• Geduld wird sich auszahlen

    Zauberlehrling hat am 18.08.2022 09:49 geschrieben:

    Quote

    ....ein Auge darauf haben! Irgendjemand kauft fleissig und oft auch "bestens" dazu! Für mich weiterhin einer der top Übernahmekandidaten an der Schweizer Börse!


    Kaufen, kaufen, kaufen!

    Weiterhin erachte ich Kurse in der Region von CHF 2 als plausibel. Sei es bei einer Übernahme (CHF 2 Mrd. sind für einen Interessenten keine zu grosse Hürde) oder durch eigene Leistung. Letzteres braucht allerdings seine Zeit und bedingt, dass Urs Jordi weiterhin die Fäden in Händen hält.

  • Aryzta wächst im Geschäftsjahr 2021/22 stärker als erwartet

    Der Tiefkühlbackwarenkonzern Aryzta ist im vergangenen Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende Juli) stärker gewachsen als erwartet.


    03.10.2022 07:35


    Erstmals seit mehreren Jahren ist das Unternehmen in einem Gesamtjahr wieder zurück auf dem Wachstumspfad. Allerdings war die Vergleichsbasis covidbedingt tief.

    Aryzta erzielte im Berichtsjahr einen Umsatz von 1,76 Milliarden Euro, wie dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Aus eigener Kraft legte der Gipfelibäcker um 17,9 Prozent zu. Aryzta hatte selbst ein Wachstum von 14 bis 16 Prozent in Aussicht gestellt.

    Damit ist dem Unternehmen der Turn-Around geglückt. Denn die letzten fünf Jahre hatte es jeweils organisch entweder ein Minus oder eine Nullrunde gegeben. Das neue Management hatte sich zum Ziel gesetzt, das zu ändern. Die Geschäftsbereiche von Aryzta seien mittlerweile enger mit den Kunden verbunden, was die Produktinnovation, die Bereitstellung verbesserter Serviceleistungen und die Zusammenarbeit zur Bewältigung des schnelllebigen Inflationsumfelds betreffe, schreibt das Unternehmen.

    Profitabilität steigt

    Noch stärker konnte Aryzta den Betriebsgewinn steigern. Dieser legte um gut einen Viertel auf 218,8 Millionen Euro zu. Dabei habe dem Unternehmen unter anderem geholfen, dass es die Betriebskosten gesenkt hat. Entsprechend ging auch die Profitabilität, gemessen an der EBITDA-Marge, auf 12,5 Prozent hoch nach 11,4 Prozent im Vorjahr. Während des Berichtszeitraums habe man Preiserhöhungen durchgesetzt, was angesichts der "dramatischen" Geschwindigkeit der Inflation "unvermeidlich" gewesen sei, heisst es zur Begründung.

    Unter dem Strich blieb ein bereinigter Nettogewinn von 45,6 Millionen Euro. Aryzta hat mit den vorgelegten Zahlen die Erwartungen der Analysten gemäss AWP-Konsens auf allen Ebenen übertroffen.

    Mittelfristziele bestätigt

    Für das im August angelaufene neue Geschäftsjahr gibt sich das Management zuversichtlich. Man halte trotz weiterhin erheblicher externer Herausforderungen im Geschäftsjahr 2022/23 - insbesondere die Energiekosten und die Verfügbarkeit von Energie - an den Mittelfristzielen fest.

    Wie das Unternehmen an seinem Investorentag im Juni bekanntgegeben hatte, will es bis 2025 ein organisches Wachstum zwischen 4,5 und 5,5 Prozent erreichen unter Ausklammerung von inflationsbedingten Preiserhöhungen. Weitere Ziele sind eine EBITDA-Marge von mindestens 14,5 Prozent und eine Gesamtkapitalrendite (ROIC) von mindestens 11 Prozent.

    Zudem soll der jährliche Umsatz jeweils über 2 Milliarden Euro betragen und die Investitionen 3,5 bis 4 Prozent davon. Bis Ende 2025 soll zudem die Gesamtnettoverschuldung ungefähr 3x EBITDA betragen.

    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Aryzta-Interim-CEO Urs Jordi behält Doppelmandat noch bis Ende 2024

    Beim Tiefkühlbäcker Aryzta bleibt der interimistische Chef Urs Jordi noch bis Ende 2024 auf diesem Posten. Er habe sich auf einstimmigen Wunsch des Verwaltungsrates dazu bereit erklärt, teilte Aryzta am Montag mit.


    03.10.2022 08:15


    Bis dann werde man einen permanenten CEO gewählt haben, heisst es. Jordi hat derzeit eine Doppelrolle als Verwaltungsratspräsident und CEO. Er ist seit September 2020 im Verwaltungsrat und führt das Unternehmen seit November 2020 auch operativ.

