Deflation oder Inflation?

  • Deflation..........aber nur bei den Löhnen.


    Die Lebenshaltungskosten steigen permanent. Der KPI der Schweiz ist ein Witz, misst er doch völlig falsch und dann noch das Falsche. Permanent entstehen neue, kreative Preise in Form von Gebühren und Steuern, die in keinem Index je auftauchen. Von den Sozialversicherungen zum SBB-Billet bis hin zu den Energiekosten ist alles nicht nur gestiegen sondern teilweise explodiert (Benzin/Diesel; Mieten etc. etc.).


    Wer sich heute gut fühlt, weil er wenig Hypozinsen zahlt, wird sich schlecht fühlen, wen er erkennt, dass das Geld für Amortisationen fehlt und die Schulden hoch bleiben.


    Wie ein Damoklesschwert werden die Schulden über seinem Kopfe hängen,


    und wenn die Zinsen dann steigen,


    sehr schnell die Lust zum Frust sich tut neigen.


    Have a nice day anyway



    Fine-Tuner

  • Fine-Tuner hat am 09.10.2012 - 12:29 folgendes geschrieben:

    Quote
    Wer sich heute gut fühlt, weil er wenig Hypozinsen zahlt, wird sich schlecht fühlen, wen er erkennt, dass das Geld für Amortisationen fehlt und die Schulden hoch bleiben.

    Wie ein Damoklesschwert werden die Schulden über seinem Kopfe hängen, und wenn die Zinsen dann steigen, sehr schnell die Lust zum Frust sich tut neigen.


    Have a nice day anyway

    Sorge dich nicht um unsere Hypotheken.


    Teuerung ist individuell


    Ich persönlich lebe so günstig wie noch nie in meinem Leben. Das gesparte Geld legt man für die Amortisation zur Seite. Mir kann nichts mehr passieren. Ich werde mich auch in Zukunft gut fühlen, egal wie hoch die Hypozinsen sind. Und ich bin da nicht der einzige. Alle in meinem Bekanntenkreis machen das gleiche.


    Und diejenigen, bei den es halt nicht ganz so gut läuft, sichern sich mit einer langen Laufzeit zu unschlagbaren tiefen Zinsen ab.


    Wer jetzt noch am jammern ist, hat vieles falsch gemacht



    Fine-Tuner hat am 09.10.2012 - 12:29 folgendes geschrieben:

    Quote

    Permanent entstehen neue, kreative Preise in Form von Gebühren und Steuern, die in keinem Index je auftauchen. Von den Sozialversicherungen zum SBB-Billet bis hin zu den Energiekosten ist alles nicht nur gestiegen sondern teilweise explodiert (Benzin/Diesel; Mieten etc. etc.).

    Beim Benzin liegt es an dir: zahle nicht den vollen Preis, fahre weniger und tu was für deine Gesundheit: benütze ein Fahrrad, e-Bike oder gehe zu Fuss, kauf dir einen Wagen mit günstigerem Spritverbrauch, schau dich nach der günstigsten Versicherung um, Wenigfahrer profitieren von zusätzlichen Vergünstigungen, Verkauf dein Auto und benütze Mobility, etc. etc.


    Bei der Miete liegt es wieder an dir: akzeptiere nicht jede Mieterhöhung.


    Neue ?? kreative Preise in Form von Gebühren und Steuern: Selber Schuld, wenn du alles kreative bezahlst. Was immer das auch ist. Ich bin bei den Steuerabzügen kreativ.


    Sozialversicherungen: Man bekommt eine CO-2 Rückvergütung. AHV und IV sind wie die MwSt befristet minmal erhöht.

    Prämienverbilligung siehe http://www.jgk.be.ch/jgk/de/in…praemienverbilligung.html



    Ich versteh einfach nicht, was man hier im Börsenforum treibt, wenn trotz genialem Anlageentscheid keine Lebensfreude entsteht. Geld macht nicht glücklicht, aber es sollte beruhigen. Scheint aber bei einigen nicht der Fall zu sein.

  • weico hat am 10.10.2012 - 18:42 folgendes geschrieben:

    Hast Du Dir auch die Umfrage angeschaut?


    [Blocked Image: http://img528.imageshack.us/img528/3203/snagprogram0581.png]


    Wenn wir mal rechnen: 6% ("Alles wird billiger") von 2256 Teilnehmern = 135.


