Aktien Schweiz Diverse

  • Aevis steigert 2014 Umsatz dank Übernahmen um 19%

    10.03.2015 08:06

    Freiburg (awp) - Die Aevis-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 541,4 Mio CHF erwirtschaftet. Dies entspricht einer Zunahme von 19% gegenüber dem Vorjahr, wie die in der Gesundheitsbranche und Hotelgewerbe aktive Gruppe am Dienstag in einer Medienmitteilung kommuniziert. Die Steigerung sei vor allem durch die Integration der Victoria-Jungfrau Collection zustande gekommen.

    Die 14 Kliniken von Genolier Swiss Medical Network haben gemäss Communiqué einen Umsatz von 461,2 Mio CHF (2013: 435,6 Mio) erzielt - primär aufgrund der getätigten Akquisitionen. Die Ergebnisse von Victoria-Jungfrau Collection seien für neun Monate konsolidiert, heisst es weiter. Mit der Konsolidierung von Victoria-Jungfrau Collection während 12 Monaten hätte ein pro-forma Umsatz von 554,8 Mio resultiert.


    Im Geschäftsjahr 2015 dürfte Aevis mit den gegenwärtigen Beteiligungen über 12 Monaten konsolidiert einen Umsatz von rund 600 Mio erzielen, so die Medienmitteilung.


    Die Aevis-Gruppe wird das detaillierte Jahresergebnis und den Geschäftsbericht 2014 am 30. April 2015 publizieren.


    pen/rt


    (AWP)

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  • Hilti mit profitablem Wachstum

    Der Baumaschinenhersteller Hilti ist im vergangenen Geschäftsjahr in allen Regionen gewachsen.

    Das Betriebsergebnis zog um 27% auf 537 Mio CHF an und unter dem Strich verblieb mit 426 Mio rund 40% mehr als im Vorjahr. Der freie Cashflow habe mit 383 Mio einen "sehr guten" Wert erreicht, teilt das Unternehmen am Freitag mit.


    Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung nahmen um rund 18% auf 222 Mio CHF zu und die Anzahl der Mitarbeitenden stieg im Jahresverlauf um 4% und kam Ende 2014 bei knapp 21'500 zu liegen.


    Hilti trotz starkem Schweizer Franken "gut" aufgestellt


    In allen Regionen habe man weiter zulegen können, so die Mitteilung weiter. Nach einem leicht negativen Vorjahr habe sich das Geschäft in Europa insgesamt positiv entwickelt (+3,5%). In Nordamerika kompensierte ein starkes zweites Halbjahr den verhaltenen Start weitestgehend (+9,5%) und in den Schwellenmärkten wurden zweistellige Wachstumsraten erzielt werden.


    Der Umsatz stieg - wie bereits früher mitgeteilt - um 3,6% auf 4,50 Mrd CHF, in Lokalwährung waren es +7,5%. Die Umsatzrendite verbesserte sich damit auf 11,9% nach 9,7% im Vorjahr.


    Für das laufende Jahr sieht sich Hilti trotz der spürbaren Auswirkungen durch die Aufwertung des Schweizer Frankens "gut" aufgestellt.


    (AWP)

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  • Perrot Duval senkt Prognose für Gesamtjahr

    Die in der Automatisierungsbranche tätige Perrot Duval hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 einen Rückgang des Umsatzs verzeichnet.

    Der Umsatz ging um knapp 10% auf 32,7 Mio CHF zurück. Im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhte sich dagegen der Verlust auf 1,3 von 0,5 Mio markant. Das Geschäftsumfeld sei härter als erwartet und es seien verschiedene Bestellungen wegen des starken Frankens auf "Hold" gesetzt worden, teilt das Unternehmen am Freitag mit.


    In der Folge senkt das Unternehmen die Prognosen für das Gesamtjahr 2014/15 bereits zum zweiten Mal. Es seien zwar Massnahmen zur Kostenreduktion eingeleitet worden und diese würden graduell auch bereits greifen, der Umsatz werde im Gesamtjahr aber lediglich rund 44 Mio CHF erreichen. Auf Gewinnstufe erwartet das Unternehmen für das Ende April zu Ende gehende Geschäftsjahr "Breakeven". Im vergangenen Dezember wurde noch mit einem konsolidierten Umsatz in der Höhe von 48 Mio CHF und einem Nettoergebnis nach Steuern von 0,8 Mio gerechnet.


    (AWP)

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  • Mobilezone übertrifft die Prognosen

    Der Handyanbieter Mobilezone hat im Geschäftsjahr 2014 mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Zudem kehrt der Konzern zu einer Dividendenausschüttung zurück.

    Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 388,6 Mio CHF. Der EBIT verbesserte sich derweil um 13 Prozent auf 29,2 Mio CHF, und unter dem Strich blieb ein 7 Prozent höherer Konzerngewinn von 23,6 Mio. Der "sehr erfolgreiche" Geschäftsabschluss sei in erster Linie auf besser besuchte Mobilezone-Shops und entsprechend gesteigerte Umsätze zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.


