• Strategische Veränderungen in Diskussion

    (würde Geld in die Kasse spülen)


    Paris, 10. Okt (Reuters) - Der französische Autobauer Renault und sein japanischer Partner Nissan verhandeln nach eigenen Angaben über die Zukunft ihrer Zusammenarbeit. Das teilten die beiden Unternehmen am Montag mit. Ziel der strukturellen Verbesserungen sei es, die Geschäfte der Allianz sicherzustellen. Nissan erwäge, in eine Elektroauto-Einheit von Renault zu investieren.


    Einem Insider zufolge drängt Nissan seinen französischen Partner, seinen Anteil an Nissan so weit wie möglich zu reduzieren, idealerweise von 43 auf 15%. Nissan könnte dabei Geld aufnehmen, um die Aktien zurückzukaufen. An der Börse wurde die Nachricht positiv aufgenommen: Die Renault-Aktien legten fünf Prozent zu und waren damit Spitzenreiter im französischen Leitindex CAC-40. (Bericht von Tassilo Hummel, geschrieben von Christina Amann, redigiert von Ralf Banser. ((christina.amann@thomsonreuters.com;))



    09. Okt (Reuters) - Nissan drängt einem Insider zufolge seinen französischen Partner Renault dazu, den Anteil an dem japanischen Autobauer so weit wie möglich zu verkleinern. Als ideal werde eine Verringerung auf 15 Prozent von derzeit etwa 43 Prozent angesehen, sagte die mit dem Vorgang vertraute Person. Im Gegenzug soll Nissan demnach zustimmen, in eine neue Sparte von Renault zu investieren, in der die Elektroauto-Aktivitäten der Franzosen gebündelt werden sollen. Nissan müsse möglicherweise Mittel aufbringen, um Renault die Anteile abzukaufen.

  • Beteiligung von Nissan an EV


    Der japanische Autobauer Nissan erwägt einem Bericht zufolge, einen Anteil von bis zu 15 Prozent an der Renault-Elektroautosparte zu übernehmen. Das meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Weitere Details lagen zunächst nicht vor. Nissan erklärte, sich nicht über das hinaus zu äußern, was Renault und Nissan zuletzt zur Zukunft ihrer Allianz gesagt hatten.

    Die beiden Unternehmen hatten erklärt, über ihre Zusammenarbeit zu verhandeln. Dazu gehöre auch ein möglicher Einstieg von Nissan in der neuen Elektroauto-Tochter.



    Quelle: ntv.de

  • Renault will Marge nahezu verdoppeln - Elektrosparte soll an die Börse

    BILLANCOURT (awp international) - Der französische Autobauer Renault will seinen Umbau forcieren und mit einer Trennung der Elektro- und Verbrennergeschäfte auf lange Sicht rund doppelt so profitabel arbeiten. Die operative Gewinnmarge - ein Mass für die Gewinnkraft des Unternehmens - will Chef Luca de Meo bis 2030 auf über 10 Prozent steigern, wie das Unternehmen am Dienstag in Boulogne-Billancourt bei Paris mitteilte. Für dieses Jahr sind gut 5 Prozent eingeplant. 2025 soll die Marge bei mehr als 8 Prozent liegen. Ab dem kommenden Jahr sollen auch wieder Dividenden an die Aktionäre fliessen.


    08.11.2022 08:12


    Unter anderem will die Gruppe das Geschäft in fünf eigenständige Teile spalten - die Elektroauto- und Softwaresparte soll "Ampere" heissen und frühestens im zweiten Halbjahr 2023 an die Börse in Paris gehen. Eine Verselbstständigung des Wachstumsgeschäfts stand bereits im Raum. Bei der Herstellung von Verbrenner- und Hybridantrieben wollen sich die Franzosen laut einer Rahmenvereinbarung in einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Autobauer Geely zusammentun.

    Die Renault-Aktionäre sollen künftig auch wieder eine Dividende erhalten. Im kommenden Jahr will der Konzern für das noch laufende Geschäftsjahr die Anteilseigner wieder beteiligen. Die Ausschüttungsquote soll nach und nach mittelfristig auf bis zu 35 Prozent des auf die Aktionäre entfallenden Nettogewinns zulegen. Die Arbeitnehmer sollen zudem verstärkt zu Aktionären des Unternehmens werden.

