Medien, Presse, Journalismus, "Lügenpresse"

  • alle hatten sie recht, vive la revolucion!

    US-Botschaften konspirieren gegen Linksregierungen in Lateinamerika

    Weitere Wikileaks-Dokumente ausgewertet. Vorwürfe der Regierungen von Bolivien und Ecuador gegen US-Botschafter und USAID waren begründet.

    Material zu Bolivien, Nicaragua, Ecuador und Venezuela.

    Die untersuchten Dokumente zeigen die materielle und strategische Unterstützung rechter Oppositionskreise, auch antidemokratischer und gewaltorientierter Gruppen, durch US-Botschaften in linksregierten Ländern. Dies wird bevorzugt über die Behörde des US-Außenministeriums für internationale Entwicklung (USAID) und verschiedene Nichtregierungsorganisationen (NGOs) realisiert, um dem Vorwurf der unzulässigen Einmischung zu entgehen.

    https://amerika21.de/2015/10/1…tschaften-linksregierunge

  • tia, warum wohl?

    Katholische Nachrichtengentur zu Syrien

    agenzia fides, „Presseorgan der Päpstlichen Missionswerke seit 1927″, verbreitet Nachrichten aus aller Welt, u.a. über Syrien und die Lage der Christen in diesem Land. Die deutschen Konzern- und öffentlich-rechtlichen Medien nehmen ihre Meldungen grundsätzlich nicht wahr. Sie zitieren lieber regelmässig „das Menschenrechtsbüro in London“ als „unabhängige Quelle“. Die Verbreitung geheimdienstlicher Gräuelpropaganda liegt diesen braven Christenmenschen näher. Wenn in einer Nachricht über Syrien nicht „Fassbomben“, „Schlächter Assad“, „Gewaltherrscher Assad“ vorkommt, kommt sie einem ARD- oder ZDF-Sprecher nicht über die Lippen und einem Diekmann nicht in sein Revolverblatt.

    Es ist schon soweit, dass Kommunisten weiterverbreiten müssen, was Katholiken zu sagen haben. Hier also zwei Meldungen:

    Erzbischof Hindo bezeichnet Protest des US-Senators McCain als „äußerst beunruhigend”

    2015-10-02

    ASIEN/SYRIEN –

    Hassakè (Fides) – “Der US-amerikanische Senator John McCain beklagt, dass die russische Luftwaffe nicht die Stellungen des Islamischen Staates, sondern die von der CIA ausgebildeten Rebellen angreift. Dies finde ich äußerst beunruhigend”, so Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè-Nisibi, „denn damit gesteht er ein, dass sich hinter dem Krieg gegen Assad auch die CIA verbirgt und es sich um einen Stellvertreterkrieg von Mächten die zusammen mit ihren Verbündeten in der Region gegen Syrien kämpfen”.
    “Die westliche Propaganda”, so der syrisch-katholische Erzbischof, “redet weiterhin von gemäßigten Rebellen, doch die gibt es nicht: in der Galaxie der bewaffneten Gruppen sind die Soldaten der Syrischen Befreiungsarmee nur mit einer Lupe zu finden. Alle anderen, abgesehen vom IS, haben sich in der Al-Nusra-Front zusammengeschlossen, ein Ableger der Al Kaida in Syrien”. “Dies alles ist sehr beunruhigend: diese Supermacht protestiert 14 Jahre nach dem 11. September, weil die Russen die Milizen der Al Kaida in Syrien bombardieren. Was bedeutet das? Dass Al-Kaida sich nun mit den USA verbündet hat, nur weil sie in Syrien anders heißt? Glauben sie wirklich, dass wir so wenig Intelligenz und Erinnerungsvermögen besitzen?”

    “Wir werden selbst darüber entscheiden, wann Assad gehen muss und nicht der IS oder der Westen“, so Erzbischof Hindo im Gespräch mit Fides, „Und eines ist gewiss: wenn Assad jetzt geht, dann endet Syrien wie Libyen”.

    .....

    http://news.dkp.suhail.uberspa…hrichtengentur-zu-syrien/

  • b00n hat am 06.10.2015 - 19:03 folgendes geschrieben:

    Quote

    US-Botschaften konspirieren gegen Linksregierungen in Lateinamerika

    Weitere Wikileaks-Dokumente ausgewertet. Vorwürfe der Regierungen von Bolivien und Ecuador gegen US-Botschafter und USAID waren begründet.

    Material zu Bolivien, Nicaragua, Ecuador und Venezuela.

