• CA Cheuvreux zeichnet am Donnerstag in einer Studie zu Valora ein ziemlich düsteres Bild. Der für das französische Bankinstitut tätige Experte nimmt darin die Erstabdeckung der Namenaktien mit «Sell» und einem optisch tiefen 6-Monats-Kursziel von 140 Franken auf.

    Der Basler Detailhandelskonzern sehe sich in einem Grossteil der Geschäftfelder strukturellen Herausforderungen gegenüber gestellt. Davon betroffen seien 75 Prozent des Jahresumsatzes. Obschon die Firmenverantwortlichen bereits mit ihren Wachstumserwartungen zurückkrebsen mussten, sei die Erwartungshaltung des Marktes noch immer zu positiv.

    Der Experte rechnet sowohl mit Druck auf die Umsatzentwicklung als auch auf die Margen. Ausserdem belaste die vom Unternehmen verfolgte Übernahmestrategie die Bilanz. Beides habe negative Folgen für die zukünftige Ausschüttungspolitik.

    Seit ihren Jahreshöchstständen von Mitte März sind die Aktien von Valora um ziemlich genau 30 Prozent zurückgefallen. Die aggressive Verkaufsempfehlung aus dem Hause CA Cheuvreux hilft den Papieren heute auch nicht gerade. Was die Franzosen allerdings nicht in ihrem Bewertungsmodell berücksichtigen, ist die Tatsache, dass Valora mit dem Kiosk-Netz über ein einmaliges strategisches Aktivum verfügt. Ausserdem übertreibt der Experte mit seiner Angst vor rückläufigen Preisen im Nahrungsmittelgeschäft.

    Cash Insider / 28.06.2012

  • Valora

    Die Aktionärinnen und Aktionäre des Basler Detailhandelskonzerns hatten im bisherigen Jahresverlauf einiges wegzustecken. Ende März sahen sich die Firmenverantwortlichen zu einer Gewinnwarnung gezwungen. Anfang Mai tritt dann auch noch überraschend CEO Thomas Vollmoeller zurück. Die mit der Wachstumsinitiative «Valora 4 Growth» geweckten Fantasien spiegeln sich mittlerweile kaum noch in den Markterwartungen wider. Was Firmenübernahmen anbetrifft, kann Valora bisher auch noch keinen allzu grossen Leistungsausweis vorlegen. Mit einer Dividendenrendite von 6,8 Prozent bleiben die Aktien von Valora attraktiv. Die alles entscheidende Frage bleibt allerdings, ob die Dividende aufgrund der strukturell bedingten Probleme im Kerngeschäft aufrecht behalten werden kann.

    Cash Insider / 06.07.2012

  • Valora H1: Reingewinn fällt auf 15,1 Mio CHF - Zwei Devestitionen

    Muttenz (awp) - Der Handelskonzern Valora hat im ersten Halbjahr 2012 weniger verdient. Bei einem um 0,7% tieferen Nettoumsatz von 1,39 Mrd CHF fiel das Betriebsergebnis (EBIT) um 33% auf 22,4 Mio. Die EBIT-Marge sank um 0,8 Prozentpunkte auf 1,6%. Der Reingewinn lag mit 15,1 Mio CHF um 43% unter dem Vorjahreswert.

    Das erste Halbjahr 2012 war weiterhin vom stark rückläufigen Pressemarkt sowie dem anhaltenden Einkaufstourismus geprägt, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit. Auf der anderen Seite stiegen die Betriebskosten um 5,6%.

    Mit den ausgewiesenen Zahlen hat das Unternehmen die Prognosen vor allem bei der Profitabilität verfehlt. Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,39 Mrd, einem EBIT von 30,1 Mio und einem Reingewinn von 22,5 Mio CHF gerechnet.

    Bereinigt um Fremdwährungseffekte und Sammelbilder EM 2012 erreichte der EBIT 20,5 Mio CHF und die Marge 1,5%. Der Beitrag aus den Panini-Bildern zum Umsatz wird auf 18,6 Mio CHF beziffert, während negative Währungseffekte die Erlöse um 28,9 Mio minderten. Den Aussenumsatz beziffert die Gruppe auf 1,57 Mrd CHF (+6,5%).

