• Aber Alpenland!

    Mit dem musste man leider rechnen. Es ist ein völlig politischer Entscheid. Deutschland zahlte man für das selbe Vergehen bloss 300 Millionen Euro, obwohl das Anlagevolumen beträchtlich höher war. Die Schweizer Gans ist dank unseren politischen Weicheiern in Bern beliebig erpressbar und leicht auszunehmen.


    Das gleiche wird uns auch mit dem Rahmenabkommen blühen!


    Frankreich ist marode, überreguliert und kaum reformierbar.


    Tut mir leid für dich! Banken sind für mich zur Zeit ein No Go; wobei ich noch vor wenigen Jahren bis zu einem Drittel des Depots in UBS investiert hatte.

  • Der Chefjurist der UBS M. Diethelm-"wir sind uns keiner Untat bewusst"! Was für ein weltfremder Weichbecher dieser Typ! Arroganz regiert noch immer in der Teppichetage!


    Blutet! Nur schade tut's Ermotti mit seinen zig Millionen Shares nicht mehr weh! Die Zeche bezahlt das einfache Volk u.a. mit seinem in UBS angelegtem Rentenvermögen!


    Um's mit alpenlands Worten zu sagen: Sche... Bank diese UBS!

  • Demut und Einsicht fehlt nicht nur Ermotti und Weber, sondern auch anderen Kommentatoren hier!


    Es ist der fatalen Fehleinschätzung der Realitat Ermottis und Webers geschuldet, dass die Strafe so hoch ausfällt! Unsere Sche... Schweizer Banken haben unseren Ruf in der Welt runiert! Und wir-das Schweizer Volk bezahlen dafür!


    Hochmut und Arroganz, statt Einsicht, Reue und Demut! Sich lieber zu streiten als zu kooperieren und dafür gabs nun wieder eine saftige Quittung! Gut so und noch viel besser, dass sich die Politik nicht in diese Niederungen herab begeben hat. Skandalös genug dies von den Steuern abzusetzen und so uns alle zu Mitgefangenen zu machen!


    PFUI UBS, PFUI WEBER UND ERMOTTI! SHAME ON YOU!

  • Busse wird ja unter dem Strich nicht durch die UBS bezahlt

    Mich verwundert, dass alle Medien schreiben und erzählen, dass die UBS 4.5 Mia Busse und Schadenersatz bezahlen muss.


    Soweit ich weiss, kann die UBS diese Zahlung voll und ganz mit den Steuern verrechnen.
    Die 'Gelackmeierten' sind also primär Stadt und Kanton Zürich, sowie einmal mehr die Schweiz.

  • UBS-Investoren fürchten neue Rückstellungen


    Die Aktie der UBS steht auch einen Tag nach dem Frankreich-Urteil unter Druck. Anleger fürchten sich vor neuen Rückstellungen. Die UBS sollte hier schnell Klarheit schaffen.


    21.02.2019 11:30


    Von Marc Forster


    Das Gerichtsurteil aus Paris schickte die UBS-Aktie am Mittwoch fast 3 Prozent nach unten. Am Donnerstag sinkt der Wert des Titels noch einmal um über 2 Prozent. Das Frankreich-Urteil hat die UBS-Kursgewinne seit Anfang Jahr nun wieder zunichte gemacht. Der Titel ist so viel wert wie Anfang Jahr.


    Die UBS soll Frankreich 4,5 Milliarden Euro Strafe und Schadenersatz zahlen. Die grösste Schweizer Bank kassiert damit die höchste je in Frankreich wegen Steuervergehen ausgesprochene Strafe.


    [Blocked Image: https://www.cash.ch/sites/default/files/public/uploads/ubschart.png]


    Die UBS-Aktie in den vergangen fünf Jahren (Chart: cash.ch)


    Da die UBS in Frankreich in Revision geht und ihre Strafen gegenüber der französischen Republik nicht sofort bezahlen muss, rücken nun die Rückstellungen der Bank ins Zentrum. Rund 640 Millionen von insgesamt 2,5 Milliarden Dollar der UBS-Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten sind dabei für den Bereich globale Vermögensverwaltung reserviert. Analysten vermuten, dass die Bank für den Frankreich-Fall wenige hundert Millionen Dollar reserviert hat.


    Gewinne und Aktienrückkauf tangiert


    Die Frage ist, wie sich der Aktienkurs unter dem Eindruck dieses Urteils in den kommenden Monaten und Jahren entwickelt. UBS-Konzernchef Sergio Ermotti geht zuerst einmal davon aus, dass sich der Berufungsprozess über viele Jahre hinziehen wird.


