Diverse Aktien Ausland

  • Peugeot Citroen kündigt nach Sanierung neue Ziele an 24.02.2016 08:28 PARIS (awp international) - Der Autobauer PSA Peugeot Citroen ist nach seiner harten Sanierung wieder in der Erfolgsspur und kündigt bereits neue Ziele an. Nach drei verlustreichen Jahren fuhr der Konzern für 2015 erstmals wieder einen Gewinn ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich entfielen 899 Millionen Euro Gewinn auf die Aktionäre - ein Jahr zuvor stand hier noch ein Minus von 706 Millionen Euro. Vom Gewinn des laufenden Jahres will Peugeot Citroen dann im kommenden Jahr auch wieder eine Dividende auszahlen. Der Umsatz kletterte 2015 um 6 Prozent auf 54,7 Milliarden Euro. Anfang April will der Autobauer neue Wachstumsziele vorlegen. Auch im Iran hat Peugeot Citroen nach dem Ende der Sanktionen schnell wieder seine Fühler ausgestreckt: 2017 könnte vor Ort die Produktion wieder beginnen, kündigte Konzernchef Carlos Tavares an. Tavares hatte das Unternehmen in den vergangenen Jahren unter anderem mit Werkschliessungen und einem Jobabbau saniert und so schneller als erhofft wieder in die schwarzen Zahlen geführt. Die operative Marge lag im vergangenen Jahr bereits wieder bei 5 Prozent - eigentlich hatte der Konzern diesen Wert erst für den Zeitraum ab 2019 angepeilt./fri/jha/fbr (AWP)

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  • Henkel erreicht 2015 Rekordergebnis 25.02.2016 08:18 DÜSSELDORF (awp international) - Der Persil- und Schwarzkopfhersteller Henkel hat 2015 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Unter dem Strich kletterte der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn um 18 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, wie Henkel am Donnerstag mitteilte. Preiserhöhungen, Kostensenkungen und auch niedrigere Rohstoffpreise halfen dem Konsumgüterkonzern dabei auf die Sprünge. Der Umsatz stieg angetrieben von Zukäufen und dem starken US-Dollar um 10 Prozent auf 18,1 Milliarden Euro. Aus eigener Kraft wuchs der Konzern allerdings nur um 3 Prozent. Am besten lief das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 1,47 Euro je Vorzugsaktie und je 1,45 Euro für die Stämme erhalten. Dies ist jeweils gut 12 Prozent mehr als im Vorjahr./she/fbr (AWP)

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  • Bayer profitiert von Gesundheitsgeschäft und Euro-Schwäche 25.02.2016 07:50 LEVERKUSEN (awp international) - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat im vergangenen Jahr von gut laufenden Gesundheitsgeschäften und der Euro-Schwäche profitiert. Der Umsatz legte dank neuerer Medikamente um 12,1 Prozent auf 46,3 Milliarden Euro zu, wie das Dax-Schwergewicht am Donnerstag in Leverkusen mitteilte. Bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie um Wechselkursschwankungen hätte das Plus nur 2,7 Prozent betragen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sonderposten legte um 18,2 Prozent auf 10,27 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 4,11 Milliarde Euro - 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Analysten hatten dies in etwa erwartet. Besonders stark waren die Umsatzzuwächse im Gesundheitsgeschäft. Das Agrarchemiegeschäft legte trotz eines schwächeren Marktumfelds ebenfalls zu. Die Anfang Oktober an die Börse gebrachte Kunststoff-Tochter Covestro steigerte laut Angaben vom Dienstag bei einem leichten Umsatzplus den Gewinn um mehr als ein Viertel. Bayer wurde so zum reinen Anbieter für die Gesundheits- und Agrarwirtschaft. Derzeit hält Bayer aber noch 69 Prozent an Covestro./jha/fbr (AWP)