    Ich wusste gar nicht, dass Elias und Du so viele Kumpels habt :D

  • MarcusFabian hat am 10.10.2012 - 19:20 folgendes geschrieben:

    Quote

    Wenn wir mal rechnen:

    Wer als Selbständiger nicht in 3a einzahlt und deswegen viel zu viel Steuern zahlt, kann nicht rechnen.


    Keiner bestreitet, dass gewisse Produkte teurer werden. Schon beim Benzinpreis scheitern die meisten. Sie zahlen unnötig zu viel und sind unfähig, den Verbrauch zu senken. Auch beim Strom hat man den Verbrauch selber in der Hand. Sie jammern über die Krankenkasse, aber sie wechseln nicht zur günstigsten. Sie haben zu viele und zu teuere Versicherungen.


    Beim Wohnen ist es halt so eine Sache. Wer Eigentum besitzt, der spart zur Zeit schnell mal einen 5-stelligen Betrag pro Jahr.


    Ich gehe mal davon aus, dass diejenigen am meisten leiden, diejenigen sind, welche auf ein gelbes Metall gesetzt haben.


    Anleger sollten Gold-Anteil im Depot verdoppeln

    http://www.cash.ch/news/alle/a…ot_verdoppeln-1224616-448


    Dann verdoppelt mal. Das ist hart für diejenigen, die schon alles Klopapier geopfert haben. Sie können nicht mehr verdoppeln. Degussa und Pro Aurum wird es jedenfalls freuen.


    Einen Vorteil hat das: Wenn man die letzte Kohle hergibt, kann man von den immer teuerer werdenden Dingen nichts mehr kaufen und leidet dann weniger.

  • Elias hat am 10.10.2012 - 20:38 folgendes geschrieben:

    Quote

    Beim Wohnen ist es halt so eine Sache. Wer Eigentum besitzt, der spart zur Zeit schnell mal einen 5-stelligen Betrag pro Jahr.


    Ich gehe mal davon aus, dass diejenigen am meisten leiden, diejenigen sind, welche auf ein gelbes Metall gesetzt haben.

    Richtig!


    Es herrschen für Immobilen-Eigentümer ,noch sehr lange, richtig "goldene Zeiten" ......!



    http://www.comparis.ch/compari…ten-hypothekarnehmer.aspx


    http://www.snb.ch/ext/stats/bankench/pdf/defr/Stat10.pdf



    weico

  • Wenn fallende Preise wehtunWenn fallende Preise wehtun

    Zwölf Monate in Serie mit Minusteuerung: Das gab es seit den Fünfzigerjahren nicht mehr und freut die Konsumenten. Doch sinkende Preise können auch gefährlich werden.


    Seit Oktober 2011 weist die Jahresteuerungsrate in der Schweiz stets ein Minus auf: Das Preisniveau war Monat für Monat tiefer als ein Jahr zuvor. Im Schnitt des ganzen Jahres wird mit einem Rückgang des Preisniveaus um 0,6 Prozent gerechnet.


    Um eine ähnlich lange Phase sinkender Preise zu finden, muss man in den Statistiken 58 Jahre zurückblättern. Im April 1954 ging eine 15 Monate lange Phase mit negativer Teuerung zu Ende.


    Konsumenten warten auf noch tiefere Preise


    Eine solche Phase kann aus drei Gründen gefährlich werden: Erstens werden Anschaffungen und Investitionen in Erwartung noch günstigerer Konditionen aufgeschoben. Das bringt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ins Stocken.


    Zweitens verschärfen sinkende Preise die Lage der Schuldner, weil die reale Last ihrer Schulden steigt. Auch dies fördert die Abwärtsspirale. Über die Liquidation von Immobilien und anderen Vermögenswerten zur Rückzahlung von Schulden, über zusätzlich fallende Preise dieser Vermögenswerte, sinkende Gewinne der Unternehmen und Entlassungen.


    Kampf gegen Inflation einfacher


    Und drittens ist das Stoppen der Deflation schwieriger als der Kampf gegen die Inflation. «Mit hohen Zinssätzen lässt sich jeder Inflation das Genick brechen. Gegen unten hingegen stossen die Zinssätze bei null an eine Grenze», sagte der frühere Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand einmal.


    Als abschreckendes Beispiel gelten die 1930er-Jahre, als die Deflation in die Grosse Depression mündete. In der Schweiz sank das Preisniveau zwischen 1929 und 1935 um 36 Prozent. Die Industrieproduktion brach innerhalb von drei Jahren um 21 Prozent ein, und die Arbeitslosenquote stieg von 0,4 Prozent im Jahre 1929 bis Anfang 1936 auf bis zu 20 Prozent.