    Die untersuchten Dokumente zeigen die materielle und strategische Unterstützung rechter Oppositionskreise, auch antidemokratischer und gewaltorientierter Gruppen, durch US-Botschaften in linksregierten Ländern. Dies wird bevorzugt über die Behörde des US-Außenministeriums für internationale Entwicklung (USAID) und verschiedene Nichtregierungsorganisationen (NGOs) realisiert, um dem Vorwurf der unzulässigen Einmischung zu entgehen.

    https://amerika21.de/2015/10/1…tschaften-linksregierunge

    apropos USAID


    auch hier:

    All details of the military coup d’état attempt that early September was engineered by former Tajik Deputy Defense Minister Abdulhalim Nazarzoda will hardly be disclosed to the public. But bits and pieces of information that get leaked to the Internet give us the chance to suggest that American Human Rights Agency (USAID) has taken a hand in the failed coup of the general.

    A while ago, part of the Report on Cooperation with Missions in the Region drafted by the USAID Uzbekistan Country Office Director John P. Riordan was made public.

    On the basis of this letter’s content one can make a conclusion that USAID previously used the potential of the local secret services to interact with the Agency’s Missions in other countries of the region with the consent of the government of Uzbekistan, which was done obviously to organize mass actions for the good for the US leadership including the recent Tajikistan events that Mr. Riordan characterizes as a total failure. However, the situation changed radically after the USAID decided to make the very Uzbekistan more democratic and the special services started ‘jeopardizing the Agency’s strategy in the region’.

    The author of the report calls upon his head office to abandon attempts to put pressure on Tashkent urgently and to soften the rhetoric as it creates a danger for the entire network of USAID Missions in the region.

    It is obvious that Washington is not fully satisfied with the Karimov regime. However, that is one of the most US loyal regimes all over the Central Asia. So they will most likely listen to Mr. Riordan’s advice, postponing Uzbekistan’s democratization for a while in order to maintain the possibility of putting their plans into effect in neighboring countries.

    The only question at issue is at what moment Karimov’s services stop being needed, and there is an attempt to oust him from the political arena they way it was with Emomali Rahmon.

    https://www.cyberguerrilla.org…at-attempt-in-tajikistan/

    https://politgraben.files.word…ht-von-john-p-riordan.jpg

    neeeeein nein, die amis haben nichts in der ukraine damit am hut...

  • b00n hat am 06.10.2015 - 19:53 folgendes geschrieben:

    Quote

    schublade auf...schublade zu??

    Oder brutschönredendes Subjekt?? *mosking*

    ---------------------------------------------------------------------------------------------
    Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

  • Ein Bericht aus dem Herzen der "Lügenpresse"

    Journalisten auf Pegida-Demos: "Das ist eine Hetzjagd"


    26.10.2015 - Sie werden beschimpft, beleidigt und sogar geschlagen: Immer häufiger sind Journalisten Angriffsziel von Pegida-Anhängern in Dresden. Seit einem Jahr jeden Montag mitten drin, die Reporter der Sächsischen Zeitung. Ein Bericht aus dem Herzen der "Lügenpresse".


    http://www.spiegel.de/video/ge…tionen-video-1620239.html

  • Wer steckt hinter dem syrischen Giftgas-Angriff?

    30.10.2015

    CHP-Politiker machen aufgrund von Gerichtsakten den türkischen Geheimdienst und islamistische Milizen verantwortlich

    Selbst für syrische Verhältnisse war es gigantisches Massaker. Bis zu 1700 Menschen starben am 21. August 2013 in der Region Ghouta. Doch auch zwei Jahre nach dem Giftgasangriff sind die die Hintergründe unklar. Nun machen türkische Politiker die Regierung ihres Landes verantwortlich.

    Es ist eines dieser verwackelten Handyvideos, die zu den täglichen Chronisten des Syrienkrieges geworden sind und deren Bilder dennoch kaum zu ertragen sind. Blasse Gesichter starren da in die Kamera. Nur noch der Schaum vor dem Mund zeigt so etwas wie Leben. Auf dem Boden liegen Kinderkörper aufgereiht. Dazwischen kauern schreiende Eltern und pressen Sanitäter ihre Hände auf Brustkörper. "Sarin-Gas-Angriff Syrien" steht auf Arabisch über dem YouTube-Clip.

    Am 21. August 2013 geschah einer der schlimmsten dieser Angriffe - nicht nur in der Geschichte Syriens. 355 Tote zählten Ärzte ohne Grenzen an diesem Tag in der südwestlich von Damaskus gelegenen Region Ghouta. Die US-Regierung sprach von 1429, die oppositionelle Freie Syrische Armee sogar von 1729 Todesopfern.


