• „Wenn du den Halys überschreitest, .......

    waspch hat am 24.03.2020 17:26 geschrieben:

    Quote
    Dann werde ich mich Alias Krösus nennen.


    ..... wirst du ein großes Reich zerstören.




    Er war nicht nur für seinen Reichtum bekannt, sondern auch für seine Grosszügigkeit.



    Es gibt zur Zeit viele, die in echten Schwierigkeiten sind. Nennt euch jetzt schon Krösus und helft ihnen. Ohne Netz und doppelten Boden. Ohne Absicherung, Gegenleistung und Rückzahlung.


    Ihr nehmt ihnen existentielle Ängste.


    Das ist mit Gold nicht aufzuwiegen.

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Massive DIfferent Kauf-Verkauf

    Hello agian


    Ewig scheint es her, dass ich hier was gepostet hab. Aber, es sind interessante Zeiten und ich hab Zeit. ...


    Ich habe immer noch meinen Goldbärchen und Münzen die ich in der guten alten Zeit kaufte, als MF noch interessante Beiträge schrieb.
    Eigentlich hab ich immer wieder mal was gekauft bis 2018. Ich habs nie gerechnet, sollte aber schön im Plus sein.


    Nachdem ich einige Male über Berichte gestolpert bin, nachdem Münzen und Barren knapp seien, hab ich mal in den Online Shops Proauru und Degussa gestöbert.
    Nicht die Verfügbarkeit der Barren hat mich interessiert (sind weitgehend nicht verfügbar), sondern die Priese für Ankauf und Verkauf (Proaurum) .
    DIe Ankaufspreise scheinen sich am Papierpreis zu orientieren, die Verkaufspreise für einen 100g Barren sind glatte 10% höher. (in normalen Zeiten war es um 3%)


    Ich hätte gedacht, dass in Zeiten, wenn kein Nachschup aus den Münzen und Raffinerien kommt, die Shops auch froh wären, auf dem Markt Material zu bekommen und einen angemessenen Preis zahlen. Naja , weit gefehlt. Scheine Eine Einbahnstrasse zu sein, zumindest was Shops anbelangt.


    Hat jeman von Euch in letzter Woche was physisches verkauft? Wurden faire Ankaufspreise bezahlt und wenn ja, wo?


    Eigentlich deck sich das mit meiner Beobachtung/Schlussfolgerung dass man als Kleinanleger die Käufe/Verkäufe vorausshauend/nacheilend tätigen muss, da es schwierig sein kann, in den Turbulenzen bedient zu werden.


    Vielen Dank und Gruss
    Hutch

  • Frage an die Profis:


    da es scheinbar kein physisches Gold mehr zu kaufen gibt, kann man ja in Gold ETFs investieren? Oder ist das keine gute Idee?


    Danke und gruss


    Braeboe

  • braeboe hat am 06.04.2020 10:24 geschrieben:

    Ein Profi bin ich nicht.


    Aber ich mach's genau umgekehrt.


    Ich kaufe physisch Gold und sichere mich mit Papier (XAUUSD oder Valor 4245107) ab.

    5G Sucks !

  • Goldpreis legt zu - Preis in Euro steigt Richtung neues Rekordhoch


    Der Goldpreis ist zu Beginn der neuen Woche gestiegen. Die Notierung für eine Feinunze (31,1 Gramm) stieg am Montag an der Börse in London wieder deutlich über die Marke von 1600 US-Dollar und wurde gegen Mittag bei einem Tageshoch von 1638 Dollar gehandelt. Trotz einer allgemein freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten konnte die Krisenwährung damit etwa 17 Dollar je Unze zulegen. In den vergangenen Wochen hatten mehrfach Notverkäufe von Investoren im Zuge heftiger Börsenturbulenzen den Goldpreis belastet.


    06.04.2020 13:01


    Gold wird an den Finanzmärkten in der Regel als Krisenwährung geschätzt. Wegen der Notverkäufe konnte das Edelmetall bisher nur vergleichsweise wenig von der Corona-Krise profitieren, obwohl zahlreiche Regierungen ihre Volkswirtschaften im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus teilweise zum Stillstand gebracht haben und die Notenbanken mit einer neuen Geldflut gegen die Krise ankämpfen.


    Auch umgerechnet in Euro konnte der Goldpreis deutlich zulegen. Hier stieg die Notierung um etwa 17 Euro auf 1513 Euro je Feinunze. Der Euro-Preis näherte sich damit wieder dem Rekordhoch, das Ende April bei 1561 Dollar erreicht worden war.


