• UBS

    Die Kredit - Krise in den USA ist nur eine kurze Sache. Die meisten Experten sehen diese Korrektur nur als Rückkehr zur Normalität. Die schweizer Bankentitel sind unterbewertet. Die wurden in den letzten Tagen arg gebeutelt. Jetzt kommt der Moment um günstig einzusteigen. In den nächsten Wochen sicher. Also ich bin dabei. Obwohl die UBS weniger Gewinn machen wird als vorausgesagt. Warte die Zahlen noch ab und dann geht's ab! 8)

    Wer A sagt muss nicht B sagen.

    Er kann auch erkennen, dass A falsch war.

  • UBS

    Wie kurz ist kurz? 3 Wochen, 3 Monate? Die amerikanische Kreditkrise ist nicht so schnell ausgestanden. Und ob Herr Ospel nicht noch eine (oder mehrere) im Keller hat? Der UBS traue ich icht, ich erwarte noch tiefere Kurse, evtl. in den 50zigern !? Bin gespannt auf die HJ-Präsentation.

    Gruss pog

  • UBS

    Im Moment sind die meisten Aktien wieder recht billig, es gibt also eine grosse Auswahl zum Kaufen, nur werde ich damit noch etwas warten, bis es einen klaren Boden gibt.


    Aber das einzige, was ich sicher nicht kaufen werde, sind Banken. Das ist mir zu unsicher, wer weiss, was da noch alles zu Tage gebracht wird.


    Gruss

    fritz

  • UBS

    Coris wrote:

    Quote
    Dann musst du ja von den Zahlen am Dienstag viel halten?


    ich denke die zahlen am dienstag werden gut sein, aber die q3 zahlen werden mies sein und so wie's aussieht bei allen banken nicht nur bei der ubs...

  • UBS

    Quote:


    Davon ist auszugehen, ist aber auch alles praktisch schon eingepreist: UBS liegt nahe am 52-Wochentief.

    UBS war ja in der Vergangenheit immer ein Garant, auch in schweirigen Zeiten solide Erträge zu liefern. Diese Defensivqualität zog ja auch lange Zeit eine schöne Prämie zum Bankensektor nach sich. Spannend zu sehen, ob das jetzt angesichts der Probleme im Fixed Income immer noch gilt, oder ob die Ertragslage bei der UBS deultich volatiler wird als auch schon.

  • UBS

    Frage ist ob die UBS eine Subprime-Bombe platzen lässt oder nicht.


    Mit dem Abgang von Wuffli frage ich mich, ob da doch nicht was handfesteres der Grund war als VR Intrige.


    Mein Gefühl sagt - ja, da ist was nicht gut !

  • UBS

    Auch US-Hypothekenfinanzierer HomeBanc ist pleite

    11.08 15:43

    Die Kreditkrise in den USA hat ein weiteres Opfer gefordert. Der Hypothekenfinanzierer HomeBanc stellte bei einem Gericht in Delaware einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts.

    Geplant sei die Schliessung des Unternehmens, teilte HomeBanc mit Sitz in Atlanta mit und verwies auf eine "unhaltbare Geschäftsposition" in Folge der Krise am Hypotheken- und Immobilienmarkt.


    Erst vor wenigen Tagen hatte die Firma eingewilligt, die meisten ihrer Vermögenswerte an den Konkurrenten Countrywide Financial abzustossen. Zu den grössten Gläubigern von HomeBanc zählen nun Sparten grosser US-Banken wie JPMorgan Chase, KeyCorp und US Bancorp.


    Im Zuge der Kreditkrise mussten bereits andere Hypothekenfinanzierer aufgeben - inzwischen auch solche, die ihr Geld mit weniger riskanten Hypotheken erwirtschafteten. So teilte zuletzt American Home Mortgage Investment mit, pleite zu sein.

    Quelle SDA


    Wer ist der nächste?

    Gruss pog

  • UBS

    zonker wrote:

    Quote
    Frage ist ob die UBS eine Subprime-Bombe platzen lässt oder nicht.

    Mit dem Abgang von Wuffli frage ich mich, ob da doch nicht was handfesteres der Grund war als VR Intrige.


