Aktien Schweiz Diverse

  • ISS Facility Services übernimmt Livit FM Services

    Das im Bereich Gebäudeunterhalt tätige Unternehmen ISS Facility Services hat eine Übernahme getätigt. Sie kauft dem Immobilienunternehmen Livit die Tochter Livit FM Services AG ab. Alle 670 Mitarbeitenden wechselten zu ISS, teilte das Facility Management-Unternehmen am Freitag mit.


    28.10.2022 08:07


    Die bisherige Livit FM Services trete künftig unter der Marke ISS auf. Die Integration werde voraussichtlich im ersten Quartal 2023 abgeschlossen sein, heisst es weiter. Über den Verkaufspreis habe man Stillschweigen vereinbart.

    ISS Facility Services ist eine Tochtergesellschaft der ISS Schweiz, die wiederum zur ISS Gruppe mit Hauptsitz in Kopenhagen gehört. Die Gruppe ist den Angaben zufolge in über 30 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit 350'000 Mitarbeitende. In der Schweiz beschäftigt ISS 12'000 Personen.

    kw/ra

    (AWP)

  • Mettler-Toledo erzielt im dritten Quartal mehr Umsatz und Gewinn

    Der schweizerisch-amerikanische Präzisionsinstrumente-Hersteller Mettler-Toledo hat im dritten Quartal 2022 Umsatz und Gewinnzahlen weiter gesteigert. Trotz einem schwierigen Umfeld erwartet das Unternehmen auch im vierten Quartal ein weiteres Wachstum.


    03.11.2022 22:27


    Der Umsatz erhöhte sich im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 985,8 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Unter Ausklammerung der negativen Währungseffekte lag das Plus gar bei 10 Prozent. Während die Verkäufe in der Region Americas und Asien anstiegen, gingen sie in Europa zurück.

    Das Vorsteuerergebnis belief sich auf 275,9 Millionen Dollar nach 247,6 Millionen im Jahr davor.

    Der Ausblick bleibe schwierig, heisst es unter Verweis auf die Probleme mit den globalen Lieferketten, den Inflationsdruck, auf potenzielle wirtschaftliche Auswirkungen von Corona und den Krieg in der Ukraine. Dennoch erwarte das Management für das gesamte Jahr ein Wachstum im Gesamtjahr 2022 in Lokalwährungen von rund 10 Prozent, der bereinigte Gewinn pro Aktie soll rund 15 Prozent auf 38,95 bis 39,05 Dollar ansteigen.

    Unter dem laufenden Aktienrückkaufprogramm verblieben derzeit noch 1,2 Milliarden Dollar, heisst es weiter. Der Verwaltungsrat habe nun weitere 2,5 Milliarden für das Rückkaufprogramm autorisiert.

    tp/

    (AWP)

  • Anlagestiftung 1291 nimmt bei Kapitalerhöhung deutlich weniger ein als erhofft

    Die Anlagestiftung 1291 hat frische Geld für ihre Anlagegruppe "Immobilien Schweiz" eingeworben. Das selbstgesteckte Ziel wurde aber weit verfehlt.


    04.11.2022 08:27


    Seit Juli dieses Jahres konnte die Anlagestiftung 1291 für seine Anlagegruppe "Immobilien Schweiz" insgesamt Neugelder im Volumen von 83,4 Millionen Franken aufnehmen, wie die Fondsgesellschaft am Freitag mitteilte. Die Neugelder komme dabei von bestehenden und auch neuen Investoren.

    Das Anfang September gesteckte Ziel von 250 Millionen Franken wurde damit aber weit verfehlt. Die Fondgesellschaft macht dafür vor allem das herausfordernden Marktumfeld an den Kapital- und Finanzmärkten verantwortlich.

    Mit dem Geld wolle die Anlagestiftung das Immobilienportfolio weiter ausbauen. Neben Wohnimmobilien investiert der Fonds auch in Immobilien mit anderer Nutzung wie Büro, Verkauf, Gewerbe und Logistik, heisst es im Prospekt. Der Portfoliowert von "Immobilien Schweiz" belief sich laut Mitteilung per Ende Oktober auf 1,36 Milliarden Franken.

    cg/tv

    (AWP)

  • Orell Füssli plant für nächstes Jahr Eröffnung weiterer Filialen

    Der Buchhändler Orell Füssli, der aktuell über 49 Ladengeschäfte verfügt, expandiert im kommenden Jahr weiter.