    [Blocked Image: http://www.heise.de/tp/artikel/46/46414/46414_1.jpg]
    Aus einem Video über die Folgen des Angriffs im August 2013.

    Barack Obama sah eine rote Linie überschritten. Auch Frankreich und Großbritannien wollten mit ihren Militärs einschreiten. Als "unleugbar" bezeichnete US-Außenminister John Kerry damals die Täterschaft von Präsidents Bashar Al-Assad und seiner Syrischen Armee. Und dennoch nahmen die Spekulationen über die wahren Hintergründe des Angriffs bis heute kein Ende.

    Der türkische Geheimdienst soll hinter dem Angriff stecken

    Mehr als zwei Jahre später sitzen am 21. Oktober 2015 zwei türkische Parlamentsabgeordnete an einem Tisch in Istanbul und erzählen ihre Version der Ereignisse. Eren Erdem und Ali Şeker heißen die beiden Co-Vorsitzenden der oppositionellen CHP-Fraktion im türkischen Parlament. Sie wollen neue Beweise vorlegen: Dafür, dass nicht die syrische Armee, sondern dschihadistische Milizen den Angriff ausgeführt haben. Und fafür, dass nicht Assad, sondern der türkische Geheimdienst hinter dem Angriff von Ghouta steckt.

    Hintergrund der Pressekonferenz sind Ermittlungen eines Gerichts im südtürkischen Adana. Die Anklage warf dort 13 Türken vor, Giftgas von der Türkei nach Syrien geschmuggelt haben. Doch dem Gericht reichten die Indizien nicht für eine Verurteilung, es ließ die Männer nach drei Monaten wieder frei. Erdem und Şeker hatten nach eigener Aussage Einblick in die Gerichtsakten und kommen bei ihrer Pressekonferenz zu einer ganz anderen Bewertung als das Gericht.

    Unter anderem Telefonmitschnitte würden zeigen, dass "einige Unternehmer in der Türkei eine wesentliche Rolle bei der Beschaffung des Saringases gespielt haben", sagt Erdem später gegenüber der türkischen Zeitung Zaman.

    Über türkische Mittelsmänner sei das Gas an "extremistische Gruppen in Syrien" geliefert worden. Und mehr noch: Nicht nur türkische Privatpersonen seien in den Giftgasschmuggel involviert gewesen. Erdem und Şeker beschuldigen den türkischen Geheimdienst am Angriff vom 21. August 2013 beteiligt gewesen zu sein.

    Ein absurd verzweifelter Angriff?

    Damit bekräftigen die beiden CHP-Abgeordneten eine Darstellung vom Angriff auf Ghouta, der die meisten westlichen Staaten bisher vehement widersprechen. Vor allem zwei Narrative existieren über die Vorgänge vom 21. August 2013: Die Mehrheit der westlichen Staaten (und der westlichen Medien) machten von Beginn an die syrische Armee und Regierung für den Angriff verantwortlich. Schon am 30. August legte das Weiße Haus einen umfangreichen Bericht aus Geheimdienstkarten und Protokollen abgehörter Gespräche vor, die den Angriff als "verzweifelten Versuch [der syrischen Armee], Rebellen aus verschiedenen Vororten östlich von Damaskus zurückzudrängen", darstellten.

    Die syrische Regierung, Russland und Iran machten hingegen oppositionelle Milizen für den Angriff verantwortlich und verwiesen auf die offensichtliche Absurdität eines solchen Angriffes: Nur wenige Kilometer entfernt befanden sich damals UN-Chemiewaffenkontrolleure, die eigentlich einen vorangegangenen Angriff untersuchen sollten. Deshalb und aufgrund der immer wieder geäußerten "Roten Linie" Obamas, hätte die syrische Regierung im Falle eines Angriffes fest damit rechnen müssen, von den USA militärisch zur Rechenschaft gezogen zu werden. Stattdessen, so Assad ein paar Tage nach dem Angriff, habe der Rebellenangriff, einen Vorwand für ein militärisches Eingreifen der USA liefern sollen.

    Ziel der türkischen Regierung sei der Sturz Assads gewesen

    Auch die beiden CHP-Abgeordneten Erdem und Şeker vertreten diese These. Das Ziel der türkischen Regierung sei "das Gleiche gewesen wie beim illegalen Transfer von Waffen an dieselbe Oppositionsgruppen: Bashar al-Assad stürzen", sagt Erdem gegenüber der Tageszeitung Zaman. Und Şeker macht Präsident Erdogan persönlich für den Angriff verantwortlich: "Der ehemalige Premierminister und der ehemalige Innenminister sollten zur Verantwortung gezogen werden", schließlich habe man "alle Details darüber, wie das Sarin-Gas in der Türkei beschafft und an die Terroristen geliefert wurde". Doch der Öffentlichkeit vorgelegt haben Erdem und Şeker bisher keinen ihrer Beweise.

