Aktien Schweiz Diverse

  • Dätwyler-Umsatz schrumpft Die Dätwyler-Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2015 im Rahmen der eigenen Prognosen entwickelt. Der Nettoumsatz liegt unter den Zahlen des Vorjahres. Der ungeprüfte Nettoumsatz kam mit 1,17 Mrd CHF um 3,9% unter dem Vorjahr zu liegen. In Aussicht gestellt wurden rund 1,2 Mrd CHF. Analysten hatten im AWP-Konsens mit 1,18 Mrd CHF gerechnet. Organisch resultiert hingegen ein Wachstum um 1,8%. Die negativen Währungseffekte beziffert der Industriezulieferer in einer Mitteilung vom Freitag auf -7,9%. "Die Frankenstärke war vor allem für den Konzernbereich Technical Components eine grosse Herausforderung", so CEO Paul Hälg. Der Umsatzrückgang ist der Division Technical Components zuzuschreiben. In diesem Bereich bietet Dätwyler ein Sortiment von Standardprodukten aus Elektronik, Automation und ICT an. Hier gingen die Erlöse um 13% auf 459,3 Mio CHF zurück und auch organisch ist der Bereich geschrumpft (-2,4%). Dies habe neben der unbefriedigenden Lieferbereitschaft bei der Marke Distrelec im ersten Halbjahr auch mit dem anspruchsvollen Marktumfeld in der Elektronikdistribution zu tun, wie es heisst. Die Division Sealing Solutions, die auf Dichtungs- und Verpackungslösungen in den Endmärkten Health Care, Automotive und Civil Engineering spezialisiert ist, entwickelte sich dagegen positiv. Der Umsatz kam mit 705,9 Mio CHF um 2,9% über dem Vorjahr zu liegen, organisch schaute sogar 4,9% mehr heraus. Die Gewinnzahlen werden am 4. März publiziert. Einen Vorgeschmack gibt es aber schon. So dürfte die EBIT-Marge im Bereich von 10 bis 13% zu liegen kommen, wie heisst. Damit werden frühere Angaben bestätigt. Neu stellt die Gruppe ein Nettoergebnis unter Vorjahr aufgrund von bedeutenden Währungsverlusten und einer höheren Steuerquote in Aussicht. (AWP)

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  • Starke Gewinnzahlen bei Interroll Interroll profitiert von der zunehmenden Automatisierung. Interroll profitiert von der zunehmenden Automatisierung. Bild: http://www.interroll.com 22.01.2016 08:11 Die Interroll-Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2015 ein Wachstum bei Umsatz und Auftragseingang aus und der Wegfall von Einmalbelastungen lässt das Ergebnis überproportional steigen. Der Auftragseingang lag mit 385,1 Mio um 9,8% über dem Vorjahreswert, in lokalen Währungen resultierte ein Anstieg um 18%. Der Nettoumsatz nahm im Vergleich zum Vorjahr um 7,6% auf 360,8 Mio CHF zu (LW +16%), wie das in der Fördertechnik, Logistik und Automation tätige Unternehmen am Freitag mitteilte. Zudem gibt das Unternehmen eine Einschätzung zu den Gewinnzahlen: Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA wird 2015 bei rund 58 Mio CHF (ca. +32% zum Vorjahr) und der Reingewinn bei rund 29 Mio (ca. +52%) erwartet. Diese besonders starken Ergebnisverbesserungen erkläre sich hauptsächlich aus dem höheren Nettoumsatz, konzernweiten Produktivitätssteigerungen und dem Wegfall von Einmalkosten, die im Jahr 2014 angefallen sind, schreibt das Unternehmen weiter. Damit hat Interroll die Umsatzerwartungen der ZKB erreicht, die von Research Partners jedoch unterschritten. Diese hatten beim Umsatz einen Wert von 360,2 Mio CHF bzw. von 369,0 Mio erwartet. Auch ins laufende Jahr 2016 sei Interroll mit einer Book-to-Bill Ratio von 1,07 (Vorjahr 1,04) gut gestartet, heisst es weiter. Die positiven Wachstumsaussichten würden von der verstärkten Expansion in die Regionen Americas und Asia-Pacific, die erfolgreich lancierten neuen Produkte sowie die konsequente Realisierung von innerbetrieblichen Verbesserungen gestützt. Das vollständige Zahlenset wird am 18. März präsentiert. (AWP)

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  • SFS schlittert an den Erwartungen vorbei Der Metallverarbeiter SFS Group hat im Geschäftsjahr 2015 aufgrund des starken Frankens eine leichte Umsatzeinbusse hinnehmen müssen. Damit verfehlt SFS die Erwartungen der Analysten knapp. Gemäss provisorischen Zahlen sanken die Verkäufe im abgelaufenen Jahr um 0,5% auf 1'376 Mio CHF. Die Aufwertung des Schweizer Frankens habe die Umsatzentwicklung belastet, schreibt SFS in einer Mitteilung vom Dienstag. Unter Ausklammerung der Wechselkurseinflüsse resultierte ein Wachstum von 4,6%. Mit Blick auf die Profitabilität wird für das Gesamtjahr unverändert eine normalisierte EBITA-Marge im Zielband zwischen 12,1% und 13,1 (VJ 14,1%) in Aussicht gestellt. Dank einem Sondergewinn von 15 Mio CHF im Zusammenhang mit Pensionsleistungen an Arbeitnehmer werde die rapportierte EBITA-Marge aber oberhalb des Zielbandes zu liegen kommen. Im zweiten Semester stieg der Umsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr um 5,3% auf 706 Mio CHF. Auch die Profitabilität habe sich in der zweiten Jahreshälfte im Vergleich zum ersten Semester deutlich verbessert, so die Meldung. Die Sparte Engineered Components konnte im Gesamtjahr 2015 beim Umsatz um 1,8% auf 740 Mio zulegen. Bei der Sparte Fastening Systems (Befestigungssysteme) ging der Umsatz dagegen um 2,9% auf 327 Mio zurück und beim Bereich Distribution&Logistics (SFS unimarket) um 3,1% auf 309 Mio. Mit den Zahlen hat SFS die Erwartung der Analysten knapp verfehlt. Diese hatten im Vorfeld einen Umsatz auf Gruppenebene von 1'382 Mio erwartet. Der vollständige Zahlenausweis für 2015 wird am 4. März vorgelegt. (AWP)