    06.11.2022 15:30


    "In den nächsten drei bis fünf Jahren halte ich einen Ausbau auf insgesamt 60 Filialen für realistisch", erklärt Vertriebsleiterin Simona Pfister im Interview mit der "Sonntagszeitung". Für nächstes Jahr habe man "schon einige Standorte gesichert", so Pfister.

    Auch wenn heute ein grosser Teil des Umsatzes mit abgeholten Büchern gemacht werde, glaubt sie an das Konzept der Filialen: So könne man sich beim Abholen bestellter Bücher auch gleich noch inspirieren lassen vom Sortiment im Laden.

    Während der Pandemie haben die Menschen jedoch wieder vermehrt gelesen. Auch aktuell sehe man noch einen leichten Aufwärtstrend. Insgesamt habe die Branche in den vergangenen zehn Jahren allerdings einen Viertel des Umsatzes verloren. Dies führt Pfister unter anderem auf ein grösseres Freizeitangebot, alternative Unterhaltung durch Social Media oder Streamingdienste, nicht zuletzt aber auch auf die ausländische Konkurrenz - etwa Amazon - zurück.

    Preiserhöhungen plant Orell Füssli gemäss Pfister für dieses Jahr nicht. "Auch im letzten Jahr haben wir sie nicht erhöht", sagt sie. Die Situation mit höheren Preisen, etwa für Papier, sei klar schwierig, gerade in Spitzenzeiten wie vor Weihnachten kaufe man jedoch Bücher schon im Voraus. "So können wir noch von den alten, tieferen Papierpreisen profitieren", so Pfister.

    (AWP)

  • Mettler Toledo holt Ingrid Zhang in den Verwaltungsrat

    Der schweizerisch-amerikanische Präzisionsinstrumente-Hersteller Mettler Toledo hat Ingrid Zhang in den Verwaltungsrat berufen. Sie wird dem Gremium per 1. Februar 2023 beitreten, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte.


    08.11.2022 07:10


    Zhang ist aktuell bei Novartis als "President of China, Innovative Medicines" tätig und hatte zuvor bereits mehrere Führungspositionen bei Novartis inne. Sie sei eine sehr erfahrene Führungspersönlichkeit, die "umfangreiche Kenntnisse aus der Betreuung von Kunden in der Pharmaindustrie" mitbringe. Diese wiederum sei ein wichtiger Markt für Mettler Toledo, wird Verwaltungsratspräsident Robert Spoerry in der Mitteilung zitiert.

    Zhang folgt in ihrer Funktion auf Wah-Hui Chu, der per Anfang Mai 2023 aus dem Verwaltungsrat ausscheidet, weil er das vorgeschriebene Rentenalter gemäss der Ruhestandsrichtlinie des Unternehmens erreicht. Verwaltungsratspräsident Spoerry dankt ihm in der Mitteilung für sein Engagement, das dem Unternehmen während seiner langen Amtszeit von grossem Nutzen gewesen sei.

    tv/rw

    (AWP)

  • PSP Swiss Property nach neun Monaten mit weniger Gewinn - Erwartungen der Analysten meist verfehlt

    Der Immobilienkonzern PSP Swiss Property hat in den ersten neun Monaten den Liegenschaftsertrag gesteigert und sich auch operativ verbessert.


    08.11.2022 07:15


    Aufgrund tieferer Neubewertungen ging der Reingewinn aber zurück. Das Unternehmen bestätigt zudem die bisherige EBITDA-Prognose für 2022. Der Liegenschaftsertrag stieg um 2,3 Prozent auf 236,8 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mittteilte. Der Betriebsgewinn (EBITDA ohne Liegenschaftserfolg) fiel mit 226,7 Millionen Franken um 7,6 Prozent höher aus.

