Prognosen für 2015

  • mats hat am 01.12.2014 - 20:56 folgendes geschrieben:

    Quote

    2011 war für mich ein Gemetzel (keine kleine Korrektur ca. 25 Prozent SMI)

    Im Nachhinein betrachtet war es nur ein vergleichsweise kleiner Schub nach unten und nach einem Jahr wieder ausgeglichen.


    Aber ich verstehe, was Du meinst: Wenn man das im Jahr 2011 hautnah miterlebt hat, muss es einem Aktionär schlaflose Nächte bereitet haben. Schliesslich konntest Du ja im August 2011 nicht wissen, dass nun das Tief erreicht ist und die Kurse wieder drei Jahre lang steigen würden. Es hätte auch weiter sinken können.

  • Q1 2015 wird ?

    Ich rechne mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass Draghi noch in diesem Monat ein starkes Signal setzt. USD weiter steigend, sogar GB-Pfund, Kurse auch steigend. Alle rechnen mit der Bazooka, also kommt sie, denn Deflation, verstärkt durch massiv fallende Ölpreise droht, was sich positiv auf die kommenden Wochen auswirken sollte/wird. Dennoch sind Korrekturen unweigerlich mit von der Partie. Diese zu timen stellt eine (meine) Herausforderung dar.

  • Domtom01 hat am 03.12.2014 - 10:30 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ich rechne mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass

    ...wir zuerst etwas runter gehen, um dann wieder etwas rauf gehen zu können, was nicht bedeutet, dass wir mehr rauf gehen als wir runter gegangen sind. Wir bevorzugen das Segment der zyklischen Antizykler um gegen zyklische Bewegungen antizyklisch reagieren zu können und es so schaffen das zyklische Risiko antizyklisch zu bekämpfen.


    Lieber die Taube in der Hand, als den Spatz auf dem Dach...oder wie schon Sokrates sagte: "wer zu früh kommt, wartet länger..."..............in diesem Sinne



    HAPPY GAMBLING



    Fine-Tuner

  • @ Finetuner

    Na da war ich wohl ein bisschen früh mit meiner Prognose. So ist es eben mit Prognosen. Dass Herr Draghi es nicht gemacht hat, liegt am Widerstand Deutschlands, der noch stärker ist, schliesslich gehören unserem nördlichen Nachbarn gut 40% des Ladens. Doch steter Tropfen höhlt den Stein, und dann werden sie doch noch einlenken, bevor die Karre Europa ganz im Schlamm zu versinken droht. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.


    PS: Dank der Nicht-Lieferung der EZB habe ich meine USD-Optionen heute Nachmittag zurückgekauft, die ich erst am Morgen verkauft habe. So gesehen, war das Aufschieben der Anleihekäufe für mich lohnenswert. Danke, Herr Draghi, für heute und vielleicht nochmals im Q1 2015!

  • Geldverdienen mit Aktien wird schwieriger


    In den kommenden Monaten werden die Börsen auf holpriges Terrain einschwenken, sagt ZKB-Ökonom David Marmet im cash-Börsen-Talk. Zudem äussert er sich zur Entwicklung des Ölpreises.

    Von Marc Forster und Frédéric Papp

    Mit dem Swiss Market Index (SMI) liess sich bislang gut Geld verdienen. Über 12 Prozent beträgt das Kursplus seit Jahresbeginn. Dies ist mehr als doppelt so viel wie beim Dax. Der Dow Jones kommt auf ein vorläufiges Jahresplus von 8 Prozent. Auch das kommende Jahr wird für Aktien-Anleger ein positives sein, so der Tenor.


    Dem stimmt auch David Marmet zu, mit einem Vorbehalt: "Die Kursschwankungen an der Schweizer Börse werden stärker ausfallen", sagt der Markstratege der Zürcher Kantonalbank im cash-Börsen-Talk. In der Folge erwartet Marmet zwar weiter steigende Aktienkurse, an das 2014 werde der SMI aber nicht anknüpfen können.


    Wann erhöht die Fed den Leitzins?


    Ein gewichtiger Prüfstein für die Aktienmärkte wird der Zeitpunkt der Leitzinserhöhung in den USA sein. Die US-Wirtschaft läuft derzeit sehr gut, aber an vielen Amerikanern geht der Aufschwung noch vorbei, weil die Löhne stagnieren und es eine relativ hohe Zahl von Teilzeitbeschäftigten und Langzeitarbeitslosen gibt. Daher wartet die US-Notenbank (Fed) noch mit der ersten Zinserhöhung nach der globalen Finanzkrise 2008. Derzeit erwartet der Markt einen ersten Zinsschritt im Herbst 2015 oder später.


    Ohne den genauen Zeitpunkt der Zinserhöhung zu bestimmen, wird diese laut Marmet die Märkte verunsichern und die Volatilität anheizen.


    Pharmazeutik bleibt top


    Neben der Leitzinserhöhung treibt Anlegern auch die schleppende Konjunktur in der Eurozone immer tiefere Sorgenfalten auf die Stirn. Volkswirtschaften der gewichtigsten Euroländer, Deutschland, Frankreich und Italien lahmen und drohen gar in die Rezession abzurutschen. Dies wird auch die Schweiz – insbesondere der Maschinenbausektor - in Mitleidenschaft ziehen, da die Eurozone der Hauptexportmarkt für viele Schweizer Firmen ist. "Wir rechnen mit einer lustlosten Entwicklung der Schweizer Wirtschaft", sagt Marmet.


