Flüchtlingskrise Europa

  • Asylbewerber soll 20-Jährige missbraucht haben

    Und wieder einmal ein sexueller Übergriff eines Asylbewerbers.


    http://www.20min.ch/panorama/n…issbraucht-haben-16642681


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    Anstatt ständig europäischen Staaten zu erpressen Asylanten aufzunehmen, sollte die EU Diktatur endlich einmal an einer Lösung für Afrika arbeiten.


    Ursachen statt Sympombekämpfung.


    Egal wie und was es kostet. Die momentane Situation und vor allem der Trend ist absolut inakzeptabel.

  • waspch hat am 08.09.2017 21:13 geschrieben:

    Quote
    Anstatt ständig europäischen Staaten zu erpressen Asylanten aufzunehmen, sollte die EU Diktatur endlich einmal an einer Lösung für Afrika arbeiten.

    Ursachen statt Sympombekämpfung.


    Egal wie und was es kostet. Die momentane Situation und vor allem der Trend ist absolut inakzeptabel.

    Inakzeptabel: Der Trend ist sinkend.


    Es kostet nichts......Als erstes mal allen EU-Schmarotzern den Geldhahn zudrehen und es in Afrika investieren. Und dann alle Länder sanktionieren, welche ihren subventionierten Schrott nach Afrika exportieren. Sie alle tragen ihren Teil zum Elend in Afrika bei.


    Saublöd, dasss dann alle europäischen Länder davon betroffen wären. Egal ob EU, EWR oder EFTA


    Wer ein Problem erkannt hat, aber nichts zur Lösung beiträgt, ist ein Teil des Problems

  • Zahlen brechen im August 2017 drastisch ein


    Libyen hatte am 10. August eine eigene Seenotrettungszone außerhalb der eigenen Hoheitsgewässer für sich deklariert und Nichtregierungsorganisationen untersagt, diese ohne Erlaubnis zu befahren. Die libysche Küstenwache begann mit italienischer Hilfe, u.a. durch Schiffe der italienischen Marine, Flüchtlingsboote aufzubringen und die Personen nach Libyen zurückzubringen. Gleichzeitig hatte die libysche Regierung von Fayiz as-Sarradsch, ebenfalls mit italienischer Hilfe, das Anheuern von Milizen organisiert, die den Transport von Flüchtlingen nach Libyen auf dem Landweg unterbrechen sollen.

  • Auge verloren und für immer entstellt

    Link:
    https://www.blick.ch/news/schw…betreuerin-id7303553.html



    Macheten-Frau attackiert ihre Asyl-Betreuerin


    ZÜRICH - Asylbewerberin Amy S. hackte bis zu 20 Mal auf ihre Asylbetreuerin ein. Gestern stand sie vor dem Bezirksgericht Bülach.



    Es klingt wie die Szene aus einem Horrorfilm: Im November 2015 hackt die abgewiesene Asylbewerberin Amy S.* (36) mit einem Gertel, einer Art sichelförmiger Machete, auf ihre Flüchtlingsbetreuerin ein. Bis zu 20 Mal schlägt die Frau aus der Elfenbeinküste in ihrem Zimmer der Asylunterkunft in Embrach ZH zu. Zielt mit der über 30 Zentimeter langen Klinge auf Kopf und Oberkörper ihrer Betreuerin.


    «Bestialisch, perfid, teuflisch»


    Das Opfer Tamara D.* (28) überlebt nur mit Glück. Und wird ihr Leben lang gezeichnet bleiben: Der linke Augapfel ist zerstört, auch das andere Auge wird beschädigt. Das Gesicht ist von Narben durchzogen, die Mimik eingeschränkt. Für den Staatsanwalt eine «bestialische, perfide und teuflische Tat».


