Transocean

  • Ich reduziere Calls. Nicht Aktien.


    Ich habe ca. 10% des Bestandes reduziert. Morgen auch um die 10%-20% herum. Halte dann immer noch um die 70-80% des anfänglichen Bestandes.


    Mit den restlichen 20-30%, welche ich rausgenommen habe trade ich dann wohlmöglich.


    So mache ich das eigentlich auch bei Aktien. Entscheide zu Beginn welcher der harte Kern der Investition darstellen soll. Diesen Anteil lassen ich so lange wie möglich sein. Mit dem Rest trade ich... läuft meistens so. Gibt die eine Aktie da habe ich das Traden nicht geschaft obwohl Ausstiegspunkte gut erkannt. Psychologie halt. Aber wenn die nun tut was sie soll kann ich damit leben.


    Wieso aber nun etwas raus? Wie gesagt... es sind Warrants. Keine Aktien. Dort wäre ich wohl nicht raus. Bin hier doch recht stark engagiert mit einem Warrant welcher noch lange Laufzeit aufweist aber Strike relativ weit weg ist (auch wenn durchaus machbar). Zudem ist die impl. Volatilität sehr hoch bei dem Warrant und somit teuer. Diesen Umstand muss ich berücksichtig vorallem wenn wir - auch wenn zur Zeit wieder erwarten - eine Seitwärtsphase haben würden. Sinkt die impl. Volatilität würde trotz steigende Aktien der Wert des Warrants im blödsten Falle sogar sinken!


    Wie gesagt bin ich ja noch immer mit dem grössten Teil drin.


    Im speziellen Falle von Transocean weiss ich ja zudem... am 18.2 gibts Divi-Abzug. Sind doch gut 0.75.- sprich den Tag dürften wir mit rund -3.0 bis 3.5% starten. Wohlmöglich versucht man noch vor dem 25.2 wo ja Infos, CC usw. folgen den Kurs noch zu drücken. Wieso dann nicht mit dem Erlös von heute und morgen dann dort wieder dazukaufen wenn es danach aussieht das der Kurs dann bald nach oben drehen könnte. Reduziere EP.


    Und sollte alles danach aussehen, dass es hier wohl länger geht würde ich natürlich nicht reinvestieren. Vorteil dann... Max. Verlust läge dann bei ca. max. 60-70% (je nach dem wie gut ich die Tranche morgen verkaufen kann und wie viel ich verkaufe)


    Sollte es anders laufen... auch gut. Dann habe ich halt nur noch 30'000-35'000 Stück in Depot und erfreue mich über die Kursavancen.


    PS: Wie viel ich morgen reduziere hängt vorallem davon ab, wie gross wir über die EMA 50 notieren.

  • Colundro hat am 16.02.2015 - 18:29 folgendes geschrieben:

    Quote

    Supermar, du sagst doch öfters dass die Kleinen zu früh aussteigen...?
    Warum reduzierst Du bei diesem Trend und des positiven Chartbilds?


    Ist doch ein super Wochenstart gewesen smiley

    Weiss jetzt nicht ob das so ein Seitenhieb war... ;)


    Was ich eigentlich kritisiere ist, dass man dann gleich GANZ raus gehen mit 10 Prozentchen....


    Aber schlussendlich muss sich jeder selber wohlfühlen bei dem was er tut.


    Schade ist es aber meistens dennoch, wenn man nun ein Quantchän vom ganzen Anstieg "erlebt" hat auf dem Depot.

  • Colundro hat am 16.02.2015 - 13:54 folgendes geschrieben:

    Quote

    Anscheinend war diese Nachricht recht willkommen smiley Für mich unlogisch, aber mir soll's recht sein


    Warum unlogisch?
    Unter dem CEO Newman ist die Transocean Aktie massiv eingebrochen (nicht nur auf die letzten ~8 Monate bezogen), da nimmt es die Börse wohlwollend auf wenn er nun seinen Posten räumt.


