals.(aber nich per mail)

    paparlapap

  • Addex

    Snobine wrote:

    Quote
    Hallo Hamstilein, die Mail's waren bei mir im Junk-Fach, von da hab ich sie beantwortet. Andere von Dir im normal Fach.

    Versuch es nochmals. Die waren vielleicht zu gesalzen. *wink*


    liebe snobine


    ich habe keine e-mail adresse zu meinem pseudon.(hamster) hinterlegt(nicht die richtige->gehe punkto anonymität auf nr. sicher)


    also keine e-mails an mich senden.

    ich empfange nur "private nachrichten"(pn über das forum)...kannst du mir das gesendete nochmals senden?


    habe wie gesagt nie was von dir erhalten(ausser die pn von gestern)


    und eben auch nicht im junck-fach da einfach unmöglich->keine e-mail!


    nun alles klar?

    paparlapap

  • Addex

    hamster wrote:


    "sie haben keine neuen nachrichten" steht da bei mir..und in genau dieses fach solltest du mir deine mitteilungen senden,bitte.

    paparlapap

  • Addex

    hamster wrote:

    Quote
    BUY ADDEX


    Das war jetzt aber gar kein guter Tipp hamster. Mit dieser Aktie findet fast kein Handel statt d.h. wen man kauft dann zum Höchstpreis und verkaufen kann man nur zu Tiefstkursen! Seit Deiner Buyempfehlung ist die Aktie nur gefallen. :oops:




    Gut, wir andern sind auch nicht perfekt. *wink*

    Besser reich und gesund als arm und krank!

  • Addex

    Kapitalist wrote:

    Quote

    hamster wrote:


    Das war jetzt aber gar kein guter Tipp hamster. Mit dieser Aktie findet fast kein Handel statt d.h. wen man kauft dann zum Höchstpreis und verkaufen kann man nur zu Tiefstkursen! Seit Deiner Buyempfehlung ist die Aktie nur gefallen. :oops:




    Gut, wir andern sind auch nicht perfekt. *wink*


    lieber kapitalist

    ich sehe das ein wenig anders....


    als mein buy kam, erstmals am 4.mai(wenn ich nicht irre) stand addex bei: 10.30/10.50

    in der zwichenzeit hochs bei 11.00 und tiefst bei 10.00


    heute: 10.75

    also....?


    stimmt nicht das seit meiner buy empfehlung die aktie nurnoch gefallen ist.


    ausserdem empfehle ich addex weiterhin mit buy, und erwarte geg. jahresende positive kursentwicklungen.


    BUY ADDEX

    paparlapap

  • Addex

    hamster wrote:


    Okay, ich hab es nachgelesen, die Aktie stand damals offenba bei 10.20, sorry.

    Besser reich und gesund als arm und krank!

  • Addex

    Etwas zum Lesen und Schmunzeln :


    Interview vom letzten März :


    AWP: Addex hat sich also vom Misserfolg mit ADX10059 Ende 2009 wieder erholt?

    Vincent Mutuel.: Wir haben uns sehr gut erholt, Addex war noch nie stärker als heute. Ich bin sehr zuversichtlich für die Zukunft, das Beste kommt noch. Da ist der bereits diskutierte Vertrag mit J&J, dessen Lizenzgebühren im unteren zweistelligen Prozentbereich des Umsatzes stark unterschätzt werden. Zudem haben wir den Vertrag mit Merck & Co für zwei Produkte, der zu Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen von insgesamt rund 850 Mio USD berechtigt. Und wir haben unsere Plattform mit grossen Indikationen, die wir für weitere Partnerschaften nutzen.


    dann :


    Swiss stocks - Factors to watch on June 3

    03-06-2011 08:03 de awp Addex: CEO Vincent Mutel tritt zurück - keine Gründe genannt



    03-06-2011 13:59 de awp Addex: CEO Mutel tritt zurück - neuer CEO soll Unternehmen weiter bringen (Zus)




    so bringt neuer CEO das Unternehmen weiter :


    07-06-2011 Addex: 25% der Belegschaft wird abgebaut




    :) der Neue hat keine Zeit verloren - und das in echtem John Wayne Stil

  • Addex

    hamster wrote:

    paparlapap

  • Ohhh.... man hört wieder etwas von Addex :roll:


    US-Broker sagt Addex Kursvervierfachung vorher

    [Blocked Image: http://www.cash.ch/services/im…nsider%5FIllustration.jpg]

    07.09.2012 14:00

    US-Broker rechnet bei Addex mit einer Vervierfachung des Aktienkurses – Und: Viel beachteter Stratege prophezeit dem amerikanischen Aktienmarkt ein Fall von der Klippe.

    cash Insider

    Seit Helvea Ende Juni die Abdeckung der Namenaktien von Addex eingestellt hat, werden die Papiere hierzulande von keinem Analysten mehr mitverfolgt. Dies hängt nicht zuletzt mit der nur geringen Börsenkapitalisierung von 61 Millionen Franken zusammen.


    Umso mehr erstaunt, dass am Freitag ausgerechnet Wedbush Securities die Aktien der kleinen Genfer Biotechnologiefirma im Rahmen einer Erstabdeckung mit «Outperform» aufnimmt. Für Aufsehen sorgt die Unternehmensstudie insbesondere deshalb, weil die Studienverfasser den Papieren auf einen Anlagehorizont von 12 Monaten nahezu eine Kursvervierfachung auf 28 Franken zutrauen.


    Mit dem sich in Entwicklung befindlichen Medikament Dipraglurant schliesse Addex eine wichtige Lücke bei der Behandlung von Parkinson. Das Präparat habe sogar das Zeug dazu, die Parkinsonbehandlung grundlegend zu verändern. Deshalb sei das Interesse seitens potenzieller Partner aus der Pharmaindustrie gewaltig. Die für Wedbush Securities tätigen Experten rechnen bis spätestens Mitte nächsten Jahres mit der Bekanntgabe einer umfangreichen Entwicklungs- und Vertriebspartnerschaft.


    Beim auf 28 Franken lautenden 12-Monats-Kursziel stützen sich die Studienverfasser auf ein Sum-of-the-Parts-Modell ab. Da das jährliche Umsatzpotenzial von Dipraglurant auf mehr als 1,5 Milliarden Dollar geschätzt wird, beziffern die Experten den risikobereinigten Wert des Medikaments auf 20 Franken je Aktie. Die verbleibenden 8 Franken pro Titel steuert der gemeinsam mit Janssen gegen Schizophrenie entwickelte Wirkstoff ADX71149 bei.


    Ein Einstieg in kleine Biotechnologiefirmen wie Addex ist für gewöhnlich mit hohen Risiken verbunden. Das Medikament Dipraglurant verfügt zwar über ein hohes kommerzielles Potenzial, befindet sich derzeit allerdings erst in der Zulassungsphase II mit 72 Probanden. Bis zur voraussichtlichen Marktzulassung in sechs Jahren ist es noch ein weiter und mit Stolpersteinen gepflasterter Weg für das Genfer Unternehmen.


    Dennoch ist wahrscheinlich, dass vorübergehend Leben in die Aktien von Addex kommen könnte, sobald die mir vorliegende Unternehmensstudie auch hierzulande die Runde macht. Ausserdem frage ich mich, wann endlich erste Kaufaufträge aus dem amerikanischen Raum eintreffen werden.