    Im Zuge der Fokussierung auf die Kernkompetenzen zur Stärkung der Retailaktivitäten tätigt Valora zwei Devestitionen. So soll der Verkauf der Valora Services Austria die Presselastigkeit im Konzern reduzieren. Ferner hat die Gruppe eine Vereinbarung zur Veräusserung des Handelshauses Muttenz unterzeichnet. Zum Verkaufspreis sei jeweils Stillschweigen vereinbart worden, heisst es.

    Beim Ausblick bleibt Valora wenig konkret. Um die eingeleiteten Massnahmen der letzten Jahre weiter fortzusetzen und den veränderten Marktanforderungen zu entsprechen, werde sich Valora verstärkt auf die Retailaktivitäten fokussieren, heisst es hier. Positive Auswirkungen dieser Massnahmen würden bereits in der zweiten Jahreshälfte 2012 erwartet.

    Valora sei zuversichtlich, dass sich die Kostensituation im zweiten Halbjahr "normalisiert" und die Profitabilität in der zweiten Jahreshälfte steigt.

    Quelle: www.nzz.ch

  • Valora - Übernahme des deutschen Brezelkönigs wird gut aufgenommen. Brezel-Verkäufer wird mit 18,5pc grösster Valora-Aktionär. Aktie zieht scharf an. / Cash-Insider 25.09.2012

    Die pappigen Brezel der Backkette Ditsch/Brezelkönig mögen ja weiss Gott Geschmackssache sein. Gefallen daran gefunden hat aber Valora. Die Aktien des Kioskbetreibers schossen am Dienstag nach der Bekanntgabe der Übernahme der Brezelkette über 6 Prozent in die Höhe, und dies bei rekordhohen Volumen. Bereits am Mittag wechselten zehnmal so viele Aktien die Hände wie sonst an einem normalen Handelstag üblich.

    Brezelkönig erwirtschaftet bei einem Jahresumsatz von rund 190 Millionen Franken eine Ebitda-Marge von rund 20 Prozent. Valora bezahlt rund 300 Millionen Franken für die Akquisition.

    Bei den Analysten wird vor allem der Diversifikationsaspekt der Übernahme und die Reduzierung der Abhängigkeit vom rückläufigen Tabak- und Pressegeschäft gelobt. Allerdings erhöhe die Übernahme die Komplexität des Geschäfts von Valora weiter, so die UBS. Die Integration sowohl von Convenience Concept, die im Januar übernommen wurde, als auch Ditsch/Brezelkönig erfordere deutliche Anstrengungen des Managements im laufenden Repositionierungsprozess.

    Sei's drum. Die Valora-Aktien hatten sich schon vor der Bekanntgabe der Übernahme mit über 10 Prozent vom tiefsten Stand seit über drei Jahren gelöst, den der Titel am 4. September erreicht hatte. Der Aufschwung könnte durchaus anhalten.

    Cash Insider / 25.09.2012

  • Ich finde die Aktie auch bei nun 168 chf noch ganz attraktiv bewertet, wenn man ein lfr. Aktieninvestment mit guter Div. Rendite sucht. Für Valora ist der einzig mögliche Weg hin zur Vermarktung von Spontankonsum bei Lebensmitteln. Vielleicht lässt sich da ja auch ein paar Zeitschriften oder sonstiger Schnickschnack absetzen.

  • Valora erwartet für 2012 Betriebsergebnis von rund 65 Mio CHF

    19.12.2012 08:06

    Zürich (awp) - Der Handelskonzern Valora erwartet aufgrund der schwierigen Marktentwicklung im vierten Quartal 2012 für das Gesamtjahr ein Betriebsergebnis am unteren Ende der bisherigen Guidance. Dabei haben sich insbesondere die klassischen Produktkategorien schlechter als erwartet entwickelt. Im Weiteren prüft die Gesellschaft den Verkauf des Warengrosshandels.

    Zürich (awp) - Der Handelskonzern Valora erwartet aufgrund der schwierigen Marktentwicklung im vierten Quartal 2012 für das Gesamtjahr ein Betriebsergebnis am unteren Ende der bisherigen Guidance. Dabei haben sich insbesondere die klassischen Produktkategorien schlechter als erwartet entwickelt. Im Weiteren prüft die Gesellschaft den Verkauf des Warengrosshandels.

    Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet Valora mit einem Betriebsergebnis von rund 65 Mio CHF. Damit dürfte das Ergebnis am unteren Ende der Bandbreite der Guidance von 65 bis 70 Mio CHF zu liegen kommen, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit.

    Die Annahme basiert gemäss Valora auf der unerwartet negativen Entwicklung in der Division Trade in Skandinavien, akquisitionsbedingten Belastungen durch Projektkosten, verschiedenen Einmaleffekten sowie einem positiven Trend in den Monaten November und Dezember 2012. Das definitive Jahresergebnis wird am 26. März 2013 veröffentlicht.

    Die klassischen Produktkategorien (Süsswaren, Food und Non-Food) hätten sich im vierten Quartal 2012, insbesondere in Skandinavien, bedeutend schlechter entwickelt als erwartet, heisst es weiter. Eine Vielzahl von Massnahmen seien ergriffen worden, um dem negativen Trend entgegenzuwirken. Erfreulich entwickelt habe sich dagegen die neue Kategorie Kosmetik, schreibt Valora.

    VERKAUF DES WARENGROSSHANDELS GEPRÜFT

    Valora prüfe den Verkauf des Warengrosshandels, hiess es weiter. Dieser sei strategisch von kleiner Bedeutung und erwirtschaftete in der vergangenen Geschäftsperiode einen Umsatz von 100 Mio CHF, teilte das Unternehmen weiter mit. Gespräche mit potenziellen Interessenten seien bereits im Gange.

    Im weiteren gab Valora den Abschluss der Akquisition der Ditsch/Brezelkönig Gruppe bekannt. Im Rahmen des Vollzugs der Akquisition der Ditsch/Brezelkönig Gruppe per 31. Oktober 2012 führte die Valora Holding eine Kapitalerhöhung durch, bei der 635'599 neue Namenaktien der Gesellschaft geschaffen wurden. Die neuen Aktien wurden als Teilzahlung des provisorischen Gesamtkaufpreises von 367 Mio CHF an Ernst Peter Ditsch ausgegeben.

    Die am 6. November 2012 ins Handelsregister eingetragenen neuen Namenaktien der Valora Holding werden per 20. Dezember 2012 an der SIX Swiss Exchange in Zürich und an der BX Berne eXchange kotiert.

    Quelle: www.cash.ch

  • Die heute von Valora ausgesprochene Gewinnwarnung ist eigentlich gar keine. Denn für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Firmenverantwortlichen zwar mit einem am unteren Ende der bisherigen Zielspanne von 65 bis 70 Millionen Franken liegenden EBIT. Die in den letzten Wochen kontinuierlich nach unten revidierten Konsensschätzungen liegen mit 64 Millionen Franken mittlerweile jedoch sogar noch leicht darunter.

    Es gibt deshalb Experten, welche ihre diesjährigen EBIT-Schätzungen sogar anheben müssen. So beispielsweise jener der Zürcher Kantonalbank, der seine Annahmen von 55 auf 64 Millionen Franken anhebt.

    Eines der Hauptattribute der Aktien von Valora ist die stolze Dividendenrendite. Analysten zufolge wird der in Basel niedergelassene Detailhandelskonzern für das Geschäftsjahr 2012 zwischen 8 und 9 Franken je Aktie ausschütten. Davon lässt sich eine Dividendenrendite von gut 4,5 Prozent ableiten.

    Die vermeintliche Gewinnwarnung von heute schürt am Markt allerdings die Angst vor einer umfassenderen Dividendenkürzung. Eine solche ist aufgrund von möglichem Druck seitens der kreditgebenden Banken nicht auszuschliessen. Davon scheinen sich zumindest die Marktteilnehmer allerdings nicht ins Bockshorn jagen zu lassen, liegen die Aktien von Valora bis zur Stunde doch nur geringfügig im Angebot.

    Cash Insider / 19.12.12

  • [Valora N] - ZKB bestätigt Übergewichten, kein Kursziel.

    [Valora N] - Sarasin bestätigt Neutral, kein Kursziel.

