Welche Kantonalbank ?

  • SZKB mit höherem Jahresgewinn - Zunächst keine Negativzinsen

    29.01.2015 13:15

    Schwyz (awp) - Die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) hat im zurückliegenden Geschäftsjahr mehr Ertrag und Gewinn erzielt. Die Bank erhielt 2014 über 7'000 neue Kunden; zum laufenden Jahr gab sie jedoch keinen Ausblick. Aktuell sieht das Institut sich zudem nicht veranlasst, Negativzinsen einzuführen.

    Der Bruttoertrag stieg 2014 um 2,2% auf 230,1 Mio CHF. Das bessere Ergebnis im Zinsengeschäft sei auf das höhere Geschäftsvolumen zurückzuführen, was die anhaltende Zinsmargenerosion kompensiert habe, teilte die Bank am Donnerstag mit. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft nahm im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% auf 176,3 Mio zu. Verursacht durch historisch tiefe Geld- und Kapitalmarktzinssätze sei die Marge der Passivzinsprodukte weiter zurückgegangen, hiess es.


    Die vom Tiefzinsniveau beflügelten Aktienmärkte und die damit verbundene Zunahme der Depotbestände hätten sich dagegen positiv auf das Kommissionsgeschäft ausgewirkt. So konnte der Kommissionserfolg trotz einer leicht rückläufigen Kommissionsmarge um 5,0% auf 33,9 Mio gesteigert werden. Der Handelserfolg legte dank eines erfreulichen Wertschriften- und Devisenergebnisses gar um 22% auf 9,4 Mio zu.


    KUNDENGELDER BEI 10,58 MRD CHF


    Der Geschäftsaufwand erhöhte sich indes um 2,8% auf 100,7 Mio CHF. Während der Personalaufwand stieg, konnte der Sachaufwand mit "konsequentem Kostenmanagement" reduziert werden, wie es hiess. Der Bruttogewinn erhöhte sich um 1,7% auf 129,4 Mio; unter dem Strich resultierte ein 1,5% Jahresgewinn von 73,5 Mio.


    Für das Geschäftsjahr ergebe sich somit zusammen mit dem Gewinnvortrag ein verteilbarer Bilanzgewinn von 73,7 Mio, so die Bank. 45,8 Mio CHF werden an den Kanton abgeliefert (inkl. Dotationskapitalverzinsung und Abgeltung für die Staatsgarantie). Die Gewinnausschüttungsquote, gemessen am Zwischenergebnis, betrage 39,5% und befinde sich damit innerhalb der anvisierten Bandbreite.


    Die Kundenausleihungen stiegen 3,9% auf 12,30 Mrd CHF. Weiter verzeichnete die SZKB 7'200 Neukunden und der Nettoneugeldzufluss (inkl. Wertschriften) betrug 353,6 Mio. Die Kundengelder stiegen um 4,1% auf 10,58 Mrd.


    Die Bilanzsumme stieg im vergangenen Jahr um 3,9% auf rund 14,94 Mrd CHF an. Das Eigenkapital vor Gewinnverwendung konnte um 5,1% auf 1,52 Mrd verstärkt werden. Mit einer risikogewichteten Kapitalquote von 20% sei die SZKB so "komfortabel kapitalisiert".


    Die Bank sieht zudem aktuell weiterhin keinen Grund, auf der Kundenseite Negativzinsen einzuführen. Die Geschehnisse würden aber weiter beobachtet und bei Bedarf geeignete Massnahmen geprüft.


    Ein Ausblick für das laufende Geschäftsjahr ist der Mitteilung nicht zu entnehmen.


    ys/ra


    (AWP)

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  • Missglückte Wahl des AKB-Chefs kostet 150'000 CHF

    30.01.2015 10:50

    Aarau (awp/sda) - Die missglückte Neubesetzung des Direktionspostens der Aargauischen Kantonalbank (AKB) hat Kosten von 150'000 CHF verursacht. Der vom Bankrat gewählte Andreas Waespi konnte den Posten nicht antreten. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) hatte gegen ihn ein Berufsverbot ausgesprochen.

    Es bestehe "weder rechtlich noch moralisch eine Grundlage", gegenüber Waespi Forderungen zu stellen und die Kosten zurückzufordern. Das schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort vom Freitag zu einer Interpellation aus den Reihen der SVP.


    Für die AKB bestehe kein Grund zur Annahme, dass sie durch Waespi nicht korrekt orientiert worden wäre. Das Restrisiko einer möglichen Sanktion der Finma auch gegen Waespi sei jedoch bekannt gewesen.


    Im Oktober hatte die Finma dem ehemaligen Chef der Bank Coop wegen Aktienkurs-Manipulationen ein dreijähriges Berufsverbot auferlegt. Der Bankrat hatte Waespi im Juli auf den 1. Mai 2015 zum neuen Direktionspräsidenten der AKB gewählt.


    AUCH BANKRAT WAR ÜBERRASCHT


    Gemäss Regierungsrat war das Verfahren der Finma erst nach der erfolgten Wahl des Direktionspräsidenten auf Waespi ausgeweitet worden. Für dieses Vorgehen habe es während des Wahlprozederes im Bewusstsein um die Finanzmarktgesetze keinerlei Anhaltspunkte gegeben.


    Waespi habe das Wahlgremium informiert, dass die Bank Coop eventuell gegen aufsichtsrechtliche Marktverhaltensregeln verstossen habe und deswegen durch die Finma gerügt werden könnte.


    Eine Sanktion oder ein Berufsverbot gegenüber Waespi, gegen den zum Zeitpunkt der Wahl kein Verfahren gelaufen sei, sei mit Blick auf ähnliche Fälle und Untersuchungen als unwahrscheinlich erachtet worden.


    Für den Bankrat ist es gemäss Regierungsrat schwierig, "aus dieser sehr speziellen Konstellation eine für die Zukunft allgemein gültige Regelung herzuleiten. Zudem wäre es nicht sachgerecht, aufgrund des Endresultats auf ein unprofessionelles Verfahren zu schliessen".


    Weil Waespi den Posten nicht antreten konnte, bleibt der amtierende Direktionspräsident Rudolf Dellenbach voraussichtlich bis Mitte 2016 auf dem Chefsessel.


    NEUE SUCHE NACH CHEF


    Die Suche nach einem Nachfolger will der Bankrat nach Abschluss der Revision des AKB-Gesetzes im kommenden Juni wieder aufnehmen. Die vom Grossen Rat in erster Lesung beratene Revision beinhaltet unter anderem die Deckelung der Entschädigung für den AKB-Chef.


