CH-relevante Börsenthemen Jahr 2015

  • Yanis Varoufakis tritt zurück

    Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis tritt zurück. Mitglieder der Euro-Gruppe hätten sich das gewünscht, schreibt er auf seinem Blog.

    Wenige Stunden nach dem Nein der Griechen zu den Sparvorgaben der internationalen Geldgeber hat der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis seinen Rücktritt angekündigt.


    Kurze Zeit nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Volksabstimmung sei er aus Kreisen der Eurogruppe darauf hingewiesen worden, dass es eine "gewisse Präferenz" gebe, dass er bei den Beratungen der Eurogruppe nicht mehr zugegen sei, schrieb Varoufakis am Montag in seinem Blog.


    "Aus diesem Grund trete ich heute als Finanzminister zurück", so Varoufakis.


    Der Rücktritt könne Ministerpräsident Alexis Tsipras möglicherweise helfen, eine Vereinbarung mit den Geldgebern zu erreichen. "Aus diesem Grund verlasse ich das Finanzministerium heute", erklärte Varoufakis.


    (Reuters/cash)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Aktienmärkte:

    Händler und Analysten werden in der kommenden Woche an jedem Wort der Vertragsparteien kleben.


    Die Volatilität wird hoch bleiben, sichere Häfen (USD, CHF) sind gesucht.

    SMI: 8'500 (-4.7 % ) als nächster Boden, 8'250 (-7.5 % ) müssen halten, ansonsten wäre der seit 2011 andauernde Aufwärtstrend in Gefahr.

  • Der Rückzug des Finanzministers ist ein raffinierter Schachzug der griechischen Regierung. Alle bisherigen Kompromiss-Schritte der Griechen sind somit Makulatur. Sie schicken einfach ein neues trojanisches Pferd nach Bruxelles und die EU steht wieder in den Verhandlungen bei der Stunde Null. Die Griechen zwingen der EU das Spiel auf: Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende. Die grosse Verliererin ist Merkel.


    Das sorgt an den Börsen für Volatilität. Ich hoffe, dass wir nicht von einer Monsterwelle getroffen werden.

  • Pidu hat am 06.07.2015 - 08:54 folgendes geschrieben:

    Quote

    Der Rückzug des Finanzministers ist ein raffinierter Schachzug der griechischen Regierung. Alle bisherigen Kompromiss-Schritte der Griechen sind somit Makulatur. Sie schicken einfach ein neues trojanisches Pferd nach Bruxelles und die EU steht wieder in den Verhandlungen bei der Stunde Null. Die Griechen zwingen der EU das Spiel auf: Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende. Die grosse Verliererin ist Merkel.


    Das sorgt an den Börsen für Volatilität. Ich hoffe, dass wir nicht von einer Monsterwelle getroffen werden.

    Jetzt muss er wenigstens nicht zum Terrorist gehen. Und das "Katz'-und-Maus-Spiel" geht in eine neue Runde.

    MfG
    Schnitthelm Wachtvogel

  • Konsumentenpreise steigen im Juni um 0,1% - Jahresteuerung bei -1,0%

    06.07.2015 09:45

    Neuenburg (awp) - Der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) ist im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,1% gestiegen auf 98,4 Punkte (Dezember 2010 = 100). Innert Jahresfrist betrug die Teuerung -1,0%, verglichen mit Jahresraten von -1,2% im Mai bzw. von 0,0% im Juni 2014. Der leichte Anstieg im Juni ist vorwiegend auf höhere Preise für neue Automobile und Lebensmittel zurückzuführen. Ebenfalls teurer wurde Benzin. Rückläufig waren hingegen die Preis für Steinobst und Heizöl sowie für erste Ausverkaufsartikel im Bekleidungssektor, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.

    Die ausgewiesenen Werte liegen über den Erwartungen: Die Schätzungen der von AWP befragten Ökonomen für den Monatswert waren in einer Spanne von -0,2% bis 0,0% und jene für den Jahreswert zwischen -1,3% bis -1,1%.