    [Valora N] - Vontobel bestätigt Hold, Kursziel unverändert: 190.00 CHF

    [Valora N] - Kepler Equities bestätigt Reduce, Kursziel unverändert: 160.00 CHF

  • Die Aktien von Valora reagieren zwar am Berichtstag nicht auf die am Morgen bekannt gegebene weitere Fokussierung der Aktivitäten auf die rentabelsten Sparten bzw. den Verkauf der Warengrosshandel-Aktivitäten für Drittkunden an Lekkerland. Analysten begrüssen allerdings die geplante Transaktion, da sie zur angestrebten Verbesserung der Marge führen könnte. Auch Händler schätzen die Transaktion und erwarten entsprechend bei den Aktien eine Fortsetzung des Aufwärtstrends, der die Aktie vom Tief Anfang September bei 145 CHF auf über 200 CHF und damit um über 40% in die Höhe katapultiert hat.

  • [Valora N] - ZKB bestätigt Übergewichten, kein Kursziel.

    [Valora N] - Sarasin bestätigt Neutral, kein Kursziel.

    Vontobel raises price target to Sfr 200 from Sfr 190; rating hold

    [Valora N] - Kepler Equities bestätigt Reduce, Kursziel unverändert: 160.00 CHF

    [Valora N] - CA Cheuvreux bestätigt Underperform, Kursziel unverändert: 148.00 CHF

  • Valora verfehlt Gewinnerwartungen knapp

    Der Handelskonzern Valora hat im vergangenen Geschäftsjahr 2012 einen leichten Anstieg des Nettoumsatzes verbucht. Der Reingewinn fiel hingegen deutlich. Trotzdem soll die Dividende erhöht werden.

    Der Handelskonzern Valora hat im vergangenen Geschäftsjahr 2012 einen leichten Anstieg des Nettoumsatzes um 1,1% auf 2,85 Mrd CHF verbucht. Der Aussenumsatz, der auch die Erlöse der Franchisenehmer beinhaltet, stieg hingegen deutlicher um 12% auf 3,32 Mrd. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 65,8 Mio und damit um 6,7% unter dem Vorjahr und knapp über dem vom Unternehmen angegebenen Ziel von 65 Mio. Der Reingewinn fiel indes kräftig um 20% auf 45,7 Mio, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

    Damit hat Valora die Erwartungen der Analysten beim Umsatz getroffen, beim EBIT übertroffen, unterm Strich aber verfehlt. Der AWP-Konsens hatte einen Nettoumsatz von 2,84 Mrd, einen EBIT von 63,7 Mio und einen Reingewinn von 47,5 Mio CHF prognostiziert.

    Trotz des tieferen Gewinns wird der Generalversammlung eine erhöhte Dividende von 12,50 CHF je Aktie vorgeschlagen. Im Vorjahr wurden 11,50 CHF gezahlt.

    Unter den drei Sparten trugen sowohl Retail als auch Trade zum Umsatzplus bei, die Sparte Services musste aufgrund des schwachen Pressemarktes sowie Veräusserungen von Geschäftsteilen ein Umsatzminus hinnehmen. Positiv entwickelte sich derweil der neu übernommene Ditsch/Brezelkönig.

    Für das laufende Jahr 2013 peilt Valora ein operatives Ergebnis von rund 75 Mio CHF an, einschliesslich positiver Einmaleffekte sollen 80 bis 85 Mio erreicht werden. Es gab auch ein neues mittelfristiges Ziel: Bis 2015 soll der EBIT auf rund 100 Mio CHF steigen. Das Umfeld bleibe aber anspruchsvoll, sodass der Fokus auf der Stärkung der Kernkompetenzen liege. "Wir wollen unser vorhandenes Potenzial ausschöpfen und ausbauen. Dabei gilt es in erster Linie die Profitabilität zu festigen und mittelfristig zu steigern", wird Verwaltungsratspräsident und derzeitiger CEO Rolando Benedick zitiert.

    AWP

  • Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass der norwegische Staatsfonds hierzulande eine neue Firmenbeteiligung eingeht. Gemäss Offenlegungsmeldungen an die Schweizer Börse SIX haben die Norweger alleine seit Anfang Februar Beteiligungen an Nobel Biocare, Clariant, Rieter, Valora und der Gategroup von jeweils mehr als 3 Prozent aufgebaut.