    Der Reingewinn ging hingegen um 34,1 Prozent auf 284,0 Millionen Franken zurück. Dies erklärt sich vor allem dadurch, dass gegenüber der Vorjahresperiode eine tiefere Portfolioaufwertung als im Vorjahr anfiel. Exklusive Liegenschaftserfolge ergab sich dagegen ein Überschuss von 181,3 Millionen Franken, was einem Anstieg um 8,7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Der durchschnittliche Leerstand im 8,6 Milliarden Franken schweren Immobilienportfolio lag Ende September bei 3,1 Prozent nach 3,8 Prozent Ende 2021. Damit hat PSP die Erwartungen der Analysten meist verfehlt.

    Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet PSP weiterhin einen EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von 290 Millionen Franken (2021: 278,8 Mio.). Bei den Leerständen wird per Ende 2022 neu mit einer Quote von unter 3,5 Prozent (bisher: unter 4%;) gerechnet.

    (AWP)

  • Schaeffler verdient in Erholung mehr als erwartet - Streicht 1300 Jobs

    Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat im dritten Quartal die Geschäfte im Vergleich mit dem coronageprägten Vorjahresquartal deutlich gesteigert und will mit Stellenstreichungen weiter Kosten senken. Der Gesamtumsatz zog um 27,3 Prozent auf 4,24 Milliarden Euro an, wie das SDax -Unternehmen am Dienstag in Herzogenaurach mitteilte. Die vor einem Jahr stark in Mitleidenschaft gezogene Autozuliefersparte konnte noch etwas deutlicher um ein Drittel zulegen. Dabei half auch der schwache Euro. Vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten kletterte das Ergebnis um ein gutes Drittel auf 355 Millionen Euro. Das war deutlich mehr als von Analysten zuvor im Schnitt erwartet. Unter dem Strich wuchs das Nettoergebnis um gut 13 Prozent auf 169 Millionen Euro. Die Jahresprognose behält Schaeffler bei.


    08.11.2022 08:24


    Vor allem in der Autozuliefersparte will Schaeffler erneut den Rotstift ansetzen und weltweit 1300 Stellen streichen - 300 davon im Ausland, der Rest in Deutschland. Das soll Kostenerleichterungen von rund 100 Millionen Euro pro Jahr bringen, die im Wesentlichen bis 2026 erzielt sein sollen. Knapp drei Viertel des Kapazitätsabbaus entfallen den Angaben zufolge auf Stellen in der Verwaltung sowie zentralen Funktionen im Bereich Forschung und Entwicklung für Verbrennungsmotoren, der Rest auf Stellen in der Produktion. In Deutschland sind im Wesentlichen die Standorte Herzogenaurach, Bühl und Homburg betroffen/men/jha/

    (AWP)

  • Globus-Chef: "Wir werden bis Ende Jahr profitabel sein"

    Globus-Chef Franco Savastano sieht sein Unternehmen auf Kurs: "Wir werden bis Ende Jahr profitabel sein", sagte er im Interview mit den "CH Media"-Titeln.


    10.11.2022 07:14


    Globus verzeichne einen Umsatzzuwachs trotz sinkender Frequenz. Das Kaufhaus soll künftig auf Luxus setzen. "Wir möchten kein Warenhaus des Bedarfs sein, sondern ein Warenhaus der Begehrlichkeiten", so Savastano. "Unser Ziel ist es, dass Globus die Luxusdestination im Schweizer Detailhandel ist." In den nächsten Jahren würden 300 Millionen Franken in Globus investiert, die Hälfte davon in Umbauten wie in Zürich Basel oder Genf.

    Im Interview wiederholte Savastano auch seine Forderung nach einer Liberalisierung der Ladenöffungszeiten. Von Sonntagsverkäufe verspricht er sich fünf Prozent Mehrumsatz.

    (AWP)

  • Orell Füssli hat sich viel vorgenommen

    Orell Füssli hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt. Bis im Jahr 2028 will die Industrie- und Handelsgruppe den Umsatz um rund einen Drittel steigern.