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  • Titlis Rotair erzielt 2014/15 Rekordumsatz - Zuversichtlich für 2015/16 26.01.2016 08:13 Engelberg (awp) - Der Bergbahnbetreiber Titlis Rotair hat im Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende Oktober) einen Rekordumsatz erzielt. Und für das laufende Jahr gibt sich die Gesellschaft trotz starkem Franken zuversichtlich. Insgesamt resultierte gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung um 12% auf 81,5 Mio CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Mit 1,2 Mio Gästen wurde zudem ein neuer Besucherrekord erreicht. Im Bergbahnen-Geschäft stieg der Umsatz um 14% auf 71,7 Mio. Dazu kamen einmalige Nettoerträge aus Verkäufen von Wohnungen im Titlis Resort von rund 9,5 Mio. Den höheren Erträgen stand ein um 6,9% auf 39,4 Mio gestiegener Betriebsaufwand gegenüber. Der operative Betriebsgewinn legte derweil sowohl auf Stufe EBITDA wie auch auf Stufe EBIT um 21% zu, und zwar auf 42,1 Mio bzw. 32,7 Mio CHF. Das Jahresergebnis schliesslich verbesserte sich um 27% auf 29,9 Mio. Die Aktionäre sollen entsprechend mit einer auf 8,00 von 6,00 CHF erhöhten Dividende am Ergebnis partizipieren. Für das laufende Geschäftsjahr 2015/16 gibt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch. Die Rahmenbedingungen für den Schweizer Tourismus seien vor allem in den europäischen Märkten zwar sehr schwierig, heisst es. Die Ersteintritte von Anfang November bis Mitte Januar bewegten sich rund 10% unter der Vergleichsperiode des Vorjahres, wobei der Anteil Wintersportler aber trotz der schwierigen Schneeverhältnisse gleich wie im Vorjahr geblieben sei. "Wir rechnen mit einem sehr guten Geschäftsergebnis, welches hingegen kaum an das Rekordjahr 2014/15 anknüpfen kann", heisst es denn auch. Titlis Rotair gab zu dem bekannt, dass Hans Hess auf die Generalversammlung 2016 als Verwaltungsratspräsident zurücktritt. Nachfolger soll Vizepräsident Hans Wicki werden. Zudem wird der Generalversammlung Michel Péclard als neues Mitglied zur Wahl vorgeschlagen. sig/uh (AWP)

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  • Tiefer Milchpreis bremst Hochdorf Der Milchverarbeiter Hochdorf bleibt mit den Geschäftszahlen etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück. Hochdorf hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 dank der getätigten Zukäufe zwar erstmals einen Umsatz von mehr als einer halben Milliarde erreicht, blieb aufgrund der tiefen Milchpreise aber trotzdem etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück. Der Brutto-Verkaufserlös stieg um rund 29% auf 551,1 Mio CHF und das Volumen der verkauften Produkte wurde mit 242'821 Tonnen (VJ 99'155 Tonnen) mehr als verdoppelt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Insgesamt wurden in den Werken 761,2 Mio kg Milch, Molke und Permeat verarbeitet, was einem Anstieg um rund 50% entspricht. Der Mengenanstieg sei vor allem im Zusammenhang mit der Akquisition der Uckermärker Milch GmbH sowie der Marbacher Ölmühle zu sehen. In den Schweizer Werken gingen die verarbeiteten Mengen um 5,4% auf 388,9 Mio kg Milch, Molke und Milchpermeat zurück. Mit dem vorgelegten Jahresumsatz hat Hochdorf das angekündigte Wachstum nicht ganz erreicht. Das Unternehmen hatte im August einen Brutto-Verkaufserlös von 580 bis 620 Mio CHF in Aussicht gestellt. Als Grund wird auf die tiefen Milchpreise verwiesen, die sich im Geschäftsbereich Dairy Ingredients auch auf tiefere Verkaufspreise auswirkten. Die Ertragszahlen werden auf Vorjahresniveau erwartet, trotz Frankenstärke und hoher Wettbewerbsintensität, heisst es in der Mitteilung. Das Margenziel wird bestätigt. "Dank den 2013 und 2014 eingeleiteten Massnahmen rechnen wir damit, den im Halbjahresbericht angekündigten prozentualen EBIT von 3,2 bis 3,8% zu erreichen", wird CEO Thomas Eisenring in dem Communiqué zitiert. Das vollständige Ergebnis wird am 7. April vorgelegt. (AWP)