    Mit den Zahlen wurden die Erwartungen der Bank Vontobel - besonders beim Umsatz - übertroffen. Sie hatte mit einem Umsatz von 360,0 Mio, einem EBIT von 27,7 Mio und einem Konzerngewinn von 22,4 Mio CHF gerechnet.


    Zurück zur Dividende


    Der Verwaltungsrat will der Generalversammlung vom 9. April 2015 eine Dividende von 60 Rappen je Aktie beantragen. Im Vorjahr hatte es wegen eines Aktienrückkaufs keine Gewinnausschüttung gegeben.


    An der Generalversammlung solle auch über den Umtausch der börsenkotierten Inhaberaktien in neue kotierte Namenaktien entschieden werden, hiess es weiter. Mit diesem Umtausch könnten die Anteilseigner künftig ins Aktienregister eingetragen werden, womit die gegenseitige Kommunikation erleichtert werde, so die Erklärung. Neben dieser Statutenänderung würden auch neue Statutenbestimmungen zum Vergütungswesen eingeführt - als Folge der angenommenen sogenannten Minder-Initiative.


    Kein konkreter Ausblick


    Einen konkreten Ausblick zum laufenden Jahr gab das Unternehmen nicht. Im Geschäftsjahr 2014 sei ein "bemerkenswert solider Leistungsausweis" erbracht worden, und man sei überzeugt, 2015 auf diesem Weg weiterzufahren, hiess es lediglich. Zusätzliche Kundenkreise sollen "von den Alleinstellungsmerkmalen im Schweizer Telekommunikationsmarkt" überzeugt werden.


    (AWP)

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  • Dividendenzahlungen

    Kann mir jemand sagen, wo ich das Datum und die Höhe der Dividende nachschauen kann. Mich würden vorallem SPI-Aktien interessieren. Ueber die SMI Aktien habe ich die Angaben.


    Danke für Feedback.


    R.Sieber

  • Der nächste Börsengang an der SIX

    Der Mischkonzern Conzzeta hat im zurückliegenden Geschäftsjahr einen geringfügig höheren Umsatz erzielt. Die Immobilien-Sparte soll im Sommer an die Börse.

    Dieser lag bei 1,20 Mrd CHF nach 1,19 Mrd im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Zudem hat sich die Abspaltung und Börsenkotierung des Geschäftsbereichs Immobilien konkretisiert. Die neu zu gründende Plazza AG soll im Juni 2015 abgespalten und an der Schweizer Börse SIX kotiert werden.


    Der EBIT legte um 16% auf 104,3 Mio CHF zu und die EBIT-Marge auf 8,7% von 7,3%. Der Reingewinn ging um 19% auf 61,4 Mio CHF zurück. Conzzeta selbst hatte zuvor einen Umsatz und einen Ertrag leicht über Vorjahr in Aussicht gestellt - dies unter der Voraussetzung einer stabilen Konjunktur und verlässlicher politischer Umstände.


    Den Aktionären soll eine Dividende von 50 CHF je Inhaberaktie sowie 10 CHF je Namenaktie ausgeschüttet werden. Für das Geschäftsjahr 2013 war auf eine Dividende verzichtet worden: Stattdessen wurde eine Kapitalherabsetzung um 10 auf 90 CHF je Inhaberaktie und um 18 auf 2 CHF je Namenaktie vollzogen.


    Negative Wechselkurseffekte


    Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gesellschaft mit negativen Wechselkurseffekten. Die Aufgabe des Mindestkurses durch die SNB werde einen spürbaren Effekt haben, hiess es. Nahezu die Hälfte der Personalkosten seien in Schweizer Franken, so Conzzeta. In Kürze würden Massnahmen angekündigt. Mit Vollzug der Transformation des Unternehmens im Rahmen der Strategie und mittelfristigen Massnahmen erwartet das Unternehmen eine verbesserte Profitabilität ab 2016.


    Im Geschäftsbereich Plazza Immobilien sind alle nichtbetrieblichen Liegenschaften zusammengefasst. Der geschätzte Marktwert lag den Angaben nach Ende 2014 bei rund 462 Mio CHF. Im Zuge der Abspaltung solle Plazza im Hinblick auf die Wachstumspläne zusätzlich mit Barmitteln in Höhe von netto 100 Mio CHF ausgestattet werden.


    Zurzeit würden alle notwendigen Schritte zur Abspaltung und Börsenkotierung vorbereitet, hiess es weiter. Als vorläufiger Termin für eine ausserordentliche Generalversammlung, an der die Abspaltung beschlossen werden soll, sei der 22. Juni vorgesehen. Die definitive Terminplanung unterliege allerdings noch einigen Unwägbarkeiten, da noch nicht alle rechtlichen und behördlichen Dokumente vorlägen.


    CEO der künftig selbstständigen Plazza AG soll Ralph Siegle werden, der bereits seit 2003 die operative Leitung des Geschäftsbereichs verantwortet.