    Gestiegen sind im Juni die Indizes der Hauptgruppen Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+0,8%), Verkehr (+0,7%), Hausrat und laufende Haushaltsführung (+0,1%) sowie Nachrichtenübermittlung (+0,1%). Hingegen waren die Indizes der Hauptgruppen Bekleidung und Schuhe (-1,0%), Alkoholische Getränke und Tabak (-0,4%), Restaurants und Hotels (-0,2%), Wohnen und Energie (-0,1%) sowie Sonstige Waren und Dienstleistungen (-0,1%) rückläufig. Keine Veränderungen gab es bei den Hauptgruppen Freizeit und Kultur sowie Gesundheitspflege, während im Bereich Erziehung und Unterricht keine Erhebung stattfand.


    Die Preise der Inlandgüter blieben im Vergleich zum Vormonat unverändert und jene der Importgüter stiegen um 0,2%. Innert Jahresfrist legten die Preise der Inlandgüter um 0,2% zu, während diejenigen der Importgüter einen Rückgang um 4,4% verzeichneten.


    Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), anhand dessen die hiesige Teuerung mit jener in den europäischen Ländern verglichen werden kann, erreichte im Berichtsmonat einen Wert von 103,0 Punkten. Dies entspricht einer Veränderungsrate von +0,2% gegenüber dem Vormonat und von -0,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat.


    mk/rw


    (AWP)

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  • Schweizer Arbeitslosenquote sinkt geringfügig

    In der Schweiz hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Juni etwas verbessert.

    Die Arbeitslosenquote sank auf 3,1 Prozent, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mit. Im Mai hatte sie 3,2 Prozent betragen und vor einem Jahr 2,9 Prozent. Saisonbereinigt betrug die Quote unverändert 3,3 Prozent.


    (Reuters)

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  • Hoffentlich werden die Griechen endlich aus der EU geworfen. So können sie den ganzen Tag Sirtaki tanzen und Brüssel kann ihnen dann ja Wurst sein. Niemand macht ihnen der griechische Wein, die Oliven und ihren Fetakäse streitig und wenn es mal Probleme gibt, sind sie selber Schuld. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie auch heute noch.

  • UBS hält an Wirtschaftsprognosen für die Schweiz trotz Griechenland-Krise fest

    08.07.2015 12:45

    Zürich (awp/sda) - Die UBS geht trotz drohendem Grexit weiterhin davon aus, dass die Schweizer Wirtschaft im laufenden Jahr um 0,5% und im kommenden Jahr um 1,1% wachsen wird. Zur Begründung verweist die Grossbank auf die EZB und die gute Konjunktur in der EU.

    "Es ist für uns nicht entscheidend, ob es einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion, einen Grexit, gibt oder nicht", sagte UBS-Schweiz Chefökonom Daniel Kalt auf Anfrage. Entscheidend sei, wie er ablaufe. Dabei gehe die UBS davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Ansteckungseffekte im Rest der Eurozone minimal halten könne.


    Die UBS belässt darum ihre Wachstumsprognosen für die Schweizer Wirtschaft bei +0,5% für das laufende und +1,1% für das kommende Jahr. Ebenso unverändert bleiben die Vorhersagen der UBS für Teuerung (2015: -1,0%, 2016: 0,2%) und die Arbeitslosigkeit (2015: 3,6%, 2016: 3,5%).


    Kalt begründete diese Zuversicht zudem mit der guten Konjunktur in EU. "Europa ohne Griechenland befindet sich in einer schönen Erholungsphase", sagte er. Das unterscheide die jetzige Situation von derjenigen der ersten starken Frankenaufwertung in den Jahren 2009 bis 2011, als die Weltwirtschaft im Nachgang zur Finanzkrise in einer Rezession gesteckt habe.


    Aktuell befindet sich laut Kalt auch die Schweiz in einer Rezession, da die Schweizer Wirtschaft voraussichtlich nach dem ersten auch im zweiten Quartal geschrumpft ist. Im laufenden Quartal erwartet die UBS jedoch, dass sie wieder zum Wachstum zurückfindet.


    dl


    (AWP)

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  • Julius Bär-Chefvolkswirt sieht Aufschwung trotz 'Stimmungskiller' Griechenland

    08.07.2015 15:30

    FRANKFURT (awp international) - Das Schweizer Bankhaus Julius Bär ist trotz der Griechenlandkrise und jüngster Turbulenzen an Chinas Aktienmarkt weiter positiv zur konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone gestimmt. Die Konjunkturaussichten blieben während der Sommermonate gut, und im zweiten Halbjahr dürfte das Wachstum im gemeinsamen Währungsraum kräftig anziehen, sagte Julius Bär-Chefvolkswirt David Kohl am Mittwoch in Frankfurt. Als einer der Gründe für die optimistische Einschätzung nannte er die Normalisierung der Kreditvergabe.

