Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    Bonis sind eigentlich ein riesen Schwachsinn...

    Da der Mensch nur auf sein Vorteil achtet, wird er versuchen den höchsten Bonus rauszuholen und schaut dabei nicht auf das Wohlergehen der Firma.

    Bestes Beispiel sind die Banken... Da wurde das Ganze zum Exzess getrieben ohne das Wohlergehen und langfristige Gedeihen der Unternehmung zu achten.

    Wenn ich für eine Arbeit einen Lohn beziehe, dann darf der Arbeitgeber dafür auch meine bestmögliche Leistung erwarten... Und nicht Mitten im Jahr aufhören zu arbeiten. Das ist sowas von arrogant!!


    Aber da das System nunmal da ist und weltweit verankert ist, kann man das nicht einfach in der Schweiz verbieten, das geht wohl wirklich nicht.


    Aber ich bleibe dabei. Jeder Angestellte der mehr als 400'000 im Jahr verdient wird zum persönlich Haftender. Und diese Personen werden dann auch rigoros betrieben wenn etwas passiert...


    Ich bin sicher... schwups wollen plötzlich viele nicht mehr als 400'000 im Jahr...

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    1) Kein Banker ist besser als ein Ingenieur....also verdienen sie auch nicht mehr!


    2) Man sollte einen fixen Faktor zwischen höchstem Lohn und tiefstem Lohn in der Firma einführen. Das heisst, will der CEO mehr verdienen, muss er auch den Lohn der Putzfrau erhöhen.

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    technischer wrote:

    Quote


    Wenn ich für eine Arbeit einen Lohn beziehe, dann darf der Arbeitgeber dafür auch meine bestmögliche Leistung erwarten... Und nicht Mitten im Jahr aufhören zu arbeiten.


    Ja, so sollte es eigentlich sein. Aber bei den Banken werden die sowieso schon überdurschnittlichen Löhne scheinbar nur für die Anwesenheit bezahlt. Für jede Leistung wird dann nochmals die Hand ausgestreckt oder gleich beide.


    Gruss

    fritz

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    racer79 wrote:

    Quote
    Kein Banker ist besser als ein Ingenieur....


    In umgekehrter Richtung könnte man dieses Statement eigentlich bejahen... *wink*


    Gruss

    fritz

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    racer79 wrote:

    Quote
    1) Kein Banker ist besser als ein Ingenieur....also verdienen sie auch nicht mehr!

    2) Man sollte einen fixen Faktor zwischen höchstem Lohn und tiefstem Lohn in der Firma einführen. Das heisst, will der CEO mehr verdienen, muss er auch den Lohn der Putzfrau erhöhen.


    punkt 2 ist intelligent. dass hat der us banker morgan zu beginn des 20. jhdts in seinen firmen eingeführt, nachdem er festgestellt hat, dass in seinen bestrentierenden firmen der chef einen bestimmten faktor X gegenüber dem niedrigstbezahlten angestellten nicht überschritten hat, währenddem in den schlecht rentierenden companies dieser faktor weit höher war. der danach festgelegte faktor damals war übrigens im ganz unteren zweistelligen bereich, und nicht bei faktor 500 wie heute bei gewissen firmen.

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    Dieser Faktor wäre auch noch eine gute Lösung. Wobei die Umsetzung doch ein wenig schwer werden könnte.


    Ich meine das nun nicht abwertend oder so was in der Richtung und jeder Mitarbeiter ist wichtig.

    Aber wenn du zwei Firmen hast die als "oberste" Funktion identisch sind und daher auch gleich viel verdienen (sagen wir mal 1'000'000)

    In Firma 1 hat die "tiefste" Funktion die Aufgabe Belege alphabetisch abzulegen.

    In Firma 2 hat die "tiefste" Funktion die Aufgabe vom Morgen bis am Abend draussen bei Wind und Wetter, härteste körperliche Arbeit durchzuführen die eine hohe Konzentration benötigt.


    Ist es dann richtig das diese zwei "tiefe" Funktionen denselben Lohn erhalten?


    Aber ich gebe recht, so ein gewisser maximal Faktor wäre nichts als richtig, den jeder trägt zum Ergebnis bei.


    War der damals berechnete Faktor nicht irgendwo bei 20?

