Immobilien

  • Wo man in der Schweiz mit tiefen Mieten rechnen darf

    Die Schweizer Siedlungsfläche in knapp fünf Millionen Zellen aufgeteilt: Dank einem neuen Modell lässt sich im Detail zeigen, an welchen Lagen wie hohe Mieten bezahlt werden.


    Die folgenden Karten basieren auf Daten des Immobilienberatungsbüros Wüest & Partner, das die Wohnlagen bis fast auf die Liegenschaft genau bewertet hat. Dafür teilten die Experten die Schweizer Siedlungsfläche in knapp fünf Millionen Zellen von jeweils 25 auf 25 Meter auf. Anschliessend ermittelten sie für jede Zelle die Standortqualität und rechneten diese in einen Mietpreis für eine Standardwohnung um.



    Klicken Sie auf die Karte für eine noch detailliertere Ansicht:


    [Blocked Image: http://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/wp-content/uploads/sites/32/2014/06/Mietpreise-Schweiz1-986x705.jpg]



    . [Blocked Image: http://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/wp-content/uploads/sites/32/2014/06/article17_1_large-640x500.jpg]



    http://blog.tagesanzeiger.ch/d…iefen-mieten-rechnen-darf

  • Bald strengere Vorschriften für die Hypothekenvergabe

    Die Behörden scheinen es eilig zu haben mit neuen Massnahmen zur Abkühlung des Immobilienmarkts. Am liebsten wäre es ihnen, dass die Banken ihre Selbstregulierung verschärfen.

    Anfang Jahr hat der Bundesrat bekanntgegeben, den antizyklischen Kapitalpuffer per 30. Juni von 1% auf 2% zu erhöhen, um die Banken resistenter gegen allfällige Verwerfungen auf dem Immobilienmarkt zu machen. Ab Juli werden die Banken verpflichtet sein, ihre risikogewichteten Wohnbauhypotheken nicht mehr nur mit einem, sondern mit zwei zusätzlichen Prozentpunkten an Eigenmitteln zu unterlegen, was die Hypotheken zumindest ein klein wenig verteuern dürfte. Wie es aussieht, wird es aber nicht bei diesem Schritt bleiben. Die Zeichen verdichten sich, dass demnächst noch zusätzliche Massnahmen getroffen werden, um die Hypothekenvergabe und die Preisentwicklung am Wohnimmobilienmarkt zu bremsen. Der Bundesrat hatte im Januar angetönt, dass er dies als notwendig erachte, und neue Gespräche zwischen Behörden und Banken angeregt. Nun sollen offenbar bald Entscheidungen fallen.



    Ganzer Beitrag: http://www.nzz.ch/wirtschaft/w…othekenvergabe-1.18315899

  • Abkühlung am Immobilienmarkt

    In der Vergangenheit hat der einmal jährlich erscheinende Finanzstabilitätsbericht der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wiederholt Wellen gemacht. Die am Donnerstag veröffentlichte neuste Ausgabe sieht nun sowohl auf dem Hypothekar- und Immobilienmarkt wie bei den Schweizer Grossbanken Zeichen der Entspannung.

    Noch keine Trendwende

    Die SNB geht zwar davon aus, dass sich die Ungleichgewichte auf dem Schweizer Hypothekar- und Immobilienmarkt weiter verschärften könnten. Im ersten Quartal 2014 hätten die Ungleichgewichte aber nicht mehr zugenommen, nachdem die Dynamik bereits 2013 gegenüber 2012 etwas nachgelassen hatte. Zu dieser Abkühlung hat nach Meinung der SNB die Revision der Selbstregulierung im Bereich der Kreditvergabe im Jahr 2012 und die Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers (AZP) im Jahr 2013 beigetragen.


    Die Erfahrung zeige allerdings, dass noch nicht auf eine Trendwende geschlossen werden könne. In einem Umfeld anhaltend niedriger Zinsen bleibe Wachsamkeit geboten. Die SNB schlägt deshalb Massnahmen vor, die stärkere Anreize für eine vorsichtigere Kreditvergabe setzen. Diese sollten jetzt aufgegleist werden, damit sie im Falle einer neuerlichen Zunahme der Dynamik greifen könnten.


    http://www.nzz.ch/wirtschaft/a…mmobilienmarkt-1.18325621

  • Weltweit wächst die Angst vor dem Häusercrash

    Die Schweiz ist kein Einzelfall: Rund um den Globus warnen Aufseher immer lauter vor zu stark steigenden Hauspreisen. Die Gefahr wächst, dass der gegenwärtige Immobilienboom ein unsanftes Ende nimmt.