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  • Hügli steigert Umsatz 2015 ganz leicht - EBIT unter Vorjahr 28.01.2016 12:00 (Zusammenfassung, ergänzt mit Produkt-Segmenten und Analysten-Kommentar) Steinach (awp) - Die Hügli-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 etwas mehr Umsatz erwirtschaftet. Der EBIT blieb dagegen währungsbedingt leicht unter Vorjahr. Für das laufende Jahr zeigt sich der Nahrungsmittelkonzern vorsichtig optimistisch. Die Verkäufe stiegen im Berichtsjahr um 0,4% auf 378,3 Mio CHF und lagen damit im Bereich der Analystenschätzungen. In Lokalwährungen waren es knapp 11%, organisch immerhin noch 3,4%. Diese (organische) Steigerung basiert laut Mitteilung vom Donnerstag überwiegend auf höheren Absatzmengen, der Preiseffekt lag bei +0,4%. Obwohl der Umsatz im zweiten Halbjahr in absoluten Zahlen höher gewesen sei als im ersten Halbjahr, sei das Umsatzwachstum auf +1,3% von +5,6% gesunken, heisst es. Der Grund dafür war den Angaben zufolge eine bereits "sehr starke" H2-Vorjahrbasis mit einem Plus von über +5%. Die Akquisitionen granoVita/EDEN per 01.01.2015 erbrachten zusätzlich ein Umsatzplus von 25 Mio CHF bzw. 6,7% zum Vorjahr. Die Integration des Vertriebs dieser neu erworbenen Marken sei per Ende 2015 abgeschlossen worden, und die Synergien in der Produktion sowie das erweiterte Produktportfolio zeigten bereits Früchte, heisst es. DEUTSCHLAND STARK Nach Ländersegmenten konnte vor allem Deutschland mit einer Wachstumsrate von 6,1% überzeugen. Getragen werde dieses Wachstum wesentlich durch die Division Private Label, aber auch Food Service und Brand Solutions, so die Mitteilung. Das Segment Schweiz/Übriges Westeuropa musste derweil einen Rückgang um 1,6% hinnehmen, wobei Österreich und UK über Vorjahr gelegen seien. Im Segment Osteuropa (+4,5% in Lokalwährungen) spricht Hügli von einem "beachtlichen Resultat", dies dank der "weiterhin sehr guten Leistung" im Food Service in allen East-Ländern. Unter den Produktdivisionen entwickelte sich Private Label (organ. +14,5%) besonders dynamisch. Die grossen Wachstumsschübe fanden allerdings bereits im zweiten Halbjahr 2014 und im ersten Halbjahr 2015 statt. Die Division Brand Solutions wuchs derweil vor allem dank Bioprodukten um 8,0%. Die grösste Division Food Service legte organisch immerhin noch 2,7% zu. Das Schweizer Geschäft habe wegen der rückläufigen Gastronomiekunden in den Tourismusregionen einen "merklichen" Umsatzrückgang hinnehmen müssen, so Hügli. Der Bereich Food Industry setzte zwar deutlich weniger um (-10,5%), Hügli zeigt sich hier aber für 2016 aufgrund der "gut gefüllten Projekt-Pipeline zuversichtlich". Ebenfalls schwach (-5,9%) schnitt die Division Consumer Brands ab, wobei der Rückgang durch Handelswaren bestimmt sei. FRANKEN WIRKT SICH AUF GEWINN STÄRKER AUS Etwas stärker als auf den Umsatz hat sich die Frankenaufwertung auf Gewinnstufe ausgewirkt. Obwohl der Haupteffekt durch die Umrechnung (Translation) entstehe, ergäben sich bei Hügli Schweiz zusätzlich auch Transaktionsverluste (Exporte) und Ergebnisbelastungen durch Umsatzverluste und Preissenkungen. Der Währungsverlust auf Stufe Konzern-EBIT betrug damit deutlich über 10%, wie Hügli schreibt. Die operativen Gewinnbeiträge zu konstanten Wechselkursen hätten zwar eine "erfreuliche EBIT-Steigerung" im Konzern ergeben, seien aber durch die Währungsverluste überkompensiert worden. Entsprechend werde ein EBIT und Gewinn 2015 leicht unter Vorjahr erwartet. Zum Halbjahr war noch ein Ergebnis auf Höhe Vorjahr erwartet worden. Für das Jahr 2016 rechnet Hügli mit einem moderaten Umsatzwachstum sowie einer leicht überproportionalen EBIT-Steigerung. Die detaillierten Gewinn-Zahlen 2015 sowie die Umsatzzahlen zum ersten Quartal 2016 werden am 13. April veröffentlicht. An der Börse wurden die News freundlich aufgenommen. Um 11 Uhr notiert das Hügli-Papier - bei geringen Umsätzen allerdings - 1,0% höher auf 758 CHF. Die ZKB spricht in einem Kommentar von "soliden Zahlen" angesichts der Märkte und Produktkategorien, der Titel sei zudem nach wie vor moderat bewertet. uh/rw (AWP)

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  • Belimo hält 2015 Umsatz in Franken knapp Die im Bereich Antriebslösungen tätige Belimo hat im Geschäftsjahr 2015 den Umsatz praktisch stabil gehalten. Der Umsatz in Schweizer Franken liegt bei 493,3 Mio CHF und bleibt damit praktisch stabil, in lokalen Währungen ergab sich ein Plus von 3,6 Prozent. Im zweiten Semester hätten die Regionen Amerika und Asien/Pazifik gegenüber dem ersten Halbjahr zugelegt, während Europa stagniert sei, teilt der Hersteller von Antrieben für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik am Mittwoch mit. Demnach reduzierte sich der Umsatz in Europa währungsbereinigt um 0,9%, wogegen Amerika um 9,7% und Asien/Pazifik um 7,2% zulegten. Damit wurden die Analystenschätzungen erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 494 Mio CHF. Das Jahr 2015 sei für die schweizerische Wirtschaft eine grosse Herausforderung gewesen. So habe die überraschende Aufhebung des Euro-Mindestkurses mit der starken Aufwertung des Schweizer Frankens sowie das schwierige Marktumfeld in Osteuropa das Umsatzwachstum und die Rentabilität negativ beeinflusst. Unter diesen Umständen sei es erfreulich, dass der Umsatz in Franken habe gehalten werden können. Noch kein Ausblick Von den beiden Anwendungsfeldern zog der Bereich Wasser währungsbereinigt um 8,9% an, während sich der Bereich Luft auf Vorjahresniveau bewegte. Weiter macht Belimo erste Angaben zu den Gewinnziffern. Aufgrund der vorläufigen Zahlen wird ein EBIT von rund 74 Mio CHF erwartet sowie ein Reingewinn von rund 56 Mio. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 9% bzw. knapp 17% beim Reingewinn. Zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 werden noch keine Angaben gemacht. Das Unternehmen wird den detaillierten Jahresabschluss am 21. März bekanntgeben. cf/ys (AWP)