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    technischer wrote:


    ja, möglich.


    was jetzt ja wieder in aler mune ist, ist die bestimmung der löhne durch die aktionäre aber in grossen publikumsgesellschaften funktioniert das eben nicht, weil man diese vielen einzelstimmen nicht bündeln kann. bzw. der vr bündelt die dann über die depotstimmen. auch die teilnahme an der gv vinternet wird das nicht lösen. also bestimmen wie in der ehemaligen sowjetunion die funktionäre, sprich vr und gl.


    interessant sind firmen, die von einem oder mehreren starken aktionären beherscht werden. da bestimmen dann wirklich die hauptaktionäre die bezüge des ceo etc, da spielt die kontrolle. beispiele solcher firmen sind logitech, sonova. die jeweiigen hauptaktionäre müssen ja wohl wissen, was ihnen ihr ceo wert ist, schliesslich geht es an ihrem geld ab. man stellt fest: diese löhne liegen so im bereich von vielleicht 1 bis max 3 oder auch mal 5 millionen. mehr aber eben nicht.


    auch bei roche dürfte die familie hoffmann doch ein gewichtiges wort mitreden. dort hat der langjährige erfolg aber den sehr, sehr hochbezahlten konzernleitungsitgliedern (gerber, meier, humer etc) im sinne der familie wohl recht gegeben.


    siehe auch deutschland, porsche: wiedeking. bestbezahlter deutscher manager. superlohn klar von den beiden beherrschenden familienclans bewilligt und das hat sich als rentabel für die hauptaktionäre erwiesen. obwohl die jetzt ja streit haben.

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    Naja schwieriges Thema , denoch irgendwie versteh ich die Abzockmanager auch, da soll der höchste Bank Manager mit viel Verantwortung für das Unternehmen und die Mitarbeiter ein max. an 500000 Euro bekommen




    und dann sieht er sich einen Federer an , der für ein Bisschen Ballspielen das x fache an Millionen einkassiert oder die Fussballspieler und Co.


    Da würd ich mich auch verrarscht vorkommen :lol: :lol:

    querschuesse.de

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    Ich finde es sinlos die Boni zurückzugeben.


    Ausser man erhält sie wieder wenn es den Banken wieder gut geht...

    Alles ist möglich...

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    orangebox


    Der Unterschied ist nur, dass der Federer für seine Misserfolge selber bezahlt und andere nicht dafür geradestehen müssen!


    Und wieviel Verantwortung die Manager für Ihr Millionen Gehalt tragen müssen, das sieht man ja sehr gut in diesen Zeiten. Das einzige was ihnen passieren kann, ist den Schuh in den Ar.... zu kriegen und ein Bisschen Ansehen zu verlieren. Kein Problem wenn man vorher Millionen kassiert hat!


    Think about it!


    Gruss SLIN.

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    Ich fänd es eigentlich fair wenn Ospel und andere Manager die ihre Verantwortung zu wenig wahr genommen haben ihre Boni zurückzahlen müssten. In Realtität ist das wohl aber kaum umsetzbar. Ich bin zwar weiterhin für Boni (ist kompliziert zu verstehen für alle die die viel arbeiten und kleine Löhne bekommen, muss aber so sein bei solch grossen Unternehmen), allerdings müsste man Boni vertraglich nur dann geben, wenn der Zuständige Bereich im vergangenen Jahr positive Zahlen gebracht hat.

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    orangebox wrote:

    Quote
    Naja schwieriges Thema , denoch irgendwie versteh ich die Abzockmanager auch, da soll der höchste Bank Manager mit viel Verantwortung für das Unternehmen und die Mitarbeiter ein max. an 500000 Euro bekommen



    und dann sieht er sich einen Federer an , der für ein Bisschen Ballspielen das x fache an Millionen einkassiert oder die Fussballspieler und Co.


    Da würd ich mich auch verrarscht vorkommen :lol: :lol:


    Federer mit einem Banker zu vergleichen ist sehr gewagt....


    Der wesentliche Unterschied ist, dass Federer spielt mit dem eigenen Kapital und die Banker spielen mit dem Kapital der Aktionären. Wenn die Banker mit dem eigenen Kapital gespielt hätten, hätten sie jetzt nichts. Da sie aber mit dem Geld von anderen gespielt haben, dürfen sie den Bonus behalten.