    Ausserdem zeichnete sich am Goldmarkt ein Ende der jüngsten Lieferengpässe ab. In der Schweiz haben führende Goldraffinerien am Montag ihre Produktion teilweise wieder hochgefahren. Zuvor mussten die Goldschmelzen, die ihre Standorte im Kanton Tessin an der Grenze zu Italien haben, ihre Fertigung wegen der Corona-Krise zeitweise einstellen./jkr/jsl/jha/


    (AWP)

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Goldschmelzen nehmen Arbeit teilweise wieder auf


    Für den Goldhandel wichtige Unternehmen zur Verarbeitung des Edelmetalls haben in der Schweiz ihren Betrieb teilweise wieder hochgefahren. Zuvor mussten die Firmen die Produktion wegen Massnahmen vom Bund zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einstellen. Am Montag werden die Goldraffinerien Argor-Heraeus in Mendrisio und Valcambi in Balerna ihre Betriebe teilweise wieder hochfahren, wie aus Unternehmensmitteilungen hervorgeht.


    06.04.2020 12:37


    Allerdings wird bei Valcambi die Produktion vorerst weniger als 50 Prozent des normalen Betriebs betragen. In der Mitteilung von Argor-Heraeus werden keine Zahlen zum Produktionsvolumen genannt. Beide Firmen haben ihre Standorte im Kanton Tessin. Zuvor hatten die örtlichen Behörden das teilweise Hochfahren der Produktion genehmigt, nachdem die Produktion zuvor für rund zwei Wochen ruhte.


    Die Schweiz ist ein führender Standort von Goldraffinerien, in denen das Edelmetall geschmolzen und in Barrenform oder in Form von Goldmünzen gebracht wird. Wichtige Goldschmelzen befinden sich im Tessin an der Grenze zu Italien, das besonders hart von der Corona-Krise getroffen wurde. Im Goldhandel kam es zuletzt zu Lieferengpässe, unter anderem wegen der vorübergehenden Schliessung der Goldschmelzen.


    jkr/jsl/jha


    (AWP)

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  • Goldpreis im Höhenflug - Neues Rekordhoch in Euro


    (Ausführliche Fassung) - Der Goldpreis hat seinen Höhenflug im Zuge der Corona-Krise nach den Osterfeiertagen fortgesetzt. Am Dienstag wurde die Feinunze (31,1 Gramm) an der Börse in London bei 1728,09 US-Dollar gehandelt. Das ist der höchste Preis seit Ende 2012. Seit Beginn des Monats hat sich das gelbe Edelmetall um etwa zehn Prozent verteuert. Nach Einschätzung von Experten sorgen zahlreiche Notmassnahmen im Kampf gegen die Folgen der Virus-Pandemie und immer höhere Schuldenberge für eine starke Nachfrage nach dem Edelmetall, das an den Finanzmärkten als sicherer Anlagehafen geschätzt wird.


    14.04.2020 11:52


    In Euro gerechnet stieg die Notierung am Dienstagvormittag bis auf 1581,92 Euro und damit so hoch wie noch nie. Nach Einschätzung des Edelmetallhändlers Alexander Zumpfe vom Handelshaus Heraeus profitierte das Edelmetall von seinem Status als sicherer Anlagehafen. "Die Verunsicherung der Investoren ist weiterhin gross", sagte Zumpfe. Noch seien die Auswirkungen der Corona-Krise für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft nicht abzuschätzen.


    Am Markt wird darüber hinaus auf die Geldflut führender Notenbanken im Kampf gegen die Folgen der Virus-Krise verwiesen. Mit einer erneuten Lockerung der Geldpolitik und milliardenschweren Wertpapierkäufen versuchen die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank den Einbruch der Konjunktur abzufedern. Das drückt tendenziell auf die Zinsen etwa von Staatspapieren, wodurch zinslose Geldanlagen wie Gold im Vergleich attraktiver werden.


    Der Goldpreis profitiere aber auch "von der schieren Geldmenge, die derzeit von den Zentralbanken in den Markt gepumpt wird", kommentierte Rohstoffexperte Daniel Briesemann von der Commerzbank. Darüber hinaus wachse die Sorge der Investoren vor der aktuell stark steigenden Verschuldung. Mit immer grösseren Rettungspaketen würden sich "einzelne Länder bis über beide Ohren verschulden", sagte Briesemann.


