• Da ja in (Gold)Foren ja immer mal so "tolle" Beispiele vom Kaufkrafterhalt von Gold auftauchen,wie:





    [Blocked Image: http://goldsparplan24.com/blog…1/05/Kaufkraftverfall.jpg]



    oder:




    [Blocked Image: http://edelmetallberatung.eu/r…lt+beispiel+2+sb+2010.jpg]





    ...oder das schon vielfach, von "unserem Forengoldbug" , erwähnte Anzug-Beispiel :




    [Blocked Image: http://edelmetallberatung.eu/r…lt+beispiel+1+sb+2010.jpg]




    ... sollte jeder mal selber ausrechnen ,wie die Beispiele im Verhältnis zu einem Durchschnittseinkommen aussehen...!


    http://usa.usembassy.de/etexts/his/e_g_prices1.htm



    :oops:



    Wer also freude daran hat,dass seine Kaufkraft in hundert Jahren (oder tausenden.. ) noch die Selbe ist und er dann noch immer (..oder seine Nachkommen) einen Anzug dafür erhält (..oder Brote)...der soll weiterhin Gold kaufen.


    :mosking:



    Für Leute aber, die schon begriffen haben,dass solche Forenbeispiele nur reine Spielerei sind und erkennen,dass Papiergeld schlicht NICHT als Wertaufbewahrung taugt (und kein vernünftiger Mensch dem "Papiergeld" diese Eigenschaft "andichten" will) und die Kaufkraft SYSTEMBEDINGT mit der ZEIT abnehmen MUSS..(ZEITWERT von GELD) die investieren ihr Geld in etwas,dass Zins abwirft.




    weico

  • MarcusFabian hat am 12.07.2013 - 18:55 folgendes geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 12.07.2013 - 13:49 folgendes geschrieben:

    P.S.:


    Mal abgesehen davon: Die Analysten der Copfschmerzbank haben sich in den letzten 5 Jahren ja nicht wirklich als verlässliche Prognostiker hervorgetan, um mal höflich zu bleiben. smiley

    blabla: Wie hiess denn noch derjenige, der hier im Forum eine Hyperinfla prognostiziert hatte? Der kauft nun schon seit geraumer Zeit bei unter 1'800$ nach und versabbert sich so den EP, sofern er denn überhaupt so viel Geld hat, um nachzukaufen.



    Quote

    Paulsons Gold-Hedgefonds im freien Fall

    John Paulson - der Milliardär und Hedgefonds-Manager, der um die Eingrenzung seiner Verluste mit Gold-Spekulationen bemüht ist - musste für seinen PFR Gold Fund für den Monat Juni erneut ein grosses Minus ausweisen.


    Dieses Mal ging es um rund 23 Prozent nach unten, wie aus einem Brief an die Investoren hervorgeht. Die jüngsten Verluste für die Investment-Strategie, die zuvor als Paulson Gold Fund bekannt war, belaufen sich demnach auf 65 Prozent seit Beginn des Jahres. Der Brief trägt das Datum vom 3. Juli, eine Kopie liegt Bloomberg vor.


    http://www.cash.ch/news/top_ne…_freien_fall_-3086219-771

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • weico


    Schöne Grafik. Jetzt müsstest Du noch den Gegenwartspreis der abgebildeten Autos liefern.


    Bei einer Benutzungshäufigkeit die dem Vermeiden von Standschäden gilt wäre die Werterhaltung auch bei den alten Autos gut.


    Ja, etwas was zins abwirft. Nur was? Ich möchte einige 10k in etwas Zinsabwerfendes stecken, das aber sicher in 7 Jahren nicht unter Nominalwert (Infaltionsbereinigt ist.)


    So denn, besserer Vorschlag als 2. Säule, 3a wo ich momentan 1-2 % erhalte,eine Steueroptimierung realisiere und die Change auf relativ nahe Zinsanpassung (rauf und runter) gut sind . Ok hab auch ein Emittenten Risiko, aber ich weiss alle Politiker auf meiner Seite, wenn was passiert.


