Medien, Presse, Journalismus, "Lügenpresse"

  • saudis und bahrainis "unsere freunde"..


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  • Die Kritik an Zeitungen ist so alt wie das Medium selbst

    Seit mehr als 400 Jahren werfen Leser Journalisten vor, zu lügen. In der Frühphase der gedruckten Zeitung war Vorsicht geboten. Das wussten die Autoren selbst am besten.


    Gelogen haben Zeitungen schon immer.


    Diese Unterstellung ist weder sonderlich neu noch originell. Doch während der Vorwurf heute diskutabel ist, gab es im 17. Jahrhundert berechtigte Gründe, den Wahrheitsgehalt des geschriebenen und gedruckten Wortes zu bezweifeln. Das wussten die damaligen Journalisten selbst, und scheuten sich nicht, es zuzugeben – eine Entscheidung, die bis heute Folgen hat.


    So beginnt die Geschichte der gedruckten Zeitung in Europa mit einer Bitte um Nachsicht: Dass "bißweilen Errata und ungleichheiten" auftauchen, möge der "großgünstige Leser" bitte verzeihen, schrieb Johann Carolus, der Herausgeber des weltweit ersten gedruckten Zeitungsperiodikums, vor rund 400 Jahren. Der Straßburger Drucker verkaufte seit 1605 eine wöchentliche Ausgabe mit dem Titel Relation. Des Weiteren riet Carolus seinen Lesern, doch bitte "unbeschwert selbsten zu Corrigiren", wenn man eine Fehlmeldung als solche erkenne.


    Derart offensive Haltung zu fehlerhafter Berichterstattung war Anfang des 17. Jahrhunderts für viele Zeitungsmacher geboten. Zum einen waren die wenigsten Nachrichten redaktionell auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Weder verfügten die damaligen Zeitungsverleger über eigene Korrespondenten noch bestanden Möglichkeiten zur Überprüfung der Meldungen. Zum anderen bestand dazu überhaupt keine Zeit – schon damals sollten die Nachrichten so aktuell wie möglich sein. Die Zeitungsmacher druckten also nahezu jede verfügbare sowie eingekaufte Nachricht.

    Ein anfälliges System

    Über Boten- und Postsysteme kauften sie Informationen ein. Die kamen zumeist als handschriftliche Nachrichtenbriefe daher, von Absendern aus europäischen Handelsknotenpunkten, die wiederum auch nur per Post oder Boten einkommende Nachrichten aus anderen Regionen halb professionell sammelten und dann weiterverkauften. Ein anfälliges System.


    Es konnten kleine Truppenverbände durch einen Zahlendreher zu großen Armeen mutieren – die schwedische Armee erschien so beizeiten im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) "auff einige 1000 vergrössert", wie zeitgenössische Journalisten später verwundert feststellten. Osmanische Sultane trugen in europäischen Zeitungen häufig zunächst den Korrespondenzort der Nachricht als Namen, und fern gelegene Städte wurden oftmals erst richtig geschrieben, wenn sie belagert wurden und sich mediale Aufmerksamkeit auf sie richtete.


    Gebunden an den Rhythmus der Post sammelten Carolus und Kollegen so lange "neue" brauchbare Nachrichten, bis ihre eigene Zeitung gefüllt war oder der Redaktionsschluss nahte. Oftmals sammelten sie bis zum Morgen des Erscheinungstages Meldungen zusammen. Wie viele seiner Kollegen war sich Carolus sicher, dass die Hauptursache von Fehlern darin liege, dass jede Zeitungsausgabe hauptsächlich "bey der Nacht vor Redaktionsschluss eylend gefertigt werden muß". Dagegen ließ sich jedoch nichts unternehmen, nur ehrlich darauf hinweisen.


    http://www.zeit.de/wissen/gesc…n-presse-zeitungen-kritik

  • aus nem interview..



    Weil der generelle Lebensstandard in der Schweiz relativ hoch ist, nehmen wir die wachsende soziale Ungleichheit gar nicht richtig wahr?



    Genau. Aber da gibt es noch ein anderes Problem. Die kleine Minderheit mit viel Reichtum und Macht tut auch viel dafür, dass sich in unseren Köpfen falsche Bilder halten. An Vorträgen frage ich das Publikum immer wieder, ob in der Schweiz mehr Menschen unter 20 Jahren oder mehr Menschen über 65 leben. Fast alle sind jeweils sicher, dass die Alten in der Mehrheit sind. Tatsächlich aber leben hier mehr unter 20jährige. Die wenigsten wissen, dass die Sozialausgaben zwar steigen, aber seit 2004 im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt abnehmen. Falsche Bilder sind hartnäckig, weil sie endlos wiederholt werden. In allen Medien, auf allen Kanälen. Die falschen Vorstellungen von der eigenen Gesellschaft dienen offenbar Interessen.


    http://www.workzeitung.ch/tiki…rticle.php?articleId=1321

  • Beruhigend ausnahmsweise, dass der Kerl in Deutschland vor Gericht steht. Da besteht ja Hoffnung auf sinnige Bestrafung.


    Bei uns wäre das vermutlich nach Unterbringung im Luxuszimmer einer Psycho-Klinik das regelmässige Therapie-Stündli beim Doktor, Resozialisierung oder so.

    Gruss vom Eptinger

  • Landesverrat? Nein, "netzpolitik.org" schützt die Demokratie

    Verfassungsschutzpräsident Maaßen zeigt Journalisten an. Doch deren Arbeit ist wichtig – weil die deutschen Geheimdienste vom Staat nicht ausreichend kontrolliert werden.