    Dieser soll gemäss der Vorlage höchstens doppelt so viel verdienen wie ein Regierungsrat. Ein Mitglied der Regierung erhält pro Jahr knapp 300'000 CHF.


    mk


    (AWP)

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  • LUKB steigert Konzerngewinn

    Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im vergangenen Jahr bei einem weiteren Wachstum die Gewinnzahlen verbessern können.

    Der Bruttogewinn lag mit 246,0 Mio CHF um 3,1% über dem Vorjahr, der Konzerngewinn verbesserte sich um 4,2% auf 181,5 Mio CHF. Das Staatsinstitut will seinen Aktionären eine unveränderte Dividende von 11 CHF je Aktie zahlen, wie es am Dienstag mitteilte.


    Insgesamt erwirtschaftete die Kantonalbank einen leicht höheren Bruttoerfolg von 451,6 Mio CHF (+1,3%). Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft als wichtigste Komponente erhöhte sich dabei um 2,9% auf 332,9 Mio CHF. Zulegen konnte die Kantonalbank auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, wo sich der Erfolg um 4,0% auf 84,1 Mio CHF erhöhte. Im Handelsgeschäft verringerte sich der Erfolg dagegen um 24% auf 20,9 Mio CHF.


    Den Geschäftsaufwand konnte die Bank um 0,9% auf 205,7 Mio CHF verringern.


    Die Bilanzsumme der Kantonalbank weitete sich um 3,2% auf 29,4 Mrd CHF aus. Die Ausleihungen wuchsen dabei um 4,2% auf 24,4 Mrd. Im Hypothekargeschäft lag das Plus bei 5,2%, was gemäss der Einschätzung des Instituts in etwa dem Marktwachstum in der Region entsprach.


    Die gesamten von der Kantonalbank verwalteten Kundenvermögen beziffert die LUKB auf 26,1 Mrd CHF (+5,0%). Dabei flossen der Bank neue Kundengelder in Höhe von 749 Mio CHF zu.


    Im laufenden Geschäftsjahr 2015 sei "vieles in Bewegung", entsprechend seien Prognosen schwierig, schreibt die Bank zum Ausblick. Die Entscheide der Nationalbank vom Januar 2015 würden das zu erwartende Zinsergebnis 2015 beeinflussen. "Wir haben Massnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen auf das Jahresergebnis 2015 der LUKB möglichst abzufedern", so die Bank.


    (AWP)

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  • Obwaldner KB mit stabilem Geschäftserfolg und Bruttogewinn

    04.02.2015 13:07

    Sarnen (awp) - Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat ihm Geschäftsjahr 2014 Kennzahlen auf Vorjahreshöhe erwirtschaftet. Im Zinsengeschäft konnte das Institut dank den weiter gestiegenen Ausleihungen zulegen, während das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft schwächer ausfiel.

    Der Bruttoerfolg kam mit 53,6 Mio CHF leicht über dem Vorjahreswert zu liegen, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Positiv entwickelte sich das zentrale Zinsengeschäft, wobei der Erfolg aus diesem Geschäft um 2,5% auf 41,5 Mio CHF zunahm. Zu verdanken war der Anstieg laut den Angaben unter anderem dem 2,7% höheren Bestand der Ausleihungen - wobei die Hypothekarausleihungen um 1,7% auf 2,83 Mrd CHF zulegten. Insgesamt stieg die Bilanzsumme des Staatsinstituts um 3,3% auf 4,05 Mrd CHF und überschritt damit erstmals die Grenze von 4 Mrd CHF.


    Mit dem rückläufigen Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-5,5% auf 6,7 Mio CHF) ist die Bank angesichts der veränderten Marktbedingungen zufrieden. Der Handelserfolg fiel ebenfalls leicht tiefer aus (-3,3% auf 2,9 Mio).


    Der Geschäftsaufwand stieg derweil um 2,1% auf 27,4 Mio CHF. Dies sei in einem wesentlich komplexeren Umfeld als starke Leistung zu werten, schreibt die Bank. Obwohl viel Geld in die Umsetzung von Vorschriften und strategische Projekte investiert worden sei, habe man die Cost-Income-Ratio mit 51% auf dem Vorjahresniveau halten können. Damit sei die OKB besser positioniert als der Branchendurchschnitt.


    Unter dem Strich resultierte ein 0,9% tieferer Bruttogewinn von 26,3 Mio CHF, was laut der Bank ein Wert über den eigenen Erwartungen sei.


    Für das laufende Jahr rechnet die Bank mit einem leicht unter dem Vorjahreswert liegenden Ergebnis. Zum heutigen Zeitpunkt könnten die Auswirkungen der Frankenaufwertung aber noch nicht abschliessend beurteilt werden, heisst es weiter.


    rw/uh


    (AWP)

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  • GKB erzielt 2014 leicht tieferen Bruttogewinn - Vorsichtiger Ausblick

    06.02.2015 07:58

    Chur (awp) - Die Geschäfte der Graubündner Kantonalbank (GKB) haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 grösstenteils im Rahmen der Erwartungen des Managements entwickelt. Operativ verdiente die Bank etwas weniger, die Dividende bleibt trotzdem auf dem Niveau des Vorjahres. Für das laufende Jahr zeigt sich die Bankführung angesichts des Tiefzinsumfeldes zurückhaltend.

    Der Bruttogewinn des Bündner Kantonsinstituts verminderte sich 2014 um 3,3% auf 207,3 Mio CHF, liegt damit aber im Rahmen der vom Management zur Jahresmitte angepassten Guidance eines Bruttogewinns von 200 bis 210 Mio CHF. Der Konzerngewinn verbesserte sich derweil dank tieferen Wertberichtigungen/Rückstellungen und Verlusten sowie einer geringeren Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken leicht um 1,6% auf 163,8 Mio CHF. Beide Gewinnkennzahlen bleiben damit hinter den Prognosen der Analysten der ZKB zurück.


    DIVIDENDE BLEIBT KONSTANT


    Die Inhaber der Partizipationsscheine sollen eine unveränderte Dividende von 38 CHF erhalten, wie die Bank am Freitag mitteilte. "Mit dem Geschäftsergebnis 2014 sind wir zufrieden. Wir haben die Wachstumschancen genutzt und uns im Markt stärker verankert", wird CEO Alois Vinzens zitiert. Damit seien die Grundlagen für neues Wachstum im Kommissionsgeschäft gelegt.


