• Medusa hat am 25.08.2014 - 22:03 folgendes geschrieben:

    Bin gleicher Meinung. Die Führer der EU sind einfach zu dumm und lassen sich von den Amis einen Bären aufbinden. Putin wird als der böse Mann dargestellt und das in sämtlichen westlichen Medien..... Die EU werden echt noch so doof sein und einen Krieg beginnen. Allen voran Deutschland... na toll am Ende des Gemetzel, darf dann das deutsche Volk wieder Reparaturzahlungen für die nächsten hundert Jahre leisten. Klappt einmal, klappt zweimal, klappt immer. Sind ja recht verlässliche Zahler gewesen in Vergangenheit. Dümmer gehts nimmer!


    Das Bild zwei Post darüber finde ich auch sehr gelungen und trifft die Sache ganz gut.

  • Russian Energy Giant Gazprom Wants Rubles, Not US Dollars, For Its Arctic Oil Exports Amid Western Sanctions

    Western sanctions against Russia are forcing its state-owned energy giants to ditch the U.S. dollar. Russia said this week that it would accept payment for its oil and gas exports in Russian rubles and Chinese yuan, the business daily Kommersant reported via the official news agency RIA Novosti.


    Russian gas conglomerate Gazprom OAO (MCX:GAZP) said it would take rubles in exchange for shipping 80,000 tons of crude oil from its Novoportovskoye field in the Arctic to Europe, Kommersant said. Two tankers carrying the crude departed last week and are due to arrive in Europe next month. Meanwhile, the daily said Gazprom would take yuan for shipping oil via the state-owned pipeline monopoly Transneft AK OAO’s (MCX:TRNFP) Eastern Siberia-Pacific Ocean pipeline, which links to a refinery in Daqing, China.


    The currency switch is a protective measure for Russia and its state-controlled entities. Since U.S. dollars can be controlled and tracked by the American government, Moscow has begun avoiding making transactions in greenbacks, Kommersant said. Crude oil has been a U.S. dollar-denominated commodity for more than half a century.


    The European Union and the U.S. in March introduced a round of sanctions against Russia after the Kremlin annexed Crimea, a peninsula formerly within Ukraine. In July, Western governments ramped up the penalties amid Russia’s escalating intervention in Ukraine, as well as Russian President Vladimir Putin’s refusal to scale back support for rebels after the July 17 downing of Malaysia Airlines Flight 17, aka MH17. The latest sanctions target the energy, finance and military sectors, with one provision banning the EU and the U.S. from exporting advanced oil technologies to Russia.


    http://www.ibtimes.com/russian…-oil-exports-amid-1672302



    weico

  • Russland im Visier: Nato will auf Cyber-Angriff mit Militärschlag reagieren


    Die Nato will Cyber-Attacken mit militärischer Gewalt beantworten. Feindliche Cyber-Attacken können Kraftwerke, Regierungen und weitere kritische Punkte eines Landes lahmlegen. Doch auch die internationalen Finanzmärkte seien in Gefahr. Für die Amerikaner steht fest: Hinter vielen Attacken stecke Russland. Wird ein Nato-Mitgliedsstaat angegriffen, wäre der Bündnisfall gegeben.


    http://deutsche-wirtschafts-na…militaerschlag-reagieren/


    Jetzt sollten auch jene die mit Scheuklappen durchs Leben gehen, sehen das der Westen auf biegen und brechen einen Krieg mit Russland will.

    ---------------------------------------------------------------------------------------------
    Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

  • Nebukadnezar hat am 06.09.2014 - 09:52 folgendes geschrieben:

    Quote
    Hinter vielen Attacken stecke Russland. Wird ein Nato-Mitgliedsstaat angegriffen, wäre der Bündnisfall gegeben.

    Ach Du Scheisse! Bündnisfall!


