Evolva (EVE)

  • Bellavista hat am 25.08.2020 11:03 geschrieben:

    Quote

    Düse5.0 hat am 23.08.2020 11:53 geschrieben:

    Schön wäre, wenn EVE morgen so phänomenale Zahlen präsentieren könnte, wie Gertrud Poesie betreibt...


    In der Vergangenheit herrschte zumindest vor der Präsentation der Zahlen eine gewisse Hoffnung oder manchmal sogar etwas Euphorie. Nun ist nicht mal mehr vor den Zahlen Optimismus im Kursverlauf zu erkennen. ABER: Es ist ja nichts mehr wie früher. Also kann es ja sein, dass sich das Muster ändert und genau Morgen die ¨Überraschung" kommen wird. (Überraschung natürlich im positiven Sinn gemeint).

    stagniert? fast 5% minus nenne ich nicht stagniert. da kommt nix gutes.....

  • Umdenken


    Sollte morgen ersichtlich sein, dass Evolva partout wirtschaftlich weiterhin nicht weiter gekommen ist, werde ich sie doch noch mit Verlust verkaufen.

  • Die Hoffnung bleibt

    Auch wenn die Aktie heute einen weiteren Taucher gemacht hat, traue ich ihr nach den Halbjahreszahlen morgen trotzdem einiges zu. Insbesondere wünsche ich mir natürlich einen positiven Ausblick. Die aktuellen Zahlen werden wohl niemand aus den Socken hauen.


    Immerhin hat man jetzt die Zulassung für den Einsatz von Nootkatone als Mückenschutzmittel und ich kann mir schon vorstellen, dass man mit der Produktentwicklung nicht zugewartet hat bis die Zulassung da war, so dass man zügig auch an die Zulassung der marktreifen Repellents angehen kann. Dazu konnte man weitere Patente anmelden und dann sollten ja endlich die ersten sichtbaren Erträge aus dem Everseet-Deal anfallen auch wenn dieser auch für meine Begriffe nicht den Wunschvorstellungen entspricht. Zudem könnte Resveratrol im Windschatten aller anderen Produkte das Zeug zum heimlichen Star haben. Antiaging ist ja der Modebegriff der Stunde.

    Wenn Zeit wirklich Geld ist, warum sitzen wir dann nicht einfach solange hier, bis wir reich sind?

  • Konstant


    ...dürftig sind die Zahlen von Evolva.


    Die Aktie müsste um 9Uhr00 2-stellig im negativen Bereich Starten.


    Ich werde sie nun verkaufen. Ich sehe da keinen Reiz mehr sie zu halten. Aber schaut euch die Ergebnisse HJ 1 selbst an.

  • Link hat am 26.08.2020 07:08 geschrieben:

    alles nur bla bla. unterste schublade diese bude. könnte fast mit newron verglichen werden..hahahahaha

  • hans im glück hat am 26.08.2020 07:21 geschrieben:

    Quote

    Link hat am 26.08.2020 07:08 geschrieben:

    alles nur bla bla. unterste schublade diese bude. könnte fast mit newron verglichen werden..hahahahaha

    Mit könnte und fast, wird vergleichen aber sehr schwierig *biggrin*

  • Das Biotechunternehmen Evolva (EVE 0.256 -4.83%) hat im ersten Semester 2020 zwar weniger verdient und einen höheren Verlust geschrieben. Der Auftragseingang ist aber auf Rekordhöhe geklettert. Einen positiven Cashflow erwartet Evolva ab 2023.


    Evolva setzte von Januar bis Juni 4 Mio. Fr. um, das sind 38 Prozent weniger als im Vorjahr. Ohne Covid-19 hätte man mindestens so viel umgesetzt wie im ersten Semester 2019, betonte Evolva am Mittwoch in einem Communiqué.


    Denn aufgrund der besonderen Situation sei nicht nur die Marktnachfrage tiefer ausgefallen. Auch seien einige Auftragshersteller nicht in der Lage gewesen, Material termingerecht zu liefern, um ausstehende Bestellungen zu bedienen.


    Der Auftragseingang erreichte einen Rekordwert von 6,2 Mio. Fr., hiess es weiter. Das verbleibende Auftragsvolumen werde nun im zweiten Halbjahr ausgeliefert.


