Krankenkasse

  • Elias hat am 22.05.2012 - 13:17 folgendes geschrieben:

    Quote


    Ich persönlich würde ein System analog 3a bevorzugen, wo die Prämien in einem Konto geäuffnet werden, so dass jeder seinen Kontostand sieht.

    Ich ebenfalls.


    Auch bei der AHV wäre ich dafür,dass endlich vom veralteten Umlageverfahren auf ein Kapitaldeckungsverfahren umgestellt wird.



    weico

  • weico hat am 22.05.2012 - 18:50 folgendes geschrieben:

    Elias hat am 22.05.2012 - 13:17 folgendes geschrieben:

    Ich persönlich würde ein System analog 3a bevorzugen, wo die Prämien in einem Konto geäuffnet werden, so dass jeder seinen Kontostand sieht.

    Ich ebenfalls.

    Auch bei der AHV wäre ich dafür,dass endlich vom veralteten Umlageverfahren auf ein Kapitaldeckungsverfahren umgestellt wird.

    weico

    Und wie willst du das anstellen! Was ist mit den Leuten, die momentan AHV beziehen und es würde auf Kapitaldeckungsverfahren umgestellt! Wie wollen die denn Kapital bei der AHV ansparen, wenn sie nicht mehr arbeiten? Oder von wo will die AHV das Geld für diese Leute nehmen, wenn alle AHV-Abzüge bei den Leuten als Sparkapital bleiben?

    Ich wäre auch dafür aber das ist unmöglich!

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Zyndicate hat am 23.05.2012 - 08:27 folgendes geschrieben:

    Quote

    weico hat am 22.05.2012 - 18:50 folgendes geschrieben:


    Und wie willst du das anstellen! Was ist mit den Leuten, die momentan AHV beziehen und es würde auf Kapitaldeckungsverfahren umgestellt! Wie wollen die denn Kapital bei der AHV ansparen, wenn sie nicht mehr arbeiten? Oder von wo will die AHV das Geld für diese Leute nehmen, wenn alle AHV-Abzüge bei den Leuten als Sparkapital bleiben?

    Ich wäre auch dafür aber das ist unmöglich!

    Nichts ist unmöglich.


    Diejenigen, die nach dem alten System leben wollen, sollen das tun. Einen Solidaritätsbeitrag muss es bei beiden Systemen geben, da Defizite von z.B. Chronischkranken so oder so finanziert werden müssen. Wer will, kann bei der Einführung des neuen System in dieses wechseln. Die nachfolgenden Generationen müssen ins neue System.


    Jede Wette, dass mit jedem halbjährlichen Kontoauszug die Sparanstrengung wächst, wenn man sieht, dass ein Kontostand in Reichweite ist, mit dem man eine Prämienreduktion erhält. Man hat es dann selber in der Hand, ob man mit jedem Boboli und Wehwehli zum Doktor geht.


    Menschen mit Vermögen müssen dann halt am Lebensende ein allfälliges Minus plus den Solidaritätsbeitrag zuerst ausgleichen, bevor die Erben zum Zug kommen. Diejenigen, die nichts haben, verlieren nichts. Wo liegt das Problem?

  • Ich bin bei der Groupe Mutuel

    Ich bin schon seit sehr langer Zeit bei der Groupe Mutuel. Meiner Meinung nach ist sie besser als ihr Ruf. Es heisst immer, dass die Leistungen nicht gut seien. Ich kann das nicht bestätigen. Mit was ich lange nicht sehr zufrieden war, war die Hotline. Man musste immer sehr lange warten. Ich finde allerdings, dass sich das auch sehr verbessert.

  • Das sind die effizientesten Krankenkassen

    Der Vergleichsdienst Comparis hat die effizienteste Krankenkasse ausgezeichnet. Störend ist: Ein Teil der Versicherer hat darauf verzichtet, die Angaben einzureichen – und sich dem Ranking entzogen.