    Nach Einschätzung von Kohl ist die Kreditdynamik der "Schlüsselfaktor" für den Aufschwung in der Eurozone. Im Mai hatte die Kreditvergabe der Banken des Währungsraums erstmals seit langem deutlichere Lebenszeichen gezeigt. Sie war um 0,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat ausgefallen. Im April hatte das Kreditwachstum stagniert, davor war es lange Zeit überwiegend gefallen.


    Ausserdem werden die "verflogenen Deflationsängste" bei Julius Bär als Grund für das stärkere Wachstum in der zweiten Jahreshälfte gesehen. Allerdings gebe es auch eine Reihe von "Stimmungskillern", die auf der konjunkturellen Entwicklung lasteten. Hierzu zählte Kohl unter anderem die Griechenlandkrise.


    Als Belastungsfaktor wird im Bankhaus Julius Bär auch die Lage in China gesehen. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt verfügt nach Einschätzung von Kohl derzeit nicht über eine ausreichende Dynamik, um ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent zu erreichen. Der Chefvolkswirt wertet die aktuellen Probleme in China generell als viel wichtiger für die weitere Entwicklung der Eurozone, als die Krise in Griechenland.


    In den USA rechnet Julius Bär erst im vierten Quartal mit der ersten Zinserhöhung seit der schweren Wirtschaftskrise. Die US-Konjunktur "ist und bleibt robust", sagte Experte Kohl. Für das laufende Jahr geht er aber nur von einem amerikanischen Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent aus. Das Wachstum dürfte damit unter dem für die USA "normalen" Wachstum von drei bis vier Prozent liegen. "Die US-Notenbank Fed sollte daher mit der ersten Zinserhöhung seit der schweren Wirtschaftskrise noch etwas warten", sagte Kohl./jkr/bgf


    (AWP)

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  • Mehr Firmenkonkurse im ersten Halbjahr

    09.07.2015 08:19

    Zürich (awp) - Die Zahl der Firmenkonkurse infolge Überschuldung ist in der Schweiz im ersten Halbjahr 2015 um 1,6% auf 2'267 gestiegen. Alleine im Juni betrug der Anstieg 41% auf 402. Rechne man die Entwicklung auf das ganze Jahr hoch, müsse bei gleichbleibendem Trend mit rund 4'530 Pleiten gerechnet werden. Das würde einem Anstieg um 6,8% entsprechen, teilte der Schweizerische Verband Creditreform am Donnerstag mit.

    Die Zahl der Insolvenzen infolge von Mängeln in der Organisation (OR 731b) nahm derweil von Januar bis Juni um 7,4% auf 778 Fälle ab. Bis Ende Jahr rechnet Creditreform hier mit einem Rückgang um 4,1% gegenüber dem Vorjahr. Für die Unternehmen der Schweiz sei das konjunkturelle Umfeld härter geworden, insbesondere nach der Aufhebung der Euro-Untergrenze im Januar durch die SNB, so Creditreform.


    Knapp 54% aller im Zeitraum Januar bis Juni publizierten Insolvenzen hätten Firmen betroffen, die jünger als 5 Jahre waren. Bei den Einzelunternehmen liege der Wert gar bei 70%. Insgesamt gingen also drei Viertel aller Insolvenzen auf Unternehmen zurück, die noch nicht 10 Jahr alt seien. Nach Rechtsform betrachtet fielen 46% der Insolvenzen auf Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH).


    Die Zahl der Neueintragungen von Firmen sank derweil im ersten Semester um 2,3%, während die Löschungen um 2,8% stiegen. Daraus ergibt sich ein negativer Wachstumssaldo von knapp 13%. Die Prognose für das Gesamtjahr geht von 1,1% mehr Eintragungen, 3,3% mehr Löschungen und einem Nettorückgang von 3,5% an Handelsregister-Eintragungen aus.


