Krankenkasse

  • Krankenkasse

    Cambodia wrote:

    Quote
    Tja, offenbar wieder einer der nach mehr Staat ruft und damit unsere wunderbare Schweiz schwächt, weil dadurch immer mehr Kreativität verloren geht! Ich plädiere seit Jahren zu einer hohen Eigenverantwortung und weniger Staat und Steuern. Keine Frage, solche Leute - die alles dem Staat auflasten - sind vor allem bei den Linken und Netten zu finden! Ein "nettes" Pfui zur dieser Lebenseinstellung... :P :P :P


    Ja Cambodia, nichts gegen Kreativität. Ist mir allerdings nicht klar wie bei Dir der Zusammenhang von Staat und Kreativitätsverlust zustande kommt....



    Und betr. Kreativität: schon vergessen, was diese bei unkontrollierten Bankstern hervorbringt? Die,oh Wunder, nachher nach dem Staat schreien.... Einfach mal ausprobieren, solange es gut geht den A... vergolden lassen und wenn es dann zwangsläufig in die Hosen geht die anderen den Dreck aufwischen lassen. Ein "nettes" Pfui auch zu dieser Lebenseinstellung.... :P :P :P


    Mal sehen wie Du die Sache siehst, wenn dich die Versicherung dereinst aus der Zusatzversicherung raus wirft, weil Du ein zu grosses Risiko darstellst. Du kannst dann im Mehrbettzimmer mit den anderen 3-5 Diskutieren, die evtl. alle ebenfalls während Jahrzehnten die überteuerten Prämien bezahlt haben. Für eben diesen Fall, dass sie einmal ein Einbettzimmer wünschen und Arzt und Spital selbst bestimmen wollen. Nun hat sie die Versicherung kurz vorher raus geworfen oder die Prämien so hoch geschraubt, dass sie sich diese nicht mehr leisten konnten. Da ja freie Versicherungswirtschaft. Das ist ja der Sinn einer Versicherung, nicht wahr?


    Aber das spielt bei deiner Einstellung keine Rolle, denn in deiner Welt haben alle Menschen genug Geld um eine Spitalaufenthalt im Privatspital aus der eigenen Tasche bezahlen zu können. Und wenn nicht sind sie selbst schuld, oder irre ich mich da?


    Überigens, die Kreativität der Reichsten bei der Steuervermeidung ist legendär.... ohne Steuern würden wir diese Kreativität verlieren :roll:

  • Re: @ CrashGuru,

    Brunngass wrote:

    Quote
    die wunderbare Kreativität in Sachen Billigkassen, wird für mich ein Grund für die staatliche Lösung zu stimmen.Das ist die einzige Sprache die Leute wie Cambodia verstehen.


    An die Billigkassen habe ich im Moment gar nicht gedacht. Aber da hast Du recht, ein absolutes Negativbeispiel. Ich bin sicher es wird der Einheitskasse helfen. Aber leider werden die Kälber wieder die Metzger wählen....

  • Krankenkasse

    CrashGuru wrote:

    Quote
    Mal sehen wie Du die Sache siehst, wenn dich die Versicherung dereinst aus der Zusatzversicherung raus wirft, weil Du ein zu grosses Risiko darstellst.


    Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber eine KK kann einem weder aus dem KVG noch aus dem VVG rausschmeissen. KVG kann jeder von jahr zu jahr wechseln und die KK dürfen niemanden ablehnen.


    beim VVG allerdings dürfen sich die KK ihre versicherten aussuchen und können einen wechsel ablehnen. aber solange man bei der bisherigen KK das VVG versichert, kann einem auch niemand ausschliessen.


    die KK kann jedoch jemanden quasi rausekel aus dem VVG, indem sie die Prämien sehr unattraktiv, sprich hoch, gestaltet.

  • Krankenkasse

    Keltiker wrote:


    Es geht nicht ums KVG sonder nur um die Zusatzversicherung für Halbprivat und Privat die unter dem VVG laufen ! Beide Dinge sind völlig getrennt (und sollten eigentlich von den "normalen" KK nicht angeboten werden dürfen, damit die Quersubventionierung der KK-Versicherungen durch die Zusatzversicherungen endlich aufhört)


    Also: Es ist mir nicht bekannt, dass unlösbare Verträge rechtens wären....