    Alleine das wärs wert: Die Sozis schützen mein Investment. Diablo

  • Hutch hat am 14.07.2013 - 09:57 folgendes geschrieben:

    Quote

    Ja, etwas was zins abwirft. Nur was? Ich möchte einige 10k in etwas Zinsabwerfendes stecken, das aber sicher in 7 Jahren nicht unter Nominalwert (Infaltionsbereinigt ist.)


    (Ab)SICHER(N) UND trotzdem GUTER Zins ...geht ohne einen gewissen Aufwand bzw. Fachwissen nicht.



    Sicherheit und guter Zins lässt sich ,mit oben genanntem, aber auch mit relativ wenig Geld (einige 10k) durchaus realisieren. Die Mehrheit weiss eben schlicht nicht,wass alles (von Gesetzeswegen) möglich ist (Pfandrecht/Nutzung/Bürgschaft/Wechsel usw.)



    weico

  • weico hat am 14.07.2013 - 16:12 folgendes geschrieben:


    Du hast Dir mit obigem Beispiel selber in den Fuss geschossen und merkst es nicht einmal. Nimm als Beispiel den Anzug. Damals kostete er 20 $ und heute 1400$. Mit einer Unze Gold kriegst Du damals wie heute ungefähr das Gleiche. Wieviel kriegst Du heute noch für 20$? Vielleicht kannst Du damit gerade noch zum Schneider, um ein kapputtes Knopfloch zu flicken. :D Wenn Du also solche Grafiken interpretierst, dann bitte richtig. Wieviel Performance steckt also im Gold seit damals? Ca. 7000%. Welches Asset sonst hat sich in dieser Zeit ver 70-facht? Kostet ein Haus von damals heute 70 mal mehr? Kostet eine risikobehaftete Aktie von damals 70 mal mehr? Hättest Du mit Bonds von damals bis heute 7000% Zinsen bekommen? Das, was Du meinst und es dann dem Gold als immer gleiches Mauerblümchen in die Schuhe schieben willst, ist einzig und allein der Kaufkraftverlust des Geldes und nichts sonst. Aber netter Versuch! :D

  • sime hat am 14.07.2013 - 17:40 folgendes geschrieben:

    Quote

    Du hast Dir mit obigem Beispiel selber in den Fuss geschossen und merkst es nicht einmal. Nimm als Beispiel den Anzug. Damals kostete er 20 $ und heute 1400$. Mit einer Unze Gold kriegst Du damals wie heute ungefähr das Gleiche. Wieviel kriegst Du heute noch für 20$? Vielleicht kannst Du damit gerade noch zum Schneider, um ein kapputtes Knopfloch zu flicken.

    ..erklärt bitte jemand dem "sime" die genannten Beispiele..... in Zusammenhang mit meiner Aufforderung ....



    weico hat am 13.07.2013 - 10:40 folgendes geschrieben:

    Quote


    ... sollte jeder mal selber ausrechnen ,wie die Beispiele im Verhältnis zu einem Durchschnittseinkommen aussehen...!


    http://usa.usembassy.de/etexts/his/e_g_prices1.htm

    ..am besten wohl per PM an ihn....sonst wird's für "sime" nur noch peinlicher...... :cool: :angel:



    weico

  • weico hat am 14.07.2013 - 19:24 folgendes geschrieben:


    Spätzli Schätzli, kannst Du es denn selber nicht erklären? Deine versuchte These lautet doch, wenn ihr heute Gold kauft, könnt ihr in hundert Jahren nicht mehr kaufen, sondern nur gleichviel. Wenn ihr aber zinsbringende Investitionen macht, die auch in die Hose gehen können, könnt ihr in hundert Jahren viel mehr kaufen.


    Meine Antwort darauf lautet, dass Du einzig und allein von der abnehmenden Kaufkraft des Geldes sprichst, aber nicht im geringsten von der Goldperformance, weil Du die anscheinend nicht wahrhaben willst. Wenn Du anno 1920 ein Haus für 30 000$ gekauft hättest, denkst Du, dass Du es heute für 2.1 Mio $ verkaufen könntest, notabene ohne je Unterhaltsarbeiten und Sanierung getätigt zu haben? Seit dem Black Friday von 1929 gibts ausserdem nur noch zwei Aktien von damals, die noch heute kotiert sind. Eine ist Standard Oil. Ich glaube nicht, dass die 7000% Rendite seither abgeworfen hat. Du?

