Schweizer Aktien und CHF, Oktober 2014

  • MarcusFabian hat am 01.10.2014 - 14:48 folgendes geschrieben:

    Du hattest recht! Für mich existiert nur noch obiger Chart. Der SMI und alle andern Charts in fiat money sind für mich zweit- oder drittrangig geworden.


    Es gefällt mir, dass Du Dir nicht mehr so sicher bist! Bescheidenheit, Demut, Gottesfurcht sind die Haupttugenden. Aber Du hattest recht, dass Du auf diesen Chart schautest! Du bist ein Hero!

  • in_God_we_trust hat am 01.10.2014 - 15:26 folgendes geschrieben:

    Quote

    Es gefällt mir, dass Du Dir nicht mehr so sicher bist!

    Nun, ich selbst setze mein Geld nach wie vor noch auf dieses Szenario. Aber ich propagiere es nicht mehr so laut wie noch vor ein paar Jahren und akzeptiere mittlerweile auch, dass es gegenteilige Meinungen gibt. Unser aller Freund "Turbo" (RIP) meinte, dass ich bis 2011 richtig gelegen hätte, dass aber danach beim Dow/Gold Ratio von 7 eine langfristige Wende eingesetzt hätte.
    Wie gesagt: Ansichtssache. Ich begründe meine Ansichten auch und somit kann jeder selbst beurteilen, ob er meine Begründungen schlüssig findet oder eben nicht.


    Du kennst es ja aus eigener Erfahrung. Ich formuliere es mal ganz allgemein:
    Wenn Du eine beliebige Prognose herausgibst im Stil: "Bis Ende 2015 wird Szenario-X eintreten", dann gibt es einige User, die diese Ansicht teilen und andere, die sie nicht teilen. Soweit alles ganz normal.


    Jene, die Deine Ansicht nicht teilen, werden Dir dann bis Ende 2015 und darüber hinaus in regelmässigen Abständen vorwerfen: "Deine Prognose ist falsch, Szenario-X ist nicht eingetreten." Du kannst dann ansonsten schreiben was Du willst, auch zu ganz anderen Themen. Jeder der nicht Deiner Meinung ist wird immer wieder kommen mit "Ja aber Dich kann ich nicht ernst nehmen, denn Szenario-X ist ja nicht eingetreten."


    Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass Dein Szenario-X eintritt. Dann wirst Du zum Guru, was eigentlich auch schlecht ist. Zumindest jedoch hagelt es dann private Einladungen zum Abendessen und Du lernst viele User im echten Leben kennen, die Du sonst nie kennen gelernt hättest. ;)


    Es gibt Szenarien, da lag ich mit meinen Voraussagen richtig (z.B. Platzen der US-Immobilienblase) und Szenarien da lag ich bisher falsch (Zusammenbruch des Währungssystems).



    Aber zurück zum Thema Aktien vs. Gold:


    Die Überlegung, jeweils in sehr langen Zyklen auf jenes Asset zu setzen, das im Verhältnis zum anderen Asset die bessere Performance erreicht, ist ja nicht neu. Die habe ich seit etwa 2002/03 in diesem Forum gebracht. Jene, die bereits vor über 10 Jahren diese Argumente aufgenommen und für sich umgesetzt haben, haben nicht sooo wahnsinnig schlecht gelebt.
    Andererseits: Wer Meine Meinung in den letzten 10 Jahren nicht geteilt hat, wird sie auch in Zukunft nicht teilen. Vor allem jetzt nicht, wo wir uns im gegenteiligen Trend befinden und Aktien gegen Gold an Boden wieder gut machen. Da sind die Meinungen offenbar fix und jeder hat den für sich selbst besten und sinnvollsten Weg gefunden.


    So gesehen macht es keinen Sinn, noch gross auf die Gefahren der Gelddruckerei, Derivate-Blase oder Schuldenblase hinzuweisen. Ich habe ja schon alles gesagt, was ich dazu zu sagen habe. Und wer trotz aller Warnungen von damals schon 2008 in die Finanzkrise gerannt ist, wird auch weiterhin alle Warnungen in den Wind schlagen und in die nächste Finanzkrise rennen.
    Früher hätte ich versucht, ihn davor zu warnen. Jetzt ist es mir egal. Wer sich die Finger verbrennen will, soll das tun. Soll ja ganz lehrreich sein ;)

  • Eure Einschätzungen

    Vielen Dank für die interessanten Antworten! Motto:


    Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind,
    Die Antwort weiß ganz allein der Wind.