    24.11.2022 13:01


    "Die Grundlage für das Wachstum bilden die globalen Mega-Trends Sicherheit und Bildung", sagte Gruppen-Chef Daniel Link am Donnerstag am Kapitalmarkttag. Damit soll der Umsatz 2028 über 300 Millionen Franken betragen - im Geschäftsjahr 2021 waren es 210,4 Millionen. 30 bis 50 Millionen des Wachstums sollen aus dem Digitalgeschäft kommen.

    Gleichzeitig will das Unternehmen profitabler werden. "Alles was wir tun, soll profitables Wachstum generieren und wenig kapitalintensiv sein", so Link. Der Konzern strebt bis 2028 ein EBIT-Marge von über 8 Prozent an - 2021 lag diese bei 7,3 Prozent. Auch die Aktionäre sollen profitieren: 60 bis 80 Prozent des Reingewinns will Orell Füssli als Dividende ausschütten.

    Digitale Sicherheit

    Wie so viele Unternehmen ist auch Orell Füssli von der Digitalisierung herausgefordert. Identitäts- und Eigentumsschutz würden gerade auch im digitalen Bereich immer wichtiger, so Link. Der Konzern will daher diese Geschäftsfelder weiter ausbauen und mit dem Bereich digitaler Nachweise ein neues erobern.

    Unter anderem hat Orell Füssli die Swisscom mit ins Boot geholt. Gemeinsam arbeiten die Konzerne an digitalen Zertifikaten für das Geschäftsleben, etwa zur Altersbestimmung im Netz oder an Selbstbedienungsautomaten.

    Immer mehr Bargeld

    Weiteres Wachstumspotenzial sieht die Gruppe auch im Sicherheitsdruck. Wichtigster Kunde ist die Schweizer Nationalbank. "Trotz des Trends zum bargeldlosen Zahlen steigt die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Banknoten", so Link. Dies zeigten die Daten - weder die Finanzkrise, noch Kryptowährungen, noch die Corona-Pandemie hätten daran etwas geändert.

    Gleichzeitig würden die Anforderungen von Noten und Ausweisdokumenten immer komplexer. "Ständig kommen neue Sicherheitsmerkmale und Technologien dazu", sagte der CEO. Damit würde die Noten und Dokumente auch teurer, wovon die Gruppe aber profitieren will.

    Lebenslanges Lernen

    Im Bereich Bildung hat die Gruppe den Lehrmittelverlag Hep übernommen. Damit habe man eine solide Basis, um vom Trend zum lebenslangen Lernen zu profitieren. Der globale Bildungsmarkt wachse seit 30 Jahren, so CEO Link.

    Auch hier liegt die Zukunft im Digitalen. "Das Lernen verlagert sich immer mehr aus dem Klassenzimmer ins Internet", bringt es Link auf eine griffige Formel. Entsprechend will er das E-Learning-Anbebot weiter modernisieren und ausbauen.

    Mehr Bücherläden

    Aber auch dank dem Buchhandel will die Gruppe ihre ehrgeizigen Ziele bis 2028 erreichen. Trotz des Umsatzverlustes im Büchermarkt in den letzten zehn Jahren von einem Viertel plant Orell Füssli, das Filialnetz auszubauen. In drei bis fünf Jahren soll die Anzahl Filialen auf 60 von 49 steigen.

    Link ist überzeugt, dass Bücherläden weiter ihre Berechtigung haben. Nicht zuletzt sollen sie der Kundenbindung dienen. Natürlich will Orell Füssli aber auch im Online-Buchhandel führend sein. Insgesamt verfolgt der Konzern somit eine Omni-Channel-Strategie, also die Verzahnung aus Online-Handel und Bücherläden.

    (AWP)

  • Epic Suisse vermeldet Zahlen für das dritte Quartal

    Das im Frühjahr an der Schweizer Börse gestartete Immobilienunternehmen Epic Suisse hat am Montag Zahlen für die ersten neun Monate 2022 bekanntgegeben. Demnach erzielte Epic einen Gesamtertrag von 46,9 Millionen Franken. Diese Zahl umfasse die Mieterträge sowie die übrigen Erträge.