    Mein Gefühl sagt - ja, da ist was nicht gut !


    da muss man sich keine sorgen machen, das exposure der ubs ist eher klein. zudem könnte die ubs im gegensatz zu manch anderen banken (siehe artikel homebank) auch milliardenbeträge locker schlucken (o.k. würde halt trotzdem massive kursverluste nachsich ziehen). aber keine angst, die ubs hat da keine leichen im keller

  • UBS

    Also falls das stimmt, stimmt mich das etwas nachdenklich ...


    http://www.bloomberg.com/apps/…d=aRhYrqGOok0M&refer=home


    Zitat :


    UBS, Switzerland's biggest bank, may report Aug. 14 that second-quarter net income fell 7.5 percent, excluding a one-time gain of 2 billion Swiss francs ($1.65 billion) from the sale of Julius Baer Holding AG shares, according to estimates by Matthew Clark, a London-based analyst at Keefe, Bruyette & Woods Ltd.



    Dillon Read Capital Management LLC, one of UBS's hedge-fund units, collapsed in May after more than $120 million of losses from mortgage-related holdings. Dillon Read probably cost UBS another 150 million francs in the second quarter, said Clark, who has a ``market perform'' rating on UBS.


    ``We know UBS still had trading exposure to subprime at least at the start of May and they would have had difficulty unwinding those positions,'' Clark said. The debacle led to the ouster of Peter Wuffli as chief executive officer earlier this month.

  • UBS

    zonker wrote:

    Quote
    Also falls das stimmt, stimmt mich das etwas nachdenklich ...


    Seit dem 26.7 kauft die UBS keine eigene Aktien mehr zurück.

    CS und Novartis kaufen, was das Zeug hält.

    Novartis hat allein am Freitag schlappe 1,7 Mio Aktien zurückgekauft.


    Für mich ein Indiz, dass die UBS-Aktien noch mehr an Wert verlieren.

    Es wird nicht an den Q2-Zahlen selber liegen.

  • UBS

    vgl auch den Artikel der FUW von gestern:


    http://www.fuw.ch/de/zeitung_a…d99b26&objects.artikel=98


    Ungewohnt viele Sorgen der UBS


    Kostenfolgen des Ausbaus im Investment Banking ungewiss – Sondereffekte verzerren das Ergebnis – Risiken in den Aktien gestiegen



    Von Clifford Padevit





    Die letzten Vorbereitungen sind von Nervosität begleitet. Bald gehen die Scheinwerfer an. Am Dienstag informiert die UBS über die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal. Ob das Gebotene die Gemüter der UBS-Aktionäre beruhigen wird, hängt nicht zuletzt vom neuen Chef der Grossbank ab. Marcel Rohner, der seit rund einem Monat als Nachfolger von Peter Wuffli die UBS operativ führt, tritt zum ersten Mal auf – eine Premiere, die er sich bestimmt anders vorgestellt hat.


    Die UBS-Aktien notieren auf dem gleichen Stand wie vor einem Jahr. An den Finanzmärkten liegen die Nerven blank. Die Risiken in den Portefeuilles werden zurückgefahren, Bankaktien verkauft. Zu sehr lasten die Unsicherheit über die weitere Entwicklung im US-Hypothekenmarkt (speziell: Subprime) und die Sorgen über eine Ausdehnung auf andere Kreditmärkte oder gar auf die Konjunktur auf der Finanzbranche. Dem Ausblick, den Rohner geben wird, kommt in diesem Umfeld besonderes Gewicht zu. Gespannt warten Anleger zudem auf seine Aussagen zu den Risiken der Bank im Subprime-Markt in den USA.





    Kostenschub im letzten Jahr



    Die schwache Entwicklung der UBS-Aktien gehen aber nicht nur auf das Marktumfeld zurück. Schon bevor von einer Subprime-Krise die Rede war, waren UBS in der Gunst der Anleger gefallen (vgl. Grafik). Die Aufwärtsbewegung der Aktien wurde genau mit der Veröffentlichung der Drittquartalszahlen letztes Jahr gestoppt. Die Kosten waren gestiegen, die Erträge jedoch nicht. Dem folgte ein Jahresergebnis, das ebenfalls von höheren Kosten geprägt war. 2006 habe eine unübliche Konzentration von organischem und akquisitorischem Wachstum gebracht, kommentierte der damalige Chief Executive Officer (CEO) Peter Wuffli. Er verordnete eine Verschnaufpause, obwohl die Bank im «Investitionsmodus» bleiben werde.