    Dennoch passen ihre Vorwürfe zu bisherigen Veröffentlichungen über das, was am 21. August 2013 passierte. Nur auf einen Nenner konnten sich alle bisherigen Untersuchungen bisher einigen: Es war Sarin-Gas. Auch eine UN-Untersuchung bestätigte lediglich, was ohnehin offensichtlich war: Mit dem Kampfstoff bestückte Boden-Boden-Raketen seien zur fraglichen Zeit am fraglichen Ort eingeschlagen. Wer sie abschoss, sagten die Ermittler damals nicht.

    Sicherer war sich die US-Regierung. Eine Woche nach dem Angriff legte das Weiße Haus einen Berichtund eine Karte der Region vor, die belegen sollen, dass nur Regime-Einheiten den Anschlag begehen konnten. Nur diese hätten über die nötigen ballistischen Raketen in der notwendigen Entfernung zum Anschlagsort verfügt.

    Dieselben Karten haben sich Anfang dieses Jahres zwei Waffenexperten angesehen. Doch sie kommen zum gegenteiligen Ergebnis. In ihrem Bericht urteilten der ehemalige UN-Waffenkontrolleur Richard Lloyd und Professor Theodor Postol vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), die Reichweite der eingesetzten Rakete sei zu kurz gewesen, als dass sie aus den damals von der Syrischen Armee kontrollierten Gebieten hätten stammen können. Im Gegenteil: Lege man die Karte des Weißen Hauses zugrunde, hätten sich am 21. August 2013 alle möglichen Abschussorte in der Hand der Rebellen befunden.

    Auch ohne Chemiewaffen gehen die Giftgas-Angriffe weiter

    Auch der amerikanische Enthüllungsjournalist Seymor Hersh stützte diese These. Im Dezember 2013schrieb er über ein fünfseitiges Dokument des amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA, aus dem hervorgehe, was die US-Regierung immer abgestritten hat: Islamistische Milizen waren im August 2013 im Besitz von Sarin-Gas. Und die US-Regierung war darüber informiert. Wie Eren Erdem und Ali Şeker kam auch Hersh in seinem Text damals zu dem Schluss, die US-Regierung hätte einen Vorwand für ein militärisches Eingreifen gesucht.

    Bekanntermaßen kam es dazu nicht. Nach Vermittlungen Russlands drängte der US-Kongress schließlich seine eigene Regierung, auf einen Militärschlag zu verzichten. Die syrische Regierung willigte ein, ihre Chemiewaffenvorräte zerstören zu lassen.

    Obwohl die gemeinsame UN- und OPCW-Mission bereits im Juni 2014 die Zerstörung der letzten staatlichen Saringas-Bestände vermeldete, gingen die Angriffe weiter. Von mehr als 60 weiteren Chemiewaffen-Angriffen seit dem 21. August 2013 sprechen die Vereinten Nationen. Auch die verwackelten Bilder vom Beginn des Artikels stammen nicht aus Ghouta. Der Clip zeigt die die Folgen eines Saringas-Angriffs, der sich im März dieses Jahres rund 50 Kilometer südwestlich von Aleppo in Sarmin ereignete. Über den Schuldigen gab es dort keinen Zweifel mehr. Es war der IS. Im August beschloss der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2235 (2015), nach der eine gemeinsame UN- und OPCW-Untersuchung klären soll, wer für die Giftgasangriffe verantwortlich ist.

  • Pentagon: wir kämpfen im Irak


    Gibt lange bestehenden Vorwand der „Beratungs”-Operation auf


    Jason Ditz



    Nachdem es in öffentlichen Stellungnahmen monatelang über die Definition des Begriffs Kampf herumgeeiert hat, scheint das Pentagon jetzt formell den Vorwand aufgegeben zu haben, dass Bodentruppen im Irakkrieg eine rein „beratende“ Funktion ausübten, indem Colonel Steve Warren Reportern in einer Pressinformation erklärte: „wir stehen im Kampf.“


    Colonel Warren fuhr fort und sagte „natürlich ist es Kampf,” und „deswegen tragen wir alle Gewehre,“ eine freimütige Bewertung, die alle die anhaltenden Versuche Lügen straft, das, was dort vor sich ging, als etwas Geringeres hinzustellen, eine Bemühung, die erst am Montag eingestellt wurde.