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  • Deutsche Telekom nutzt Rückenwind aus USA und vom Euro - Dividende erhöht 25.02.2016 07:49 BONN (awp international) - Die Deutsche Telekom hat im abgelaufenen Jahr den Rückenwind vom schwachen Euro und aus dem boomenden US-Geschäft genutzt und lange nicht gekannte Zuwächse eingefahren. Umsatz und operatives Ergebnis legten prozentual zweistellig zu, wie der im Dax notierte Konzern am Donnerstag in Bonn mitteilte. Die Erlöse kletterten auch dank der Umrechnung der anziehenden Erlöse in den USA um 10,5 Prozent auf 69,22 Milliarden Euro. Ohne Wechselkurseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe gerechnet hätte das Plus 3 Prozent betragen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 13,3 Prozent auf 19,91 Milliarden Euro. Auch unter dem Strich kamen die starken Zuwächse an: Der Nettogewinn wuchs um 11,3 Prozent auf 3,25 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereffekte hätte der Gewinn aber um knapp 70 Prozent zugelegt. Allein die US-Tochter hatte ihren Jahresgewinn nahezu verdreifacht. Die Dividende soll von 0,50 Euro auf 0,55 Euro steigen./men/fbr (AWP)

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  • Französischer Energiekonzern Engie baut nach Milliardenverlust um 25.02.2016 07:49 PARIS (awp international) - Der französische Strom- und Gaskonzern Engie will sich nach einem herben Jahresverlust für 2015 in den kommenden drei Jahren neu aufstellen. Um die Aktionäre im Boot zu behalten, gab das Unternehmen am Donnerstag feste Dividendenversprechen. Für das laufende und das kommende Jahr werden ein Euro ausgeschüttet. Für die 2017 und 2018 werde die Auszahlung auf 0,70 Euro gesenkt. Mit dem Umbau will sich Engie auf die Veränderungen in der Energiebranche einstellen und allgemein schlanker aufstellen. Der Konzern, der bis vergangenes Jahr noch GDF Suez hiess, kämpft wie viele anderen Energieunternehmen mit sinkenden Strompreisen. Beim Umbau des Konzerns sollen die Kosten weiter gesenkt werden und zwar um eine Milliarde bis 2018. Zudem stehen aus dem Portfolio Geschäftsteile im Wert von 15 Milliarden Euro auf dem Prüfstand. Optionen seien ein Verkauf, Partnerschaften mit anderen Unternehmen oder die Schliessung dieser Einheiten. Ziel des Überprüfungsprogramms sei die Abhängigkeit von Rohstoffpreisen zu senken. Flankiert werde der Umbau mit einem Investitionsprogramm über 22 Milliarden Euro, davon sollen 7 Milliarden in die Instandhaltung gehen. Das vergangene Jahr schloss Engie mit einem hohen Verlust ab. Dieser lag bei 4,6 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 2,4 Milliarden im Vorjahr. Grund waren Abschreibungen über 8,7 Milliarden Euro. Der Umsatz ging um 6,4 Prozent auf 69,9 Milliarden zurück. Der Gewinn aus dem fortlaufenden Geschäft vor Sonderposten erreichte 2,6 Milliarden nach 2,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Analysten hatte mit geringfügig weniger gerechnet. Im laufenden Jahr sollen es zwischen 2,4 und 2,7 Milliarden werden./stk/enl (AWP)

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  • Salzgitter kämpft mit Branchenkrise - Vorsichtige Prognose 26.02.2016 07:53 SALZGITTER (awp international) - Der zweitgrösste deutsche Stahlhersteller Salzgitter kämpft weiter mit der Branchenkrise. Angesichts der heftigen Preisverfalls traut sich der Vorstand in diesem Jahr nur ein "in etwa" ausgeglichenes operatives Vorsteuerergebnis zu, wie der Konzern am Freitag in Salzgitter mitteilte. Im vergangenen Jahr hatten sich die Niedersachsen - wie bereits im Januar gemeldet - erstmals seit 2011 zumindest vor Steuern wieder in die schwarzen Zahlen gekämpft und einen Gewinn von 12,6 Millionen Euro ausgewiesen. Dazu trug vor allem ein hartes Sparprogramm bei. Unter dem Strich stand allerdings erneut ein Verlust von diesmal 45,5 Millionen Euro. Das war sogar noch einmal schlechter als 2014, als der Fehlbetrag bei 31,9 Millionen Euro lag. Ein Grund für das schlechtere Ergebnis ist ein negatives Urteil des Bundesfinanzhofs zur steuerlichen Behandlung von Dividendenerträgen, das für einen Sonderaufwand von 26,5 Millionen Euro sorgte./enl/fbr (AWP)

