Aktien Schweiz Diverse

  • Jungfraubahn knackt Millionen-Marke Die Jungfraubahn-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 einen Verkehrsertrag von 134 Millionen Franken erwirtschaftet. Dies entspricht einem Plus von mehr als 10 Prozent. Erstmals wurden mehr als eine Million Gäste befördert. Die Jungfraubahn-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 einen Verkehrsertrag von 134 Mio CHF erwirtschaftet. Dies entspricht einem Plus von 10,3% gegenüber dem Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Erstmals seien im Jahr 2015 über eine Million Gäste zur höchsten Bahnstation Europas gefahren, heisst es weiter. Der Ausflugsverkehr auf das Jungfraujoch habe im Berichtsjahr weiterhin von der steigenden Nachfrage aus Asien profitiert. Konkret besuchten 1'007'000 Personen das Jungfraujoch. Beim Verkehrsertrag sei dabei mit 107,6 Mio CHF erstmals die Grenze von 100 Mio CHF überschritten und damit eine Zunahme von 14,1% erzielt worden. Bei den Erlebnisbergen, die den Ausflugsverkehr auf den Harder Kulm, nach First und Winteregg-Mürren umfassen, habe die Jungfraubahn-Gruppe durchwegs positive Ergebnisse erzielt, heisst es weiter. Insgesamt wurde bei den Erlebnisbergen ein 12,1% höherer Verkehrsertrag von 11,2 Mio CHF erwirtschaftet und damit ein Rekordwert. Im Segment Wintersport indes ging der Verkehrsertrag um 2,5% auf 21,6 Mio CHF zurück. Mit Blick auf das laufende Jahr teilte das Unternehmen mit, dass trotz der schwierigen Voraussetzungen aufgrund einiger Gruppen-Annullationen nach den Anschlägen von Paris sowie der Einführung des biometrischen Visums für Gäste aus China bis zum 15. Februar im Vergleich zum Rekordvorjahr nur 2'947 weniger Gäste das Jungfraujoch besucht hätten. Dies entspreche einem Rückgang von 6,3%. Im Wintersportgeschäft seien in der Saison 2015/2016 wie erwartet die Folgen des tiefen Euro-Kurses spürbar. Die Diversifikation und die weiterhin intensive Bearbeitung der asiatischen Märkte stimmten die Jungfraubahnen indes zuversichtlich im Hinblick auf das Sommergeschäft. Das Jahresergebnis wird die Gruppe an der Bilanzmedienkonferenz vom 20. April bekannt geben. (AWP)

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  • PSP verdient 2015 weniger Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im Geschäftsjahr 2015 den Liegenschaftsertrag gegenüber dem Vorjahr zwar knapp gehalten, der Gewinn ging aber zurück. Ein tieferer Erfolg aus Liegenschaftsverkäufen führte aber bei PSP zu einem Gewinnrückgang. Den Aktionäre soll eine höhere Dividende ausgeschüttet werden. Der Mietertrag nahm aufgrund zusätzlicher Sanierungsarbeiten sowie des Verkaufs einer Anlageliegenschaft Anfang September um 0,8% auf 275,1 Mio CHF ab, wie PSP am Dienstag mitteilt. Auf vergleichbarer Basis hätte hingegen ein Anstieg um 0,2% resultiert, heisst es. Zudem wurde ein geringerer Erfolg aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen verbucht (3,3 Mio vs. 6,8 Mio in 2014). Es seien im Berichtsjahr lediglich 17 Eigentumswohnungen übertragen worden; 2014 seien es etwa 100 gewesen. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA kam unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge mit 232,7 Mio um 2,3% unter dem Vorjahr zu liegen, und der Reingewinn ging um 4,8% auf 161,3 Mio zurück. Pro Aktie ergibt das einen Überschuss von 3,52 CHF. Gemäss Antrag des Verwaltungsrates sollen davon 3,30 CHF je Anteilsschein ausgeschüttet werden, nach 3,25 CHF zuvor. Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP im Rahmen der Markterwartungen abgeschlossen. Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 276,1 Mio, für den EBITDA bei 229,9 Mio und für den Reingewinn bei 162,7 Mio CHF. Für PSP entspricht das Resultat ebenfalls den Erwartungen. Der durchschnittliche Leerstand im 6,2 Mrd CHF schweren Immobilienparkt nahm aufs Jahr gesehen ab und kam am Bilanzstichtag bei 8,5% zu liegen. Dies nach 9,0% per Ende September und 10,0% per Ende 2014. Für das Geschäftsjahr 2016 wird ein höheres EBITDA (ohne Bewertungseffekte) von rund 240 Mio CHF in Aussicht gestellt. Bei den Leerständen wird per Ende 2016 mit einer Quote von rund 11% gerechnet, vor allem wegen Fälligkeiten gegen Jahresende, wie es heisst. Neuer CIO nominiert Neben den Zahlen teilt PSP mit, dass Adrian Murer zum Chief Investment Officer (CIO) und Mitglied der Geschäftsleitung mit Arbeitsantritt per 1. Juli 2016 ernannt wurde. Murer ist seit Mitte 2013 als Partner bei der Anwaltskanzlei Baur Hürlimann AG in Zürich tätig. Er folgt bei PSP auf Ludwig Reinsperger, der das Unternehmen Ende Januar in gegenseitigem Einvernehmen verlassen hatte. Ferner wird Corinne Denzler für den Verwaltungsrat (VR) nominiert. Sie ist Chief Executive Officer der Tschuggen Hotel Group. Gino Pfister stellt sich als einziges VR-Mitglied nicht zur Wiederwahl. (AWP)