    (AWP)

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  • SIX: Progressnow-Aktien werden vom Handel suspendiert

    09.04.2015 10:34

    Zürich (awp) - Die Aktien der Beteiligungsgesellschaft Progressnow sind am Donnerstag vom Handel an der Schweizer Börse ausgesetzt worden. Bis zur nächsten Mitteilung würden die Papiere nicht mehr gehandelt, teilte die Börsenbetreiberin SIX Swiss Exchange mit. Progressnow war für eine Stellungnahme vorerst nicht zu erreichen.

    ra/ys


    (AWP)

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  • Interroll erhält erweiterten Auftrag von brasilianischer Post

    13.04.2015 07:30

    Zürich (awp) - Der Logistiktechnikanbieter Interroll hat einen weiteren Auftrag von der brasilianischen Post erhalten. Mit dem amerikanischen Systemintegrator NPI (National Presort LP) wurde ein Rahmenvertrag zur Lieferung von vier zusätzlichen Quergurtsortern mit zugehöriger Förderertechnik an die Brasilianische Post unterzeichnet, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Sechs Sorter wurden bereits im November 2014 bestellt.

    Der Wert eines Sorters mit zugehöriger Fördertechnik liege bei der Zusatzbestellung bei rund 2,0 Mio bis 4,0 Mio USD. Der gesamte zusätzliche Rahmenvertrag bewege sich folglich im niedrigen zweistelligen Millionenbereich, schreibt Interroll weiter.


    Damit erhöht sich die Gesamtbestellung der Brasilianischen Post auf insgesamt 10 Sorter mit zugehöriger Fördertechnik. Der erste Sorter soll 2015 ausgeliefert werden, die letzten Sorter werden 2017 montiert, heisst es weiter. Das Schwergewicht der operativen Leistungserstellung werde im Jahr 2016 liegen. Die Aufträge werden in enger Zusammenarbeit mit dem regionalen Interroll Kompetenzzentrum in Atlanta, USA, und dem globalen Kompetenzzentrum für Module und Subsysteme in Sinsheim, Deutschland, abgewickelt.


    yr/cf


    (AWP)

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  • Conzzeta: Ausserordentliche GV zur Abspaltung Plazza Immobilien am 22. Juni

    14.04.2015 18:43

    (Meldung um weitere Details ergänzt)

    Einladung und Traktandenliste der GV sowie weitere Unterlagen sollen am 21. April versandt werden. Der Conzzeta-Verwaltungsrat schlägt der a.o. GV vor, dass jeder Aktionär unentgeltlich pro bisherige Aktie je vier gesplittete Conzzeta-Aktien sowie je vier neue Aktien der Plazza erhalten soll, wie es weiter heisst. Das Aktienkapital der Plazza AG soll 1,035 Mio CHF betragen. Im gleichen Umfang soll das Aktienkapital der Conzzeta herabgesetzt werden.


    Nach der Abspaltung sollen die Plazza-Namenaktien A der an der SIX Exchange kotiert werden, wobei der erste Handelstag unter dem Börsensymbol PLAN voraussichtlich der 26. Juni 2015 sein wird. Die Namenaktien B werden auf der ausserbörslichen Handelsplattform der Zürcher Kantonalbank gehandelt.


    MARKTWERT VON RUND 460 MIO CHF


    Der von unabhängiger Seite geschätzte Marktwert von Plazza wird per Ende 2014 mit rund 460 Mio CHF angegeben. Dabei bleiben gebildete Rückstellungen für latente Steuern von rund 70 Mio unberücksichtigt. Im Zuge der Abspaltung werde Plazza im Hinblick auf ihre Wachstumspläne zusätzlich mit Barmitteln in Höhe von 100 Mio ausgestattet.


    In dem Bereich sind alle nichtbetrieblichen Liegenschaften von Conzzeta zusammengefasst. Mit der Abspaltung werde dem unterschiedlichen Charakter des Industrie- und des Immobilienbereichs Rechnung getragen, heisst es weiter.


    yr


    (AWP)

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  • Hügli arbeitet auch 2014 profitabel und erhöht die Dividende

    15.04.2015 08:27

    Steinach (awp) - Die Hügli-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2014 die Gewinnzahlen deutlich gesteigert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg gegenüber dem Vorjahr um 10% auf 32,3 Mio und die entsprechende Marge auf 8,6% von 8,0% im Vorjahr. Damit kam sie wie vom Management in Aussicht gestellt im mittleren Bereich des strategischen Zielkorridors (8-9%) zu liegen. Der Konzerngewinn legte um 13% auf 23,4 Mio CHF zu.

    Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Schätzungen der ZKB und der Bank Vontobel bei EBIT knapp erreicht, beim Reingewinn verfehlt. Diese hatten einen EBIT von 32,4 Mio bzw. 33,0 Mio CHF sowie einen Gewinn von 23,9 Mio bzw. 24,1 Mio CHF erwartet.


