Clariant

  • Viva Charttechnik

    Ich habe das Kursziel der UBS nicht abgewartet. 20.47 war zu schnell erreicht und ich zufrieden mit CLN.


    Morgen ist kleiner Verfallstag. Gut möglich dass nochmals 2% draufgelegt werden? Wie dem auch ist ich versuche allerorts Positionen zu schliessen.


    Vorallem aus saisonalen Gründen (Der Herbst klopft schon an die Tür)

  • Sonderdividende?

    Könnte es mit dem verkauf der sparte noch eine fette sonderdividende geben? Dann wären wir wohl schnell bei 23.- was denkt ihr? Widerstand bei etwas über 20.- wurde geknackt

  • Clariant: Sunliquid-Technologie funktioniert auch mit Ölpalmen-Abfall


    Der Chemiekonzern Clariant hat das staatliche indonesische Öl- und Gasunternehmen Pertamina für seine Biotreibstoff-Technologie "Sunliquid" gewonnen. Eine Machbarkeitsstudie habe gezeigt, dass auch leere Fruchtbündel und Blätter von Ölpalmen erfolgreich in Zellulose-Ethanol umgewandelt werden können.


    19.04.2021 07:46


    Die Ausbeute in dem Prozess sei gut, erklärte Clariant am Montag in einem Communiqué. Und Indonesien verfüge über ein "riesiges" Potenzial an ungenutzter Biomasse, die in zellulosehaltiges Ethanol umgewandelt werden könne. Die endgültigen Ergebnisse der Studie seien soeben auf der Hannover Messe präsentiert worden.


    Das Sunliquid-Verfahren erlaubt es, aus Reststoffen von Pflanzen - bestehende Kunden verwenden etwa Weizen- oder Maisstroh - mittels einer chemischen Reaktion Zucker herauszulösen und anschliessend zu Kraftstoff zu gären. Das resultierende Zellulose-Ethanol spare im Vergleich zu fossilem Benzin rund 95 Prozent der CO2-Emissionen ein, erklärte Clariant bei früheren Gelegenheiten.


    ra/uh


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Clariant startet mit höheren Margen ins Jahr - Prognosen übertroffen


    Der Spezialchemiekonzern ist mit niedrigeren Verkäufen ins Geschäftsjahr 2021 gestartet, hat aber die Profitabilität verbessert.


    29.04.2021 07:21


    Clariant erholt sich nur langsam von den Folgen der Corona-Pandemie. Der Konzern weist für die Monate Januar bis März einen um 2 Prozent tieferen Umsatz von 1,002 Milliarden Franken aus, wie am Donnerstag aus einem Communiqué hervorging. Ohne den starken Schweizer Franken wäre Clariant allerdings dank Preiserhöhungen um 2 Prozent gewachsen.


    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA lag bei 164 Millionen Franken, das waren 4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die entsprechende Marge kletterte entsprechend um einen Prozentpunkt auf 16,4 Prozent. Den Reingewinn nennt Clariant nicht.


    Diese Entwicklung sei dank einem Portfolio attraktiver Geschäfte und einer disziplinierten Umsetzung der Programme zur Performanceverbesserung erreicht worden, erklärte Konzernchef Conrad Keijzer in der Mitteilung.


    Die Prognosen (AWP-Konsens) wurden damit übertroffen. Analysten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 989 Millionen und einen EBITDA von 153 Millionen Franken veranschlagt.


    Margen erhöhen


    Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2021 erwartet Clariant ein moderates Umsatzwachstum in Lokalwährungen und eine Erholung der EBITDA-Margen auf ein Niveau, das leicht über jenem vor der Pandemie liegt.


    Auch für das laufende zweite Quartal rechne Clariant mit einem moderaten Wachstum in lokaler Währung. Die Auswirkungen der steigenden Rohstoff- und Logistikkosten auf die Margen wolle man mit Kostendisziplin und Preismassnahmen auffangen.