    "Mit dem Abbau dieser sich auftürmenden Schuldenberge werden wohl Generationen beschäftigt sein", sagte der Commerzbank-Experte. Da verwundere es nicht, dass "Gold als wertstabile Anlage gefragt ist".


    Goldhändler Zumpfe verwies aber auch auf Risiken für die weitere Entwicklung am Goldmarkt: "Nach dem rasanten Anstieg der vergangenen Tage wird der Goldpreis auch zunehmend anfällig für vorübergehende Korrekturen", warnte er./jkr/ssc/fba


    (AWP)

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  • Gold steigt, Silber sinkt - was ist da los?


    Das Edelmetall Silber steht oft im Schatten seines Bruders Gold. Auch in der Coronakrise. Der sinkende Silberpreis in den letzten Wochen wirft dennoch Fragen auf. Experten klären auf.


    15.04.2020 22:10


    Von Manuel Boeck


    Gold ist seit Monaten eine gesuchte Anlage. Der Preis des Edelmetalls gewinnt seit Anfang Jahr 13 Prozent. Silber hingegen verliert 13 Prozent. Dies zeigt sich auch in der "Gold-Silber-Ratio", die einen Wert von 110 angenommen hat. Ende März lag der Wert gar bei 120. Dazu muss man wissen: Eine Gold-Silber Ratio jenseits von 80 gilt als hoch. Und nach Überschreiten der 80-Marke rutscht die Ratio häufig wieder ab. Grund: Der Silberpreis steigt jeweils schneller an als der Goldpreis.


    Warum fällt der Silberpreis in diesem Jahr dermassen ab? Massgeblich für die Goldnachfrage sind neben der Schmuckindustrie vor allem auch Privatinvestoren. Silber hingegen wird auch von der Industrie, welche in der Coronakrise deutlich zurückfahren musste, stark nachgefragt. Rund 60 Prozent des Silbers gehen dorthin. Beim Gold sind es knapp 10 Prozent.


    "Eine geringere industrielle Nachfrage sowie die Investment-Welt, die sich grösstenteils auf Gold fokussiert, liess die Gold-Silber-Ratio explodieren", sagt Hans Peter Schmidlin, Edelmetallexperte und Leiter Investment Advisory der Basler Kantonalbank und der Bank Cler, gegenüber cash.


    Beim Silber muss man zudem bedenken, dass in den Jahren 2010 und 2011 eine spekulative Blase herrschte. Diese wirkt bis heute nach. Denn dadurch wurde im Silbermarkt sehr viel industrielle Nachfrage zerstört. Zum Beispiel konnte sich die Solarindustrie nicht mehr leisten, Silber als Leitpaste einzusetzen. Man hat deswegen bei den Solarzellen von Silber auf Aluminium oder Kupfer gewechselt.


    Spekulativer Silbermarkt


    Der Silbermarkt ist wegen seiner Grösse sehr empfänglich für spekulative Geldflüsse und hochvolatil. So können Trader mit ihrem Geld konzentriert einen Einfluss auf den Preis ausüben. Dies ist beispielhaft in der Periode von Ende Februar bis Mitte März geschehen, als der Silberpreis um 40 Prozent sank.


    Silber hätte nun also einiges an Aufholpotenzial. Oder nicht? Carsten Menke, Edelmetallexperte bei Julius Bär, ist bezüglich der zu starken Fokussierung auf Kennzahlen in der Gold-Silber Ratio kritisch. "Ich glaube, man sollte sich zunächst mal davon lösen, dass dieses Gold-Silber Ratio zu einem langfristigen Mittelwert zurückkommen muss. Den Wert von 110 mit einem Wert von 60 oder 65 zu vergleichen, der über viele Jahrzehnte galt, geht meiner Meinung nach in die falsche Richtung."


    Sicher ist: In der jüngeren Vergangenheit stieg die Gold-Silber-Ratio in den Jahren 1995, 2003, 2008 und 2016 über die 80er-Marke. In diesen Fällen folgte jeweils eine Outperformance von Silber gegenüber von Gold. Zwischen 2008 und 2011 stieg der Goldpreis um 105 Prozent. Der Silberpreis nahm in der gleichen Periode um 407 Prozent zu.