    Das Weiße Haus selbst klaubt noch immer mit Wörtern herum und lehnt es ab, den Einsatz eindeutig als Kampf zu bezeichnen, obwohl das Pentagon das schon tut, mit der Begründung, dass das etwas „anderes“ ist als andere Kampfhandlungen im Irak in der Vergangenheit. Man versuchte es auch so hinzudrehen, als habe der in der vergangenen Woche getötete Soldat der Sondereinsatztruppen selbst die Entscheidung getroffen, im Rahmen eines „Beratungs“einsatzes zum Kampf überzugehen.


    Die große Frage in Zusammenhang mit dieser Erklärungsänderung ist allerdings, was das in Hinblick auf die Änderung der Politik in dem Land bedeutet, und wichtiger noch, was das für die Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Irak bedeutet, nachdem der Irak nie um Bodeneinsätze der Vereinigten Staaten von Amerika ersucht und bei entsprechender Gelegenheit eindeutig festgestellt hat, dass eine derartige Einmischung ganz und gar unwillkommen ist.


    Verteidigungsminister Ash Carter hatte in einer Aussage vor dem Senat auch den ISIS-Krieg als „Kampf“ beschrieben, obwohl er gleichermaßen ablehnte, irgendwelche Erklärungen dafür zu liefern, was diese neue Bezeichnung des Kriegs bedeuten sollte. Carter behauptete auch, dass es sich bei den Einsätzen der Vereinigten Staaten von Amerika in Syrien um „Kampf“ handelt, lieferte aber gleichermaßen keine Einzelheiten.

  • Die Propaganda-Offensive der EU wird das Misstrauen gegenüber den Medien stärken

    30.10.2015

    Gegen die "Desinformationspolitik" Russlands soll mit einer "strategischen Kommunikation" für die Politik und die Werte der EU geworben werden

    Unaufhörlich werfen westliche Politiker, Militärs und Medien den russischen Medien seit Beginn des Ukraine-Konflikts vor, Propaganda zu betreiben und die Menschen interessengeleitet zu informieren. Das ist sicherlich richtig, allerdings achten dieselben wenig darauf, dass in der Ukraine, auch unterstützt durch westliche Gelder, ebenfalls zu großen Teilen eine Propagandamaschine läuft (Ukraine hat ein neues Ministerium für Informationspolitik).

    Zudem stehen die Medien in Europa gleichzeitig unter offenbar wachsender Kritik, ebenfalls nicht objektiv oder neutral zu berichten. Erst gerade sagten 44 Prozent bei einer Umfrage, dass die Medien "von oben gesteuert" werden und "geschönte und unzutreffende Meldungen" bringen. Die Meinung scheint sich auszubreiten, dass es auch im "freien" Westen eine "gelenkte" Berichterstattung gibt (Forsa-Umfrage: 44 Prozent der Befragten sehen eine "Lügenpresse"). Das ist, das sollte beunruhigend sein, zumal die "gelenkten" russischen Medien den großen westlichen Medien eben auch Propaganda und Einseitigkeiten vorwerfen.

    Allerdings schüren EU und Nato den Verdacht weiter, wenn mit Geldern der EU und mit Unterstützung der Nato nun eine Gegenpropaganda-Offensive gestartet wird. So hat in Estland bereits der russischsprachige Kanal des öffentlich-rechtlichen Senders ERR den Betrieb aufgenommen. Ähnliches ist für Litauen und Lettland geplant (TV im Baltikum: auf Russisch, aber nicht aus Moskau). Die Deutsche Welle leistet Hilfe, womöglich auch direkt die Nato (Nato und Deutsche Welle sollen Medien gegen Moskau unterstützen). Die Nato hat in Riga ein "Exzellenzzentrum für Strategische Kommunikation" eingerichtet (NATO eröffnet "Kommunikationszentrum" in Riga).

    Durch eine Kleine Anfrage der Linkspartei wurde noch einmal deutlich, wie massiv die EU in die Gegenpropaganda einsteigt (dazu siehe auch: "Unabhängige Medien" und Medienvertreter im Dienste des "Strategischen Kommunikationsteams Ost" und Propaganda machen immer nur die anderen).