    Besonders brutal: Als die junge Flüchtlingsbetreuerin auf dem Boden in einer Blutlache lag, holt ihr Schützling eine Flasche Brennsprit, überschüttet das Opfer mit der Flüssigkeit. Erst als Mitarbeiter der Flüchtlingsunterkunft an die Türe poltern, lässt die ehemalige Tänzerin von ihrer Betreuerin ab und flüchtet.


    Angeklagte brüllt auch den Staatsanwalt an


    Auch vor Bezirksgericht Bülach ZH demonstrierte die Angeklagte ihr massives Aggressionspotenzial. Und bringt Richter, Übersetzer und Anwälte damit zur Verzweiflung.


    «Haben Sie eigentlich das Gefühl, Sie seien Gott? Oder die Sonne? Oder der Weihnachtsmann?», brüllt sie den Staatsanwalt an, den sie beim Vornamen nennt. Ständig pöbelt die Angeklagte mit weit aufgerissenen Augen direkt ihr Opfer an, steht auf und fuchtelt mit den Armen herum. Opfer Tamara D. sitzt währenddessen weinend neben ihrer Peinigerin und versucht, deren Blicken auszuweichen.


    Richter schmeisst Angeklagte aus dem Saal


    Die Ermahnungen des Gerichtspräsidenten an die Macheten-Frau («Seien Sie jetzt endlich still, sofort») verhallen ohne Wirkung. Schliesslich muss Amy S. zwischenzeitlich aus dem Gerichtssaal geworfen werden!


    Kleinlaut wurde die 37-Jährige allerdings bei der Frage nach dem Motiv. «Du kamst einfach in mein Zimmer. Ich habe schlecht geschlafen», ist ein Erklärungsversuch, den die Macheten-Frau direkt an die Adresse ihres Opfers richtete. Und weiter: «Sie ist eine Tyrannin, hat mich angeschrien!» Höhepunkt: Die Täterin forderte gar eine Entschuldigung von ihrem Opfer!


    Eine Verlegung war der Auslöser für die Tat


    Auslöser der Bluttat war eine geplante Verlegung der Machten-Frau von Embrach in eine Notunterkunft in Adliswil ZH. Was Tamara D. mit der Verlegung zu tun hat, blieb jedoch offen. Für den Staatsanwalt war dann auch klar: Die Betreuerin, die mittlerweile wieder in der Unterkunft arbeitet, war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.


    Das Gericht verurteilte Amy S. wegen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 18 Jahren. Beim Verlesen rastete die Verurteilte wieder aus, pöbelte das Opfer wieder an. Sie schrie: «Ich will zurück nach Afrika» – und wurde abermals aus dem Saal geschmissen.

  • Edelgas tötet jährlich 240 Schweizer

    BERN – Das radioaktive Edelgas Radon verursacht gemäss einer neuen Studie jährlich 240 Todesfälle in der Schweiz. Somit ist es schlimmer als Aids!


    «Radon ist nach dem Rauchen die wichtigste Ursache für Lungenkrebs», sagte heute Christina Hertig-Klocker vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Gemäss einer neuen Studie, welche die Hochschule Hannover im Auftrag des BAG durchgeführt hat, sterben in der Schweiz jährlich 240 Menschen an den Folgen zu hoher Radonkonzentrationen.

    Das Gas, das auf natürliche Weise beim Zerfall von Uran im Erdreich entsteht, dringt aus dem Boden in die Häuser ein. Beim Einatmen bestrahlt die freigesetzte Radioaktivität das Lungengewebe und es können bösartige Tumore entstehen. Das Gas fordert doppelt so viele Todesfälle wie Aids und auch mehr als übertriebener Alkoholkonsum.

    Die Schweiz weist im internationalen Vergleich eine übermässig hohe natürliche Radonbelastung auf. Am höchsten ist sie im Kanton Jura. Es folgen Tessin, Neuenburg, Glarus, Graubünden, Uri und Luzern. In Genf hat die Bevölkerung umgekehrt am wenigsten zu befürchten.