    Die Mauern der Bank of England in Londons berühmter Threadneedle Street sind hoch und stabil genug, um selbst den stärksten Unwettern stand zu halten. Und doch dürften in der zweitältesten Zentralbank der Welt am Mittwoch die Alarmglocken geschrillt haben. Denn um fast zwölf Prozent stiegen die landesweiten Immobilienpreise im Juni, wie der Verband Nationwide meldete. Mehr denn je müssen Immobilienkäufer nun für ein Eigenheim bezahlen. Selbst die sagenhaften Rekordwerte aus dem Jahr 2007 – kurz bevor die Vermögensblase platzte – wurden erstmals überschritten.


    Noch dramatischer sind die in der Hauptstadt verzeichneten Preisanstiege: In diesem Sommer kosten Immobilien in London über ein Viertel mehr als noch vor einem Jahr. Die Zuwächse seit Jahresbeginn sind beinahe beispiellos – der Anstieg war so hoch wie zuletzt nach dem grossen Börsen-Crash im Jahr 1987 (siehe Grafik). Erstmals müssen Interessenten für ein durchschnittliches Eigenheim über 400'000 Pfund auf den Tisch legen.

    Bank of England: Immobilienmarkt ist das «grösste Risiko»

    Entsprechend nervös ist man bei der Bank of England: Der stellvertretende Direktor Jon Cunliffe bezeichnete die Lage am Häusermarkt nun als «grösstes Risiko» für die britische Wirtschaft. Das Problem: Die Preise steigen stärker als die Einkommen der Briten – und so wachsen auch die Schulden in der Wirtschaft, sagte Cuncliffe. Ende Juni gab die Bank of England deshalb Massnahmen bekannt, um den heiss gelaufenen Immobilienmarkt abzukühlen. Unter anderem wurde nun eine spezielle Kreditobergrenze für Schuldner eingezogen.


    Für Schweizer Ohren klingt das bekannt. Seit Monaten schon geben sich Währungshüter, Banken und Aufsicht besorgt ob der hohen Hauspreise. Im Rahmen der Selbstregulierung tritt die Schweizerische Bankiervereinigung nun ebenfalls stärker auf die Bremse. Die sogenannte zweite Hypothek müssen Schuldner künftig schneller zurückzahlen. Statt 20 Jahre haben sie künftig nur noch 15 Jahre Zeit, die Höhe der Hypothek auf zwei Drittel zu senken.


    London, Lausanne, Zürich: Die Zahl der Brennpunkte wächst. Der Boom am Häusermarkt – kein Einzelfall für die Schweiz oder Grossbritannien. Belgien etwa erlebt derzeit ebenfalls einen enormen Immobilienboom: Die Preise liegen dort inzwischen rund 50 Prozent über ihrem historischen Schnitt, worauf der Internationale Währungsfonds im Juni warnend verwies.


    Auch in Schweden geht die Angst vor einem Crash um. Bemerkenswert ist dort, dass die Geldpolitik wie in der Schweiz sehr expansiv ist – trotz boomendem Häusermarkt. Denn noch grösser ist die Angst vor einer Deflation in dem nordeuropäischen Land. Deshalb senkte die Reichsbank den Leitzins Ende vergangener Woche sogar um einen halben Punkt auf 0,25 Prozent. Die Schieflage auf dem Markt für Immobilien wird dies noch weiter verstärken.

    Bundesbank: Deutsche Grossstädte überbewertet

    Nach Ansicht der Internationalen Währungsfonds liegen die Hauspreise in Europa auch in Österreich, der Niederlande, Norwegen und Frankreich deutlich – das heisst mindestens zweistellig – über dem langfristigen Schnitt dieser Länder. Die Hauspreise notieren mittlerweile für eine ganze Reihe von Staaten über ihren historischen Durchschnittswerten, sagte Min Zhu, der stellvertretende IWF-Direktor, kürzlich.