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  • Nach Gewinneinbruch: BASF will Aktionäre mit Dividendenplus bei Laune halten 26.02.2016 07:01 LUDWIGSHAFEN (awp international) - Der weltgrösste Chemiekonzern BASF will trotz eines Gewinneinbruchs mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Die Dividende soll um 10 Cent auf 2,90 Euro erhöht werden, teilte das Dax-Unternehmen am Freitag in Ludwigshafen mit. Experten hatten mit einer Erhöhung in dieser Grössenordnung gerechnet. Wegen des Ölpreisverfalls sank der Überschuss im vergangenen Jahr um 23 Prozent auf rund 4 Milliarden Euro. Nachdem BASF Ende Januar bereits die Daten für den Umsatz und das operative Ergebnis vorgelegt hatte, ist der Rückgang des Gewinns keine Überraschung mehr./zb/fbr (AWP)

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  • Klöckner & Co erwartet nach Rekordverlust Rückkehr in Gewinnzone 01.03.2016 07:09 DUISBURG (awp international) - Nach einem Rekordverlust im vergangenen Jahr will der Stahlhandelskonzern Klöckner & Co 2016 wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Unter dem Strich soll zumindest wieder ein kleiner Gewinn stehen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Dienstag mit. Im vergangenen Jahr rutschte KlöCo tief in die roten Zahlen. Der Verlust summierte sich auf 347 Millionen Euro. Das ist der höchste Fehlbetrag seit dem Börsengang 2006. Das Unternehmen hatte 2014 noch einen Überschuss von 22 Millionen Euro erwirtschaftet. Hauptgrund für den Absturz waren wie schon im Dezember angekündigt hohe Abschreibungen auf US-Tochterunternehmen, deren Wert KlöCo wegen des Einbruchs der Stahlpreise weit nach unten korrigierte. Der Umsatz hielt sich mit einem Rückgang von 0,9 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro dank positiver Währungseffekte noch recht stabil. Der operative Gewinn - das ist das um die Kosten für ein neues Sparprogramm bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sackte um mehr als Hälfte auf 86 Millionen Euro ab. "Die vor allem durch die Überproduktion in China auf die Weltstahlmärkte drängenden Mengen an Billigstahl haben auch bei uns deutliche Spuren in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung hinterlassen", sagte Vorstandschef Gisbert Rühl. Sein Unternehmen habe aber sofort reagiert. Neben dem neuen Sparprogramm reduzierte KlöCo die eigenen Lagerbestände drastisch. Das führte dazu, dass das Unternehmen trotz der niedrigen Preise einen positiven Mittelzufluss (Cashflow) hatte. In diesem Jahr soll der operative Gewinn auch dank der neuen Einsparungen deutlich zulegen, während der Umsatz auch wegen des Rückzugs aus wenig lukrativen Geschäften sinken dürfte. Dabei erwartet das Management allerdings erst vom zweiten Quartal an eine Erholung. In den ersten Wochen des Jahres hatte sich der Verfall der Stahlpreise zunächst fortgesetzt und kam erst im Februar allmählich zum Stillstand. KlöCo erwartet in diesem Jahr keine weiteren Abschreibungen. Zudem rechnet der Vorstand mit geringeren Zinszahlungen, nachdem das Unternehmen die Schulden zuletzt gesenkt und eine teure Anleihe zurückgezahlt hatte. KlöCo hatte im Sommer seine seit mehr als drei Jahren andauernden Sparanstrengungen noch einmal verschärft. Weitere 600 der aktuell zuletzt noch 9700 Stellen sollten in diesem Zuge wegfallen. Vor allem in Frankreich setzt KlöCo dabei den Rotstift an. KlöCo kämpft seit der Wirtschaftskrise 2009 mit niedrigen Preisen. Im vergangenen Jahr verschärfte sich die Lage noch einmal, weil nun auch noch China wegen der eigenen Wirtschaftsschwäche massenhaft eigenen Stahl auf den Weltmarkt wirft. KlöCo fordert daher wie die europäischen Stahlhersteller dringend von der EU einen besseren Schutz vor Dumping-Einfuhren. Zum Teil hatte die Branche bereits Erfolg: Für einige Stahlsorten gelten inzwischen Schutzzölle. Sollten sich die Stahlpreise wieder erholen, gilt KlöCo als einer der ersten Profiteure. KlöCo will sich aber langfristig aus der starken Abhängigkeit von der Preisentwicklung befreien. Dazu will das Unternehmen mehr Stahl weiterverarbeiten. Schon im vergangenen Jahr steigerten die Duisburger ihren Anteil höhermargiger Geschäfte am Umsatz von 34 auf 39 Prozent. 2017 soll die Quote bei 45 Prozent und 2020 bei über 50 Prozent liegen. Zudem treibt KlöCo die Digitalisierung seines Geschäfts voran. Der Konzern baut eine eigene Plattform im Internet auf, über die sich Stahlproduzenten und -verarbeiter verbinden sollen. Ziel ist es, bis 2019 mehr als die Hälfte der Umsätze online zu erzielen./enl/he (AWP)

