• hmm...ich vermute mal frech...UBS wird lange brauchen um sich zu erholen...wenn es ihr denn überhaupt gelingt!



    ob man nicht lieber anstelle eines aufstocken so 20% in Gold stecken will?!...das kann ich doch unter der Matratze verstecken...hahaha :)

    "Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
    André Kostolany

  • Es muss es jeder selber wissen. Unter die Matratze ist immer gut. Das Versteck kennt niemand. Dem Wasserbett macht es nichts aus. Und geklaut wird bei uns ja zum Glück nicht.


    Mit einem Put auf die UBS wären heute 10% drin gewesen. Ich sinniere über long-Straddle oder -Strangle nach. Könnte in dem Umfeld gut sein.

  • UBS will anscheinend italienische Bank kaufen

    Die Schweizer Grossbank UBS ist Kreisen zufolge an einer Übernahme des italienischen Finanzinstituts Banca Intermobiliare di Investimenti e Gestioni interessiert.

    Die Schweizer wollten dadurch ihr Vermögensverwaltungsgeschäft ausbauen, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person am Dienstag der Nachrichtenagentur Bloomberg, die damit einen Bericht der Zeitung "Il Sole 24 Ore" bestätigte. Die Banca Intermobiliare gehört mehrheitlich der Veneto Banca. Die Gespräche dauerten an, erklärte der Informant. UBS und Veneto Banca wollten die Gerüchte nicht kommentieren.

    Die Aktien der Banca Intermobiliare legten an der Mailänder Börse am Dienstagvormittag um fast 10% zu, ehe sie vom Handel ausgesetzt wurden, weil sie ihr Tageslimit überschritten. Das Institut hat einen Marktwert von 305 Millionen Euro. Es verwaltet ein Vermögen von 14 Milliarden Euro. Die Bank hat in mehr als 30 Städten Italiens Filialen. In der vergangenen Woche hatte das Institut davor gewarnt, dass sie für faule Kredite möglicherweise höhere Reserven bilden muss. Diese könnten das Jahresergebnis belasten.

    AWP

  • Elias hat am 12.03.2013 - 16:10 folgendes geschrieben:

    Quote

    Eine italienische Bank...... erstaunlich ist, dass auch die UBS steigt.

    Ich vergleiche diese Bank wie die damalige Swissair... Aktie steigt und die Swissair war bereits seit geraumer Zeit Bankrott!


    Diese Bank wird genauso enden nur diesesmal wirds uns (CH) alle treffen und die Deutschen dürfen sich hier heimlich ausbreiten.


    Wetten wir!?


    :bomb:

    Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

  • martinidrink hat am 12.03.2013 - 16:54 folgendes geschrieben:

    Don Quijote reitet immer noch gegen die Windmühlen. Oder ist er eventuell Monty Pythons "Ritter der Goldenen Kokosnuss"?


    Ach Manfred! Das Trauma mit dem Verlust in UBS-Titeln noch immer nicht überwunden? Schade. Das schadet wirklich der Gesundheit...



    Ich meinerseits halte die Titel mit einem Gewinn von gegenwärtig 3.40 das Stück.