    Alarmiert ist man auch in Deutschland. Dort warnte die Bundesbank im Februar bereits davor, dass die Preise für Wohnimmobilien «stärker gestiegen sind, als es die ökonomischen und demografischen Fundamentalfaktoren nahelegen». Besonders gelte dies für die städtischen Immobilienmärkte, wo die Preise heute um zehn bis 20 Prozent überbewertet seien. In den Grossstädten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München wichen «die Preise für Wohnimmobilien im Durchschnitt vermutlich um 25 Prozent nach oben ab.»

    Kanada, Australien und Neuseeland sind ebenfalls alarmiert

    Einige angelsächsische Staaten haben ebenfalls zu kämpfen. Kanada etwa blieb von der letzten Finanzkrise 2008/09 weitgehend verschont. Bis heute sind die Preise für Immobilien fast ungebremst gewachsen – und liegen laut IWF nun rund ein Drittel über dem historischen Durchschnittswert. Zuletzt wurde ein Jahresplus von knapp acht Prozent gemessen – noch vergleichsweise moderat mit früheren Zuwächsen. Auch in Australien und Neuseeland beäugen Aufseher und Notenbanker argwöhnisch die Entwicklung.


    Die Probleme sind rund um den Globus also ähnlich. Die Lösungsmöglichkeiten hingegen sind es nicht – zu verschieden sind die Rahmenbedingungen an den Immobilienmärkten ausgestaltet. Davor warnte nun auch der IWF. Länderspezifische Faktoren verhinderten «Lösungen von der Stange», sagte Min. Dies jedoch macht die Herausforderungen nicht einfacher.


    http://www.handelszeitung.ch/k…r-dem-haeusercrash-634515

  • Preise für Eigentumswohnungen in der Schweiz sinken im 2. Quarta

    Die Preise für Eigentumswohnungen sind im zweiten Quartal landesweit um 1,1% gesunken. Teurer wurden hingegen Einfamilienhäuser, wie der private Zürcher Raumentwickler Fahrländer in einer Mitteilung vom Freitag feststellt.


    Der Preisrückgang bei den Eigentumswohnungen ist bei Objekten im mittleren und unteren Segment in den Hotsports Zürich und Genfersee besonders deutlich. Gesamthaft gingen die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen im zweiten Quartal in Zürich um 2,5% und in der Region Genfersee um 1,3% zurück.


    In eher ländlichen und periphereren Landesregionen bewegten sich diese Preise seitwärts oder stiegen weiter. Steigende Preise für Eigentumswohnungen stellte Fahrländer dabei im Jura (+2,2%) und in der Ostschweiz (+1,9%) fest.


    Bei den Einfamilienhäusern hat sich die bereits seit mehreren Quartalen anhaltende Preisstagnation im gehobenen Segment bestätigt. Generell teurer wurden hier Häuser im mittleren und insbesondere unteren Segment. Gesamtschweizerisch stiegen die Preise um 0,9%.


    In der Region Genfersee ist dabei im Vergleich zum Vorquartal und auch zum Vorjahresquartal allerdings ein deutlicher Rückgang der Preise (-2,6% respektive -1,7%) für Einfamilienhäuser feststellbar. In den übrigen Regionen stiegen die Preise für Einfamilienhäuser zwischen 0,9 (im Mittelland) und 3,5% (im Alpenraum).


    Das Bundesamt für Wohnungsbau (BWO) hatte seinerseits am Donnerstag festgestellt, dass die Preise auf dem Schweizer Wohnungsmarkt im vergangenen Jahr schwächer angestiegen seien als zuvor. Während die Preise 2012 noch um 3,7% anwuchsen, erhöhten sie sich 2013 im Schnitt um 1,1%.


    Das BWO stellte dabei fest, dass der Grund für den Preisrückgang 2013 im Luxussegment lag, wo Wohnungen und Einfamilienhäuser günstiger wurden und für mittlere und untere Segmente weiterhin eine hohe Nachfrage bestand.


    http://www.cash.ch/news/alle/p…al_landesweit-3222807-448

  • Zitat Cach Guru:
    EZHB - Chef Draghi sieht im europäischen Immobilienmarkt "keine Anzeichen einer Blase."



    Wenn die Politiker versuchen eine Tatsache zu dementieren und beginnen die Leute zu beruhigen, steht es meistens schlecht.
    Wenn 3/4 aller Eigenheimbesitzer die 5 Prozent nicht vermögen, sind das Anzeichen einer Blase.


    Im übrigen wissen wir ja wo Draghi das Lügen gelernt hat.