    Mittelfristig werde Clariant ein überdurchschnittliches Wachstum, eine höhere Profitabilität und eine stärkere Cashflow-Generierung erzielen.


    (AWP)

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  • Clariant in den USA in rechtliche Auseinandersetzung involviert


    Clariant ist in den USA als ehemaliger Hersteller von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) in rechtliche Auseinandersetzungen involviert. Der Spezialchemiekonzern kann zum heutigem Zeitpunkt noch nicht abschätzen, ob diese Auseinandersetzung einen wesentlichen Einfluss auf das Finanzergebnis haben wird.


    29.04.2021 08:57


    Konkret wurde eine amerikanische Tochtergesellschaft zusammen mit vielen anderen Unternehmen beklagt, erklärte Konzernchef Conrad Keijzer am Donnerstag an einer Telefonkonferenz. Konkret gehe es um die Verwendung der genannten Chemikalien in Feuerlöschschaum. Weitere Details dazu wollte er nicht nennen. Das Geschäft wurde 2013 an Archroma verkauft.


    In den USA haben in den letzten Wochen und Monaten viele Feuerwehrleute Klagen wegen des verwendeten Löschschaumes eingereicht. Sie behaupten, dass sie nach jahrelanger Verwendung schwere Verletzungen erlitten hätten. Die Hersteller von Feuerlöschschaum hätten etwa nicht vor dem Krebsrisiko gewarnt.


    ra/hr


    (AWP)

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  • Sollte eigentlich plus 4% sein

    Nur wegen einer angeblichen Klage werden die eigentlich guten Resultate abverkauft...Kursziele trotzdem 23. Und Teilverkäufe werden noch viel Geld in die Kasse spülen. Was denkt ihr? Wo ist der nächste Halt?

  • Nennwertreduktion 0.70

    Im April 2021 fand bekanntlich die GV statt. Damals wurde mitgeteilt, dass die beschlossene Zahlung von 0.70 wahrscheinlich erst im Juli 2021 stattfinden wird. Wie steht es denn jetzt mit dem Ex-Datum? Wenn ich heute noch Clariant Aktien kaufe, sind diese dann auch von der Zahlung von 0.70 berechtigt?

  • Clariants Joint Venture mit India Glycols nimmt Betrieb auf


    Das im März angekündigte Gemeinschaftsunternehmen von Clariant mit India Glycols zur Herstellung erneuerbarer Ethylenoxid-Derivate nimmt den Betrieb auf.


    01.07.2021 07:09


    Man habe alle Bewilligungen der Behörden erhalten, teilte der Baselbieter Spezialchemiekonzern am Donnerstag mit. Das ab dem (heutigen) 1. Juli voll konsolidierte Gemeinschaftsunternehmen mit Namen Clariant IGL Specialty Chemicals Private Limited werde im Gesamtjahr 2021 rund 50 Millionen Franken zum Umsatz der Sparte Care Chemicals beitragen. Die Firma habe rund 200 Angestellte. Daran hält Clariant einen Anteil von 51 und India Glycols einen von 49 Prozent.


    Das Gemeinschaftsunternehmen umfasse das Geschäft mit erneuerbaren Ethylenoxid-Derivaten von India Glycols und das lokale Industrie- und Verbraucherspezialitätengeschäft von Clariant in Indien, Sri Lanka, Bangladesch und Nepal. Durch die Kombination von Produktions- und Vertriebskapazitäten solle das Joint Venture zu einem führenden Anbieter von erneuerbaren Materialien für den schnell wachsenden Markt für Consumer Care in Indien und den angrenzenden Ländern werden.


    Chef der Firma wird Nitin Sharma, der Leiter für Industrie- und Verbraucherspezialitätengeschäft von Clariant in Südostasien ist.