    Für die betroffenen Unternehmen geht vom Einstieg des norwegischen Staatsfonds denn auch Signalwirkung aus. Immerhin ist der Fonds mit einem geschätzten Vermögen von 720 Milliarden Dollar der grösste seiner Art. Ausserdem verfügen die mit der Verwaltung beauftragten Verantwortlichen über einen ziemlich beeindruckenden Leistungsausweis.

    Mich erstaunt vor allem, dass Norwegens Staatsfonds hierzulande in den vergangenen Wochen ausschliesslich bei Unternehmen mit Problemen im operativen Geschäft eingestiegen ist. Über die Motive lässt sich nur spekulieren. Vermutlich kann der Einstieg jedoch als Vertrauensbeweis in den bei allen fünf Firmen in der Vergangenheit eingeleiteten Turnaround verstanden werden. Ich persönlich bin gespannt, ob die Verantwortlichen auch diesmal wieder eine glückliche Hand beweisen.


    Cash Insider / 11.04.2013

  • Valora: Einkaufskooperation mit Lekkerland - Gründung von Joint-Venture



    Muttenz (awp) - Der Handelskonzern Valora geht mit dem deutschen Lekkerland-Konzern eine Einkaufsgemeinschaft für die Schweiz ein. Durch die Zusammenarbeit in der Form eines Gemeinschaftsunternehmens soll die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Partner gestärkt werden; auch soll damit rascher auf Markttrends reagiert werden können.



    Im Rahmen der unternehmensspezifischen Strategien haben die beiden Partner beschlossen, die Einkaufskooperation Emere AG zu gründen. Ziel der Zusammenarbeit sei es, die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Unternehmen durch eine Bündelung der Einkaufsaktivitäten zu verbessern, teilt Valora am Donnerstag mit.



    Emere soll als reine Dienstleistungsgesellschaft tätig sein und sich auf die gemeinsame Verhandlung der Basiseinkaufskonditionen für definierte Produkte und Lieferanten in der Schweiz beschränken. Davon ausgeschlossen seien Zigaretten und Eigenmarken-Produkte der beiden Parteien, heisst es weiter. Emere werde nach schweizerischem Recht gegründet, am Unternehmen beteiligten sich beide Partner zu je 50%.



    SKALENEFFEKTE UND SCHNELLERE REAKTION AUF TRENDS



    Vom gemeinschaftlichen Einkauf verspricht sich Valora gemäss Communiqué Skaleneffekte sowie eine weitere Professionalisierung. Zudem erfolge beim Schweizer Handelskonzern eine Verlagerung des internen Fokus auf "Category Management"-Funktionen, was eine raschere Reaktion auf Markttrends ermögliche.



    Lekkerland werde das Sortiment ebenfalls schneller auf Konsumentenbedürfnisse ausrichten können und stelle sich mit einem noch wettbewerbsfähigeren Preis- und Konditionengefüge am Markt auf, so die Mitteilung. Der Convenience-Spezialist stärke damit seine Grosshandelskompetenz entlang der Unternehmensstrategie "Convenience 2020 - Agenda for Success" und fokussiere sich weiter auf den Ausbau seines Kerngeschäftes.



    BESTEHENDE GESCHÄFTSBEZIEHUNGEN



    Zwischen Valora und Lekkerland bestanden bereits Geschäftsbeziehungen. So hatte Valora Ende Januar 2012 die Übernahme der Lekkerland-Tochter Convenience Concept in Deutschland bekannt gegeben. Damit hatte der Handelskonzern rund 1'300 Verkaufsstellen mit einem Aussenumsatz von rund 450 Mio EUR erworben.



    Ein Jahr später kommunizierte Valora den Verkauf der Warengrosshandels-Aktivitäten für Drittkunden an die schweizerische Lekkerland-Tochter. Der Warengrosshandel belieferte rund 650 Verkaufsstellen mit Tabak sowie Food-, Getränke- und Non-Food-Artikeln und erzielte 2012 überwiegend mit Tabak einen Umsatz von 100 Mio CHF.



    Daher aktuell: +3.27% (SMI: +0.47%)