    Noch läuft der Konsum rund


    Noch deutet in der Schweiz nichts auf eine solche Abwärtsspirale hin. Der private Konsum ist im Gegenteil nach wie vor eine Konjunkturstütze. Und der von der Nationalbank verteidigte Euro-Mindestkurs hat stärkere Einbrüche im Export und im Tourismus bisher verhindert.


    Sollte die Deflationsgefahr steigen, behalten sich die Währungshüter weitere Massnahmen vor. Das hiesse dann wohl Negativzinsen und andere Vorkehrungen gegen den Zufluss von Geldern aus dem Ausland. http://www.20min.ch/finance/ne…de-Preise-wehtun-11142468



    Alle werden das selbe haben, sonst wandern die Güter von A nach B bis die Preise gleich sind. :mosking:

  • Bugatti hat am 12.10.2012 - 14:01 folgendes geschrieben:

    Quote

    Meinste mich, Du Schlawiner? ;)


    Aktien sind kein Klopapier sondern Sachwerte.
    Oblis schon eher, weil sie keine Sachwerte darstellen.
    Immos sind auch Sachwerte. Spricht nix dagegen, sofern man sie sich auch während der kommenden Krise noch leisten kann.

  • MarcusFabian hat am 12.10.2012 - 20:24 folgendes geschrieben:

    Quote

    Bugatti hat am 12.10.2012 - 14:01 folgendes geschrieben:

    Meinste mich, Du Schlawiner? smiley


    Aktien sind kein Klopapier sondern Sachwerte.
    Oblis schon eher, weil sie keine Sachwerte darstellen.
    Immos sind auch Sachwerte. Spricht nix dagegen, sofern man sie sich auch während der kommenden Krise noch leisten kann.

    Soll ich dir deine Postings raussuchen, wo du dich zu Aktien schon öfters ganz anders geäussert hast? Wertlos können sie werden, ganz im Gegensatz zu Gold...........


    Bei den Obligationen ist entscheiden, wer der Emittent ist. Bei der Eidgenossenschaft sieht es anders aus, wie bei einer Firma.


    Bei der Immobilie kommt es auf die Verschuldung an. Seit 2008 dürft es für viele leichter geworden sein, ein dickes Polster zu äuffnen.


    Kommende Krisen: Schau ma mal, wer sie besser übersteht. Der Mieter oder der Eigenheimbesitzer. Einer hier im Forum jammert jetzt schon über die hohen Mieten. Wie wird es erst werden, wenn noch mehr Krisen kommen?

  • Elias hat am 12.10.2012 - 20:36 folgendes geschrieben:

    Quote
    Soll ich dir deine Postings raussuchen, wo du dich zu Aktien schon öfters ganz anders geäussert hast? Wertlos können sie werden, ganz im Gegensatz zu Gold...........

    Brauchst Du nicht. Ich glaube es Dir auch so. ;)
    Stimmt ja auch: Aktien können wertlos werden, wenn die Firma konkurs geht. In Angesicht einer kommenden Krise stellt sich somit die Frage, welche Firmen (Aktien) überleben werden. Und auch bei den Überlebenden: Wie gross ist der Taucher.


    Bei Oblis: Egal ob Firma oder Staat: Oblis haben im Moment eine historisch niedrige Rendite. Die Chance, dass die Zinsen steigen ist grösser als dass sie fallen. Deshalb würde ich keine Oblis kaufen.
    Ok, es gibt da noch die TIPS ("inflationsgeschützte" Oblis). Aber die sind im Krisenfall in etwa so sinnvoll wie eine Abtreibungsklinik mit 9Mt. Wartezeit ;)

  • MarcusFabian hat am 12.10.2012 - 20:42 folgendes geschrieben:

    Quote
    Bei Oblis: Egal ob Firma oder Staat: Oblis haben :roll: im Moment eine historisch niedrige Rendite. Die Chance, dass die Zinsen steigen ist grösser als dass sie fallen. Deshalb würde ich keine Oblis kaufen

    Ja die Renditen der Oblis sind tief, wie die Zinsen allgemein auch.


    Swissquote bietet immer noch unerhörte Hypotheken an http://www.swissquote.ch/sqw-s…gage/MortgageRates.action


    Aber auch die Migrosbank hat tiefe Sätze. http://www.migrosbank.ch/de/Pr…potheken/Festhypothek.htm



    Ich frage mich, warum die so gutmütig sind und selbst für 10-jährige so lächerliche Zinsen verlangen. Es scheint, wie wenn sie nicht mit höheren Zinsen rechnen.