    Das VVG ist ein "einfaches" Regulatorium in dem nichts über eine Verpflichtung steht, dass Versicherungsverträge nur einseitig (zB. vom Versicherungsnehmer) gekündigt werden können.

    Somit, ich korrigiere deine Annahme. Jeder Vertrag ist spätestens auf Ablauf der Vertragszeit kündbar. Zudem gibt es meistens weitere Gründe für vorzeitige Auflösung.


    Es ist durchaus möglich, einem Versicherungsnehmer die Zusatzversicherungen (die unter VVG abgeschlossen sind) zu kündigen, gleichzeitig aber die Grundversicherung (welche immer unter KVG abgeschlossen ist) beizubehalten (da sie ja dazu gesetzlich verpflichtet ist).


    Leider ist es so, dass das den meisten Versicherten erst auffällt, wenn es soweit ist. Dass eine Versicherung hohe Risiken durch Vertragskündigung "erledigt" kommt alle Tage vor! Natürlich hält sie den Vertrag so lange aufrecht, wie sie über immer höhere Prämien einen Erfolg auf der eigenen Seite sieht.


    Lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, ich wäre dann um meine eigene (Ver-)Sicherheit weniger unsicher. Aber bitte mit dem entsprechenden Gesetzestext unterlegen, damit ich glaube was ich sehe :idea:

  • Krankenkasse

    CrashGuru wrote:

    Quote


    Und betr. Kreativität: schon vergessen, was diese bei unkontrollierten Bankstern hervorbringt? Die,oh Wunder, nachher nach dem Staat schreien.... Einfach mal ausprobieren, solange es gut geht den A... vergolden lassen und wenn es dann zwangsläufig in die Hosen geht die anderen den Dreck aufwischen lassen. Ein "nettes" Pfui auch zu dieser Lebenseinstellung.... :P :P :P


    ist doch so sobald was kaputt geht (egal worum, ob banker sozialversicherungen oder staatsschulden) rennen alle zur mamiiiiiiii!!!!!

  • Krankenkasse

    Keltiker wrote:

    Quote
    2 Wir verzichten auf das uns gesetzlich zustehende Recht, auf Vertragsablauf oder im Schadenfall zu kündigen.

    Quelle: http://www.kpt.ch/KPT/Homepage…bedingungen/vvg/vvg_art7/


    es scheint als hätten die kk tatsächlich ein kündigungsrecht, aber schliessen dieses in ihren agb aus. ich versuche noch mehr herauszufinden. vielleicht weiss ja auch noch jemand anderes etwas zu diesen thema.


    Zunächst:

    Grundsätzlich finde ich die KPT eine gute Kranken-Versicherung. Ich bin zwangsläufig (!) bei einer anderen. Wegen den Zusatzversicherungen kann ich nicht wechseln. Mit meinem Alter kaum Chancen aufgenommen zu werden. Trotz Rekord-Prämien ! Und Vorbehalte wären wohl auch vorprogrammiert....


    Diese Unmöglichkeit des Wechsels im höheren Alter ist eine der schlimmsten Sünden der Politik. Die damalige Akzeptanz der Forderung der Versicherungs-Lobby nach Trennung von "Basis-Versorgung" ins KVG und "Luxus-Teil" ins VVG (Halbprivat- / Privat- / freie Arzt- und vor allem Spitalwahl) war sogar eine Todsünde (unter anderem der SP die einknickte um das Gesetz zu retten). Die Zusatzversicherungs-Verträge werden zu Knebelverträgen für alle Bürger, welche sich finanziell die exorbitanten Preise unseres Gesundheitswesens nicht aus eigener Tasche leisten können. Und wer kann das schon.... Dass die hohen Prämien in jüngeren Jahren bezahlt, im Alter dann evtl. "verloren" sind ist eine weitere "Schweinerei" der Gesetze.


    Und, Ja den Spruch habe ich auch in meinen Bedingungen.