    Ein weiterer Grund für eine mögliche Outperformance von Silber ist das enge Verhältnis zwischen Gold und Silber. Die Preise beider Metalle bewegen sich mittelfristig in ähnlichen Mustern. Seit 1980 liegt die Korrelation zwischen Gold- und Silberpreis bei etwa 0,75. Und: In der Regel läuft der Goldpreis voraus. Doch in Situationen wie der Corona-Krise kann die Korrelation geringer sein. Denn wenn es hart auf hart komme, gehen Anleger ins Gold, nicht Silber.


    Eine riskante Wette


    Hans Peter Schmidlin sieht grundsätzlich einen Nachholbedarf von Silberpreis gegenüber Gold. Doch: "Die beiden Edelmetalle dürften sich während den nächsten Monaten weiterhin sehr volatil zeigen, grundsätzlich aber in der Bandbreite der letzten Monaten verbleiben. Unsere Einschätzung wird für Silber bullisher, sollten sich inflationäre Tendenzen manifestieren. Das sehen wir aktuell noch nicht."


    Menke von Julius Bär ist bezüglich Silber unter der Bedingung optimistisch, dass die Weltwirtschaft "nur" eine kurze und scharfe Rezession erfährt und nicht in eine länger anhaltende Depression abrutscht. "Dann sieht Silber doch recht günstig aus. Sowohl absolut gesehen wie auch relativ gesehen zu Gold. Wenn wir auf 12-Monate sehen und unterstellen, dass sich bis dahin eine gewisse Normalisierung eingestellt hat, dann sollte Gold tiefer und Silber höher notieren als heute." Aber: Im Falle einer lang anhaltenden Depression würde die Divergenz weiter bestehen. Denn Gold sei das bewährte Krisenmetall und die industrielle Silbernachfrage würde weiter leiden.


    Eine Möglichkeit für die Silberanlage bieten börsengehandelte Fonds, die den Preisverlauf des Metalls nachbilden. Bespiele hierfür sind der "iShares Silver Trust ETF" (Exchange Traded Fund) oder der "iShares Physical Silver ETC" (Exchange Traded Commodities). Eine andere Möglichkeit für Anleger, an der Preisentwicklung des Metalls zu partizipieren, bieten Aktien von Förderunternehmen. Der weltgrösste Silberproduzent Fresnillo ist beispielsweise in London kotiert. Die Aktie hat in den letzten vier Wochen 25 Prozent zugelegt.

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  • Nun beginnen schon die ersten Banken vor Papiergold zu warnen.


    Falls nun ein Grossteil der Papiergoldbesitzer physisch umwandelt, wird die Papiergoldblase platzen und der physische Goldpreis wird sich verzehnfachen.

    5G Sucks !

  • Goldpreis steigt erstmals über 1600 Euro


    Der Goldpreis hat am Donnerstag in Euro ein neues Rekordhoch erreicht. Erstmals überstieg der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) die Marke von 1600 Euro. Im Hoch wurden 1603 Euro markiert. In US-Dollar lag der Preis bei 1725 Dollar. Der Rekordstand von 1900 Dollar, erreicht im Jahr 2011, ist noch ein gutes Stück entfernt.


    23.04.2020 12:25


    Getrieben wird die Goldnachfrage vor allem durch die hohe Verunsicherung wegen der Corona-Pandemie. Gold gilt einigen Anlegern als Krisenschutz. Hinzu kommt die sprunghaft steigende Verschuldung auf Staatsebene - eine Folge der massiven Gegenmassnahmen zur Eindämmung des Coronavirus Sars-Cov-2. Einige Prognostiker erwarten deshalb in der mittleren oder längeren Frist eine steigende Inflation. Gold ist auch als Inflationsschutz beliebt./bgf/jsl/mis


    (AWP)

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  • Goldpreis steigt auf höchsten Stand seit sieben Jahren


    Der Goldpreis ist nach Konjunkturwarnungen der amerikanischen Notenbank Fed zum Wochenstart auf den höchsten Stand seit sieben Jahren geklettert. Am Montagmorgen kostete die Feinunze Gold (31,1 Gramm) zwischenzeitlich 1764 US-Dollar und damit rund 19 Dollar mehr als am Freitag.