    Noch hat die UBS nicht mitgeteilt, ob sie ihre Rückstellungen aufstocken wird. Die Bank kann argumentieren, dass sie in Berufung gehe und daher vorerst keine weiteren Notbatzen für diesen Rechtsfall zur Seite legen müsse. Stockt sie aber die Provisionen auf, dann müsste wohl das Ergebnis für das vierte Quartal 2018 neu ausgerechnet werden, wie die Zürcher Kantonalbank (ZKB) schreibt. Ausserdem würde dies auch das laufende erste Quartal 2019 belasten. "Wir hoffen, dass sich die UBS bald zu diesen Fragen äussert", schreibt die ZKB.

    Lesen Sie zum Thema bei handelszeitung.ch: "Der Fall UBS: Wenn Zürcher durch Paris stolpern"

    Weiter haben Rückstellungen Einfluss auf das Aktienrückkaufprogramm der UBS, das wiederum im Zusammenhang mit der Kapitalausstattung der Bank steht. Ende 2018 betrug das harte Kernkapital, auf das die Regulatoren achten, gemäss Bilanzausweis 13,1 Prozent. Die UBS könnte auch noch mit einem dünneren Kapitalkissen einen Teil der eigenen Aktien zurückkaufen. Damit wird der Gewinn pro Aktie verdichtet, was dem Aktienkurs prinzipiell förderlich ist.


    «Buy» bestätigt, Kursziele teils tiefer


    Die Bank Vontobel erwartet indessen keine Änderung der Rückführungspolitik der UBS. Der Rechtsfall in Frankreich dürfte damit unmittelbar weder das Aktienrückkaufprogramm noch die Dividende beeinträchtigen. "Anders als das Recht anderer Länder sieht das französische Recht vor, dass ein Berufungsgericht den gesamten Fall noch einmal verhandelt, so, als ob es ein neuer Fall wäre. Daher wird die Angelegenheit wieder komplett von vorn beginnen, und die Beilegung des Falls wird mehrere Jahre dauern", schreibt Vontobel-Analyst Andreas Venditti.


    Venditti bestätigte am Donnerstag seine "Buy"-Empfehlung. Mindestens zwei andere Analysten taten das gleiche. Aktuell stehen laut Bloomberg für die UBS-Aktie 18 Kaufempfehlungen aus, denen 10 "Hold"- und 2 "Sell"-Ratings gegenüberstehen. Allerdings haben am Donnerstag auch mindestens fünf Banken ihre Kursziele leicht gesenkt, so beispielsweise die Credit Suisse, die das Ziel von 20 auf 19 Franken herabgesetzt hat. Das durchschnittliche Kursziel liegt aber immer noch bei 16,10 Franken, also rund ein Drittel über dem aktuellen Kurs von 12,20 Franken.


    Quote

    UBS' decision to fight a tax case in France, rather than settle it, leads to a nasty surprise https://t.co/jm7XyWbNI1


    — Bloomberg (@business) February 20, 2019


    Die Aktionäre der UBS müssen berücksichtigen, dass die Bank auch von neuen Klagen nicht verschont bleiben dürfte. Die Unsicherheit belastet die Aktie grundsätzlich: Dass die Schweizer Grossbankaktien im langjährigen Vergleich auch den US-Grossbanken hinterherhinken, hat in den vergangenen zehn Jahren auch mit den immer wiederkehrenden Rechtsfällen und Millardenurteilen zu tun.


    Umgekehrt zeigt sich aber auch, dass die Beilegung solcher Rechtsfälle der Aktie nützt, wie das Beispiel von Julius Bär zeigt, wo der mehr als fünf Jahre währende Rechtsstreit mit den USA vergangenes Jahr ad acta wurde. Das ist bei der UBS allerdings nicht zu erwarten. Klar ist: Rechtkosten, ein Thema das die UBS seit zehn Jahren beschäftigt, geraten bei der grössten Schweizer Bank wieder vermehrt in den Vordergrund.

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Nach Frankreich-Urteil: UBS erhöht die Rückstellungen


    Die UBS hat ihre 2018 Rückstellungen für Rechtsfälle und regulatorische Angelegenheiten seit der Veröffentlichung der Jahreszahlen nochmals erhöht. Das Geschäft habe sich im ersten Quartal bisher verhalten entwickelt.