    Der Bruttoertrag belief sich auf 381,8 Mio CHF, was gegenüber dem Vorjahr einem Minus von 1,2% entspricht. Dabei bildete sich der Erfolg aus dem zentralen Zinsgeschäft aufgrund der anhaltend tiefen Geld- und Kapitalmarktsätze um 2,6% auf 237,4 Mio zurück. Die tiefen Zinsen schmälern dabei zum einen die Marge auf den Kundengeldnern, führen zum anderen aber auch zu einer tieferen Rendite auf dem hohen Eigenkapitalstock der Bank.


    Die Kundenausleihungen nahmen in der Berichtsperiode um 3,3% zu, das Hypothekengeschäft verzeichnete darin einen überproportionalen Anstieg um 6,5% oder 840 Mio.


    Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft blieb konstant auf 113 Mio, der Handelserfolg nahm um knapp 5% auf 19,7 Mio zu. Der Geschäftsaufwand betrug 174,5 Mio CHF (+1,4%). Die Mehraufwendungen begründet die GKB mit einer Systemumstellung und einem Leistungsausbau der Pensionskasse, was Kosten von 3,4 Mio - 2,8 Mio davon einmaliger Natur - nach sich zog. Die Cost-Income Ratio II verschlechterte sich so leicht auf 48,8% nach 47,4% im Vorjahr.


    NETTONEUGELDABFLUSS


    Die GKB verzeichnete 2014 insbesondere als Folge von Abflüssen bei Kunden mit ausländischem Domizil einen Nettogeldabfluss von insgesamt 182,7 Mio CHF, dies nach einem Zufluss von 362 Mio CHF im Vorjahr. Damit blieb die Bank deutlich hinter ihren selbst gesteckten Zielen zurück.


    Die gewichtete Kapitalquote (CET1-Ratio) blieb derweil stabil auf 18,9% und besteht weiter vollständig aus hartem Kernkapital.


    Im laufenden Jahr geht die GKB von einem anspruchsvollen Umfeld mit negativen Geld- und Kapitalmarktzinsen aus. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses und die Negativzinsen würden das Geschäftsergebnis negativ beeinflussen, so die Erwartung. Vor diesem Hintergrund rechnet das Management mit einem Gewinn in der Grössenordnung von 160 und 170 Mio. Aufgrund der Marktturbulenzen erwartet die GKB einen Nettoneugeldzufluss von 200 Mio und ein Wachstum im Ausleihungsgeschäft von 450 Mio. Die Dividendenausschüttung für 2015 solle unverändert bleiben, heisst es. Auf eine Guidance für den Bruttogewinn, welcher die operative Leistungskraft der Bank abbildet, verzichtet die GKB für 2015 überraschenderweise.


    ABSCHLUSS US-STEUERPROGRAMM VERZÖGERT SICH AUCH BEI GKB


    Abgeschlossen hat die GKB die Arbeiten im Zusammenhang mit dem US-Steuerprogramm. Die Ergebnisse würden die ursprüngliche Risikoeinschätzung bestätigen - die Bank habe im Herbst 2014 keine Daten nachliefern müssen, heisst es. Der Abschluss des Verfahrens verzögert sich aber auch bei der GKB. Die Bank habe entsprechend Rückstellungen für Verfahrenskosten und eine potenzielle Busse gebildet, so die Mitteilung.


    gab/uh


    (AWP)

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  • ZKB rechnet mit Unsicherheiten für 2015

    Die Zürcher Kantonalbank hat im Geschäftsjahr 2014 die tiefen Zinsen sowie zurückhaltende Kundenaktivitäten im zu spüren bekommen und weist klar rückläufige Gewinnzahlen aus. 2015 werden ein unsicheres Jahr.

    Der Bruttogewinn lag mit 735 Mio CHF um 16 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn sank um 19 Prozent auf 647 Mio CHF, wie die ZKB am Freitag mitteilte. Der Kanton und die politischen Gemeinden erhalten vom Jahresergebnis 2014 eine Gewinnausschüttung von insgesamt 280 Mio CHF, wie es in der Mitteilung heisst.


    Der Betriebsertrag lag mit 1,94 Mrd CHF um 8,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Hauptertragsquelle bleibt weiterhin das Zinsengeschäft, wo die grösste Schweizer Kantonalbank einem um 4,2 Prozent geringeren Ertrag von 1,07 Mrd CHF erwirtschaftete. Die konservative Zinsrisikopolitik habe sich in der Berichtsperiode nicht ausgezahlt, stellt die ZKB fest.


    Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg bildete sich um 3,5 Prozent auf 531 Mio CHF zurück. Einbussen verzeichnete die Bank bei den Börsenkommissionen und bei den Erträgen aus dem Fondsgeschäft, insbesondere bei den Edelmetall-ETFs. Im Handelsgeschäft sank der Erfolg um 16 Prozent auf 287 Mio CHF.


    Zurückhaltend bei Hypotheken


    Die Bilanzsumme legte per Ende Jahr um 5,8 Prozent auf 158,4 Mrd CHF zu. Die ZKB steigerte die Kundenausleihungen um 7,4 Prozent auf 86,4 Mrd CHF. Bei den Hypothekarausleihungen zeigte sich die Bank dabei zurückhaltend, diese erhöhten sich um 2,5 Prozent auf einen Wert von 71,4 Mrd.


    Die traditionellen Kundengelder stiegen um 2,0 Prozent auf 97,8 Mrd CHF. Damit überstiegen sie die Kundenausleihungen um 13 Prozent. Dagegen musste die ZKB bei ihren Edelmetall-ETF Bestandesveränderungen von -1,3 Mrd CHF. Zudem kam es im Private Banking wegen der Ausrichtung auf Steuerkonformität zu weiteren Vermögensabflüssen. Unter dem Strich wies die ZKB gesamte Kundenvermögen von 199,1 Mrd CHF (VJ 192,1 Mrd) aus.


    Unsicheres 2015


    Die Ende 2014 bekanntgegebene Übernahme der Swisscanto-Gruppe soll nach Vorliegen aller Bewilligungen der in- und ausländischen Behörden im 1. Halbjahr 2015 abgeschlossen sein, erinnert die ZKB. Damit könne die Bank die Abhängigkeit vom Zinsgeschäft weiterreduzieren.


    Für das Geschäftsjahr 2015 rechnet die Zürcher Kantonalbank mit Verweis auf die SNB-Entscheide zur Aufhebung des Euro-Mindestkurses und zu Negativzinsen mit anhaltenden Unsicherheiten. Das schwierige Umfeld dürfte im laufenden Jahr deutliche Auswirkungen auf den Geschäftsgang der ZKB haben und "sämtliche Ertragspfeiler der Bank belasten", schreibt das Staatsinstitut.