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  • Bell übernimmt Eisberg-Gruppe Der Fleischverarbeiter Bell verstärkt sich im Bereich der Convenience-Salate mit der Übernahme der Eisberg-Gruppe. Das Unternehmen mit Sitz in Dänikon ist auf die Herstellung von frischen Blattsalaten und Blattsalatgerichten spezialisiert und erzielt mit rund 400 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von über 55 Mio CHF, teilt Bell am Mittwoch mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Organisatorisch werde Eisberg mit dem bestehenden Unternehmen Gastro Star zusammengeführt und bilde eine eigenständige Tochtergesellschaft der Hilcona, heisst es. Die Übernahme per Anfang April erfolgt vorbehältlich der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden. In der Schweiz könne man durch die Akquisition Kapazitätsengpässe überwinden, schreibt Bell weiter. Für die Eisberg-Gruppe wiederum würden sich durch den Verkauf neue Absatz- und Wachstumschancen eröffnen. (AWP)

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  • Mobimo verdient mehr und erhöht Dividende Das Immobilienunternehmen Mobimo hat im Geschäftsjahr 2015 den Erfolg aus der Vermietung gesteigert und unter dem Strich mehr verdient. Der Erfolg aus der Vermietung verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,4% auf 94,1 Mio CHF. Vor allem der Verkauf von Anlageliegenschaften gab Schub: Hier resultiert ein Erfolg von 63,8 Mio CHF nach 4,9 Mio im Jahr zuvor, wie Mobimo am Donnerstag mitteilt. Der Geschäftsbereich Stockwerksverkauf und Projektentwicklung für Dritte hingegen entwickelte sich rückläufig (5,5 Mio vs. 24,9 Mio CHF in 2014). Das Ergebnis auf Stufe EBIT nahm in der Folge um 75% auf 170,4 Mio CHF zu und auf Stufe Reingewinn um 66% auf 105,0 Mio. Dies sei der bisher erfolgreichste Abschluss. Unter Ausklammerung des Erfolgs aus der Neubewertung des Immobilienparks in Höhe von 34,7 Mio (VJ 3,8 Mio) resultiert ein EBIT von 135,7 Mio (+45%) und ein Reingewinn von 78,6 Mio (+31%). Positiver Ausblick In einer positiven "Gewinnwarnung" im vergangenen November hatte Mobimo einen Jahresgewinn von "mehr als 75 Mio CHF" in Aussicht gestellt. Mit den Zahlen liegt das Unternehmen insgesamt über den Analystenprognosen. Die Zürcher Kantonalbank und die Bank Vontobel hatten den Mieterfolg bei 95,0/96,5 Mio, EBIT und Reingewinn jeweils vor Neubewertungseffekten bei 122,3/117,2 Mio bzw. 75,4/75,2 Mio veranschlagt. Pro Aktie hat Mobimo 12,65 CHF verdient. Es soll eine höhere Dividende zur Ausschüttung kommen. Gemäss Antrag des Verwaltungsrats sollen davon 10,00 CHF nach 9,50 CHF im Vorjahr ausgeschüttet werden. Im Blick voraus zeigt man sich zuversichtlich. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung beurteilen die Zukunftsaussichten der Gruppe weiterhin als positiv. Die "stabile" Dividendenpolitik werde fortgesetzt. (AWP)

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  • SFS übernimmt Stamm AG - Umsatz 15 Mio CHF 12.02.2016 08:04 Heerbrugg (awp) - Der Metallverarbeiter SFS Group übernimmt im Rahmen einer Nachfolgelösung die Stamm AG. Bei dem in Hallau ansässigen Gesellschaft handle es sich um einen Entwicklungs- und Produktionspartner für in der Medizinaltechnik tätige Unternehmen, wie SFS am Freitag mitteilt. Mit der Akquisition verstärke und ergänze die Division Industrial (Segment Engineered Components) ihre Kompetenz im Bereich der Mikrospritzgiesstechnik, heisst es weiter. Gemäss den Angaben fertigt die Stamm AG Hochpräzisions-Kunststoffspritzgiessteile im technischen Klein- und Mikrobereich und das Kundenportfolio sei weitgehend komplementär zum Portfolio von SFS. Der Mitteilung zufolge wurde die Stamm AG 1947 gegründet und erzielt 2015 mit 60 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 15 Mio CHF. SFS beabsichtige, den bisherigen Standort als Kompetenzzentrum insbesondere für Anwendungen in der Medizinaltechnik zu stärken und weiterzuentwickeln. jl/yr (AWP)

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  • Zug Estates steigert 2015 Gewinn dank hohem Neubewertungserfolg 12.02.2016 07:55 Zug (awp) - Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat im vergangenen Geschäftsjahr einen hohen Neubewertungserfolg verbucht und den Gewinn gesteigert. Der Erfolg, der aus der turnusmässigen Neubewertung des Immobilienparks resultiert, hat sich 2015 mit 50,6 Mio CHF mehr als verdoppelt. Die Fertigstellung der zweiten Realisierungsetappe der auf dem Suurstoffi-Areal in Risch-Rotkreuz und Erfolge in der Vermietung hätten "wesentlich" zu diesem Erfolg beigetragen, teilt Zug Estates am Freitag mit. Das operative Betriebsergebnis vor Abschreibung und Neubewertung stieg um 5% auf 39,6 Mio CHF und das Konzernergebnis um etwa die Hälfte auf "über" 67 Mio CHF. Der Marktwert des Immobilienportfolios kam Ende Jahr bei 1,2 Mrd CHF zu liegen, was einer Steigerung um 7% gegenüber Ende 2014 entspricht. Insgesamt seien Liegenschaften im Wert von 26,7 Mio CHF verkauft worden. Investitionen und eine Landarrondierung beliefen sich auf 46,9 Mio CHF. Der vollständige Geschäftsbericht 2015 wird am 11. März veröffentlicht. cp/ys (AWP)