    Die Zahl der Privatkonkurse stieg im ersten Semester 2015 um 8,2% auf 3'774 an.


    ra/tp


    (AWP)

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  • US-Notenbank uneins über Zinswende

    Die Führungsspitze der US-Notenbank Federal Reserve ist sich nicht einig über den geeigneten Zeitpunkt für die Zinswende.

    Einige Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) hielten die Bedingungen dafür bereits für gegeben oder bald erfüllt, wie aus den am Mittwochabend (MESZ) veröffentlichten Protokollen der Juni-Sitzung hervorgeht. Viele der FOMC-Mitglieder um Fed-Chefin Janet Yellen wollten jedoch zunächst weitere Hinweise darauf sehen, dass sich die Wirtschaft gefestigt hat. Eine Reihe von Notenbankern warnte vor voreiligem Handeln.


    Obwohl sich die Verschärfung der Schuldenkrise um Griechenland zum Zeitpunkt der Zinssitzung Mitte Juni noch gar nicht abgezeichnet hatte, äußerten die US-Währungshüter Sorge über etwaige Turbulenzen an den Märkten der Euro-Zone und ein Übergreifen auf die USA.


    Eine Reihe von Fed-Beobachtern rechnet für September oder zum Jahresende mit dem ersten Zinsschritt - eine Einschätzung, die durch die Protokolle nicht in Frage gestellt wurde. Auch der Chef der Fed von San Francisco, John Williams, machte in einer Rede deutlich, dass die Zinserhöhung trotz möglicher Gefahren durch die Entwicklung in Übersee dieses Jahr ansteht. Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone ("Grexit") sei unwahrscheinlich. Dieses Risiko sei gering und könne die gute Konjunkturentwicklung in den USA nicht überlagern.


    Die US-Wirtschaft nähert sich der Vollbeschäftigung und liefert damit den Befürwortern einer baldigen Abkehr von der Nullzinspolitik gute Argumente. Obwohl die Wirtschaft zu Jahresbeginn geschrumpft war, hält Fed-Vizechef Stanley Fischer sie für stark genug für eine baldige Zinswende. Der Leitzins liegt seit dem Höhepunkt der Welt-Finanzkrise Ende 2008 auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent.


    (Reuters)

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  • Tesla baut gigantische Akkufabrik in Nevada

    Der Elektroauto-Pionier Tesla baut in Nevada eine "Gigafactory" für Batteriespeicher. Kostenpunkt der bislang größten Einzelinvestition in die Zukunft der Elektromobilität: fünf Milliarden Dollar.


    http://www.welt.de/wirtschaft/…Akkufabrik-in-Nevada.html




    Es ist spannend.
    Wer auf die falsche Technologie setzt oder eine Veränderung verpennt, ist weg vom Fenster.



    Digitalisierung https://de.wikipedia.org/wiki/Digitalisierung


    Industrie 4.0 https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie_4.0


    CRISPR/Cas https://de.wikipedia.org/wiki/CRISPR/Cas-System

  • KMU: Frankenstärke sorgt für Stimmungstief

    Die Frankenstärke schwächt die Exporte aus der Schweiz beträchtlich. Das Exportwachstum liegt derzeit effektiv rund 5 Prozentpunkte tiefer, als angesichts der Nachfragesituation im Ausland zu erwarten wäre.

    Um den negativen Einfluss der Frankenstärke auf das Schweizer Exportwachstum abzuschätzen, wurden das tatsächliche mit dem erwarteten Exportwachstum auf Basis von handelsgewichteten ausländischen Nachfragefaktoren verglichen, wie die Credit Suisse (CS) am Donnerstag mit den Angaben zum KMU-Exportindikator mitteilte.


    Das Exportbarometer zeigt, dass die ausländische Nachfrage weiterhin anzieht. Es steht zurzeit bei einem Wert von 1,04 und liegt damit in der Nähe des langjährigen Schnitts von 1,00. Insbesondere die USA, aber zunehmend auch Europa sorgen für Impulse. Allerdings kommt die Nachfrage als Folge der Wechselkurssituation nur abgeschwächt bei den Schweizer KMU an.