    Der Vergleichsdienst Comparis hat nun die Gelder, welche Versicherer für Administration, Provisionen, Werbung sowie Personal & Co. in der Grundversicherung ausgeben, unter die Lupe genommen und miteinander verglichen. Das Resultat: Der Preis für die effizienteste national tätige Krankenkasse geht an Sana24. Bei der zu Visana gehörenden Kasse gehen nur 3,5 Prozent der Prämieneinnahmen in den Verwaltungsapparat. Auf den zweiten Platz schafft es die Kasse Atupri, die 3,7 Prozent der Prämieneinnahmen für ihre Verwaltung ausgibt. Auf Rang drei folgt Provita mit 4,1 Prozent. http://www.20min.ch/finance/ne…en-Krankenkassen-25924683

  • Elias hat am 20.06.2012 - 15:55 folgendes geschrieben:

    Quote

    Der Vergleichsdienst Comparis hat die effizienteste Krankenkasse ausgezeichnet. Störend ist: Ein Teil der Versicherer hat darauf verzichtet, die Angaben einzureichen – und sich dem Ranking entzogen.


    Der Vergleichsdienst Comparis hat nun die Gelder, welche Versicherer für Administration, Provisionen, Werbung sowie Personal & Co. in der Grundversicherung ausgeben, unter die Lupe genommen und miteinander verglichen. Das Resultat: Der Preis für die effizienteste national tätige Krankenkasse geht an Sana24. Bei der zu Visana gehörenden Kasse gehen nur 3,5 Prozent der Prämieneinnahmen in den Verwaltungsapparat. Auf den zweiten Platz schafft es die Kasse Atupri, die 3,7 Prozent der Prämieneinnahmen für ihre Verwaltung ausgibt. Auf Rang drei folgt Provita mit 4,1 Prozent. http://www.20min.ch/finance/news/story/Das-sind-die-effizientesten-Krank...

    Ohne den Artikel zu lesen....


    Vielleicht hat dafür bei Sana24 viel höhere Gesundheitskosten zu bezahlen. Dann würden tiefere Verwaltungskosten in % der Prämien nicht verwundern.


    Naja... für mich sind solche Statistiken mit Vorsicht zu geniessen.

  • CH/Comparis: Krankenkassenprämien für 2013 sollen weniger als 3% steigen

    Zürich (awp) - Der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch rechnet mit leicht höheren Krankenkassenprämien für 2013. Die obligatorischen Krankenkassenprämien dürften unter 3% steigen, wie comparis.ch am Dienstag mitteilte. Basis für diese Annahme sei eine Umfrage bei den grössten Krankenkassen. Eine genaue Berechnung der Prämienerhöhung sei indes erst möglich, wenn die detaillierten Prämien der Krankenkassen fürs kommende Jahr vorliegen.

    Positiv auf die Entwicklung der Prämien wirke sich das geringe Wachstum der Gesundheitskosten im vergangenen und in diesem Jahr aus. Prämienerhöhungen unter dem Jahr dürften 2013 ausbleiben, hiess es weiter.

    Einen deutlicheren Anstieg befürchtet comparis.ch aber für 2014. Der Vergleichsdienst führt dies auf die Unsicherheiten wegen der provisorischen Tarifen bei stationären Spitalbehandlungen zurück. "Steigen die Ausgaben für stationäre Spitalbehandlungen stärker als bisher angenommen, droht auf das Jahr 2014 ein im Vergleich zu diesem Jahr deutlich höherer Prämienanstieg", sagt Felix Schneuwly, Krankenkassen-Experte von comparis.ch.

    Quelle: www.nzz.ch

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  • Warum Sie 42 Franken erhalten

    Liebe Versicherte, lieber Versicherter



    Im Jahr 2012 werden Ihnen 42 Franken an Umweltabgaben zurückgezahlt. Dieser Betrag wird mit Ihrer Prämie verrechnet, wie Sie Ihrem Versichertenausweis entnehmen können. Das Bundesamt für Umwelt BAFU sorgt für die Verteilung der Umweltabgaben an alle Versicherten, und zwar via Krankenversicherer.


    Welches Geld wird verteilt?
    Der eine Teil des Geldes stammt aus der CO2-Abgabe auf fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Erdgas.
    Diese Energieträger verursachen einen bedeutenden Teil der klimaschädigenden CO2-Emissionen in der Schweiz. Die Erträge aus der Lenkungsabgabe werden nach Abzug der Finanzhilfen für das Gebäudeprogramm an Bevölkerung und Wirtschaft zurückverteilt.
    Der andere Teil basiert auf der VOC-Abgabe. Diese flüchtigen organischen Verbindungen werden beispielsweise für die Reinigung von Metallen oder in Farben und Lacken eingesetzt. Sie sind mitverantwortlich für die hohen Ozonwerte im Sommer (Sommersmog).