    Mein Ziel ist es, in den nächsten 3 Jahren zu Swissquote-Hypotheken zu wechseln

  • Chinas Inflationsrate sinkt auf Zweijahrestief

    Die Teuerung in China ist erstmals seit zwei Jahren unter die Marke von zwei Prozent gefallen. Analysten erwarten jedoch eine weitere Abschwächung des Wirtschaftswachstums. http://www.tagesanzeiger.ch/wi…jahrestief/story/23802883


    Das ist der Hyperinfla-Blues ....

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    :music:


    I steh in der Költ´n und woat auf a Taxi, oba es kummt net.
    (Kummt net, kummt net)
    I woat auf des Brummen von am Mercedes Diesel, oba es brummt net
    (Brummt net, brummt net)

  • Inflationsrate in Neuseeland fällt auf 13-Jahres-Tief

    Die Inflation in Neuseeland ist so niedrig wie seit 13 Jahren nicht mehr. Das liegt vor allem an den fallenden Preisen für Fahrzeuge, Inlandsflüge und Kraftstoffen.


    Im dritten Quartal lagen die Verbraucherpreise im Schnitt um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, teilte das Statistikamt am Dienstag in Wellington mit. Das ist der niedrigste Wert seit Ende 1999. Dafür sorgten vor allem fallende Preise für Fahrzeuge, Inlandsflüge und Kraftstoffe.


    Damit liegt die Teuerungsrate unter dem von der Zentralbank angestrebten Niveau von 1,0 bis 3,0 Prozent. Das gibt ihr Zeit, ihren Leitzins noch länger auf dem Rekordtief von 2,5 Prozent zu belassen, um die Konjunktur anzuschieben. Das Wirtschaftswachstum hatte sich im zweiten Quartal auf 0,6 Prozent nahezu halbiert. http://www.cash.ch/news/topnew…_13jahrestief-1226583-771



    Es werden nicht alle das gleiche haben. Gleichzeitig gibt es hohe Teuerung im Iran und Venezuela. Die Waren fliessen nicht von A nach B, bis die Preise gleich sind.

  • ungleichheit

    Wer in Haiti, wie fast alle Einwohner des Inselstaates, gegen die Armut kämpft, kommt gar nicht auf die Idee, sich in einer besonders bedauernswerten Lage zu sehen. Wer aber in Südkorea und der Schweiz von Nachbarn umgeben ist, die Karriere machen, eine glückliche Familie und ein unbeschwertes Leben haben, nimmt sein eigenes Unglück verstärkt wahr und wird umso tiefer in die Depression getrieben. Dann trösten auch keine Statistiken, die besagen, dass es einem armen Schweizer immer noch einige Male besser geht als einem wohlhabenden Haitianer.


    http://www.pm-magazin.de/r/gut…dern-so-viele-menschen-um

  • «Das Fed wagt ein gigantisches Experiment»

    Quote

    Was könnte einen solchen Ausbruch ­auslösen?



    Besonders gefährlich ist die Situation am Markt für US-Staatsanleihen. Um eine mächtige Teuerungswelle loszutreten, reicht es bereits, wenn Investoren eines Tages Amerikas Schulden als nicht mehr tragbar erachten und aufhören, auslaufende Schatzpapiere durch den Kauf von neuen zu ersetzen. :roll: Sie investieren ihr Geld dann beispielsweise lieber in Arbeit oder in einen anderen Produktionsfaktor, was die Inflation anheizen wird. Die Schlüsselfrage ist, wie das Fed in diesem Fall reagieren wird. Kann es wirklich die Schrauben anziehen und die Zinsen erhöhen, wenn sich die Lage am Bondmarkt verdüstert und die Regierung zusehends in Finanzierungsschwierigkeiten gerät? http://www.fuw.ch/article/das-…-gigantisches-experiment/


    Das wäre ja mal was. In Arbeit investieren.


    Oder in einen anderen Produktionsfaktor, was auch immer das sein soll :bored:


    Und dann entsteht Inflation (oder Teuerung?), weil das Geld nach M3 kommt und die Arbeitslosenrate zurück geht und in der Folge der Staatshaushalt entlastet wird, mehr Steuern eingenommen werden und Schulden abgebaut werden können.