    Landesweit sind derzeit rund 15’000 Menschen Radonkonzentrationen ausgesetzt, die über dem Grenzwert von 1000 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m3) liegen. Ihr Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, ist damit mehr als doppelt so hoch wie bei Personen, deren Haus gut vor dem Eindringen des Gases geschützt ist.

    Bis ins Jahr 2014 sollen alle 5000 Häuser mit Grenzwertüberschreitungen identifiziert und saniert werden. Das BAG empfiehlt allen Einwohnern, bei Unsicherheit die Radonkonzentration in ihren Häusern selber zu messen. Eine Liste mit anerkannten Messstellen und weiteren Informationen ist im Internet unter http://www.ch-radon.ch zu finden.



    https://www.blick.ch/life/wiss…0-schweizer-id100390.html

  • Bundesrat prüft Aufnahme von Afghanistan-Flüchtlingen


    Nach dem Einmarsch der islamisch-fundamentalistischen Taliban in Kabul fordern SP und Grüne, dass die Schweiz im Rahmen internationaler Kontingente 10'000 Geflüchtete aus Afghanistan aufnimmt. Die Grünen fordern zudem den Familiennachzug für bereits in die Schweiz Geflüchtete. Bundesrat Ignazio Cassis sagte die Prüfung der Forderung zu.


    16.08.2021 18:10


    Ob die Schweiz mehr Flüchtlinge aus Afghanistan aufnehmen soll, beurteile der Bundesrat von Stunde zu Stunde, sagte Aussenminister Cassis am Montag vor den Medien im Bundeshaus in Bern. "Wir sind in der Lage, solche Entscheide wie die Aufnahme von Flüchtlingen rasch zu treffen", sagte Cassis. Aber die Schweiz sei auch auf die Zusammenarbeit mit anderen Staaten angewiesen.


    Zuvor hatte die SP gefordert, die Schweiz müsse sich für ein internationales Flüchtlingskontingent einsetzen. Im Rahmen dessen soll sie 10'000 Menschen aufnehmen, vor allem Mädchen und Frauen. Die Nachbarstaaten bräuchten Unterstützung. Ausserdem müsse die Schweiz ihre guten Dienste für einen raschen Frieden und Verhandlungen mit der neuen Regierung einbringen.


    Die Angehörigen von bereits in der Schweiz anwesenden Afghaninnen und Afghanen sollen mittels humanitärer Visa einreisen dürfen, fordern die Grünen. Alle Geflüchteten aus Afghanistan sollen einen Schutzstatus erhalten, unabhängig vom Stand eines Asylersuchens.


    Das "Bündnis unabhängiger Rechtsarbeit im Asylbereich" fordert für afghanische Flüchtlinge mindestens eine vorläufige Aufnahme statt lediglich die Aussetzung von Rückführungen. Die Organisation Solidarité sans frontières und die demokratischen Juristinnen und Juristen verlangen den Flüchtlingsstatus für alle Afghaninnen und Afghanen in der Schweiz.


    Schweizer Diplomaten ausser Landes


    Alle sechs Schweizer Angestellten im Kooperationsbüro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) in Kabul hatten bis zum Wochenende Afghanistan verlassen, das 38-köpfige Lokalpersonal und deren engste Angehörigen allerdings noch nicht.


    Dies teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Montagnachmittag mit. Für das Lokalpersonal im unterdessen geschlossenen Kooperationsbüro werde eine Lösung gesucht. Die aktuelle Situation in Kabul, besonders am Flughafen der afghanischen Hauptstadt, mache die Ausreise des Lokalpersonals aber schwierig.


    Die rund 230 Personen bestehend aus Lokalpersonal und engsten Angehörigen erhalten ein humanitäres Visum für die Schweiz, wie der Staatssekretär für Migration, Mario Gattiker, am Freitag vor den Medien erklärt hatte. Er begründete dies damit, dass die afghanischen Mitarbeitenden des Kooperationsbüros von den Taliban als westliche Kollaborateure angesehen werden könnten. Deshalb seien sie an Leib und Leben gefährdet.