    (AWP)

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  • Clariant legt Messlatte nach erstem Halbjahr höher


    Clariant erholt sich langsam von den Folgen der Corona-Pandemie. Der Spezialchemiekonzern hat im ersten Halbjahr 2021 etwas mehr umgesetzt und vor allem die Profitabilität verbessert.


    29.07.2021 07:18


    Der Umsatz stieg von Januar bis Juni um 5 Prozent auf 2,03 Milliarden Franken, wie Clariant am Donnerstag mitteilte. Im ersten Quartal 2021 war Clariant wegen Währungseffekten noch um 2 Prozent geschrumpft.


    Die Profitabilität hat Clariant dank der besseren Auslastung und Effizienzmassnahmen verbessert. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) etwa stieg um 15 Prozent auf 337 Millionen Franken. Die entsprechende Marge nahm um 1,6 Prozentpunkte auf 16,6 Prozent zu.


    Unter dem Strich erzielte Clariant einen Konzerngewinn von 157 Millionen Franken. Mit den Zahlen hat Clariant die Erwartungen der Finanzgemeinde auf allen Ebenen übertroffen.


    Die ausgewiesenen Zahlen beziehen sich auf die von Clariant als "fortgeführte Geschäfte" definierten Bereiche. Als Kerngeschäfte gelten nach dem Verkauf verschiedener Firmenteile Care Chemicals (etwa Substanzen für die Kosmetikindustrie), Katalysatoren und Natural Resources (Produkte für den Erdölsektor und den Bergbau).


    Prognose erhöht


    Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2021 ist Clariant zuversichtlicher geworden. Neu rechnen die Muttenzer mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen in einer Bandbreite von 7 bis 9 Prozent. Und die EBITDA-Marge soll zwischen 16 und 17 Prozent liegen.


    Bis dato hatte Clariant ein "moderates" Umsatzwachstum in Lokalwährungen und eine leichte Erholung der EBITDA-Margen über das Niveau von 2019 (15,7 Prozent) vorhergesagt.


    Für das laufende dritte Quartal rechne Clariant mit einem "anhaltend starken" Wachstum - gestützt durch eine Expansion in allen drei Geschäftsbereichen. Clariant setze zwar Preismassnahmen zur Bewältigung des Anstiegs der Rohstoff- und Logistikkosten um; die Margenentwicklung werde aber Vergleich zweiten Quartal 2021 dennoch leicht rückläufig sein.


    (AWP)

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  • Clariant übernimmt brasilianische Beraca ganz


    Clariant übernimmt das brasilianische Unternehmen Beraca nun vollständig. Der Spezialchemiehersteller kauft von der Gründerfamilie Sabará den verbleibenden Anteil von 70 Prozent. Seit 2015 hält Clariant einen Anteil von 30 Prozent an dem Unternehmen.


    23.08.2021 07:11


    Der Kaufpreis werde nicht bekanntgegeben, teilte Clariant am Montag mit. Die Übernahme stehe unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen und solle im vierten Quartal 2021 abgeschlossen werden.


    Beraca ist laut der Mitteilung ein Hersteller von natürlichen Inhaltsstoffen für den Körperpflegesektor. Das Unternehmen bietet unter anderem Fette, Öle und pflanzliche Stoffe an. Mit rund 90 Mitarbeitenden hat Beraca im Jahr 2020 einen Umsatz von 15 Millionen US-Dollar erwirtschaftet.


    ra/uh


    (AWP)

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  • Clariant eröffnet Service-Zentrum für Ölfeld in Süd-Texas


    Der Spezialchemiekonzern Clariant hat ein Zentrum zur Erbringung von Dienstleistungen auf dem Ölfeld Eagle Ford in Süd-Texas (USA) eröffnet. Laut Mitteilung bringt das Unternehmen damit Networking-Räume, ein Labor und eine Produktionsstätte an einem Ort zusammen. Die Anlage wurde ursprünglich 2013 für den Verkauf gegründet und nun ausgebaut.