    (AWP)

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  • SGKB steigert Konzerngewinn 2014 deutlich - Unveränderte Dividende

    11.02.2015 07:36

    St. Gallen (awp) - Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 einen deutlich höheren Reingewinn erzielt. Der Konzerngewinn legte um 35% auf 146,3 Mio CHF zu. Damit knüpfe man wie erwartet an das Niveau des Jahres 2012 an, teilte das Institut am Mittwoch mit. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 15 CHF je Aktie erhalten.

    Der Bruttogewinn ging 2014 allerdings um 11% auf 196,6 Mio CHF zurück. 2014 mussten deutlich weniger Rückstellungen gebildet werden als 2013. Im Vorjahr hatten zahlreiche Sonderfaktoren den Reingewinn deutlich geschmälert. Als Folge der strategischen Neuausrichtung mit dem Verkauf der verschiedenen Geschäftsteile der ehemaligen Tochterbanken sind die Vorjahreszahlen nur beschränkt vergleichbar, hiess es.


    Insgesamt lag der Betriebsertrag bei 451,2 Mio CHF und damit 7,7% tiefer. Aus dem Zinsengeschäft resultierte für die Kantonalbank sank auf 294,5 Mio (-3,7%). Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erwirtschaftete sie einen fast unveränderten Erfolg von 118,5 Mio (-14%). Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft ging auf 5,9 Mio zurück (-15%).


    Kosteneinsparungen durch den Verkauf der ehemaligen Hyposwiss-Tochtergesellschaften sowie die damit zusammenhängenden Kostensynergien hätten indes massgeblich zu einer Senkung des Geschäftsaufwands beigetragen, hiess es. Der Geschäftsaufwand lag mit 254,6 Mio CHF um 5,0% unter dem Vorjahr. Der Sachaufwand war mit 97,2 Mio (+0,9%) etwa auf dem Niveau des Vorjahres; der Personalaufwand ging um 8,2% auf 157,4 Mio zurück.


    Die Kundenausleihungen der Bank stiegen im vergangenen Jahr um 4,1% auf 24,0 Mrd CHF. Bei den Hypothekarausleihengen verlangsamte sich das Wachstum.


    Die von der SGKB verwalteten Vermögen betrugen 2,2% mehr als im Vorjahr und erhöhten sich auf 36,9 Mrd CHF nach 36,09 Mrd Ende 2013. Beim Nettoneugeld resultierte ein Zufluss von 336,8 Mio nach einem Abfluss von 597 Mio im Jahr davor.


    Mit den Ergebnissen hat die SGKB die Erwartungen knapp erreicht. Die Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) Erträge in Höhe von 450 Mio CHF und einen Konzerngewinn von 152 Mio CHF erwartet.


    Die Ausgangslage für das soeben angebrochene Geschäftsjahr habe sich indes mit dem unerwarteten Schritt der Schweizerischen Nationalbank, die Euro-Untergrenze aufzuheben und die Leitzinsen deutlich in den Negativbereich zu senken, wesentlich verändert, so die SGKB. Für 2015 erwartet die Bank einen gegenüber 2014 tiefer ausfallenden Reingewinn. Die konkreten Auswirkungen des SNB-Entscheides seien noch nicht verlässlich abschätzbar, hiess es.


    ys/rt


    (AWP)

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  • Zyndicate hat am 11.02.2015 - 08:22 folgendes geschrieben:

    Quote

    SGKB steigert Konzerngewinn 2014 deutlich

    Dank mir. Aber das wird sich ändern...... :angry:


    Das Angebot der SGKB für die kommende März-Tranche macht mich leicht pampig.

  • TKB verbessert Gewinn 2014 um 11% - Erstmalige Dividende von 2,75 CHF pro PS

    12.02.2015 07:00

    Weinfelden (awp) - Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat im Geschäftsjahr 2014 Brutto- und Reingewinn gesteigert. Ersterer stieg um 4,1% auf 142,4 Mio CHF, letzterer um knapp 11% auf 141,1 Mio CHF.

    Die Inhaber der TKB-Partizipationsscheine erhalten eine erstmalige Ausschüttung in Höhe von 2,75. CHF pro PS, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Die TKB-PS sind seit dem April 2014 an der Schweizer Börse SIX kotiert.


    In ihrem Hauptgeschäft, dem Zinsengeschäft, konnte die Kantonalbank im abgelaufenen Jahr den Erfolg um 5,4% auf 228,9 Mio CHF erhöhen. Zu dem Ergebnis trug ein Wachstum der Hypothekarforderungen um 3,4% auf 15,7 Mrd CHF bei. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte um 7,0% auf 55,2 Mio CHF zu, während im Handelsgeschäft ein Minus von 2,1% auf 16,8 Mio CHF resultierte.


    Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um 4,7% 162,5 Mio CHF, wobei der Personalaufwand um 3,7% und der Sachaufwand um 6,5% zunahmen.


    Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich mit einem Plus von 5,6% auf 19,7 Mrd CHF relativ deutlich. Die Ausleihungen nahmen dank dem Hypothekenwachstum insgesamt um 2,4% auf 17,3 Mrd CHF zu. Zulegen konnte die Bank auch bei den Kundengeldern, die per Ende Jahr mit 12,1 Mrd CHF um 2,2% über dem Vorjahr lagen. Das Netto-Neugeld beziffert die Bank auf 440 Mio CHF (VJ 360 Mio).


    Für 2015 erwartet das Thurgauer Staatsinstitut einen stabilen Geschäftsgang, wobei weiterhin mit tiefen Zinsen sowie volatilen Börsen- und Kapitalmärkten zu rechnen sei. Inwieweit sich der starke Franken auf die Binnenkonjunktur auswirken werde, sei aber offen. Das Wachstum im Hypothekargeschäft dürfte sich trotz eines intakten Immobilienmarktes verlangsamen, heisst es. Vor diesem Hintergrund sei im laufenden Jahr eine moderatere Ertragsentwicklung und ein tieferer Unternehmenserfolg als im 2014 zu erwarten. Strategisch sieht sich die Bank ausserdem "gut auf Kurs".


    uh/ra


    (AWP)

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  • Neuenburger KB steigert Bruttogewinn in 2014 um 6,2% - Ergebnis auf VJ-Höhe erw.

    19.02.2015 13:10

    Neuchâtel (awp) - Die Neuenburger Kantonalbank (Banque Cantonale Neuchâteloise, BCN) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 den Bruttogewinn um 6,2% auf 67,2 Mio CHF und den Reingewinn um 8,0% auf 33,3 Mio CHF gesteigert. Für das laufende Geschäftsjahr werden Ergebnisse im Vorjahresrahmen erwartet, wie die Bank am Donnerstag mitteilte.