    Die Aktionäre sollen an der positiven Geschäftsentwicklung in Form einer höheren Ausschüttung beteiligt werden. So schlägt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Brutto-Dividende von 16,00 CHF je Anteil vor, wie der Nahrungsmittelhersteller am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr waren 14,00 CHF je Aktie ausgezahlt worden.


    Der Umsatz für 2014 ist bereits seit Ende Januar bekannt: Er nahm um 2,6% auf 377,0 Mio CHF zu, organisch resultierte ein Plus von 3,6%. Damit hatte das Management um CEO Thomas Bodenmann das selbst gesteckte Ziel mehr als erfüllt: Bekanntlich wurde ein organisches Umsatzwachstum auf dem Niveau von 2013 (+2,4%) in Aussicht gestellt.


    In das Geschäftsjahr 2015 ist Hügli dynamisch gestartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 4,7% auf 101,9 Mio CHF. Organisch belief sich das Plus sogar auf 9,2%, teilweise bedingt durch eine schwache Vorjahresperiode, wie es heisst. Der Akquisitionseffekt aus dem im Dezember 2014 getätigten Zukauf (primaVita) wird auf 5,8 Mio CHF beziffert. Belastet habe dagegen ein "massiver" negativer Währungseffekt von -9,6%.


    Die Prognosen für 2015 werden bestätigt und teilweise präzisiert. So wird ein organisches Umsatzwachstum in der Grössenordnung von +6% in Aussicht gestellt. Bislang galt ein "mittlerer einstelliger Bereich" als Zielvorgabe. Die genannte Übernahme werde zudem einen Umsatzzuwachs von zusätzlich rund +5% ergeben, wie es heisst. Der geplante Ertragsbeitrag werde im Integrationsjahr jedoch aufgrund von Einmalkosten nicht wesentlich ausfallen. Die organische EBIT-Wachstumsrate sollte leicht überproportional zum Umsatz steigen, womit frühere Angaben bestätigt werden.


    cp/uh


    (AWP)

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  • ENR Russia Invest 2014 mit Reinverlust von 24,50 Mio CHF

    20.04.2015 08:02

    Genf (awp) - Die an der SIX kotierte Beteiligungsgesellschaft ENR Russia Invest hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 einen Reinverlust von 24,50 Mio CHF nach einem Fehlbetrag von 3,75 Mio im Vorjahr ausgewiesen. Der innere Wert NAV per Ende 2014 sank gegenüber dem Vorjahr um 23% auf 88,22 Mio, teilt die Gesellschaft am Montag mit.

    Der deutlich höhere Verlust wird auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld in Russland zurückgeführt, das durch den fallenden Ölpreis, die Sanktionen der westlichen Industriestaaten sowie den Rubel-Verfall gegenüber Euro und Dollar geprägt war. In Folge der Situation habe die russische Notenbank die Zinsen auf zeitweise bis zu 17% angehoben, was zu einer deutlichen Verteuerung von Bankenfinanzierungen geführt habe, heisst es weiter.


    Im Jahresverlauf habe ENR eine Reihe von Beteiligungsprojekten geprüft, was in zwei Abschlüssen resultiert habe. Einmal ein Wohnbauprojekt ausserhalb Moskaus sowie der Kauf des Petrovsky Fort Bürogebäudes in St. Petersburg.


    Zudem kam es zum Jahresbeginn zu Veränderungen im Verwaltungsrat. VRP Urs Maurer-Lambrou habe sich aufgrund von anderen beruflichen Verpflichtungen per 8. Januar 2015 aus dem Aufsichtsgremium zurückgezogen. Bis zur Generalversammlung wurde Gustav Stenbolt als VRP ad interim berufen.


    yr/ra


    (AWP)

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  • Fragen an die Profis

    Optionen – freundliche, teilweise feste Grundstimmung. Trader sind vorbörslich wieder aufgesprungen.



    - Wie kann man vorbörslich aufspringen? Einfach vorher eingeben und es wird dann 9:15 abgerechnet?


    - Oder wie geht das? Wo sehe ich den Kurs?


    - Können wir privaten das auch?

    Ich bin der mit dem gefährlichen Halbwissen! Also aufpassen!

  • PSP Swiss Property mit Gewinnrückgang

    Die Immobilienfirma PSP Swiss Property hat in den ersten drei Monaten 2015 weniger Gewinn erwirtschaftet.

    Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank der Reingewinn um 12,9 Prozent auf 38,2 Millionen Franken. Der Gewinnrückgang sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass PSP Swiss Property im ersten Quartal 2015 keine Eigentumswohnungen verkaufte, während im Vorjahresquartal 55 Wohnungen auf dem Gurtenareal in Wabern bei Bern an Käufer übertragen wurden. Der Erfolg aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen fiel daher 2,9 Mio. Fr. tiefer aus, wie PSP Swiss Property am Dienstag mitteilte.