    Aktualisiert um 07:29


    Wie die Bank am Freitag mitteilte bzw. dem neu aufgeschalteten Geschäftsbericht 2018 zu entnehmen ist, sanken der Rein- bzw. der Vorsteuergewinn für das Gesamtjahr 2018 deshalb um 382 Millionen US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie reduzierte sich derweil um 0,10 bzw. 0,09 US-Dollar. Der Gewinn vor Steuern für das Gesamtjahr 2018 beträgt damit neu 5,99 Milliarden US-Dollar (statt der ursprünglich gemeldeten 6,37 Mrd), der Reingewinn 4,52 Milliarden (statt 4,90 Mrd) und der Gewinn pro Aktie 1,18 USD (statt 1,27 USD).


    Hintergrund der Gewinnrevision ist der Prozess in Frankreich. Bekanntlich wurde die grösste Schweizer Bank vor wenigen Wochen von einem Pariser Gericht zu einer Rekordbusse von 3,5 Milliarden Euro verurteilt, zudem muss sie dem französischen Staat Schadenersatz in der Höhe von 800 Millionen Euro bezahlen. Im Prozess ging es um Geldwäsche und Beihilfe zu Steuerhinterziehung.


    Vorsichtige Kunden


    Die Bank hat dagegen Rekurs angekündigt, der Fall dürfte die UBS somit noch mehrere Jahre beschäftigen. Die Rückstellungen insgesamt für Altlasten und Prozessrisiken betragen neu 2,83 Mrd US-Dollar, für den Frankreich-Fall allein liegen sie bei 516 Millionen US-Dollar.


    Etwas tiefer fällt mit den zusätzlichen Rückstellungen auch die Kapitalquote (CET 1) aus, und zwar lag sie Ende Jahr damit neu bei 12,9 statt der ursprünglich gemeldeten 13,1 Prozent. Die Leverage Ratio, also die ungewichtete Eigenkapitalquote, wird neu mit 3,77 Prozent statt zuerst mit 3,81 Prozent ausgewiesen.


    Das Geschäft habe sich im ersten Quartal bisher verhalten entwickelt, so die UBS. "Trotz einer Erholung der Aktienmärkte, sind die Kunden bisher im ersten Quartal vorsichtig geblieben", hieß es in dem Bericht. Daher werde es schwieriger für die Bank, ihre Ziele zu erreichen.


    (AWP/Reuters)

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  • UBS-CEO Sergio Ermotti verdient ein Spürchen weniger


    UBS-Konzernchef Sergio Ermotti hat im vergangenen Jahr wie schon im Vorjahr knapp über 14 Millionen Franken verdient.


    15.03.2019 07:04


    Konkret betrug die Gesamtentschädig 14,1 Millionen nach 14,2 Millionen Franken für 2017. Die Entschädigung setzt sich aus einem konstant gebliebenen Grundgehalt von 2,5 Millionen Franken und weiteren fixen Entschädigungen von 0,3 Millionen zusammen. Dazu kamen variable Vergütungen in Höhe von 11,3 Millionen (Vorjahr: 11,4 Mio), wie dem am Freitag veröffentlichten Vergütungsbericht zu entnehmen ist.


    Ermotti habe 2018 die Erwartungen übertroffen, würdigte der Verwaltungsrat den Konzernchef im Geschäftsbericht. Die Gesamtentschädigung der UBS-Geschäftsleitung belief sich 2018 auf 100,8 Millionen Franken. 2017 waren es 99,9 Millionen gewesen.


    An Verwaltungsratspräsident Axel Weber wurden wie im Vorjahr 6,0 Millionen Franken gezahlt. Der gesamte Verwaltungsrat verdiente 13,5 Millionen nach 13,1 Millionen im Vorjahr.


    (AWP)

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  • UBS in Hongkong von Börsengängen ausgeschlossen


    Die UBS ist wegen Verfehlungen bei der Begleitung von Börsengängen für ein Jahr von diesem lukrativen Geschäft ausgeschlossen worden.


    15.03.2019 03:19


    Gegen die UBS und drei weitere Großbanken verhängte die Börsenaufsicht außerdem Strafen von insgesamt 100 Millionen Dollar. Hongkong war im vergangenen Jahr der weltweit führende Standort für Börsengänge mit einem Gesamtvolumen von über 36 Milliarden Dollar.


    (Reuters)

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  • UBS verschärft nach schwachem Jahresstart Sparprogramm


    Sergio Ermotti sprach an einer Konferenz von zusätzlichen 300 Millionen US-Dollar kurzfristiger Kosteneinsparungen. Die Erträge in der globalen Vermögensverwaltung liegen aktuell fast ein Zehntel unter Vorjahr.