    Unter den einzelnen Ertragspfeilern stieg der Erfolg aus dem Zinsgeschäft im Berichtsjahr um 4,4% auf 91,4 Mio CHF. Die Erträge aus dem Kommissionsgeschäft sanken indessen um 5,8% auf 21,0 Mio. Das Handelsergebnis fiel um 2,8% auf 9,0 Mio. Der übrige ordentliche Erfolg wuchs hingegen um fast einen Drittel auf 7,5 Mio.


    Dem standen Betriebsaufwendungen von 61,7 Mio CHF gegenüber, was einem Anstieg von 0,3% entsprach. Dabei wuchsen die Personalkosten mit +4,0% auf 41,8 Mio deutlich, während die restlichen Aufwendungen um 6,5% verringert werden konnten. Insgesamt verbesserte sich die Cost-/Income-Ratio damit auf 47,9% von 49,3% im Vorjahr.


    Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um 7,4% auf 9,98 Mrd CHF, wobei das Hypothekarvolumen um 3,6% auf 6,75 Mrd anzog.


    Für das Berichtsjahr sollen gemäss Mitteilung dem Kanton 22,5 Mio CHF ausgeschüttet werden.


    Für das laufende Jahr geht die Bankleitung davon aus, dass die derzeitige unsichere Lage Bestand haben wird. Die Entscheide der Schweizerischen Nationalbank im Januar hätten die Rahmenbedingungen erschwert und würden das Zinsdifferenz-Geschäft, den Hauptertragspfeiler, belasten, heisst es im Ausblick. Dank konstanter Verbesserungen der Abläufe und einer striken Kostenkontrolle soll aber im laufenden Jahr ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe erreicht werden, heisst es weiter.


    rt/rw


    (AWP)

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  • Basler KB beim Gewinn leicht verbessert

    Die Basler Kantonalbank (BKB) weist für 2014 im Stammhaus trotz rückläufigen Erträgen eine leichte Gewinnverbesserung aus.

    Auf Konzernebene steigt der Jahresgewinn dagegen deutlich an, weil im Jahr 2013 hohe Rückstellungen wegen des US-Steuerstreits belastet hatten. Die Inhaber der BKB-Partizipationsscheine (PS) erhalten eine unveränderte Dividende von 3,10 CHF pro Titel.


    Der Bruttogewinn lag im Stammhaus BKB im vergangenen Jahr um 5,3% über dem Vorjahr bei 177,3 Mio CHF, wie dem am Donnerstag präsentierten Jahresabschluss zu entnehmen ist. Der Jahresgewinn der Kantonalbank lag mit 71,1 Mio CHF um 1,4% über dem Vorjahreswert.


    Im BKB-Konzern, der neben dem Stammhaus BKB im wesentlichen auch die Bank Coop umfasst, nahm der Konzerngewinn um rund zwei Drittel auf 200,4 Mio CHF zu. Im Jahr 2013 hatte die BKB auf Konzernebene noch Rückstellungen in Höhe von 109 Mio CHF im Zusammenhang mit der Untersuchung des US-Justizdepartementes gegen die Bank wegen unversteuerter Kundengelder gebildet. Diese werden unverändert beibehalten. Die BKB gehört zu den sogenannten "Kategorie-1"-Banken, die eine individuelle Lösung direkt mit den US-Behörden aushandeln.


    Im operativen Geschäft vermeldete das Stammhaus der BKB einen Rückgang des Betriebsertrags um 2,7% auf 355,8 Mio CHF. Dabei entwickelten sich alle Geschäftsbereiche rückläufig. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft verringerte sich um 3,7% auf 187,1 Mio CHF. Als Ursache gibt die BKB geringere Zins- und Dividendeneinnahmen aus Finanzanlagen an, da attraktiv verzinste Obligationen nicht adäquat ersetzt werden konnten.


    Operatives Ergebnis "leicht unter dem Vorjahresniveau" erwartet


    Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ging der Erfolg wegen Abflüssen von Kundenvermögen um 11% auf 89,4 Mio CHF zurück. Im Handelsgeschäft resultierte ein noch deutlicherer Rückgang des Erfolgs um 22% auf noch 49,6 Mio. Neben einmaligen Sondereffekten des Vorjahres machten der BKB die geringen Marktschwankungen bei Zinssätzen und Devisenkursen zu schaffen, zudem nahm auch die Nachfrage nach Anleihens-Emissionen ab.


    Der Geschäftsaufwand lag um 9,6% tiefer bei 178,5 Mio CHF. Unter Ausklammerung des einmaligen Sonderbeitrages an die Pensionskassen im Jahr 2013 waren Personen- und Sachaufwände allerdings unverändert. Die Cost-Income Ratio I präsentiert sich mit 50,2% nach 54,0% wieder etwas verbessert.


    Die Bilanzsumme der Kantonalbank nahm um 10,1% auf 27,6 Mrd CHF zu. Bei den Hypothekarforderungen zeigt sich die Kantonalbank weiterhin zurückhaltend: Diese nahmen um 1,7% auf 10,1 Mrd CHF zu.


    Die Kundenvermögen betrugen per Ende Jahr noch 26,9 Mrd CHF (VJ 28,3 Mrd). Die "Vermeidung unrentabler Geschäfte", die Schliessung der ausserkantonalen Standorte sowie die konsequente Umsetzung der Weissgeldstrategie hätten zu einem Netto-Neugeld-Abfluss von 2,6 Mrd CHF geführt, heisst es.


    Für das laufende Geschäftsjahr 2015 erwartet die BKB ein operatives Ergebnis "leicht unter dem Vorjahresniveau". Dagegen dürfte der von ausserordentlichen Faktoren geprägten Konzerngewinn höher ausfallen. Auch 2015 wolle die BKB mit der Umsetzung ihrer neuen Strategie "konsequent und zielstrebig vorwärts machen".


    (AWP)

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  • Walliser KB erleidet 2014 Bruttogewinnrückgang um 5,7% - Unveränderte Dividende

    05.03.2015 07:40

    Sitten (awp) - Die Walliser Kantonalbank (WKB) hat im Geschäftsjahr 2014 einen rückläufigen Bruttogewinn verzeichnet, konnte indessen den Jahresgewinn leicht über Vorjahr halten. Der operative Bruttogewinn sank um 5,7% auf 137,9 Mio CHF. Der Reingewinn erhöhte sich indessen um 0,6% auf 56,3 Mio, wie die Bank am Donnerstag mitteilt. Zum höheren Reingewinn führten vor allem geringere Abschreibungen auf dem Anlagevermögen sowie Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste.