    Die Absatzkanäle der Pharmabranche hingegen liegen nicht in Europa, sondern in den USA. Daher ist der ZKB-Ökonom zuversichtlich für diesen Sektor. "Die pharmazeutische Industrie wird der Haupttreiber des Schweizer Exports bleiben."


    Die Papiere der Pharmariesen Roche und Novartis haben sich im laufenden Jahr um 18 beziehungsweise 31 Prozent verteuert und jene des Biotechnologieunternehmens Actelion gar um 53 Prozent.


    Erdölpreis unter 70 Dollar nicht haltbar


    Positive Auswirkungen auf den Privatkonsum und somit auf das Wirtschaftswachstum im Allgemeinen wird der seit Wochen fallende Erdölpreis haben, darin sind sich die Ökonomen einig. Besonders in den USA, wo die Haushalte viel Energie verbrauchen, wirkt er so belebend wie eine Senkung der Konsumsteuern. Aber auch in anderen Ländern freut sich die Industrie über tiefere Rohstoffkosten.


    Am Donnerstag notiert ein Barrel der Norseesorte Brent unter 70 Dollar und damit so tief wie zuletzt vor fünf Jahren. Marktstimmen gehen gar von einem Rückgang auf 60 Dollar oder tiefer aus. Marmet hingegen glaubt, dass ein Preis von unter 70 Dollar mittelfristig nicht haltbar sei. Er rechnet mit einer Stabilisierung der Rohstoffmärkte.

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  • Prognose 2015: Die Favoriten der Analysten

    Viele Banken veröffentlichen ihren Jahresausblick. Dabei zeichnen die Experten für 2015 ein überwiegend positives Bild für Aktien. Favorisiert werden IT und Gesundheit.


    Bei der UBS sind besonders eifrige Autoren am Werk: Auf annähernd 70 Seiten analysiert das Wealth Management die Aussichten für das neue Jahr. «Turbulente Marktereignisse werden häufiger im 2015, aber da die Weltwirtschaft insgesamt weiter wächst, geht unser Basisszenario von insgesamt positiven Renditen für Kapitalanlagen aus», bringt Global Chief Investment Officer Mark Haefele die Meinung der Vermögensverwaltung auf den Punkt.


    Global betrachtet sieht die UBS deutliche Wachstumsunterschiede. Dabei traut die Grossbank den USA eine Vorreiterrolle zu. Sie prognostiziert in den Staaten für 2015 eine Ausdehnung des Bruttoinlandprodukts (BIP) um 2,9 Prozent. Zwar rechnet die UBS in diesem Umfeld mit einer ersten Zinserhöhung, doch wird die Fed nach Ansicht der Experten mit Bedacht agieren. «Wir übergewichten aufgrund der positiven fundamentalen Wirtschaftsfaktoren US-Aktien, US-Hochzinsanleihen und den US-Dollar in unserer taktischen Vermögensallokation», erklärt Mike Ryan, UBS-Chefstratege für Amerika.


    Favorit eins: Gesundheitsaktien – ein neuer Zyklus beginnt


    Das Auseinanderdriften der globalen Wirtschaft stellt auch Julius Bär in den Vordergrund des aktuellen Finanzmarktausblicks. Ländern, die sich bereits auf Wachstumskurs befinden, sagt die Privatbank eine Erhöhung der Schlagkraft voraus. Zu dieser Gruppe zählen neben den USA beispielsweise auch Kanada, Grossbritannien und die Schweiz. Derweil ordnet Julius Bär die Eurozone den Regionen mit einer unterdurchschnittlichen Entwicklung zu. Während die Ökonomen das Wachstum der Weltwirtschaft im kommenden Jahr auf 3,6 Prozent taxieren, sehen sie für das Gebiet der europäischen Währungsunion nur eine Verbesserung von 0,8 Prozent.


    Frühestens im vierten Quartal 2015 rechnen die Experten mit ersten Zinserhöhungen.


    Dann könnten die US-Fed sowie die Bank of England die geldpolitische Normalisierung einläuten. Derweil sollten sowohl die Europäische Zentralbank als auch die Bank of Japan ihrer expansiven Gangart treu bleiben. «Vor diesem Hintergrund bleibt der Schweizerischen Nationalbank nichts anderes übrig, als an ihrer gegenwärtigen Geldpolitik festzuhalten und mit allen verfügbaren Mitteln den Mindestkurs von 1.20 Franken im Verhältnis zum Euro zu verteidigen», sagen die Autoren.


    Was die regionale Kapitalallokation anbelangt, gibt Julius Bär den USA gegenüber Europa den Vorzug. Innerhalb der Schwellenländer liegt die Präferenz auf den asiatischen Märkten. Aus Branchensicht legt die Privatbank Anlegern unter anderem den Gesundheitssektor ans Herz. Die Begründung: «Hier scheint ein neuer langfristiger Zyklus eingeleitet zu sein, nach Jahren der Überbewertung, fehlender Produktepipelines und von Gesundheitsreformen.»