    Wozu eine Umweltabgabe?
    Die CO2-Abgabe verteuert den Verbrauch der fossilen Brennstoffe und setzt damit einen Anreiz zum sparsamen Verbrauch und zum vermehrten Einsatz CO2-neutraler Energieträger wie beispielsweise Holz. Die VOC-Abgabe führt ebenso über eine Preiserhöhung zu sparsamerem Umgang mit Lösungsmitteln und trägt somit zur Bekämpfung hoher Ozonwerte bei und dient unserer Gesundheit. Diese beiden Lenkungsabgaben sind marktwirtschaftliche Instrumente zur Umsetzung der Umweltpolitik und entsprechen dem Verursacherprinzip, welches im Umweltschutzgesetz festgehalten ist.


    Warum die Verteilung an die Bevölkerung?
    Umweltabgaben sind keine allgemeinen Steuern, sondern werden gleichmässig rückverteilt.
    Die VOC-Abgabe wird vollumfänglich an die Bevölkerung rückverteilt, die CO2-Abgabe anteilsmässig an Wirtschaft und Bevölkerung.
    Der Rückverteilungsbetrag an die Bevölkerung beträgt 2012 215 Mio. Franken aus der CO2-Abgabe und 119 Mio. Franken aus der VOC-Abgabe, insgesamt also 334 Mio. Franken bzw. 42 Franken pro versicherte Person.



    Warum erfolgt die Verteilung über die Krankenversicherer?
    Die Verteilung über die Krankenversicherer ist der einfachste Weg für die Rückverteilung. Sie verfügen über das aktuellste Register der Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz, da die Grundversicherung für alle obligatorisch ist. http://www.bafu.admin.ch/co2-abgabe/05248/index.html?lang=de




    Das macht rund 2% der Prämie aus, je nach Franchise.

  • Zu viele Patienten lehnen Generika ab

    Quote

    In der Schweiz treibt die starke Verbreitung von Originalmedikamenten die Gesundheitskosten in die Höhe – nicht zuletzt weil Patienten Nachahmerprodukte verweigern. http://www.20min.ch/finance/ne…hnen-Generika-ab-16303349


    Die freie Arztwahl ist den meisten ja auch so wichtig, obwohl sie immer zum gleichen Arzt gehen. Und das überteuerte Originalprodukt muss es ja auch noch sein. Zum Ausgleich jammern sie dann über die hohen Krankenkassenprämien :evil:

  • Gegen Bevormundung .....

    Einerseits jammert man über die ausufernden Gesundheitskosten und gleichzeitig nimmt man noch einen tiefen Zug vom Glimmstengel, zu Lasten der Nichtraucher. Und bei Schwangerschaft und Geburt zahlt die Grundversicherung gleich wie bei Krankheit.


    Solange ich alles mitfinanzieren muss, bin ich für Bevormundung.


    [Blocked Image: http://www.20min.ch/dyim/497e95/T470,230/images/content/2/5/7/25787510/7/teaserbreit.jpg]

    [Blocked Image: http://www.20min.ch/dyft/0eff74/F_.S32.W470.C3355443/Die%20Schweiz%20erh%E4lt%20kein%20Pr%E4ventionsgesetz.png]

    Die Schweiz erhält kein Präventionsgesetz

    Ein neues Gesetz hätte dem Bund ermöglichen sollen, Massnahmen zur Krankheitsvorsorge besser zu steuern und zu koordinieren. Der Ständerat hat diese Vorlage nun versenkt.

  • Kein Anreiz zum Sparen

    Quote

    Lehrstück im Gesundheitswesen

    Weil die für die medizinischen Leistungen entscheidenden Akteure in der Regel die Rechnung nicht selber zahlen, fehlt im Gesundheitswesen der Anreiz zur Sparsamkeit. http://www.nzz.ch/aktuell/wirt…sundheitswesen-1.17655868

    Das habe ich auch schon mehrfach gepostet.


    Selbst die Prämienzahler mit tiefer Franchise haben keinen Anreiz zum Sparen. Eine meiner Tanten rechnet sich jedes Jahr aus, wie oft sie noch zum Arzt gehen muss, bis sie das "Abo" herausgeschlagen hat.


    Einmal abgesehen von den Chronischkranken: Es fehlt ein Bonus-Malus-System.