    Die Wachstumsanstrengungen verteilen sich auf alle drei Segmente. Das grösste Aufbauprojekt betrifft das Investment Banking, genauer, das Geschäft mit festverzinslichen Anlagen (Fixed Income). In dieser Sparte, die Aktivitäten in klassischen Obligationen, aber auch Fremdwährungen, Schwellenländer, Rohstoffe und Übernahmefinanzierungen umfassen, hat die Bank selbst eine Ertragslücke zu den grössten drei Investmentbanken von 4,6 Mrd. $ ausgemacht.



    Es sieht so aus, als ob die UBS die rasante Entwicklung im Fixed-IncomeGeschäft der letzten Jahre verschlafen hätte. Ihre relative Schwäche hat sie aber erkannt. Sie ist derzeit darauf bedacht, die Lücke zu füllen. Eine grosse Hilfe war der Kauf des brasilianischen Banco Pactual Anfang letztes Jahr.



    Ausgerechnet aus der Fixed-Income-Sparte kommen jedoch Signale, die Aussenstehende verunsichern – ein weiterer Punkt, zu dem sich Rohner wird äussern müssen. Seit letztem Freitag ist bekannt, dass der Spartenchef nach zwei Jahren seinen Posten räumt. Sein Nachfolger wird der frühere Managing Partner des Banco Pactual (vgl. Porträt Seite 16). Was dieser Chefwechsel für die Wachstumsambitionen zu bedeuten hat, ist unklar (vgl. FuW vom Mittwoch). Es gibt allerdings Stimmen, die vor Rückschlüssen auf das Quartalsresultat warnen.



    Was den Ausbau der Sparte betrifft, so wird der UBS vorgeworfen, sie sei zu wenig risikofreudig. Der Vorwurf bezieht sich vor allem auf die Übernahmefinanzierung (Leverage Finance). Bestimmt ist die UBS nicht die Bank, die die grössten Risiken eingeht. Der Risikoappetit jedoch wächst, und die Zeichen mehren sich, dass Risikoprozesse angepasst und beschleunigt werden. Äusserungen in diese Richtung machte bereits Huw Jenkins, der Chef des Investment Banking. Auch Rohner, der im Risikomanagement gross geworden ist, gab in einem Brief an die Investmentbanker zu verstehen, dass er die Prozesse für zu langsam und schwerfällig halte. Zu guter Letzt betrifft auch die Rückintegration des Personals des gescheiterten Hedge Fund Dillon Read Capital Management (DRCM) die Sparte Fixed Income.



    Die Sorgen im Investment Banking lassen beinahe vergessen, dass die beiden anderen Segmente Wealth Management und Asset Management der Bank ungefähr gleich viel Ertrag bringen (vgl. Kuchengrafik). Punkto Profitabilität sind die zwei Segmente zusammen sogar gewichtiger, was die UBS von der CS unterscheidet. Das Wealth Management war in den letzten Quartalen für die guten Nachrichten zuständig. Der Neugeldzufluss letztes Jahr wie auch im ersten Quartal übertraf selbst die kühnsten Schätzungen. Im Wealth Management, das Rohner im zweiten Quartal noch selbst führte, ist der Ausblick weiterhin gut. Sorgenfalten bereitet einzig das Wealth Management USA, wo die Profitabilität nur langsam Fortschritte macht.





    Verlust im Asset Management?



    Das Asset Management wird im zweiten Quartal Sonderkosten ausweisen. Es sind die Kosten für die DRCM-Rückintegration, die diesem Segment anfallen werden, denn der Hedge Fund war ihm organisatorisch zugeordnet. Aufgrund der angekündigten Kosten für die DRCM-Schliessung von 300 Mio. $ ist es nicht unwahrscheinlich, dass das Asset Management im zweiten Quartal einen Verlust verbucht. DRCM ist nicht der einzige Sondereffekt, der das Quartalsergebnis prägen wird. Ende Juli verkaufte die UBS ihren Aktienanteil an Julius Bär, Das führt zu einem Sondergewinn vor Steuern von rund 2 Mrd. Fr. Der Betrag fliesst über Aktienrückkäufe an die Investoren zurück.



    Rohner hat von Wuffli einige Sorgen geerbt. Wie er sich ihnen annimmt, wird er am Dienstag verraten. Er wird sich dann auch hinter das One-Bank-Modell stellen, das er als Stellvertreter Wufflis mitgeprägt hat. In den gut etablierten Geschäftsbereichen dürfte Rohner trotz aller Sorgen gute Zahlen ausweisen können. Darauf deuten die Ergebnisse der Banken weltweit hin. Vor Monatsfrist sagte Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel, die Bank werde die Erwartungen erfüllen. Ertragsseitig ist mit satten Zuwachsraten zu rechnen. Die Ungewissheit liegt im Kostenanstieg sowie dem Nettoneugeldfluss, der ungefähr auf Vorjahrsniveau liegen sollte.