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  • Allreal unter Erwartungen - Dividende erhöht Allreal, die Immobiliengesellschaft mit eigener Generalunternehmung, hat im Geschäftsjahr 2015 unter dem Strich weniger verdient und die Prognosen verpasst. Die Dividende wird trotzdem erhöht. Allreal hat 2015 eine insgesamt deutlich geringere Gesamtleistung erzielt und unter dem Strich weniger verdient. Es soll dennoch eine höhere Dividende ausgeschüttet werden. Die Erträge aus Vermietung und Verwaltung von Liegenschaften und das von der Generalunternehmung abgewickelte Projektvolumen ergaben eine Gesamtleistung von 793,9 Mio CHF, was einer Abnahme um 23% entspricht. Dabei stiegen die Mieterträge um 9,9% auf 174,9 Mio. Im vergangenen Jahr seien mehrere Renditeliegenschaften erstmals über die gesamte Berichtsperiode ertragswirksam gewesen, teilt Allreal am Dienstag mit. Das abgewickelte Projektvolumen der Generalunternehmung hingegen ging zurück und zwar um deutliche 30% auf 612,9 Mio. Dabei brach die operative Marge auf 27,4% ein von 44,9% im Vorjahr. Der Erfolg kam in diesem Segment mit 78,8 Mio um 23% unter dem Vergleichswert des Vorjahrs. Dieses sei geprägt gewesen vom Verkauf einer grösseren Entwicklungsliegenschaft und einer deutlich höheren Zahl von Eigenprojekten, so Allreal. Zahlen verfehlen Prognosen Das Ergebnis auf Stufe EBIT kam bei 177,4 Mio (+0,3%) und auf Stufe Reingewinn bei 109,7 Mio (+0,5%) zu liegen. Mit den Zahlen hat Allreal die Analystenschätzungen im AWP-Konsens deutlich verfehlt. Diese hatten einen Mietertrag von 178,1 Mio CHF, einen EBIT von 188,6 Mio und einen Reingewinn von 118,3 Mio prognostiziert. Der Verwaltungsrat beantragt die Ausschüttung einer höheren Dividende von 5,75 CHF je Aktie. Im Vorjahr wurden 5,50 CHF ausgezahlt. Der durchschnittliche Leerstand im Mrd CHF schweren Immobilienparkt nahm aufs Jahr gesehen ab und kam am Bilanzstichtag bei 7,5% zu liegen. Dies nach 7,6% per Ende Juni und 7,9% per Ende 2014. Allreal verfüge über "intakte Voraussetzungen für eine weiterhin erfolgreiche Geschäftstätigkeit", heisst es im Ausblick. Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet das Management mit einem operativen Unternehmensergebnis, "das in etwa jenem des Vorjahrs entsprechen dürfte". (AWP)

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  • Dätwyler 2015 mit geringerem EBIT und Gewinn - Wechsel auf CEO-Posten 04.03.2016 06:59 Altdorf (awp) - Der Industriekonzern Dätwyler hat im Geschäftsjahr 2015 unter dem starken Schweizer Franken gelitten. Ausserdem gibt es ab 2017 einen Wechsel auf dem Chefposten. Das Nettoergebnis fiel um knapp 16% auf 82,2 Mio CHF zurück und der EBIT um 4,7% auf 126,1 Mio. Die EBIT-Marge sank leicht auf 10,8% von zuvor 11,0%, wie das Urner Unternehmen am Freitag mitteilte. Bereits Ende Januar hatte der Mischkonzern den Umsatz bekanntgegeben: Er schrumpfte 2015 um 3,9% auf 1,17 Mrd CHF. Organisch und währungsbereinigt wurde jedoch ein Wachstum um 1,8% verzeichnet. Der starke Schweizer Franken führte bei der Umrechnung der Auslandumsätze zu negativen Währungseffekten von 95,4 Mio CHF oder 7,9%. Damit hat Dätwyler die Erwartungen der Analysten beim EBIT und Reingewinn nicht ganz erreicht. Laut AWP-Konsens beliefen sich die Schätzungen beim EBIT auf 126,5 Mio CHF und beim Reingewinn auf 83,5 Mio. Der Konzernbereich Sealing Solutions steigerte den Nettoumsatz auf 705,9 Mio CHF (VJ 686,4 Mio). Dazu hätten vor allem die Marktsegmente Health Care und Consumer Goods beigetragen, heisst es. Im Konzernbereich Technical Components ging der ausgewiesene Nettoumsatz auf 459,3 Mio zurück (VJ 526,5 Mio). Die Aktionäre sollen laut Vorschlag des Verwaltungsrates eine unveränderte Dividende von 2,20 CHF je Inhaberaktie erhalten. Im Vorjahr war aufgrund des 100-jährigen Jubiläums noch eine Sonderdividende gezahlt worden. Nebst einer ordentlichen Bardividende wurde eine Aktiendividende ausgeschüttet, was sich insgesamt zu einem Betrag von gut 7,80 CHF je Inhaberaktie summierte. Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 wurde bestätigt. Weiter erwartet das Management eine EBIT-Marge im Bereich von 10% bis 13% und ein Nettoergebnis unter dem Vorjahr, dies aufgrund von "bedeutenden" Währungsverlusten und einer höheren Steuerquote. Unter der Voraussetzung, dass der Schweizer Franken nicht weiter erstarkt, rechnet Dätwyler mit einem Umsatz von gegen 1,25 Mrd CHF. Bis 2020 strebt das Unternehmen unverändert einen Umsatz von 2 Mrd und eine EBIT-Marge von 12% bis 15% an. NEUER KONZERNCHEF AB 2017 Dätwyler orientierte gleichzeitig über die Nachfolgeregelung an der Konzernspitze. Neuer CEO wird 2017 Dirk Lambrecht, der langjährige Leiter des Konzernbereichs Sealing Solutions, der diverse Arten von Dichtungen produziert. Hälg wird der Generalversammlung im März 2017 zur Wahl als Verwaltungsratspräsident vorgeschlagen. Er tritt die Nachfolge von Ulrich Graf an, welcher sein Amt nach zwölf Jahren altershalber zur Verfügung stellt. yr/uh (AWP)