  • Preise für Wohneigentum im Kanton Zürich gemäss ZWEX zum Vorjahr stabil

    15.07.2014 15:20

    Zürich (awp) - Die Preise für Wohneigentum sind im Kanton Zürich im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahr praktisch stabil geblieben (-0,1%). Gegenüber dem ersten Quartal ergab sich jedoch ein leichter Preisanstieg um 0,6%. Der von der ZKB berechnete Zürcher Wohneigentumsindex ZWEX steht neu bei 272,28 Punkten (Q1 1980 = 100), wie die ZKB am Dienstag mitteilt.

    Der ZWEX SEE (Q3 2006 = 100), der die Preisentwicklung in den Gemeinden rund um den Zürichsee und der Stadt Zürich abbildet, stieg auf 136,45 Punkte. Dies bedeutet einen Zuwachs von 2,0% gegenüber dem ersten Quartal und ein Minus von 0,4% im Vergleich zum Vorjahr.


    Der ZWEX REGIO (Q3 2006 = 100), der die Preisentwicklung im restlichen Kanton misst, blieb stabil bei 133,58 Punkten. Sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahr blieben damit die Preise unverändert.


    Der ZWEX wird quartalsweise berechnet. Er misst die Preissteigerung von Wohneigentum im Kanton Zürich seit 1980 und basiert den Angaben zufolge auf Daten von rund 17'300 Transaktionen von Einfamilienhäusern und Stockwerkeigentum.

    AWP

  • Für so viel Geld ist in der Schweiz noch nie gebaut worden

    In der Schweiz ist 2013 für die Rekordsumme von 63,1 Milliarden Franken gebaut worden. Gegenüber dem Vorjahr haben die Bauausgaben damit um weitere 1,8 Prozent zugenommen. Teuerungsbereinigt betrug die Zunahme 1,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt. Letztmals rückläufig waren die Bauausgaben Ende der 1990er-Jahre gewesen.


    Vor allem in neue Hochbauprojekte wurde vergangenes Jahr investiert.

    • Die Bauausgaben stiegen im Hochbausegment um 3,1 Prozent auf 47,3 Milliarden Franken.
    • Im Tiefbau resultierte dagegen ein Rückgang um 0,9 Prozent auf 10,6 Milliarden Franken.
    • Und die öffentlichen Unterhaltsarbeiten nahmen gar um 3,6 Prozent auf 5,3 Milliarden Franken ab.

    Die weitere Aufschlüsselung zeigt, es wurde auch vermehrt neu gebaut als umgebaut: Die Investitionen in Neubauprojekte nahmen im Jahresvergleich um 3,5 Prozent auf 38 Milliarden Franken zu, während die Investitionssumme in Umbauprojekte um 0,2 Prozent auf 19,8 Milliarden Franken stieg.


    Eine Gegenbewegung zum Bauboom ist nicht in Sicht: Der Arbeitsvorrat für 2014 erhöhte sich gegenüber 2013 um 0,3 Prozent auf 42,7 Milliarden Franken


    http://www.tagesanzeiger.ch/wi…aut-worden/story/31047459

  • Spürbarer Preisdruck auf Wohnimmobilien

    Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index steht im zweiten Quartal mit 1,24 unverändert in der Risikozone, schreibt die UBS in einer Medienmitteilung am Dienstag. Gegenüber dem Vorquartal stieg der Index geringfügig um 0,02 Punkte. Die Risiken auf dem Immobilienmarkt haben damit seit einem Jahr nicht mehr signifikant zugenommen.


    Dies sei nicht selbstverständlich, denn das Umfeld für Immobilien sei im laufenden Jahr soweit "hervorragend", wie die UBS festhält: "Die langfristigen Zinsen haben sich seit Jahresbeginn halbiert, die Zuwanderung hält sich auch nach Annahme der Masseneinwanderungsinitiative auf dem hohen Niveau der Vorjahre und auch die Konjunktur läuft gut."


    Die regionalen Risiken bleiben unverändert. Hohe Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen von über 4 Prozent wurden in der Südschweiz und der Nordwestschweiz beobachtet. Am Genfersee und in Zürich bleiben die Wohnungspreise hingegen unter Druck, was angesichts der hohen Bewertung aber keine Entwarnung signalisiert.