    18.10.2021 15:44


    Mit den Ressourcen vor Ort will Clariant umfassender, schneller und agiler auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren. Dazu zählen das Analysieren von Produktionsproblemen sowie die Entwicklung von chemischen Lösungen und deren Implementierung im Feld, wie es weiter heisst.


    cg/kw


    (AWP)

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  • Clariant will mit Innovationen stärker wachsen als der Markt


    (Zusammenfassung) - Nach einem umfassenden Konzernumbau hat sich der Spezialchemiekonzern Clariant neue Ziele gesetzt. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Innovation wird beschleunigt und der Fokus auf China verstärkt.


    23.11.2021 10:30


    Bis 2025 will Clariant jährlich um 4 bis 6 Prozent wachsen und damit schneller als der Gesamtmarkt zulegen, teilte das Unternehmen am Dienstag im Vorfeld eines Investorentages mit.


    Dazu beitragen sollen ergänzende Akquisitionen. Und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete neue Produkte sollen das Wachstum jährlich um etwa 1 Prozent treiben.


    Clariant will aber vor allem auch in China seine Stellung ausbauen. Der Konzern wird mehr als ein Drittel seiner Wachstumsinvestitionen in das Land lenken. In dem Land soll 2025 rund 14 Prozent des Umsatzes erzielt werden - heute sind es 10 Prozent.


    "China steht für 35 Prozent des weltweiten Spezialchemie-Marktes", betonte Konzernchef Conrad Keijzer an einer Telefonkonferenz. Und in den nächsten 5 Jahren werde die Hälfte des Wachstums aus China stammen. "Also müssen wir dort investieren, wenn wir ebenfalls schneller als der Markt wachsen wollen", sagte der CEO.


    Marge verbessern


    Die Baselbieter haben sich in den letzten zwei Jahren mit den Bereichen Masterbatches (Farbgranulate), Pigmente und Pharmaverpackungen von einem Drittel des Geschäfts getrennt. Vom Fokus auf die profitableren Bereiche verspricht sich Clariant robustere Erträge und höhere Margen.


    Beim Betriebsgewinn (EBITDA) peilt das Unternehmen daher neu eine Marge von 19 bis 21 Prozent an. Für das laufende Jahr wurde zuletzt ein Wert von 16 bis 17 Prozent in Aussicht gestellt.


    Das Umsatzwachstum soll die Margen-Verbesserung etwa zu drei Dritteln tragen, der Rest stammt von Einsparungen. Zwei laufende Effizienzprogramme hätten etwa ein zusätzliches Sparpotential von insgesamt 60 Millionen Franken gezeigt, sagte Finanzchef Stephan Lynen.


    Umwelt schützen


    Nicht nur die Kunden von Clariant sollen "grüner" werden. Auch Clariant bekräftigt sein Bekenntnis zum Schutz der Umwelt. Das Unternehmen will seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40 Prozent (Scope 1 & 2), respektive 14 Prozent (Scope 3) senken.


    Die Börse reagiert kühl auf die News: Eine Stunde nach Handelsbeginn notieren die Clariant-Papiere in einem schwachen Gesamtmarkt 2 Prozent tiefer.


    ra/rw


    (AWP)

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  • Clariant investiert Flammschutzmittel-Produktion in China


    Clariant nimmt 60 Millionen Franken in die Hand, um das Flammschutzmittel «Exolit» auch in China produzieren zu können.


    22.12.2021 07:38


    Die Einweihung der Anlage am bestehenden Standort in Daya Bay wird für 2023 erwartet. Dadurch könnten die Kunden in China künftig wesentlich schneller bedient werden, teilte Clariant am Mittwoch mit. Angetrieben werde die Nachfrage nach Flammschutzmitteln von der schnell wachsenden Elektro- und Elektronikindustrie.