    Im Übrigen gehörte Newman zu den absoluten Topverdienern
    http://www.nzz.ch/wirtschaft/w…ef-der-schweiz-1.18267874

  • Deutsche Bank neu mit Kursziel $6.00


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  • Und vor 4 Monaten war das Ziel noch 16$. Dort standen wir bei 30$ bei Transocean.


    Nun standen wir bei 18$ und nun ist das Ziel 4 Monate später plötzlich fast 2/3 tiefer angesetzt.


    Soll der Deutsch Bank Experte mir mal erklärten was innerhalb der 4 Monaten alles geändert hat, das man innerhalb von 4 Monaten sein eigenes Ziel um 2/3 nach unten korrigiert. Wäre gespannt auf die Antwort. Vor allem dass man nun genau bis jetzt wartet mit neuen Kurszielen...


    Egal was kommt. Die Anaylsten sind zum Teil echt für die Tonne. Vor allem bei Titel die mal schnel "Blumps" gemacht haben. Da wird halt schon mal schnell der Verdacht geschöpft dass



    A) die Analysten der Herde folgen... spricht gehts kräftig nach unten Kurse nach unten kräftig anpassen.


    B) die kräftigen Kurszielanpassungen in kurzer Zeit einen tieferen Sinn haben... natürlich für jene die die Kursziele herausgeben.



    Für mich ist das Spiel soweit klar...

  • Supermari hat am 17.02.2015 - 21:54 folgendes geschrieben:

    Hoffe schwer die Frage ist rein rethorisch gemeint - in den letzten 4 Monaten hat sich gravierend viel verändert in Bezug auf transocean, ein Kursziel mit Gültigkeit für die nächsten 12 Monate? Ist das gleiche wie Charts mit Scheuklappen malen....


    wobei ich auf beides keinen Wert lege

  • CEO weg? Supi. Eher gut für den Kurs.


    Dividenden Kürzung? Super. Es ist nun drausen und bekannt. Kein Stop. Kürzung. Macht auch Sinn. Cashbestand schonen wichtig. Cash ist King in der Branche. Transocean steht nicht so schlecht da was das anbelangt.


    Godwill gestrichen / Wertberichtungen Ende Jahr? War erwartetet worden... verwunderlich war viel eher das man so lange gewartet hat damit.


    Ölpreis? Scheint sich vorerst zu stabilisieren zw. 55-60. Kann noch runter gehen. Chancen auf Stabilisierung da.


    Alte Flotte? Da sage ich... alte Schleier. Mir bringt eine neue Flotte herzlich wenig wenn ich die für Spotpreise vermieten muss wenn überhaupt. Dann lieber noch die alte für etwas weniger hergeben auch wenn die halt etwas weniger gut / effizient / was auch immer ist. Am wichtigsten ist eigentlich: Möglichst alle rigs vermietet zu haben damit sie nicht nur ein Haufen Geld kosten sondern auch etwas reinbringen.


    Schulden? Rel. hoch. Bei Konkurrenz aber kein Deut besser. Bei vielen anderen noch viel schlechter sogar. Für 2015 sind die Schulden noch kein Problem. 2016 etwas mühsamer je nach dem wie gut Transocean geschäften kann 2015/2016. Insolvenz muss aber nicht erwartet werden.



    Nun sag mir bitte, wieso die DB GENAU jetzt mit ihrer Hirnrisigen Schätzungen kommt? Ihr bescheuertes Ziel hätten sie genau so gut im Januar bringen können. Hätte ein voller Stopp der Dividenden etwa das KZ 16 noch gerechtfertigt? Auf Grund von was hat man die 16 damals als Kurs erhalten? Was bitte schön gerechtfertigt eine Reduktion von über 60% innerhalb dieser 4 Monate? Gib mir doch diese vielen Gründe. Bin gespannt.


    6 Dollar heisst soviel wie... Transocean ist für die CS 1.8 Milliarden Dollar Wert. Transocean hat schon mehr Cash als die 1.8 Milliarden. Zudem wären dann alle die Institutionellen welche bei Transocean drin sind wohl Idioten, oder? Und der Anteil institutionellen ist nicht gerade klein. Berücksichtigt man die gut 30% short interest... ein bomben Cocktail wenn die shorts die Kontrolle über den Kurs verlieren!