    Das generelle Abbremsen des Anstiegs bei den Immobilienpreisen führt die UBS auf die Massnahmen des Bundesrates zurück. Der anhaltende Trend zur Verschärfung der regulatorischen Vorschriften zur Hypothekarvergabe drücke spürbar auf die Preise für Wohnimmobilien und dämpfe die Zukunftsaussichten. Dies könne durch aus als Erfolg für die bisher getroffenen härteren Eigenkapitalvorschriften bei der Hypothekarvergabe gewertet werden.


    Die Schweiz werde mit jeder weiteren Massnahme mehr und mehr zum Experimentierfeld, ob die Feinsteuerung des Immobilienmarkts über Vorschriften zur Hypothekarvergabe des Bankensektors gelingen könne, so die UBS weiter. Der Regulator habe eine glaubwürdige Bedrohungskulisse aufgebaut, dass bei einer neuerlichen Beschleunigung der Preis- und Verschuldungsdynamik die Regulierungsschraube weiter angezogen werde.


    "Preiswachstumsraten von schweizweit durchschnittlich gegen 5 Prozent jährlich wie in den Boom-Jahren 2008 bis 2011 dürften damit trotz guten Wirtschaftsdaten bis auf weiteres Geschichte sein. Sollten sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen jedoch wider Erwarten verschlechtern und auch die Immobilienpreise fallen, so bleibt offen, ob die regulatorischen Hürden wieder rechtzeitig abgeschafft werden können.", schreibt die UBS in einer Mitteilung.


    http://www.cash.ch/news/top_ne…ohnimmobilien-3230898-771

  • Gefahr einer Immobilienblase gesunken?

    Im Schweizer Immobilienmarkt ist es laut einer Studie zu einer Entspannung gekommen.


    Laut einer heute Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Mitteilung von Comparis und der ETH Zürich bestünden nur noch in fünf Bezirken Anzeichen einer Immobilienblase, jedoch seien diese allerorten schwach ausgeprägt. Damit habe sich der Markt abgekühlt, heisst es im Immobilienreport der beiden Absender.


    Starke Anzeichen einer Blasengefahr gebe es nirgendwo mehr. Anfang 2013 habe es noch elf kritische Bezirke gegeben. Trotz verschwundener Blasengefahr, habe aber mancherorten ein enormer Preisschub stattgefunden, zum Beispiel in Entremont, Imboden oder March, heisst es weiter.


    Insgesamt sei es aber zu einer Beruhigung des hiesigen Marktes gekommen. "Wir beobachten eine Abkühlung auf dem Schweizer Immobilienmarkt", lässt sich Studienleiter Didier Sornette, Professor für Entrepreneurial Risks an der ETH Zürich, in der Mitteilung zitieren. Sornette und sein Team stützten sich in ihrer Analyse auf Angebotspreise von über einer Million Häuser und Wohnungen, die seit 2005 auf comparis.ch veröffentlicht wurden.


    "Wie aufgrund des politisch-wirtschaftlich stabilen Rahmens in der Schweiz zu erwarten war, kam es trotz der angespannten Situation zu keinem Immobilien-Crash. Die Entwicklung bestätigt: Blasen platzen in der Schweiz in Anbetracht der besagten Stabilität nicht plötzlich, sondern sie lassen langsam Luft ab", wird Sornette weiter zitiert.


    http://www.cash.ch/news/front/…lase_gesunken-3238177-449

  • Gerard hat am 06.09.2014 - 18:09 folgendes geschrieben:

    Quote

    Nicht kleinlich sein bei Reparaturkosten auch wenn es normalerweise auf Kosten der Mieter fallen sollte, Freundlichkeit den Mietern gegenüber, jedoch eine gewisse Distanz halten.


    Immer bis ins Detail Auskünfte verlangen, bevor man einen Mietvertrag unterschreibt und dann erübrigt es sich schon.

    Finde ich eine sehr gute Einstellung. Für mich, der bewusst kein Wohneigentum will und als Mieter lebt wäre es interessant so einen Vermieter im Raum Zürich zu finden. (= bin derzeit auf Wohnungssuche).
    Die Crux - aus Sicht des Mieters - ist allerdings, dass rund 40% der Wohnungsinserate aus dem Raum Zürich nur befristete Mietverhältnisse für 1-2 Jahre anbieten. Da stellt sich die Frage nach dem "Warum"!