    Perspektiven auf Rekordtief


    Die vom Exportförderer Switzerland Global Enterprise mittels Umfrage erhobenen Exportperspektiven der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) befinden sich denn auch trotz positiver Nachfrageentwicklung im Ausland auf einem Rekordtief. Sie sanken im Quartalsverlauf auf 43,3 Punkte und damit auf den tiefsten Wert seit Beginn der Befragung im Jahr 2010.


    Damit liegen die Aussichten klar unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Bereits vor drei Monaten lagen sie mit 46,6 Punkten unter 50. Zu Jahresbeginn lag der Wert jedoch noch bei 65,4 Punkten.


    Nur mehr rund ein Viertel der befragten KMU erwarten demnach für das kommende Quartal einen Exportzuwachs. Über 40% der KMU gehen von einer Stagnation des Exportvolumens aus und knapp über 30% befürchten gar einen Rückgang.


    Pessimismus macht sich breit


    In sieben von acht Sektoren rechnen die Unternehmen mit sinkenden Ausfuhren. Den deutlichsten Rückgang erwartet die Pharma- und Chemiebranche. Einzig die Konsumgüterhersteller steigen mit Zuversicht ins dritte Quartal.


    Um ihre Produkte trotz Frankenstärke künftig besser an den Mann zubringen, setzten mehr als die Hälfte der Unternehmen auf Produktinnovationen. Klar an Bedeutung gewonnen hat auch das Marketing.


    Wie wichtig die Euro-Franken-Kurs für die Schweizer KMU ist, zeigt sich daran, dass 90% der befragten Firmen im nächsten Halbjahr nach Europa exportieren werden. Wichtigster Exportmarkt ist Deutschland.


    Die Krise in Griechenland dürfte laut den CS-Ökonomen angesichts des geringen Anteils der Schweizer Exporte von 0,4% keine direkten Auswirkungen auf die Schweizer Exportwirtschaft haben.


    (AWP/SDA)

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  • So rosig sehen die cash-Leser die Kurse

    Fondsmanagerin Eleanor Taylor Jolidon glaubt, dass der SPI auf 10 Prozent Jahresperformance kommen wird. Stimmen cash-Leser der Prognose zu? Sind sie noch optimistischer? Oder halten sie die Voraussagen für Quatsch?

    Von Marc Forster

    Der Swiss Performance Index, in dem fast alle in der Schweiz börsenkotierten Unternehmen enthalten sind, bewegt sich aktuell auf einem um 1,3 Prozent höheren Niveau als am Jahresanfang. 9555 Punkte zeigt der SPI an, mehr nicht. Die Prognose von Eleanor Taylor Jolidon, die bei der Union Bancaire Privée einen Fonds mit Schweizer Aktien verwaltet, hört sich da fast verwegen an: Im cash-Börsen-Talk vergangene Woche sagte sie, der SPI schaffe es bis Ende Jahr auf ein Plus von 10 Prozent.


    Verwegen vielleicht, aber alleine steht Taylor Jolidon damit nicht da. 19 Prozent von über 1500 cash-Leserinnen und -Lesern, die an der Umfrage teilnahmen, glauben ebenfalls an eine SPI-Jahresperformance von 10 Prozent. 14 Prozent sind sogar noch optimistischer und glauben, dass der breite Markt noch um 15 Prozent zulegt. 22 Prozent - und damit auch die grösste Gruppe unter den Umfrageteilnehmern - erwartet, dass am 31. Dezember 2015 ein Plus von 5 Prozent gemessen werden kann.


    In jedem Falle sind die Optimisten in der Mehrheit: Die Leserinnen und Leser, die zwischen 5 und 15 Prozent Kursanstieg erwarten, bilden zusammen 55 Prozent. Fondsmanagerin Taylor Jolidon hatte übrigens im Vorjahr prognostiziert, dass der SPI in diesem Jahr eine Performance von 15 bis 20 Prozent hinlegen werde. Ihre nunmehr bei 10 Prozent liegende Prognose ist also eine Korrektur nach unten. Unter anderem hat sie dabei der Nationalbank-Entscheid zur Aufgabe der Euro-Franken-Kursuntergrenze beeinflusst.


    Fast chinesische Verhältnisse?