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  • Bank Linth mit höherem Jahresgewinn Die Bank Linth hat im Geschäftsjahr 2015 bei einem gehaltenen Ertrag den Gewinn gesteigert. Die Dividende soll unverändert bleiben. An die Aktionäre soll eine unveränderte Dividende von 8 CHF je Anteilsschein bezahlt werden. Für die Zukunft zeigt sich das Management zuversichtlich. "Die Rahmenbedingungen waren 2015 nicht zuletzt aufgrund des Frankenschocks anspruchsvoll", sagt in der Medienmitteilung Georges Knobel, Präsident des Verwaltungsrats. Dennoch blicke die Bank auf ein gutes Jahr zurück. Rückläufiges Zinsgeschäft Der Geschäftsertrag betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 87,2 Mio CHF und liegt damit gemäss Mitteilung "exakt" auf dem Vorjahresniveau. Dabei verringerte sich der Nettoerfolg des Zinsengeschäfts, das gekennzeichnet war durch enge Margen und stark gestiegene Zinsabsicherungskosten, um 2,4% auf 60,2 Mio. Rückläufig um 2,6% auf knapp 18,0 Mio war auch der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Dagegen stieg der Erfolg des Handelsgeschäfts um 16% auf 6,5 Mio CHF. Der übrige ordentliche Erfolg nahm um knapp 70% auf 2,6 Mio zu. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich nur leicht um 0,4% auf 56,4 Mio CHF. Darin eingeschlossen ist eine ausserordentliche Zahlung an das US-Justizministerium von 3,8 Mio nach Beilegung des Steuerstreits. 2,0 Mio konnten dabei durch bereits gebildete Rückstellungen gedeckt werden. Der Personalaufwand nahm um 3,3% auf 31,1 Mio ab. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich auf 62,7% von 64,3%. Unter dem Strich resultierte ein Jahresgewinn von 20,5 Mio, was einer Steigerung von 2,6% entspricht. Zufluss fast verdoppelt Die Bank wuchs sowohl bei den Kundenausleihungen, als auch bei den Kundengeldern. Erstere legten um 3,2% auf 5,38 Mrd zu und überschritten damit erstmals die Marke von 5 Mrd. Dabei stiegen die Hypothekarforderungen um 3,3% auf 5,2 Mrd. Die Kundengelder erhöhten sich um 7,1% auf 4,22 Mrd. Der Netto-Neugeldzufluss belief sich auf 348 Mio. Damit wurde der Vorjahreswert von 181 Mio fast verdoppelt. Insgesamt verwaltete das Institut zum Jahresende Kundenvermögen (AuM) im Umfang von 6,48 Mrd, was einer Steigerung von 3,4% entspricht. Die Bilanzsumme belief sich Ende des Jahres auf 6,29 Mrd CHF und lag damit 7,3% über dem Vorjahresbetrag. Die anrechenbaren Eigenmittel nach beantragter Gewinnverwendung verstärkten sich um 3,6% auf 432 Mio. Der Eigenmitteldeckungsgrad konnte auf 158,8% gesteigert werden (VJ 156,4%). Rochade im Verwaltungsrat Mit Blick auf die Gesamtwirtschaft geht die Bank Linth von einem anforderungsreichen Jahr 2016 aus. Voraussagen zu den Erträgen sowohl im Zinsen- als auch im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft seien in der aktuellen Situation schwierig, heisst es weiter. Die Bank Linth blicke aber zuversichtlich in die Zukunft. Im Verwaltungsrat der Bank Linth kommt es ferner zu einer Rochade. VR-Präsident Georges Knobel tritt an der Generalversammlung 2016 nach zwölf Amtsjahren aus dem Verwaltungsrat zurück. Als sein Nachfolger wird Verwaltungsrat Ralph Peter Siegl vorgeschlagen. Zudem stellt sich Beatrix Frey-Eigenmann als neues Mitglied in das Aufsichtsgremium zur Wahl. (AWP)

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  • Competec-Gruppe steigert 2015 Umsatz um 1,9% auf 535 Mio CHF 16.02.2016 12:30 Mägenwil/Willisau (awp) - Die Handels- und E-Commerce-Gruppe Competec hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr umgesetzt. Die Erlöse nahmen um 1,9% auf 535 Mio CHF zu und das Paketvolumen um über 10%, teilt die Gruppe am Dienstag mit. Zur Competec-Gruppe gehört der Online-Händler Brack und das IT-Handelsunternehmen Alltron. Brack habe seine Dienstleistungen im Verlauf des Jahres "massgebend" erweitert. Zugleich mit der Aufnahme von Haushaltsgrossgeräten ins Sortiment sei in Zusammenarbeit mit der Planzer Gruppe ein Etagenlieferungs- und Montageservice ins Leben gerufen worden, wie es heisst. Zusammen mit dem Startup-Unternehmen Mila biete man den Kunden auch die Heiminstallation und Inbetriebnahme von PCs, Fernsehern, Tablets und Smartphones an. Auch Alltron habe das Produktesortiment erweitert und wurde den Angaben zufolge für Axis, Edimax, Motorola sowie Prexiso zum Distributor. Neben diesen Sortimentserweiterungen seien die Serviceleistungen im Verlauf des Jahres mit Abendzustellungen und der "Same Day Delivery" ausgebaut worden. Für das Geschäftsjahr 2016 sind die Prognosen zuversichtlich. "Aufgrund der Erholung ab dem zweiten Halbjahr und dem erfreulichen Start im neuen Jahr rechnen wir wieder mit mehr Wachstum für das Jahr 2016", so Markus Mahler, CEO von Alltron und Brack. cp/ra (AWP)