    28.11.2022 07:42


    Der Nettoinventarwert erhöhte sich zum Ende des dritten Quartals auf 814 Millionen Franken gegenüber 578 Millionen per Ende 2021. Die Veröffentlichung der Zahlen erfolgte gleichzeitig mit dem Quartalsbericht des Mehrheitsaktionärs Alrov Group an der Börse von Tel Aviv.

    Den Marktwert des Portfolios bezifferte das Unternehmen auf 1,49 Milliarden Franken. Die grosse Mehrheit davon machten mit 1,45 Milliarden die operativen Anlageliegenschaften aus, während der Wert der in Entwicklung oder im Bau befindlichen Anlageliegenschaften 44 Millionen betrage. Die gesamten Bankschulden beliefen sich per Ende März auf 596 Millionen Franken nach 733 Millionen per Ende 2021.

    Die 2004 gegründete Gesellschaft umfasst laut früheren Angaben 25 Immobilien. 2021 wurden damit Nettomieteinnahmen in Höhe von 58,6 Millionen Franken generiert. Der Reingewinn wurde für das vergangene Jahr mit 77,5 Millionen Franken angegeben.

    ra/kw

    (AWP)

  • Dottikon ES steigert wie angekündigt Gewinn im ersten Halbjahr

    Dottikon ES hat wie bereits Ende Oktober angekündigt im ersten Halbjahr 2022/23 sowohl den Umsatz als auch den Reingewinn deutlich gesteigert.


    29.11.2022 07:04


    Der Reingewinn stieg um fast 63 Prozent auf 38,9 Millionen Franken. Wie bereits im vergangenen Monat angekündigt, ging der Reingewinn aus steuerlichen Gründen überproportional hoch. Grund dafür ist die Annahme der gestaffelten Reduktion des Gewinssteuersatzes durch das Aargauer Stimmvolk im Mai. Daraus ergab sich ein einmaliger Sondereffekt der Neubewertung der latenten Steuerverpflichtungen, wie Dottikon am Dienstag mitteilte.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT belief sich den Angaben zufolge auf 37,5 Millionen Franken und lag damit um fast 40 Prozent über Vorjahr. Der Umsatz war schon bekannt: Er lag 31,4 Prozent über dem Vorjahr bei 133,4 Millionen Franken. Die operative EBIT-Marge als Indikator für die Profitabilität lag dementsprechend bei 28,0 Prozent und damit wie angekündigt etwa im Rahmen des Vorjahres.

    Mittlerweile bekommt auch Dottikon die hohen Rohstoff- und Energiepreise zu spüren. So habe sich der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr auf 53,9 Millionen Franken mehr als verdoppelt. Derweil wird Dottikon mit der Inbetriebnahme der eigenen Fotovoltaikanlage auf dem Dach des noch im Bau befindlichen Rohstofflagers künftig 5 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs selbst erzeugen.

    Das Unternehmen bestätigt die bereits angekündigten Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2022/23. Es peilt einen Nettoumsatz über dem Vorjahr an. In den kommenden sieben Jahren sollen rund 700 Millionen Franken in neue Anlagen investiert werden, der Bau der neuen Trocknungsanlage für Pharmawirkstoffe sowie der neuen chemischen Mehrzweckproduktionsanlage für Pharmawirkstoffe komme planmässig voran und die Anlagen sollen 2024 und 2025 in Betrieb gehen.

    (AWP)

  • Fundamenta Group übernimmt Vermögensverwalter Belvédère Asset Management

    Die Fundamenta Group übernimmt den Vermögensverwalter Belevédère Asset Management. Die bisherigen Aktionäre der Belvédère beteiligen sich im Gegenzug an dem Immobilien Asset Manager. Daraus soll eine Vermögensverwaltungsgruppe entstehen, die ein breites Spektrum an Anlageklassen abdeckt.