    Favorit zwei: IT-Sektor – die Welt steht vor signifikanten technologischen Innovationen


    Vier übergeordnete Anlagethemen hat die Credit Suisse für das neue Jahr zu bieten. Dabei zeigt sie unter anderem eine Vorliebe für die Informationstechnologie (IT). Global Chief Investment Officer Michael Strobaek verweist darauf, dass die Investitionsausgaben in den vergangenen Jahren vielerorts vernachlässigt worden sind. «Deshalb glauben wir, dass Unternehmen ihre IT vermehrt erneuern werden», erklärt er. Zudem sieht der Anlageprofi die Welt an einem Punkt signifikanter technologischer Innovationen, in deren Mittelpunkt der IT-Sektor steht.


    «Wir halten die Aktienbewertungen von Technologieunternehmen noch immer für attraktiv», ergänzt Strobaek. Übrigens: Der SMI taucht nicht in den Top-Empfehlungen der Credit Suisse auf. Gleichwohl rechnet sie beim heimischen Leitindex mit einem neuen Rekord und taxiert das Zwölfmonats-Kursziel auf 9600 Punkte – ein Aufschlag von gut 4 Prozent auf dem aktuellen Niveau der heimischen Blue Chips.


    http://www.handelszeitung.ch/i…iten-der-analysten-707887

  • Diese Unternehmen sollen 2015 florieren

    Analysten der ZKB wagen eine Prognose, welche Aktien sich im kommenden Jahr besonders gut schlagen werden. Wir zeigen die sechs Top-Titel.

    Wer an der Börse handelt, braucht Geduld, Glück – und ein gutes Händchen. Für diejenigen, die in dem Gebiet noch nicht so viel Erfahrung haben, erstellen Analysten ihre Prognosen, welche Titel besonders erfolgsversprechend sind. Das haben jetzt die Aktien-Spezialisten der Zürcher Kantonalbank getan und ihre Jahresfavoriten für 2015 gekürt – also diejenigen Unternehmen, deren Entwicklung nach Meinung der ZKB-Analysten besonders erfolgsversprechend ist. Eines haben sie fast alle gemeinsam: Die Abhängigkeit von China.


    Novartis international stark
    Novartis sehen die Analysten als einen Favoriten an. Für das Unternehmen spricht laut der ZKB, dass die Nummer eins im Pharmasektor 2015 die in der Branche höchste Anzahl an Neuzulassungen geplant hat. Auch die international erfahrene Unternehmensführung unter Vorstand Joe Jimenez sei ein grosser Pluspunkt. Zudem sei Novartis in den sehr wichtigen Wachstumsmärkten in Asien und Lateinamerika sehr präsent. Dort allerdings liegen auch Risiken. Denn in den aufstrebenden Märkten bedrängen lokale – und billige – Konkurrenten die internationalen Grossunternehmen.


    Lonza gewinnt dank Zuverlässigkeit
    Das Pharma- und Chemieunternehmen zeichnet sich laut der Prognose durch starke Kundenbindung, Zuverlässigkeit, hohe Qualitätsstandards, viele Innovationen und eine Vorreiterrolle in der Entwicklung neuer Technologien aus. Ein Risiko besteht allerdings darin, dass die Zulassungen neuer Medikamente viel Zeit beansprucht – vor allem in den USA.


    Schindler wächst dank China
    Auch der Aufzug- und Rolltreppenhersteller profitiert von einer steigenden Nachfrage aus China. Doch gleichzeitig besteht genau darin auch ein Risiko. Falls dort wegen einer schwächeren Wirtschaft die Nachfrage nachlässt, dann leidet auch das Schweizer Unternehmen.


    Swiss Life: Rentenreform bringt Wachstum
    Der Versicherer Swiss Life hat seit Juli einen neuen Geschäftsführer. Patrick Frost, so hofft die ZKB, wird das Unternehmen 2015 zu mehr Wachstum bringen. Eine ebenfalls positive Wirkung habe die Rentenreform 2020, welche das Schweizer Geschäft anfeuere.


    Richemont profitiert von Neureichen
    Zum zweitgrössten Luxusgüterkonzern der Welt gehören unter anderem Cartier, Chloé und Dunhill. Laut ZKB profitiert Richemont vor allem davon, dass es in den aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens und Lateinamerikas eine wachsende Mittelklasse gibt – und damit mehr Neureiche, die sich öfter mal etwas gönnen.


    UBS ist «Dividendenperle»
    Dass ausgerechnet die UBS es unter die Favoriten schafft, dürfte den einen oder anderen überraschen. Doch laut der ZKB dürften die Aktionäre nach harten Monaten im Jahr 2015 mit hohen Dividenden belohnt werden. Die Bank, so die Prognose, bekomme ihre Rechtskosten in den Griff und werde gestärkt aus der Krise hervorgehen.


    http://www.20min.ch/finance/ne…n-2015-florieren-27626197

  • Auf diese Einzelaktien setzen die Banken

    Der cash Insider sagt, auf welche Einzelaktien Banken mit Blick auf 2015 setzen - Und: Geraten die Aktien des Börsenlieblings AMS wieder ins Zentrum von Übernahmespekulationen?



    Nur noch wenige Wochen, dann können wir wieder die Champagnerkorken knallen lassen. Einen Grund zum Feiern liefert nicht nur der Jahreswechsel, denn schon heute steht fest, dass 2014 als ein gutes Börsenjahr in die Geschichte eingehen wird.