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  • UPC Cablecom steigert 2015 Umsatz um 3,4% - Im TV-Bereich von Swisscom überholt 16.02.2016 11:00 Zürich (awp) - UPC Cablecom ist 2015 gewachsen. Der Umsatz legte um 3,4% auf 1,34 Mrd CHF zu. Im vierten Quartal generierte der Kabelnetzbetreiber dabei einen 2,0% höheren Umsatz von 337,6 Mio CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Bei der Entwicklung der Abozahlen ist das Bild durchzogen. So ging die Anzahl Kunden im Bereich Digitalfernsehen im Gesamtjahr um 6,5% auf 1,30 Millionen zurück. Damit wurde UPC Cablecom in diesem Bereich von der Swisscom als Marktführerin abgelöst. Swisscom wies per Ende 2015 1,33 Millionen TV-Kunden aus. In den anderen Geschäftsbereichen stiegen hingegen die Kundenzahlen: im Bereich Breitbandinternet um 4,0% auf 759'900, in der Festnetztelefonie um 7,1% auf 505'000 und im Bereich Mobilfunk um 73% auf 32'900. Im Mobilfunk stehen die Angebote allerdings erst seit wenigen Monaten dem allgemeinen Publikum zur Verfügung. Zudem betont das Unternehmen in der Mitteilung, dass das Geschäft mit Unternehmenskunden um 13% gesteigert worden sei. "Ich blicke zufrieden auf das Jahr 2015 zurück, die Anzahl Kunden nimmt insgesamt zu", lässt sich CEO Eric Tveter zitieren. Vor allem im Breitbandbereich wachse UPC schneller als die Konkurrenz. UPC Cablecom tätigte im vergangenen Jahr Investitionen von "über 200 Mio CHF", wie es weiter heisst. Ausserdem will das Unternehmen im laufenden Jahr "die Weichen so legen", dass die Kundschaft in den Genuss von "viel mehr Live-Sport" kommt, wie es weiter heisst. rw/ra (AWP)

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  • IVF Hartmann erzielt höheren Jahresgewinn 2015 - Dividende angehoben 23.02.2016 08:30 (Ergänzt um weitere Informationen) Neuhausen (awp) - Die im Bereich Spitalbedarf tätige IVF Hartmann Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 den anhaltenden Kostendruck im Gesundheitswesen sowie die Frankenstärke zu spüren bekommen und etwas weniger Umsatz erzielt. Unter dem Strich resultierte gleichwohl ein höherer Jahresgewinn. Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Der Kostendruck im Gesundheitswesen habe im Geschäftsjahr 2015 unvermindert angehalten, heisst es in einer Mitteilung der Gesellschaft vom Dienstag. Zusätzlich habe das Unternehmen die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB meistern müssen. So hätten einerseits die Kunden die Weitergabe der Kursgewinne der aus dem Euro-Raum stammenden Produkte verlangt. Andererseits habe die lokale Eigenfertigung im Intercompany- und im Exportgeschäft ungeachtet des starken Frankens weiterhin mit konkurrenzfähigen Herstellkosten produzieren müssen. HÖHERER EBIT DANK PRODUKTIVITÄTSGEWINNE In diesem herausfordernden Umfeld verminderte sich der Umsatz 2015 gegenüber dem Vorjahr um 0,5% auf 132,3 Mio CHF. Real hätte ein Plus von 2,6% resultiert, hält das Unternehmen fest. Dank Produktivitätsgewinne in der Fertigung und währungsbedingter Vorteile bei der Beschaffung im Euro-Raum erhöhte sich hingegen das operative Ergebnis auf Stufe EBIT um 1,2% auf knapp 19,0 Mio und der Konzerngewinn um 2,0% auf 16,1 Mio CHF. Die Aktionäre sollen eine auf 2,30 von 2,20 CHF erhöhte Bruttodividende pro Aktie erhalten. Nach Segmenten betrachtet habe vor allem das Infektionsmanagement ein gutes Umsatzwachstum erzielt, schreibt die Gesellschaft. Im Segment Wundmanagement wurden die Umsatzerlöse des Vorjahrs leicht übertroffen. Dagegen weise das Segment Inkontinenzmanagement einen leichten Umsatzrückgang auf, zu einem Grossteil bedingt durch den hohen Preisdruck am Markt, heisst es weiter. Die übrigen Geschäftsaktivitäten, zusammengefasst im Segment Weitere, haben ebenfalls einen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Dies vor allem wegen gesunkener Umsätze mit Watteprodukten. INVESTITIONEN IN AREAL NEUHAUSEN Wie IVF Hartmann am Dienstag weiter mitteilte, beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte im Berichtsjahr auf 4,9 Mio CHF, was einem Rückgang von 2,9% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Mittel flossen vornehmlich in die Erneuerung und Automatisierung der Produktionsanlagen sowie in die Modernisierung und Umgestaltung des Areals Neuhausen. Per Ende 2015 beschäftigte IVF Hartmann 383 Mitarbeitende (VJ 372). Die Bilanzsumme der Unternehmensgruppe stieg gegenüber dem Vorjahr um 13,4% auf 120,7 Mio. Diese Zunahme ist im wesentlichen auf den höheren Bestand an liquiden Mitteln zurückzuführen. Einen konkreten Ausblick für 2016 gibt das Unternehmen nicht. Die Rahmenbedingungen am Markt würden auch in Zukunft herausfordernd bleiben, heisst es in der Mitteilung bloss. Der Kostendruck im Gesundheitswesen werde auch im Geschäftsjahr 2016 unvermindert anhalten und alle Geschäftsbereiche beeinflussen. IVF Hartmann sei aber zuversichtlich, dass sich 2016 die Lage bezüglich Eurokurs-Effekten stabilisieren werde und auch der Export zum Wachstum zurückfinde. Der ausführliche Jahresabschluss wird am 11. März publiziert, dann findet auch eine Medienkonferenz statt. sig/rw (AWP)