    Den gab's in der NATO bisher erst als Folge von 9/11 als alle den amerikanischen Krieg gegen den Terror unterstützen mussten. (Weisst schon, die drei WTC-Gebäude und Pentagon, die die CIA in die Luft gejagt hat und das irgendwelchen Islamisten aus Saudi Arabien angelastet wurde und für das dann die völlig unbeteiligten Länder Irak und Afghanistan bestraft wurden ... )



    Und jetzt bzw. in Zukunft? Da greift ein russischer Hacker amerikanische Computer an und dafür müssen dann Deutsche und Holländer ihr Leben im Krieg gegen Russland lassen? Oder wie muss man sich das vorstellen??!!

  • Russland ist 11% der terrestrischen Weltoberfläche. Ein solches Stück Welt von einem Büro aus zu führen ist völlig irrational.


    Wenn sich Russland nicht - von Innen - erneuert, sehe ich schwarz für diesen Koloss. Schon längst müsste eine föderale Struktur aufgezogen werden.


    Putin ist ein alter Aparatschki. Er wird die dringend benötigten Massnahmen nicht einleiten.....er hat überhaupt keine Ahnung von moderner Politik, wonach Politiker nichts anderes sind, als Diener am eigenen Volk......er lebt tatsächlich noch in einer alten Welt......da der Kerl noch fit zu sein scheint (soll ja angeblich einen russischen Braunbären mit den eigenen Händen erschlagen haben.....), werden wir diesen Selbstdarsteller wohl oder übel noch eine Jahre ertragen müssen.


    Für die Russen ist dieser Populist (oder ist er bereits ein Faschist?) ja ein Held, der dem roten Stern wieder Glanz verliehen hat.....auch dies zeigt auf, in welchen einfachen Mustern diese Leute noch denken......angesichts der Geschichte dieser Menschen, muss man jedoch nachsichtig und vor allem geduldig sein.


    Fine-Tuner

  • Fine-Tuner hat am 06.09.2014 - 19:05 folgendes geschrieben:

    Quote

    ... wonach Politiker nichts anderes sind, als Diener am eigenen Volk......

    Welcher Politiker ist denn überhaupt Diener am eigenen Volk? Setzt sich also für das Volk ein und nicht für die diversen Lobbyisten-Gruppen?


    Zutreffende bitte ankreuzen:


    [ ] Obama
    [ ] Merkel
    [ ] Draghi
    [ ] Hollande
    [ ] Didier Burkhalter
    [ ] Renzi (Italien)
    [ ] Shinzo Abe
    [ ] Putin



    Wenn die Anzahl Deiner Kreuze die Zahl "Null" nicht wesentlich überschreitet, können wir weiterdiskutieren ;)

  • MarcusFabian hat am 06.09.2014 - 19:19 folgendes geschrieben:

    Müssen sie "dem Volk dienen"? Sie sind auch nicht "Politiker" sondern Regierungsmitglieder/-chefs und Notenbanker. Burkhalter kommt dem "dienen" noch am nächsten, indem er dem Volk eine "DIENstleistung" erbringt, die die Mehrkeit kaufen oder ablehnen kann (über Umweg Parlament).


    Die Qualifikation, wie Du sie vornimmst, nämlich einen Supermann zu suchen, ist gefährlich, der Ersetzbarste ist womöglich jener, der auch der beste "Dienstleister" ist.


    Es ist ein bisschen wie Ueli Maurers "Beste Armee der Welt". Vergleicht man das Material und die Zahlen, ist z.B. die ukr. Armee viel imposanter - dennoch halte ich die Schweizer Armee für viel besser und dies tat ja sogar der ukr. Veteidigungsminster, hier eine Kritik dazu, wieso die UA das nicht umsetzen könne: http://voxukraine.blogspot.ch/2014/09/ua2che.html


    CH-Armee kommt recht gut weg - komisch, dass das in den CH-Medien keinen Widerhall findet - wahrscheinlich, weil die lieber NATO-Kompatilität wollen, was die Ukraine ja auch anstrebte und nun Kacke findet.

  • Russland setzt Milliardär unter Hausarrest

    Es erinnert an den Fall Chordorkowski: Der Milliardär Wladimir Jewtuschenkow wurde in Russland unter Hausarrest gestellt. Die Festsetzung des Sistema-Chefs löste Panik unter den Firmeninvestoren aus.


    http://www.handelszeitung.ch/p…r-unter-hausarrest-669069



    Unser Oberdemokrat Putin zeigt sich wieder von seiner besten Seite. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.