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  • SFS mit Umsatz- und Gewinnrückgang Der Metallverarbeiter SFS hat im Geschäftsjahr 2015 unter der Frankenstärke gelitten. Allerdings konnten die Ostschweizer ihre Profitabilität im zweiten Semester markant verbessern. Die Aktionäre kommen trotz Gewinnrückgang in den Genuss einer unveränderten Dividende. Der Reingewinn sank um 4,7% auf 105,0 Mio CHF, wie SFS am Freitag mitteilte. Nach sechs Monaten hatte das Minus noch bei rund 30% gelegen. Rückläufig fielen in 2015 auch die anderen Gewinnstufen aus: Der "normalisierte" EBITA sank um 12% auf 171,7 Mio CHF, entsprechend einer Marge von 12,5%. Zum Halbjahr lag diese noch bei 10,6% und im Gesamtjahr 2014 bei 14,1%. Inklusive einem Sondergewinn von 15 Mio CHF im Zusammenhang mit Pensionsleistungen ging der rapportierte EBITA um lediglich 4,5% auf 186,6 Mio CHF zurück und die Marge lag bei 13,6%. Laut SFS schmälerte der starke Franken den EBITA um 47 Mio CHF. Die Aktionäre sollen nun eine unveränderte Dividende von 1,50 CHF je Anteil erhalten. Die normalisierte EBITA-Marge war allerdings schon mehr oder weniger bekannt: Als das Unternehmen im Januar seine Umsatzzahlen veröffentlichte, war von einem Wert von 12,1% bis 13,1% die Rede. Der Umsatz wurde damals auf 1,38 Mrd CHF beziffert, dies entspricht einem Minus von 0,5% rsp. von plus 4,6% in Lokalwährungen. Die Prognosen wurden mit diesen Gewinn-Kennzahlen auf operativer Stufe verfehlt. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem normalisierten EBITA von 173 Mio CHF und einem Gewinn von 98 Mio gerechnet. Für das laufende Jahr rechnet SFS unter der Annahme unveränderter Wechselkurse mit einer Steigerung des konsolidierten Umsatzes um 2-4% sowie einer Verbesserung der normalisierten EBITA-Marge auf 13-14%. Durch zahlreiche Massnahmen, die im Laufe des Jahres 2015 ergriffen worden seien und nun zunehmend Wirkung zeigten, könnten die negativen Wechselkurseffekte teilweise kompensiert werden, heisst es dazu. (AWP)

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  • Maschinenbauer Starrag senkt Dividende Beim St. Galler Maschinenbauer Starrag ist der Reingewinn im Geschäftsjahr 2015 um 34% eingebrochen. Gleichzeitig wird die Dividende nach unten angepasst. Unter dem Strich blieben noch 9,5 Mio CHF, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im Vorjahr hatte Starrag noch 14,4 Mio CHF Gewinn erwirtschaftet. Der Reingewinn sei unter anderem durch die Neubewertung von nicht abgesicherten Europositionen um 1,4 Mio CHF belastet worden, heisst es weiter. Vor allem wegen geringerer Auslastung durch einen zögerlichen Auftragseingang lag auch das Betriebsergebnis (EBIT) mit 14,7 Mio CHF 23,4% unter dem Vorjahreswert. Damit ergab sich eine EBIT-Marge von 4%. Wie bereits seit Ende Januar bekannt, der Umsatz sank um 7,5% auf noch 364 Mio CHF. Währungsbereinigt lag er allerdings mit -0,1% auf dem Niveau des Vorjahres. Der Auftragseingang reduzierte sich um 18 Prozent auf 333 Mio CHF. Zu konstanten Wechselkursen belief sich die Abnahme auf noch 11%. In der regionalen Struktur des Auftragseingangs hätten sich nur geringfügige Verschiebungen ergeben, schreibt Starrag. Europa habe sich im Vergleich zu Asien und Nordamerika besser behauptet. Der Auftragsbestand ging um 17,3% auf 238 Mio CHF zurück. Er sichert die Grundauslastung über drei Quartale. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 23. April eine Dividende von 1,20 CHF pro Aktie vor, dies nach 1,80 CHF im Vorjahr. Was den Ausblick angeht, rechnet die Geschäftsleitung mit einem Auftragseingang in lokalen Währungen, der den Vorjahreswert übertreffen sollte. Zudem will man eine operative Marge erreichen, die mindestens auf Vorjahresniveau liegt. Da 2016 keine weiteren Neubewertungen nicht abgesicherter Europositionen anfallen, sollte auch der Reingewinn den Vorjahreswert übertreffen. (AWP)

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  • SFPI verdient 2015 mehr und erhöht Dividende 08.03.2016 07:53 Zürich (awp) - Die Immobiliengesellschaft Swiss Finance & Property Investment (SFPI) hat im Geschäftsjahr 2015 mehr verdient und will den Aktionären eine höhere Dividende auszahlen. Der Verwaltungsrat schlägt eine Steigerung der Dividende auf 3,40 CHF je Aktie von 3,20 CHF im Vorjahr vor, teilt die an der SIX kotierte Gesellschaft am Dienstag mit. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gesellschaft mit einem Unternehmensergebnis, das in etwa dem des Vorjahres entsprechen dürfte. Damit sollte die stabile Dividendenpolitik fortgeführt werden können, heisst es. Die Gewinnzahlen wurden bereits im Februar veröffentlicht und werden nun bestätigt. So hat sich der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT auf 31,0 Mio CHF fast verdoppelt. Unter dem Strich blieb mit 22,7 Mio CHF mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr übrig. Wird der Erfolg ausgeklammert, der aus der turnusmässigen Neubewertung des Immobilienparks resultiert, legte der Reingewinn um knapp einen Viertel auf 12,6 Mio CHF zu. Die Zahlen vom Februar waren ungeprüft. cp/hr

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  • Dottikon ES plant Grossinvestitionen und Personalaufbau in der Schweiz 11.03.2016 07:59 Dottikon (awp) - Das Spezialitätenchemie-Unternehmen Dottikon ES rechnet aufgrund der vorliegenden Auftragslage mit einem starken Umsatzwachstum und will daher in den nächsten zwei Jahren über 100 Mio CHF investieren. Die Investitionen erfolgen alle am Standort Dottikon, wo auch 100 neue Stellen geschaffen werden wollen. Heute beschäftige das Unternehmen über 500 Mitarbeitende. Wie Dottikon am Freitag mitteilte, werden im vierten Quartal 2016 zusätzliche Multitonnen-Wirkstofftrocknungskapazitäten in Betrieb genommen. Im ersten Halbjahr 2017 erfolge die Inbetriebnahme zusätzlicher Mehrzweckproduktionskapazitäten und 2018 werde ein neues Labor- und Bürogebäude bezogen. ra/uh (AWP)