    Der Bruttoertrag der Kantonalbank sank im Berichtsjahr um 2,4% auf 233,2 Mio CHF. Dabei trug die wichtigste Ertragsquelle, der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, mit 174,5 Mio um 4,0% weniger bei und war damit hauptverantwortlich für den Rückgang. Die Bankleitung erklärt den Rückgang mit den anhaltend tiefen Zinssätzen. Zudem wuchs der Geschäftsaufwand leicht um 2,9% auf 95,3 Mio, was ebenfalls auf den Bruttogewinn drückte.


    Den Aktionären stellt die WKB auf Inhaberaktien eine unveränderte Dividende von 27% in Aussicht. Die Entschädigung für den Kanton Wallis soll ebenfalls unverändert 16% je Namenaktie betragen. Den Reserven für allgemeine Bankrisiken sollen unverändert 48 Mio CHF und den gesetzlichen Reserven, wie bereits im Vorjahr, 28 Mio zugewiesen werden.


    Die Bilanzsumme ist weiter auf 13,18 Mrd CHF gestiegen und liegt damit um 3,3% höher als Ende 2013. Dabei nahmen die Hypothekarforderungen um 3,6% auf 8,03 Mrd zu.


    Für das laufende Jahr sieht sich die Bankleitung gut gerüstet. Es werde mit einem Geschäftsvolumen in Vorjahreshöhe und einem Druck auf die Erträge infolge des SNB-Entscheids, die Euro-Untergrenze aufzuheben, gerechnet, so die Mitteilung weiter. Auch die durch Volksabstimmung angenommene Entschädigung der Staatsgarantie werde das operative Ergebnis beeinflussen. "Die Entwicklung der übrigen Erträge und der Verkauf ihrer Beteiligung an Swisscanto dürften der Bank zu einem Jahresergebnis verhelfen, das dem guten Ergebnis 2014 nicht nachstehen wird", so das Communiqué.


    Die WKB erzielte bekanntlich aus dem Verkauf ihrer Beteiligung von 3,02% an der Fondsgesellschaft Swisscanto einen Buchgewinn von 9,9 Mio. Dieser soll im Geschäftsjahr 2015 verbucht werden, hiess es im Dezember 2014. Zudem könnten je nach Beitrag zum zukünftigen Erfolg der Swisscanto zwischen 2016 und 2018 weitere jährliche Erträge erzielt werden.


    rt/cp


    (AWP)

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  • Kantonalbanken erzielen 2014 bei anhaltendem Wachstum leicht mehr Gewinn

    14.04.2015 13:52

    Zürich (awp) - Die Schweizer Kantonalbanken haben im Jahr 2014 bei einem anhaltenden Wachstum der Bilanzsumme unter dem Strich einen leicht höheren Gewinn erwirtschaftet als noch im Jahr davor. Zu verdanken war dies allerdings vor allem deutlich gesunkenen Wertberichtigungen und Rückstellungen. Im Kerngeschäft, dem Zinsengeschäft, fielen die Erträge leicht unter dem Vorjahr aus, wie der Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB) am Dienstag mitteilte.

    Insgesamt erwirtschafteten die 24 Kantonalbanken im vergangenen Jahr einen um 5,2% gesunkenen Bruttogewinn von 3,88 Mrd CHF, wie der Zusammenstellung des VSKB zu entnehmen ist. Bei einem Rückgang der Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste um 60% auf noch 224 Mio CHF resultierte beim Jahresgewinn dennoch ein leichter Anstieg um 0,8% auf 2,67 Mrd CHF.


    WENIGER BETRIEBSERTRAG


    Im Zinsengeschäft erwirtschafteten die Kantonalbanken trotz einer weiteren Zunahme der Ausleihungen einen leicht tieferen Ertrag von 5,28 Mrd CHF (-0,8%). Auch der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft reduzierte sich leicht auf 2,01 Mrd CHF (-1,6%), im Handelsgeschäft sank der Erfolg um 10% auf 734 Mio CHF. Insgesamt resultierte für die Staatsinstitute ein Betriebsertrag von 8,29 Mrd CHF (-3,0%).


    Auch im vergangenen Jahr konnten die Kantonalbanken den Geschäftsaufwand senken - die kumulierten Aufwände gingen um 1% auf 4,41 Mrd CHF zurück. Das Verhältnis von betrieblichem Aufwand und Ertrag (Cost-Income-Ratio) verschlechterte sich damit etwas auf 53,2% (2013: 52,2%).


    STEIGENDE BILANZSUMME


    Die aggregierte Bilanzsumme der Kantonalbanken erhöhte sich per Ende 2014 um 5,4% auf 542 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen legten um 4,6% zu, wobei die Hypothekarforderungen als wichtigste Kategorie ein Wachstum von 3,9% aufwiesen (Vorjahr +4,7%). Die Zunahme bei den Hypotheken liege im Rahmen des Marktwachstums, heisst es in der Mitteilung.


    Weiterhin geniessen die Kantonalbanken auch Vertrauen bei den Sparern: Die den Instituten anvertrauten Kundengelder nahmen um weitere 2,3% auf 342 Mrd CHF zu. Damit werden die Kundenausleihungen zu 88% von den Kundengeldern gedeckt.


    RÜCKLÄUFIGES ERGEBNIS 2015 ERWARTET


    Erneut profitierten im vergangenen Jahr die Eigentümer der Kantonalbanken von der Ertragslage der Institute. Die Kantone und Gemeinden hätten 2014 von den Instituten in Form von Gewinnablieferungen, Entschädigungen für das Eigenkapital, Dividenden, Abgeltungen der Staatsgarantie und Steuern insgesamt 1,4 Mrd (VJ 1,5 Mrd) CHF erhalten, schreibt der VSKB.


    Für das laufende Jahr geben sich die Kantonalbanken vorsichtig und rechnen grösstenteils mit einem rückläufigen Ergebnis. Die Institute verweisen dabei auf das weiterhin anspruchsvolle Umfeld nach den von der Nationalbank beschlossenen Negativzinsen. Angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen wiederholt der VSKB seine Forderung einer "Finanzmarktregulierung mit Augenmass".


    tp/cf


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  • Luzerner KB mit leicht rückläufigem Gewinn

    Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Quartal 2015 das stark reduzierte Zinsniveau zu spüren bekommen und einen leicht tieferen Quartalsgewinn erzielt als im Vorjahr.