    Auf den Gewinn drückte weiter ein wegen Sanierungen um 1,7 Mio. Fr. tieferer Liegenschaftsertrag. Zudem fielen die Beiträge aus der Mehrwertsteuer-Einlageentsteuerung weg, die im ersten Quartal 2014 noch 1,8 Mio. Fr. eingebracht hatten.


    Neubewertungen und Verkäufe von Anlageliegenschaften gab es keine. Der Reingewinn betrug daher sowohl inklusive Bewertungseffekte als auch ohne 38,2 Mio. Franken. Das Immobilienportfolio umfasste per Ende März 161 Büro- und Geschäftshäuser, fünf Entwicklungsareale und fünf Einzelprojekte. Der Bilanzwert betrug 6,636 Mrd. Fr. nach 6,608 Mrd. Fr. Ende 2014.


    Trotz des deutlichen Gewinnrückgangs blickt PSP Swiss Property zuversichtlich in die Zukunft. Für 2015 erwartet die Immobilienfirma einen operativen Gewinn (Ebitda ohne Bewertungseffekte) von rund 225 Mio. Franken, 5,5 Prozent weniger als im Vorjahr.


    Der Rückgang sei in erster Linie auf einen geringeren Erfolg aus dem Verkauf von Stockwerkeinheiten sowie das Wegfallen der Beiträge aus der Mehrwertsteuer-Einlageentsteuerung zurückzuführen, heisst es in der Medienmitteilung. Die Mieteinnahmen dürften hingegen trotz grösserem Renovationsvolumen stabil bleiben.


    (SDA)

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  • SPS arbeitet weniger profitabel

    Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site hat im ersten Quartal 2015 einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Für Mai plant SPS eine Kapitalerhöhung durch Ausgabe von Aktien.

    SPS hat im ersten Quartal 2015 bei einem leicht höheren Betriebsertrag einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Der Gesamtertrag stieg um 1,3 Prozent auf 214,1 Mio CHF, wobei die Mieteinnahmen als grösster Posten um 4,4 Prozent auf 113,0 Mio CHF zulegten.


    Mit Immobiliendienstleistungen der im 2012 übernommenen Wincasa wurden 27,1 Mio (+8,8 Prozent) umgesetzt, während der aus der 2013 getätigten Übernahme des Altersresidenzen-Betreibers Tertianum resultierende Ertrag mit 38,2 Mio (-8,2 Prozent) unter dem Vorjahr zu liegen kam. Rückläufig entwickelte sich auch der Geschäftsbereich Retail & Gastro mit einem um 9,8 Prozent tieferen Ertrag von 32,3 Mio.


    Die verbreiterte Ertragsbasis liess das Ergebnis auf Stufe EBIT um 3,1 Prozent auf 86,7 Mio CHF ansteigen, während unter dem Strich mit 54,5 Mio CHF 6,2 Prozent weniger als im Vorjahresquartal herausschaute. Damit hat das Unternehmen die Analysten-Schätzungen beim Mietertrag getroffen und bei den Gewinnzahlen übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) für den Mietertrag 113,0 Mio CHF, für den EBIT 83,1 Mio und den Reingewinn 52,1 Mio veranschlagt.


    Wird der aus der Neubewertung des Immobilienparks resultierende Erfolg von 2,6 Mio CHF (-38 Prozent) mit eingerechnet, resultiert eine Zunahme beim EBIT von 1,0 Prozent auf 89,2 Mio, beim Reingewinn hingegen ein Rückgang um 4,4 Prozent auf 50,0 Mio.


    Kapitalerhöhung geplant


    Neben den Zahlen gibt SPS bekannt, dass auf Ende Mai 2015 die Durchführung einer Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von maximal 5,97 Mio Aktien aus genehmigtem Kapital geplant sei. Den Aktionären werde für jede am 19. Mai 2015 (nach Börsenschluss) gehaltene Namenaktie ein Bezugsrecht zugeteilt. Die Ausübung von 32 Bezugsrechten berechtige den Inhaber zum Bezug von drei neuen Namenaktien gegen Zahlung des Bezugspreises von 71,00 CHF pro Titel. Der erwartete Bruttoerlös von rund 424 Mio CHF stärke die Eigenkapitalbasis und werde für die Finanzierung aktueller Entwicklungs- und Bauprojekte sowie von Gebäudemodernisierungen und -umnutzungen verwendet.


    Die Guidance für das Geschäftsjahr 2015 wird bestätigt. So wird weiterhin eine leichte Zunahme der Mieterträge erwartet. Zudem geht man unverändert von einer Leerstandsquote von 6,5 Prozent bis 7,0 Prozent per Ende Jahr aus sowie einem Betriebsgewinn (EBIT) und Reingewinn vor Neubewertungseffekten über Vorjahresniveau.