    Im Hinblick auf das kommende Jahr wurde in den Medien bereits viel geschrieben, liegen die Ausblicke der prominentesten Banken für 2015 doch bereits vor. Mit konkreten Aktienempfehlungen hielten sich die meisten bislang noch zurück.

    Seit gestern werden mir aus dem Berufshandel erste Zusammenstellungen von Aktienfavoriten zugetragen, unter anderem eine aus dem Hause Barclays Capital. Bereits bekannt ist, dass die für das Bankinstitut tätigen Aktienstrategen den europäischen Märkten im Laufe des nächsten Jahres ein Aufwärtspotenzial von 18 Prozent zutrauen und die Region in ihren Mandaten deshalb übergewichten.

    So viel sei an dieser Stelle schon mal verraten: Unter den Schlüsselkaufempfehlungen für das kommende Jahr findet sich nicht eine einzige Schweizer Aktie. Die Empfehlungsliste setzt sich zusammen aus den Papieren von Gold Fields, Solvay, Glencore, Pernod-Ricard, Carrefour, Repsol, Ophir Energy, Petrofac, ING, Schroders, Prudential, British Land, Investec, Coloplast, UCB, Life Healthcare, Renault, Wolseley, Schneider Electric, International Airlines Group, Melrose Industries, Barratt Developments, Ashtead Group, Savills, WPP, Snam, Dixons Carphone, Whitbread, Luxottica Group, Magnit, J D Wetherspoon, Cap Gemini, Alcatel-Lucent, Naspers und Deutsche Telekom. Vermutlich liegt das auch an der negativen Haltung von Barclays Capital für die am Schweizer Markt prominent vertretenen Aktien aus dem Pharma- sowie aus dem Nahrungsmittelsektor.

    Anders bei den Berufskollegen von BNP Paribas, die die bereits auf der Empfehlungsliste vorhandenen Inhaberaktien der Swatch Group durch die Genussscheine von Roche ergänzen. Darüber hinaus versprechen sich die Experten von den Aktien von ABF, Adidas, Aéroports de Paris, Airbus Group, ARM Holdings, BSkyB, Eiffage, Eutelsat, Henkel, Imperial Tobacco, L'Oréal, Smith & Nephew, Standard Life und Zodiac Aerospace überdurchschnittliche Kursgewinne.

    Einkommensorientierten Anlegern werden bei der französischen Grossbank hingegen die als Dividendenperlen geltenden Novartis, Swisscom und Zurich Insurance Group sowie BSkyB, DNB ASA, Enagas, Gas Natural, Imperial Tobacco, Lloyds Banking Group, Pearson, ProsiebenSat1, SES und Wolters Kluwer zum Kauf empfohlen.

    Eine Vorbildfunktion übernimmt die Credit Suisse. Die in Zürich beheimatete Grossbank kommuniziert nicht nur ihre Schlüsselkaufempfehlungen für das kommende Jahr, sondern sagt auch, welche Aktien Anleger besser meiden sollten.

    Neben den Papieren von Evolva zählen auch jene von Logitech, OC Oerlikon, Richemont, SFS Group, Straumann und Syngenta zu den Favoriten. Zu diesen zählen die Aktienstrategen auch Continental, Mediaset España Comunicacion, ITV, Rightmove, Elior, Whitbread, ABF, L'Oréal, Royal Dutch Shell, Caixabank, Intesa Sanpaolo, Natixis, Delta Lloyd, ING Group, Prudential, Great Portland Estates, London Stock Exchange, Bayer, Safran, Ashtead Group, Michael Page, Rentokil, GKN, Kone, Siemens, International Airlines Group, Easyjet, Wolseley, DSM, Anglo American, Boliden, Smurfit Kappa, Aperam, ArcelorMittal, Dassault Systemes, Infineon Technologies, Nokia, BT Group, Drax und SSE.

    Im Gegenzug zählen neben den Aktien von SGS, Sulzer, Swiss Re und Swisscom auch die Papiere von Airbus Group, Aggreko, Securitas, Sandvik, SKF, Royal Mail, HeidelbergCement, BASF, Novozymes, Antofagasta, Stora Enso, Kloeckner, Tenaris, Sage Group, STMicroelectronics, Gas Natural, Terna, Peugeot, Inditex, Tod’s, BSkyB, TF1, Ladbrokes, Beiersdorf, Swedish Match, Lundin Petroleum, Royal Bank of Scotland, Standard Chartered, Amlin, Tryg, Deutsche Börse, GN Store Nord und GlaxoSmithKline zu den Schlüsselverkaufsempfehlungen der Grossbank.

    Auffällig ist, dass einige Unternehmen bei Barclays Capital und BNP Paribas auf der Favoritenliste zu finden sind, bei der Credit Suisse jedoch auf der Liste der zu meidenden Aktien stehen.

    Vermutlich haben sich die Banken im Hinblick auf das kommende Jahr bereits ausgiebig in ihren Mandaten und ihren Fonds positioniert. Aus Anlegersicht lukrativer als die bereits im Hinblick auf das neue Börsenjahr kommunizierten Aktienfavoriten sind deshalb Papiere von Unternehmen, die erst im Jahresverlauf in diesen erlauchten Kreis aufsteigen.