    Die bescheidene Bewertung der UBS-Aktien ist aus unserer Sicht eine gute Kaufgelegenheit für langfristig orientierte Anleger. In den letzten drei Jahren war das Kurs-Gewinn-Verhältnis nie so niedrig wie heute (8, bezogen auf 2008). Die Erwartungen der Aktionäre sind klar: Die UBS soll ihre gewohnte Verlässlichkeit und als Folge eine Bewertungsprämie unter den Grossbanken zurückgewinnen.

  • UBS

    coverride wrote:

    Quote
    und was meint ihr, gute zahlen, jetz einsteigen oder noch warten?



    mfg s.vinkovic


    Bei diesem Ausblick würde ich warten, bis UBS den Boden gefunden hat. Er dürfte noch etwas weiter unten zu liegen kommen - je nach dem, wie wegweisend die News von UBS auch für die anderen (europäischen) Banken sind.


    Allerdings hört man von einer Bank auch zum ersten Mal in dieser Berichtsaison konkrete Worte zum Ausblick; das kann mittelfristig Sicherheit verleihen.


    Unter Finanznachrichten.de aufgeführt eine Nachricht (Quelle: dpa-AFX) zum Tagesausblick, dass UBS der Schweizer Börse positive Impulse verleihen wird (aufgrund des Gewinns?). Daran glauben mag ich nicht so recht...

  • UBS

    coverride wrote:

    Quote
    und was meint ihr, gute zahlen, jetz einsteigen oder noch warten?



    mfg s.vinkovic


    nicht einsteigen, ausblick schlecht, q3 schlecht...nicht einsteigen

    (die guten zahlen interessieren niemanden)

  • UBS

    ihr checkt aber schon, das die ubs mehr gewinn erzielen wird als noch im 2006 oder???

    "Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

  • UBS

    phlipp wrote:

    Quote
    ihr checkt aber schon, das die ubs mehr gewinn erzielen wird als noch im 2006 oder???


    Ein Blick auf den aktuellen Börsenkurs zeigt, wie relevant dies zurzeit ist.


    Im Übrigen: Die Erwartung - bei UBS das Mindeste! - ist, dass der Gewinn höher liegt, als erwartet; oder im Fall von UBS, noch etwas höher als erwartet. Ganz besonders gilt dies für den Ausblick...

  • UBS

    phlipp wrote:

    Quote
    ihr checkt aber schon, das die ubs mehr gewinn erzielen wird als noch im 2006 oder???


    schon, trotzdem im moment nicht einsteigen, da der kurs noch tiefer sinken wird.


    ist ja klar ,dass rohner die erwartungen tief angesetzt hat, damit er dann überzeugen kann und die erwartungen übertreffen kann. aber heute ist einfach kein guter zeitpunkt zum einstieg, da im moment das vertrauen in die ubs sehr schlecht ist und der kurs in der nächsten zeit höchstens seitwärts negativ tendieren wird

  • UBS

    Meiner Meinung nach ist aus fundamentaler Sicht die UBS ein klarer Kauf. Genau wie Julius Bär und auch CS. Weil aber die Angst vor einer platzenden Hypoblase in den USA herrscht, wurde viel Geld aus dem Bankensektor abgezogen, deshalb bekommt man heute UBS zum Preis wie vor einem Jahr. Ein Schäppchen? Das wird sich erst noch zeigen.


    Auch wenn die UBS Aktie günstig erscheint, nützt das den Anleger nichts, wenn nicht alle anderen auch so denken und UBS kaufen.

    law of gravitation: what goes up must come down.

  • UBS

    Sicher eher ein long term investment. Ich habe gestern verkauft; frage mich auch, ob ich wieder einsteigen soll. Werde ein Limit=60 aufgeben.

    «Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

  • UBS

    phlipp wrote:

    Quote
    ihr checkt aber schon, das die ubs mehr gewinn erzielen wird als noch im 2006 oder???


    Merke: Investoren interessiert die Vergangenheit nicht - nur die Zukunft! 70% mehr Gewinn ist passé - was bringt die Zukunft?


    Auch Du wirst es noch lernen.

    Dr. Friederich Adolphus von Muralt

    - "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"