    Das Auswärtige Amt machte klar, dass ein als "Russland Taskforce" benanntes "Strategisches Kommunikationsteam Ost" die Ziele in der "östlichen Nachbarschaft" (Ukraine, Georgien, Republik Moldau, Belarus, Armenien, Aserbaidschan) und in Russland verfolgt: "eine wirksame Kommunikation von und Werben für EU-Politiken und —Werten in der östlichen Nachbarschaft, Stärkung des Medienumfelds insgesamt inklusive Unterstützung für unabhängige Medien und verbessertes öffentliches Bewusstsein von Desinformationsaktivitäten seitens Dritter und verbesserte EU-Reaktionsfähigkeit darauf". Dahinter stehen der "Aktionsplan für strategische Kommunikation" vom Juni 2015 gegen die "russischen Desinformationskampagnen" und der Aufbau einer EU EAST STRATCOM Task Force.

    Das Auswärtige Amt definiert Strategische Kommunikation, gemeinhin Propaganda im Dienste des Militärs und von den USA vor und während des Irak-Kriegs massiv betrieben, so:

    Strategische Kommunikation begleitet und vermittelt in erster Linie strategische Ziele der Bundesregierung, sie ist langfristig ausgerichtet, setzt sich mit partizipativen Prozessen auseinander (Stakeholder und Zielgruppen) und bildet den Rahmen für operative Kommunikationsthemen und -formate.

    Immerhin wird hier deutlich, dass es nicht um möglichst objektive Berichterstattung geht, sondern um eine interessengeleitete Darstellung. Es ist daher auch explizit von "Werben" die Rede.

    Die Propagandaoffensive der EU droht aber auch, das Vertrauen in die unabhängige Berichterstattung der nichtstaatlichen Medien noch weiter auszuhöhlen, wenn ausdrücklich "unabhängige und pluralistische Medien" gefördert werden sollen, die dann nicht mehr unabhängig sind. Es sollen "Kommunikationskampagnen" entwickelt werden, die dann womöglich auch über die "unabhängigen" Medien verbreitet werden. Auf die Frage, welche Kommunikationsprodukte denn entwickelt werden sollen, antwortet die Bundesregierung lieber mal nicht und erklärt lapidar: "Die Beantwortung der Frage, welche Kommunikationsprodukte notwendig und hilfreich sind, obliegt der EU EAST STRATCOM Task Force."

    Noch dazu sollen "Netzwerke u. a. mit Journalisten und Medienvertretern" aufgebaut werden, wie das auch ansonsten schon im transatlantischen Dienst geschieht. Das soll nun aber ausgebaut werden, was auch den Verdacht bzw. das Misstrauen verstärken wird, dass Journalisten mit dem Verbreiten von "strategischer Kommunikation" beschäftigt sind.

    Gerade hat stern-Chefredakteur Philipp Jessen einen Kommentar zu dem Umfrageergebnis geschrieben, dass 44 Prozent der Menschen meinen, Journalisten würden gesteuert: "Wir sind die Lügenpresse". Er setzte an den Schluss, was wohl als kokette Geste gedacht war: "P.S. Dieser Text wurde weder von der Nato noch von Sigmar Gabriel in Auftrag gegeben."

    Ob er das nach den Plänen der EU zur strategischen Kommunikation auch noch so geschrieben hätte? Die den Medien misstrauisch gegenüberstehenden Menschen könne man wider gewinnen "durch guten Journalismus, das Aufdecken von Missständen, wasserdichte Recherchen". Es kommen weitere gute Ratschläge:

    Wir müssen von Verteidigung auf Angriff schalten. Für unseren guten Ruf kämpfen. Auch laut werden, und wenn es Not tut: zurückbrüllen. Wir müssen uns nicht jeden hirnverbrannten Vorwurf gefallen lassen. Das sollten wir auch laut und deutlich artikulieren. Selbstkritischer sein. Natürlich machen wir Fehler. Diese müssen transparent gemacht werden. Und sofort sichtbar aufgearbeitet werden. Auch wenn es weh tut. Das schafft Vertrauen.

    Und dann setzt auf eine Strategie, die direkt vom "Strategischen Kommunikationsteam Ost" stammen könnte:

    Und durch das Aufzeigen der Alternative - ein Land ohne freie, pluralistische Presse. Ohne Artikel 5 im Grundgesetz. Vielleicht müssen wir dieses Schreckensszenario deutlicher machen. Ganz nah an uns heranlassen. Denn sollte es uns nicht gelingen, den Schrecken der Abwesenheit von gutem Journalismus in einer Gesellschaft aufzuzeigen, dann verlieren wir alle. Dann vielleicht sogar zu recht.