    Aktualisiert um 13:17


    "Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit den Fortschritten bei den strategischen Initiativen zur Kostensenkung und Optimierung der finanziellen Ressourcen", sagte Ermotti. Im aktuellen Umfeld verdopple man aber die Anstrengungen und setze "sowohl strategische als auch taktische" Massnahmen um.


    "Unsere kurzfristigen Kosteninitiativen werden die Rentabilität unterstützen, ohne die Zukunft der Bank zu belasten", so der CEO weiter. Man habe etwa die Einstellung von Mitarbeitern und einige IT-Projekte verlangsamt, werde aber die Investitionen in wachstumsorientierte Initiativen zur Verbesserung der Ertragsrechnung nicht stoppen.


    Ermotti erwartet, dass die so genannten taktischen Kostensenkungsmassnahmen mindestens 300 Millionen an zusätzlichen Einsparungen bringen werden im Vergleich zum ursprünglichen Plan für das Geschäftsjahr 2019. Das meiste davon sollte in der zweiten Jahreshälfte zum Tragen kommen.


    Erträge deutlich unter Vorjahr


    Der Grund für die zusätzlich notwendigen Einsparungen liegt auf der Ertragsseite. Zum heutigen Stand lägen die Erträge in der Kernsparte globale Vermögensverwaltung (GWM) rund 9 Prozent unter Vorjahr, so Ermotti an der Konferenz, wobei sich der Abstand zum Vorjahr im Laufe des Quartals verringert habe.


    Die transaktionsbasierten Erträge seien bisher gar rund ein Viertel zurückgegangen, was hauptsächlich auf die Region Asien (APAC) zurückzuführen sei. "Wir sollten aber in der Lage sein, dies teilweise durch eine Kostensenkung von fast fünf Prozent auszugleichen", sagte der Konzernchef.


    Auch im Bereich Investmentbanking sind die Bedingungen laut dem UBS-Chef im ersten Quartal ungewöhnlich hart. "Die Bedingungen in diesem Quartal gehören zu den schwierigsten seit Jahren, vor allem ausserhalb der USA", so Ermotti. Dazu kämen die anspruchsvollen Vergleichszahlen aus dem Vorjahr.


    Positiver als zu den Erträgen äusserte er sich zum Neugeld. Das Nettoneugeld werde im ersten Jahresviertel positiv sein bzw. im Rahmen des Zielbereichs (Wachstum von 2-4%) zu liegen kommen. Im vierten Quartal musste der GWM-Bereich bekanntlich einen Nettoabfluss von 7,9 Milliarden US-Dollar hinnehmen.


    Leverage Ratio soll gestärkt werden


    Auf der Kapitalseite suche man zudem nach Wegen, um die Optimierungen bei der Leverage Ratio, also der ungewichteten Kapitalquote, zu beschleunigen, sagte Ermotti. Dank Investitionen in die Technologie habe man neue Möglichkeiten zur Optimierung des Liquiditätsmanagements identifiziert.


    (AWP)

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  • Der Frust der Bankaktionäre wächst


    Nach einer kräftigen Kurserholung im Januar und Februar sind Bankaktien wieder auf dem Rückzug. Auch bei der UBS und der Credit Suisse sind die Anleger zusehends frustriert.


    25.03.2019 08:58


    Von Lorenz Burkhalter


    Am Freitag gerieten die Bankaktien rund um den Globus kräftig unter Druck. Der Grund: Sorgen um die zukünftige Wirtschaftsentwicklung. Eine schwache Konjunktur trifft die Banken nämlich gleich in doppelter Hinsicht. Zum einen steigt das Risiko, dass Unternehmen ihre Kredite nicht mehr bedienen oder zurückzahlen können. Zum anderen spricht eine schwache Konjunktur für tiefere Zinsen. Das wiederum drückt bei den Banken auf die Zinsmargen.


    Auch in der Schweiz konnten sich die Bankaktien dem Verkaufsdruck nicht entziehen. So hat die Aktie der Credit Suisse alleine seit dem vergangenen Dienstag gut 8 Prozent eingebüsst. Mit einem Minus von 6 Prozent kam jene der UBS noch vergleichsweise gut davon. Das ändert allerdings nichts daran, dass die Aktien der beiden Schweizer Grossbanken im Jahresvergleich beide ziemlich genau 30 Prozent verloren haben.


    Millionen-Saläre trotz schwacher Aktienkursentwicklung


    Die Anleger sind der schwachen Kursentwicklung bei den europäischen Bankaktien leid, schreiben die Analysten der Berenberg Bank, bezugnehmend auf Reaktionen der eigenen Grosskunden. Es mache sich Frustration bemerkbar.