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  • «Noch nie zuvor waren Aktien günstiger»

    Die Citigroup nennt Einflussfaktoren, welche die Aktienmärkte über die nächsten 12 Monate noch einmal kräftig anschieben werden. Weshalb Aktien noch nie so günstig wie jetzt waren.

    Von Lorenz Burkhalter

    Die europäischen Aktienmärkte waren in den letzten Wochen und Monaten einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt. Zwischen den Jahreshöchstständen von Mitte Juni bei 3325 Punkten und den Tiefstständen vom Oktober bei 2790 Zählern liegen beim viel beachteten EuroStoxx 50 Index knapp 16 Prozent. Seit Jahresbeginn errechnet sich, in Euro betrachtet, ein mageres Plus von 1,3 Prozent.

    Nach schwierigen Monaten geht die Citigroup von einem versöhnlichen kommenden Jahr für die Aktienanleger aus. Die für die amerikanische Grossbank tätigen Strategen sehen die europäischen Aktienindizes bis Ende 2015 um 20 Prozent steigen, Dividendenzahlungen aufgerechnet. Ihre Botschaft: Noch nie zuvor waren Aktien günstiger als heute.

    Dabei wird die Aktienbewertung ins Verhältnis zu den Renditen für Unternehmensanleihen gesetzt. Allerdings waren die Zinsen auch noch nie zuvor so tief, der ultralockeren Zins- und Geldpolitik führender Zentralbanken sei Dank.

    Die sechs «B's» für das kommende Aktienjahr

    Für die Strategen der Citigroup steht fest, dass die europäischen Aktienmärkte im Laufe des nächsten Jahres noch einmal kräftig steigen sollten. Sie nennen sechs Einflussfaktoren, welche für höhere Kurse sprechen. Alle beginnen im Englischen mit einem «B»:

    Bazookas: Dieser Begriff geht auf eine Äusserung von Notenbankchef Mario Draghi zurück. Im Winter 2011 warnte er die Märkte davor, dass die Europäische Zentralbank (EZB) mit der grossen Kanone auffahre werde, um Europa zu retten. Die amerikanische Grossbank sieht in einem Rückkaufprogramm für europäische Staatsanleihen einen wichtigen Kurstreiber für hiesige Aktien.

    Bull Markets: Die Strategen rechnen mit einer weiteren Jagd nach Rendite. In Zuge dessen werden Anleger ihre Wertschriftendepots vermehrt in Richtung Aktien umschichten und so für eine dauerhafte Nachfrage sorgen.

    Bubbles: Dass an den Aktienmärkten Bewertungsblasen entstehen, schliesst man bei der Citigroup nicht aus. Allerdings sei dies erst in zwei bis drei Jahren der Fall, so heisst es.

    Barbells: Heisst auf deutsch soviel wie "Langhantel" und wird von den Strategen als Symbol für die zunehmende Ertragskraft europäischer Unternehmen angeführt. Mit dem zur Schwäche neigenden Euro im Rücken wird diesen im kommenden Jahr ein Gewinnwachstum von 10 bis 15 Prozent zugetraut. Einen substanziellen Beitrag erhoffen sich die Amerikaner aus dem Bankensektor.

    Banks: Womit wir auch schon bei den Bankaktien angelangt sind. Diesem Marktsegment wird im Hinblick auf das kommende Jahr eine überdurchschnittliche Kursentwicklung zugetraut. Damit steht die Citigroup allerdings nicht alleine da. Auch die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse sind zuversichtlich, was europäische Bankaktien anbetrifft.

    Buybacks: Durch die historisch tiefen Zinsen sollte es europäischen Unternehmen möglich sein, günstig Fremdkapital aufzunehmen und damit eigene Aktien zurückzukaufen. Auch die soliden Bilanzen und die reichlich vorhandenen Barmittel sprechen den Strategen zufolge für gross angelegte Aktienrückkäufe.

    Die Citigroup ist deutlich zuversichtlicher für europäische Aktien als andere Grossbanken. Diese trauen den Aktienmärkten im Hinblick auf das kommende Jahr ein Aufwärtspotenzial von durchschnittlich um die 10 Prozent zu. Die zur Bewertung von Aktien gemachten Aussagen sind allerdings mit Vorsicht zu geniessen, sind die Zinsen doch an einem noch nie so tiefen Punkt angelangt und nur ein Resultat der ultralockeren Zins- und Geldpolitik.

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  • Ausblick: Ölpreissturz sorgt 2015 für riesige Umverteilung

    Der Ölpreisverfall treibt Länder wie Russland oder Venezuela an den Rand des Ruins. Andere Volkswirtschaften – wie die Schweiz – profitieren jedoch. Die Weltkonjunktur erhält einen Schub.


    Eine Halbierung des Ölpreises hatte Anfang Jahr kein Experte erwartet. Da brauchte es schon Steen Jakobsen. Jedes Jahr im Dezember präsentiert der Chefökonom der Saxo Bank zehn irrwitzige und provokante Prognosen für die kommenden zwölf Monate, selten ganz ernst gemeint. Mit seiner Vorhersage Ende 2013, dass der Ölpreis in diesem Jahr auf 80 Dollar pro Fass fallen könnte, lag er jedoch richtig. Schaut man darüber hinweg, dass ein Fass der Nordseesorte Brent heute mit knapp 60 Dollar sogar noch deutlich weniger kostet.