    --> Möglicherweise hat es heute Abend schon begonnen?


    NeaNeaNea

    Ich bin der mit dem gefährlichen Halbwissen! Also aufpassen!

  • MarcusFabian hat am 01.10.2014 - 18:09 folgendes geschrieben:

    Quote
    So gesehen macht es keinen Sinn, noch gross auf die Gefahren der Gelddruckerei, Derivate-Blase oder Schuldenblase hinzuweisen. Ich habe ja schon alles gesagt, was ich dazu zu sagen habe. Und wer trotz aller Warnungen von damals schon 2008 in die Finanzkrise gerannt ist, wird auch weiterhin alle Warnungen in den Wind schlagen und in die nächste Finanzkrise rennen.

    Früher hätte ich versucht, ihn davor zu warnen. Jetzt ist es mir egal. Wer sich die Finger verbrennen will, soll das tun. Soll ja ganz lehrreich sein smiley

    Richtig! Man muss sich sogar die Finger verbrennen, sonst lernt man gar nix, an der Börse und sonst im Leben!


    Warnungen bezwecken nicht nur, jemanden vom Fehler machen zu bewahren. Nein, Warnungen bezwecken auch, dass - nachdem der Fehler gemacht wurde - man sich an die Warnung erinnert und (schneller) zur Einsicht kommt!


    Du hast genug gewarnt. Ich danke Dir! Dein Lebenszweck ist ja nicht, Warner zu sein, sondern auch selber im Leben voranzukommen!


    Wenn Du aber Erfolg gehabt hast, dann freuen wir uns, wenn Du uns die Geheimnisse Deines Erfolgs mitteilst. Ob wir Dich dann verstehen ist eine andere Frage.


    Es geht mir selber ähnlich. Ich versuche, mitunter die Geheimnisse meines Erfolgs mitzuteilen, doch kaum jemand scheint mich zu verstehen. :hz:

  • WeissAlles hat am 01.10.2014 - 19:57 folgendes geschrieben:

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    oder:

    John 3:8

    8 The wind blows wherever it pleases. You hear its sound, but you cannot tell where it comes from or where it is going. So it is with everyone born of the Spirit.



    Ob es heute Abend begonnen hat, kann ich nicht sagen. Meistens merkt man erst, dass es begonnen hat, wenn es nicht mehr aufhören will. Dann weiss man, dass es begonnen hat. Und dann sollte man handeln (d.h. kaufen), bevor der Spuk vorbei ist!

  • Zinsen grösste Gefahr für die Aktienmärkte

    Geht es nach einer deutschen Traditionsbank, dann wird die zukünftige Zinsentwicklung an den Aktienmärkten grundlegend unterschätzt. Und sie warnt vor den davon ausgehenden Gefahren.


    http://www.cash.ch/news/front/…aktienmaerkte-3250039-449



    Alle Augen auf Draghi: Wo die EZB jetzt einkauft

    Investoren erwarten von der Europäischen Zentralbank ein gross angelegtes Programm zum Aufkauf von Wertpapieren. Mario Draghis Kurs ist umstritten, weil er heute tief in die Tasche greifen will.


    http://www.handelszeitung.ch/p…ezb-jetzt-einkauft-676100



    Wie schon mehrfach erwähnt: in dem Umfeld macht es keinen Sinn, Prognosen zu machen. Man weiss nicht, was entschieden wird und wie der Markt darauf reagiert.

  • So sollten junge Leute investieren

    Nicht jeder ist ein Milliardeninvestor. Aber auch junge Menschen, die 10'000, 15'000 oder 25'000 Franken zur Verfügung haben, sollten ihr Geld anlegen. Ein Leitfaden von cash.



    Fondskonten:


    Säule-3a-Fonds:


    Einzeltitel:


    Daneben gibt es Sparformen, die nicht direkt zur Anlagewelt gehören, die für junge Menschen aber auch sinnvoll sind:


    Jugendsparkonten:


    Säule-3a-Konten:


    Rundungssparen:


    In allen Fällen gilt es, ein paar Grundregeln zu beachten:


    Sich informieren:


    An Lebensplanung denken:


    Auf die Verzinsung achten:


    Gebühren nicht vergessen:


    http://www.cash.ch/news/front/…e_investieren-3248087-449



    Es ist das, was ich schon immer schreibe: vorher die Vorsorge (und damit Steuern sparen) und erst wenn man dann noch was übrig hat, sollte man auf Einzeltitel zocken.