    Noch 26 Schweizer Staatsangehörige im Land


    Auch nach der Evakuierung des Schweizer Personals im Kooperationsbüro in Kabul befinden sich noch 26 Schweizer Staatsangehörige in Afghanistan. Diese seien bei der Botschaft in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gemeldet, so das EDA. Die Schweizer Vertretung im Nachbarland von Afghanistan sei für dieses konsularisch zuständig und mit den 26 Personen in Kontakt.


    Die Schweiz sei besorgt über die "gravierende Sicherheitslage" in Afghanistan, schreibt das EDA. Und weiter: "Das hohe Gewaltniveau trägt massgeblich zum Leiden der afghanischen Bevölkerung bei und erhöht die Zahl der Vertriebenen, die auf der Suche nach Sicherheit und Schutz sind."


    Schweiz verurteilt Verbrechen


    Die Schweiz verurteile die mutmasslichen Verstösse gegen das Völkerrecht, einschliesslich mutmasslicher Völkerrechtsverbrechen, und rufe alle involvierten Akteure mit Nachdruck dazu auf, sich an das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte zu halten. Insbesondere die Rechte von Minderheiten und von Frauen und Mädchen seien zu gewährleisten.


    Afghanische und ausländische Bürgerinnen und Bürger, die ausreisen wollten, müssen dies frei und ungehindert tun können; Strassen, Flughäfen und Grenzübergänge müssten dafür offen bleiben. Insbesondere auch vom Flughafen Kabul müsse eine sichere und diskriminierungsfreie Ausreise möglich sein, so das EDA.


    mk/


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise in Deutschland seit 46 Jahren


    (Ausführliche Fassung) - Eine starke Nachfrage und ein gleichzeitiger Materialmangel haben den Preisauftrieb für deutsche Unternehmen weiter angeheizt. Im Juli stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Produkte verlangen, so kräftig wie seit über 46 Jahren nicht mehr. Im Jahresvergleich schnellten die Erzeugerpreise um 10,4 Prozent in die Höhe, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das sei der stärkste Zuwachs seit Januar 1975, als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise stark gestiegen waren.


    20.08.2021 12:47


    Analysten wurden von der Stärke des Anstiegs überrascht. Sie hatten im Schnitt nur mit einer Jahresrate von 9,2 Prozent gerechnet. Im Juni hatte die Rate bei 8,5 Prozent und im Mai bei 7,2 Prozent gelegen. "Die Preiskapriolen bei den Grundstoffen für die deutsche Wirtschaft werden immer heftiger", erklärte Elmar Völker, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) die jüngste Entwicklung.


    Zum Vormonat erhöhten sich die Erzeugerpreise im Juli um 1,9 Prozent, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Stärkste Preistreiber bleiben die Kosten für Vorleistungsgütern und Energie. Vorleistungsgüter verteuerten sich laut Bundesamt auf Jahressicht um 15,6 Prozent, Energie war im Schnitt 20,4 Prozent teurer.


    Bei den Vorleistungsgütern verwies das Bundesamt vor allem auf deutliche Preisanstiege bei Holz und Metallen. Besonders hoch waren die Preisanstiege gegenüber dem Vorjahr bei Nadelschnittholz. Hier meldete das Bundesamt einen Preisanstieg im Jahresvergleich um 111 Prozent. Metalle waren demnach im Durchschnitt insgesamt 32,2 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.


    "Hauptgründe für den starken Anstieg der Stahl- und Holzpreise dürften die hohe Nachfrage im In- und Ausland sowie Probleme bei der Versorgung mit Rohstoffen sein. Bei den Stahlpreisen kamen zusätzlich kräftige Preissteigerungen für Eisenerzimporte hinzu", teilte das Bundesamt weiter mit.