  • Russland rüstet sich für Ölpreis-Absturz

    Die Nachrichtenagentur Interfax zitierte die Erste Vizechefin der Notenbank, Xenia Judajewa, am Mittwoch mit den Worten, die Währungshüter arbeiteten an einem "Stress-Szenario". Es sehe Notmassnahmen für den Fall vor, dass der Ölpreis auf 60 Dollar pro Fass falle.


    Laut Experten droht Russland bei einem solchen Preissturz um ein Drittel eine tiefe Rezession. Das Öl- und Gasgeschäft macht rund die Hälfte der Staatseinnahmen in dem rohstoffreichen Schwellenland aus. Die Regierung geht bei ihren Haushaltsplanungen von einem Ölpreis von 100 Dollar aus.


    Preis bereits tiefer


    Die in Russland hauptsächlich geförderte Sorte hat sich jedoch bereits auf rund 92 Dollar verbilligt. Wegen der russischen Rolle im Ukraine-Konflikt hat der Westen gegen das Land Sanktionen verhängt, die mit zum Kursverfall des Rubels führten. Zudem haben sich die Konjunkturaussichten eingetrübt. Der IWF rechnet für 2015 nur noch mit 0,5 Prozent Wachstum.


    http://www.cash.ch/news/front/…lpreisabsturz-3249818-449

  • 980 Millionen Dollar: Russland stützt Rubel

    Die russische Zentralbank hat am 3. Oktober mit 980 Millionen Dollar am Devisenmarkt interveniert, um die Talfahrt des Rubel zu bremsen.


    http://www.cash.ch/news/front/…tuetzt_rubel_-3251381-449



    Um den Franken zu schwächen müsste also Ueli Maurer nur die Krim annektieren. Den Rest besorgen die Sanktionen. Die SNB könnte die Euro und Dollar mit einem riesen Gewinn verscherbeln. Die Schweizer Marine mit Marinehafen, AHV saniert, Staatschulden weg und es liegen jede Menge Gripen drin.

  • Russlands Notenbank interveniert bereits den 3. Tag wegen Rubel

    Außerdem gab die Zentralbank bekannt, dass sie die Obergrenze der Rubel-Handelsspanne am Dienstag um 5 Kopeken heraufgesetzt habe.


    Dieser Schritt lässt darauf schließen, dass die Zentralbank innerhalb von drei Handelstagen 2 Mrd. Dollar ausgegeben hat, um die Landeswährung zu stützen. Der Rubel notierte am Mittwoch um die Mittagszeit in Moskau gegenüber einem Dollar-Euro-Währungskorb bei 44,7546 nahezu unverändert.


    Die Rubel-Käufe machen deutlich, welchen Preis Präsident Wladimir Putin für die Annexion der Krim und die mutmaßliche Unterstützung der Rebellen in der Ostukraine zahlen muss.


    http://www.welt.de/newsticker/…en-3-Tag-wegen-Rubel.html

  • Elias hat am 08.10.2014 - 15:59 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die Rubel-Käufe machen deutlich, welchen Preis Präsident Wladimir Putin für die Annexion der Krim und die mutmaßliche Unterstützung der Rebellen!!! in der Ostukraine zahlen muss.

    ja, zum glück geht das alles reibungslos und ohne probleme an der EU vorbei! zum glück ist da alles in butter.

  • Rubel-Absturz: Oder doch Kapitalkontrollen?

    Dass der Rubel tendenziell zur Abwertung neigt, ist bekannt: Zwar fließen durch die Verkäufe von Öl, Gas und anderen Rohstoffen viel Geld in Dollars zu, viel davon wird aber nie in Rubel konvertiert, weil die Staatsfonds, die aus den Exporten gespeist werden, ihr Geld überwiegend in ausländischen Devisen anlegen. Und vor allem fließen ständig Dollars aus Russland ab, die im Ausland angelegt werden.


    http://wirtschaftsblatt.at/hom…er-doch-Kapitalkontrollen

  • Zerfall von Rubel und Erdölpreis: Russland gegen den Rest

    Erst steckte Russland in nur einem Sog, jetzt sind es zwei. An die Schwäche des Rubels hatten sich Marktakteure gewöhnt, doch seit auch der Erdölpreis deutlich nachgibt, könnte man der Währung Schwindsucht assistieren – würde sie nicht von der Zentralbank gestützt.