    29.11.2022 08:03


    Daraus entsteht eine Gruppe mit mehr als 100 Mitarbeitenden an fünf Standorten in zwei Ländern. Sie betreue über 350 institutionelle Kunden wie Vorsorgeeinrichtungen, Stiftungen, Family Offices sowie über 600 vermögende Kunden und verwalte ein Gesamtkundenvermögen (AuM) von annähernd 7 Milliarden Franken, teilen die beiden Unternehmen am Dienstag mit. Dieser Schritt basiere auf einer seit vielen Jahren bestehenden vertrauensvollen Kooperation, heisst es weiter. Die beiden Unternehmen ergänzten sich mit ihrer Spezialisierung ideal, wird der Schritt begründet.

    Die jeweiligen Tochtergesellschaften werden sich weiterhin auf ihr angestammtes Kerngeschäft fokussieren, heisst es weiter. Die Belvédère bleibe als eigenständige Tochtergesellschaft mit gleichbleibender Organisation unter ihrem bisherigen Namen bestehen, heisst es weiter. Die Belvédère Asset Management verwaltet Vermögen von rund drei Milliarden Franken. Sie gehöre mit rund 35 Spezialisten zu den grossen unabhängigen Vermögensverwaltern der Schweiz und decke sämtliche Asset Klassen bis hin zur Kunst ab, heisst es weiter. Die Mehrheit der 500 Kunden habe ihr Domizil in der Schweiz und dem übrigen deutschsprachigen Raum.

    Die Fundamenta Group verwaltet in der Schweiz und in Deutschland mit rund 70 Fachleuten rund vier Milliarden Franken an Immobilienvermögen. In der Schweiz verwaltet die Fundamenta Group das Portfolio der börsenkotierten Fundamenta Real Estate AG, der Fundamenta Group Investment Foundation sowie verschiedene Anlagegefässe.

    pre/kw

    (AWP)

  • Investis mit Wechsel in der Geschäftsleitung

    Die Immobiliengesellschaft Investis hat zwei neue Geschäftsleitungsmitglieder an Bord geholt. Per 1. Januar des kommenden Jahres übernimmt Aude-Sophie Vartzbed die Leitung des Segments Properties, wie Investis am Donnerstag mitteilte. Zudem ist Michael Stucki ebenfalls per 1. Januar zum Leiter des Segments Real Estate Services ernannt worden.


    01.12.2022 19:04


    Vartzbed ist den Angaben zufolge seit 2016 für Investis tätig. Zuvor arbeitete sie unter anderem für den Immobiliendienstleister CBRE. Stucki ist seit 2015 für Investis tätig, zuletzt als Geschäftsführer der Tochter Hauswartprofis. Davor war er unter anderem bei Livit und Privera.

    Stucki folgt auf seinem neuen Posten auf Walter Eberle, der das Segment Real Estate Services seit dem 1. Januar 2020 verantwortet hat. Dieser scheidet nun aus der Geschäftsleitung aus. Der Verwaltungsrat spricht ihm in der Mitteilung seinen Dank und Anerkennung aus für "die erfolgreiche Zusammenarbeit und seinen wertvollen Beitrag zum profitablen Wachstum des Segmentes Real Estate Services".

    Neu wird die Geschäftsleitung von Investis zusammen mit Stéphane Bonvin und René Häsler sowie den beiden Neuzugängen aus vier Mitgliedern bestehen.

    tv/jb

    (AWP)

  • LVMH: Jetzt wird auch der jüngste Arnault-Sprössling ein Chef

    Bei LVMH-Luxusmarken um Louis Vuitton hat der Kampf um die Nachfolge von Patron Bernard Arnault begonnen.


    Luxus - LVMH: Jetzt wird auch der jüngste Arnault-Sprössling ein Chef
    Bei LVMH-Luxusmarken um Louis Vuitton hat der Kampf um die Nachfolge von Patron Bernard Arnault begonnen.
    classic.cash.ch

  • Gewerbeverband fordert Untersuchung zu Post-Subventionen

    Der Schweizerische Gewerbeverband hat von der Eidgenössischen Finanzkontrolle eine Untersuchung allfälliger Subventionsrechtsverletzungen durch die Post gefordert. Auslöser waren die Akquisitionen verschiedener Unternehmen durch diese.