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  • Axa Winterthur verbessert Ergebnis Der Versicherer Axa Winterthur hat im vergangenen Jahr von weniger Grossschäden profitiert. Der operative Gewinn stieg um 4,7 Prozent auf 896 Millionen Franken, während die Bruttoprämien im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken sanken. Unter dem Strich verzeichnete das Unternehmen einen Reingewinn von 929 Millionen Franken, wie Axa Winterthur am Donnerstag mitteilte. Das ist ein Rückgang von 5,6 Prozent. Unternehmenschef Antimo Perretta sprach in der Mitteilung von einem erfreulichen Jahresergebnis in einem anspruchsvollen Finanzumfeld. Den grössten Teil des Gewinns generierte Axa Winterthur in der Schadenversicherung. Aufgrund von weniger Grossschäden stieg das operative Ergebnis in dieser Sparte um rund 12 Prozent auf 543 Millionen Franken. Der Schaden-/Kostensatz, eine Kennzahl zur Beurteilung der Rentabilität im Nichtleben-Geschäft, verbesserte sich um 3,1 Prozentpunkte auf 86 Prozent. Die Bruttoprämien gingen um 1,3 Prozent auf 3,4 Milliarden Franken zurück. Rückläufiges Anlageergebnis In der nach Geschäftsvolumen grössten Sparte Kollektivleben verringerten sich die Bruttoprämien um 3,6 Prozent auf 6,54 Milliarden Franken, bedingt vor allem durch tiefere Einmaleinlagen in der Vollversicherung. Aufgrund einer selektiveren Zeichnungspolitik habe Axa Winterthur im schwierigen Anlageumfeld einen Rückgang im Neugeschäft um knapp 18 Prozent verzeichnet. Im teilautonomen Geschäftssegment erhöhte sich das Neugeschäft von 13 Millionen Franken im Vorjahr auf 46 Millionen Franken im 2015. Die markante Zuwachsrate zeige, dass es gelungen sei, sich im Markt der beruflichen Vorsorge als Komplettanbieterin zu positionieren. Im Einzelleben verringerte sich das Geschäftsvolumen um 14 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Franken, auch hier durch tiefere Einmaleinlagen. Der operative Gewinn in dieser Sparte legte um knapp 8 Prozent auf 229 Millionen zu. Der weitere Rückgang des Zinsniveaus hatte auch einen spürbaren Einfluss auf die Performance aller Anlageklassen der Axa Winterthur, wie es im Communiqué weiter hiess. Das Anlageergebnis war dementsprechend sowohl im Leben- als auch im Nichtleben-Bereich rückläufig. (SDA)

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  • APG verdient 2015 mehr und erhöht Dividende Die APG SGA Gruppe ist im vergangenen Jahr umsatzmässig nur noch leicht gewachsen, hat die Profitabilität dabei aber nochmals gesteigert. Die Aktionäre profitieren mit einer höheren Ausschüttung. Das Unternehmen verstärkt seine Marktstellung in der Schweiz mit der Übernahme der AlpenPlakat AG. Der Umsatz von APG erhöhte sich 2015 um 0,6% auf 313,0 Mio CHF. Mit 302,3 Mio (+1,3%) stammt der Löwenanteil davon aus dem Heimmarkt Schweiz. Der EBIT legte um 2,8% auf 68,1 Mio CHF zu, die Marge liegt damit auf 21,5% nach 21,0% im Vorjahr. Das Nettoergebnis nach Minderheiten beträgt 53,3 Mio, was einem Plus von 3% entspricht, wie die Vermarkterin von Aussenwerbung am Donnerstag mitteilt. Die ausgewiesenen Zahlen liegen damit leicht unter den Erwartungen der Analysten. Die ZKB bzw. Research Partners hatten einen Umsatz von 317,7 Mio bzw. 319,7 Mio, einen EBIT von 68,6 Mio bzw. 69,4 Mio und ein Nettoergebnis von 53,2 Mio bzw. 53,8 Mio prognostiziert. Die Aktionäre sollen am Ergebnis mit einer Dividende von insgesamt 23 CHF nach 22 CHF im Vorjahr partizipieren. Das Berichtsjahr sei durch ein anspruchsvolles inter- und intramediales Wettbewerbsumfeld geprägt gewesen. Im Heimmarkt Schweiz seien dank eines attraktiven Leistungsangebots und verstärkter Marktbearbeitung Marktanteile gewonnen worden, so die Mitteilung. Organisch sei die Gruppe in Lokalwährungen gerechnet um 1,2% gewachsen, Währungseinflüsse beeinträchtigten die Verkaufserlöse mit 0,6%. Als Folge des Verkaufs der nicht mehr betriebsnotwendigen Immobilie in Biel hätten sich ausserdem die damit verbundenen Mieterträge verringert. Aus dem Liegenschaften-Verkauf resultierte indes ein Buchgewinn von 1,5 Mio, der unter den übrigen Betriebserträgen ausgewiesen wird. Mit Blick nach vorne bleibt APG wie gewohnt sehr vage. Aufgrund der ausgeprägten Kurzfristigkeit und Volatilität im Bereich der Kampagnenplanung und damit der Umsatzentwicklung in der Werbebranche verzichtet die Gruppe weiterhin auf eine konkrete Prognose zur Geschäftsentwicklung der kommenden Monate. Übernahme von Alpenplakat AG Die APG SGA Gruppe verstärkt ihre Marktstellung in der Schweiz weiter. Sie übernimmt die in der Innerschweiz sowie in den Kantonen Zürich, Aargau und Solothurn tätige AlpenPlakat AG vollständig. Die übernommene Gesellschaft verfüge in ihrem Tätigkeitsgebiet über ein qualitativ hochwertiges, analoges Portfolio von über 550 Plakatstellen, schreibt APG am Donnerstag in einer weiteren Mitteilung. Die übernommene Gesellschaft werde eigenständig mit unveränderter Strategie und gleichem Mitarbeiterstamm weitergeführt und nicht in die bestehende APG-Organisation integriert. Der bisherige CEO und Verwaltungsrat, Christian Zimmermann, amte nach einer Übergangsphase als Delegierter des Verwaltungsrates der AlpenPlakat AG. Zum Kaufpreis sowie zum Umsatz der AlpenPlakat AG werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht. (AWP)

