Schweizer Börse

  • MarcusFabian hat am 18.01.2015 - 20:16 folgendes geschrieben:

    onenightinbangkok hat am 18.01.2015 - 12:52 folgendes geschrieben:

    Und auch nicht von den Schweizer Banken, wo Jordans Ruf ebenfalls Schaden genommen hat. Viele Banker schüttelten den Kopf. «Die Art und Weise, wie die SNB die Aufhebung kommuniziert» habe, «war stümperhaft»,

    Selector hat am 18.01.2015 - 14:40 folgendes geschrieben:

    Da kann ich nur beipflichten. Besonders beschämend dünkt mich aber, dass der SNB schon wieder so ein verlogenes Subjekt vorsteht. Dieser Herr Jordan hat sich nun nicht nur völlig unglaubwürdig gemacht, er gibt mit seiner Inkompetenz auch noch die ganze Nation der Lächerlichkeit preis und wird sogar noch von Mitgliedern der Regierung nachträglich gestützt,

    Ich verstehe durchaus eure Frustration, die - wie ich annehme - daraus resultiert, dass ihr auf der "falschen" Seite positioniert wart.

    Aber bleiben wir mal realistisch:

    1. Auch die Fed verkündet ihre Entscheidungen während der Börsenzeiten. Meist 10:30 Uhr EST. Nur - und da gebe ich euch recht - werden wichtige Fed-Entscheide vorher angekündigt. Im Stil: "Achtung! Morgen um 10:30 Uhr sagen wir was wichtiges, stellt euch darauf ein!"

    2. Hätte die SNB (Jordan) auch nur mit einem Zwinkern angedeutet, dass die SNB eventuell, unter Umständen, in Erwägung ziehen könnte, vielleicht ... den Mindestkurs auch nur zu reduzieren, hätte es sofort im Milliardenhöhe Spekulationen Long CHF gegeben und der Schaden wäre für die SNB um Faktoren höher gewesen. Der Schaden für die Schweizer Wirtschaft wäre gleich geblieben.

    3. Ich habe hier dafür plädiert, dass die SNB die Untergrenze ratiert hätte senken sollen, musste mich aber davon überzeugen lassen, dass das kein gangbarer Weg gewesen wäre. Schlussendlich hätten Euro-Inhaber ihre Euros sofort in CHF gewechselt (zum Kurs von 1.20) und einfach einige Monate gewartet bis der reale Kurs erreicht ist, um dann die Franken in Euro zurück zu wechseln.

    Grundsätzlich ist es also verständlich, dass Zentralbanken ihre Entscheidungen nicht durchsickern lassen, um Spekulationen zu vermeiden. Dass die SNB in diesem Fall weder den Bundesrat noch Fed, EZB oder IWF informiert hat, mag man kritisieren aber der Entscheid war richtig.

    Ja Marcus, dein Punkt 1 ist einigermassen realistisch, wäre doch etwas in die richtige Richtung gewesen. Bereits 2. ist an den Haaren herbeigezogen, Spekulanten gibt es immer, die Börse ist voll davon, Zwinkern hin oder her. Kannst auch spekulieren, dass diese Woche alles nochmals sehr viel anders wird und man davon ausgeht, dass dies der erste Schritt zum EU-Beitritt war? Dass Draghi die EU-Schuldenstaaten doch nicht mit einem QE à la US-FED 'beglückt'?

    3. ist deine Meinung, darfst sie drehen wie du möchtest.

    Auf dem falschen Fuss erwischt? Nun ja möglich, wer in CH-Ttel investiert war und Fremdwährungen auf dem Konto hatte, Euros vor allem.- (Ich hatte grad keine Euros, du wohl auch nicht).-

    Trotzdem rechtfertigt nichts die Lüge. Den Filmausschnitt von Jordan, in welchem er noch vor wenigen Tagen in einem Interview versicherte, dass die Euro-Untergrenze absolut verteidigt würde, kennen wir alle. Sowas nenne ich Verrat.

  • Schweizer Börse

    Die Zeit wird eine Antwort geben.......ich vermute die SNB hat die Reissleine gezogen um nicht im den Strudel des Schuldeneuros unterzugehen. Wenn die EZB tatsächlich so viele Milliarden Euros drucken will dann , wird der Entscheid vermutlich nicht mehr kritisiert.....warten wir es ab.

  • Der SMI hat heute nichts besonderes gemacht. Er hat die guten Vorgaben aus Übersee und den Eurozuschlag eingepriesen. Diese Währungsschwankungen werden nun öfters im SMI zu sehen sein, denke ich...

  • Selector hat am 18.01.2015 - 22:23 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ja Marcus, dein Punkt 1 ist einigermassen realistisch, wäre doch etwas in die richtige Richtung gewesen. Bereits 2. ist an den Haaren herbeigezogen, Spekulanten gibt es immer, die Börse ist voll davon, Zwinkern hin oder her. Kannst auch spekulieren, dass diese Woche alles nochmals sehr viel anders wird und man davon ausgeht, dass dies der erste Schritt zum EU-Beitritt war? Dass Draghi die EU-Schuldenstaaten doch nicht mit einem QE à la US-FED 'beglückt'?

    Ich finde Punkt 2 nicht an den Haaren herbeigezogen. Lies mal folgenden Artikel: http://www.tagesanzeiger.ch/ku…-Goldwaage/story/25465107

    Geiz ist des Anlegers Feind.

  • maka

    Da hast du aber einen Oldie ausgegraben, der Kerle war schon echt obersupermegacool, besonders bis zum Schluss. Und wie man jeweils auf den abgefahren ist, wow. Aber ich habe auch was, da gibt es tägliche Gerüchte, manchmal sind sie wahr, man kann spekulieren:

    Blum 3Guru-Flash 11:15

    19.01.2015 11:15

    Tendenz – bisher dürftige technische Erholung

    SMI – Trader und Institutionelle enttäuscht, dass Erholungs-Rallye nicht weitergeht. Bei den flotten Erholungspreisen zur Eröffnung kamen gleich wieder "grosse Verkaufsaufträge aus dem Ausland geflogen…"

    BFS – Importpreisindex – im Dezember bereits deflationär mit minus 1,1pc.

    Ratings – jetzt hagelt es Analysten-Neuratings. Wir werden die wichtigsten laufend bringen.

    SyngentaVontobel halten 300 (330). Deutsche Bank ist für kaufen bis 350 (380).

    SulzerVontobel halten 110 (120).

    Straumann – Vontobel kaufen 230 (260).

    Zurich – Vontobel halten 300 (315).

    Schmolz & Bickenbach – Vontobel halten 1.05 (125).

    Optionen – (fast alles) besser, aber nirgendwo berauschend: Novartis, Nestlé und Versicherer gesucht, Roche vernachlässigt.

    Der nächste Guru-Flash erscheint am 20.01.15

    Emil