    Quote
  • Die Namenaktien der UBS liegen am frühen Mittwochnachmittag im Angebot. Wie mir aus London berichtet wird, konnte die Schweizer Grossbank im Rechtsstreit mit der HSH Nordbank einen aussergerichtlichen Vergleich schliessen. Über die Höhe des Vergleichs sei unter den Parteien Stillschweigen vereinbart worden, heisst es weiter. Die UBS wurde von der HSH Nordbank im Zusammenhang mit erworbenen Credit Default Swaps im Gegenwert von 500 Millionen Dollar auf Schadenersatz verklagt. Der Schweizer Grossbank wurde vorgeworfen, sie habe die Käuferschaft nicht genügend über die Risiken orientiert. Mich erstaunt, dass der Vergleich nicht von den hiesigen Medien aufgegriffen wird, wies ein Obergericht in New York die Klage gegen die UBS vor Jahresfrist doch ab. Von dieser Seite her betrachtet überrascht der Vergleich schon sehr. Interessant ist meines Erachtens eine mir kurz vor dem Mittag aus dem Berufshandel zugehaltene Studie von Morgan Stanley zum amerikanischen Bankensektor. In der Studie erhöhen die Verfasser ihre Gewinnschätzungen für das laufende Quartal in Erwartung eines umfassenderen Ergebnisbeitrags aus dem Investment Banking deutlich. Dies gilt insbesondere für den Handel mit Festverzinslichen, Devisen und Rohstoffen sowie für den Aktienhandel. Ich bleibe dabei, dass auch die beiden Schweizer Grossbanken im laufenden Quartal für positive Ergebnisüberraschungen gut sind. Dies nicht zuletzt aufgrund saisonaler Gegebenheiten. http://www.cash.ch/news/top_ne…en_dinge_drei-3040400-771

  • UBS zieht sich aus Euribor-Panel zurück

    Die UBS beteiligt sich nicht mehr an der täglichen Bestimmung des Euro-Referenzzinses Euribor. Der Schritt habe mit dem im Oktober begonnen drastischen Rückbau der Investmentbanking-Sparte zu tun.

    "Wir haben uns entschlossen, uns aus dem Euribor-Panel zurückzuziehen und uns auf unsere Kern-Refinanzierungsmärkte Schweizer Franken und Dollar zu konzentrieren", sagte ein UBS-Sprecher am Dienstag. Wegen der Verwicklung früherer UBS-Händler in Libor-Manipulationen musste UBS im letzten Jahr als Strafe und in Form von Gewinnherausgabe rund 1,4 Milliarden Franken zahlen.

    Der Euribor wird ebenso wie Interbanken-Refinanzierungssätze für andere Währungen (Libor) mit Hilfe von Meldungen von Banken feststellt. Die Geldhäuser geben an, zu welchem Zins sie glauben, von anderen Banken Geld leihen zu können. Das System ist dadurch manipulationsanfällig.

    Zugleich basieren darauf Finanzmarkttransaktionen im Billionen-Volumen. Neben UBS mussten auch Barclays und die Royal Bank of Scotland für die Meldung falscher Daten hohe Geldbussen bezahlen.

    Banken wie die BayernLB, die US-Bank Citi oder die niederländische Rabobank hatten sich schon früher aus dem knapp 40 Banken starken Euribor-Panel zurückgezogen. Die UBS stieg vor kurzem auch aus dem Zins-Panel in Australien aus.

    AWP

  • Freddie Mac verklagt UBS und Credit Suisse

    Der US-Immobilienfinanzierer Freddie Mac geht wegen der Manipulation des Referenz-Zinssatzes Libor juristisch gegen mehr als ein Dutzend Banken vor.

    Verklagt werden neben der Bank of America und JP Morgan Chase unter anderen auch die UBS und die Credit Suisse, wie aus der bereits Mitte März eingereichten Klage hervorgeht. Zuständig ist ein Gericht im US-Bundesstaat Virginia. Mit dem Vorgehen strebt der Immobilienfinanzierer Schadenersatz an, ohne jedoch eine Höhe zu nennen.

    Die Banken hätten den Libor, der für unzählige Finanzgeschäfte eine wichtige Rolle spielt, zusammen künstlich niedrig gehalten, um selbst einen Vorteil daraus zu ziehen, hiess es. Die verklagten Banken waren zunächst nicht zu erreichen oder lehnten eine Stellungnahme ab.

    In einem Schreiben an die Finanzaufsicht, das Reuters im Dezember einsehen konnte, werden die möglichen Libor-Verluste von Freddie Mac und dem ebenfalls verstaatlichten Schwester-Institut Fannie Mae auf mehr als drei Milliarden Dollar beziffert. In Europa hat UBS bereits eine Strafe von 1,5 Milliarden Dollar akzeptiert, um Vorwürfe in ähnlichen Fällen auszuräumen. Bei der Royal Bank of Scotland waren es mehr als 600 Millionen Dollar.