    (AWP)

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  • Aevis steigert Umsatz im erste Quartal durch Integration von VJC

    10.06.2015 08:15

    Freiburg (awp) - Die Aevis Holding hat im ersten Quartal 2015 den Umsatz durch die Integration der Luxushotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection (VJC) gesteigert. Der Ertrag stieg um gut 12% auf 139,4 Mio CHF, wie die Dachgesellschaft am Mittwoch mitteilt.

    Aevis hatte im Vorjahr mit gut 71% die Kontrollmehrheit an VJC übernommen, die ab dem zweiten Quartal 2014 konsolidiert wurde. Das Aevis-Management erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2015 mit den gegenwärtigen Beteiligungen (über 12 Monate konsolidiert) einen Umsatz von rund 600 Mio CHF zu erwirtschaften. 2014 hatte Aevis einen Umsatz von 542,4 Mio erwirtschaftet.


    Aevis hatte im Mai bekanntgegeben, VJC vollständig zu übernehmen. Der Schritt muss an den Generalversammlungen der Unternehmen am 29. Juni genehmigt werden.


    yr/tp


    (AWP)

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  • Interroll mit Gewinnwachstum im 1. Halbjahr

    Die Interroll-Gruppe rechnet im ersten Halbjahr mit einem höheren Umsatz und einem deutlichen Gewinnanstieg.

    In der Berichtswährung Schweizer Franken wird für das erste Halbjahr 2015 ein solides Umsatzwachstum von mindestens 2% und ein besonders starkes Reingewinnwachstum von mindestens 50% gegenüber dem Vorjahreszeitraum erwartet, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. In lokaler Währung wird ein Umsatzwachstum von mindestens 10% erwartet.


    Dabei stehen den stark negativen Währungstranslationseffekten aus Europa leicht positive Währungsentwicklungen aus dem US-Dollar- und Schwellenländerraum entgegen. Als Grund für den Gewinnsprung verweist das Unternehmen auf den Wegfall von einmaligen Entwicklungskosten, die im Jahr 2014 angefallen sind.


    Das in der Fördertechnik, Logistik und Automation tätigen Unternehmen hatte bisher keinen quantifizierten Ausblick für das erste Halbjahr oder das Gesamtjahr genannt. Das Management hatte von "weiterhin guten Entwicklungsmöglichkeiten in dynamischen Märkten" gesprochen. Interroll publiziert den vollständigen Halbjahresbericht am 7. August.


    (AWP)

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  • Also eröffnet neue Landesgesellschaft in Polen und übernimmt PC Factory

    21.07.2015 07:55

    Emmen (awp) - Der IT-Logistiker Also will seine Präsenz in Europa weiter ausbauen und eröffnet hierfür eine neue Landesgesellschaft in Polen. Um die Organisation effektiver und effizienter zu gestalten sei ein Vertrag zur Übernahme der Aktivitäten der PC-Factory-Gruppe unterzeichnet worden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

    PC Factory hat den Sitz in Warschau und erzielte 2014 einen Umsatz von 400 Mio EUR. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, und die zuständigen Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.


    "Aufgrund der geographisch günstigen Lage bildet die polnische Landesgesellschaft eine ideale Plattform, um in dieser dynamischen und vielversprechenden Region vertreten zu sein. Wir sehen in den anvisierten Märkten ein enormes Wachstumspotenzial", wird Also-CEO Gustavo Möller-Hergt in der Mitteilung zitiert.


    dm/rw


    (AWP)

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  • Chemie+Papier erleidet in H1 Umsatzeinbusse von 18% - In Verlustzone abgerutscht

    22.07.2015 07:45

    Perlen (awp) - Die CPH Chemie + Papier Holding (CPH) hat im ersten Semester 2015 einen im Jahresvergleich 18% tieferen Umsatz von 199,3 Mio CHF erwirtschaftet. Die Umsatzabnahme sei vor allem auf den schwächeren Euro und tieferer Papierpreise zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

    Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) fiel auf -0,7 Mio CHF (VJ: 26,7 Mio), was einer Marge von -0,4% entspricht. Beim Betriebsergebnis (EBIT) wurde ein Verlust von 18,5 Mio CHF geschrieben, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 9,3 Mio resultiert hatte. Und unter dem Strich ergab sich ein Verlust von 28,7 Mio (VJ: +7,8 Mio).


    Für das Gesamtjahr rechnet CPH nach wie vor mit einem tieferen Umsatz als im Vorjahr und einem negativem Betriebsergebnis. Mittelfristig werde die Gruppe "wieder in die Gewinnzone vorstossen", lässt sich CPH-CEO Peter Schildknecht in der Medienmitteilung zitieren. Zudem solle weiter die Strategie forciert werden, ausserhalb des Papierbereichs im Ausland zu expandieren, um "die lokalen Märkte mit hohen Wachstumsraten noch besser zu erschliessen und die heutige hohe Währungsabhängigkeit zu reduzieren", so der CEO weiter.


    pen/uh


    (AWP)

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  • SFS leidet unter starkem Franken - Bessere Profitabilität für H2 erwartet

    24.07.2015 08:17

    (durchwegs ergänzt)

    Heerbrugg (awp) - Die SFS Group hat im ersten Halbjahr den Umsatz zwar gesteigert, litt dabei aber unter dem starken Franken. Auf der Gewinnseite wurden infolge der Frankenstärke Rückschläge verzeichnet. Für die zweite Jahreshälfte erwartet die Gruppe eine deutliche Erholung der Profitabilität. Mit Blick auf das Gesamtjahr geht sie von einem Umsatz in Vorjahreshöhe aus.