    Ich hatte in meinem Leben bisher (nach dem Elternhaus, das ich mit 19J. verlassen habe) drei Wohnungen: 4 Jahre, 12 Jahre und 17 Jahre. Bin also per se ein "guter" Mieter.
    Und all zu "Messi" und "zerstörerisch" bin ich auch nicht. ;)


    Die Frage bleibt: Warum sind die Vermieter nicht mehr an Mietern interessiert, die 10+ Jahre in eine Wohnung leben und regelmässig ihre Miete zahlen, ohne Probleme zu bereiten?


    Nach meinen neusten Erkenntinssen (= Wohnungssuche ab August 2014 in Zürich) widerspricht die gängige Praxis Deinen Wünschen an einen Mieter. Ein Grossteil der Vermieter wollen Mieter befristet für nur 1-2 Jahre. Kaum einer scheint an langfristigen, zuverlässigen Mietverhältnissen von 10-20 Jahren interessiert zu sein!


    Ich selbst habe in den Jahren 1987-1999 Software für Liegenschaftsverwaltungen geschrieben und dabei im Laufe dieser 12 Jahre teilweise recht intime Einblicke in etwa 150 Verwaltungen erlangt. Gut, das ist mittlerweile 15 Jahre her. Aber die Erfahrung von damals war eigentlich, dass Vermieter an langfristigen Verträgen interessiert sind, weil "pflegeleichte" Mieter die Kosten senken bzw. Mieterwechsel Geld kosten. Das würde soweit eigentlich der Logik und auch Deinen Vorstellungen entsprechen.
    Vielleicht kann mir jemand erklären, was diesen Paradigmenwechsel begründet, wonach die Vermieter (zumindest im Raum ZH) vermehrt Kurzzeit-Mieter suchen.

  • MarcusFabian hat am 06.09.2014 - 18:36 folgendes geschrieben:

    Quote
    Vielleicht kann mir jemand erklären, was diesen Paradigmenwechsel begründet, wonach die Vermieter (zumindest im Raum ZH) vermehrt Kurzzeit-Mieter suchen.

    Damit sie die Mieten,nach Auszug des Kurzzeit-Mieters, dann an die (steigenden) ortsüblichen Preise angleichen können . "Liebe"- und zahlungswillige Kurzzeit-Mieter ...werden natürlich gerne mit Kettenmietverträgen ...Ups....usw.



    weico

  • Der schweizer Immobilienmarkt steuert auf düstere Zeiten zu.


    Die Schweiz wird in einigen Jahren auf griechischem-,italienischem-, spanischem Niveau stehen. Die Staatsquote steigt und steigt. Steuern werden massiv erhöht werden. Scharrenweise werden die guten Steuerzahler das Land verlassen. Der Prozess hat schon begonnen. Noch ist es ein schleichender Prozess. Viele Häuser und Wohnungen werden keine Mieter/Käufer finden (bereits jetzt, kann man vollkommen leerstehende Quartiere die vor 1.5 Jahren erbaut wurden, sichten & und auch viele Villen stehen seit längerem leer-> Dies ist erst der Anfang). Auch Grosse Unternehmen werden die Schweiz verlassen. Die Schäden die die Linke Regierung in den letzten Jahren angerichtet hat sind irreparabel (Mir ist bewusst, dass das niemnd so recht wahrhaben möchte->Deren ihr Problem). Ich rate zu selbstbewohntem Wohneigentum, mehr nicht. Wer jetzt wagt sich als Vermieter zu versuchen, wird auf die Welt kommen. Der Vermieterschutz wird zu und zu ausgebaut. Was dies zur folge hat: Siehe umliegende Länder.


    @MF


    Wieviele Zimmer & m2 benötigst Du und muss es ZH-City sein oder Agglomeration? Vielleicht kann ich Dir behilflich sein.

  • weico hat am 06.09.2014 - 19:33 folgendes geschrieben:

    Quote

    Damit sie die Mieten,nach Auszug des Kurzzeit-Mieters, dann an die (steigenden) ortsüblichen Preise angleichen können . "Liebe"- und zahlungswillige Kurzzeit-Mieter ...werden natürlich gerne mit Kettenmietverträgen ...Ups....usw.



    weico


    Lass mich mal nachfragen, ob ich das richtig verstehe:


    Ich miete jetzt eine Wohnung für Fr. 2000 und der Mietvertrag ist befristet auf März 2015.


    Nun wird eines Tages der Vermieter kommen und mir anbieten, die Miete für 2200/Mt. weiter zu führen. Und wenn ich bereit bin, die höhere Miete zu bezahlen, bleibe ich drin.