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  • Flughafen Zürich steigert Umsatz um 2,6% - Höhere Dividende plus Zusatzdividende 11.03.2016 08:01 Zürich (awp) - Der Flughafen Zürich hat im Geschäftsjahr 2015 zwar mehr umgesetzt, aber weniger verdient. Während der Umsatz um 2,6% auf 988 Mio CHF stieg, sank das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT um 6,8% auf 274 Mio und der Reingewinn um knapp 14% auf 179,8 Mio. Unter Ausklammerung von verschiedenen Sondereffekten lag der Gewinn um 4,6% über dem Vorjahr, wie die Flughafenbetreiberin am Freitag mitteilte. Der Generalsversammlung wird die Ausschüttung einer höheren ordentlichen Dividende von 15,00 nach 13,50 CHF pro Aktie im Vorjahr vorgeschlagen. Nebst der ordentlichen Dividende soll zudem eine Zusatzdividende aus den Kapitaleinlagereserven in Höhe von 16,00 CHF pro Aktie ausgeschüttet werden. Der Rückgang der Gewinnzahlen ist auf verschiedene im vergangenen Jahr verbuchte und bereits kommunizierte Sondereffekte zurückzuführen. Positiv wirkte sich ein Gewinn vor Steuern in Höhe von rund 35 Mio CHF aus einem Teilverkauf eines Grundstücks sowie ein nicht-cashwirksamer Gewinn im Zusammenhang mit Anpassungen bei der Personalvorsorge von 18 Mio aus. Auf der anderen Seite wurden Rückstellungen von 97,1 Mio CHF für das erweiterte Schallschutzprogramm verbucht. Mit den vorgelegten Zahlen hat der Flughafen die Erwartungen des Marktes in etwa getroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 991 Mio CHF, für den EBIT bei 270 Mio und für den Reingewinn bei 186 Mio. Der Umsatzanteil des Fluggeschäfts betrug 2015 rund 60%, derjenige des Nicht-Fluggeschäftes entsprechend 40%. Im Fluggeschäft nahm der Umsatz um 3,9% auf 597 Mio CHF zu, im Nicht-Flugbereich erhöhten sich die Erträge um 0,8% auf 392 Mio CHF. Bereits im Januar hatte der Flughafen seine Passagierzahlen für 2015 bekannt gegeben. Das Jahr wurde mit einem neuen Rekord von 26,28 Mio Passagieren abgeschlossen, das waren 3,2% mehr als 2014. Für 2016 geht der Flughafen Zürich von einem Passagierwachstum von rund 3% aus. Unter Ausschluss der Sondereffekte würden im Gesamtjahr 2016 EBITDA, EBIT und Gewinn ohne Lärmeinflüsse leicht unter dem Vorjahr ausfallen, heisst es. Grund dafür sei die anstehende Reduktion der Flugbetriebsgebühren voraussichtlich im dritten Quartal. an/uh (AWP)

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  • Clientis-Gruppe steigert Konzerngewinn 2015 um fast 40% auf 54 Mio CHF 11.03.2016 08:05 Bern (awp) - Die in der Clientis-Gruppe zusammengeschlossenen 15 Regionalbanken haben im vergangenen Jahr den stärksten Kundengelder-Zuwachs in der Unternehmensgeschichte verzeichnet. Auch die Kundenausleihungen nahmen weiter zu. Und für das laufende Jahr stellt die Gruppe weiter wachsende Geschäftsvolumen in Aussicht. Primär dank einer starken Entwicklung im Zinsengeschäft, das 80% des Gesamterfolgs ausmacht, stieg der Konzerngewinn um satte 39% auf 54,2 Mio CHF. Trotz Negativzinsen legte der Zins-Erfolg nämlich um 14% auf 167 Mio CHF zu. Dazu beigetragen hätten vor allem die Volumenausweitung im Hypothekargeschäft und tiefere Refinanzierungskosten, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Im ordentlichen Bankgeschäft erhöhte sich der Ertrag um 10% auf 210 Mio CHF. Den Clientis Banken flossen 2015 neue Kundengelder von netto 549 Mio CHF zu. Der Bestand wuchs damit um 6% auf CHF 9,7 Mrd an. Die Kundenausleihungen stiegen indes um 4,3% auf 11,7 Mrd, wiederum hauptsächlich getrieben durch Hypothekarfinanzierungen. GESTÄRKTE EIGENMITTELBASIS - WACHSTUM IM LAUFENDEN JAHR Die konsolidierte Bilanzsumme stieg aufgrund des Wachstums im Kundengeschäft und höherer flüssiger Mittel um 8,1% auf 13,5 Mrd CHF an. Das Eigenkapital erhöhte sich um 5,4% auf 1,19 Mrd, womit der Eigenfinanzierungsgrad 8,7% erreicht. Die Gesamtkapitalquote lag damit bei 17,8% (VJ: 17,2%). Im laufenden Jahr 2016 liege der Fokus auf der Entwicklung des Zinsniveaus und der Entwicklung in der Baubranche, heisst es. Diese Faktoren seien für das Kerngeschäft der Immobilienfinanzierung von zentraler Bedeutung. Die Gruppe geht von einem Schweizer Zinsniveau auf weiterhin sehr tiefem Niveau und einer Bautätigkeit im Rahmen des Vorjahres aus. Insgesamt rechnet die Gruppe mit einer weiteren Zunahme der Geschäftsvolumen. Ausserdem meldet die Gruppe, dass sie künftig Leistungen für 27 Regionalbanken erbringen wird. Neben den 15 Clientis Banken beziehen zwölf weitere Institute - sieben Banken mehr als bisher - Dienste in den Bereichen IT, Compliance, Anlegen und Vertrieb. rb/uh (AWP)