    Der ist allerdings rechtlich nur so lange bindend bis die AGB geändert werden, was jederzeit einseitig, vielfach ohne Fristen möglich ist. Dass einige der Versicherungen etwas "ethischer" agieren als andere ist richtig, aber unter dem Strich versucht jede den Gewinn mehr oder weniger zu maximieren. Das ist absolut legitim und entspricht ja dem von uns gewählten System....


    Ob in den einzelnen Zusatzversicherungen abweichende Klauseln vorhanden sind, wäre auch zu prüfen (sind ja alle unabhängige Teile! Zitat: "Jeder Zusatzversicherungsvertrag gilt als separater Versicherungsvertrag.")


    Hohe Risiken werden in jeder Versicherung eliminiert sobald das versicherungsmathematische Risiko höher ist, als die Abdeckung durch die Prämien möglich scheint!


    Es ist wichtig, dass wir uns klar werden: Die heutigen Krankenkassen existieren in der Form wie wir "Alte" sie kennen gar nicht mehr (Ausnahmen bestätigen hier die Regel). Das waren Interessengemeinschaften von Versicherungsnehmern, vielfach in Form von Genossenschaften und vor allem ohne Gewinnstreben!.


    Und da dies alles so ist, kann auf eine umfassende Regulierung zu Gunsten der Versicherten nicht verzichtet werden, sonst werden wir immer mehr über den Tisch gezogen.


    Und das kann nur durch eine Einheitskasse wieder gerade gebogen werden die vom Staat kontrolliert wird. Und in der das Gewinnstreben nur zu Gunsten der Versicherten eingesetzt wird und keinsefalls mehr zugunsten der Aktionäre und der Bonis für die Bosse :idea:

  • Das ist ja grad der Witz

    Nur die Grundversicherung ist im BAG, bei Mösieu Burkhalter dö Sumiswald.


    Alle andern Versicherungen sind im Volkswirtschaftsdepartement, chez Mister Schneider from Affoltern im Ämmitau, dass ist der mit den Caterpillar - Bagger auso attentions

  • Krankenkasse

    T-tet alle pschologen, dann ist die KKPrämie auf einen Schlag 10 pc tiefer.

    mach die augen zu und

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  • Krankenkasse

    mach3 wrote:

    Quote
    T-tet alle pschologen, dann ist die KKPrämie auf einen Schlag 10 pc tiefer.


    Absoluter Bullshit! Mediziner behandeln (ohne entsprechende Ausbildung!) psychisch Kranke zu viel höheren Tarifen. Im Gegensatz zu den Psychologen werden sie von der KK bezahlt.

  • Krankenkasse

    Mir konnten gegen meine schwere Homophobie weder Psychologen noch Psychiater helfen und am Ende musste ich alles ausser der eigenen Tasche bezahlen, da ich ein Hypochonder bin.


    Tja, tragisch, aber wenn es dich trifft, an trifft es dich oft doppelt... :cry: :cry: :cry:

  • Krankenkasse

    Cambodia wrote:

    Quote
    Mir konnten gegen meine schwere Homophobie weder Psychologen noch Psychiater helfen und am Ende musste ich alles ausser der eigenen Tasche bezahlen, da ich ein Hypochonder bin.

    Tja, tragisch, aber wenn es dich trifft, an trifft es dich oft doppelt... :cry: :cry: :cry:



    Der Psychologe wäre zwar wohl die richtige Anlaufstelle, wird aber kaum von der KK finanziert. Einen Psychiater, oft ohne Fachkenntnisse, dafür mit Chemie-Lizenz ausgestattet, solltest du über die KK abrechnen können (die Pharma-Industrie lässt herzlichst grüssen...).

    Grundvoraussetzung, dass dir ein Psychologe helfen kann ist jedoch, dass du dir helfen lassen willst. Da hab ich bei dir so meine Zweifel. *wink*

  • Krankenkasse

    Cambodia wrote:

    Quote
    und am Ende musste ich alles ausser der eigenen Tasche bezahlen, da ich ein Hypochonder bin. :cry: :cry: :cry:


    Grundsätzlich:

    Seit wann muss ein Hypochonder die Arztkosten aus der eigenen Tasche bezahlen? Stand in der Arztrechnung "Achtung Hypochonder-Behandlung, es wurden nur Placebo verschrieben, KK bitte nicht bezahlen" ???