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  • Bell steigert Gewinn und erhöht Dividende Der Fleischverarbeiter Bell hat im Geschäftsjahr 2015 unter anderem dank der erstmaligen Konsolidierung von Hilcona deutlich mehr verdient. Ausserdem soll die Dividende erhöht und die Aktie gesplittet werden. 2016 will Bell "bestehende Potenziale gezielt weiter ausschöpfen". Der Betriebsgewinn stieg im Berichtsjahr auf Stufe EBITDA um knapp 20% auf 235,1 Mio CHF und auf Stufe EBIT um gut 11% auf 123,0 Mio CHF. Unter dem Strich resultierte ein um 8% höherer Jahresgewinn von 94,8 Mio CHF. Der Bruttogewinn hat derweil erstmals die Schwelle von 1 Mrd CHF überschritten. Die wichtigsten Treiber dafür waren die Vollkonsolidierung von Hilcona per 1. Mai 2015, die Konzentration auf wertschöpfungsreiche Produkte und die Bereinigung des Sortiments, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz 2015 war bereits im Januar bekannt gegeben worden. Gemäss den definitiven Zahlen lag er mit 2,82 Mrd CHF um 8,5% über Vorjahr. Währungsbedingte Umrechnungsdifferenzen von 89 Mio CHF sowie eine Minusteuerung bei den Rohmaterialpreisen von über 13 Mio reduzierten den Umsatz nominal. Die erstmalige Konsolidierung von Hilcona trug dagegen 360 Mio zum Gruppenumsatz bei. Das Absatzvolumen über die ganze Gruppe erreichte 275'308 Tonnen (+28%). Den Aktionären soll auf dieser Basis eine Dividende von 70 CHF (VJ 65 CHF) ausgeschüttet werden. Da die Aktie mittlerweile ein hohes absolutes Kursniveau erreicht habe, beantragt der Verwaltungsrat ausserdem einen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 10. Damit soll die Handelbarkeit der Aktie wieder verbessert werden. Integration der Akquisitionen im Vordergrund Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Bell den Konsensus für den EBITDA (233,0 Mio) leicht übertroffen, beim EBIT (135,6 Mio) hingegen klar verfehlt. Für 2016 rechnet Bell mit einem weiteren anspruchsvollen Jahr, das geprägt sei durch tendenziell höhere Rohstoffpreise und einer anhaltenden Verschärfung des Wettbewerbs. Bestärkt durch die Resultate im vergangenen Jahr werde man die strategische Stossrichtung aber konsequent weiterverfolgen. Im Fokus stehen laut Mitteilung die reibungslose Integration der beiden Akquisitionen, das substanzielle Investitionsprogramm in der Schweiz sowie der Ausbau der wertschöpfungsstarken Produkte. In allen Bereichen sieht Bell "bestehende Potenziale, die gezielt weiter erschlossen werden können". (AWP)

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  • Chemie+Papier rutscht tief in die roten Zahlen Die CPH Chemie + Papier Holding hat im Geschäftsjahr 2015 unter dem schwächeren Euro und tiefen Papierpreisen gelitten und ist in den roten Zahlen gelandet. Im laufenden Jahr strebt die Gruppe auf zumindest operativer Ebene die Rückkehr in die Gewinnzone an. CPH hat im Berichtsjahr einen im Jahresvergleich fast 15% tieferen Umsatz von 420,0 Mio CHF erwirtschaftet. Den Frankenschock und die tiefen Papierpreise ausgeklammert, wären die Verkäufe aber um 1,7% gewachsen, teilt das Unternehmen am Freitag mit. Zudem hätten alle drei Geschäftsbereiche ihre Absatzvolumen und Marktanteile erhöht. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) fiel auf 12,2 Mio CHF, nach einem Überschuss von 50,8 Mio im Vorjahr. Beim Betriebsergebnis (EBIT) wurde ein Verlust von 21,8 Mio CHF geschrieben (VJ: Gewinn von 16,0 Mio) und unter dem Strich ergab sich ein Fehlbetrag von 33,1 Mio CHF, nach einem Gewinn von 10,5 Mio in 2014. Dividende wird ausgeschüttet Der Verwaltungsrat beantragt die Ausschüttung einer Dividende in der Form einer Kapitalrückzahlung aus Kapitaleinlagereserven von 0,60 CHF je Aktie. Im Vorjahr waren 13 CHF je Aktie zur Auszahlung gelangt - allerdings noch vor einem Aktiensplit im Verhältnis 1:20. Damit bestätige man die kontinuierliche Dividendenpolitik der Gruppe, so CPH am Freitag. Durch gezielte Massnahmen habe CPH den Kostenanteil in Schweizer Franken zuletzt von 70% auf rund 50% gesenkt, heisst es weiter. Um die Abhängigkeit von den Papiermärkten und vom heimischen Währungsraum weiter zu verringern, werde die Gruppe ausserhalb des Papierbereichs und ausserhalb der Schweiz in neue Märkte und Produktionskapazitäten investieren. Zusammen mit Massnahmen zur Effizienzsteigerung hofft man auf bessere Resultate in der Zukunft. So strebe CPH für 2016 eine Umsatzsteigerung und auf operativer Ebene die Rückkehr in die Gewinnzone an. (AWP)

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