    Neben der Elektro- und Softwaresparte sowie der Antriebstechnologie plant Renault weitere Einheiten mit eigener Steuerung und eigenen Bilanzen: Eine Finanzdienstleistungs- und Mobilitätsdienstesparte, die Luxussportwagenmarke Alpine sowie eine auf Kreislaufwirtschaft ausgerichtete Firma. Am für die Börsennotierung vorgesehenen Elektrogeschäft "Ampere" will Renault den Angaben zufolge eine "starke Mehrheit" behalten, aber gewichtige Investoren wie den US-Chipriesen Qualcomm mit ins Boot holen./men/ngu/mis

    (AWP)

  • Der französische Autobauer Renault will seinen Umbau forcieren


    und mit einer Trennung der Elektro- und Verbrennergeschäfte auf lange Sicht rund doppelt so profitabel arbeiten. Die operative Gewinnmarge - ein Mass für die Gewinnkraft des Unternehmens - will Chef Luca de Meo bis 2030 auf über 10 Prozent steigern, wie das Unternehmen am Dienstag in Boulogne-Billancourt bei Paris mitteilte. Für dieses Jahr sind gut 5 Prozent eingeplant. 2025 soll die Marge bei mehr als 8 Prozent liegen. Ab dem kommenden Jahr sollen auch wieder Dividenden an die Aktionäre fliessen.

    Unter anderem will die Gruppe das Geschäft in fünf eigenständige Teile spalten - die Elektroauto- und Softwaresparte soll "Ampere" heissen und frühestens im zweiten Halbjahr 2023 an die Börse in Paris gehen. Eine Verselbstständigung des Wachstumsgeschäfts stand bereits im Raum. Bei der Herstellung von Verbrenner- und Hybridantrieben wollen sich die Franzosen laut einer Rahmenvereinbarung in einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Autobauer Geely zusammentun.

    Die Renault-Aktionäre sollen künftig auch wieder eine Dividende erhalten. Im kommenden Jahr will der Konzern für das noch laufende Geschäftsjahr die Anteilseigner wieder beteiligen. Die Ausschüttungsquote soll nach und nach mittelfristig auf bis zu 35 Prozent des auf die Aktionäre entfallenden Nettogewinns zulegen. Die Arbeitnehmer sollen zudem verstärkt zu Aktionären des Unternehmens werden.

    Neben der Elektro- und Softwaresparte sowie der Antriebstechnologie plant Renault weitere Einheiten mit eigener Steuerung und eigenen Bilanzen: Eine Finanzdienstleistungs- und Mobilitätsdienstesparte, die Luxussportwagenmarke Alpine sowie eine auf Kreislaufwirtschaft ausgerichtete Firma. Am für die Börsennotierung vorgesehenen Elektrogeschäft "Ampere" will Renault den Angaben zufolge eine "starke Mehrheit" behalten, aber gewichtige Investoren wie den US-Chipriesen Qualcomm mit ins Boot holen./men/ngu/mis

    BOULOGNE-BILLANCOURT (awp international) -

  • Nissan hebt Gewinnprognose an

    Renault als Grossaktionär profitiert auch


    TOKIO (awp international) - Der japanische Renault -Partner Nissan hat die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr wegen des schwachen Yen angehoben. Wie der Autokonzern am Mittwoch bekanntgab, dürfte sich der Nettogewinn zum Bilanzstichtag 31. März auf 155 Milliarden Yen belaufen. Bislang war der Autobauer von 150 Milliarden Yen (rund eine Mrd Euro) Gewinn ausgegangen. An Umsatz rechnet Nissan jetzt mit 10,9 Billionen Yen statt 10 Billionen Yen. In der ersten Hälfte dieses Geschäftsjahres stieg der Reingewinn um 61,8 Prozent auf rund 64,5 Milliarden Yen und der Umsatz um 18,1 Prozent auf 4,7 Billionen Yen./ln/DP/jha