    04.12.2022 15:33


    "Viele der aktuellen Geschäftspraktiken der Post stehen in keinem Zusammenhang mit ihren Leistungsaufträgen und ihrer Monopolstellung", kritisierte der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) in dem Schreiben, das von der Zeitung "Le Temps" publik gemacht wurde und der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt. Die Übernahmen etwa von Unternehmen in den Bereichen Werbung und Software seien "fragwürdig", und die gezahlten Preise seien "kaum marktlich nachvollziehbar".

    Der SGV vermutete im Schreiben zuhanden der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK), dass das Geschäftsmodell der Post letztlich zur Verdrängung von kleinen und mittlere Unternehmen (KMU) aus Märkten wie Kommunikations-, Bezahlungs-, Treuhand- und IT-Dienstleistungen führt. Als Beispiel nannte der KMU-Verband die Übernahme des Unternehmens Klara, das im Bereich des vertraulichen Transports von digitalen Informationen tätig ist.

    Aus KMU-Sicht stelle sich insbesondere die Frage, ob die Post bei der Verfolgung solcher Geschäftsmodelle das Subventionsrecht verletze, heisst es denn im Schreiben weiter. Demnach geht der SGV davon aus, dass die Post bei einer Untersuchung durch die EFK "beweisen" müsse, keine Gelder in nicht-subventionierte Bereiche zu lenken. Eine Überprüfung der Post erachte man daher als "absolut notwendig".

    Gezielte Akquisitionen laut Post notwendig

    Auf Anfrage von Keystone-SDA verteidigte sich die Post: Sie halte sich an die Leitplanken, die das Gesetz vorsehe. "In der öffentlichen Debatte entsteht manchmal der Eindruck, dass die Post nach Belieben eine Vielzahl von Unternehmen aufkauft", hiess es in der schriftlichen Antwort vom Samstag.

    Die Post verfolge indes keine "Aufkaufstrategie", sondern eine "Fokussierungsstrategie". Letztendlich handle es sich um eine "kleine Anzahl definierter und strategisch ausgewählter Unternehmen", die die Post erwerben möchte.

    Die Post sei überzeugt, dass nur durch Wachstum und den damit verbundenen Akquisitionen langfristig ein politisch gewollter und landesweit relevanter Universaldienst aus eigener Kraft erbracht werden könne. "Wir brauchen eine 'Portfoliobereinigung', um den Service Public langfristig finanzieren zu können", hiess es weiter.

    jb/

    (AWP)

  • Marché Restaurants Schweiz übernimmt Schweizer Popeyes Restaurants

    In der Gastrobranche kommt es zu einem Zusammenschluss: Die zu Coop gehörende Marché Restaurants Schweiz AG hat Anfang Dezember von der QR Group die Schweizer Standorte der US-Schnellimbissgruppe Popeyes übernommen. Das Popeyes-Konzept will die Restaurant-Kette hierzulande weiter ausbauen.


    05.12.2022 07:25


    Zu der unter anderem in der Autobahn-Gastronomie stark vertretenen Marché Restaurants-Gruppe stossen somit die Popeyes Restaurants in Basel, Zürich Oerlikon und im Shoppi Tivoli, wie es am Montag in einer Mitteilung heisst. Die von der Transaktion betroffenen rund 60 Mitarbeitenden würden alle weiterbeschäftigt.

    Mit Popeyes will Marché künftig das Restaurant-Netzwerk ausbauen. Geplant seien Anfang des nächsten Jahres die Eröffnung weiterer Popeyes Restaurants im Letzipark Zürich und auf der Autobahnraststätte "La Côte Lac" in Bursins im Kanton Waadt, heisst es weiter.

    Die Popeyes-Gruppe wurde 1972 in New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana gegründet und betreibt weltweit über 3800 auf die kreolische und Cajun-Küche vor allem mit Poulet-Gerichten ausgerichtete Schnellimbiss-Restaurants. In der Schweiz eröffnete die erste Popeyes-Filiale im Jahr 2020 in Zürich Oerlikon.

    mk/rw

    (AWP)

  • "Planted Chicken" ist laut Zürcher Gericht nicht irreführend

    Die Zürcher Firma Planted, die Fleischersatzprodukte aus Erbsenprotein herstellt, darf ihre Produkte weiterhin mit Tierbezeichnungen anschreiben. Dies hat das Verwaltungsgericht entschieden. Das kantonale Labor wollte dies der Firma untersagen.