    18.05.2020 11:24


    Die Goldnachfrage profitierte damit erneut von der hohen Verunsicherung in Bezug auf die Erholung der Weltwirtschaft von der Corona-Krise. Wie die US-Notenbank in ihrem halbjährlich erscheinenden Stabilitäts-Bericht am Freitag mitteilte, gehört vor allem die Immobilienbranche zu den Sektoren, die unter einer möglichen erneuten Verschärfung der Corona-Krise zu leiden hätten. Am Wochenende hatte Fed-Chef Jerome Powell in einem Interview gewarnt, dass die Erholung der US-Wirtschaft sich bis ins Jahr 2021 hinziehen könnte.


    Am Freitag hatten schlechte US-Konjunkturdaten die Tragweite des Corona-Einflusses auf die US-Wirtschaft nochmals untermauert. Der Einzelhandelsumsatz und die Industrieproduktion waren im April auf historische Tiefststände abgesackt.


    Grundsätzlich profitiert Gold von den niedrigen Zinsen in allen grossen Volkswirtschaften. Die Nullzinspolitik macht Gold, das keine Zinsen abwirft, für Anleger attraktiver. Dieser Trend wurde durch die Diskussion in den USA über Negativzinsen verstärkt. Die US-Notenbank hat zwar bisher noch keine Bereitschaft dafür erkennen lassen, die Spekulationen halten jedoch an.


    Hinzu kommen anhaltende Sorgen wegen des Streits zwischen den USA und China über die Ursache der Corona-Krise. Ein erneutes Aufflammen des Handelskonfliktes wird nicht ausgeschlossen. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt sogar mit einem Abbruch der Beziehungen gedroht. Gold profitiert davon als vermeintlich sichere Anlagealternative./ssc/jsl/bgf/stk


    (AWP)

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  • Wir werden noch ganz andere Preise bei Gold sehen, jenseits der 10.000 Dollar pro Unze.


    Die meisen von uns werden auch noch den global financial reset erleben.


    Das ist auch der Grund warum nun massiv physisch Gold gekauft wird.


    Aktien oder Gold ? Zur Zeit sind Aktien überbewertet, darum wird fleissig umgeschichtet und Gold erklimmt immer wieder neue Höchststände.


    Leute verlieren das Vertrauen in the Fiatmoney und kaufen Gold, Silber, Oldtimerfahrzeuge, Les Paul Gitarren, EFH, das volle Programm !


    Tja, wohin nur mit dem Bargeld solange es noch Kaufkraft hat ?

    5G Sucks !

  • Denke ich auch, möglichst wenig Papiergeld auf dem Konto wird die nächste Zeit Trumpf sein.


    Möglich ist es natürlich, dass wir vor der gwaltigen Inflation, die dereinst kommt, noch einen Deflationsschock erleben.


    Auf diesen zu setzen und Papiergeld zu halten um Sachwerte noch günstiger zu kaufen ist mir zu heiss, denn es kann schnell gehen und die Papierfetzel auf dem Konto werden nicht mehr viel wert sein. Sachwerte vielleicht nur noch schwer oder kaum zu bekommen sein.


    Nebst Gold und einer selbstbewohnten Immobilie setzte ich auch noch auf Bitcoin, der kann nicht beliebig vermehrt werden und wird die "Kaufkraft" sicher auch erhalten. Aktien sind auch Sachwerte, da Anteil einer Firma, diese können aber noch immens verlieren. Wenn, dann in Grossfirmen, deren Produkte immer benötigt werden (Pharma, Nahrung, Rüstung (gegen meine Überzeugung), Öl etc.)


    Wie macht ihrs mit eurer Pensionskasse? Da schauderts mir, wenn ich daran denke.. die Immobilie damit amortisieren?

  • Armut wird sichtbar

    waspch hat am 19.05.2020 17:44 geschrieben:

    Quote
    Leute verlieren das Vertrauen in the Fiatmoney und kaufen Gold, Silber, Oldtimerfahrzeuge, Les Paul Gitarren, EFH, das volle Programm !

    Tja, wohin nur mit dem Bargeld solange es noch Kaufkraft hat ?

    Quote

    Etwa 2500 Menschen standen während einer von der Caravane de la Solidarité Genève am 2. Mai 2020 organisierten Verteilung 3 bis 4 Stunden an, um einen Lebensmittelbeutel zu erhalten.


    Tja... 25% der Bevölkerung leben von der Hand in den Mund. Die können keine Rücklagen bilden. Sie hätten gerne Fiatmoney.


    Wegen der Krise kommt der Mittelstand in Schwierigkeiten. Das Helikoptergeld wird für die Fixkosten verbraucht. Es bleibt nichts für den Konsum.