    Aber wie konnte es dazu kommen? Fachleute sind sich weitgehend einig: Einerseits hat die Weltwirtschaft in den vergangenen Monaten an Fahrt eingebüsst. Die Nachfrage nach dem schwarzen Gold schwächelt deshalb stärker als zunächst angenommen. Gleichzeitig ist das Angebot an Öl auf dem Weltmarkt mit dem Fracking-Boom in den USA deutlich gestiegen. Beide Faktoren trugen demnach massgeblich dazu bei, dass allein im zweiten Halbjahr 2014 der Preis für Brent um mehr als ein Drittel nachgegeben hat.

    US-Frackingfirmen sind die Verlierer des Ölpreissturzes

    Der massive Preisverfall hat globale Auswirkungen. Es kommt zu einer gigantischen Umverteilung der Kräfteverhältnisse. Das Nachsehen haben freilich die ölproduzierenden Länder. Die Auswirkungen sind nicht zu übersehen: die monoökonomisch auf Öl ausgerichtete russische Wirtschaft steht vor dem Zusammenbruch. Die Moskauer Börse brach gestern heftig ein, ebenso der Wert des Rubel. Andere Ölländer wie Venezuela stehen kurz vor dem Staatsbankrott.


    Als weitere Leidtragende gelten diverse US-Frackingfirmen, für die es sich beim aktuellen Ölpreis nicht mehr rentiert, das schwarze Gold zu fördern. Diverse Fachleute prognostizieren deshalb, dass immer mehr Produzenten in Texas und anderen US-Bundesstaaten in den kommenden Monaten aufgeben werden. So sprach Dan Eberhart von der Ölservicefirma Canary in Denver gegenüber dem «Economist» jüngst von einem bevorstehenden «Schieferöl-Crash» in den USA.

    Konsumenten rund um den Globus profitieren

    Laut Christoph Schenk, Investmentchef bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB), liegen die Grenzkosten der meisten Opec-Länder bei 30 bis 40 Dollar pro Fass, bei den US-Schieferölproduzenten hingegen bei 60 Dollar. Auch diese Einordnung spricht dafür, dass Amerikas Aufsteigerfirmen gegenüber den traditionellen Ölförderern eher das Nachsehen haben.


    Die Profiteure hingegen sind die Konsumenten rund um den Globus. Ein nachhaltiger Preisrückgang um 40 Dollar könnte ihnen eine Ersparnis von über 1,3 Billionen Dollar pro Jahr bescheren, rechneten jüngst die Ökonomen von Raiffeisen Schweiz vor. Das enspricht rund 1,5 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Der Ölpreisrückgang wirkt also wie ein globales Konjunkturpaket. Dies gilt vor allem deshalb, weil einfache Konsumenten in den USA, Europa oder der Schweiz mit mehr Kaufkraft stärker die Wirtschaft anschieben als Ölproduzenten ihre Ausgaben bei sinkenden Gewinnen einschränken.

    «Wirkung auf die Schweizer Wirtschaft positiv»

    Für den durchschnittlichen Schweizer Haushalt bringen die tieferen Ölpreise laut ZKB-Investmentchef Schenk über günstigere Heizkosten oder billigeres Benzin eine Entlastung von rund 60 Franken im Monat. Das erhöhe den Spielraum. «Auf der Unternehmerseite sind die gesunkenen Inputkosten noch spürbarer», so Schenk. Die Weitergabe von Preissenkungen verzögere sich allerdings und sei nicht vollständig. «Die Wirkung auf die Schweizer Wirtschaft ist also positiv, wenn auch insgesamt nur leicht spürbar», sagt Schenk.


    Wegen der geringeren Steuern an den Zapfsäulen dürfte der positive Effekt für die US-Wirtschaft noch etwas höher ausfallen als hierzulande – sofern die Ölpreise in den kommenden Monaten nicht wieder einen Satz nach oben machen. Trotz der allgemein für 2015 erwarteten geringeren Fracking-Produktion in den USA rechnet kein Experte mit einem baldigen Anstieg des Ölpreises auf 100 Dollar. Vielmehr gehen die meisten Fachleute von einem Wert um die 70 bis 80 Dollar im Schnitt 2015 aus – auch das wäre noch deutlich weniger als in den vergangenen Jahren. Und für Steen Jakobsen fast ein Punktlandung.


    http://www.handelszeitung.ch/i…esige-umverteilung-713740

  • Börsenexperte Marc Faber: «Kurssturz um 30 Prozent»

    Videointerview

    Der Schweizer Börsenprophet erwartet eine «ernsthafte und schmerzhafte» Korrektur. Hierzulande könnte es bald negative Zinsen geben – «das wäre Enteignung von Privateigentum», so Marc Faber im Video.


    Nicht so Marc Faber. Der in Thailand lebende Schweizer Börsenprophet, der bekannt ist für seine düsteren Vorhersagen, bekräftigt im Interview mit der «Handelszeitung»: «Die Aktienmärkte werden steigen, bis es zu einer starker Korrektur, oder zu einem Crash kommt – ohne weiteres bis 30 Prozent nach unten.»


    http://www.handelszeitung.ch/i…r-kurssturz-um-30-prozent



    Meine Meinung: Ohne zeitliche Angaben nützen solche "Prognosen" nichts.