    Dass sich UBS-Chef Sergio Ermotti und sein Widersacher Tidjane Thiam bei der Credit Suisse für 2018 trotz schwacher Aktienkursentwicklung Millionen-Saläre auszahlen lassen, ist sicherlich auch nicht gerade hilfreich. Thiam gilt gar als einer der bestbezahlten Bankenchefs in ganz Europa (cash berichtete).


    [Blocked Image: https://www.cash.ch/sites/default/files/public/uploads/cash/redaktion/grafiken/190325_csgn_ubsg_smi_12m.jpg]


    Im 12-Monats-Vergleich schneiden die Aktien von UBS (grün) und CS (rot) deutlich schlechter als der SMI (gelb) ab (Quelle: www.cash.ch)


    Mittlerweile liegt das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf Basis der diesjährigen Schätzungen gerademal noch bei 8. So günstig waren europäische Bankaktien schon eine ganze Weile nicht mehr zu haben.


    Das kommt jedoch nicht von ungefähr. Weitere Leitzinserhöhungen durch die US-Notenbank sind für dieses Jahr wohl endgültig vom Tisch. Zudem kürzte die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Wachstums- und Teuerungsprognosen kürzlich drastisch. Mit anderen Worten: Der Druck auf die Zinsmargen könnte bei den Banken wieder zunehmen.


    Berenberg Bank zieht UBS-Aktie jener der Credit Suisse vor


    Interessant ist, dass den Grosskunden der Berenberg Bank nicht nur die Lust auf europäische Bankaktien abhanden gekommen ist. Den Analysten zufolge ist auch die Lust, bei Bankaktien mittels von Leerverkäufen auf rückläufige Kurse zu spekulieren, äusserst gering.


    In der Schweiz empfiehlt die Berenberg Bank die Aktie der UBS mit einem Kursziel von 17 Franken zum Kauf. Zu den Favoriten zählt sie die grösste Schweizer Bank jedoch nicht. Jene der Credit Suisse stufte die Berenberg Bank bis vor wenigen Wochen noch mit "Sell" ein, erhöhte das Anlageurteil dann aber auf "Hold". Das Kursziel liegt bei 12,50 Franken.


    Damit befindet sich die Berenberg Bank in guter Gesellschaft. Wie Statistiken der Nachrichtenagentur AWP zu entnehmen ist, schätzen acht weitere Banken die CS-Aktie neutral ein. Bei der UBS-Aktie hingegen raten neben der Berenberg Bank nicht weniger als 13 weitere Banken zum Einstieg.

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  • Vermögensverwaltung in der Schweiz ist teuer


    Wer sein Vermögen von einer Schweizer Bank verwalten lässt, muss meist tief in die Tasche greifen. Die Unterschiede zwischen den Finanzinstituten sind jedoch laut einer Erhebung beträchtlich.


    03.04.2019 09:27


    Trotz der Gebührenunterschiede wechseln nur wenige Kunden ihre Bank. Zwar gab es auch in letzter Zeit wieder Gebührenanpassungen, zum Beispiel bei Raiffeisen (nach unten) und der Berner Kantonalbank (nach unten und nach oben). Das allgemeine Kostenniveau ist aber weiter konstant hoch, wie eine vom Online-Vergleichsdienst Moneyland durchgeführte und am Mittwoch veröffentlichte Erhebung zeigt. Dabei wurden die Kosten sowohl für Mandate im Rahmen der Vermögensverwaltung als auch der Anlageberatung der wichtigsten Schweizer Universal- und Kantonalbanken untersucht.


    Danach kostet eine klassische Vermögensverwaltung mit dem höchsten Aktienanteil für einen Betrag von 500'000 Franken im Durchschnitt mehr als 7'000 Franken pro Jahr oder 1,4 Prozent. Für einen Betrag von 1 Million Franken sind es knapp 13'700 Franken pro Jahr oder 1,37 Prozent.


    In diesen Gebühren sind aber nicht einmal alle Kosten enthalten, wie Moneyland festhielt: Meist kommen noch Steuern, Fremdwährungskosten, Börsen- und Produktgebühren hinzu. Besonders ins Gewicht fallen Fondsgebühren, die bei vielen Vermögensverwaltungsmandaten separat anfallen. So können gemäss Moneyland rasch noch einmal weitere Kosten von mehr als 1 Prozent hinzukommen.