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  • Fraport verzeichnet Anstieg bei Umsatz und Gewinn 16.03.2016 07:45 FRANKFURT (awp international) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat dank wachsender Passagierzahlen einen Anstieg bei Umsatz und Gewinn erzielt. Besonders in den Flughafen-Shops und mit Parkplatzeinnahmen erzielten die Frankfurter im vergangenen Jahr ein kräftiges Erlöswachstum, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. So stieg der Umsatz um 8,4 Prozent auf 2,58 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) legte um 7,4 Prozent auf 848,8 Millionen Euro zu. Unter dem Strich gab es nach Abzug von Minderheiten ein Plus von 17,8 Prozent auf 276,5 Millionen Euro. Ohne die Streiks beim Hauptkunden Lufthansa hätte die Bilanz noch etwas freundlicher ausgesehen. Analysten hatten mit etwas besseren Zahlen gerechnet. Die Dividende will Fraport bei 1,35 Euro belassen. Für das laufende Jahr sieht Konzernchef Stefan Schulte eine "rauere See" und erwartet lediglich ein leichtes Wachstum. Sorgen bereiten ihm vor allem terroristische Anschläge und die damit verbundenen Passagierrückgänge./nmu/fbr (AWP)

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  • Bilfinger auch für 2016 zurückhaltend 16.03.2016 07:36 MANNHEIM (awp international) - Der kriselnde Bau- und Industriedienstleister Bilfinger stellt sich nach einem Rekordverlust auf ein erneut schwieriges Jahr ein. Die Erwartungen für 2016 seien "verhalten", teilte der MDax-Konzern am Mittwoch bei der Vorlage des Geschäftsberichts mit. Das geopolitische Umfeld bleibe komplex und die eigenen Märkte anspruchsvoll. Die Zurückhaltung der Energiekonzerne nach der Energiewende in Deutschland sowie gekappte Investitionen in der Öl- und Gasindustrie im Zuge des Ölpreisverfalls hatten den Konzern in die Bredouille gebracht. Ein Umschwung sei nicht zu erwarten. Trotz eines erwarteten leichten Wachstums im Baugeschäft und bei Gebäudediensten dürfte die Leistung im laufenden Jahr im Gesamtkonzern "deutlich" sinken, hiess es weiter. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) dürfte bei einer höheren Marge "leicht" steigen. Das Konzernergebnis werde unterdessen von Einmalaufwendungen etwa für den Umbau belastet. "Klar ist: 2016 wird ein Übergangsjahr", schriebt Konzernchef Per Utnegaard im Geschäftsbericht. Er hatte nach seinem Amtsantritt Mitte 2015 den Konzern mit seinen aktuell knapp 60 000 Mitarbeitern umgekrempelt und das Kraftwerksgeschäft zum Verkauf gestellt. Hohe Abschreibungen in diesem Geschäft und Kosten für den Konzernumbau sorgten 2015 bei einem leichten Anstieg der Leistung für einen Verlust von 489 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor war der Konzern bereits erstmals seit 1998 mit 71 Millionen Euro in die Verlustzone gerutscht. Entsprechende Eckdaten hatte Bilfinger bereits Mitte Februar veröffentlicht. Das Unternehmen streicht nach seinem Rekordverlust denn auch die Dividende. Gründe für den Ausfall seien der genannte Verlust sowie der hohe Mittelabfluss für den laufenden Umbau. Ein Jahr zuvor hatte Bilfinger die Dividende trotz des ersten Verlusts seit 1998 nur um einen auf zwei Euro je Aktie gekappt. Der Konzern verfolge grundsätzlich eine auf Kontinuität ausgerichtete Dividendenpolitik, heisst es im Geschäftsbericht. Dabei solle etwa die Hälfte des bereinigten Konzerngewinns ausgeschüttet werden. jha/das (AWP)

