• USD

    Elias wrote:

    Quote
    Im konkreten Fall ist das Finanzministerium der Gläubiger und die Banken die Schuldner.


    Soweit richtig, wobei die Banken ja selbst kein Geld haben und wiederum am Tropf der FED hängen.

    Also: Die Banken nehmen Kredit zu 0.1-0.25% bei der FED auf und kaufen dafür die US-Treasuries, die so um 3-3.5% rentieren.

    Schlussendlich lässt sich somit festhalten, dass die FED mit neu gedrucktem Geld die US-Schulden finanziert, dabei die Banken als Vermittler einschaltet und diese dabei einen anständigen Gewinn einsacken.


    Der US-Bürger ist nun in zweierlei Hinsicht der Beschissene:

    Einerseits bezahlt er die Zinsen, die die Banken verdienen und andererseits leidet er unter der Teuerung, die in den USA mittlerweile auf 3.1% geklettert ist.

  • USD

    MarcusFabian wrote:


    Gleichzeitig vernichtet also die Inflation/Teuerung (3.1%) aber diese Zinsdifferenz (2.75-3.4%), womit zuletzt alle wieder gleich wenig haben, auf einem um 3% höheren Niveau :?: :roll:

  • USD

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    Elias wrote:

    Soweit richtig, wobei die Banken ja selbst kein Geld haben und wiederum am Tropf der FED hängen.
    Und die Banken müssen 300-350 Mrd. Zinsen an Finanzministerium bezahlen :?: Zusätzlich zu den unten aufgeführten Zahlungen :?:


    Wenn ja, warum müssen die gegenrechnet werden :?:

    Die kommen doch einfach zu den bisherigen Zahlungen an das Finanzministerium dazu.


    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Diese 20 Mrd Profit aus Zinseinnahmen muss man allerdings mit etwa 300-350 Mrd. gegenrechnen, die als Zinsen bezahlt werden müssen.


    Quote:

    http://www.nzz.ch/nachrichten/…ewinnzone_1.10093171.html

  • Ein Blick auf den Chart.......

    ...... und es schaudert.


    Über 10 Jahre gesehen rund - 50 % gegenüber CHF. Und das mit annähernd kontinuierlichem Verfall wenn auch mit Widerstandszonen ! Schleichend aber unaufhaltbar....


    So oder so, beeindruckend :!:


    https://www.cash.ch/boerse/kur…ings/275000/148/1/MAXIMUM


    Hätte man während dieser 10 Jahre ebenfalls kontinuierlich gegen den Dollar gewettet, so müsste eigentlich ein ansehnliches Vermögen in CHF heraus gekommen sein *wink*

  • USD/CHF Now Oversold; Downside Is Limited

    USD/CHF's slide to a new record low leaves it oversold, and that may now help limit further downside potential, according to Commerzbank.


    "I expect it to trade sideways Wednesday in a range between 0.8580 and 0.8670," says technical analyst Christian Eugster.


    Der Dollar soll Oversold sein? Ach neeee tatsächlich ;)

    Hin und Her, macht Taschen leer

  • USD

    Jedes Downmovement ist von Retracings begleitet, und jedes Upmovement, too. Deswegen rockt der USD noch lange nicht.

    Aber was ich hier sehe, ist die Vorwegnahme der Finanzmärkte der Dinge, die MF in seinem Eingangsposting zum "SMI im Mai" schrieb. Man kann nicht einfach so warten, bis dann Ende Juni ist und QE 3 vorerst gestrichen wird.

    Die Märkte antizipieren das Geschehen ... drum ... für den Augenblick ... raus aus allem. Eh ... werde trotzdem nächstens mir wieder eine Tranche Silber und Gold zulegen.

    Wenn QE 3 nicht stattfindet, wissen die Märkte bereits, dass es eine Frage der Zeit ist, bis es geschieht. Die Lows der Märkte werden lange vor den entsprechenden Ankündigungen stattfinden.

    Es gibt noch Schlimmeres.

  • USD

    Elias wrote:

    Quote


    Ich wette auf einen Kurs unter 94 Rappen per Verfall Juni.


    Einer der wenigen Punkte, wo wir einverstanden sind.

    Ich meine auch, dass der Dollar per Ende Juni unter 94 Rappen kosten wird. Verdammt viel weniger als 94 Rappen :P :P :twisted:

  • USD

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    Elias wrote:



    Einer der wenigen Punkte, wo wir einverstanden sind.

    Ich meine auch, dass der Dollar per Ende Juni unter 94 Rappen kosten wird. Verdammt viel weniger als 94 Rappen :P :P :twisted:
    Das wäre ganz nach meinem Geschmack, da die Dollarrechnungen dann - wie schon seit langem - zum Tageskurs bezahlt werden können.