  • Zinsausblick: So wird 2015 für Sparer und Schuldner

    Die SNB hat Strafzinsen eingeführt. Das sind schlechte Nachrichten für Sparer und womöglich gute für Schuldner. Wie sich die Zinsen 2015 entwickeln werden, hängt aber auch stark von der EZB ab.


    Der Entscheid lag in der Luft und überraschte doch so manchen Experten. Unvermittelt gab die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Donnerstag bekannt, negative Leitzinsen einführen zu wollen – ein Tabubruch. Über einem Freibetrag werden Giroguthaben bei der SNB ab dem 22. Januar mit einem Zins von minus 0,25 Prozent belastet. Parallel senkte die Notenbank den sogenannten 3-Monats-Libor, einen Referenzzins für die Geschäfte von Banken untereinander, auf ebenfalls minus 0,25 Prozent.


    Für die Zinsen in der Schweiz heisst das, dass sie auf absehbare Zeit äusserst niedrig bleiben werden. Das sind schlechte Nachrichten für Sparer, womöglich gute für Schuldner. Schon heute werden gewöhnliche Sparkonten so gut wie nicht mehr verzinst. Ob die Geschäftsbanken die negativen Zinsen an die Endkunden weiterreichen werden, bleibt abzuwarten.

    Sparer verlieren, Schuldner gewinnen

    UBS, Credit Suisse und die anderen Geschäftsbanken dürften aus Reputationsgründen nicht auf die formale Einführung von negativen Zinsen setzen wollen. Im Kundenwettbewerb wirken Strafzinsen abschreckend. Doch sollte die SNB-Massnahme mit steigenden Giroguthaben schmerzen, werden die Schweizer Kreditinstitute reagieren. Das teilten sie bereits mit.


    So will etwa die Zürcher Kantonalbank (ZKB) neue Gelder von grossen Investoren womöglich zurückweisen «oder mit Konditionenanpassungen auf Einzelgeschäften reagieren». Die betroffenen Schweizer Banken könnten auch versuchen, über höhere Gebühren und Spesen die Negativzinsen der SNB an ihre Kunden weiterzureichen. Die UBS etwa will evaluieren, «ob weitere Schritte wie Gebühren oder negative Zinsen abgebracht sind».

    Zehnjährige Hypotheken auf Tiefstand

    Für Kreditnehmer dürfte der SNB-Coup unterm Strich positive Folgen haben, selbst wenn Banken versuchen, die höheren Kosten auf Endkunden abzuwälzen. Denn der Entscheid wirkt auch auf den Schweizer Häusermarkt. Bereits in den vergangenen Tagen fielen die Hypothekarzinsen auf neue Rekordtiefs. Noch nie waren die Finanzierungskosten für Wohneigentum so günstig. Wer aktuell eine Festhypothek über zehn Jahre aufnehmen will, zahlt dafür im Schnitt gerade einmal 1,8 Prozent, heisst es etwa beim Schweizer Finanzberatungsunternehmen Moneypark.


    Wie sich die Schweizer Zinsen 2015 bewegen, hängt wegen der SNB-Wechselkursgrenze zum Euro stark von der Zinsentwicklung in der Euro-Zone ab. Da die Geldpolitik der Europäische Zentralbank aber 2015 noch expansiver werden wird, bleibt die Schweizer Zinskurve noch lange flach, sagt Christoph Schenk, Investmentchef bei der ZKB.

    Dollar und Franken könnten schon bald Parität erreichen

    Entsprechend rechnen die meisten Experten damit, dass der Franken trotz der neuen negativen Zinsen gegenüber dem Euro in den kommenden Monaten nicht merklich an Stärke einbüssen dürfte. Da in den USA die Zinsen hingegen schon bald wieder steigen, dürfte der Franken gegenüber dem Dollar weiter verlieren. So rechnen einige Beobachter damit, dass zwischen diesen beiden Währungen schon Anfang 2015 Parität herrschen könnte.


    http://www.handelszeitung.ch/i…arer-und-schuldner-716065

  • "An Aktien führt auch 2015 kein Weg vorbei!". Wenn ich so was lese, läuft es mir kalt den Rücken runter! Bei einer solchen Zuversicht, gibt es immer ein böses Erwachen. Und massive Verluste!

    MfG
    Schnitthelm Wachtvogel

  • Schnitthelm Wachtvogel hat am 22.12.2014 - 10:09 folgendes geschrieben:

    Quote

    "An Aktien führt auch 2015 kein Weg vorbei!". Wenn ich so was lese, läuft es mir kalt den Rücken runter! Bei einer solchen Zuversicht, gibt es immer ein böses Erwachen. Und massive Verluste!

    Wenn ich Deine Kommentare so lese, mir ebenso... nur weil Du eine short-Strategie fährst und die Rally an Dir vorbeigegangen ist, prophezeist Du seit geraumer Zeit den Absturz. Der wird eh kommen, irgendwann, wie immer mal wieder.


    In Anbetracht des Tiefzins-Umfeldes sind Aktien als Inhaberteil einer Unternehmung dennoch fast unschlagbar. Wie lange der Hype noch geht, kann Dir niemand sagen. Allerdings bringt das bashen in Richtung Krise dann auch niemandem was;-).