  • So lügt das ZDF: Bericht über Elsässer, Kopp & Co.
    05.11.2015

    So richtig "entlarven" wollte das ZDF Jürgen Elsässer, dessen Magazin "Compact" und den Kopp-Verlag in dem Beitrag"Verschwörungstheoretiker machen Kasse". Das geht bei den öffentlich-rechtlichen Medien natürlich nicht mit Fakten, sondern durch Manipulation. Jede einzelne Szene, jede Frage zielte nur in eine Richtung. - Doch der Schuss des Beitrags ging denn auch voll nach hinten los: Reklame für Compact durch eine Reportage, wie sie dämlicher nicht sein könnte.

    Die ZDF-Reportage gegen Elsässer & Co.: "Verschwörungstheoretiker machen Kasse" - eine bessere PR ist kaum vorstellbar. Die Reportage ein Flop und natürlich - wie bei öffentlich-rechtlichen GEZwangsfinanzierten Sendern üblich: reine Manipulation durch Weglassung von Fakten und gzieltes "Zurechtschneiden" von Aussagen - ohne dass der Zuschauer es merkt.

    Besonders perfide: Das ZDF benutzt den Tod des angspülten kleinen syrischen Jungen mit einem Zitat Elsässers, das durch gezielte Auslassungen in einem völlig anderem Licht erscheint.

    ........

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/57452-zdf-elsasser

  • Elias hat am 06.11.2015 - 08:45 folgendes geschrieben:

    Hmm, gefällt mir nicht.


    Zitat aus dem hagalil-Link von oben:


    Quote

    Die mmnews.de Redaktion vertritt beispielsweise konsequent eine Kritik am „Geldsystem“, die sich von den Auslassungen eines Silvio Gesells oder [.... ]


    Neben diesem strukturellen Antisemitismus wird auf den Film http://www.zeitgeistmovie.com verwiesen, der eine ebenso antisemitische Färbung aufweist und mit Verschwörungstheorien unterfüttert ist, die vor allem in neo-nazistischen Kreisen kursieren.

    Wenn wir in die Zeit des Hochmittelalters zurückblenden, wissen wir, dass es damals den Juden verboten war, Land zu besitzen oder einem Handwerk nachzugehen. Juden waren also weder Bauern noch Metzger, Schneider oder Schuster.
    Ihnen blieben Berufe offen wie Arzt, Musiker, Maler, Anwalt, Kaufmann oder Geldverleiher.


    Die Juden haben aus der Not eine Tugend gemacht und wurden als Kaufleute und Geldverleiher (später Banker) sehr erfolgreich.


    Entsprechend ist es auch heute noch so, dass das Bankensystem zu einem grossen Teil in jüdischer Hand ist.


    Was - notebene - zu interessanten Beobachtungen führt, denn während der Zeit des 2. Weltkrieges war das Schweizer Bankensystem zu 43% in jüdischer Hand. Exakt also jenes Bankensystem, das für das Waschen von Nazigold später zur Verantwortung gezogen wurde. Da haben also Juden das Raub-Gold der Nazis von Juden gewaschen ... eine durchaus Pikannte Situation. Aber das nur als Einschub.


    Wie auch immer: Aus der Kritik am Geldsystem eine Verschwörungstheorie zu machen und Kritikern am Geldsystem Antisemitismus zu unterstellen, scheint mir doch masslos übertrieben!


    Ich persönlich betreibe ja auch Kritik am Geldsystem. Und dennoch ist der "Götti" meiner Tochter ein Jude. Also das kann's ja wohl nicht sein.
    Die Schlussfolgerung: "Juden sind die massgeblichen Betreiber des Geld- und Banksystems, ergo ist jegliche Kritik am Geld- und Banksystem zwangsläufig eine Kritik an Juden und somit Antisemitismus" ist gleichermassen an den Haaren herbeigezogen wie falsch.


    Der konsequente Umkehrschluss würde lauten: "Wer gegen Banken-bailouts ist, wer das Bankensystem kritisiert, wer das Geldsystem hinterfragt ist zwangsläufig ein Nazi".


    Ich wollte das nur mal loswerden und soll keine Kritik an Dir, Elias, sein, dass Du das reingestellt hast.
    Ich weiss, dass Du es vermutlich ähnlich siehst. Dir geht schliesslich jegliche Religion gleichermassen am A...h vorbei wir mir auch.

  • Reagans geheime Krieger

    Hochkarätige Interviewpartner aus Militär und Geheimdienst geben Auskunft über ein bis heute umstrittenes und streng geheimes Kapitel des Kalten Krieges.


    http://webcache.googleusercont…&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=ch



    Da ZDF Lügenpresse ist, ist das Gegenteil wahr .....