    Der Konzerngewinn reduzierte sich in den ersten drei Monaten des Jahres um 2,1% auf 46,1 Mio CHF, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Insgesamt erwirtschaftete die LUKB einen Geschäftserfolg von 53,9 Mio CHF, was einer Abnahme von 1,4% entspricht. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, resultierte trotz einem weiteren Anstieg der Hypothekarforderungen ein um 3,4% tieferer Erfolg von 76,3 Mio CHF.


    Den Kommissionserfolg konnte die LUKB gegenüber dem Vorjahresquartal verbessern; dieser stieg um 3,0% auf 22,0 Mio CHF. Der Handelserfolg verdoppelte sich auf einen Wert von 11,3 Mio CHF - Grund war vor allem die hohe Volatilität am Devisenmarkt seit Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB.


    Der Geschäftsaufwand stieg mit einem Plus von 0,4% auf 52,3 Mio CHF nur leicht an. Die Cost-Income Ratio verbesserte sich auf damit etwas auf 45,4%, nachdem die Kennziffer im Gesamtjahr 2014 noch bei 45,5% gelegen war.


    Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2014 stark um 11,2% auf 32,5 Mrd CHF. Die LUKB erklärt die Steigerung primär mit dem nach Aufhebung des Mindestkurses veränderten Marktumfeld. Insbesondere stiegen die flüssigen Mittel stark an. Das Wachstum der Hypothekarforderungen für die ersten drei Monate lag bei 1,2%.

    Der Kantonalbank flossen von Januar bis März Nettoneugelder im Umfang von 253 Mio CHF zu, vor Jahresfrist waren es noch 139 Mio CHF gewesen. Die gesamten Kundenvermögen nahmen auf 26,4 Mrd CHF zu, nachdem sie Ende Dezember 2014 noch 26,1 Mrd CHF betragen hatten.


    Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet die LUKB, einen Jahresgewinn ungefähr im Rahmen des Vorjahres ausweisen zu können - nach der Umstellung auf die neuen Rechnungslegungsvorschriften resultierte im 2014 ein Konzerngewinn von 181,8 Mio CHF.


    (AWP)

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  • Kantonalbank platziert neue PS

    Wie vor kurzem angekündigt, werden weitere Partizipationsscheine (PS) der Thurgauer Kantonalbank (TKB) platziert.

    Der Kanton Thurgau als Mehrheitsaktionär veräussert im Rahmen einer Sekundärplatzierung eine weitere Tranche. Das konkrete Angebot umfasst laut Mitteilung vom Donnerstag bis zu 1,35 Mio Inhaber-PS mit einem Nominalwert von 20 CHF pro Titel. Die Preisspanne je PS beträgt 71 bis 77 CHF und die Platzierungsfrist dauert bis zum 19. Juni 2015 (mittags). Der Börsenhandel der neuen PS soll am 22. Juni 2015 starten, dann werde auch der Angebotspreis bekannt gegeben.


    Der Kanton Thurgau hat dem Lead Manager ZKB ausserdem eine Mehrzuteilungsoption über maximal 0,15 Mio zusätzliche PS eingeräumt. Wird diese (innert 30 Tagen nach dem ersten Handelstag) vollständig ausgeübt, beläuft sich das gesamte PS-Kapital der Bank auf nominal 80 Mio CHF.


    Die neue PS-Tranche mit einem Nominalwert von maximal 30 Mio CHF werde - wie schon die Erstplatzierung im Umfang von 50 Mio - wiederum durch Kapitalumwandlung geschaffen, heisst es. Basis bildet ein Beschluss des Thurgauer Grossen Rates, wonach insgesamt 80 Mio des Grundkapitals in PS-Kapital gewandelt und platziert werden können. Das Eigenkapital der Bank bleibe daher auch nach der Sekundärplatzierung unverändert. Der Erlös wiederum fliesse vollumfänglich an den Kanton Thurgau, der weiterhin klarer Haupteigentümer der Bank bleibt.


    Die PS der TKB sind seit dem April 2014 an der Schweizer Börse SIX handelbar.


    (AWP)

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  • glkb-direkt

    Halte zur Zeit viel Cash und will es auf verschiedene Körbchen verteilen, maximal bis zum Einlegerschutz von 100'000 CHF.


    Vermutlich dank eines Links von Elias (finde diesen zwar nicht mehr) bin ich zur Glarner Kantonalbank gestossen.



    0.4% Zins auf Sparguthaben. Finde ich anständig zu diesen Zeiten. Allerdings 12 Monate Kündigungfrist.


    (oder permanent Betragskündigung auf 3 Monate einreichen)



    Die GKB find ich super, was das online Angebot betrifft:


    Hat jemand Erfahrung damit?



    https://www.glkb-direkt.ch

  • Baselland-Kantonalbank verdient mehr

    Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat im ersten Halbjahr 2015 die Gewinnzahlen trotz des Negativzinsumfeldes steigern können.

    Der Bruttogewinn erhöhte sich um 7,4% auf 104,2 Mio CHF und der Reingewinn um 5,0% auf 51,7 Mio CHF, wie das Institut am Dienstag mitteilte.


    In ihrem wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, konnte die BLKB den Ertrag in den ersten sechs Monaten um 4,5% auf 139,7 Mio CHF steigern. Im Kommissionsgeschäft ging der Erfolg dagegen um 4,0% auf 31,5 Mio CHF zurück. Im Handelsgeschäft verdiente die Kantonalbank mit 9,1 Mio (+31%) deutlich mehr.


    Das Staatsinstitut konnte zudem von einem ausserordentlichen Erfolg von 18,4 Mio CHF profitieren, der wesentlich auf den Verkauf der Beteiligung am Asset Manager Swisscanto an die ZKB zurückzuführen ist.


    Die Kosten blieben im Halbjahr im Griff. Der Geschäftsaufwand bildete sich in den ersten sechs Monaten des Jahres um 0,7% auf 80,3 Mio CHF zurück.


    Die Bilanzsumme der BLKB stieg gegenüber Ende 2014 um 8,1% auf 23,50 Mrd CHF. Die Hypothekarforderungen erhöhten sich dabei noch mit einer Rate von 1,6% auf 16,98 Mrd CHF. Zur Zunahme trugen erneut die in Zusammenarbeit mit der Online-Bank Swissquote vertriebenen Hypotheken bei, die um 11,4% wuchsen. Weiterhin blieben die Wertberichtigungen tief.


    Für das Gesamtjahr 2015 erwartet die Kantonalbank laut der Mitteilung ein Ergebnis, das "auf Vorjahreshöhe" liegen wird.