    Frohe Festtage und einen guten Rutsch

    Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

  • Aktien, Aktien und Aktien

    Aktien sind in den meisten Jahren die bessere Wahl gewesen. Wer Glück hat, findet vielleicht noch einigermassen günstige Immobilien. Aber Aktien sind fast für jedes Budget eine realistische und langfristig ohnehin gute Anlage. Neu in Aktien investiere ich kein frisches Kapital mehr, sondern baue Cash auf. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass Aktien nicht gleich Aktien sind. Wer in Aktien erfolgreich investieren will, sollte Zeit mitbringen, Freude am Lernen haben und über gute Nerven verfügen (siehe Langzeitstrategien). Ich investiere dabei 2015 wie auch schon 2014 überwiegend in Biotech: Newron, Basilea, Cosmo, Evolva, Achillion, Array, Ariad, Gilead (seit heute wieder drin!), Salix um nur die wichtigeren zu nennen.

  • 2015

    Ich sehe für das nächste Jahr auch kaum Alternativen zu Aktien.


    Entsprechend bleibe ich investiert. hingegen werde ich versuchen bei Kursschwächen meine EP's zu verbessern.


    Meine Titel im Moment und für das kommende Jahr: Basilea, Newron, Copn, AMS, Myriad & Hecla M.


    Am besten gelaufen für mich sind in 2014 AMS & Newron. Die werde ich trotz sehr gutem Lauf behalten. ich denke die werden sich noch weiter entwickeln.


    Das einzige wovor ich Respekt habe ist eine größere Korrektur der Börsen. Wir befinden uns nahe ATH und stehen inmitten ungelöster Probleme. In dem Falle ist Cash wichtig um entsprechend einkaufen zu können.


    Was man jedoch gut beobachten kann ist das einige user ein ähnliches Portfolio aufweisen. Ohne zu werten, da ist der Herdentrieb zu beobachten. Mich eingeschlossen. Forum sei Dank.


    Allen wünsche ich viel Erfolg und Gesundheit für 2015 *drinks*

  • Einer meiner Favoriten ist Life watch...


    Die Firma wird meiner Meinung nach zu ca. 20.- verkauft an einen grossen Player.


    Geva und Himalaya Fonds schauen in die Röhre. (gibt ja immerhin Kohle)


    Das jetzige Managment bleibt als Tochter im neuen Unternehmen bestehen...

  • Deutschland gibt den Ton an!

    Um einen markanten Wachstumsschub im Euroland zu erzielen, benötigt es einen tiefen Euro. Das reicht aber für die Weltnation Deutschland immer noch nicht! Deutschland möchte den Euro auch gleich an den russischen Rubel angleichen (Russlandexport!).

    MfG
    Schnitthelm Wachtvogel

  • Bill Gross warnt vor Unheil an den Weltbörsen

    Der legendäre Fondsmanager Bill Gross warnt Anleger vor riskanten Investments in diesem Jahr. «Seien Sie 2015 vorsichtig und zufrieden mit niedrigen Renditen. Die Zeit für Risiken ist vorbei», schrieb der Starinvestor in seinem monatlichen Investmentausblick. Der 70-jährige Gross war Ende September von der Allianz-Fondstochter Pimco zum kleinen Rivalen Janus gewechselt.


    Gross nannte seine Prognose «Die Iden» in Anlehnung an «Die Iden des März». Dabei handelt es sich um eine in vielen Sprachen gebräuchliche Metapher für bevorstehendes Unheil. «Wenn das Jahr vorüber ist, wird bei vielen Anlageklassen ein Minuszeichen vor den Renditen stehen. Die guten Zeiten sind vorbei», schrieb er.

    Staatsanleihen und gute Unternehmensbonds

    Gross riet den Anlegern, qualitativ hochwertige Anlagen mit stabilen Cashflows wie Staatsanleihen und erstklassige Unternehmensbonds in Erwägung zu ziehen. Zudem sei ein Einstieg in Aktien von nur wenig verschuldeten Unternehmen mit attraktiven Dividenden und breit gefächerten Umsatzerlösen denkbar.


    «2015 könnten wir eine weitere Reise nach Jerusalem sehen, bei der riskantere Anlagekategorien immer weniger erstrebenswert werden», warnte Gross. Erst am Montag hatte er die an den Märkten überwiegend zur Jahresmitte erwartete Zinswende der US-Notenbank infrage gestellt.

    Bei Janus Milliardenmarke geknackt

    Gross hatte bei seinem neuen Arbeitgeber Janus Capital im November 770 Millionen US-Dollar an Anlagegeldern angeworben und beim verwalteten Vermögen damit erstmals die Marke von einer Milliarde Dollar geknackt.


    Beim Pimco-Vorzeigefonds Total Return Fund wurden nach Schätzung der Branchenexperten von Morningstar 2014 dagegen 103 Milliarden Dollar abgezogen. Bei den offenen US-Investmentfonds musste Pimco im vergangenen Jahr demnach Rekordabflüsse von 150 Milliarden Dollar verkraften.


    http://www.handelszeitung.ch/i…il-den-weltboersen-720533

  • Chrigu hat am 22.12.2014 - 10:28 folgendes geschrieben:

    Quote
    nur weil Du eine short-Strategie fährst und die Rally an Dir vorbeigegangen ist, prophezeist Du seit geraumer Zeit den Absturz.

    Ich unterstelle mal das Gegenteil: Er fährt eine Shortstrategie, weil er dem Bullenmarkt nicht mehr traut ;)