    Dadurch würden Staatsanleihen wieder interessant, weil die Schulden wieder als tragbar erachtet werden und die Teuerung sinkt.

  • «Besser Wald als Gold gegen Inflation»

    Quote

    Die Teuerung werde unweigerlich anziehen, wenn das geschaffene Geld der Notenbanken effektiv in die Realwirtschaft fliesst.



    Bis anhin werde das Geld aber weiterhin für die Rekapitalisierung der Banken benötigt. Einen Zeitpunkt auszumachen, wann die Teuerung anziehen werde, sei schwierig, sagt Gonseth. http://www.cash.ch/news/topnew…gen_inflation-1236126-771

    Wenn....


    Und dann muss man noch zwischen M2 und M3 unterscheiden. Es hat schon jetzt viel Cash auf den Sparkonten (M2). Warum soll die Masse dannzumal in Kaufrausch geraten? Man könnte jetzt schon konsumieren. Bei uns ist der Markt gesättigt.

  • Elias hat am 09.11.2012 - 12:24 folgendes geschrieben:

    Quote

    Warum soll die Masse dannzumal in Kaufrausch geraten? Man könnte jetzt schon konsumieren. Bei uns ist der Markt gesättigt.

    ..wie der Detailhandel gut aufzeigt.


    "Detailhandel wirft sich in riskante Rabattschlacht

    Der Heimmarkt ist gesättigt, die Konkurrenz im Ausland brutal: Mit enormen Preisnachlässen versuchen die Händler, ihre Umsätze zu halten. Was den Konsumenten freut, ist für die Branche gefährlich."


    http://www.20min.ch/finance/ne…e-Rabattschlacht-24207647



    P.S: Beim "grossen Nachbarn" gibt's ebenfalls laufend Preissenkungen:


    http://www.aldi-sued.de/de/htm…22kw3912_preissenkung.htm



    weico

  • Wann kommt endlich die Hyperinflation zu Stande??


    Die Zentralbanken drücken das Flutgeld und geben es an die Banken, die horten es aber um ihre Verluste bei den Derivaten auszugleichen und geben es nicht an den privaten bzw. unternehmerischen Kreditabnehmer weiter.


    Nun wird in den USA heiss diskutiert um die 16.5 Billionen (!!) USD Schuldendecke zu erhöhen, die Republikaner setzen sich aber vehement dagegen!


    Es muss denen doch klar sein, dass Sie die Schuldendecke unlimitiert erhöhen zu mussen damit die Zentralbanken die Märkte und Banken überschwemmen können um endlich eine spürbare Inflation oder sogar Hyperinflation bewirken zu können und somit ihre Schulden zu senken ???

    Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

  • revinco hat am 30.12.2012 - 18:05 folgendes geschrieben:

    Quote

    Es muss denen doch klar sein, dass Sie die Schuldendecke unlimitiert erhöhen zu mussen damit die Zentralbanken die Märkte und Banken überschwemmen können um endlich eine spürbare Inflation oder sogar Hyperinflation bewirken zu können und somit ihre Schulden zu senken ???

    Na ja, eine Inflation senkt die Schulden nicht. Sie verringert zwar den Wert der Altschulden real, erhöht aber die Gesamtschulden nominal und somit werden auch real die Gesamtschulden erhöht.


    Aus Sicht des Staates lautet der Wunsch entsprechend, Unternehmen und Private mögen sich höher verschulden, damit es der Staat nicht mehr tun muss, die Staatsschulden konstant bleiben können und sich dadurch die Staatsschulden dank Inflation real verringern. Auf das ganze Land bezogen bringt allerdings auch das nichts, denn Schulden müssen verzinst werden, was den Unternehmen und Konsumenten Kaufkraft entzieht und somit auch die Steuereinnahmen schmälert.


    Es ist also ein Regelsystem. In der Vergangenheit hat es noch nie nachhaltig funktioniert, sich mit neuen Schulden aus den alten Schulden zu drucken. Es ist lediglich ein Spiel auf Zeit.


    Um so erstaunlicher, dass es viele Leute gibt, die Neuverschuldung als Lösung betrachten. Damit meine ich Politiker in den USA wie auch in Europa, GB und Japan.


    Das liegt wohl daran, dass Politiker immer nur einen Zeithorizont von maximal 4 Jahren - bis zur nächsten Wahl - vor Augen haben und entsprechend das Spiel auf Zeit für wichtiger erachten als echte, schmerzhafte aber dauerhafte Reformen.