    AWP

  • Das könnte für die UBS teuer werden

    Ein Kommentar aus dem Londoner Handel der Credit Suisse stimmt mich allerdings nachdenklich. Im Kommentar schreibt es der Verfasser zwar nicht schwarz auf weiss, lässt den Leser allerdings erahnen, dass auch die UBS ihre für Rechtsfälle verbuchten Rückstellungen erhöhen könnte.

    Dabei verweist der auf Bankaktien spezialisierte Händler auf eine am 19. Februar veröffentlichte Studie zu den europäischen Investmentbanken. In der besagten Studie stuften die für die Credit Suisse tätigen Analysten die Valoren der Erzrivalin UBS von «Outperform» auf «Neutral» zurück und kürzten das 12-Monats-Kursziel auf 15 (16,50) Franken. Die Begründung lautete damals, dass die Schweizer Grossbank aufgrund höher als erwarteter Kosten für Rechtsfälle bei der Kapitalrückführung an die Aktionäre enttäuschen werde. In der Sektorstudie werden die ungedeckten Kosten für Rechtsfälle der UBS auf mehr als 3,6 Milliarden Dollar geschätzt, der durch die Rechtsfälle entstehende zusätzliche Personalaufwand und der mögliche Reputationsschaden noch nicht mitberücksichtigt.

    Dass der US-Immobilienfinanzierer Freddie Mac wegen dem Libor-Manipulationsskandal gegen mehr als ein Dutzend der involvierten Bankinstitute vorgeht, will ich meinen Leserinnen und Lesern an dieser Stelle nicht unterschlagen. Mit einer Klage muss in diesem Zusammenhang auch die UBS rechnen.

    Ursprünglich ging ich bei der Schweizer Grossbank in der Zeit bis Ende 2015 von einer Kapitalrückführung eines zweistelligen Milliardenbetrags an die Aktionäre aus. Sollte es beim Unternehmen weitere Klagen oder Bussen hageln, könnte sich diese Schätzung allerdings als zu optimistisch erweisen. In diesem Zusammenhang hätte eine Erhöhung der Rückstellungen für Rechtsfälle meines Erachtens ganz klar eine negative Signalwirkung. http://www.cash.ch/news/top_ne…_teuer_werden-3043819-771

  • alpenland hat am 31.03.2013 - 12:39 folgendes geschrieben:

    Quote

    Teilerfolg für die beschuldigten Banken im Libor-Prozess. US-Richterin Naomi Reice Buchwald wies einen "substanziellen Teil" der Vorwürfe zurück.

    30.3. 10:41 - Echtzeitnachricht

    Frohe Tage an Alle

    Und was für ein teilerfolg, die beschuldigten Banken bleiben weiterhin beschuldigt... ich kann's einfach nicht verstehen wie man so naiv sein kann!



    Banken gehören ins abseits gestoßen um endlich wieder einmal Ordnung und Vertrauen in die Märkte rein zu bringen. (BAN(K)DITEN)

    Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

  • UBS übertrifft Markterwartungen deutlich

    Nach zwei roten Quartalen legt die UBS einen starken Jahresstart hin. Die Bank übertrifft die Markterwartungen mit einem Konzerngewinn von knapp einer Milliarde Franken deutlich.


    Wie die Bank am Dienstag mitteilte, hat sie im Berichtsquartal einen Reingewinn von 0,99 Milliarden Franken erwirtschaftet, dies nach einem riesigen Verlust von 1,90 Milliarden im Vorquartal bzw. einem ähnlich grossen Gewinn von 1,04 Milliarden im entsprechenden Vorjahresquartal.


    Der Vorsteuergewinn erreichte 1,45 Milliarden und enthält wie immer diverse Sonderfaktoren. So entstand etwa aus der Neubewertung der Verbindlichkeiten ein Verlust von 181 Mio Franken, dazu kamen Restrukturierungskosten von 246 Mio sowie diverse weitere kleinere Faktoren. Auf adjustierter Basis lag der Vorsteuergewinn insgesamt bei 1,9 Milliarden Franken.