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    Demokratie und Geheimnis widersprechen sich

    Alle diese Fälle zeigen, dass Deutschland eine Frage neu verhandeln muss: Wie können Nachrichtendienste in unserer demokratischen Gesellschaft verankert werden?


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    http://www.zeit.de/digital/201…-geheimdienste-kontrollen

  • Reaktionen auf ARD-Recherchen zu Doping "Alarmierende Vorwürfe"

    Dem Leichathletik-Weltverband wird vorgeworfen, eine große Zahl von Athleten mit dopingverdächtigen Blutwerten nicht sanktioniert zu haben. Das haben ARD-Recherchen ergeben. Die Welt-Anti-Doping-Agentur prüft nun die "alarmierenden Vorwürfe". Auch der Deutsche Leichtathletik-Verband fordert Aufklärung.


    http://www.tagesschau.de/sport…tathletik-doping-103.html



    Der chinesische Sportminister Do Ping meint lapidar: Lügenpresse *mosking*

  • Russland-Fesseln für Axel Springer «nicht akzeptabel»

    Als Reaktion auf ein restriktives Mediengesetz gibt Axel Springer sein Russland-Geschäft auf. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass auch die Schweizer Edipresse die Reissleine zieht.

    Der Berliner Verlagskonzern Axel Springer zieht die Konsequenz aus den verschärften Mediengesetzen in Russland und bläst zum Rückzug aus dem Land. Das Russland-Geschäft werde an den russischen Verleger Alexander Fedotov verkauft, teilte der Medienriese mit. Die Gesetze begrenzen den Anteil ausländischer Investoren an meinungsbildenden Publikationen laut Springer auf 20 Prozent.


    Das sei für den deutschen Konzern «nicht akzeptabel», erklärte Springer-Auslandschef Ralph Büchi. «Als wir in den russischen Markt eingetreten sind, haben wir an die weitere ökonomische Entwicklung und Liberalisierung des Landes geglaubt.»


    Zu Axel Springer gehören unter anderem in der Schweiz auch die «Handelszeitung» und «BILANZ».

    Seit 2004 in Russland aktiv

    Springer ist seit 2004 in Russland aktiv und verlegt dort bisher unter anderem die Zeitschriften «Forbes», «OK!» und «Geo». Vorstandschef Matthias Döpfner hatte im November betont, dass Russland für Springer wirtschaftlich unbedeutend sei und dass man wegen der neuen Mediengesetze das weitere Vorgehen prüfe. Fedotovs Verlagshaus Artcom Media verlegt in Russland Mode-, Architektur- und Design-Magazine sowie Publikationen über Golf.


    Neben Axel Springer hat auch das Schweizer Verlagshaus Edipresse seine Aktivitäten in Moskau beendet. Die Schweizer aus Lausanne waren seit 2003 in Russland aktiv.


    (reuters/chb/dbe)


    http://www.handelszeitung.ch/u…r-nicht-akzeptabel-863484

  • Ihr zwei habt euch gefunden, braucht euch wie das Jin das Jang. Ich lese eure Befehdungen meistens nebenher. Ihr solltet euch mal privat treffen, statt hier das Forum vollzumüllen.


    Lernen kann man von euch nichts, ausser wie man sich nicht verhalten sollte. Reine Zeitvergeudung! Deshalb höre ich jetzt auch auf.

  • Bei 12:15'376 kannst Du mich tatsächlich nur nebenher lesen.


    Da von Jin & Jang zu sprechen ist eine Frechheit ;)


    Gleichzeitig weiss ich aber, wen Du mit vollmüllen meinst.



    Gruss

  • Domtom01 hat am 18.09.2015 - 22:49 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ihr solltet euch mal privat treffen, statt hier das Forum vollzumüllen.

    Hmm, als Arbeitsbeschaffungsmassnahme für die Medizin- oder Bestattungs-Industrie? :P

  • Aktuelles Interview mit dem syrischen Präsidenten Assad

    Syriens Präsident Assad äußert sich insbesondere auch zum Thema Flüchtlinge. Ein sehr interessantes Interview, das im westlichen Mainstream natürlich unterschlagen wurde. Hauptvorwurf: Weil der Westen Terroristen unterstützt, ist die Flüchtlingskrise erst entstanden.

    Assad ruft zum gemeinsamen Kampf gegen den internationalen Terrorismus auf. Das Bündnis mit den Kurden hob er positiv hervor.

    Das Wichtigste sei den Bürgerkrieg zu beenden und den IS gemeinsam zu bekämpfen. Erst danach ist eine politische Entwicklung überhaupt erst möglich . Die Macht habe er mit großen Teilen der Opposition bereits freiwillig geteilt.

    Auch sprach al-Assad über westliche Propaganda, die Flüchtlingskrise und Wege, wie man Frieden in sein vom Krieg gezeichnetes Land bringen kann.

    Das Interview gewährt tiefe Einblicke in diesen Konflikt, die hier weitgehend unbekannt sind.


    Interessanter Weise betrachtet er den Krieg der USA gegen den Irak im Jahre 2001 als den Beginn des syrischen Bürgerkrieges, der eine Folge dieser imperialistischen Aggression und Invasion der USA in die arabische Welt sei und zur Gründung des IS führte, die US Besatzer ab 2006 im Irak gewähren liessen.


    http://internetz-zeitung.eu/co…-gewalt-export-geschaffen