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  • Chemikalienhändler Brenntag verdient mehr und will höhere Dividende zahlen 16.03.2016 07:34 MÜLHEIM/RUHR (awp international) - Der Chemikalienhändler Brenntag hat im Jahr 2015 vor allem von günstigen Wechselkursen profitiert. Das operative Ebitda sei um 11,1 Prozent auf 807,4 Millionen Euro gestiegen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Mittwoch mit. Rechnet man die positiven Währungseffekte wie etwa den stärkeren US-Dollar heraus, dann hätte der operative Gewinn nur um 0,7 Prozent zugelegt. Während die Geschäfte in Asien trotz einer sich abschwächenden Wirtschaft in China deutlich besser liefen, belastete weiterhin eine schwache Nachfrage aus der Öl- und Gasindustrie das Nordamerikageschäft. Der Umsatz kletterte um 3,3 Prozent auf 10,35 Milliarden Euro. Auch hier profitierte das Unternehmen vor allem von günstigen Wechselkursen. Ohne diese Effekte wären die Erlöse um 4,6 Prozent zurückgegangen. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn betrug 365 Millionen Euro, nach 339,3 Millionen Euro im Vorjahr. Von dem Gewinnanstieg sollen auch die Aktionäre profitieren. Brenntag will die Dividende um gut 11 Prozent auf 1,00 Euro je Aktie erhöhen. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen einen Zuwachs aller "relevanten Ergebnisgrössen" an./mne/fbr (AWP)

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  • Oracle kämpft weiter mit Dollar-Stärke 15.03.2016 21:49 REDWOOD SHORES (awp international) - Der starke Dollar setzt dem Software-Konzern Oracle weiter zu. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Februar ging der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 14 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar zurück, wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz sank um 3 Prozent auf 9,0 Milliarden Dollar. Wie bereits in den Vorquartalen belastete die Dollar-Stärke die Zahlen. Ohne den Einfluss des Wechselkurses, der Auslandseinnahmen bei Umrechnung in US-Währung verringert, hätten die Erlöse um ein Prozent zugelegt. Die Oracle-Aktie stieg nachbörslich zunächst um 1,9 Prozent. Beim Gewinn wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Zudem kündigte der Vorstand Aktienrückkäufe im Wert von weiteren bis zu 10 Milliarden Dollar an./hbr/he (AWP)