    Ich bin weiterhin der Meinung, dass ein persönliches Krankenkassen-Konto wie bei 3a besser wäre. Alle Einzahlungen und Leistungsbezüge wären ein Leben lang darin ersichtlich. Bei Ableben muss ein Solidaritätsbeitrag stehen gelassen werden. Nur ein allfälliger Rest kann in eine Erbschaft fliessen. Ist das Konto bei Ableben im Minus, muss zuerst vom Erbschaftsvermögen bis und mit Solidaritätsbeitrag ins Krankenkassenkonto geäuffnet werden. Den Erbschaftsvorbezug gibt es nur unter Vorbehalt. Der fliest zuerst mal in dieses Krankenkassenkonto. Die Kinder werden sich dann eher um ihre Eltern kümmern wollen. Sonst gibt es einfach weniger.

  • Krankenkassen: Verwaltung kostet wieder mehr

    In den letzten zehn Jahren sind die Administrationskosten pro Versicherten im Durchschnitt um 30 Prozent gestiegen


    Bern Jeder Prämienzahler zahlt 35 Franken oder knapp 30 Prozent mehr für die Administration der Krankenkassen, sprich Löhne und :fool: Werbung, als noch 2001. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG), die bisher einer breiten Öffentlichkeit nicht bekannt waren.


    Im Gegensatz dazu brüsten sich die Krankenversicherer mit «rekordtiefen» 4,8 Prozent Ausgaben für ihre Administration. Die Zahl stimmt, doch sie ist nicht gesunken. Zudem erreichen nur 4 der 14 Kassen mit über 100 000 Versicherten diesen Wert. Die Unterschiede zwischen den 63 Kassen sind riesig. Bei der Bündner Vita Surselva zahlen die 7000 Versicherten mit 33 Franken pro Kopf oder 1,4 Prozent die geringsten Verwaltungskosten. Mit 340 Franken oder knapp 9 Prozent sind es bei der Vivao Sympany zehnmal mehr. Die Kasse argumentiert, sie habe deutlich mehr Versicherte mit einer Franchise von 300 Franken. Dadurch fielen mehr Kosten für Leistungszahlungen an.


    Auch der Krankenversicherungsverband Santésuisse betont, dass der Aufwand in den letzten Jahren gestiegen sei. Die Zahl der kontrollierten Rechnungen habe sich innert acht Jahren um 60 Prozent auf 102 Millionen erhöht.


    Ob die Verwaltungskosten zu hoch sind, überprüft das BAG. Es hat in den letzten vier Jahren eine einzige Kasse extern untersuchen lassen. Die Höhe wurde für plausibel gehalten. «Wir konnten nicht einschreiten», sagt Helga Portmann, die Leiterin Versicherungsaufsicht. Mit dem Aufsichtsgesetz, das derzeit im Parlament ist, könnte der Bundesrat klare Limiten verordnen. Doch die ständerätliche Kommission hat den entsprechenden Paragraf eben erst herausgestrichen.


    Für Transparenz beim bundeseigenen Krankenkassenvergleichsdienst http://www.priminfo.ch setzt sich nun die Waadtländer FDP-Nationalrätin Isabelle Moret mit einer Motion ein. Neben der Prämie sollen die Verwaltungskosten angezeigt werden. Dem Vernehmen nach unterstützt der Bundesrat den Vorstoss.http://www.sonntagszeitung.ch/home/artikel-detailseite/?newsid=234931

  • CH/Hohe Krankenkassenprämien bleiben grösste Sorge der Konsumenten

    09.01.2014 10:00

    Bern (awp/sda) - Auch in diesem Jahr bereiten die hohen Gesundheitskosten den Konsumentinnen und Konsumenten am meisten Kopfzerbrechen. Dies ergab die vom Konsumentenforum (kf) traditionsgemäss durchgeführte Erhebung bei rund 1150 Personen. Auch die Gewalt bei Jugendlichen macht Sorgenfalten.

    Schon seit 2005 steht der Prämienanstieg jeweils zuoberst auf der Sorgenskala, wie das kf am Donnerstag mitteilte. Während die Sorgen rund um die Krankenkassenprämien im Vergleich zum Vorjahr etwas abnahmen, fürchteten sich die Konsumenten deutlich mehr vor jugendlicher Gewalt.