    Die Bank hat in ihren Wealth Management Einheiten Nettoneugelder von rund 24 Milliarden Franken erhalten. Dabei stammten 15 Milliarden aus der Division Wealth Management, was laut den UBS-Angaben der höchste Quartalswert seit 2007 ist, und 9 Milliarden vom Wealth Management Americas. Aufgrund der Neugelder und der Höherbewertung der bisherigen Vermögensbestände legten auch die verwalteten Vermögen im Vergleich zum Stand Ende 2012 um 143 Milliarden auf 2'273 Milliarden Franken zu.


    Bruttomarge deutlich verbessert


    Die Bruttomarge im Wealth Management Geschäft, dem (neuen) Kern-Business der Bank, konnte nach einem schwachen Vorquartal wieder gesteigert werden, und zwar um 6 Basispunkte (BP) auf 91 BP (Q1 2012: 93 BP). Sie liegt damit aber weiterhin unter dem langfristigen Zielwert von 95 bis 105 BP.


    Insgesamt stiegen die Erträge der Bank im Vergleich zum Vorquartal um ein Viertel auf 7,78 Milliarden Franken. Besonders stark zeigte sich auch die Investment Bank. Sie erreichte einen Vorsteuergewinn von 977 Mio, noch im letzten Quartal war sie deutlich negativ. Die Divisionen Wealth Management und Wealth Management Americas erzielten ein Vorsteuerergebnis von 664 Mio bzw. 234 Mio Franken.


    Konzernchef Sergio Ermotti zeigt sich in der Mitteilung sehr zufrieden: "Es ist zwar noch zu früh, um den Sieg zu erklären. Wir haben aber gezeigt, dass unser Geschäftsmodell in der Praxis funktioniert." Obwohl die Märkte sich verbessert hätten, habe es noch Herausforderungen gegeben, entsprechend sei er sehr zufrieden mit der Leistung.


    Auch die Effizienz konnte deutlich verbessert werden, so sank doch das Verhältnis zwischen Kosten und Erträgen (auf adj. Basis) auf 76 von 81%. Die Anzahl der Vollzeitstellen wurde in der Periode um knapp 850 auf knapp 61'800 Angestellte reduziert.


    Die Zahlen lagen insgesamt deutlich über den Schätzungen der Analysten. Diese hatten etwa einen Ertrag von lediglich 6,74 Milliarden geschätzt, einen Gewinn vor Steuern von 687 Mio Franken sowie einen Konzerngewinn von 510 Mio Franken.


    Vorsichtiger Ausblick


    Mit Blick nach vorne bleibt die Grossbank weiter vorsichtig. Wohl hätten die Marktteilnehmer insbesondere zu Beginn des ersten Quartals wieder ein stärkere Interesse gezeigt. Die jüngsten Ereignisse in Europa würden jedoch daran erinnern, dass die zugrunde liegenden strukturellen Herausforderungen weiterhin bestünden.


    Die weiter ungelösten Probleme untern anderen in den Bereichen europäische Staatsverschuldung und Bankensystem, US-Haushalt sowie die globalen Wachstumsperspektiven haben nach Ansicht der UBS weiterhin Einfluss auf das Vertrauen der Kunden und damit auch auf den Aktivitätslevel. Dessen ungeachtet bleibt die Grossbank zuversichtlich, dass sie weiterhin Nettoneugelder anziehen werde. http://www.cash.ch/news/top_ne…ngen_deutlich-3057662-771

  • Keiner dabei?

    Schön, dieser gelungene Richtungswechsel. Da erfreut man sich wieder schöner Kursgewinne. Unsere Schweizer Banken werden vermutlich noch mehr nach Sicherheit suchende internationale Anleger anziehen. Das scheint seit einigen Monaten wieder Trend.


    Sonst niemand engagiert? Nur Pennystocks oder Risikopapiere?