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  • Toshiba baut weitere Jobs ab und erwägt Wertminderungen 18.03.2016 10:24 Tokio (awp/sda/reu) - Dem von einem milliardenschweren Bilanzskandal erschütterten japanischen Elektronikkonzern Toshiba droht neues Ungemach. Derzeit werde die Nuklearsparte genauer unter die Lupe genommen, was Abschreibungen nach sich ziehen könnte, teilte Toshiba am Freitag mit. Auch der Stellenabbau soll stärker ausfallen als bislang geplant: weitere 3000 Jobs sollten wegfallen. Damit erhöhe sich die Gesamtzahl auf rund 14'000 der zuvor noch 200'000 Arbeitsplätze. Die Zeitung "Asahi" hatte zuvor berichtet, der Konzern denke über eine Wertminderung von 200 Milliarden Yen (1,7 Milliarden Franken) für seine US-Nuklearsparte Westinghouse nach. Bislang hatten die Japaner gesagt, solch eine Abschreibung sei nicht notwendig, weil die Sparte weitgehend profitabel sei. In den USA gehen nun aber einem Medienbericht zufolge Justizministerium und Börsenaufsicht Unregelmässigkeiten bei Westinghouse nach, das dort seinen Sitz hat. Ein Sprecher bestätigte Anfragen von US-Behörden bezüglich Bilanzthemen. Westinghouse bestritt, dass das Rechnungswesen des Unternehmens Gegenstand von Ermittlungen sei. Toshiba hatte über Jahre hinweg seine Gewinne zu hoch ausgewiesen. Der Skandal hat dem Konzern rote Zahlen eingebrockt und zum Rücktritt des Top-Managements geführt. Nun treibt der Konzern mit Verkäufen seinen Umbau voran. Das Medizintechnik-Geschäft soll für 5,8 Milliarden Franken an den einheimischen Konkurrenten Canon gehen. Auch die Hausgeräte-Sparte wird abgegeben. (AWP)

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  • Lastminute.com wächst dank Übernahme Die Online-Reiseagentur Lastminute.com ist im vergangenen Geschäftsjahr akquisitionsbedingt stark gewachsen, hat aber rote Zahlen geschrieben. Der Umsatz legte um 70% auf 249,7 Mio EUR und das Brutto-Reisevolumen um 80% auf 2,35 Mrd EUR zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Der bereinigte EBITDA war mit -0,5 Mio EUR (VJ +21,1 Mio) dagegen knapp im negativen Bereich, und unter dem Strich ergab sich ein Reinverlust von 17,9 Mio EUR, nachdem im Vorjahr noch ein Reingewinn von 7,2 Mio resultiert hatte. Bereits Mitte Februar hatte Lastminute.com vorangekündigt, dass das Umsatzziel für 2015 von 255 Mio nicht erreicht werde und dass unter dem Strich rote Zahlen zu erwarten seien. Als Gründe wurden die beschleunigte Integration von Lastminute.com sowie die negativen Auswirkungen der Terroranschläge in Paris genannt. Die heutigen Zahlen sind eher am unteren Ende der Analystenerwartungen ausgefallen. Die Experten der UBS und Morgan Stanley hatten einen Umsatz von 252 Mio bzw. 250 Mio, einen EBITDA von 2 Mio bzw. -3 Mio und einen Reinverlust von -13,0 bzw. -17,6 Mio prognostiziert. Für das Gesamtjahr 2016 gibt Lastminute.com vorerst keine Prognosen ab. Eine Zielsetzung soll erst nach Abschluss des ersten Quartals veröffentlicht werden, heisst es. Überprüft werden bis dahin zudem die mittelfristigen Ziele, wonach 2017 ein Umsatz von 330 Mio EUR bei einer EBITDA-Marge von über 18% erwirtschaftet werden soll. Man sei aber überzeugt, "dass die Erholung der Rentabilität Ergebnisse ermöglicht, die den Erwartungen entsprechen", so die Meldung. (AWP)