    Der so genannte Pulsmesser zeigt weiter, dass die befragten Personen wegen zunehmender Verschuldung und übermässigen Alkoholkonsums Bedenken haben.


    Das Versagen wirksamer Antibiotikabehandlungen als Folge von vermehrtem Antibiotikaeinsatz in der Tierzucht und beim Menschen wurde von knapp einem Drittel der befragten Personen ebenfalls als sehr besorgniserregend eingestuft. Diese Angst nahm im Vergleich zum Vorjahr am meisten zu.


    Weiterhin grosse Sorgen bereitet den Konsumentinnen und Konsumenten das hohe Preisniveau bei Importprodukten, die Schädigung der Umwelt durch Konsum sowie der Datenschutz und die Sicherheit im Internet.


    Das Konsumentenforum bezeichnet sich als liberale Organisation. Nach eigenen Angaben vertritt es als Verein und Dachverband eine halbe Million Konsumentinnen und Konsumenten.

    AWP

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  • Helsana verzeichnet 2013 einen Gewinneinbruch

    05.02.2014 11:15

    Dübendorf ZH (awp/sda) - Bei der grössten Schweizer Krankenkasse Helsana ist der Gewinn 2013 um 39 Prozent auf 153 Mio CHF gefallen. In der Grundversicherung mit 1,184 Millionen Versicherten fiel die Gruppe ins Minus.

    Die Versicherungsleistungen und internen Kosten überstiegen in der Grundversicherung (nach KVG) die Einnahmen um 3,4%, wie aus der Medienmitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Die entsprechende Kennzahl (Combined Ratio) verschlechterte sich im Jahresvergleich von 99,3 auf 103,4%.


    Helsana begründet dies einerseits damit, dass die Prämien in der Grundversicherung - dort wo es die Reserven zuliessen - nur moderat angehoben worden seien. Andererseits seien die Kosten für Spitäler und Ärzte gestiegen.


    Die Krankenkasse verweist auf einen Verzögerungseffekt beim neuen Fallpauschalen-System. Viele der 2012 erbrachten Leistungen hätten die Spitäler erst 2013 in Rechnung zu stellen vermocht. Und wegen der Aufhebung des Zulassungsstopps sei die Zahl der abrechnenden Ärzte "sprunghaft angestiegen", insbesondere bei frei praktizierenden Spezialärzten.


    Inklusive Zusatz- und Unfallversicherungen stiegen die Versicherungsleistungen um 6,2% auf 5,42 Mrd CHF. Demgegenüber nahmen die Prämieneinnahmen nur um 0,3 Prozent auf 5,71 Mrd CHF zu. Die Betriebsaufwandquote stieg leicht von 9,4 auf 9,5%.


    Erfolg hatte Helsana mit neu lancierten Zusatzversicherungen, wie es hiess. Die Zusatz- und Unfallversicherungen trugen dazu bei, dass insgesamt ein versicherungstechnischer Überschuss von 12 Mio CHF resultierte. Im Vorjahr waren es noch 151 Mio gewesen. Dafür stieg das nichtversicherungstechnische Ergebnis von 146 Mio auf 193 Mio CHF an. Die Kapitalanlagen warfen dabei 238 Mio ab.

    AWP

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  • Groupe Mutuel 2013: Rückläufiges Ergebnis im Bereich Gesundheit

    20.05.2014 11:20

    Zürich (awp) - Die Groupe Mutuel hat im vergangenen Jahr den Umsatz im Bereich Gesundheit um 5,7% auf 4,6 Mrd CHF gesteigert. In der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) sei nicht nur die Versichertenzahl um 2,8% auf rund 1,2 Mio gestiegen, auch der Umsatz legte um 5,4% zu. Die Anzahl Versicherte war per 1. Januar 2014 mit rund 1,2 Mio stabil. Unter dem Strich ist das Ergebnis des Bereichs Gesundheit stark rückläufig mit 14,9 Mio CHF nach 151,6 Mio 2012.

    Das Geschäftsjahr 2013 war geprägt von einem ungewohnt hohen Anstieg der Spitalkosten, teilte die Gruppe am Dienstag mit. Die anderen Versicherungsbereiche der Groupe Mutuel hätten sich gut entwickelt: Die berufliche Vorsorge mit einem Umsatz von 135,5 Mio CHF (VJ 133 Mio), die Lebensversicherung mit 5'200 Neukunden und einem Umsatzanstieg von 8,1%.