    Verfall ist nicht Ende Juni, sondern 15. Juni

  • USD

    MarcusFabian wrote:

    Quote
     

    Ich meine auch, dass der Dollar per Ende Juni unter 94 Rappen kosten wird. Verdammt viel weniger als 94 Rappen :P :P :twisted:


    ..das heizt die "holländische Krankheit" dann so wunderbar weiter an und die Bevölkerung von "gewissen Staaten" (...selber nachdenken welche... :twisted: ) wird sich bei der eigenen Regierung dann sicherlich (früher oder später..) "bedanken".. :lol:




    Herrliche solche (Wechselkurs)"Spiele" und ihre Gesamt-Auswirkungen zu betrachten... :oops: :twisted:


    P.S....ob man solche Szenarien schon unter "moderne Kriegsführung" zählen sollte oder einfach unter "politische Einflussnahme" abbuchen sollte ..*wink*




    weico

  • Re: US-Dollar zieht markant an:-)

    bonobolio wrote:

    Quote
    US-Dollar zieht markant an:-)

    Und weiter gehts nordwärts - bald sind wir wieder über 90 Rappen:-)))


    Und dann?


    Ist die Bear-Market-Rally vorbei und wir gehen wieder short, oder was?


    Sorry, wenn ich etwas genervt wirke. Aber was der Dollar heute/die letzte Woche ... performt hat, kann jeder selber auf dem Chart gucken.


    Interessant wären doch die Fragen:


    1. Wie hoch kann der Dollar noch steigen, bevor er seine Talfahrt wieder aufnimmt?

    2. Wie lange wird er noch steigen?


    Und zu 1. und 2. : Warum?


    Ich habe Antworten auf diese Fragen. Und Du?

  • Re: US-Dollar zieht markant an:-)

    MarcusFabian wrote:

    Ich versuche mich mit Dollar abzusichern und im gleichen Zug damit Geld zu verdienen. Es gibt Stimmen, die den Dollar bis Ende Jahr bei 1.10 sehen

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    Elias wrote:

    Einer der wenigen Punkte, wo wir einverstanden sind.

    Ich meine auch, dass der Dollar per Ende Juni unter 94 Rappen kosten wird. Verdammt viel weniger als 94 Rappen :P :P :twisted:
    Noch 4 Wochen bis zum Verfall und ich bin mir nicht mehr so sicher, ob der Dollar bis dann darunter bleibt. Verdammt viel weniger scheint es nicht zu werden .... :roll:


    Keiner weiss, wann die Spekulanten aus den Rohstoffen raus gehen und liquide sein wollen und umgekehrt. Das etwas passiert, wissen alle, nur wann es passiert, wissen bestenfalls Insider und das WANN ist die entscheidende Frage. Das z.B. der Libor wieder gesunken ist, habe ich nicht erwartet.


    Investoren wollen liquide Mittel statt Rohstoffe 14.05.11, 06:54

    http://www.cash.ch/news/topnew…att_rohstoffe-1034988-771


    Schwächerer Dollar lässt Rohstoffpreise steigen 13.05.2011 17:54

    http://www.cash.ch/news/topnew…reise_steigen-1035182-771

  • Re: US-Dollar zieht markant an:-)

    Elias wrote:

    Quote


    Es gibt Stimmen, die den Dollar bis Ende Jahr bei 1.10 sehen


    Sind das dieselben Stimmen, die posaunen, dass die Mondlandung nie stattgefunden hat, dass Bernie Bernanke alles im Griff hat, dass Fische auf Bäumen leben und sich von Bleistiften ernähren und dass Gelddruckerei keine Inflation auslöst, weil Lidl derzeit in einer Aktion den Orangensaft für 1.45 statt 1.50 anbietet?


    :lol: :lol: :lol:

  • Re: US-Dollar zieht markant an:-)

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    Elias wrote:


    Sind das dieselben Stimmen, die posaunen, dass die Mondlandung nie stattgefunden hat, dass Bernie Bernanke alles im Griff hat, dass Fische auf Bäumen leben und sich von Bleistiften ernähren und dass Gelddruckerei keine Inflation auslöst, weil Lidl derzeit in einer Aktion den Orangensaft für 1.45 statt 1.50 anbietet?


    :lol: :lol: :lol:



    Ja, genau diese Typen meine ich.


    Das sind genau diejenigen die ernsthaft glauben, dass die Waren von A nach B wandern, bis sich die Preise angleichen oder das die Zahlen des bfs geschönt seien. Die sind auch total verwundert, warum die Krankenkasse nicht in der Teuerung berücksichtigt wird und glauben dann auch ernsthaft, dass selbst wenn diese berücksichtigt würde, sich was an der Teuerung ändern würde. Die können auch nicht verstehen, dass eine ausgeweitete Geldmenge nicht zwangsläufig in Inflation enden muss, da diese Geldmenge - nur um eines von vielen Beispielen zu nennen - in der Vorsorge gebunkert sind.


    Und es gibt viele, die diesen Mist nicht nur abkaufen, sondern auch noch gespannt auf den nächsten Beitrag warten.


    Gibt es das Schreckmümpfeli nicht mehr?