    Clariant hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem seine Stellung in China auszubauen. Der Konzern will rund 35 Prozent seiner Wachstumsinvestitionen in das Land lenken. China soll bis 2025 für rund 14 Prozent des Konzernumsatzes stehen - heute sind es 10 Prozent.


    (AWP)

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  • Clariant übernimmt Attapulgit-Geschäft von BASF in USA


    (Ergänzt um weitere Details) - Der Spezialchemiekonzern Clariant expandiert in Nordamerika und übernimmt das Attapulgit-Geschäft von BASF in den USA. Für die Akquisition bezahlt Clariant 60 Millionen US-Dollar in bar.


    28.12.2021 07:58


    Mit der Übernahme einher geht zudem ein langfristiger Liefervertrag von auf Attapulgit basierenden Produkten an BASF, wie Clariant am Dienstag mitteilte.


    Mit dem Zukauf werde die Marktposition im Geschäft mit der Veredelung essbarer Öle und erneuerbarer Treibstoffe gestärkt und die Marktbreite in Nordamerika ausgeweitet. Attapulgit ist ein Mineral, das auch unter dem Namen Palygorskit bekannt ist oder früher auch Bergleder, Bergkork oder Bergholz genannt wurde.


    Attapulgit notwendig für Produktion von Biodiesel


    Die auf Attapulgit basierenden Produkte werden für verschiedene Anwendungen in vielen Endmärkten verwendet. Clariant braucht sie unter anderem für die Herstellung von Biodiesel oder von Ölen, welche für das Recycling von Plastik gebraucht werden.


    BASF erzielte mit dem Geschäft im Jahr 2020 mit 75 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 36 Millionen Dollar. Der deutsche Chemiekonzern ist laut der Mitteilung einer der grössten Abbauer von Attapulgit in Nordamerika und verfügt über Minen in Georgia und Florida sowie über eine Verarbeitungsfabrik ebenfalls in Florida.


    Die Übernahme werde die operative Gewinnmarge (EBITDA) des Bereichs "Natural Resources" gestärkt und Clariant auf dem Weg zu den bis 2025 definierten Finanzzielen weitergebracht. Das Attapulgit-Geschäft von BASF soll in die Geschäftseinheit "Function Mineral Business" von Clariant eingegliedert werden.


    Die Transaktion unterliegt zwar noch den üblichen Abschlussbedingungen. Der Vollzug der Übernahme wird aber für den Sommer 2022 erwartet.


    cf/ys


    (AWP)

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  • Clariant-Aktien nach Ergänzungsakquisition fester


    Die Aktien von Clariant tendieren am Dienstag im frühen Handel fester. Der Spezialchemiekonzern hat am Morgen eine kleine Akquisition angekündigt.


    28.12.2021 10:17


    Clariant stehen um 10.15 Uhr bei geringem Handelsvolumen 1,1 Prozent höher bei 19,19 Franken. Der Gesamtmarkt (SPI) legt 0,6 Prozent zu. Im Gesamtjahr 2021 hinkt die Aktie dem Gesamtmarkt allerdings deutlich hinterher mit einem Plus von knapp 6 Prozent versus SPI mit plus 24 Prozent.


    Clariant hat für 60 Millionen US-Dollar im Rahmen eines "Asset Deals" das so genannte Attapulgit-Geschäft von BASF in den USA übernommen. Die Transaktion beinhaltet die Land- und Bergbaurechte, die Prozess- und Produktionsanlagen sowie die bestehenden Lager.


    Mit dem Kauf verstärke Clariant das Geschäft mit Produktlösungen für Purifikationsprozesse, schreibt die ZKB in einem Kommentar. Purifikationsanwendungen sind dem Analysten zufolge neben "Catalysis" und "Care Chemicals" einer der Wachstumsschwerpunkte des Konzerns. Die Ergänzungsakquisition erfolge somit in Übereinstimmung mit der Strategie.