    Die Grundversicherung habe im Jahr 2013 mit einem Defizit von 128 Mio CHF abgeschlossen nach einem Überschuss von 9,4 Mio im 2012, was hauptsächlich auf den Spitalbereich zurückzuführen sei. Infolge der Einführung der Fallpauschalen (DRG) im Jahr 2012 ergab sich ein Rückstand bei der Rechnungsstellung der Spitäler. Die Spitalrechnungen von 2012 wurden auf das Jahr 2013 übertragen, was einen Kostenanstieg zulasten der OKP von nahezu 15% verursachte.


    Ein deutlicher Anstieg für 2013 sei auch in den Labors (+7,2%), den Arztpraxen (+6,2%) und dem ambulanten Spitalbereich (+4%) zu verzeichnen, wodurch die Kosten pro Versicherten um 6,7% weit über dem Durchschnitt der letzten Jahre angestiegen seien.


    Das Defizit der OKP von 2013 konnte mit den vorhandenen Reserven aufgefangen werden. Gerade in solchen Situationen zeige sich, wie wesentlich die Eigenmittel für das finanzielle Gleichgewicht des Krankenversicherungssystems sind, so Groupe Mutuel.


    Die berufliche Vorsorge (BVG) setze derweil ihr konstantes Wachstum fort. 2013 hätten sich 320 Unternehmen für die Vorsorgeeinrichtungen der Groupe Mutuel entschieden, die somit insgesamt 2'550 Unternehmen versichern. Der Gesamtumsatz stieg auf 135,5 Mio CHF (VJ 133 Mio.). Beide Vorsorgestiftungen weisen den Angaben nach einen Deckungsgrad von über 119% aus.

    AWP

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  • Prämien sollen deutlich teurer werden

    Die Krankenkassen-Prämien dürfte Ende Jahr um 4,5 Prozent steigen, also deutlich mehr als in den letzten Jahren. Brisant: Im September entscheidet das Volk über eine Einheitskasse.


    Der Krankenkassen-Dachverband santésuisse rechnet im kommenden Jahr mit einem Prämienanstieg von 4,5 Prozent. Dieser dürfte damit deutlich höher ausfallen als in den vergangenen drei Jahren. Angesichts der Abstimmung über die Einheitskrankenkasse ist dies besonders brisant.


    http://www.20min.ch/finance/ne…ch-teurer-werden-27451079



    Nicht jammern. Fine-Tuner möchte ja noch eine Extra-Pflegeversicherung, weil einige keine genügende Vorsorge (mehr) haben.



    Mehr Eigenverantwortung, mehr SVP, mehr Sozialbezüger im hohen Alter, mehr Gejammer: Schuld sind immer die Sozis


    http://www.svp-bettlach.ch/aus…rantwortung-mehr-svp.html

  • Die CSS erlebt in Liechtenstein ein Debakel

    Eine Tochterfirma der ­Krankenkasse CSS in ­Liechtenstein hat fast 200 Millionen Verlust ­akkumuliert. Die Führung blieb lange inaktiv.

    Viel zu tiefe Prämien


    Die CSS hatte aus Vaduz heraus den Zahnversicherungsmarkt Deutschland aggressiv in Angriff genommen. Anfang 2008 hatte die Krankenkasse in Deutschland erst 6000 Versicherte. Zwei Jahre später waren es 111'000. Unter deutschen Zahnärzten war die CSS-Versicherung zum Insidertipp geworden, mit einem unschlagbar günstigen Versicherungsschutz. Damit führten die Zahnärzte teure Komplettsanierungen bei den Patienten durch – zulasten der CSS, welche vertraglich verpflichtet war, die Kosten zu tragen.


    In der Folge geriet die CSS Vaduz aus dem Lot. Die viel zu tiefen Prämien führten zu stets neuen roten Zahlen. Auch die Kosten für Marketing und Vertrieb waren erheblich. Die CSS-Spitze am Hauptsitz in Luzern reagierte lange nicht. Erst 2012 erhöhte sie die Prämien, worauf neue Kunden ausblieben. Letztes Jahr wurde das Management in Vaduz abgesetzt.


    Ganzer Beitrag http://www.tagesanzeiger.ch/wi…in-Debakel/story/24920917