Immobilien

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    bengoesgreen wrote:

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    Er heisst Sawiris!


    Ouu.... Scheibe, ich habe gestern Nachmittag immer Samiris verstanden. ich habe zwar schon über diesen Investor gelesen, aber nicht mehr daran gedacht, wie er eigentlich heisst. Sawiris, ja richtig.

    Auf dem einzigen Mist, wo nichts wächst, ist der Pessimist.

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    Hallo Zusammen


    Ich habe hier nun ein bisschen mitgelesen & mich in letzter Zeit auch ein bisschen auf dem Immobilienmarkt umgesehen.


    Was haltet ihr davon im Moment ein Haus zu kaufen? Die Zinsen locken ja geradezu und die Preise im Glarnerland (Glarus Nord) sind noch moderat / aber auch am steigen...


    Sollte man zuwarten (ich kann locker noch 2-5Jahre warten - können es die Hypotheken auch?) oder baldmöglichst zuschlagen?

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    Bugatti wrote:


    Kann hier Bugatti nur zustimmen. Er hat das Wichtigste kurz und bündig erklärt.


    Mann muss die Überlegung machen, das der Imo Markt zur Zeit noch im steigen ist und die Zinsen tief sind. Eine Stütze für den Boom ist die zusätzliche Einwanderung ausländischer Arbeitskräfte. Es kommen unter anderem sehr viele qualifizierte Ausländer in die Schweiz um zu Arbeiten und die brauchen einen Wohnraum. Wie sieht es aus, wenn es einmal weniger Arbeit gibt und die Arbeitszuwanderung abnimmt? Wenn die Eingewanderten irgendwo in die Welt ziehen, wo es Arbeit gibt?


    Wie sieht es aus, wenn der Wechselkurs EURO/CHF auf dem jetzigen Niveau bleibt und immer mehr Firmen ihre Produktion/Arbeit ins Ausland verlagern? Da wird unter Umständen auch wieder Wohnraum frei oder die ohne Arbeit müssen eine günstigere Wohnung suchen etc. Ich weis schon, dass einige schweizer Firmen Produktionen und Dienstleistungen ins Ausland verlagert hatten und nach einiger Zeit wieder in der Schweiz waren. Dies war aber noch bei einem ganz anderen Wechselkurs ( z.B. 1.50.--)


    Wie ich Bugatti schon erklärt habe, kenne ich den gsammten schweizer Immobilienmarkt nicht so gut. Ich schnappe einfach einiges aus den Medien auf. Wie ich schon geschrieben habe, haben wir in unserem bekannten Tourismusgebiet auf längere Sicht keine Blase zu befürchten. Dies ist ein ganz anderer Markt. Aber auch hier muss man sich wirklich fragen, wie Lange der Boom noch anhält.


    Ich kann also Bugatti nur beipflichten, dass ich in dieser global wilden, unsicheren Zeit keine Immobilieninvestition machen würde, ohne die finanzielle Lage würde es auch bei einem sehr negativen Szenario erlauben. Dies muss aber gut eingerechnet werden :oops: .

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    Im Zusammenhang mit dem Thema "was macht eine Genossenschaft mit ihrem Gewinn": unser erstes Haus gehört zu einer Genossenschaft


    Förderbeiträge

    http://www.osthome.ch/osthome/…ema-foerderbeitraege.html


    In unserem konkreten Fall wird der Gewinn durch die Vermietung von zusätzlich erstellten 1-1/2 und 2 Zimmer-Wohnungen und durch Plakatwände erzielt. Dieser Gewinn wird zur Amortisation und Senkung der Nebenkosten verwendet.

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    Bugatti wrote:

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    Und unsere Deutschen Nachbarn sind auf einen ähnlichen Weg wie wir...

    http://www.cash.ch/news/front/…se_immobilien-1094365-449


    mit dem Unterschied, dass Deutschland bei gleich bleibend niedrigen Geburtenraten in den folgenden Jahrzehnten einen Bevölkerungsrückgang erleben wird.