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    starup wrote:

    Quote
    Ich fänd es eigentlich fair wenn Ospel und andere Manager die ihre Verantwortung zu wenig wahr genommen haben ihre Boni zurückzahlen müssten. In Realtität ist das wohl aber kaum umsetzbar. Ich bin zwar weiterhin für Boni (ist kompliziert zu verstehen für alle die die viel arbeiten und kleine Löhne bekommen, muss aber so sein bei solch grossen Unternehmen), allerdings müsste man Boni vertraglich nur dann geben, wenn der Zuständige Bereich im vergangenen Jahr positive Zahlen gebracht hat.


    Es ist nicht die Frage ob Bonussystem gut oder schlecht ist, sondern WIEVIEL Bonus gerechtfertigt ist. Da vergleiche ich die Leistung vom Banker mit der Leistung vom Ingenieur, also sollten die Löhne auch vergleichbar sein.

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    Ja aus der Sicht der Moral ist das wohl so... aber gib einem Topbanker (oder sonst eine Wirtschaftsgrösse) die viel erreicht keinen/kleinere Boni.... und er geht..... irgendwo ins Ausland wo die Boni grösser sind. So löuft der Kadermarkt. Wichtig wäre die Boni ganz zu streichen wenn eine Kaderperson keinen Erfolg hatte während eines Jahres. Das Problem ist dass der Erfolg meistens nicht so einfach zu messen ist.


    das ist mit ein Grund das auch Politikarbeitende hohe Löhne kriegen... einfach weil sie sonst ihre Zeit nicht mehr in die Politik investieren würden... naja, ist ein anderes Thema.. aber egal wo.. wer gutes Kader will muss dieses locken.


    Daneben finde ich einfach das Kaderleute Boni/Riesenlöhne bekommen, auch wenn sie föllig versagt haben. Meiner Meinung nach müssten solche Boni zurückgegeben werden. Dies ist aber nicht wirklich Realitätsnah da dies wohl rein Rechtlich nicht möglich sein wird.

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    Das ist es der Punkt. Das Kader ist nicht so superlativ, sonst hätten wir jetzt keine Krise. Sollen sie doch ins Ausland die A****. Topbanker sind nicht Topleute, die viel erreicht haben. Jetzt habe wir auch den Beweis!

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    Das stimmt. Darum sollten Boni erst im Nachhinein ausbezahlt werden, wenns nach mir ginge... Dann gäb es für das letzte Jahr keinen Boni... Ospel hätte dann auch nur kassiert solange alles gut war (und beim Rücktritt nicht mehr).


    Zu den Topmanagern.... ob sie top waren oder nicht: Fast niemand hat diese Finanzkriese vorausgesehen. Die UBS hat mit Hilfe von Olyver Weyn (weiss nicht sicher wie man Weyn schreibt) zusammen mit wenigen anderen Banken sehr früh auf die Kriese reagiert. Schon vor mehr als einem Jahr wurden die ersten Risikopapiere verkauft. Gereicht hats trotzdem nicht. (Ich will hier niemanden in Schutz nehmen... )

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    Ich habe die UBS Doku im SF gesehen. Sie zeigen relativ gut, dass die UBS noch kräftig Risikopapiere eingekauft hat, als einige andere Banken die Probleme schon erkannt hatten und sich von den Papieren trennten.


    Ich finde einfach, um einen solchen Lohn zu verdienen müsste man schon Federer heissen :lol: :lol:

  • Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

    Also zu den Boni, ich finde diese soll es weiterhin geben, jedoch bei einem Verlust er auf Grund von früheren Geschäftspraktiken zurück zuführen ist sollen diese die dafür verantwortlich sind den Bonus zurückzahlen. Jedoch braucht es eine bestimmte Frist, z.B ca 1 Geschäftsjahr in welcher der Bonus zurückgefordert werden kann.

    Zum Umfang bzw. die höhe der Boni: ich finde es soll keine Obergrenze geben denn für ausserordentliche Leistungen soll es ja schliesslich auch eine ausserordenlich Belohnung geben.


    Ach zu all diesen Leuten welche sagen: "seht was der Kapitakismus angerichtet hat" denen mich ich die Idee geben, sie sollen doch eine Initiative starten. Damit wir in den Kommunismus übergehen können. Dort wird es und bestimmt besser gehen!