    Für das erste Semester 2015 weist SFS einen um 3,9% höheren Umsatz von 670,4 Mio CHF aus, wie der Metallverarbeiter am Freitag meldet. Deutlich gebremst worden sei die Wachstumsdynamik indes durch die Frankenstärke. Der negative Währungseinfluss auf den in Franken ausgewiesenen Bruttoumsatz liege bei -35,8 Mio CHF oder -5,5 Umsatzprozenten, heisst es weiter.


    In lokalen Währungen habe somit ein Wachstum von 9,4% resultiert, so SFS. Das organische Wachstum habe 6,1% betragen. Dazu hätten vor allem der Hochlauf von Neuprodukten und die Handelsaktivitäten im Segment Engineered Components beigetragen. Erstmals konsolidierte Umsätze aus Akquisitionen steuerten gemäss SFS weitere 3,3% zum Unternehmenswachstum bei.


    Das operative Ergebnis auf Stufe EBITA sank um 21% auf 70,4 Mio CHF und die entsprechende Marge kam bei 10,6% nach 13,6% im Vorjahr zu liegen. Bei EBIT resultiert gar ein Rückgang um rund ein Drittel auf 42,1 Mio und beim Reingewinn von 31% auf 31,8 Mio.


    FRANKENSTÄRKE SCHMÄLERT PROFITABILITÄT


    Mit dem Semesterausweis hat SFS die Markt-Erwartungen beim Umsatz übertroffen, bei EBIT und Gewinn aber verfehlt. Gemessen am AWP-Konsens wurde ein Umsatz von 649,2 Mio CHF, ein EBITDA von 111,7 Mio, ein EBIT von 48,2 Mio und ein Gewinn von 36,1 Mio prognostiziert.


    Die Franken-Aufwertung habe sich deutlich auf die Ergebnisentwicklung ausgewirkt, schreibt das Unternehmen in der Medienmitteilung. Trotz gutem Mengenwachstum, anhaltend guter Auslastung und der rasch ergriffenen Sparmassnahmen konnte daher ein markanter Rückgang der Ergebnisse in den schweizerischen SFS-Unternehmen nicht verhindert werden. Die SFS-Einheiten ausserhalb der Schweiz, die von der Währungsentwicklung nicht betroffen sind, hätten insgesamt gute Ergebnisverbesserungen erzielt, heisst es weiter. Unter der Annahme unveränderter Wechselkurse hätte die Gruppe die EBITA-Marge von 13,6% im Vorjahr auf 14,4% deutlich verbessern können.


    SEGMENT ENGINEERED COMPONENTES SCHREIBT WACHSTUM FORT


    Im Segment Engineered Components, dem grössten Unternehmensbereich, verzeichnete SFS einen Umsatzzuwachs von 13,5% auf 358 Mio CHF. Zur Wachstumsdynamik beigetragen hätten neben einer anhaltend guten Nachfrage in der Automobil- und Telekomindustrie die Realisierung von Neuprojekten. Zudem seien die nicht zum Kerngeschäft gehörenden Handelsaktivitäten gegenüber dem Vorjahr überraschend stark gewachsen, heisst es weiter. Als direkte Folge der Franken-Aufwertung habe sich die EBITA-Marge aber deutlich um 300 Basispunkte auf 15,4% reduziert.


    Die beiden Segmente Fastening Systems (-5,8% auf 157,9 Mio) und Distribution & Logistics (-4,7% auf 154,5 Mio) erlitten Umsatzrückgänge. Während bei Fastening Systems unter Ausklammerung von Währungseffekten ein Umsatzplus von 2,5% resultierte, verzeichnete Distribution & Logistics auf vergleichbarer Basis eine Umsatzeinbusse von 5,5%.


    SFS bewege sich in einem verstärkt volatilem Marktumfeld, heisst es weiter. Für das zweite Halbjahr erwartet der Metallverarbeiter aber eine deutliche Erholung der Betriebsgewinnmarge. Das in der Schweiz ergriffene Massnahmenpaket werde im weiteren Jahresverlauf verstärkt wirken. Zudem werden sich die Einmaleffekte, die das Ergebnis im ersten Semester mit rund 7 Mio CHF belastet haben, nicht wiederholen.