  • Ebola trifft Schweizer Schoggi-Hersteller

    Das Ebola-Virus in Westafrika bereitet Schweizer Schokolade-Herstellern Sorgen: Breitet es sich aus, könnte die ganze Produktion in Gefahr sein.

    Der grösste Schokolade-Hersteller ist Barry Callebaut, der den Rohstoff in zwei eigenen Fabriken in der Elfenbeinküste verarbeitet.


    Bereits jetzt spürt Barry Callebaut die Folgen des Virus: Wie die «Sonntagszeitung» berichtet, meiden Investoren in jüngster Zeit die Aktien des Unternehmens. Die Papiere sackten in den letzten sechs Monaten um 12 Prozent ab. Vontobel-Analyst Jean-Philippe Bertschy sagt gegenüber der Zeitung: «Der Aktienkurs hat wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit Ebola gelitten.»

    Laut dem Hersteller Maestrani, der Marken wie Munz und Minor vertreibt, wären im Fall einer Ausbreitung gewisse Produkte «mit Sicherheit nicht mehr verfügbar», wie die Schweiz am Sonntag berichtet. In ähnlicher Position befindet sich Lindt. Das Unternehmen bezieht den Kakao nur aus Ghana. Man beobachte die Situation sehr intensiv, sagt eine Sprecherin der Zeitung.


    http://www.20min.ch/finance/ne…hoggi-Hersteller-14301314

  • Deutsche Industrie: Stärkster Auftragseinbruch seit 2009

    Der deutschen Industrie sind die Aufträge im August so stark weggebrochen wie seit fünfeinhalb Jahren nicht mehr. Die Bestellungen seien um 5,7% zum Vormonat gefallen, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag in Berlin mit. Einen stärkeren Rückgang gab es zuletzt im Januar 2009 auf dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich ein Minus von 2,5% erwartet, nachdem es im Juli noch einen Zuwachs von 4,9% gegeben hatte.


    Ganzer Beitrag http://www.nzz.ch/wirtschaft/s…ruch-seit-2009-1.18397910




    Die EZB wird den Euro schwächen um die europäischen Produkte wettbewerbsfähiger zu machen. Die SNB kann darum die Zinsen nicht erhöhen. Die FED kann die Zinsen auch nicht erhöhen, sonst steigt der Dollar noch stärker, was deren Wirtschaft zusätzlich (wegen dem schwachen Euro und der dannzumal anziehenden EU-Wirtschaft) dämpft.


    Weltweite Überkapazitäten: Solange die Firmen nicht voll ausgelastet sind, können die Preise nicht steigen.

  • Die Small Caps brechen den Aufwärtstrend

    Lange haben kleinkapitalisierte Gesellschaften von der lockeren Geldpolitik und stark steigenden Gewinnen profitiert. Nun zeichnet sich ein Regimewechsel ab.


    Das Bemerkenswerte an dieser Schwäche ist, dass sie charttechnisch einigen Schaden angerichtet hat. Erstmals hat der Russell 2000 seinen langjährigen Aufwärtstrend durchbrochen. Dadurch ist das Risiko gestiegen, dass der Index in eine längere Seitwärts- respektive Abwärtsbewegung eintritt.


    Ganzer Beitrag: http://www.fuw.ch/article/die-…rechen-den-aufwartstrend/

  • Widersprüchlichkeiten

    Zurzeit kommen sowohl Haussiers als auch Baissiers auf ihre Kosten, was die Indikatoren betrifft. Was die realen Kosten betrifft, fuhr ich bisher ganz gut damit, mich nicht scheu machen zu lassen. Die Folge: Seit über 5 Jahren investiert und ordentlichen Wertzuwachs erlebt. Hätte ich da auf jeden Hinweis gehört, wäre mein Geld auf dem Konto geblieben. Ich bleib dabei.

  • Russischer Rubel fällt auf historisches Tief

    Der russische Rubel hat am Montag ein neues Rekordtief erreicht. Erstmals mussten für einen Dollar zeitweise 40,05 Rubel gezahlt werden. Damit durchbrach die russische Währung die psychologisch wichtige Marke von 40 Rubel pro Dollar.


    Grund für die anhaltende Talfahrt der Währung sind die in der Ukraine-Krise verhängten Sanktionen des Westens gegen Russland, die schwache Konjunktur und der derzeit fallende Ölpreis. Der Verfall der Währung wird von der Bevölkerung mit Sorge verfolgt. Der Wertverlust sorgte bereits für einen Anstieg der Preise, der durch das von der Regierung erlassene Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel noch verschärft wurde.


    http://www.cash.ch/news/alle/r…orisches_tief-3251039-448



    Der Rubel rollt ....