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  • Carrefour gewinnt in Brasilien weiter an Fahrt - China schwächelt 15.04.2016 08:10 PARIS (awp international) - Europas grösster Handelskonzern Carrefour hat im ersten Quartal die Schwäche im China-Geschäft durch Zuwächse in Südeuropa und Lateinamerika ausbügeln können. Zwar ging der Umsatz in den ersten drei Monaten insgesamt vor allem wegen Währungseffekten um 4,3 Prozent auf 20 Milliarden Euro zurück, wie der Konzern am Freitag in Paris mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen, auf gleicher Fläche und ohne Tankstellenverkäufe ergab sich aber ein Plus von 3,1 Prozent. Die Erwartungen der Analysten konnte Carrefour erfüllen. Der Konzern kämpft mit den veränderten Kaufgewohnheiten der Verbraucher. Daher eröffnet er verstärkte neue, kleinere Filialen in den Städten anstatt auf der grünen Wiese. In Frankreich schwächelt weiterhin die Discounter-Tochter Dia und in China gingen die Umsätze ebenfalls weiter zurück. Gut lief es für Carrefour vor allem in Brasilien./she/fbr (AWP)

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  • Philips profitiert weiter von Medizintechnik - Aufspaltung lastet auf Gewinn 25.04.2016 07:35 AMSTERDAM (awp international) - Der niederländische Elektronikonzern Philips profitiert weiter von seiner Medizintechniksparte. Vor allem dank des guten Abschneidens mit Geräten wie Computertomographen und MRT-Scannern kletterte der Umsatz des Konzerns im ersten Quartal im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 5,52 Milliarden Euro, wie das in einigen Bereichen mit Siemens konkurrierende Unternehmen am Montag mitteilte. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) legte um 14 Prozent auf 374 Millionen Euro zu. Beide Werte fielen besser aus als von Experten geschätzt. Unter dem Strich blieb wegen Belastungen aus der Aufspaltung des Konzerns mit 37 Millionen Euro aber nur gut ein Drittel des Gewinns von vor einem Jahr übrig. Bei der Abspaltung des Lichtgeschäfts sieht Konzernchef Frans van Houten Philips auf Kurs. Mit besserer Stimmung an den Aktienmärkten werde ein Börsengang der Sparte wahrscheinlicher, hiess es. Den Konzernausblick für das laufende Jahr bekräftigte van Houten./men/stb (AWP)

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  • Phoenix Mecano steigert den Umsatz Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano hat im ersten Quartal 2016 Umsatz und Auftragseingang gesteigert. Der Umsatz legte um 5,0% auf 146,8 Mio EUR und der Auftragseingang um 2,4% auf 146,3 Mio EUR zu, was eine Book-to-Bill Ratio von 99,6% ergibt. Der Währungseffekt beim Umsatz machte -0,9%, der Konsolidierungseinfluss +1,1% aus, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der EBIT nahm im Vergleich zum Umsatz überproportional um knapp 13% auf 9,8 Mio EUR zu, was entsprechend zu einer um 50 Basispunkte höheren Marge von 6,7% führte. Der Reingewinn wurde um knapp 36% auf 6,5 Mio EUR erhöht. Mit den vorgelegten Zahlen hat Phoenix Mecano die Erwartungen der Analysten in etwa erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 146,1 Mio CHF und für den EBIT bei 9,9 Mio. Dividende unverändert Gleichzeitig mit den Quartalszahlen gab das Unternehmen auch die definitiven Geschäftszahlen für das Jahr 2015 bekannt. Die Publikation der Zahlen vom vergangenen Februar wurde dabei bestätigt bzw. etwas präzisiert und ergänzt (siehe Tabelle). Neu ist indes die Bekanntgabe der Dividende für das Geschäftsjahr 2015: Sie soll gegenüber dem Vorjahr unverändert 15 CHF betragen. Weiter gibt das Unternehmen die Nachfolgeregelung für den langjährigen CEO und Delegierten des Verwaltungsrats, Benedikt Goldkamp, bekannt. Dieser soll an der kommenden Generalversammlung vom 20. Mai das Präsidium des Verwaltungsrates übernehmen. Als exekutiver VR-Präsident werde er der Gruppe weiterhin vollumfänglich zur Verfügung stehen, heisst es. Ulrich Hocker, seit 2003 Präsident des Verwaltungsrates, werde derweil die Rolle eines unabhängigen "Lead Directors" übernehmen und in dieser Funktion den VR-Präsidenten bei allfälligen Interessenkonflikten vertreten. Neu soll ebenfalls ab diesem Zeitpunkt Rochus Kobler, COO und Direktionspräsident, die CEO-Position übernehmen. Die Position des VR-Delegierten wird nicht neu besetzt. Kein konkreter Ausblick Auf einen konkreten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 wird verzichtet. Die Investitionsgütermärkte in den drei Regionen Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika befänden sich zum Jahreswechsel in einer relativ stabilen Verfassung, heisst es lediglich. Insgesamt zeige sich das Geschäft zu Jahresbeginn relativ robust. (AWP)