    Für das gesamte Geschäftsjahr 2015 erwartet die SFS Group einen Jahresumsatz in der Grössenordnung des Vorjahres und einen Rückgang der EBITA-Marge um 100 bis 200 Basispunkte. Diese Schätzungen basierten auf der Annahme konstanter Wechselkurse und vergleichbarer konjunktureller Rahmenbedingungen, teilte das Unternehmen mit.


    pen/cp


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  • Starrag senkt Prognose für Gesamtjahr

    Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag hat im ersten Halbjahr 2015 einen Einbruch von Bestellungseingang und Gewinn verzeichnet. Der Umsatz fiel derweil nur moderat tiefer aus.

    Währungsbereinigt ergab sich beim Umsatz gar eine leichte Zunahme. Dennoch senkt das Unternehmen die Prognosen für das Gesamtjahr. Der Bestellungseingang sackte in der Berichtsperiode um 23% auf 141,1 Mio CHF ab, wobei das Minus organisch bei 16% lag. Damit hat sich im zweiten Quartal (-21%) im Vergleich zum ersten (-26%) nur eine leichte Stabilisierung eingestellt.


    Die Kunden seien aufgrund des härteren Konkurrenzumfelds veranlasst, noch sorgfältiger zu planen, was zu kurzfristigen Verschiebung von Bestellungen führen könne, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Auftragseingang sei deshalb durch eine zunehmende Volatilität geprägt. Dazu komme im Bereich der komplexeren und Grossmaschinen ein spürbarer Preisdruck durch Wettbewerber, die sich einer ungenügenden Auslastung gegenübersähen.


    Umsatz währungsbereinigt im Plus


    Der Auftragsbestand lag mit gut 220 Mio CHF per Mitte Jahr im Vergleich zu Ende März nochmals um 6% tiefer, nachdem er im ersten Quartal schon um 18% gefallen war. Da das Maschinengeschäft stets mit substantiellen zusätzlichen Kundendienstleistungen verbunden sei, komme der aktuelle Arbeitsvorrat aber einer soliden Grundauslastung über rund drei Quartale gleich, heisst es.


    Der Umsatz sank im Halbjahr um 4,3% auf 181,8 Mio CHF, währungsbereinigt ergab sich hier indes ein Plus von 3,5%. Der Betriebsgewinn EBIT reduzierte sich markant um fast 22% auf 7,0 Mio CHF und die EBIT-Marge um 80 Basispunkte auf 3,9%. Der Reingewinn fiel um gut 52% auf 3,1 Mio zurück. Grund für diesen markanten Rückgang war eine notwendige Neubewertung von nicht abgesicherten Euro-Positionen im Ausmass von 2,3 Mio bereits im ersten Quartal.


    Zum Geschäftsgang im ersten Semester heisst es mit Blick auf die regionale Entwicklung, dass die Marktregionen Europa und Nordamerika einen insgesamt tieferen Auftragseingang verzeichnet hätten. In Asien sei dagegen der Vorjahreswert knapp gehalten worden.


    Nach Abnehmerindustrien habe der Auftragseingang im Bereich Aerospace unter dem allerdings sehr guten Vorjahr gelegen. Es sei indes weiterhin davon auszugehen, dass die expansiven Investitionsvorhaben von Grosskunden mittelfristig wieder zu einem Anstieg führen. Auch Transportation verzeichnete wegen der Verschiebung von Kundenprojekten einen Rückgang, ebenso der Bereich Industrial. Der Bereich Energy vermochte dagegen - auf allerdings weiterhin tiefem Niveau - zuzulegen


    Prognosen vom Mai werden gesenkt


    Die Prognosen für das Gesamtjahr werden reduziert. Demnach erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2015 in lokalen Währungen einen rückläufigen Auftragseingang und einen gehaltenen Umsatz. Auch die operative Marge dürfte unter dem Vorjahreswert bleiben.


    Im Mai hiess es noch, es sei mit einem Auftragseingang in lokalen Währungen in etwa auf dem Vorjahresniveau zu rechnen sowie mit einer leichten Umsatzzunahme.


    Starrag sieht sich im Industrievergleich Währungsschwankungen unterdurchschnittlich ausgesetzt und primär von Umrechnungseffekten betroffen. Bereits rund drei Viertel der Wertschöpfung würden ausserhalb der Schweiz generiert und Material soweit möglich im Euroraum eingekauft. Der Anteil der in Schweizer Franken anfallenden Kosten lag im Geschäftsjahr 2014 bei rund 22%.


    Die Ende 2014 angekündigte Reorganisation nach Marktsegmenten befinde sich planmässig in der Umsetzung. Ziel sei es, durch reduzierte Komplexität und verstärkte Synergienutzung Wachstum und Profitabilität zu steigern. Im Berichtssemester sei ein Massnahmenpaket zur Stärkung der Vertriebskraft in den neu definierten Marktsegmenten und zur Abrundung eines übergreifenden und durchgängigen Produktportfolios erarbeitet worden. Unabhängig davon seien zahlreiche Einzelmassnahmen getroffen worden, um die Rentabilität zu steigern und die mittelfristigen Margenziele zu erreichen.


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