• Gategroup erweitert Catering-Vertrag mit Alitalia


    Der Airline-Caterer Gategroup hat den bestehenden Catering-Vertrag mit Alitalia auf den Flughafen Fiumicino in Rom ausgedehnt. Die zwei Unternehmen arbeiten an allen anderen grossen Flughäfen in Italien bereits zusammen.


    29.10.2018 08:29


    Mit Fiumicino erhöht sich die Anzahl der von Gategroup für Alitalia bedienten italienischen Flughäfen von vier auf fünf, wie Gategroup am Montag mitteilte. Das Tochterunternehmen Gate Gourmet Italien baut dafür am Römer Flughafen eine 8000 m2 grosse Produktion mit rund 300 Leuten auf. Der erweiterte Vertrag umfasst laut den Angaben sowohl Kurz- wie Langstreckenflüge.


    lie/rw


    (AWP)

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  • Gategroup ernennt neuen Präsidenten für Südeuropa und Afrika


    Das Airlinecaterer Gategroup hat einen neuen Präsidenten für die Marktregionen Südeuropa und Afrika ernannt. Alexis Frantz löst ab dem 1. Januar auf dieser Position Michel Emeyriat ab.


    21.11.2018 08:18


    Frantz übernimmt zudem von Emeyriat die Leitung von Servair und wird Mitglied der Geschäftsleitung von Gategroup, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der zurücktretende Emeyriat wird laut Mitteilung weiterhin als Verwaltungsratspräsident von Servair für Gategroup tätig sein.


    Frantz hat 2013 von Air France zu Gategroup gewechselt. Zurzeit ist er Corporate Secretary und Geschäftsleitungsmitglied von Servair.


    lie/cf


    (AWP)

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  • Gategroup beteiligt sich an Venture-Fonds Cockpit Innovation


    Gategroup hat sich am israelischen Venture-Fonds Cockpit Innovation beteiligt. Die Beteiligungsgesellschaft ist darauf spezialisiert, in innovative Unternehmen im Bereich digitaler Reiseangebote sowie Luft- und Raumfahrt zu investieren, wie der Airline-Caterer am Mittwoch mitteilte. Zur Höhe der Beteiligung wurden keine Angaben gemacht.


    16.01.2019 08:55


    Cockpit Innovation wurde gemäss Mitteilung 2015 in Tel Aviv gegründet, wobei Boeing und die israelische Airline El Al zu den Investoren gehören.


    yr/uh


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  • Gategroup erweitert Präsenz in Asien - Startet in Indonesien


    Der Airline-Caterer Gategroup baut seine Präsenz in Asien weiter aus. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, werde es mit der Einführung von Airline Catering Services auf der Ferieninsel Bali beginnen. Dieser Schritt diene als Sprungbrett für den Aufbau weiterer Bordservices im ganzen Land.


    14.02.2019 08:20


    Das Tochterunternehmen Gate Gourmet ist dafür laut Mitteilung am Bali Denpasar International Airport eine langfristige Partnerschaft mit Angkasa Pura Hotels (APH) eingegangen. Dabei handelt es sich um eine Tochtergesellschaft des Angkasa Pura Airport (AP1). Die Gruppe betreibt und verwaltet 13 nationale und internationale Flughäfen in Indonesien.


    Das Abkommen trete mit sofortiger Wirkung in Kraft und ermögliche Gate Gourmet die vollständige Verwaltung und operative Autonomie eines bestehenden APH-Betriebs am Denpasar International Airport auf Bali.


    hr/tt


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  • Gategroup mit starkem Wachstum 2018 - Legt in Asien deutlich zu


    Der Airline-Caterer Gategroup hat im Geschäftsjahr 2018 neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn erzielt. Wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte, hat speziell die Region Asien einen deutlichen Wachstumsschub verzeichnet.


    07.03.2019 08:38


    So erhöhte sich der Umsatz 2018 um 8,5 Prozent auf 4,9 Milliarden Franken. Beim EBITDA erzielte Gategroup mit 343,9 Millionen Franken nach 300,4 Millionen im Jahr 2017 ebenso wie beim Umsatz einen Rekordwert. Die EBITDA-Marge verbesserte sich um 40 Basispunkte auf 7,0 Prozent.