    Wie stark sich der Anstieg der Erzeugerpreise auswirkt, zeigt die Entwicklung in der chemischen Industrie, einer der führenden Branchen der deutschen Wirtschaft. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hatte in dieser Woche einen "kräftigen" Anstieg der Preise für Chemikalien im zweiten Quartal gemeldet und begründete dies unter anderem mit gestiegenen Kosten. Nach Einschätzung des Verbands ist in diesem Jahr mit einem Preisanstieg für Produkte der chemischen Industrie um 6,5 Prozent zu rechnen. Das ist deutlich mehr als bisher veranschlagt.


    Die Erzeugerpreise können sich auf die allgemeine Preisentwicklung auswirken, allerdings meist mit einiger Verzögerung. "Je länger der Preisdruck auf den vorgelagerten Stufen derart hoch bleibt, desto mehr steigt die Gefahr, dass dieser auch nachhaltig auf die Konsumentenpreisebene überspringt", warnte LBBW-Analyst Völker.


    In Deutschland ist die Inflation zuletzt bereits sprunghaft gestiegen. Im Juli erreichte die Inflationsrate mit 3,8 Prozent den höchsten Stand seit fast 30 Jahren. Viele Ökonomen und auch die Notenbanken sehen den aktuellen Anstieg der Inflation als eine vorübergehende Erscheinung. Die Erwartung dabei ist, dass sich die Inflation im kommenden Jahr deutlich abschwächt. Bis dahin könnte sich die Inflationsrate nach Einschätzung von Bundesbankpräsident Jens Weidmann aber zeitweise bis in Richtung fünf Prozent bewegen./jkr/jsl/jha/


    (AWP)

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  • Weltbank erwartet rund 216 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2050


    Die Weltbank rechnet bis zum Jahr 2050 mit bis zu 216 Millionen Klimaflüchtlingen, die sich wegen der Erderwärmung innerhalb ihrer Heimatländer ein neues Zuhause suchen müssen. Untersucht wurden die Weltregionen Lateinamerika, Nordafrika, Afrika südlich der Sahara, Osteuropa, der Pazifikraum sowie Süd-, Ost- und Zentralasien. Dies geht aus dem sogenannten Groundswell-Bericht der Weltbank hervor, dessen zweiter Teil am Montag (Ortszeit) in Washington vorgestellt wurde.


    14.09.2021 12:29


    Schon jetzt hat sich die Erde um rund 1,2 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erhitzt. Die fatalen Folgen: Je nach Region gibt es mehr Hitzewellen und Dürren sowie Starkregen, Stürme, Waldbründe, Unwetter und Überschwemmungen. Zugleich schmelzen Gletscher und das Eis an den Polen, was den Meeresspiegel steigen lässt.


    Bereits 2030 könnten sich in einigen Ländern Brennpunkte der Klimamigration herausbilden, heisst es in dem Bericht. Das Zeitfenster zum Handeln sei aber noch offen. So könnten verringerte Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase und eine grüne und nachhaltige Entwicklung die Zahl der Klimaflüchtlinge um bis zu 80 Prozent reduzieren.


    Der erste Teil des Berichts war 2018 veröffentlicht worden. Die Ergebnisse der beiden Untersuchungen zeichneten erstmals ein globales Bild der Folgen des Klimawandels auf Binnenmigration, also auf die Flucht von Menschen innerhalb ihrer Heimatländer.


    Der Klimawandel sei ein starker Treiber für Migration, weil er sich auf die Lebensgrundlage der Menschen auswirke, hiess es. Seine "langsam einsetzenden Auswirkungen" zehrten in bestimmten Regionen an der Lebensqualität. Dort, wo das Trinkwasser knapp werde, die Produktivität der Ernten abnehme und der Meeresspiegel ansteige, seien Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.