  • sime hat am 14.07.2013 - 17:40 folgendes geschrieben:

    Quote
    Wieviel Performance steckt also im Gold seit damals? Ca. 7000%. Welches Asset sonst hat sich in dieser Zeit ver 70-facht?

    Gold hat sich ja im Wert nicht gesteigert. Nur der Dollar, in dem es bemessen wird, ist im Wert gesunken.


    So gesehen wäre nämlich auch der Anzug um 7000% gestiegen. Oder das Auto.

  • MarcusFabian hat am 14.07.2013 - 19:59 folgendes geschrieben:

    Quote

    sime hat am 14.07.2013 - 17:40 folgendes geschrieben:

    Gold hat sich ja im Wert nicht gesteigert. Nur der Dollar, in dem es bemessen wird, ist im Wert gesunken.


    So gesehen wäre nämlich auch der Anzug um 7000% gestiegen. Oder das Auto.

    Ja, genau. Deshalb sag ich ja, dass weico von der abnehmenden Kaufkraft des Geldes schwadroniert und nicht von Gold als Renditebringendes Asset. Aber wenn man es auf den Punkt bringt: Ein Anzug vor 100 Jahren wäre heute untragbar. Eine Unze Gold von damals sieht heute noch genau gleich aus und lässt sich verkaufen. Möglich, dass man mit einer Basler Taube von damals eine bessere Performance als mit Gold gemacht hätte, wobei ich die Performance als Kaufkraftverlust des Geldes betrachte.

  • MarcusFabian hat am 14.07.2013 - 19:59 folgendes geschrieben:

    Quote

    sime hat am 14.07.2013 - 17:40 folgendes geschrieben:

    Gold hat sich ja im Wert nicht gesteigert. Nur der Dollar, in dem es bemessen wird, ist im Wert gesunken.


    So gesehen wäre nämlich auch der Anzug um 7000% gestiegen. Oder das Auto.

    ...du hast dem "sime" damit aber (noch) nicht erklärt.....wie er diesen "tollen" Kaufkrafterhalt nun ins Verhältnis zum Durchschnittseinkommen setzten sol l. Alleine wird er es wohl kaum schaffen....: :idea:



    weico hat am 13.07.2013 - 10:40 folgendes geschrieben:

    Quote

    ... sollte jeder mal selber ausrechnen ,wie die Beispiele im Verhältnis zu einem Durchschnittseinkommen aussehen...!


    http://usa.usembassy.de/etexts/his/e_g_prices1.htm



    weico

  • weico hat am 14.07.2013 - 23:30 folgendes geschrieben:


    LOL Steigende Löhne widerspiegeln auch den Kaufkraftverlust des Geldes. Schon mal Teuerungsausgleich gehört?



    PS: Warum setzt Du mein Name in Anführungszeichen? Hälst Du mich für androgyn? :cry:

  • sime hat am 14.07.2013 - 23:39 folgendes geschrieben:

    Quote


    LOL Steigende Löhne widerspiegeln auch den Kaufkraftverlust des Geldes. Schon mal Teuerungsausgleich gehört?

    ..und jetzt fasse das Ganze in einem Dreisatz zusammen und ...rechne .... :bye:



    weico

  • Die Kaufkraft ist heute weitaus grösser als früher. Wir arbeiten weniger und haben mehr Freizeit.


    Zu den Zeiten als meine Eltern noch jung waren, wurde das Geld unter den Kollegen zusammengelegt bis man genug hatte, um was trinken zu gehen. Man ging zu Fuss oder mit dem Rad. Denen war der Goldpreis total egal.

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Sehr interessantes Interview mit einem Mr. Kaye auf Englisch

    Die stille Refinanzierung der Banken durch Manipalution des Goldmarktes mit allen wissenden und nicht wissenwollenden Beteiligten.