    Auch den Barmittelzufluss hat der Airline-Caterer, der sich im Besitz der chinesischen HNA-Gruppe befindet, weiter steigern können. Wie es in der Mitteilung hiess, nahm dieser 2018 auf 255,7 Millionen Franken zu, was einem Plus von 21,6 Prozent entspricht.


    Zu dem Wachstum trugen zwar alle Regionen bei, mit einem Sprung um etwa ein Viertel fiel das Wachstum in der Region Asien-Pazifik aber besonders stark aus. Allerdings steuert diese Region aktuell mit 434,2 Millionen Franken auch nur einen kleineren Teil zum Gesamtumsatz bei. Den Löwenanteil generiert Gategroup in den Regionen Europa und Naher Osten und Nordamerika, die zusammen für mehr als drei Milliarden Umsatz stehen.


    2018 hätte der Flugzeugcaterer an die Schweizer Börse zurückkehren sollen. Doch der IPO wurde abgesagt, weil HNA die Aktien nicht zum gewünschten Preis an die Investoren bringen konnte.


    hr/ra


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  • Gategroup gewinnt Auftrag von spanischer Airline


    Der Airline-Caterer Gategroup hat mit der spanischen Fluggesellschaft Air Europa Lineas Aereas einen Kunden gewonnen. Der mallorquinische Carrier wird ab 2020 während sechs Jahren auf die Dienstleistungen der Gategroup-Tochtergesellschaften Gate Gourmet und Gateretail setzen.


    03.04.2019 08:20


    Gategroup werde ab 2020 "eine nahtlose und vollständig integrierte End-to-End-Lösung anbieten", teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Dies von einer Reihe von Standorten in Spanien und Lateinamerika aus.


    Die ehemalige Swissair-Tochter Gategroup war 2016 von HNA übernommen und von der Schweizer Börse dekotiert worden. Angesichts seiner massiven Verschuldung wollte der chinesische Mischkonzern den Airline-Caterer vor einem Jahr an die Börse zurückbringen. Doch sagte HNA den Börsengang aufgrund des Marktumfeldes in letzter Minute ab.


    Nun wird Gategroup an die asiatische Anlagegesellschaft RRJ Capital verkauft, wie Ende letzter Woche bekannt wurde.


    ra/ys


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  • HNA schliesst Verkauf von Gategroup ab


    Gategroup gehört neu der asiatischen Investmentgesellschaft RRJ Capital. Der chinesische Mischkonzern HNA hat - wie letzte Woche angekündigt - alle Anteile an RRJ verkauft.


    04.04.2019 06:48


    Dies teilte Gategroup am Mittwochabend mit. RRJ Capital ist somit alleiniger Besitzer von Gategroup. Das hat auch Veränderungen im Verwaltungsrat der ehemaligen Swissair-Tochter zur Folge. Das Präsidium übernimmt den Angaben zufolge RRJ-Gründer und Präsident Richard Ong. Ebenfalls neu ins Gremium aufgenommen werden Charles Ong (Co-Präsident bei RRJ Capital), Andreas Schmid und Björn Bajan. Daneben wurden Frederick W. Reid und Gategroup-CEO Xavier Rossinyol als Verwaltungsräte bestätigt.


    Die ehemalige Swissair-Tochter wurde im Jahr 2016 von HNA übernommen und die Aktien wurden von der Schweizer Börse dekotiert. Angesichts seiner massiven Verschuldung wollte der chinesische Mischkonzern den Airline-Caterer vor einem Jahr an die Börse zurückbringen. Doch sagte HNA den Börsengang aufgrund des Marktumfeldes in letzter Minute ab.