    Inflation auf Dreijahrehoch

    Für einen beständigen Industrieaufschwung sind jedoch Investitionen in die Kapazität notwendig – daran mangelt es seit langem. Immerhin hat sich der Leistungsbilanzüberschuss wegen der geringeren Importe seit Januar auf 52 Mrd. $ (annualisiert 4% des BIP) verdoppelt. Allerdings kletterte die Inflation im September auf ein Dreijahrehoch von 8%. Unter dem Strich gibt es für Russland also wenig Gründe, über den Zerfall von Rubel und Erdölpreis glücklich zu sein.


    Ganzer Beitrag http://www.nzz.ch/wirtschaft/r…gegen-den-rest-1.18404779

  • Russischer Rubel auf Rekordtief

    Russlands Zentralbank fährt ihre Interventionen am Devisenmarkt zurück und schickt damit den Rubel auf Talfahrt.


    Ein Dollar stieg in der Spitze um 2,7 Prozent auf ein Rekordhoch von 46,09 Rubel. Die Notenbanker hatten am Mittwoch mitgeteilt, dass sie die täglichen Stützungskäufe auf 350 Millionen Dollar begrenzen wollen - das ist nur noch ein Bruchteil dessen, was sie in den vergangenen Wochen in die Hand genommen hatte, um die Talfahrt des Rubel abzubremsen. Die ständigen Interventionen am Devisenmarkt seien zuletzt nur noch eine Verschwendung von Devisenreserven gewesen und stützten den Rubel kaum, urteilte Commerzbank-Analyst Simon Quijano-Evans.


    Die russische Landeswährung hat im Zug der Ukraine-Krise in diesem Jahr bereits rund 36 Prozent an Wert gegenüber dem Dollar eingebüsst. Wegen der russischen Rolle im Ukraine-Konflikt hat der Westen gegen das Land Sanktionen verhängt, die in den vergangenen Monaten mit zum Kursverfall des Rubels beitrugen.


    http://www.cash.ch/news/top_ne…uf_rekordtief-3262553-771



    36% in diesem Jahr (gemäss Commerzbank) !

  • Russische Zentralbank lässt angeschlagenen Rubel frei handeln

    10.11.2014 13:15

    MOSKAU (awp international) - Die russische Zentralbank hat ihre täglichen Kontrollen des Rubelkurses aufgehoben und lässt die schwer angeschlagene Währung künftig auf dem Finanzmarkt frei handeln. Sie werde für den Rubelkurs keine Grenzen mehr setzen, teilte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Montag in Moskau mit. Doch werde die Bank intervenieren, wenn es nötig sei, kündigte sie an. Als weitere Massnahme für eine Stützung des Rubels begrenzt die Zentralbank demnach vorübergehend die Möglichkeit für Geschäftsbanken, sich frische Rubel verschaffen.

    Zwischen Juli und Anfang November hat der Rubel gegenüber dem Euro rund 20 Prozent seines Wertes verloren, gegenüber dem US-Dollar betrug der Verlust sogar fast 30 Prozent. Vor allem die Wirtschaftssanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise setzen die russische Währung massiv unter Druck. Nach Bekanntwerden der neuen Strategie erholte sich der Rubelkurs zunächst spürbar.


    Die Zentralbank rechnet vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts mit einem stärkeren Kapitalabfluss aus Russland als bisher angenommen. Für 2014 erhöhte sie den Ausblick von 90 Milliarden Dollar auf 128 Milliarden (rund 100 Milliarden Euro). Für 2015 erwartet sie einen Abzug von bis zu 99 Milliarden Dollar, für 2016 bis zu 60 Milliarden./tjk/DP/jkr


    (AWP)

  • Die Gründe für den sinkenden Ölpreis

    An einen baldigen Kollaps von Russland glaubt heute niemand ernsthaft.