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  • Zug Estates steigert 2015 Mietertrag Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat im Geschäftsjahr 2015 einen Anstieg beim Liegenschaftenertrag verzeichnet. Die Dividende wird erhöht. Der Ertrag legte um 4,4% auf 39,1 Mio CHF zu; dies trotz Veräusserung von zwei Liegenschaften und einer referenzzinssatzbedingten Senkung der Wohnungsmieten, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte. Der Bereich Hotel & Gastronomie verzeichnete in einem "anspruchsvoller werdenden Marktumfeld" hingegen eine leichte Abnahme des Ertrags auf 19,8 Mio CHF von 20,6 Mio im Jahr zuvor. Die Profitabilität sei allerdings gesteigert worden, wie es heisst. Der Betriebsertrag kam insgesamt mit 63,0 Mio CHF um 1,6% über dem Vorjahr zu liegen. Beim Ergebnis hat Zug Estates vor allem von einem hohen Neubewertungserfolg profitiert, wobei dazu bereits im Februar erste Angaben gemacht worden waren. Der Erfolg, der aus der turnusmässigen Neubewertung des Immobilienparks resultiert, hat sich 2015 mit 50 Mio CHF mehr als verdoppelt. Die Fertigstellung der zweiten Realisierungsetappe auf dem Suurstoffi-Areal in Risch-Rotkreuz und Erfolge in der Vermietung hätten "wesentlich" zu diesem Erfolg beigetragen. Höhere Erträge bei Mietwohnungen erwartet In der Folge legte das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT um 55% auf 86,3 Mio CHF und das Konzernergebnis um knapp die Hälfte auf 67,1 Mio. Unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs schauten unter dem Strich 24,1 Mio CHF heraus (+0,3%). Der Verwaltungsrat beantragt eine höhere Ausschüttung je an der SIX kotierten Aktie (Serie B) von 20,50 CHF nach 18,50 CHF im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr stellt das Management ein auf Vorjahresniveau liegendes Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung in Aussicht. Im Vermietungsgeschäft rechnet die Gruppe wegen den 2015 fertig gestellten Wohnungen und den neu abgeschlossenen Mietverträgen sowie rückläufiger Leerstände mit höheren Mieterträgen. Im Segment Hotel & Gastronomie werde der Gastronomieertrag aufgrund des entfallenden Umsatzes aus der Gastronomie im Theater Casino Zug rund 2,0 Mio CHF unter Vorjahr erwartet. Durch die Fokussierung auf das Kerngeschäft geht man jedoch davon aus, dass die Profitabilität weiter steigen wird. (AWP)

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  • Schlatter weitet Verluste 2015 aus - Steigende Nettoerlöse für 2016 geplant 14.03.2016 08:29 (Meldung um weitere Details ergänzt) Schlieren (awp) - Der Anlagenbauer Schlatter hat das Geschäftsjahr 2015 wie angekündigt tiefer in den roten Zahlen beendet. Beim Umsatz und den Aufträgen verzeichnete das Unternehmen ebenfalls Rückgänge - diese waren aber bereits Ende Januar kommuniziert worden. Beim EBIT weist Schlatter für 2015 ein Minus von 5,9 Mio CHF nach einem Plus von 0,7 Mio CHF im Jahr 2014. Unter dem Strich weitete sich der Verlust 2015 auf -6,9 Mio CHF aus, nach einem Konzernverlust von 0,2 Mio im Jahr zuvor. Im Betriebsergebnis sind einmalige Verluste und Sonderkosten aufgrund der Währungsverwerfungen, des Aktienprogramms für Mitarbeiter sowie der Restrukturierungsrückstellungen für das Werk Deutschland in Höhe von insgesamt 3,2 Mio CHF enthalten, heisst es in eine Medienmitteilung vom Montag. Diese würden 2016 nicht mehr anfallen. GEWINNENTWICKLUNG IM RAHMEN DER EIGENEN PROGNOSEN Insgesamt schneidet Schlatter auf Gewinnseite in etwa wie angekündigt ab. Bei der Veröffentlichung der Umsatz- und Auftragszahlen im Januar hatte der Anlagenbauer einen operativen Verlust im mittleren einstelligen Millionenbereich angekündigt. Mit Blick auf 2016 bestätigt das Unternehmen an diesem Montagmorgen, mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis anzustreben bei steigendem Nettoerlös. Als Gründe für das schwächere Abschneiden nennt Schlatter "die massive Überbewertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro und weiteren Währungen, der unerwartet massive Einbruch im Markt für Papiermaschinenbespannungen sowie die Auswirkungen des Zerfalls der Stahlpreise auf den Markt für Anlagen zur Herstellung von Armierungsgittern". MARKTLAGE BLEIBT SCHWIERIG Aufgesplittet auf die einzelnen Märkte, erklärt Schlatter, in den europäischen Kernmärkten des Produktbereichs Draht seien die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise weiterhin spürbar. Allerdings würden im nördlichen EU-Raum wieder vermehrt Investitionsprojekte getätigt, heisst es ergänzend in der Mitteilung. Mit einem Aufschwung in diesen Regionen sei in den kommenden Jahren allerdings nicht zu rechnen. Eine leicht stärkere Nachfrage wird in Südostasien, in einigen zentralamerikanischen Ländern und in den Emerging Markets im Allgemeinen erwartet. In Brasilien sei das Neuanlagengeschäft schon im Laufe des Jahrs 2014 zum Erliegen gekommen, und es zeichne sich noch keine Erholung ab. Die Entwicklung in Russland und China klingt kaum besser. Auf eine Dividendenausschüttung für 2015 soll verzichtet werden. BESSER POSITIONIERT DANK INVESTITIONEN Im Ausblick betont Schlatter, man habe frühzeitig die notwendigen Massnahmen eingeleitet und auf das veränderte Marktumfeld reagiert. Zwar stellten die Wechselkurse nach wie vor eine Herausforderung dar, wichtiger für die Gruppe sei aber, dass sie ihr Volumen im Anlagen- und After-Sales-Bereich steigern könne. Um dieses Ziel zu erreichen, habe man 2015 bedeutende Mittel in die Umsetzung der Entwicklungs- und Produkte-Roadmap investiert, was sich 2016 positiv auswirken sollte. So habe die Gruppe hat im vergangenen Jahr einen hohen Innovationsrhythmus in der Produktentwicklung angeschlagen. Schlatter sieht sich heute mit seinen Produkten und Dienstleistungen besser positioniert als im Vorjahr. Zwar erwarte man keine grundlegende Veränderung des Marktumfelds. Dank der Marktpositionierung und der Lancierung neuer Produkte sollte es aber möglich sein, Marktanteile zu gewinnen. hr/ra (AWP)