    Das Lager der Pessimisten umfasst 32 Prozent der Befragten. 9 Prozent sind nicht sehr guten Mutes und glauben, dass der SPI im Gesamtjahr 5 Prozent an Wert einbüssen wird. 7 Prozent glauben, dass genau das umgekehrte von Taylor Jolidons Voraussage eintritt und der Index 10 Prozent verliert. 14 Prozent - und das ist immerhin die drittgrösste Gruppe unter den Umfrageteilnehmern - geht von ansatzweise chinesischen Verhältnissen aus und erwartet einen Kursrutsch von 15 Prozent am breiten Markt.


    Schon fast etwas erstaunlich ist, dass nur 14 Prozent an eine im grossen und ganzen unveränderte Performance glauben. Diese Gruppe würde recht behalten, wenn sich der SPI im zweiten Halbjahr in etwa so entwickelt wie im ersten. Niemand weiss genau, wie es mit Griechenland weitergeht, und wie sich der Aktiencrash in China auswirkt. Umgekehrt ist aber zu erwarten, dass die Europäische Zentralbank die Märkte weiter flutet und die Aktienmärkte prinzipiell unterstützt. Schliesslich ist es noch zu früh, eine Jahresend-Rallye vorauszusagen und zu wissen, ob es vor einer Rallye noch einmal zu Korrekturen kommt.

    CASH

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  • Tesla lehrt Luxus-Autobauer das Fürchten

    Tesla Motors steigert seinen Absatz im Vergleich zum Frühjahr 2014 um 54 Prozent. Porsche und Co. seien daneben konzeptlos, so ein Automobilexperte.

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    Neues Modell X Kassenschlager


    Bei Tesla plant man aber weiter in die Zukunft: Trotz überschaubarer Unternehmensgrösse und Kapital baut Tesla Motors sein Schnellladenetz aus. «Auch das zeigt den Mut und die Innovationsfähigkeit des Unternehmens, die offensichtlich von Luxuskäufern belohnt werden», so Dudenhöffer.


    Das für diesen Herbst angekündigte dritte Tesla-Fahrzeug Model X crossover soll laut CEO Elon Musk den Absatz des Fahrzeugherstellers verdoppeln. Über 20'000 Vorbestellungen seien für das neue Modell bereits eingegangen, schreibt «Business Insider UK».


    Tesla erhofft sich mit seinen drei Modellen – Roadster, Model S und Model X – im Jahr 2020 rund 500'000 Fahrzeuge auf die weltweiten Strassen zu bringen.


    http://www.20min.ch/finance/ne…er-das-Fuerchten-23870504



    ich warte solange wie möglich mit einem Autowechsel



    Habe es schon vor Jahren gepostet: ab 2016 sollen die Elektroautos den Benzinern ebenbürtig sein.

  • brancusi-serrat hat am 09.07.2015 - 15:55 folgendes geschrieben:

    Quote

    Was hälst du von China Investment BYD ( ISN CNE100000269) als Pendant-Invest?



    Zur Zeit schlecht handelbar, ist mir klar.

    Ich handle nicht mal mit Nestlé, weil mir die Firma zuwider geworden ist.


    Ganz allgemein finde ich China risikoreich. Die Regierung hält überall den Deckel drauf und greift jetzt selber noch ins Börsengeschehen ein. Erst animiert sie die Bürger zum Zocken und nun gibt sie den Spekulanten Schuld


    Man munkelt, dass die Zahlen zum Wirtschaftswachstum geschönt sind/waren.

  • Ja, hast recht


    Nestlé habe ich länger schon abgestossen: das mit dem Grundwasser abzapfen auf fremdem Boden fand ich nicht gut.


    Wer von uns Schweizern hätte gern, wenn Nestlé das Grundwasser anzapfen würde in einem von unseren Natur-Schützgebieten im Bündnerland!


    Und mit riesigen Lastwagen permanent die Strassen belastet und die Grundboden-Eigentümer übervorteilt,


    rein nur aus Profitgründen: Quellwasser!



    Ja, zurück zu BYD:


    Habe sie heute erneut (nach Gewinnmitnahme) in Euro gekauft
    wollte sie eigentlich in $ kaufen, das aber ging nicht.