    Da gleichzeitig der Betriebsaufwand nur um 3% auf 12,4 Mio. Fr. sank, stand beim Ebitda ein Minus von 8,3 Mio. Fr. zu Buche nach -5,5 Mio. Fr. im Jahr davor.


    Die flüssigen Mittel beliefen sich zur Jahresmitte auf 25,3 Mio. Fr., Ende 2019 waren es noch 39,9 Mio. Fr.


    Für das Jahr 2020 rechnet Evolva mit einem höheren Ebitda-Verlust als im Vorjahr; der Mittelabfluss werde also über dem Niveau von 2019 liegen. Das Unternehmen geht aber nach wie vor davon aus, dass ein ausgeglichener Cashflow («cash-break-even») ab dem Jahr 2023 erreicht werden kann.


    Evolva ist in der Forschung, Entwicklung und Vermarktung von naturbasierten Inhaltsstoffen tätig. Diese kommen in den Bereichen Aroma- und Duftstoffe, Inhaltsstoffe für Gesundheitsprodukte und Gesundheitsschutz zur Anwendung.


    Zuletzt vermeldete Evolva mit der US-Zulassung für seinen Wirkstoff Nootkaton einen wichtigen Meilenstein. Nootkaton darf nun in Insektiziden und Insektenschutzmitteln eingesetzt werden. Wie Evolva am Mittwoch weiter mitteilte, ist nun geplant, die Anwendung von Nootkaton über die USA hinaus auszudehnen

  • hans im glück hat am 26.08.2020 07:21 geschrieben:

    Quote

    Link hat am 26.08.2020 07:08 geschrieben:

    alles nur bla bla. unterste schublade diese bude. könnte fast mit newron verglichen werden..hahahahaha

    Jetzt ist sogar der grösste Newron Pusher in der Realität angekommen... das Niveau bleibt aber unterirdisch wie eh und je

  • Erwartungsgemäss

    Der Bericht ist in etwa erwartungsgemäss. Das Ziel bleibt: Erreichung der Gewinnschwelle 2023.


    Es braucht halt einfach länger, als wir uns das wünschen. Die Zulassung von Nootkatone war ein wichtiger Schritt. Es besteht ein 10-jähriger Patentschutz, womit sich eine wahre Goldgrube öffnet, nicht heute, aber im Laufe der nächsten Jahre. Wichtig ist, dass sich Evolva auf Kurs befindet und das Fundament, die Basis steht. Darauf kann man jetzt aufbauen.Covid-19 hat geschadet, aber das wird wieder wettgemacht. Wer immer auf das schnelle Geld aus war, ist hier falsch. Aber das war doch schon seit einiger Zeit bekannt.

  • Bellavista hat am 26.08.2020 08:44 geschrieben:

    Das Beste ist die Cashmitteilung von heute morgen:


    BiotechnologieEvolva im ersten Semester von Covid-19 ausgebremst


    26.08.2020 08:04


    Das Biotechunternehmen Evolva hat im ersten Semester 2020 zwar weniger verdient und einen höheren Verlust geschrieben.


    wo bleibt das aber und was darauf folgen sollte ... ???

  • Wischiwaschi

    Diese Art Kommunikation macht mich wahnsinnig. Es ist fast wie die neue Homepage von Evolva. Schöne Bildeli und wenig konkreter Inhalt. Früher hatte es immerhin noch Infos zu den Produkten, Patenten usw. Heute ist einfach noch inhaltsfreies Geschreibsel auf der Webseite.


    Der ehemalige Hoffnungsträger Eversweet wird am Ende des Berichts knapp noch erwähnt. Keine Angabe über Umsatz, Höhe der Royalities schlichtweg einfach NICHTS KONKRETES. Wieso dies so ist, kann sich der geplagte EVE Aktionär selbst zusammenreimen.


    - katastrophale Vertragsbedingungen,


    - wahrscheinlich sogar ein Minusgeschäft, wenn man alleine die Zahlungen an Cargill in Millionenhöhe berücksichtigt.


    - ein absolutes Minusgeschäft, wenn man noch die Entwicklungskosten für Eversweet dazu rechnet.