    UBS am teuersten


    Zu den teuersten untersuchten Anbietern gehört die UBS mit dem Mandat "Manage Advanced": Für ein Mandat mit mittlerem Aktienanteil zahlen Kunden mit einem Anlagebetrag von 250'000 Franken 4'375 Franken, für ein Mandat mit hohem Aktienanteil sogar 5'000 Franken pro Jahr.


    Am tiefsten sind die Kosten bei der Sparkasse Schwyz. Dort fallen bei einer Anlagesumme von 250'000 Franken mit mittlerem Aktienanteil mit einem ETF-Mandat Kosten von 1'875 Franken pro Jahr an.


    Noch günstiger sind digitale Angebote, die meistens passive und kostengünstige Exchange Traded Funds (ETF) einsetzen. Zu den günstigsten Anbietern in der Schweiz gehören True Wealth mit einer Pauschalgebühr von 0,5 Prozent und ELVIA e-invest mit einer Pauschalgebühr von 0,55 Prozent.


    Damit erhält der Kunde aber meist auch weniger. Im Gegensatz zu den Banken führen diese so genannten Robo Advisors meist keine Anlageberatung durch.


    Doch obwohl es zwischen den Instituten erhebliche Kostenunterschiede bei den Vermögensverwaltung gibt, erwägt nur ein geringer Prozentsatz der Kunden einen Wechsel der Bank. Gerade mal 12 Prozent der Vermögensverwaltungskunden würden in den nächsten Jahren einen Wechsel des eigenen Anbieters als "wahrscheinlich erachten", schrieb der Vergleichsdienst.


    (SDA)

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  • HSBC senkt Kursziel

    04.04.2019 | 08:51


    #UBS – HSBC senkt Kursziel!


    (wirtschaftsinformation.ch) – Im Rahmen einer Branchenstudie hat die britische Bank HSBC das Kursziel der UBS (CHF 12.51) von CHF 16 auf CHF 14 gesenkt. Weil der zuständige Branchenexperte weiterhin ein Kurspotenzial von +12% sieht, hat er die Kaufempfehlung bestätigt. Die Grossbank befinde sich seit einigen Monaten in einer negativen Spirale, heisst es in der Branchenstudie. Die Gewinnschätzung für 2019 werde daher um 5% gesenkt. Kurzfristige Treiber für die Aktie gehen unter anderem aus von rechtlichen Einigungen, allgemeinen Marktverbesserungen oder der Klarheit hinsichtlich der Aktienrückkaufspolitik.

  • Stimmrechtsberater kritisiert Vergütung von UBS-Spitze


    Neben der Credit Suisse droht auch der UBS auf der Generalversammlung Ärger wegen der Vergütung ihrer Manager.


    10.04.2019 07:01


    Der Stimmrechtsberater Glass Lewis empfahl den Aktionären am Dienstag, den Vergütungsbericht abzulehnen. Die Berater stören sich unter anderem daran, dass die Grundlagen für die Bestimmung der Boni teils nicht komplett offengelegt sind und es dabei keinen Vergleich mit dem übrigen Markt gibt. Zwar hätten sich die Ergebnisse der Bank im Jahresvergleich gut entwickelt, doch einige Finanzkennzahlen blieben immer noch unter den Vergleichswerten von Wettbewerbern, hiess es in den Unterlagen.


    Zudem sei Glass Lewis besorgt wegen der hohen Bussen, die dem Institut drohen - vor allem in dem Rechtsstreit mit Frankreich. Der Verwaltungsrat hätte diese Fälle in seine Erwägungen zur Bestimmung der Boni mit einfliessen lassen sollen. Zudem empfahlen die Berater den Aktionären, sich bei der Abstimmung über die Entlastung von Verwaltungsrat und Management wegen des Verfahrens in Frankreich der Stimme zu enthalten.


    Bankchef Sergio Ermotti erhielt für 2018 Gehalt und Bonus von 14,1 Millionen Franken (umgerechnet 12,4 Millionen Euro) - nach 14,2 Millionen Franken im Jahr davor.


    (Reuters)

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  • Ranking: Asien-Geschäft von UBS schrumpft - Credit Suisse wächst


    Die UBS hat im vergangenen Jahr im Hoffnungsmarkt Asien offenbar etwas Boden auf die Konkurrenz verloren. Die verwalteten Vermögen schrumpften nach einer am Dienstag veröffentlichten Erhebung der Publikation "Asian Private Banker" um knapp sieben Prozent auf 357 Milliarden Dollar.