    Ist das Deine Aussage?


    Wenn ja, warum bietet der Vermieter nicht von Anfang an die Wohnung für 2200 an?


    Oder anders ausgedrückt: Wohnungen unterliegen ja genau so Angebot und Nachfrage wie alles andere auch. Nur ist ein Wohnungswechsel für beide - Mieter und auch Vermieter - eine teure Angelegenheit. Bei kurzfristigen Mietverhältnissen vor allem für den Mieter. Was spricht also aus Sicht des Vermieters dagegen, schon von Anfang an eine vernünftige Miete zu verlangen anstatt mit "Teaser-Angeboten" reinzuhauen? Bzw. schon bei Abschluss des Mietverhältnisses den Mietzins z.B. an den Konsumentenpreisindex oder die Hypotheken zu binden, wie es schon in den 1980ern und 1990ern Gang und gäbe war?
    Oder von Anfang an klar zu stellen, dass die Miete im nächsten Jahr 2000, im übernächsten 2200 und in drei Jahren 2500 beträgt?


    Aus Sicht des Mieters: Wenn mir per 1. April 2015 der Vermieter kommt und eine Mietzinserhöhung von 2000 auf 2200 verlangt, ist mir das egal. Aber wenn er auf einmal 3000 will, ist es mir nicht mehr egal und ich muss umziehen.
    Mit anderen Worten: Ich verlange vom Vermieter möglichst früh genau so einen Kostentransparenz wie er von mir eine gute Zahlungsmoral verlangt.


    Konkret: Was würdest Du mir beim Eingehen eines befristeten Mietverhältnisses (das ich wie gesagt eigentlich nicht will, denn ich will nicht alle 1-2 Jahre umziehen) raten? Mit dem Vermieter schon im Vorfeld die Miete für die nächsten Jahre besprechen und fixieren?

  • DM2000 hat am 06.09.2014 - 19:49 folgendes geschrieben:

    Quote

    @MF


    Wieviele Zimmer & m2 benötigst Du und muss es ZH-City sein oder Agglomeration? Vielleicht kann ich Dir behilflich sein.

    Wenn Du schon so konkret fragst, verdienst Du auch eine konkrete Antwort:


    Im Moment wohne ich in der Agglomeration von Bern. Da aber meine Tochter in Zürich aufs Gymnasium geht, muss sie jeden morgen um 05:00 aufstehen, um per 08:00 in der Schule zu sein.


    Die Schule meiner Tochter ist mit dem Auto etwa 20 Minuten vom HB Zürich entfernt. Zu Fuss sind es 5 Minuten :P


    Ich suche somit eine Wohnung, mit der man innerhalb von - sagen wir mal - 40 Minuten den Hauptbahnhof Zürich erreicht. Und damit ist zwischen Winterthur und Erlenbach so ziemlich alles plausibel. Massgebend ist somit nicht nur die Fahrtzeit der S-Bahn des nächstgelegenen Bahnhofes nach Zürich sondern auch wie weit die Wohnung von nächstgelegenen S-Bahnhof entfernt ist.


    Eine 3-4 Zimmer-Wohnung mit 70+ Quadratmetern in sicherer Gegend mit einem mtl. Mietzins von ca Fr. 2000-2200 wäre das Ziel, wobei ich natürlich für eine Attika-Wohnung mit guter Aussicht auch höher gehen würde ;)

  • MarcusFabian hat am 06.09.2014 - 19:59 folgendes geschrieben:

    Bei dem Zeitpunkt wo du mietest (2000 Fr.) ,ist der Vermieter natürlich schon auf dem Maximum der ortsüblichen Miete.


    Viele Verträge sind zudem auf 1-3 Jahre befristet.