    Er war interimistisch auf den Posten des CEO gesetzt worden, nachdem er vorherige Konzernchef zurückgetreten war. Jordi, der früher die Chef der Aryzta-Tochter Hiestand war, saniert derzeit zusammen mit seinem Team das Unternehmen. "Der Verwaltungsrat dankt dem Verwaltungsratspräsidenten für seine Bereitschaft, das Doppelmandat weiterzuführen", heisst es in der Mitteilung weiter.

    In der Zwischenzeit werde der sogenannte Lead Independent Director (LID) seine im Aufgaben weiterhin wahrnehmen. Diese Aufgabe hat Jörg Riboni inne, der ehemalige Finanzchef von Emmi. Auch er sitzt seit 2020 im Verwaltungsrat von Aryzta. Die Ernennung und die Aufgaben des LID stünden im Einklang mit den Richtlinien für eine gute Corporate Governance, wie sie im Swiss Code of Best Corporate Governance für Doppelmandate festgelegt seien, heisst es.

    tv/ra

    (AWP)

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  • Aryzta passt nach Aktionärsreaktionen Vergütungssystem an

    Der Backwarenkonzern Aryzta hat im Hinblick auf die kommende Generalversammlung (30.11. in Zürich) sein Vergütungsreglement für das Management ab dem Geschäftsjahr 2024 angepasst. Die maximale Vergütung wurde dabei gesenkt.

    08.11.2022 10:51

    Der Vergütungsausschuss habe die Rückmeldungen des letzten Jahres zu den entsprechenden Praktiken eingehend geprüft, heisst es im am Montagabend aufgeschalteten Vergütungsbericht 2022. Als unmittelbare Reaktion darauf seien für das vergangene Geschäftsjahr (per August 2022) keine Retentions- oder Ermessenszahlungen mehr geleistet worden, und man werde auch in Zukunft auf solche Zahlungen verzichten. Aryzta war in früheren Jahren von Aktionärsseite aufgrund exzessiver Lohnzahlungen des damaligen Managements jeweils stark kritisiert worden.

    Kurz- und langfristige Anreize

    Darüber hinaus seien die Transparenz und die strategische Ausrichtung des kurzfristigen Anreizprogramms (STIP) deutlich erhöht worden. Dazu gehörten etwa die Offenlegung der individuellen Massnahmen beim CEO und die Abschaffung regionaler Massnahmen entsprechend der Zusammensetzung des Exekutivkomitees. Somit werden alle diese Mitglieder auf der Grundlage von Konzernkennzahlen vergütet.

    Um den "Erwartungen der Aktionäre und der Marktpraxis" zu entsprechen, sei ausserdem der langfristige Anreizplan (LTIP) verfeinert worden, heisst es weiter. Insbesondere sei hier die maximale Chancenstufe (maximum opportunity level) von 200 auf 150 Prozent gesenkt worden, wobei eine wichtige Anreizkomponente beibehalten worden sei. Stärke gewichtet werden u.a. der aktionärsfreundliche EBITA und die Kapitalrendite (ROIC).

    Gemäss GV-Einladung beläuft sich der maximale Gesamtbetrag der vorgeschlagenen Entschädigung für das Geschäftsjahr 2024 auf 8,75 Millionen Franken für die vier vorgesehenen Mitglieder der Geschäftsleitung. Dieser Betrag liegt gemäss Aryzta um 1,25 Millionen Franken unter dem an der letzten Generalversammlung genehmigten Betrag.

    Für das bereits laufende Geschäftsjahr 2023 seien derweil im Einklang mit der aktuellen Turnaround-Situation die Zuteilungshöhe (von 100% auf 66% des Grundgehalts) und die maximale Auszahlung (von 200% auf 150%) des LTIP geändert worden.

    Zum neuen Vergütungsbericht können sich die Aktionäre im Rahmen einer Konsultativabstimmung äussern. Mit Blick auf die Zukunft werde man den Vergütungsrahmen weiter verfeinern, heisst es ausserdem.

    uh/rw


    Tönt doch toll..... :thumbup:

  • Aryzta wächst um ein Fünftel - Quartalsumsatz über den Prognosen

    Der Bäckereikonzern Aryzta ist mit einem kräftigen Umsatzplus ins neue Jahr 2022/23 gestartet. Vor allem Preiserhöhungen waren der Grund dafür.


    28.11.2022 07:20


    Vor allem Preiserhöhungen waren der Grund dafür. Das Unternehmen will im neuen Geschäftsjahr weitere Verbesserungen bei allen wichtigen Kennzahlen erzielen.

    Die Verkäufe kletterten in der Periode von August bis Oktober um 19,8 Prozent auf 509,1 Millionen Euro, wobei das organische Wachstum 22,0 Prozent betrug. Der Anstieg war dabei laut Mitteilung vom Montag vor allem auf die Preisentwicklung (18,1%) zurückzuführen. Das Volumenwachstum sei derweil mit 4,1 Prozent solide geblieben, während Veränderungen im Produktmix zu einem Rückgang von 0,2 Prozent geführt hätten.