    16.04.2019 14:24


    Damit ist die grösste Schweizer Bank zwar weiterhin die unangefochtene Nummer eins in der Region. Einige Wettbewerber rückten jedoch auf: Credit Suisse - die Nummer zwei - steigerte die Vermögen demnach um 1,5 Prozent auf 205 Milliarden Dollar. Auf Platz drei und vier rangieren HSBC und Julius Bär. Jedoch sind die US-Bank Citi und DBS in dieser Aufstellung ausgenommen, weil ihre publizierten Zahlen nicht vergleichbar sind. Auch sie zählen zu den Grössen der Branche in der Region.


    Bei den grössten 20 Privatbanken in Asien zusammengenommen sind die Vermögen im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent geschrumpft. Das Magazin führte das auf die turbulenten Finanzmärkte Ende 2018 zurück. Dadurch waren die Kundenvermögen bei vielen Banken geschrumpft. Mit der Erholung Anfang 2019 konnten viele Institute das jedoch wieder wett machen.


    Auch mit Blick auf die Kundenberater ist UBS mit 1138 die mit Abstand grösste Privatbank in Asien. Credit Suisse kommt mit 580 in etwa auf die Hälfte. Sämtliche Zahlen beziehen sich auf Asien ohne das lokale Geschäft in China.


    yr/


    (AWP)

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  • Fusionieren Deutsche Bank und UBS ihre Vermögensverwaltungen?

    Inmitten der Fusionsgespräche mit der Commerzbank erwägt die Deutsche Bank offenbar einen Zusammenschluss ihrer Vermögensverwaltung DWS mit der entsprechenden Sparte der UBS.


    Derzeit fänden "ernsthafte" Verhandlungen zwischen den beiden Geldhäusern statt, berichtet die "Financial Times" am Dienstagabend unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Gespräche liefen schon seit zwei Monaten. Die beiden Asset-Management-Sparten kämen zusammen auf ein verwaltetes Vermögen von rund 1,4 Billionen Euro. UBS, Deutsche Bank und DWS wollten den Bericht zunächst nicht kommentieren.


    Die Nachrichtenagentur "Bloomberg" hatte Anfang April berichtet, dass die UBS verschiedene Optionen für ihr Asset-Management-Geschäft prüfe. Dazu zählten auch ein Teilverkauf oder eine Fusion. UBS habe im Zuge dessen auch eine Übernahme der Deutsche-Bank-Tochter DWS erwogen, um diese mit der eigenen Sparte zusammenzuführen und das fusionierte Geschäft dann abzuspalten.


    Deutsche Bank und Commerzbank hatten Mitte März mitgeteilt, dass sie ergebnisoffene Gespräche über die Möglichkeit eines Zusammenschlusses führen.


    (Reuters)

  • Deutsche Bank steht Fusion der DWS offen gegenüber

    (AWP) Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing steht einem Zusammenschluss der Fondstochter DWS mit einem Konkurrenten offen gegenüber. Die Deutsche Bank (DBK 7.242 -3.17%) wolle an der erwarteten Konsolidierung unter den Vermögensverwaltern teilnehmen, sagte der Manager am Freitag in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Er erwarte allerdings, dass der Fondsanbieter weiterhin Teil der Kernstrategie der Deutschen Bank bleibt.


    Seit Wochen grassieren Gerüchte, denen zufolge sich die Deutsche Bank von weiteren DWS-Anteilen trennen und das Unternehmen mit einem Rivalen verschmelzen könnte. Zu konkreten Überlegungen wollte sich Sewing aber nicht äussern.


    Insidern zufolge ist dabei neben Europas grösstem Fondsanbieter Amundi vor allem die UBS (UBSG 13.51 -0.33%) im Rennen. Sie könnte ihre Fondssparte mit der DWS zusammenführen. Die Beteiligten wollten diese Überlegungen bisher aber nicht kommentieren. Die zur französischen Credit Agricole gehörende Fondsgesellschaft Amundi hatte allerdings öffentlich allgemein Interesse angedeutet.


    UBS-Chef Sergio Ermotti hatte am Vortag an einer Konferenz zum Quartaslergebnis gesagt: «Wir geben keinen Kommentar zu solchen Spekulationen ab.» Ermotti betonte derweil, er sei in Bezug auf Akquisitionen «pragmatisch».


    Man wolle einfach die beste Lösung für ein bestimmtes Geschäft finden. Er bezog sich damit auf die Frage eines Analysten, ob sich die Bank eine Minderheitsbeteiligung an einem Geschäftsbereich vorstellen könnte. Eine solche hätte die Bank gemäss den Spekulationen bei einem entsprechenden Zusammenschluss der eigenen AM-Sparte mit DWS.