  • @ Elias : Srategie

    Natürlich hast du recht. Ich wäre ein totaler Vollpfosten, würde ich an den Weihnachtsmann, den Osterhasen und den immerwährenden Aktienboom glauben. Und im Prinzip geht es uns beiden, nein uns allen hier, um das Gleiche: der richtige Moment, das Timing. Und da scheiden sich die Geister, was das Ganze so interessant macht. Ich folge nicht irgendwelchen Anlageberatern, Gurus oder hormonellen Schwankungen unterworfenen Gefühlen, sondern einer Strategie, die sich wiederum an objektiv messbare Parametern orientiert. That's it

  • Domtom01 hat am 06.10.2014 - 14:20 folgendes geschrieben:

    Quote

    der richtige Moment, das Timing. Und da scheiden sich die Geister, was das Ganze so interessant macht.

    Moment, Timing und auf den richtigen Trend setzen, ist die "Kunst". Und das macht es zum Glücksspiel.


    Selbst die Profis tappen im Dunkeln und müssen ihre Prognosen immer wieder korrigieren.


    Wenn man schon länger beim Aufschwung dabei ist, hat man es leichter. Man kann immer noch mit Gewinn aussteigen.


    Geschichte der Wirtschaftskrisen

    Von der Tulpenkrise zur aktuellen Schuldenkrise

    http://www.google.ch/url?sa=t&…EMW2Gja6vQQXDdpbqhAL_T5DA

    Kam gestern im TV (Arte glaub ich). Gab am Ende auch einen Schuldenschnitt

    Lohnt sich anzusehen. Rückblickend ist es immer so logisch, dass es nicht funktionieren kann. Und trotzdem suchen wir an der Börse alle einen (noch dümmeren), der uns mehr für etwas bezahlt, als wir bezahlt haben. Obwohl wir wissen: Einer muss sich die Finger verbrennen.

  • The trend is your friend

    Ja, für einzelne Titel ist es schwierig. Aber für den Gesamtmarkt, für den Moment, der eine (lange) Periode ist, wo man einsteigen sollte, sofern man an der Börse investieren möchte, ist es gar nicht so schwer. Nur ein Stichwort sei genannt: Zinsen. Schaut euch mal die Zinsen (der FED) an und vergleicht sie mit US-Indizes (egal welche)... Perioden mit Zinsen unterhalb etwa 5 % waren fast durchwegs vorteilhaft für Aktien. Oberhalb von 5 % wird es wackeliger. Und wo stehen wir zurzeit? Deshalb bleibe ich investiert. Klar ist es einfacher, wenn man schon länger und ordentlich im Plus ist, aber das Prinzip ist das gleiche.

  • Berichtsaison zum 3.Quartal steht vor der Türe.

    - Ich denke wir sind im Moment in einer ganz interessanten Phase. Wenn man den Down Jones in letzter Zeit beobachtet hat, so musste man feststellen, dass er ziemlich richtungslos ist. Am Mittwoch wird mit Alcoa Inc. die Berichtsaison zum 3.Quartal eingeläutet. Der Down Jones befindet sich auf hohem Niveau und zuviele Entäuschungen könnte der Markt nicht verkraften.

    - Grundsätzlich handle ich nur am Schweizer Markt und dies vorwiegend bei den Nebenwerten. ( SPI ) Einige dieser KMU haben für mein Gefühl, in letzter Zeit zu stark korrigiert und darum habe ich sie auf meine Beobachtungsliste gesetzt. Ich werde da demnächst, wenn das Umfeld weiterhin positiv bleibt auf die 3.Quartalszahlen hin, Positionen aufbauen.

    - Meine ausgewählten Titel sind folgende Unternehmen: Autoneum, Bossard, Bucher, Georg Fischer, Kuoni, Panalpina, Sulzer, und als SMI-Wert: Syngenta.

    ----- Die Gedanken eines Menschen sind sein Königreich. -----

  • die Schweiz ist keine Insel (mehr)

    Sollte es in den USA korrigieren, werden wir in der Schweiz nicht aussen vorstehen, vermutlich in den Nebenwerten stärker als im Hauptsegment. @ Urschweizer: Wann willst du kaufen? Wenn es korrigiert, wenn es steigt? Ich lese bei dir einen Widerspruch bei deiner Einschätzung USA - Schweiz, was aber bei mir liegen könnte.