    (AWP)

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  • Presse: Gategroup und Do&Co

    Presse: Gategroup und Do&Co in Endrunde um Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs


    Die Gategroup ist offenbar weiter im Rennen um die zum Verkauf stehende Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs. Jedoch sei der zur Airline Emirates gehörende Dienstleister DNATA als Bieter aus dem Rennen, wie das deutsche Handelsblatt am Donnerstag unter Berufung auf Kreise meldet.


    22.08.2019 08:50


    Demnach werde somit die Entscheidung zwischen dem Schweizer Caterer und der österreichischen Do&Co als verbleibende Interessenten fallen. Ein Lufthansa-Sprecher wollte die Meldung der Zeitung gegenüber nicht kommentieren. Man rechne aber mit einem "Closing bis Jahresende", sagte er.


    Bei einer Übernahme durch DNATA wären grössere Einschnitte bei den 35'000 LSG-Arbeitsplätzen zu befürchten, so der Bericht weiter. Der Lufthansa-Vorstand favorisiere aus wettbewerbsrechtlichen Gründen Do&Co.


    Die Gategroup sei mit ein einem Jahresumsatz von zuletzt 4,9 Milliarden Euro Marktführer. Zusammen mit LSG, die einen Umsatz von 3,2 Milliarden Euro erzielt, würde ein Schwergewicht unter den Systemgastronomen entstehen, das die Preise diktieren könnte, schrieb das Blatt weiter. Demgegenüber würden Betriebsrat und die Gewerkschaft Verdi für Gategroup plädieren.


    Gategroup gehört seit April der asiatischen Investmentgesellschaft RRJ Capital. Die ehemalige Swissair-Tochter wurde 2016 von HNA übernommen und von der Schweizer Börse dekotiert.


    yr/ys


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  • Gategroup kauft Lufthansa Europa-Catering ab


    Der Airline-Caterer Gategroup kauft wie angekündigt das Europageschäft der Lufthansa-Catering-Tochter LSG. Ein entsprechender Kaufvertrag sei nun abgeschlossen worden, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit.


    09.12.2019 08:35


    Der verkaufte Bereich habe 2018 mit rund 7'100 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro erzielt, hiess es in der Mitteilung der Lufthansa. Zum Vergleich: Gategroup erzielte 2018 mit rund 43'000 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,9 Milliarden Franken und gilt damit als Weltmarktführer.


    Die Transaktion umfasse unter anderem das Bordverpflegungsgeschäft der LSG in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Italien und Spanien, das europäische Convenience-Food Geschäft, das Zug-Catering, die Lounges und die Lufthansa Mitarbeitermärkte, teilte Gategroup mit.


    Joint Venture gegründet


    Zum Preis machten die beiden Unternehmen keine Angaben. Es sei Stillschweigen vereinbart worden. Der Verkauf steht laut den Angaben unter dem Vorbehalt, dass ihn die Kartellbehörden absegnen. Gategroup erwartet den Abschluss der Transaktion für das erste Halbjahr 2020.


    Teil des Deals sei ein langjähriger Vertrag für das Catering an den Flughäfen Frankfurt, München und Zürich, hiess es weiter. An den beiden Werken in Frankfurt und München, wo der Bordservice für Lufthansa-Flüge bereitgestellt werde, bleibe Lufthansa mit einem Minderheitsanteil an einem neu zu gründenden Joint Venture beteiligt.


    Gategroup gehört seit April der asiatischen Investmentgesellschaft RRJ Capital. Die ehemalige Swissair-Tochter wurde 2016 von HNA übernommen und von der Schweizer Börse dekotiert.


    rw/ys


    (AWP)

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  • Korr: Gategroup 2019 mit stabilem Umsatz - signifikante Folgen durch Coronavirus


    (Meldung vom Montag berichtigt - Gategroup befindet sich seit 2019 im Besitz von RRJ Capital und Temasek) - Der Airline-Caterer Gategroup hat im Geschäftsjahr 2019 den Umsatz leicht gesteigert und das Betriebsergebnis deutlich verbessert. Das Unternehmen rechnet mit signifikanten Folgen durch das Coronavirus.