    05.12.2022 18:32


    Das kantonale Labor des Kantons Zürich beanstandete im Jahr 2021 verschiedene Produkte der Firma Planted, die in Kemptthal ihren Sitz hat. Sie kritisierte insbesondere, dass Planted Tierartenbezeichnungen für die veganen Produkte verwendet, wie "planted.chicken" oder "planted.chicken güggeli".

    Das Labor entschied damals, dass Planted diese Bezeichnungen nicht mehr verwenden dürfe, weil sie irreführend seien. Das Unternehmen rekurrierte daraufhin bei der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich und schliesslich beim Verwaltungsgericht - mit Erfolg, wie aus dem Entscheid hervorgeht, der am Montag publiziert wurde.

    "Wie Schwein" ist nicht irreführend

    Durch die Angabe einer Tierbezeichnung auf den Produkten könne den Konsumentinnen und Konsumenten der Verwendungszweck des Lebensmittels erläutert werden. Dieser werde erst durch Hinweise "wie Poulet" oder "wie Schwein" klar.

    Die Sachbezeichnung "pflanzliches Lebensmittel aus Erbsenprotein" sei hingegen nicht geeignet, dem Publikum aufzuzeigen, dass dieses Lebensmittel wie Fleisch verwendet werden könne. Es liege somit keine Täuschung der Konsumentinnen und Konsumenten vor.

    Dieser Entscheid ist noch nicht rechtskräftig. Der Kanton Zürich kann ihn noch ans Bundesgericht weiterziehen.

    (AWP)

  • TX-Group etabliert Geschäftsbereich für Immobilien und lanciert Fintech-Fonds

    Die TX Group fasst ihre Immobilien ab Anfang 2023 in einer eigenständigen Division auf Gruppenebene zusammen.


    06.12.2022 07:52


    Künftig will die TX Group ihre Immobilien in einem eigenen, gewinnorientierten Geschäftsbereich weiterentwickeln. Der neue Bereich bildet ab Anfang 2023 eine eigenständige Division auf Gruppenebene, wie die Zürcher Mediengruppe am Dienstag im Vorfeld eines Investorentages schreibt. Das Portfolio beinhalte die drei Druckzentren in Zürich, Bern und Bussigny sowie vier Bürogebäude in Zürich und Bern an attraktiven Standorten. Es biete genügend Potenzial für eine eigenständige Entwicklung, so die Mitteilung weiter. Noch geprüft würden verschiedene Möglichkeiten für die optimale Eigentümerstruktur.

    Fintech-Investmentfonds mit 100 Millionen Franken

    TX Ventures lanciert derweil einen eigenen Fintech-Investmentfonds. Dieser ist auf eine Zielgrösse von 100 Millionen Franken ausgelegt. Mit dem neu geschaffenen Fonds will der Venture-Arm der Gruppe die Diversifizierung fortsetzen. Dazu werde das geografische Mandat auf Europa mit Fokus auf die DACH-Region ausgeweitet. Das Kapital des neuen Fonds stamme zum Teil aus früheren Verkäufen von TX Ventures; genannt werden in der Mitteilung explizit Olmero, Star Ticket und Moneypark. Investiert werden soll in neue FinTech-Unternehmen.

    Neu Margenziele für Tamedia, Goldbach und 20 Minuten

    Die TX Group plant darüber hinaus, für die drei Segmente Tamedia, Goldbach und 20 Minuten neu Margenziele zu veröffentlichen. Dies soll bis zum Jahresergebnis 2023 erfolgen. Die Ziele würden sich an vergleichbaren Unternehmen orientieren, heisst es.

    Für das vierte Segment TX Markets, in dem insbesondere die Marktplätze und Classifieds-Plattformen angesiedelt sind, stehe die Kommunikation der Guidance aufgrund der Beteiligungsstruktur bei SMG und JobCloud noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der anderen Aktionäre, so die Mitteilung weiter.

    (AWP)