    Kernaussage auch ist, dass die von angeblich 15 Goldbullion- Banken kontrollierten grossen ETFs ihre Bestände der Hong Kong Shanghai Banking Corporation HSBC per Ausübung der Kontrakte das Gold physisch ausliefert, welches dann nach Hong Kong an die HKE geht und von dort weiter. Das ETF-Gold ist ja aber das in der USA von den Zentralbanken gelagerte Gold, das illegal von der FED an die Banken ausgeliehen wurde, um die Inflation in den Neunzigern nicht wie in den 70er ausufern zu lassen. Nun reist dieses Gold nach Asien, anstatt, dass es zurück an die FED geht, weil es in den Bilanzen der weltweiten Zentralbanken noch immer als Aktive geführt werden, in Wahrheit aber nach China schippern. War wohl eine Bedingung von China, dass sie dieses Gold bekommen, damit sie weiterhin die amerikanischen Schulden kaufen. Charles de Gaulle hatte recht, als er mit dem Schiff sich das französische Staatsgold in Manhattan im Jahr 1967 abholte, nachdem der Betrug aufgeflogen ist. :D


    Also das Interview kann ich empfehlen!



    https://www.metallwoche.de/cla…-in-hong-kong-refineries/

  • Elias hat am 15.07.2013 - 13:06 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die Kaufkraft ist heute weitaus grösser als früher. Wir arbeiten weniger und haben mehr Freizeit.


    Zu den Zeiten als meine Eltern noch jung waren, wurde das Geld unter den Kollegen zusammengelegt bis man genug hatte, um was trinken zu gehen. Man ging zu Fuss oder mit dem Rad. Denen war der Goldpreis total egal.

    Ja, so Geschichten kenn ich. Sommerferien zu Fuss von zu Hause zum Zeltplatz erzählte mir schon mein Grosi usw. Aber das muss die unmittelbare Nachkriegszeit sein vor den Fünfzigern, von der Du da sprichst. Danach ging es schnell aufwärts, aber eben auch mit Schulden machen.

  • sime hat am 17.07.2013 - 08:04 folgendes geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 15.07.2013 - 13:06 folgendes geschrieben:

    Ja, so Geschichten kenn ich. Sommerferien zu Fuss von zu Hause zum Zeltplatz erzählte mir schon mein Grosi usw. Aber das muss die unmittelbare Nachkriegszeit sein vor den Fünfzigern, von der Du da sprichst. Danach ging es schnell aufwärts, aber eben auch mit Schulden machen.

    Du kannst auch eine Zeit vor dem 1. oder 2. Weltkrieg nehmen. Denen war der Goldpreis auch egal und auch die hatten kaum Kaufkraft.


    Erst ab der 2. Nachkriegsgeneration profitieren die Leute von dieser Kaufkraft. Noch nie war das Vermögen so breit gestreut.

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Elias hat am 17.07.2013 - 09:00 folgendes geschrieben:

    Quote

    sime hat am 17.07.2013 - 08:04 folgendes geschrieben:

    Du kannst auch eine Zeit vor dem 1. oder 2. Weltkrieg nehmen. Denen war der Goldpreis auch egal und auch die hatten kaum Kaufkraft.


    Erst ab der 2. Nachkriegsgeneration profitieren die Leute von dieser Kaufkraft. Noch nie war das Vermögen so breit gestreut.


    So alt habe ich Dich jetzt nicht geschätzt, wenn ich auch eine Zeit vor dem 1. Weltkrieg für Deine Eltern nehmen kann. :D



    So gesehen hast Du ja recht. Doch damals war es eben noch gedecktes Geld und die Schulden durch Kredite kamen erst mit dem Babyboom der Fünfziger. Eine Weile kann eine Wirtschaft so wunderbar wachsen, doch wie wir wissen, können die Schulden nie ohne neue Schulden zurückbezahlt werden. Irgendwann rächt es sich.

  • sime hat am 17.07.2013 - 09:45 folgendes geschrieben:

    Quote
    Eine Weile kann eine Wirtschaft so wunderbar wachsen, doch wie wir wissen, können die Schulden nie ohne neue Schulden zurückbezahlt werden. Irgendwann rächt es sich.

    Das ist mir neu.


    Irland baut die Schulden ab. Bei Griechenland gab es einen Schuldenschnitt, andere Länder haben Staatsbankrott gemacht. Jedes Jahr machen haufenweise Firmen Konkurs und die Gläubiger müssen ihre Forderungen ans Bein streichen.


    Schulden und Guthaben gleichen sich weltweit aus. Sie sind nur ungleich verteilt.

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!