    Die Wirtschaft war damals die Achillesverse der Russen und ist es heute wieder.


    Auch damals halfen die Saudis mit tiefen Ölpreisen

  • MarcusFabian hat am 07.11.2015 - 16:36 folgendes geschrieben:

    Quote
    Der konsequente Umkehrschluss würde lauten: "Wer gegen Banken-b ist, wer das Bankensystem kritisiert, wer das Geldsystem hinterfragt ist zwangsläufig ein Nazi".

    ich hoffe schwer, dass ich nie diesen Eindruck erweckt habe, dass ich diese Meinung vertrete.


    Man muss nicht alle Banken retten. Hat man bei der Spar- und Leihkasse Thun ja auch nicht gemacht.


    VW könnte zu einem weiteren Fall werden, wo der Staat irgendwie eingreifen muss. Weil zu viele Stellen und Zulieferer dahinter stecken.


    Die Vollgeld-Initiative ist zustande gekommen. Es wird spannend und es wird nicht nur theoretisch darüber diskutiert werden.


    Antworten zur Vollgeldinitiative
    http://www.fuw.ch/article/vollgeld/

  • “Die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Fakten wird wesentlich durch die Massenmedien vermittelt, die neben den Fakten in der Regel auch den gewünschten Interpretations­kontext und damit das ‚politische Weltbild‘ vermitteln.”

    Rainer Mausfeld

    Anschlag in Paris: Wie die Lügenmedien die Ursachen des Terrors aus der Welt zaubern

    Die Anschläge von Paris sind – und wer hätte anderes erwartet? – ein neues Paradebeispiel für vorsätzliche Desinformation und Verblödung der Bürger durch eine Lügenpresse, die mit aller Macht Fragen und Diskussionen über die Ursachen des Terrors unterdrücken und das Denken in eine politisch gewollte Richtung lenken will.

    So, wie in der Ukrainekrise Fehler westlicher Politik, Gewalt und militanter Putsch auf dem Maidan als Ursache für die darauf folgenden Ereignisse totgeschwiegen oder auf die Sündenböcke Janukowitsch oder Putin geschoben wurden, so, wie in der mit den Attentaten in Paris eng verwandten Flüchtlingskrise die Ursachen der Flucht dröhnend totgeschwiegen oder auf den Sündenbock Assad geschoben werden, so wird auch in bester propagandistischer Manier in der aktuellen “Berichterstattung” über die Anschläge von Paris die wahre Ursache des Terrors, die in westlichen Kriegen von Afghanistan über den Irak bis Syrien zu suchen ist, unter den Teppich gekehrt.

    In der gesamten Berichterstattung werden die Anschläge auf den IS reduziert. Die eigentliche Frage aber – wenn man tatsächlich die Ursachen des Terrors bekämpfen will – woher denn der IS eigentlich stammt, wird komplett aus dem Blickfeld genommen – gerade so, wie David Copperfield die Freiheitsstatue aus der Welt zauberte, indem er die Blicke der Menschen ins Leere lenkte.

    Im ZDF-spezial sind es die unsozialen Zustände in den französischen Banlieues, die den Humus für Extremismus bieten und junge Menschen in die Fänge des IS treiben. Woher der IS kommt? Fehlanzeige.

    In der tagesschau dürfen US-Präsident Obama oder auch der polnische EU-Ratspräsident Tusk die Anschläge scharf verurteilen und mit Konsequenzen drohen – beide Länder sind in Wahrheit uneheliche Väter des in einer Vergewaltigung des Irak gezeugten IS. Höhepunkt der totalen Verblödung in den Hauptnachrichten der ARD ist der Auftritt des Außenministers Saudi-Arabiens, der von “Verstößen gegen Ethik, Moral und Religion” schwadronieren darf.

    [Blocked Image: https://propagandaschau.files.wordpress.com/2015/11/ard_14112015_ts_sa_is.jpg?w=529]

    Bild anklicken, ARD-Mediathek!

    Am Ende ist es der vom Westen verteufelte Baschar al-Assad, dessen Land infolge der Irak-Invasion erst von irakischen Flüchtlingen und dann vom IS überschwemmt wurde, der die einzigen wahren Worte in diesem Abgrund aus Lügen und Heuchelei von sich gab.

    “Syrien Machthaber Assad aber beklagt eine – so wörtlich – fehlgeleitete Politik des Westens, die habe zur Expansion des Terrorismus beigetragen.”

    https://propagandaschau.wordpr…ors-aus-der-welt-zaubern/