    Bevor der Vertrag ausläuft ,wird der ortsübliche Mietpreis neu geschätzt und die Miete anschliessend "angepasst". Bist du bereit für einen neuen Vertrag,dann geht das "Spielchen" weiter (Kettenvertrag).


    http://www.mietrecht.ch/filead…flash/mp_flash_4_2013.pdf



    Ein unbefristeten Mietvertrag kann durchaus auch eine Verlängerungsoption beinhalten:


    http://www.hev-zuerich.ch/der_…013/dzh-art-201309_11.htm




    weico

  • weico hat am 06.09.2014 - 20:34 folgendes geschrieben:

    Hab' beides gelesen aber - sorry - das befriedigt mich noch lange nicht:


    Verschwörungstheorie meinerseits: Die Miete ist durch Orts-und-quartierübliche Mieten bzw. die Miete, die der Vormieter bezahlt hat nach oben begrenzt und liegt deshalb unterhalb des Mietzinses, den der Vermieter gerne erhalten möchte. Deshalb wird der Mietvertrag befristet abgeschlossen.
    Oder um es noch mehr in Richtung Verschwörungstheorie zu treiben: Eigentlich wäre der Vermieter durchaus gerne bereit, seine Wohnung langfristig (10 Jahre+) zu vermieten aber das Gesetzt schiebt ihm hier (aus welchen Gründen auch immer) einen Riegel.


    Stimmt das einigermassen?


    Wenn ja: Was, wenn ein Mieter kommt, der sagt: "Ich würde gerne die Wg für 10+ Jahre mieten. Was der Vormieter bezahlt hat, ist mir egal. Was Orts- und quartierüblich ist, ist mir auch egal. Wir verhandeln individuell. Nur Du und ich. Die Vorschriften und Gesetze lassen wir aussen vor und bestimmen im Vorfeld, wie und nach welchen Kriterien sich die Miete erhöhen kann. Das Ganze mit dem Ziel, dass Du einen langfristigen Mieter hast, der zahlungsfähig ist und ich eine Wohnung habe, die ich nicht nach einem Jahr verlassen muss und die ich mir auch in Zukunft leisten kann."


    Was ist so wahnsinnig falsch daran???
    Ich meine, eine Wohnung ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere auch. Ich bin als Mensch bereit, etwa 1/4 meines Einkommens für eine Wohnung auszugeben. Was der Vormieter bezahlt hat oder was der Staat als gerechtfertigt für dieses Quartier betrachtet geht mit gleichermassen am Arsch vorbei wie dem Vermieter!
    Gibt es tatsächlich Vorschriften, Gesetze, die der freien Verhandlung über den Preis zw. Mieter und Vermieter im Wege stehen?

  • MarcusFabian hat am 06.09.2014 - 20:48 folgendes geschrieben:

    Quote


    Ich meine, eine Wohnung ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere auch. Ich bin als Mensch bereit, etwa 1/4 meines Einkommens für eine Wohnung auszugeben. Was der Vormieter bezahlt hat oder was der Staat als gerechtfertigt für dieses Quartier betrachtet geht mit gleichermassen am Arsch vorbei wie dem Vermieter!

    ..solange du mehr als Ortsüblich bezahlst,geht es dem Vermieter ebenfalls am Arsch vorbei.


    Es geht womöglich jedem Vermieter/Verkäufer der Welt am Arsch vorbei ,wenn es Leute gibt die freiwillig mehr für ein Gut bezahlen, als denMarktpreis .


    Quote


    Gibt es tatsächlich Vorschriften, Gesetze, die der freien Verhandlung über den Preis zw. Mieter und Vermieter im Wege stehen?

    http://www.mietzinse.ch/mietzinsgestaltung/begriffe



    weico

  • @ MF


    Das einzige Gymnasium das 5min Fussweg vom Hauptbahnhof liegt ist das Gymnasium der Freien Katholischen Schule(Sumatrastrasse). Zum Rämibühl oder Hohe Promenade, sowie Freudenberg und Enge in 10 min mit dem Tram ab HB.


    In allen fällen empfehle ich Dir:


    Agglomeration, Bezirk Horgen:


    Adliswil


    Thalwil


    Kilchberg


    Rüschlikon


    Agglomeration, Bezirk Dietikon:


    Weinigen


    Oberengstringen


    Unterengstringen


    Geroldswil


    Oetwil a.d. Limmat


    Uitikon Waldegg


    Agglomeration, Bezirk Meilen:


    Stäfa


    Meilen


    Uerikon


    Uetikon am See


    Zollikon


    Zumikon


    Zolligerberg


    Männedorf


    Herrliberg


    Küsnacht


    Quartiere in der City (Kreis):


    Wollishofen/Leimbach/Enge 2


    Albisrieden 9


    Riesbach 8


    Hirslanden/Fluntern/Hottingen 7


    Oberstrass/Unterstrass 6


    Wipkingen/Höngg 10



    An diesen Orten lebt es sich am besten/sichersten. Winterthur ist alles andere als sicher.