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  • SPS verdient 2015 dank Verkaufserfolgen mehr Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site hat im Geschäftsjahr 2015 insbesondere von Verkaufserfolgen profitiert und Betriebsertrag und Gewinn gesteigert. Den Aktionären soll dennoch eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende ausgeschüttet werden. Der Gesamtertrag stieg um 17% auf 995,2 Mio CHF, was vor allem mit dem erstmaligen Verkauf von Stockwerkeigentum in der 16-jährigen Firmengeschichte zu erklären ist. Hier wurde eine Ertrag von 105,1 Mio CHF erzielt. Die Mieteinnahmen als grösster Posten legten derweil um 0,6% auf 445,9 Mio CHF zu, wie SPS am Dienstag mitteilte. Die verbreiterte Ertragsbasis liess das Ergebnis auf Stufe EBIT um 20% auf 553,4 Mio CHF ansteigen und unter dem Strich schaute mit 355,1 Mio CHF gar knapp ein Viertel mehr heraus als im Vorjahr. Damit hat das Unternehmen die Analysten-Schätzungen beim Mietertrag knapp getroffen, bei den Gewinnzahlen hingegen klar übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) für den Mietertrag 448,3 Mio, für den EBIT 513,6 Mio und für den Reingewinn 323,9 Mio CHF veranschlagt. Stabile Dividende von 3,70 Franken Wird der Erfolg aus der turnusmässigen Neubewertung des Immobilienparks in Höhe von 124,6 Mio CHF (+10%) ausgeklammert, kamen EBIT und Gesamtergebnis bei 428,9 Mio CHF (+23%) bzw. 273,6 Mio (+32%) zu liegen. Den Aktionären soll aufgrund der Zahlen eine stabile Dividende von 3,70 CHF je Aktie ausgeschüttet werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet SPS mit einem Ertrag aus Vermietung und einem Betriebsertrag über Vorjahresniveau. Die Leerstandsquote wird zwischen 6% und 7% erwartet. Das Rekordergebnis des Jahres 2015 werde sich aus heutiger Sicht aufgrund der erzielten überdurchschnittlichen Erlöse aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen und Renditeliegenschaften nicht wiederholen lassen, heisst es. Die Aussichten für 2016 werden aber insgesamt als "gut" beurteilt. (AWP)

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  • Schlatter fällt 2015 tiefer in die Verlustzone - 2016 schwarze Null angestrebt 14.03.2016 18:00 (Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs) Zürich (awp) - Der Maschinenbauer Schlatter hat im Geschäftsjahr 2015 unter anderem wegen des Frankens auf der ganzen Linie rückläufige Kennzahlen verzeichnet. So fiel der Bestellungseingang um beinahe einen Drittel zurück, beim Umsatz war das Minus etwas moderater. Sowohl auf operativer Ebene als auch auf Stufe Reinergebnis resultierte indes ein klarer Verlust. Wie in den Jahren davor wird entsprechend auch keine Dividende ausgeschüttet. Am Standort Schlieren hält das Unternehmen gleichwohl fest. Für 2016 wird dank verschiedener Massnahmen bei steigendem Umsatz ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt. Der Umsatz reduzierte sich um 7% auf 83,2 Mio CHF und der Bestellungseingang um 30% auf 72,9 Mio. Der Auftragsbestand per Ende 2015 lag noch bei 31,9 Mio CHF und damit um knapp einen Viertel tiefer als vor einem Jahr, wie der Anlagenbauer in den Bereichen Widerstandsschweissen und Drahtweben bereits im Januar mitteilte. REINVERLUST AUSGEWEITET Beim EBIT weist Schlatter für 2015 ein Minus von 5,9 Mio CHF nach einem Plus von 0,7 Mio CHF im Jahr 2014, wie nun am Montag mitgeteilt wurde. Unter dem Strich weitete sich der Verlust auf -6,9 Mio CHF aus, nach einem Konzernverlust von 0,2 Mio im Jahr zuvor. Im Betriebsergebnis sind einmalige Verluste und Sonderkosten aufgrund der Währungsverwerfungen, des Aktienprogramms für Mitarbeiter sowie der Restrukturierungsrückstellungen für das Werk Deutschland in Höhe von insgesamt 3,2 Mio CHF enthalten. Als Gründe für das schwächere Abschneiden nennt Schlatter "die massive Überbewertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro und weiteren Währungen, der unerwartet massive Einbruch im Markt für Papiermaschinenbespannungen sowie die Auswirkungen des Zerfalls der Stahlpreise auf dem Markt für Anlagen zur Herstellung von Armierungsgittern". In den europäischen Kernmärkten des Produktbereichs Draht seien die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise weiterhin spürbar, hiess es zur aktuellen Markteinschätzung. Allerdings würden im nördlichen EU-Raum wieder vermehrt Investitionsprojekte getätigt. Mit einem Aufschwung in diesen Regionen sei in den kommenden Jahren allerdings nicht zu rechnen. Eine leicht stärkere Nachfrage wird in Südostasien, in einigen zentralamerikanischen Ländern und in den Emerging Markets im Allgemeinen erwartet. In Brasilien zeichne sich indes noch keine Erholung ab und auch die Entwicklung in Russland und China scheine kaum besser. AM STANDORT SCHLIEREN WIRD FESTGEHALTEN Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 schreibt Schlatter, es sei das Ziel, den Umsatz wieder zu steigern und ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. "Wenn immer möglich ist damit der Reingewinn gemeint", präzisierte CEO Werner Schmidli gegenüber AWP. Man habe frühzeitig die notwendigen Massnahmen eingeleitet und auf das veränderte Marktumfeld reagiert. Zwar stellten die Wechselkurse nach wie vor eine Herausforderung dar, wichtiger sei aber, dass das Volumen im Anlagen- und After-Sales-Bereich wieder gesteigert werde. Nebst einem bereits im vergangenen Jahr eingeleiteten Massnahmenpaket, um der Frankenstärke und den tiefen Stahlpreisen zu begegnen, sollen lohnintensive Arbeiten nach Osteuropa verlagert und die Zusammenarbeit mit dem Werk in Münster intensiviert werden. Am Standort Schlieren will das Unternehmen trotz des starken Frankens festhalten. Zu den bereits eingeleiteten Massnahmen in Schlieren und in Münster, die laut Schmidli genügen sollten, 2016 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen, seien noch weitergehende Massnahmen erarbeitet worden, welche sich erst 2017 entfalten würden. Er streicht dabei die intensivere Bearbeitung der Märkte zum Vertrieb von Anlagen heraus sowie die bessere Nutzung der "riesigen installierten Basis" für den After Sales-Bereich. An der Börse legten die wenig gehandelten Aktien in einem etwas festeren Gesamtmarkt 2,4% auf 32,00 CHF zu. cf/cp (AWP)