    Ebenso grundsätzlich:

    Das System des "aus eigener Tasche bezahlen" ist in der Schweiz nicht auf Hypochonder beschränkt, sondern gilt flächendeckend für alle Einwohner !


    Wenn jemand berücksichtigt, welche Prämienkosten pro Jahr er/sie bezahlt und wie hoch dazu noch (im hoffentlich seltenen Krankheitsfall MIT Arztbesuch) der Selbstbehalt und die Franchise kommt, so stellen die Meisten wohl fest: Die Krankenkasse hat gewonnen..... Bei mir und der Mehrheit die ich kenne ist es jedenfalls in den letzten 65 Jahren ein Gewinnspiel für die Kasse gewesen. Zum Dank wurden mir nun die Prämien auch noch altersbedingt erhöht.


    Klar die Reserven hätte ich wohl besser für mich selbst aufgebaut. Es wäre jedenfalls fast eine Herztransplantation in der Schweiz drin gelegen.


    Komisch dass die Kassen trotzdem jedes Jahr die Prämien erhöhen müssen :idea: :?: :cry:


    Es geht auch anders:

    Ich bring gerne wieder mal das Beispiel des Engländers in Spanien der in seinem ganzen Leben noch nie ein Pfund KK-Prämie direkt bezahlt hat. Er muss hier (leider) 3x je Woche zur Dialyse. Dazu muss er das Taxi ! benutzen da er nicht selbst fahren kann und seine Frau nicht fahren will. Er bezahlte noch nie auch nur 1 Euro an irgendwas und das Taxi wird ebenfalls bezahlt. Als er noch selbst fahren konnte, erhielten sie je Monat etwa 50 Euro Fahrspesen entschädigt....

  • Krankenkasse

    Die meisten bezahlen, weniger konsumieren. ca 10 Prozent der Versicherten verursachen 50 Prozent der Kosten habe ich mal gelesen.

    So funktioniert eine soziale Krankenversicherung.


    Sicher werden auch Psychologen von den KK bezahlt, sie brauchen nur eine Empfehlung eines Psychiaters, da letzterer Arzt ist, der erstere aber nicht.


    Denke, da könnte man locker ein paar Prozent einsparen.


    Selber trage ich eine Psychologophobie mit mir herum, denke aber nicht das sie behandelbar ist..




    Zum Glück bin ich kein Hypochonder, das ist ja eine üble Krankheit, schade konnte der Psychologe da nichts erreichen. Das Geld war voll in den Sand gesetzt, cambodia, tut mir leid :cry:

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  • Krankenkasse

    Da bin ich absolut deiner Meinung, Gérard Dépardieu, Medis sind das allerletzte, schaffen eine riesen Abhängigkeit (Körperlich und wohl auch seelisch), schaden dem Patienten, nutzen aber finanziel dem Verschreibenden, Vertreibenden und Produzenten.

    mach die augen zu und

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  • Krankenkasse

    mach3 wrote:

    Quote
    ca 10 Prozent der Versicherten verursachen 50 Prozent der Kosten habe ich mal gelesen.

    So funktioniert eine soziale Krankenversicherung.


    Ich traue den Statistiken nicht, ganz besonders wenn sie von den Versicherungen kommen. Eine Einheitskasse wird da Klarheit schaffen....

  • Krankenkasse

    CrashGuru wrote:

    Quote
    Eine Einheitskasse wird da Klarheit schaffen....


    Du bist leider immer noch gewaltig auf dem Holzweg mit Deiner Einstellung! Ziehe doch zum Hugo nach Venezuela um, der verstaatlicht auch fast alles!


    Eigentlich mag ich den Hugo recht gut, denn er mag Amerika nicht und ist ein kleiner Provokateur! Er ist zudem ein Anti-Hypochonder - also fast ein Vorbild für mich - denn er meint, Venezuela gehe es gut, doch leider steht es vor dem Kollaps!


    Also, wer Betriebe verstaatlichen will, sollte zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr verurtielt werden, denn dies ist Betrug am Volk.


    :P :P :P