    Sorry... aber das von der DB dargebotene ist Analysten Idiotie vom Feinsten. Aber das gibts bei jeder Aktie. Keine noch auch so grosse und wichtige und mächtige Aktie ist davor sicher. Apple war ja das beste Beispiel dafür... man Gott wurde auf diese Aktie reingehauen... schade bin ich dort zu früh weg. Facebook... man wurde auf die scheiss Aktie reingehauen... schade bin ich dort nicht mal rein obwohl der Einstieg hätte ich recht gut erwischt (immer gewarnt vor dem shorten....). Tesla.... man wurde auf diese Aktie reingehauen... auch hier bin ich dann leider viel zu früh raus. Einstieg war aber super.


    Analysten. Nur Menschen. Die einen meinens gut, manche sind sogar wirklich gut bei Ihrer Arbeit als Analysten und andere wiederum kann man wirklich als Quasi-Kriminelle bezeichnen.


    Was Charts angeht. Mag über das Thema nicht diskutieren. Weil 99% raffen es immer noch nicht um was es geht. Dein Comment zeigt es mir halt wieder. Unsinnig immer und immer wieder das Gleiche erklären zu müssen. Das es funktioniert habe ich glaube ich zu genüge aufgezeigt.

  • Wie Du meinst, Supermari.


    Es ist ein ausführlicher Text, mit dem Du Deine Meinung begründest - aber das musst Du doch gar nicht ! Wenn Du der felsenfesten Überzeugung bist, dass der Börsenwert dieses Titels nicht sinken sondern steigen wird, erübrigen sich jede Worte und Du wirst am Ende nur gewinnen.


    Ich persönlich bin anderer Meinung - das habe ich ja schon letzte Woche kundgetan. Auch dazu bedarf es keiner weiteren eingehenden Erklärungen. Über die Aussichten - was den Ölpreis betrifft, die Rigs, die Shale-Industrie usw. - darüber kann sich jeder selber informieren und sich seine eigene Meinung bilden.

  • Mitte März dürfen sich die nicht gerade erfolgsverwöhnten Aktionäre von Transocean zum vorerst letzten Mal auf eine weitere Quartalsdividende im Umfang von 0,75 Dollar pro Titel freuen. Wie am Montag bekannt wurde, sieht sich der Verwaltungsrat in Zukunft zu einer substanziellen Kürzung der Ausschüttung gezwungen. Im Hinblick auf die ordentliche Generalversammlung von Mitte Mai wird den Aktionären eine jährliche Dividende von 0,60 (bisher: 3,00) Dollar je Aktie vorgeschlagen.

    Noch unklar ist, ob sich der US-Milliardär Carl Icahn damit abspeisen lässt. Unter dem Druck des Grossaktionärs ging Transocean im November vor zwei Jahren zur Ausschüttung einer deutlich grosszügigeren Dividende über. Einer schon etwas älteren Offenlegungsmeldung an die US-Börsenaufsicht SEC ist zu entnehmen, dass Icahn eine 5,75-Prozent-Beteiligung im Gegenwert von mittlerweile knapp 400 Millionen Franken hält.

    Vermutlich wird der berühmt-berüchtigte Grossaktionär nicht klein beigeben. Der für die Deutsche Bank tätige Experte schliesst denn auch nicht aus, dass Icahn oder andere Aktionäre ihren Einfluss geltend machen werden. Dennoch bekräftigt er in seiner neusten Unternehmensstudie nicht nur die bisherige Verkaufsempfehlung, sondern streicht auch gleich noch das Kursziel auf 6 (16) Dollar zusammen. Davon abgeleitet, errechnet sich für die an der Schweizer Börse gehandelten Aktien ein Rückschlagspotenzial von nicht weniger als 70 Prozent.