    Hier in der Schweiz steigen die Imo Preise ja auch wegen der Zuwanderung von Arbeistskräften, was meinst Du, was mit unserem Markt geschenen würde, wenn diese Zuwanderung rückläufig wäre, ja sogar eventl. viele die Schweiz wieder verlassen würden? Gibt es da auch eine Berechnung? So wie ich gesehen habe, verfolgst Du dieses Thema recht gut. Wie sieht es eigentlich mit der Geburtenrate in der Schweiz in den folgend Jahrzehnten aus? Hast Du im Netz darüber etwas gefunden? Ich nicht viel.

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    Bugatti wrote:


    Danke, sehr interessante Seite. Habe schon einiges Nachgelesen, obwohl das schönste Wetter ist und man eigentlich nicht vor der Kiste sitzen sollte.

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    Bugatti wrote:

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    Timing ist nicht einfach, wie dieser Artikel aus der NZZ dat. 31.12.2009 zeigt:

    http://www.mvinvest.ch/Portals…bilien_NZZ-2009-12-31.pdf


    Timing war noch nie einfach. Ich habe das Gefühl, dass es in unserer Region nicht mehr so "glänzend" läuft (nur so eine Vermutung). Ein sehr wichtiger Verkaufszeitraum sind immer die Festtage. Es kommt darauf an, woher die sehr gut betuchten Gäste kommen. In dieser Zeit werden ansonsten die meisten Verträge unterschrieben. Unter dem Jahr werden natürlich auch Imo`s verkauft. Die Festtage sind aber die Besten. Werde spätestens im Januar über die Situation berichten, wenn ich etwas in Erfahrung gebracht habe.

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    Bugatti wrote:

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    Und das waren die "Massnahmen":

    "Die Regierung führte eine künstliche Kreditkrise herbei: Sie erhöhte den Zinsfuss, führte Limiten für die Vergabe von Darlehen ein und erschwerte es damit Spekulanten, an Geld heranzukommen. Einige Städte, etwa in der zentralchinesischen Stadt Chongqing, führten eine Immobiliensteuer ein. Andernorts müssen potenzielle Hauskäufer beweisen, dass sie im vergangenen Jahr Einkommenssteuern bezahlt haben."


    Aber der ist doch echt gut. Wäre evtl. in den USA die Verhinderungsmasche für den Immocrash gewesen. :lol:


    Und auch in Griechenland wäre das nicht schlecht..... erst Steuern bezahlen, dann konsumieren. Da würden einige Millionarios evtl. die versteckten Gelder für die Bezahlung der Steuern nach Griechenland zurück führen. *wink*

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    Andernorts müssen potenzielle Hauskäufer beweisen, dass sie im vergangenen Jahr Einkommenssteuern bezahlt haben."[/i]


    Ich weis nicht, ob es im Kt. Bern immer noch so ist. Wenn ein Jäger die Jagdlizens kaufen wollte, mussten die Steuern bezahlt sein. Man konnte also sicher sein, dass die Jäger, welche man sah, die Steuern bezahlt hatten. Wenn das in der Imo Branche auch so wäre, würde vielleicht das eine oder andere Spekulationsobjekt nicht stehen. Scheibe, muss ja meine Rate auch noch bezahlen.........

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    carro4 wrote:

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    Andernorts müssen potenzielle Hauskäufer beweisen, dass sie im vergangenen Jahr Einkommenssteuern bezahlt haben."[/i]


    Ich weis nicht, ob es im Kt. Bern immer noch so ist. Wenn ein Jäger die Jagdlizens kaufen wollte, mussten die Steuern bezahlt sein. Man konnte also sicher sein, dass die Jäger, welche man sah, die Steuern bezahlt hatten. Wenn das in der Imo Branche auch so wäre, würde vielleicht das eine oder andere Spekulationsobjekt nicht stehen. Scheibe, muss ja meine Rate auch noch bezahlen.........


    Bei der Hypothekenvergabe prüfen die Banken - in der Regel - die letzten Steuerauszüge um das Einkommen und Vermögen zu ermitteln. Das ist im Prinzip eine indirekte Kontrolle. Aber die teuren Spekulationsobjekte z.B. in Gstaad werden sowieso nicht mit Hypotheken bezahlt.