    "Der Groundswell-Bericht erinnert eindringlich an die Folgen des Klimawandels für die Menschen, insbesondere für die Ärmsten der Welt, die am wenigsten zu seinen Ursachen beitragen", sagte Juergen Voegele von der Weltbank. Der Bericht enthalte eine Reihe politischer Handlungsempfehlungen./cvp/DP/jha


    (AWP)

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  • Lebensmittelkrise: Welthungerhilfe rechnet mit mehr Flüchtlingen


    Die Lebensmittelkrise als Folge des Ukraine-Kriegs wird nach Einschätzung der Welthungerhilfe zu neuen Flüchtlingsbewegungen aus ärmeren Ländern führen. "Wir sehen ganz real in den Ländern, in denen wir arbeiten, wie dramatisch die Lage ist. Die Menschen werden keine andere Möglichkeit für sich sehen, als sich auf den Weg zu machen", sagte der Generalsekretär der Deutschen Welthungerhilfe, Mathias Mogge, der Düsseldorfer "Rheinischen Post".


    07.04.2022 06:40


    Der Migrationsdruck auch nach Europa werde sich in Folge von Hungersnöten verstärken. Hintergrund seien unter anderem die Preissprünge von bis zu 70 Prozent seit Kriegsbeginn für Getreide, das bisher zu einem grossen Teil aus der Ukraine und aus Russland importiert wird. "Deswegen muss die internationale Gemeinschaft jetzt schnell handeln", mahnte Mogge.


    Aktuell bezifferten die Vereinten Nationen den Finanzbedarf für humanitäre Hilfen weltweit auf 43 Milliarden Dollar (39 Mrd Euro). "Das ist der höchste Bedarf, den es je gegeben hat." Bislang seien von der internationalen Staatengemeinschaft aber nur 3,6 Milliarden Dollar zugesagt worden. "Wir brauchen direktere Hilfen für einzelne Länder und einen Schuldenschnitt", forderte Mogge./mi/DP/zb


    (AWP)

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  • Macron und Meloni beraten über Streitpunkt Migrationspolitik

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni haben sich nach Verstimmungen zwischen beiden Länder über das Streitthema Migrationspolitik ausgetauscht. "Wir müssen in der Lage sein, Asyl und Migration in Europa effizienter zu organisieren", sagte Macron vor einem Gespräch der beiden am Dienstag in Paris. "Wir sind unseren Werten nicht treu und auch da will ich sagen, dass die Koordinierung und die gute Arbeit zwischen unseren beiden Ländern fortgeführt werden muss." Man wolle besser mit Herkunfts- und Transitländern zusammenarbeiten.


    20.06.2023 21:15


    Bei dem ersten Treffen der beiden in Paris seit Melonis Amtsantritt im vergangenen Herbst standen auch Wirtschaftsthemen sowie die Unterstützung der Ukraine auf der Agenda. Aus Paris hiess es im Anschluss an das gut anderthalbstündige Gespräch, beim Thema Migrationspolitik teilten beide Länder dieselben Prinzipien. Konkrete Ankündigungen gab es nicht.


    Zwischen Frankreich und Italien gab es mehrfach Streit über die Migrationspolitik. Der Chef der französischen Präsidentenpartei Renaissance, Stéphane Séjourné, hatte die Politik von Meloni in Bezug auf Migranten im Mai als "ungerecht, unmenschlich und ineffizient" kritisiert. Kurz zuvor hatte der französische Innenminister Gérald Darmanin der italienischen Regierungschefin vorgeworfen, sie sei unfähig, "die Migrationsprobleme zu lösen, aufgrund derer sie gewählt wurde". Italienische Politiker hatten empört reagiert.


    Im vergangenen Jahr waren die beiden Länder aneinander geraten, als Italien einem Schiff von zivilen Seenotrettern mit Migranten an Bord die Einfahrt in einen Hafen auf Sizilien verweigerte. Das Boot fuhr schliesslich in den Hafen des französischen Toulon ein./rbo/DP/nas

    (AWP)

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