    Grundsätzlich sei die AM-Sparte gut aufgestellt, so Ermotti. Man sei sehr zufrieden mit der Transformation der Sparte über die letzten paar Jahre. Sie passe gut zum Gesamtgeschäft der Bank und habe in der Schweiz und in Asien-Pazifik eine gute Stellung. Die Sparte habe jedenfalls kein Problem in Bezug auf die Grösse.


    Die DWS-Aktie hatte infolge der Spekulationen deutlich an Wert gewonnen. Seit dem Jahreswechsel ist ihr Kurs um rund 40% gestiegen. Insgesamt wird die DWS mit rund 6,5 Mrd. € bewertet. Die Deutsche Bank hatte die DWS 2018 an die Börse gebracht, hält aber immer noch 78%der Anteile.

  • UBS Sector Perform

    NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehaus RBC hat das Kursziel für UBS nach den jüngsten Zahlen zum ersten Quartal von 14 auf 14,50 Franken angehoben und die Einstufung auf "Sector Perform" belassen. Das Zahlenwerk sei besser als von ihr erwartet ausgefallen, was kurzfristig entspannend wirke, schrieb Analystin Anke Reingen in einer am Montag vorliegenden Branchenstudie. Sie habe ihre Gewinnschätzung je Aktie für 2020 leicht angehoben, das angekündigte Aktienrückkaufprogramm berücksichtigt und entsprechend das Kursziel angepasst./stk/tih

    Veröffentlichung der Original-Studie: 28.04.2019 / 18:39 / ET
    Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 29.04.2019 / 00:15 / ET

  • Unglaublich aber wahr...............trauriges Szenario über 90 Millionen Gehalt für CEO Ermotti in nicht mal 10 Jahren !!!!!


    über fehlenden Support aus Bern klagen..................was für ein Armutszeugnis........


    Es sollte so eine Regelung geben, dass in solchen Situation die Topverdiener mit HAB UND GUT haften und auch auf der Strasse landen.............hingegen wälzen sie sich immer noch in Millionen und Millionen........................


    Heute nun klingt alles schon wieder 180 Grad anders. Ermottis „Boss“, UBS-Präsident Axel Weber, sagt in der NZZ, dass man selbstverständlich „dem französischen Rechtssystem“ vertrauen würde.


    Mal so, mal anders. Die UBS-Spitze weiss offenbar nicht weiter. Sie hat sich mit ihrem Prozess in Frankreich um jahrzehntelanges Schwarzgeld verrannt.


    Die Millionen fliessen trotzdem. 6 für Weber, 14 für Ermotti. Jahr für Jahr.


    Umgekehrt fliegen die Mitarbeiter. Bloomberg meldete Anfang Woche in einer Aufsehen erregenden Nachricht, dass nur noch ein Banker neu von der UBS angestellt werden könne, wenn zuvor 5 bestehende Leute auf der Strasse landen würden.


    Ein Konflikt wie aus dem Bilderbuch. Die UBS-Spitze baut sich an der Zürcher Bahnhofstrasse für bis zu 300 Millionen einen Palast aus Marmor und Edelholz, die Crew im Hinterhof kann gehen.


    Die Kritik gegen Ermotti und seine Konzernleitungs-Kollegen hat in den letzten Monaten massiv zugenommen. Waren bisher „nur“ einfache Angestellte und mittlere Kader offen kritisch, reicht der Unmut über das Gebaren der Spitze inzwischen bis weit nach oben.


    Selbst Managing Directors, die eine halbe Million im Jahr verdienen, würden in Gesprächsrunden nicht mehr vor ihre obersten Chefs hinstehen und diese verbal verteidigen, heisst es.


    Vielmehr würde sich manch einer der hochrangigen Kaderleute ebenfalls zunehmend ungehalten über die hohen Entschädigungen bei anhaltender Unsicherheit im Geschäft äussern.


    Präsident Axel Weber hält vorerst zu Ermotti. Der wiederum hat eine Truppe von Kopfnickern um sich geschart. Von denen droht kaum Gefahr. Die, die an seinem Stuhl sägten, sind längst weg.


    Wie sich die Stimmung innert kürzester Zeit gegen Ermotti verschlechtert hat, zeigt die Meinung des Chefredaktors der Managementzeitschrift „Bilanz“.


    Bis vor kurzem hielt dieser dem UBS-Chef die Stange. Heute beschreibt er das Lamento des Tessiners über den fehlenden Support aus Bern als Auftritt mit „weinerlicher Note“.


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