    (AWP)

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  • NKB mit weiterem Wachstum im ersten Halbjahr 2015

    15.07.2015 08:36

    Stans (awp) - Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) ist im ersten Halbjahr 2015 weiter gewachsen. So stieg der Bruttoerfolg um 2,3% auf 29,9 Mio CHF, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Der Bruttogewinn nahm hingegen um 2,9% auf 13,4 Mio CHF ab. Laut der Bank war dies allerdings die Folge eines Sondereffekts: So sei im Vorjahr der Geschäftsaufwand durch eine Rückzahlung der Pensionskasse Nidwalden entlastet worden. Unter dem Strich erhöhte sich der Halbjahresgewinn um 0,9% auf 6,4 Mio CHF.

    Bei der Hauptertragsquelle der Bank, dem Zinsengeschäft, erhöhte sich der Erfolg um 3,1% auf 23,1 Mio CHF. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-14% auf 3,7 Mio) war hingegen stark rückläufig, was die Bank mit einer stark reduzierten Gesamtentschädigung des Vertriebspartners Swisscanto erklärt. Sehr erfreulich sei hingegen, dass 56 neue Vermögensverwaltungsmandate (+52%) gewonnen wurden. Im Handelsgeschäft stieg der Erfolg um 18% auf 1,7 Mio CHF.


    Die Kosten stiegen im Halbjahr vor allem wegen des erwähnten Sondereffekts um 7,1%. Ohne diesen hätte lediglich ein Plus von 2,8% resultiert, wie die Bank mitteilt.


    US-STEUERSTREIT VOR ABSCHLUSS


    Die Bilanzsumme kletterte in den ersten sechs Monaten um 9,3% auf 4,38 Mrd CHF. Die Nachfrage nach Wohneigentum im Kanton Nidwalden habe weiter angehalten, heisst es dazu. Die Hypothekarforderungen stiegen im Halbjahr um 2,2% auf 3,10 Mrd CHF.


    Im Ausblick auf das zweite Semester verweist die NKB auf die "derzeitigen ökonomischen Spannungen". Die Bank erwartet gleichwohl ein stabil bleibendes Jahresergebnis. An der strategischen Neuausrichtung werde festgehalten. Die Vereinbarung zur Bereinigung des US-Steuerstreits dürfte laut den Angaben "in den kommenden Tagen" abgeschlossen werden. Eine allfällige Zahlung werde das Jahresergebnis nicht beeinflussen, wird betont.


    rw/cf


    (AWP)

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  • Urner Kantonalbank mit mehr Gewinn dank Verkauf von Beteiligung

    16.07.2015 13:15

    Altdorf UR (awp/sda) - Die Urner Kantonlbank hat dank dem Verkauf ihrer Swisscanto-Beteiligung an die Zürcher Kantonalbank den Halbjahresgewinn kräftig steigern können. Dieser lag um rund 3 Mio höher als im Vorjahr, nämlich bei 9,2 Mio CHF.

    Ohne den Sondereffekt lag der Geschäftserfolg für das erste Halbjahr bei 6,6 Mio CHF und damit 1,5 Mio unter dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Grund sind laut Mitteilung der Bank vom Donnerstag eine erstmalige Abgeltung der Staatsgarantie, stark reduzierte Fondsvertriebskommissionen, Auswirkungen der Aufhebung des Euro-Mindestkurses sowie Kosten im Zusammenhang mit dem 100-Jahre-Jubiläum der Bank.


    Erfreulich entwickelte sich laut Mitteilung der wichtigste Pfeiler des Geschäfts: Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft liegt mit 16,1 Mio CHF um 2,2% über dem Vorjahr. Vor allem tiefere Refinanzierungskosten hätten zu dem Ergebnis beigetragen.


    Demgegenüber ging der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 0,4 auf 3,7 Mio CHF zurück. Als Folge der Euro-Abwertung reduzierte sich auch der Erfolg im Handelsgeschäft stark um 0,4 Mio auf noch rund 0,3 Mio CHF.


    Der Bruttoerfolg verminderte sich gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres um 1,6% auf 20,7 Mio CHF. Die starke Zunahme der Bilanzsumme von 8,8% auf rund 3 Mrd CHF sei nebst dem Zuwachs im Kreditgeschäft eine Folge der expansiven Notenbankpolitik, die auch die Liquidität begünstigte.


    Für das zweite Halbjahr geht die Urner Kantonalbank von einem stabilen operativen Geschäftsgang aus. Der Jahresgewinn dürfte sich im Rahmen des Vorjahres bewegen, heisst es in der Mitteilung.


    uh


    (AWP)

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  • Zuger KB mit leichtem Gewinnanstieg

    Die Zuger Kantonalbank hat im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres 2015 trotz des schwierigen Umfelds mit Negativzinsen die Gewinnzahlen leicht verbessert.

    Der Bruttogewinn erhöhte sich um 3,5 Prozent auf 52,7 Mio und der Reingewinn lag mit 30,9 Mio CHF um 2,3 Prozent über dem Wert der Vorjahresperiode, wie das Institut am Freitag mitteilte.


    In ihrem wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, konnte die ZGKB bei einem weiteren Hypothekenwachstum den Ertrag mit 77,0 Mio CHF (-0,1 Prozent) knapp halten. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ging dagegen um 3,8 Prozent auf 17,2 Mio CHF zurück. Im Handelsgeschäft resultierte ein deutlich höherer Erfolg von 7,2 Mio CHF (+27 Prozent).


    Der Geschäftsaufwand konnte in der Berichtsperiode um 1,6 Prozent auf 50,7 Mio CHF verringert werden, wie die Bank weiter mitteilte. Das Kosten/Ertrags-Verhältnis verbesserte sich in der Folge auf 49,0 Prozent, nachdem diese Kennzahl in der Vorjahresperiode noch 50,3 Prozent betragen hatte.


    Die Hypothekarforderungen stiegen in den ersten sechs Monaten mit einem Plus von 3,7 Prozent auf 11,2 Mrd CHF. Damit bleibe die Bank in der Wirtschaftsregion Zug führen bei den Immobilienfinanzierungen. Die Kundengelder nahmen gleichzeitig um 3,1 Prozent auf 9,4 Mrd zu. Die Bilanzsumme der ZGKB expandierte um 5,5 Prozent auf 14,6 Mrd CHF.


    Für das Gesamtjahr 2015 verweist die ZGKB auf das anhaltend tiefe Zinsniveau und die volatilen Finanzmärkte. Der Immobilienmarkt in der Wirtschaftsregion Zug sei aber nach wie vor gesund und bewege sich auf stabil hohem Niveau. Mit dieser Ausgangslage gehe die Bank davon aus, "im laufenden Geschäftsjahr die kontinuierliche Entwicklung der Vorjahre fortzusetzen", heisst es.


    (AWP)

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