    Mit der kleinen Akquisition unterstreiche das Management auch die Strategie, sich mehr auf nachhaltige Produkte zu fokussieren, was positiv sei, schreibt zudem Vontobel. Der Deal sei zwar klein, aber als "Add-on-Akquisition" sinnvoll.


    (AWP)

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  • Clariant schliesst Verkauf des Pigmentgeschäfts an Konsortium ab


    Der Spezialchemiekonzern Clariant hat den im vergangenen Juni angekündigten Verkauf des Pigment-Geschäfts abgeschlossen.


    03.01.2022 18:20


    Der Basiswert der Transaktion beläuft sich ebenfalls wie angekündigt auf 805 Millionen Franken und unterliegt noch gewissen Anpassungen im Zusammenhang mit dem Abschluss der Transaktion.


    Darüber hinaus erhält Clariant ein "Earn-Out-Payment" von bis zu 50 Millionen Franken, abhängig von der finanziellen Performance des Geschäfts im Jahr 2021, wie Clariant am Montag mitteilte. Das Geschäft geht an ein Konsortium aus dem Mitbewerber Heubach aus Deutschland und die US-Investmentgesellschaft SK Capital Partners.


    Wie bereits angekündigt behält Clariant einen Anteil an 20 Prozent an der neuen Holdinggesellscchaft und hat dafür 115 Millionen gezahlt. Das ermögliche es Clariant, von der verbesserten Profitabilität des Geschäfts zu profitieren und an den dessen Wachstumschancen teilzuhaben.


    Unter Abrechnung dieses Betrags und weiteren Kosten wie Steuern ergibt sich für Clariant laut der Mitteilung ein Netto-Barmittelzufluss von 615 Millionen Franken. Diese Mittel sollen für weiteres Wachstum in den Kernbereichen, für die weitere Umsetzung der Strategie oder auch für den Erhalt eines "soliden Investmentratings" verwendet werden.


    Das Pigmentgeschäft von Clariant bringt laut früheren Angaben mit 1900 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 850 Millionen Franken auf die Waage. Durch den dem Zusammenschluss mit dem Heubach-Pigmentgeschäft wird ein Unternehmen mit 3000 Angestellten und einem Jahresumsatz von 900 Millionen Euro entstehen.


    (AWP)

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  • Clariant verkauft 50-Prozent-Anteil an Scientific Design an Sabic


    Der Spezialchemiekonzern Clariant verkauft seine 50-Prozent-Beteiliung am Gemeinschaftsunternehmen Scientific Design an den Grossaktionär Sabic.


    02.02.2022 07:36


    Der Abschluss der Transaktion wird für Mitte 2022 erwartet. Man habe eine definitive Vereinbarung unterzeichnet, die 50 Prozent am Joint Venture an den langjährigen Partner Sabic zu veräussern, teilte Clariant am Mittwoch mit. Sabic übe eine 2015 erworbene Kaufoption für die Beteiligung aus.


    Der Buchwert für den 50-Prozent-Anteil an der Scientific Design Company lag den Angaben zufolge per Ende 2021 bei 108 Millionen Franken. Clariant und Sabic haben demnach eine Due-Diligence-Prüfung durchgeführt, wonach Scientific Design mit 260 Millionen US-Dollar und der 50 Prozent-Anteil von Clariant mit 130 Millionen bewertet werde. Zusammen mit einer Gewinnbeteiligungsvereinbarung, die vom Anfang 2021 bis zum Abschluss der Transaktion läuft, sei dies eine attraktive Bewertung, so Clariant.


    Scientific Design ist den Angaben zufolge in der Herstellung von Katalysatoren tätig und machte 2020 eine Umsatz von 121 Millionen Franken.


    (AWP)

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  • Clariant verschiebt Zahlenpublikation nach Whistleblower-Hinweisen


    (Mit weiteren Informationen durchgehend ergänzt) - Der Basler Spezialchemiekonzern Clariant verschiebt die für Mittwoch geplante Publikation seines Zahlenkranzes für das Jahr 2021. Als Grund werden Hinweise von Whistleblowern genannt.