    Von einer Führungsmannschaft, die diesem Wort gerecht werden möchte, würde ich erwarten, dass man irgend Mal den Mumm hat und hin steht und den Aktionären klaren Wein einschenkt und sagt was Sache ist. Aber mit Oliver Walker wird das nie was. Ich vermute einmal, dass er für die leidige Eversweet Vertragsgeschichte als damaliger CFO selbst viel Schuld auf sich geladen hat und nun als CEO deshalb auch keine klare Kommunikation betreibt.


    Vielleicht habe ich in meiner Enttäuschung und Wut über diesen Bericht einiges übersehen oder überlesen, dann möge man mir dies verzeihen. Wenn nicht, sollte man den CEO so schnell als möglich in die Wüste schicken.


    Schade, dass eine so gute Geschäftsidee und Innovationskraft, Ideen und nicht zuletzt auch ein paar hundert Millionen einfach an die Wand gefahren werden.


    Ich nehme jetzt eine doppelte Portion Verite Resveratrol, sonst altere ich in einem Tag so schnell, wie sonst in einem Jahr nicht.....



    ZUSATZ nach weiterem Studium der Aktenlage *wacko*


    Vielleicht könnte Gertrud in Gedichtform den Bericht kommentieren???


    Ich habe in der Zwischenzeit gesehen, dass der Bericht in Enlisch viel umfassender und detaillierter ist. Da ich aber auch dort, aufgrund meiner fehlenden Fachkenntisse nicht herauslesen konnte wie viel Umsatz/Gewinn oder eben Lizenzeinnahmen auf die einzelnen Produkte, sprich hier Eversweet, ausgewiesen werden, wäre es schön, wenn jemand mit dem entsprechenden Wissen, dieses Rätsel für mich lösen könnte.


    Weiss nämlich nicht, ob unter den geografisch aufgeschlüsselten "revenues" auch Lizenzeinnahmen dazu gehören, oder ob "revenues" effektiver Umsatz aus einem Produkteverkauf sind. Also ich lasse mich gerne aufklären und belehren. Ihr dürft auch ein wenig über mich lächeln, weil ich dies nicht verstehe. Damit kann ich leben.


    Allen einen schönen Tag, Bellavista

    Bellavista

  • Auftragseingang?

    Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit.


    Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 - 1904), russischer Meister der impressionistischen Erzählung und Dramatiker

  • hans im glück hat am 26.08.2020 11:00 geschrieben:

    Quote

    break-even 2023 könnt ihr vergessen. und ohne KE wird das hier auch nix.......

    Ja Du sagst es - its the same old never ending story ...

  • Umsatz mit Eversweet etwas über 100 000 Fr. Coca Cola und andere wollen die eingetreten Geschmacksveränderung erst testen bevor sie einsteigen, so werde es halt weiterhin im Biolädeli vertrieben...


    Quelle: FUW

  • Hmmm, das erinnert mich an eine Schallplatte, dieses sich andauernd drehende Ding, welches immer an der gleichen Stelle wieder zurückspringt, wo die Soundqualität nur 2D ist gespickt mit einem warmen heimeligen Hintergrundrauschen. Und trotz allem gibt es Leute, welche auf diese Art von Musik schwören und behaupten, das wäre das Beste was es gibt.


    Ohne die Zahlen schön zu reden oder das Mgmt in Schutz zu nehmen, es gibt auch einige Sachen, welche mich hoffen lassen.


    - der Produkteumsatz ist gestiegen und wäre ohne COVID19 um 2.4Mio höher. Er ist zwar immer noch auf einem lächerlich tiefen Niveau, aber die Nachfrage scheint da zu sein, was mich hoffen lässt, dass der Produkteabsatz auch in Zukunft steigen wird. Dies wird auch vom Mgmt unterstrichen.


    - Ein neues Produkt (EVE-X157/Z4) ist in der Pipeline und müsst nächstes Jahr auch zum Umsatz beitragen. Auch hier ist es lächerlich, dass keine weiteren Infos bekannt gegeben werden.


    - Die Bruttomarge sollte steigen, was auf eine effizientere und somit kostengünstigere Produktion hinweist.


    Wie gesagt soll das keine Schönrederei sein, sondern ein kleiner Strohhalm welcher uns Anleger wenigstens noch kleines Fünkchen Hoffnung übrig lässt.

    Es genügt nicht, keinen Plan zu haben, man muss auch unfähig sein, ihn umzusetzen