    26.03.2020 10:12


    Trotz einem herausfordernden Umfeld sei der Umsatz 2019 mit +0,5 Prozent leicht auf 5,0 Milliarden Franken gestiegen. Das positive organische Umsatzwachstum von +4,1 Prozent sei durch Veräusserungen von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten (-1,1%) und negativen Währungseffekten (-2,6%) in Teilen kompensiert worden, wie es hiess.


    Den Betriebsgewinn EBITDA steigerte Gategroup um 28 Prozent auf 440,3 Millionen Franken. Die entsprechende Marge verbesserte sich um 191 Basispunkte auf 8,9 Prozent. Ohne die bilanziellen Auswirkungen der Anpassungen nach IFRS 16 wäre die EBITDA-Marge allerdings nur um 27 Basispunkte gestiegen.


    Der Airline-Caterer, der sich im Besitz der Investmentgesellschaft RRJ Capital und dem Staatsfonds Temasek aus Singapur befindet, rechnet mit signifikanten Auswirkungen der Corona-Krise auf die Luftfahrt, den Tourismus und den Handel.


    Die wirtschaftlichen Folgen seien aber noch nicht abschätzbar. Man arbeite eng mit den Behörden, Kunden und Flughäfen zusammen und habe Massnahmen getroffen, um die Mitarbeitenden und Passagiere zu schützen.


    yr/kw


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  • Gategroup erhält Finanzspritze von 200 Millionen Franken


    Der wegen der Coronakrise unter Druck stehende Airline-Caterer Gategroup kann aufatmen. Er wird in den kommenden Tagen wie vereinbart von seinen Hauptaktionären eine Liquiditätsspritze in Form einer vorrangig gesicherten Zwischenliquidität in Höhe von 200 Millionen Franken erhalten.


    26.11.2020 11:55


    Die Zahlung erfolge im Rahmen der am 13. November mit den Hauptaktionären RRJ Capital und Temasek sowie den kreditgebenden Banken getroffenen Vereinbarung zur Refinanzierung des Unternehmens, heisst es in einer Mitteilung von Donnerstag.


    Gemäss dieser Vereinbarung erhält Gategroup zusätzlich zur vorrangig gesicherten Zwischenliquidität 500 Millionen Franken an neuen Finanzmitteln, die von den Aktionären in Form von Eigenkapital (25 Mio.) und einem nachrangigen wandelbaren Darlehen (475 Mio) bereitgestellt würden.


    Zudem werden die Laufzeiten der Kreditfazilitäten bis Oktober 2026 verlängert. Die Refinanzierung wird allerdings von der Verlängerung der Laufzeit einer von Gategroup emittierten Anleihe bis Februar 2027 unter Beibehaltung des Barcoupons abhängig gemacht. Diese Anleihe in Franken wurde 2017 mit einem Coupon von 3,0 Prozent emittiert und würde eigentlich im Februar 2022 auslaufen.


    Die Zwischenliquidität werde Gategroup helfen den gegenwärtig Corona bedingten Abschwung in der Luftfahrt zu meistern, heisst es in der Mitteilung weiter.


    sig/ra


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  • Gategroup schliesst Kauf des Europa-Caterings von Lufthansa ab


    Der Flugzeug-Caterer Gategroup hat den Kauf des Europageschäfts der Lufthansa-Catering-Tochter LSG abgeschlossen. Der Deal war vor einem Jahr angekündigt worden.


    02.12.2020 18:45


    "Über die finanziellen Details der Transaktion haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart", teilte die Lufthansa am Mittwochabend in einem Communiqué mit. Das Europageschäft macht rund ein Drittel des Gesamtgeschäfts der LSG Group aus. Damit würden 7'500 Mitarbeiter zur Gategroup wechseln.


    Teil des Deals sei ein langjähriger Vertrag für das Catering an den Flughäfen Frankfurt, München und Zürich, hiess es weiter. An den beiden Werken in Frankfurt und München, wo der Bordservice für Lufthansa-Flüge bereitgestellt werde, bleibe Lufthansa mit einem Minderheitsanteil beteiligt.