    14.02.2022 07:50


    Diese hätten das Unternehmen darauf aufmerksam gemacht, dass in der Vergangenheit möglicherweise Rückstellungen und Wertberichtigungen falsch verbucht worden seien, teilte Clariant am Montag mit. Das Unternehmen gehe den Hinweisen nun in einer Untersuchung nach.


    Externe Berater


    Dabei wende man "grösste Dringlichkeit und Sorgfalt" an, wurde Clariant-CEO Conrad Keijzer in der Meldung zitiert. Unterstützt werde man von Beratern der Firmen Deloitte sowie Gibson, Dunn & Crutcher. Konkret werde geprüft, ob Mitarbeiter versucht hätten, die Ergebnisse des Unternehmens so anzupassen, dass interne und externe Ziele erreicht wurden. Dabei sei die Zahl der Mitarbeiter "begrenzt", die "möglicherweise die Absicht hatten, den Gewinn zu steuern", so die Mitteilung weiter.


    Betroffen seien nicht nur Fragen im Zusammenhang mit der Rechnungslegung des eben abgeschlossenen Geschäftsjahres 2021, sondern auch solche aus dem Jahr 2020. Ob das Problem gar noch frühere Zeiträume betreffe, sei zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar, so Clariant weiter.


    Keine Auswirkungen auf liquide Mittel


    Nicht tangiert sei der Umsatz des Konzerns für 2021. Dieser sei für die fortgeführten Geschäftsbereiche in Lokalwährungen um 15 Prozent auf rund 4,4 Milliarden Franken gestiegen, teilte das Unternehmen in dem Communiqué weiter mit.


    Die potenziellen Veränderungen bei den Rückstellungen und Abgrenzungen könnten hingegen Auswirkungen auf die EBITDA-Marge haben, so die Mitteilung weiter. Gleichwohl gehe Clariant nach aktuellem Kenntnisstand davon aus, dass die EBITDA-Marge für die fortgeführten Geschäftsbereiche im Jahr 2021 zwischen 16 und 17 Prozent zu liegen komme. Es seien des Weiteren keine Auswirkungen auf die liquiden Mittel festgestellt worden.


    Wann die weiteren Kennzahlen für 2021 nun publiziert werden sollen, ist derzeit laut Meldung noch unklar. Man setze aber alle notwendigen Ressourcen ein, um die Untersuchung bald abzuschliessen. Anschliessend werde man auch einen neuen Termin für die Generalversammlung des Konzerns bekannt geben. Die ursprünglich für Anfang April angesetzte Veranstaltung wird aufgrund der Ereignisse nämlich ebenfalls verschoben.


    kw/rw


    (AWP)

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  • Clariant-Aktien stürzen ab wegen möglicher Falschverbuchungen 2020 und 2021


    Die Aktien von Clariant sind am Montag im frühen Handel prozentual zweistellig abgestürzt.


    14.02.2022 09:53


    Der Baselbieter Spezialitätenchemiekonzern muss seine ursprünglich für Mittwoch geplante Veröffentlichung des Jahresergebnisses verschieben. Hintergrund sind interne Hinweise, wonach Rückstellungen und Wertberichtigungen 2020 und 2021 falsch verbucht worden sein könnten. Um 09.50 Uhr verlieren Clariant bei sehr hohen Handelsvolumen 15,4 Prozent auf 16,92 Franken, das bisherige Tagestief kurz nach Eröffnung liegt gar bei 16,55 Franken. Der Gesamtmarkt (SPI) notiert derweil um rund 2,2 Prozent unter dem Schlussstand vom Freitag.