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  • BVZ verdient 2015 weniger - Unveränderte Dividende 16.03.2016 08:11 Brig (awp) - Das Bahn- und Touristikunternehmen BVZ Holding hat im Geschäftsjahr 2015 den Ertrag leicht gesteigert. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen indes weniger als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 11,00 CHF je Aktie erhalten. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich das Management zuversichtlich. Der Gesamtertrag stieg 2015 um 1,8% auf 139,4 Mio CHF, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Davon stammten 31,9 (VJ 31,7) Mio aus Abgeltungen durch die öffentliche Hand. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verringerte sich um 5,1% auf 32,3 Mio und auf Stufe EBIT um 3,1% auf 12,9 Mio. Die EBIT-Marge sank auf 7,8% von 8,2% im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein um 5,1% auf 7,8 Mio gesunkener Reingewinn. Im grössten Geschäftsfeld Mobilität nahm der Ertrag (ohne Abgeltungen) um 0,7% auf 54,4 Mio CHF zu. Die Gornergrat-Bahn verbuchte einen Ertragszuwachs um 5,9% auf 24,7 Mio CHF, der Glacier Express dagegen einen Rückgang um 2,6% auf 10,0 Mio. Im Immobilienportfolio nahmen die Einnahmen um 0,6% auf 4,9 Mio CHF zu. Mit Blick nach vorne falle der Ausblick auf 2016 trotz der nach wie vor bestehenden Herausforderungen durch schwache Währungen in wichtigen Märkten zuversichtlich aus, schreibt die BVZ Holding. sig/ra (AWP)

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  • Pax Anlage erleidet 2015 Gewinneinbruch - Dividende wird dennoch erhöht 16.03.2016 07:54 Basel (awp) - Die im Immobilienbereich tätige Pax Anlage hat im Geschäftsjahr 2015 einen deutlichen Gewinnrückgang erlitten. Den Aktionären soll gleichwohl eine höhere Dividende ausgezahlt werden. Der Konzernerfolg brach auf 10,9 Mio CHF ein. Im Vorjahr waren unter dem Strich noch 32,8 Mio verblieben. Dennoch soll die Dividende auf 25,00 CHF je Aktie von 23,00 CHF erhöht werden, wie das an der SIX kotierte Unternehmen am Mittwoch mitteilt Im Geschäftsjahr 2015 sei eine Phase der Transformation gestartet worden, die noch nicht abgeschlossen sei. So wurden der Geschäftsbereich der Hypothekardarlehen an Dritte aufgegeben und Immobilienprojekte "neu beurteilt". Bei der Überprüfung der Werthaltigkeit der Entwicklungsliegenschaften sei ein Wertberichtigungsbedarf von 42,0 Mio CHF zulasten der Vorjahre ermittelt worden. Zudem teilt die Gesellschaft mit, dass Peter Kappeler und Martha Scheiber erneut für den Verwaltungsrat kandidieren, letztere als Präsidentin. Michael Jorda dagegen ziehe sich zurück, damit ein unabhängiges Mitglied Einsitz nehmen könne. Zur Wahl in das Gremium wird Thomas Dressendörfer vorgeschlagen, der den Angaben zufolge über langjährige Führungserfahrung, insbesondere in börsenkotierten Gesellschaften, verfügt. Im Ausblick gibt sich die Gesellschaft zurückhaltend. Angesichts der "anspruchsvollen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen des Immobilienmarkts" werde unter anderem die mögliche Umwandlung von Stockwerkeigentum in Mietobjekte und die Umplanung oder der Verkauf von Projekten geprüft. Ein weiterer Fokus liege auf der Intensivierung der Vermarktung fertiggestellter Stockwerkeigentumseinheiten. cp/cf (AWP)

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  • Hilti 2015 mit höherem Betriebs- aber niedrigerem Reingewinn 18.03.2016 08:04 Schaan (awp) - Der Baumaschinenhersteller Hilti hat im Geschäftsjahr 2015 den Betriebsgewinn leicht gesteigert, jedoch unter dem Strich etwas weniger verdient. Das Betriebsergebnis stieg mit +2% leicht auf 547 Mio CHF, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Der Reingewinn kam hingegen mit 410 Mio CHF um 4% unter den Vorjahreswert zu liegen. Hilti nennt hier insbesondere höhere Steueraufwendungen als Grund. Die Investitionen in Innovationen und Vertriebskapazitäten seien planmässig weiter erhöht worden: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um 8,1% auf 240 Mio CHF. Die Anzahl Mitarbeitende nahm um +5,1% auf 23'385 Personen zu. Der Umsatz wurde bereits im Januar bekanntgegeben, er ging wegen der Aufwertung des Schweizer Frankens um 2,5% auf 4,38 Mrd CHF zurück. In Lokalwährungen erhöhte sich der Umsatz des Liechtensteiner Unternehmens dagegen um 5,8%. In der wichtigsten Region Europa resultierte 2015 ein Umsatzanstieg in Lokalwährungen von 4,2%, in Franken sank der Umsatz allerdings um 6,3%. Gestützt worden sei das Wachstum vor allem von der positiven Entwicklung in Nordeuropa, aber auch in Südeuropa habe nach schwierigen Jahren ein leichtes Wachstum erzielt werden können. Für das laufende Jahr rechnet Hilti mit einem bestenfalls moderaten Marktwachstum und anhaltend grösseren Wechselkurschwankungen. Für 2016 wird ein höheres Wachstum in Lokalwährungen und eine erneute Steigerung im operativen Ergebnis erwartet. yr/tp (AWP)