    Die LSG Group hat wie die gesamte Luftfahrt einen Einbruch durch die Coronakrise erlitten. Der Umsatz von LSG stürzte in den ersten neun Monaten 2020 auf 1,06 Milliarden Euro ab, nachdem der Caterer im Vorjahr noch einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro erzielt hatte. Operativ tauchte LSG mit -379 Millionen Euro in die roten Zahlen. Ein Jahr zuvor hatte der Caterer noch einen EBIT von 52 Millionen Euro erwirtschaftet.


    jb/kw


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  • Gategroup ernennt Christoph Schmitz zum neuen CEO


    Beim Airline-Caterer Gategroup kommt es zu einem Wechsel auf dem Chefposten. CEO Xavier Rossinyol tritt per 1. November 2021 zurück, um sich neuen Herausforderungen ausserhalb der Luftfahrt-Branche zu stellen, teilte die ehemalige Swissair-Tochter am Montag mit. Seine Nachfolge wird der bisherige Finanzchef Christoph Schmitz übernehmen.


    13.09.2021 07:58


    Rossinyol und Schmitz waren beide im Jahr 2015 zu Gategroup gestossen und hatten Folge eine starke Wachstumsphase eingeleitet. So stieg der Umsatz in der Zeit bis zum Jahr 2019 von 3 Milliarden auf 5 Milliarden Franken an und die Präsenz wurde auf über 200 Standorte in 60 Ländern erweitert. Während der Coronapandemie habe das Management die geeigneten Massnahmen ergriffen, um Mitarbeiter, Kunden und andere Interessengruppen zu schützen.


    Zum Zeitpunkt des Chefwechsels sieht sich Gategroup gut für die Rückkehr der globalen Reiseaktivitäten positioniert. Unter dem neuen CEO Schmitz soll der Wachstumskurs wieder aufgenommen und beschleunigt werden, liess sich VR-Präsident Timo Vättö in der Meldung zitieren. Rossinyol werde noch bis Januar 2022 bei Gategroup bleiben, um den Übergangsprozess zu begleiten.


    an/ra


    (AWP)

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  • Gategroup: Moody's erhöht Ausblick seiner Ratings auf 'stabil' von 'negativ'


    Moody's bestätigt für den Airline-Caterer Gategroup die Kreditratings, hebt aber den Ausblick auf 'stabil' von 'negativ' an. Begründet wird dies mit der verbesserten Liquidität und der sich allmählich abzeichnenden Erholung des Passagieraufkommens.


    13.09.2021 20:10


    So bleibt die Ratingagentur zwar beim Corporate Family Rating (CFR) bei "Caa2", wie sie am Montagabend mitteilte. Ebenso stuft Moodys Gategroup beim PD-Rating, das die Ausfallwahrscheinlichkeit zeigt, weiterhin mit "Caa2-PD" ein.


    Sie habe aber positiv zur Kenntnis genommen, dass Gategroup die Liquidität gestärkt habe. Dazu habe die finanzielle Restrukturierung geführt, so die Agentur weiter. Im Rahmen der Finanzierung haben die Hauptaktionäre RRJ Capital und Temasek bekanntlich mehrere Hundert Millionen Franken eingeschossen. Daneben haben die kreditgebenden Banken die Laufzeiten der Kreditfazilitäten verlängert und die Inhaber einer Anleihe, die im Februar 2022 ausgelaufen wäre, mussten einer Verlängerung der Laufzeit um fünf Jahre zustimmen.


    Gelobt wird von der Agentur ausserdem, dass die Personalkosten gesenkt und die Investitionen auf ein Minimum reduziert worden seien. Insgesamt habe das Unternehmen in der Krise nun weniger Geld verbrannt als befürchtet.


    Eine Stabilisierung zeichnet sich laut der Agentur auch beim Umsatz ab. So geht Moody's davon aus, dass der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte 2021 rund 50 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegen wird. Er werde dann aber voraussichtlich bis 2023 allmählich auf nur noch 15 Prozent unter das Niveau von 2019 steigen.


    rw/


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