    Die Hinweise auf angebliche Unregelmässigkeiten bei der Verbuchung von Rückstellungen und Wertberichtigungen kommen in Börsenkreisen sehr schlecht an, zumal wenig Details über die Art der möglichen Falschverbuchungen vorhanden sind. Beobachter schliessen entsprechend nicht aus, dass frühere Ergebnisse nachträglich korrigiert werden müssen. "Nichts scheut die Börse mehr als die Ungewissheit", so ein Händler.


    Da noch kaum News vorhanden sind, halten sich auch Analysten mit ihren Kommentaren noch zurück. Auch wenn das Ergebnis der Untersuchungen sowie der Umfang der möglichen Unregelmässigkeiten bisher unklar sei, erwarte man heute eine negative Aktienkursreaktion, heisst es in einem vor Börseneröffnung verschickten Kommentar der ZKB lediglich. Und auch bei der Bank Vontobel ist man nicht viel schlauer: Es sei eine negative Reaktion des Marktes zu erwarten, heisst es dort.


    Ob die aktuell laufende Analystenkonferenz mehr Klarheit bringt, muss sich zeigen, zumal die vom Unternehmen lancierte Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist.


    Trotz der Unklarheiten veröffentlichte Clariant einige erste ungeprüfte Vorabzahlen zu Umsatz und Marge im vergangenen Jahr. In Sachen Umsatzentwicklung blickt Clariant Analysten zufolge auf eine erfreuliche zweite Jahreshälfte zurück, übertreffe der provisorische Jahresumsatz doch selbst die optimistischsten Erwartungen. Der operative Jahresgewinn bzw. die Marge seien hingegen etwas tiefer als erwartet, heisst es.


    Mit einem Kursplus von gut 5 Prozent (Stand Freitag) seit Jahresbeginn konnten die Clariant-Aktien im bisherigen Jahresverlauf dem schwachen Gesamtmarkt erfolgreich trotzen. Umso mehr sehen Beobachter auf Basis der vorliegenden Informationen Raum für einsetzende Gewinnmitnahmen.


    (AWP)

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  • Clariant und Sabic lassen ihr «Management Agreement» auslaufen


    Clariant und der saudische Grossaktionär Sabic beenden ihr sogenanntes «Management Agreement».


    17.05.2022 07:33


    Dieses laufe nach der Generalversammlung vom 24. Juni 2022 aus, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.


    Mit der 2018 geschlossenen Vereinbarung wurde die Stellung von Sabic als strategischer Ankeraktionär explizit bestätigt und gleichzeitig die Unabhängigkeit von Clariant als börsenkotiertes Unternehmen unter Schweizer Corporate Governance definiert. Laut den letzten verfügbaren Angaben besitzt Sabic knapp ein Drittel an Clariant.


    Rund um Clariant und Sabic gab es in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder Gerüchte, die von einer vollständigen Übernahme durch die Saudis bis hin zu einem Verkauf von deren Clariant-Anteils reichten.


    Clariant werde nun die Strategie, welche im vergangenen Spätherbst vorgestellt wurde, weiter vorantreiben, heisst es am Dienstag weiter. "Wir sind zuversichtlich, dass uns Sabic in dem über die Jahre aufgebauten Geist unterstützen wird", lässt sich Günter von Au, Präsident des Verwaltungsrats von Clariant, zitieren.


    Ausserdem gab das Unternehmen bekannt, wann der Jahresabschluss 2021 (19. Mai) und der Q1-Abschluss 2022 (15. Juni) vorliegen sollen. Diese hatten sich verzögert, weil Whistleblower auf Fehler in der Bilanzierung hingewiesen hatten. Ende April schloss der Spezialchemiekonzern die Untersuchung ab.


    Endgültige Zahlen legte das Unternehmen damals zwar noch nicht vor, die vorläufigen Ergebnisse zeigten aber einen Umsatz- und Ergebnisanstieg im Jahr 2021. Zudem wurde damals betont, dass der Start in das neue Jahr geglückt sei.


    (AWP)

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