    Mit der geplanten Dividendenkürzung kaufe sich der Verwaltungsrat zwar Zeit. Da er unbeirrt an der bisherigen Strategie festhalte, sei die Uhr jedoch weiterhin am Ticken. Die am Montag wiederholten strategischen Ziele seien nicht miteinander zu vereinbaren, so das vernichtende Urteil des Experten.

    Er schätzt den Investitionsbedarf für die kommenden vier Jahre auf insgesamt rund 8,5 Milliarden Dollar. Darüber hinaus müssten fällig werdende Schulden im Umfang von 4,5 Milliarden Dollar bedient werden. Dem stehe ein Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit im Umfang von 6 Milliarden Dollar gegenüber. Mit anderen Worten: Um an der bisherigen Strategie festhalten zu können, komme das Unternehmen nicht darum herum, sich zusätzlich zu verschulden. Nicht zuletzt aufgrund der stark gestiegenen Finanzierungskosten gebe es kaum etwas, das gegen eine Kapitalerhöhung spreche.

    Die Zeiten, in denen Transocean die Börse alleine schon mit neuen Tiefenrekorden bei der Ölförderung auf offener See begeistern konnte, gehören endgültig der Vergangenheit an. Dass sich der Ölpreis seit Mitte letzten Jahres halbiert hat, verschärft die Situation in der von Überkapazitäten und Preisdruck gebeutelten Ölserviceindustrie zusätzlich.

    Firmen wie Transocean müssen sich und ihr Geschäftsmodell grundlegend neu erfinden. Der Rücktritt von CEO und Verwaltungsratspräsiden Steven Newman und die Dividendenkürzung sind zwei von mehreren und vermutlich schmerzhaften Schritten.

    Obschon ich das 6 Dollar lautende Kursziel der Deutschen Bank für Effekthascherei halte, sehe auch ich bei den Aktien von Transocean nach dem von Deckungskäufen gezündeten Kursfeuerwerk eher wieder Rückschlagpotenzial. Auch Spekulationen rund um ein Ausscheiden aus dem viel beachteten Swiss Market Index und einen angeblich auf eigenen Wunsch eingeleiteten Rücktritt von CEO Steven Newman dürften nicht gerade helfen.

    Cash Insider / 18.02.15

  • Warum nicht gleich Kursziel 0.-? So einen Müll hab ich schon lange nicht mehr gelesen. Das die nächste Zeit nicht einfach wird, wissen alle, die sich ein bischen mit solchen Titeln auseinander gesetzt haben. Aber Oel wird es noch lange brauchen, nicht nur für Treibstoff sondern auch für die Kunststoffe. It's fantastic, everything is plastic. In meiner Welt würde die ganze Logik kopfstehen, wenn der Oelpreis nicht anziehen würde. Das ganze hat nur gezeigt, wie einfach, dass der Markt zu manipulieren ist. Auch würde mich sehr wundern, wenn Schieferöl und Fracking auf lange Zeit eine ernsthafte Konkurrenz wären. Nachteil zum Beispiel die CO2 Bilanz von Schieferöl, die angeblich etwa 75% höher liegt als beim herkömmlichen fördern. Von den ganzen Chemikalien die beim Fracking in den Boden gepumpt werden ganz zu schweigen. Schliesslich kommt von dort unten auch das Trinkwasser. Während beim herkömmlichen Bohren, das Öl zum Teil von selbst sprudelt, Schwerkraft sei Dank, wie jeder beim Unfall von Deep Water Horizon sehen konnte.

  • Ende der Fahnenstange?

    Im März wollen sich sicher noch einige die letzte üppige Dividendenzahlung überweisen lassen. Welche Gründe es danach noch geben kann, drin zu bleiben, muss jeder selbst wissen. Ich habe mir heute Morgen aber einen Put gegönnt, auch wenn das Kursziel der DB etwas zu pessimistisch scheint. Aber nach der Erholung wird es wieder südwärts gehen, es gibt einfach zu viel Öl, das auf den Markt drängt. Und die internen Probleme und Schwierigkeiten werden noch lange nachwirken.