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  • Dupont verdient deutlich mehr und erhöht Gewinnziel 26.04.2016 07:31 WILMINGTON (awp international) - Der vor der Rekord-Fusion mit dem Konkurrenten Dow Chemical stehende US-Chemiekonzern Dupont ist mit deutlich mehr Gewinn ins neue Jahr gestartet. Der Überschuss habe sich auf 1,23 Milliarden US-Dollar erhöht, teilte der BASF-Konkurrent am späten Montag mit. Je Aktie verdiente das Unternehmen 1,39 Dollar. Im Vorjahr hatte der Gewinn bei 1,03 Milliarden Dollar oder 1,13 Dollar je Aktie gelegen. Der Umsatz ging jedoch vor allem aufgrund des starken Dollar um sechs Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar zurück. Für das laufende Jahr erhöhte Dupont das Gewinnziel und rechnet nun mit einem um Sondereffekte bereinigten Gewinn von 3,05 bis 3,20 Dollar je Aktie. Zuvor war Dupont von 2,95 bis 3,10 Dollar ausgegangen. Mitte Dezember hatten die US-Grosskonzerne Dupont und Dow Chemical ihre Fusionspläne öffentlich gemacht. Mit der neuen Dowdupont soll demnach der zunächst weltgrösste Chemiekonzern noch vor dem alten Spitzenreiter BASF aus Deutschland entstehen. Es ist die grösste Firmenhochzeit in der Geschichte der Branche. Es entsteht ein Gigant mit einer Marktkapitalisierung von rund 130 Milliarden Dollar. Nach dem Zusammengehen soll der Konzern aber in drei einzelne und jeweils börsennotierte Unternehmen für Agrarchemikalien, Spezialchemikalien und Kunststoffe aufgespalten werden./mne/jha/stb (AWP)

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  • Chiphersteller NXP rechnet weiter mit Schwung aus der Autoindustrie 26.04.2016 07:30 EINDHOVEN (awp international) - Der Halbleiter-Hersteller NXP geht weiter von guten Geschäften mit der Autobranche aus. Für das laufende zweite Quartal veranschlagt das Management einen Umsatz zwischen 2,3 und 2,4 Milliarden US-Dollar (2,0 bis 2,1 Mrd Euro), wie der niederländische Konzern in der Nacht zum Dienstag mitteilte. In der Mitte der Spanne entspricht das einem Plus von knapp 6 Prozent zum Erlös des ersten Quartals in Höhe von 2,22 Milliarden Dollar. Auch die bereinigte operative Marge soll von 23,3 Prozent auf etwa 25,3 Prozent zulegen. Wegen stark schwankender Preise ist in der Chipbranche der Vergleich mit dem Vorquartal üblicher als derjenige zum Vorjahreszeitraum. Mit den Werten schnitt NXP in etwa wie von Analysten erwartet ab. Der Konzern hatte im Dezember die rund 11,8 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Konkurrenten Freescale über die Bühne gebracht. Dadurch war der Erlös im ersten Quartal gegenüber dem Schlussviertel 2015 um fast 40 Prozent gewachsen. Unter dem Strich stand von Januar bis März vor allem wegen Kosten für den Zusammenschluss ein Verlust von 398 Millionen Dollar. Bereinigt um Sonderkosten kletterte der Gewinn um etwas mehr als ein Sechstel. NXP ist auch dank des Zukaufs der grösste Zulieferer von Chips für die Autoindustrie und damit Konkurrent des deutschen Dax-Konzerns Infineon ./men/stw/stb (AWP)

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