    Trotzdem setzt der Preiszerfall dem russischen Staat zu, der die Hälfte seiner Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft erwirtschaftet. Nach Berechnungen der russischen Bank Renaissance schrumpft die Wirtschaft bei Ölpreisen von 80 Dollar um 1,7 Prozent. Laut Reuters müsste Russland sein Öl zu rund 100 Dollar verkaufen, um sein Budget einhalten zu können. Bei den aktuellen Notierungen zehrt das Riesenreich somit bereits von den Reserven.


    http://www.tagesanzeiger.ch/wi…n-Oelpreis/story/16642518

  • Russische Wirtschaft wächst trotz Krisen und Ölpreisschwäche

    13.11.2014 14:34

    MOSKAU/FRANKFURT (awp international) - Die Wirtschaft Russlands bleibt trotz widriger Umstände auf verhaltenem Wachstumskurs. Wie das nationale Statistikamt am Donnerstag bekanntgab, lag die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 0,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das Ergebnis lag deutlich über den Markterwartungen von plus 0,3 Prozent. Im ersten und zweiten Quartal hatten die Wachstumsraten 0,9 und 0,8 Prozent betragen.

    Von einer allseits befürchteten Rezession ist demnach noch nicht viel zu sehen. Allerdings wächst die Wirtschaft deutlich schwächer als in früheren Jahren. Wachstumsraten von knapp zehn Prozent waren vor der Finanzkrise keine Seltenheit.


    Der Rubel reagierte zunächst nicht auf die Wachstumszahlen. Bereits seit Donnerstagmorgen stand die russische Währung aber unter Druck. Händler nannten als Grund zunehmende Spannungen in der Ukraine-Krise, weil die zwischen Kiew und Russland zugeneigten Separatisten in der Ostukraine vereinbarte Waffenruhe bröckelt. Die USA warfen Russland vor, schwere Waffen und Soldaten in die Krisenregion zu schicken.


    Die Notenbank Russlands hatte den Rubel in dieser Woche weitgehend freigegeben. Sie behält sich aber weiter vor, am Devisenmarkt einzugreifen. Seit Juni hat der Rubel zum US-Dollar etwa dreissig Prozent an Wert verloren. Wichtigster Grund sind neben internationalen Sanktionen infolge der Ukraine-Krise die fallenden Ölpreise. Rückläufige Einnahmen aus dem Ölgeschäft setzen der rohstoffreichen russischen Wirtschaft stark zu./bgf/


    (AWP)

  • Russland: Regierung geht von Schrumpfen der Wirtschaft in 2015 aus

    02.12.2014 11:25


    MOSKAU (awp international) - Die russische Regierung stellt sich auf ein Schrumpfen der heimischen Wirtschaft im kommenden Jahr ein. Die Regierung gehe jetzt von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im nächsten Jahr um 0,8 Prozent aus, sagte der stellvertretende Wirtschaftsminister Alexej Wedew vor Journalisten in Moskau. Bisher hatte die Regierung noch ein Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent erwartet.

    Wedew begründete die schlechteren Aussichten für den wichtigen Absatzmarkt Deutschlands mit den westlichen Sanktionen, dem starken Verfall der Ölpreise und der Schwäche des russischen Rubels. Für das laufende Jahr geht die Regierung noch von einem Wachstum von 0,6 Prozent aus, leicht über der bisherigen Prognose von 0,5 Prozent.


    Neben den Spannungen mit der Ukraine und den westlichen Sanktionen hat vor allem der starke Verfall der Ölpreise die Aussichten für die russische Wirtschaft zuletzt eingetrübt. Die Regierung bestreitet einen Grossteil ihrer Einnahmen mit Rohölexporten. Die Ölpreise waren am Montag zeitweise auf Fünfjahrestiefs gefallen. Dies setzte auch den russischen Rubel stark unter Druck./fr/jsl


    (AWP)