    Die Umsatz- und Wachstumszahlen lagen über den AWP-Prognosen von 501,1 Millionen Euro bzw. 18,9 Prozent.

    Die Division Europa, die mit 447,2 Millionen Euro den Grossteil des Geschäftes ausmacht, verzeichnete laut den Angaben ein organisches Umsatzwachstum von 22,1 Prozent, angetrieben durch ein sehr starkes Preiswachstum von 19,7 Prozent, während die Absatzmengen um 2,8 Prozent stiegen und der Produktmix um 0,4 Prozent zurückging.

    Das Wachstum sei durch ein zweistelliges organisches Plus im Foodservice-Geschäft zusammen mit einem positiven Umsatzwachstum in den QSR-Kanälen (Fastfood-Ketten) und Detailhandelskanälen erzielt worden, heisst es. Das Foodservice-Geschäft sei dabei durch eine "anhaltend starke Erholung" des französischen Marktes stark unterstützt worden.

    Im Rest der Welt, der nur rund 12 Prozent des Umsatzes ausmacht, erzielte Aryzta einen organischen Umsatzanstieg von 21,4 Prozent. Dieser setzt sich zusammen aus einem Volumenwachstum von 12,0 Prozent und einer positiven Preisentwicklung von 8,7 Prozent, während der Mix weitere 0,7 Prozent dazu beitrug.

    Weitere Verbesserungen bei Schlüsselzahlen erwartet

    Aryzta bekräftigt in der Mitteilung die Prognose für das Gesamtjahr 2023, weitere Verbesserungen bei allen Schlüsselkennzahlen zu erzielen, wobei sich die Leistung in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen dürfte. Dies berücksichtige auch die Risiken im Zusammenhang mit der Inflation.

    "Wir sehen keine Abschwächung des inflationären Aufwärtstrends", sagte dazu Aryzta-Chef Urs Jordi in der Mitteilung. Man stehe in engem Kontakt mit allen Kunden diesbezüglich. Die anhaltend hohe Kosteninflation mache "jedoch weitere Preiserhöhungen unumgänglich".

    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Heute ist beim Bond ARY13 ein neues 2-Jahrestief erreicht worden. Der Kurs bröckelt schon seit geraumer Zeit. Habe etwas zugekauft und auch die Shortposition auf der Aktie erhöht. Der Umsatz auf ARY13 war heute mit CHF 940'000 ein neuer Rekord seit März 2021. Bei den anderen beiden ARYZTA-Bonds ist die Kurs-Tendenz auch sinkend, aber mit unbedeutenden Umsätzen.

    Aus meiner Sicht ist das trotzdem kein gutes Zeichen für die Aktie.

    Seht Ihr das auch so?

  • Das die Obli ary13 so abbröckelt kann ich mir nicht erklären. Die Verzinsung ist sehr lukrativ und erst noch variabel, bei einem steigenden Zinsniveau steigt also auch der Coupon. Das Schuldnerrisiko erachte ich als passabel. Wäre ich nicht schon investiert, würde ich auf diesem Kursniveau einsteigen.

  • Gestern interessantes Interview mit dem CEO Urs Jordi auf Telebärn


    Ich bleibe voll investiert und vertraue auf die weitere Erholung von Aryzta.
    Eigentlich läuft operativ alles gut und der Schuldenabbau wird vorangetrieben.

    Einzig auf Dividenden muss man noch etwas warten.

    tv.telebaern.tv/ceo-talk/...ryzta-liefert-backwaren-148824719

  • ARYZTA (+3,6% auf 1,197 Fr.): Hoffnungsschimmer


    Das beste Umfeld seit einem Jahrzehnt - das klingt nach Hoffnung und steigenden Kursen. Beim Backwarenkonzern Aryzta sorgt diese UBS-Überschrift denn auch zunächst für steigende Kurse. Der zuständige Analyst begründet seinen Optimismus mit zahlreichen Faktoren. So sei die Preisgestaltung in der Branche nach mehr als einem Jahrzehnt sinkender Gewinnspannen endlich rational. Kaum ein Marktteilnehmer könne es sich leisten, die Preise nicht stark anzuheben. "Dies kommt der Preissetzungsmacht des Kostenführers Aryzta zugute." Der Bäckereimarkt sei stark fragmentiert und die Zahl von Insolvenzen sei hoch - auch dies unterstütze die Aussichten von Aryzta, Marktanteile zu gewinnen. Mit dem aktuellen Kursplus habe sich die Aktie auch charttechnisch eine gute Ausgangslage für weitere Kursgewinne geschaffen, kommentiert zudem Chartexperte Frederik Altmann von Alpha Wertpapierhandel. "Bei 1,21 Franken wurde das Hoch von Mitte September übertroffen, was weitere Käufer anziehen sollte." Das wiederum eröffne weiteres Kurspotenzial zunächst Richtung 1,30 Franken. "Die grosse Hürde liegt aber am Hoch vom Dezember 2021 bei 1,42 Franken."