  • Re: Chinas Häusermarkt bricht ein

    Bugatti wrote:

    Quote
    Wann folgt die Schweiz?


    Ich sage: in den nächsten 24 Monaten.


    Warum? Weil es diverse überhitzte Regionen gibt (Engadin, Gstaad, Wollerau, Genfersee etc...), die vor allem durch eine Auslandnachfrage gestützt ist. Wenn nun im Ausland die Konjunktur einbricht, werden einige Häuser verkauft und bei derart hohen Preisen, können die schnell um 20-30% einbrechen. Die kleinen typischen Einfamilienhäuschen in Hinterpfupfikon werden aber sich nicht so stark betroffen sein.


    Ich mache mir nur mehr sorgen, dass die Banken aus der Spar&Leihkassen-Thun-Geschichte nichts gelernt haben. Kaum verlieren die Immos an Wert muss der Kunde Geld nachschiessen (das er nicht hat) anstatt, dass man dort nach Lösungen sucht. So schiessen sich die Banken wieder mal selber in den Fuss

  • So schützen sich «Häuslebauer» vor der Blase

    Kommt sie, oder kommt sie nicht? Die Immobilienblase. Wenn Hausbesitzer früh genug agieren, sollten sie ein Platzen der Blase ohne Schaden überstehen.


    Festhypotheken und Eigenmittel-Erhöhung als Schutz


    Lorenz Heim, Leiter Hypothekarberatung beim VZ Vermögenszentrum, sieht das anders. Er glaubt nicht daran, dass die Zinsen kurz- oder mittelfristig stark angehoben werden: "Wir können uns höhere Zinsen aufgrund des starken Frankens gar nicht leisten." Die Tiefzinsphase könnte noch Jahre andauern, sagt er. Steigen die Zinsen trotzdem können sich Hypothekarnehmer beispielsweise mit Festhypotheken schützen. Daher sollte man eher längere Laufzeiten wählen, als die von den Banken bevorzugten drei- bis fünfjährigen Festhypotheken, rät Heim. http://www.cash.ch/news/topnew…vor_der_blase-1154703-771

  • Unentschieden!

    Welches der beste Zeitpunkt zum Verkauf einer Liegenschaft ist, ist gar nicht so einfach. Zum Verkaufs-zeitpunkt gibt es ja immer zwei Meinungen. Einer verkauft aus diesem oder jenen Grund und der andere kauft ebenfalls aus diesem oder jenen Grund. Wenn es sich um eine Renditeliegenschaft handelt, denkt also der eine, dass er mit einer Liegenschaft deutlich mehr Rendite erzielen kann und der Verkäufer denke es sei nun an der Zeit einen Kapitalgewinn mit der Liegenschaft zu realisieren und das Geld zu "O,75% in Obligationen" anzulegen! Wer der Gewinner oder der Verlierer ist wird die Zeit dann zeigen.

    Persönlich werde ich meine Renditeliegenschaft jedoch weiterhin behalten. Die Liegenschaft habe ich gegen Ende der letzten Immo-Krise zu einem "günsitgen" Preis kaufen können. In meiner Besitzdauer war die Liegenschaft immer zu einer guten Rendite voll vermietet und die Hypotheken konnte ich in diesen Jahren ebenfalls stark zurückzahlen. Für mich bleibt die Liegenschaft ein Teil die 3. Säule als Ergänzung zu AHV und Pensionskasse, welche in einigen Jahren fliessen sollten. Was vielleicht mal ein Nachteil werden könnte ist, dass ich die Verwaltung nach meiner Pensionierung nicht mehr selber machen will. Der zeitliche Aufwand bei einer Mietliegenschaft ist nicht zu unterschätzen.

    Wie gesagt, die Gründe eine Liegenschaft zu halten oder zu verkaufen, sind sehr unterschiedlich und jeder muss sich selber fragen, was für ihn das beste ist und mit was er sich belasten will.

    Karat