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  • Perrot Duval nach neun Monaten 2015/16 mit Verlust von 0,2 Mio CHF 18.03.2016 08:00 Zürich (awp) - Die Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015/2016 (per Ende Januar) weniger Umsatz generiert und erneut einen kleinen Verlust erlitten. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin eine Gewinnsteigerung. Der Umsatz der Gruppe sank in den neun Monaten um 7% auf 30,2 Mio CHF. "Dieser temporäre Rückgang ist grösstenteils auf die ungünstigen Währungseffekte bei der Konsolidierung in Schweizer Franken zurückzuführen", teilte Perrot Duval am Freitag mit. Unter dem Strich erlitt das Unternehmen einen Verlust 0,2 Mio nach einem Verlust von 1,3 Mio im Vorjahr. Mit dem fast ausgeglichenen Ergebnis habe man sich dank einer soliden Verankerung in Europa und in den USA spürbar erholt, hiess es. Für das Gesamtjahr rechnet die Gruppe mit einem "ungefähr annähenden Umsatz" wie im Vorjahr (44,1 Mio) und in Lokalwährungen mit einem Wachstum von 5%. Zudem werde - entsprechend der Prognosen vom Dezember 2015 - ein Nettogewinn nach Steuern zwischen 0,5 Mio und 1,0 Mio CHF erwartet nach 0,1 Mio im Jahr 2014/15. ys/tp (AWP)

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  • Interroll steigert Gewinn deutlich Die Interroll-Gruppe hat 2015 einen deutlich höheren Gewinn erzielt. Als Grund wird der Wegfall der Einmalbelastungen im Vorjahr und Produktivitätssteigerungen genannt. Die Dividende steigt um einen Drittel. Mit den definitiven Zahlen bestätigt das Unternehmen die zuvor genannten geschätzten Werte. Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA verbesserte sich 2015 gegenüber dem Vorjahr um 32% auf 58,2 Mio CHF, wie das in der Fördertechnik, Logistik und Automation tätige Unternehmen am Freitag mitteilt. Die EBITDA-Marge lag bei 16,1% (VJ 13,2%). Der Reingewinn legte um 54% auf 29,3 Mio zu. Diese besonders starke Ergebnisverbesserung basiere hauptsächlich auf dem höheren Nettoumsatz, konzernweiten Produktivitätssteigerungen und dem Wegfall von Einmalkosten, die im 2014 angefallen waren, heisst es weiter. Interroll hatte hohe strategische Einmalaufwendungen verbucht und Investitionen in das langfristige Wachstum und die nachhaltige Profitabilität getätigt. Bereits bekannt waren der Auftragseingang mit einem Plus von 9,8% auf 385,1 Mio (LW +18%) und der Nettoumsatz, der um 7,6% auf 360,8 Mio CHF stieg (LW +16%). In allen drei Regionen EMEA (Europa, Middle East, Afrika), Amerika und Asien-Pazifik verbesserte Interroll Umsatz und Marktanteil, heisst es weiter. Dividende steigt von neun auf zwölf Franken Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären die Ausschüttung einer Dividende von 12 CHF vor, im Vorjahr wurden 9 CHF in Form einer Nennwertreduktion ausgeschüttet. Die Produktgruppe Drives (Motoren und Antriebe für Förderanlagen) verzeichnete 2015 einen Umsatz von 110,3 Mio CHF und blieb damit um 4% unter dem Vorjahreswert. Conveyors & Sorters (Förderer und Sorter) verzeichnete mit konsolidiert 107,2 Mio CHF eine Steigerung beim Umsatz um rund 34%. Pallet & Carton Flow (Fliesslager) lag im Jahr 2015 mit 49,8 Mio um 16% unter dem Vorjahreswert. Zudem kommt es zu einem Personalwechsel an der Spitze des Verwaltungsrates. Der bisherige Vize-VRP Urs Tanner wird anlässlich der nächsten Generalversammlung am 13. Mai 2016 vom Verwaltungsrat als neuer Präsident vorgeschlagen. Er folgt damit Kurt Rudolf, der nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung steht. Einen quantitativen Ausblick auf das laufende Jahr 2016 gibt das Management nicht. Das verstärkte Engagement in den Regionen Amerika und Asien-Pazifik, die erfolgreich eingeführten neuen Produkte sowie das konsequente Ausschöpfen der Potenziale in der internen Logistik würden die mittel- und langfristig die Wachstumsaussichten von Interroll stützen. (AWP)

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  • Hiag steigert Ergebnis und Dividende Hiag Immobilien hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 den Ertrag und das Ergebnis gesteigert. Die Dividende soll erhöht werden. Im ersten Jahr nach dem Börsengang steigerte Hiag den Liegenschaftsertrag um 5,2% auf 51,2 Mio CHF, während das Unternehmensergebnis im Vergleich zu dem um IPO-Effekte bereinigten Vorjahreswert gar um 18% auf 59,5 Mio in die Höhe kletterte, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Die Eigenkapitalrendite kam dabei auf laut Hiag "attraktiven" 8,8% zuliegen. Den Aktionären wird an der Generalversammlung vom 19. April die Erhöhung der Dividende auf 3,50 von zuvor 3,30 CHF je Aktie vorgeschlagen. Die Ausschüttung werde für Privatpersonen mit Wohnsitz Schweiz steuerbefreit erfolgen, heisst es weiter. Das Liegenschaftsportfolio hat Hiag im vergangenen Jahr auf 1,22 (VJ 1,15) Mrd CHF ausgebaut. Es umfasste per Ende Dezember 115 Liegenschaften. Die Leerstandsquote des Immobilienportfolios sei derweil im Jahresverlauf auf 16,0% von zuvor 18,0% gesenkt worden. Das Jahr 2015 sei von der Aufhebung der Untergrenze zum Euro-Wechselkurs geprägt gewesen. Die auch in der Folge anhaltend tiefen Zinsen hätten dafür gesorgt, dass die Nachfrage nach Immobilienanlagen weiterhin hoch geblieben sei. Vor allem bei Wohnimmobilien seien dadurch die Transaktionspreise hoch geblieben. Für 2016 rechnet Hiag damit, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Die Gruppe legt den Fokus deshalb auf organisches Wachstum und erwartet eine weitere Steigerung des Liegenschaftsertrags. (AWP)

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