    Einige Kantone verzichten auf Steuereinnahmen bedrohter KMU.




    Wie soll da Hyperinfla entstehen?


    Und wie soll Teuerung entstehen? Nachfrageseitig? Angebotsseitig? Importierte Teuerung?

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Elias hat am 20.05.2020 08:56 geschrieben:

    Quote

    Und wie soll Teuerung entstehen? Nachfrageseitig? Angebotsseitig? Importierte Teuerung?

    Helikoptergeld geht 1:1 in den Umlauf, steigende Geldmenge trifft auf beschränkte Anzahl Güter

  • Armut wird sichtbar

    Bäri hat am 20.05.2020 09:06 geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 20.05.2020 08:56 geschrieben:

    Helikoptergeld geht 1:1 in den Umlauf, steigende Geldmenge trifft auf beschränkte Anzahl Güter


    nein, es geht z.B. an die Vermieter und somit nicht in den Umlauf. Dem Empfänger des Helikoptergeldes bleibt nichts übrig.


    Gäbe es eine steigende Geldmenge bei den Konsumenten, gäbe es keine Armut.


    Gäbe es beschränkt Anzahl von Gütern, würde deren Produktion hochgefahren.

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Elias hat am 20.05.2020 09:14 geschrieben:

    Bei den von dir beschriebenen 25% der Menschen ist dies wohl so, was ist mit den anderen 75% ?


    Im Moment sehen wir eine beschränkte Anzahl Güter, da nicht mehr benötigt wird, wieso die Produktion hochfahren?


    Diese Menge an Gütern trifft auf eine höhere, frisch gedruckte Menge Geld.

  • Bäri hat am 20.05.2020 09:29 geschrieben:


    Ich sehe, du weisst nicht, was passiert.


    Der Mittelstand fährt weltweit (dort wo es ihn noch gibt) die Ausgaben zurück und die Reichen haben schon alles. Auch Gold.



    Was für beschränkte Güter sollen das sein?


    Abgesehen davon: Güter treffen nie auf Geld. Geld trifft auch nicht auf Güter.

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Elias hat am 20.05.2020 09:39 geschrieben:

    Ok akzeptiert *yes3* *wink*


    Die Situation trifft wohl im Moment zu. Was passiert, wenn der Mittelstand aber eines Tages die Ausgaben wieder beginnt hochzufahren, da die Krise überwunden scheint? Geld wurde gedruckt und mehr davon ist nun im Umlauf.


    Darum könnte ich mir vorstellen zuerst Deflation, anschliessend starke Inflation über mehrere Jahre, von Hyperinflation gehe ich erst mal nicht aus, ausser das Vertrauen in Fiatmoney bricht komplett.


    Wie sieht dein Szenario für die nächsten 1 - 3 Jahre aus? In was investierst du?

  • Bäri hat am 20.05.2020 10:26 geschrieben:

    Quote
    Die Situation trifft wohl im Moment zu. Was passiert, wenn der Mittelstand aber eines Tages die Ausgaben wieder beginnt hochzufahren, da die Krise überwunden scheint? Geld wurde gedruckt und mehr davon ist nun im Umlauf.

    Darum könnte ich mir vorstellen zuerst Deflation, anschliessend starke Inflation über mehrere Jahre, von Hyperinflation gehe ich erst mal nicht aus, ausser das Vertrauen in Fiatmoney bricht komplett.


    Wie sieht dein Szenario für die nächsten 1 - 3 Jahre aus? In was investierst du?

    Mein Szeanrio..... ich weiss es nicht. Niemand weiss, was sich durchsetzen wird.


    Dieses Umfeld hat es so noch nie gegeben. Die Digitalisierung / Industrie 4.0 stellt alles auf den Kopf. Der Kanton Zug bringt diesen Sommer die ersten autonomen Autos auf die Strasse. Auch autonomes Fliegen wird kommen. Nicht nur die Autoindustrie steht vor einem fundamentalen Umbruch. In anderen Branche ist es genau so.


    Ich "investiere" nicht, ich versuche, mit Optionsprämien zu verdienen. Ich zocke an der Eurex. Die Wetten laufen selten länger als 6 Monate. Darum mache ich mir keine Gedanken über längere Zeiträume. Ich bin froh, wenn die Optionen wertlos zu meinen Gunsten verfallen.

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!