• MarcusFabian hat am 23.03.2015 - 12:13 folgendes geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 23.03.2015 - 09:30 folgendes geschrieben:

    http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/BBK/2013/2013_0...


    Die Bundesbank orientiert sich dabei an den beiden wichtigsten Funktionen der Goldreserven: der Vertrauensbildung im Inland und der Möglichkeit, binnen kürzester Zeit Gold in Fremdwährungen an Goldhandelsplätzen im Ausland tauschen zu können.

    Eben. Das ist ja das, was ich oben ja auch schon erwähnt habe. Darum fällt - wie oben auch erwähnt - Frankreich weg, da es dort keine Fremdwährung gibt.


    Entscheidend ist also NICHT der Goldhandel an sich, sondern die Fremdwährung. Würde GB dem Euro beitreten, würde die Goldlagerung dort auch keinen Sinn mehr machen.

  • Elias hat am 23.03.2015 - 13:30 folgendes geschrieben:

    Quote

    Entscheidend ist also NICHT der Goldhandel an sich, sondern die Fremdwährung. Würde GB dem Euro beitreten, würde die Goldlagerung dort auch keinen Sinn mehr machen.

    Das ist ein gutes Argument aber es gibt noch den Satzteil "kürzester Zeit", was impliziert, dass man das Gold physisch dort haben muss, wo der Handel stattfindet. Da könnte man allerdings auch ein Goldkonto bei der COMEX öffnen.

  • MarcusFabian hat am 23.03.2015 - 15:11 folgendes geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 23.03.2015 - 13:30 folgendes geschrieben:

    Das ist ein gutes Argument aber es gibt noch den Satzteil "kürzester Zeit", was impliziert, dass man das Gold physisch dort haben muss, wo der Handel stattfindet. Da könnte man allerdings auch ein Goldkonto bei der COMEX öffnen.

    Jede Wette: wenn sie das tun würde, kämen wieder Einwände dagegen.
    Alles Vermögen am selben Ort (oder selbe Bank) lagern ist nicht schlau.


    Es ist das gleiche wie mir dem Gold verleasen. Egal was eine Nationalbank macht, es wird kritisiert.

  • Elias hat am 23.03.2015 - 16:34 folgendes geschrieben:

    Quote
    Egal was eine Nationalbank macht, es wird kritisiert.

    Darauf kannst Du wetten ;)


    Ich wollte aber die "Sinn oder Unsinn, Gold im Ausland zu lagern und wenn ja, in welchem Masse" - Debatte nicht neu aufleben lassen. Da sind wir uns einig, dass wir uns nie einig sein werden.
    Mir ging es nur darum die Fakten richtig zu stellen (aka Behauptung, Deutschland würde mehr Gold nach GB auslagern).

  • MarcusFabian hat am 23.03.2015 - 16:41 folgendes geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 23.03.2015 - 16:34 folgendes geschrieben:


    Mir ging es nur darum die Fakten richtig zu stellen (aka Behauptung, Deutschland würde mehr Gold nach GB auslagern).

    Lieber MarcusFabian



    Es ist mir so lange wie breit, wieviel Gold wo lagert. Tatsache ist, ob du es glauben (glauben heisst nicht wissen) willst oder nicht, jede verdammte Regierung (von mir aus Militär) ist sich der Situation sehr bewusst. Es gibt 1000ende von Anzeichen die für den ERNST DER LAGE spricht!


    Da Du ja in der Schweiz wohnst wie ich überigens auch, da hast DU letztes Jahr eine Packung JOD Tabletten bekommen. Nach alter Layer war es einem Gau (nicht Supergau) vorzubeugen. In der Tat und der Wahrheit hast DU die Tabletten bekommen, weil es unmöglich wäre bei einem Nuklearschlag noch diese Dinger zu verteilen. Hingegen bei einem Gau, wäre dies Kosteneffizienter und billiger.


    Ich kann nur raten, viel Geld in kleinen, aber wirklich kleinen Goldbarren (Stücken) zu lagern, so kann man sein Vermögen schützen, wir und ich gehen ja nicht unbedient vom Schlimmsten aus! Aber der Krieg kommt.


    Die USA haben bis mitte April 247 Frachtschiffe mit KRIEGSmaterial nach Europa transportieren. Wer weiss was da in diesen Schiffen noch alles ankommen wird.



    Ich sag es euch jetzt schon, Putin wird gewinnen und die USA verkommen zu einem 3. Weltland. England wird in der Armut Albanien in Europa ablösen!

  • @ Medusa

    Du bist so was von hirnverbrannt, apokalyptisch zerfressen und gehirngewaschen, dass man dich wohl auch mit den stärksten Psychopharmaka nicht ruhig stellen kann, was zutiefst bedauerlich ist.


    Siehst du die Riesenkäfer über deinem Bett nicht? Die kommen, um dich zu fressen...


    Genauso "realistisch" sind deine Armageddon-Szenarien, die ich mir nur damit erklären kann, dass es jemand aus deiner nächsten Umgebung nicht gut mit dir meint und dir ständig irgendwelche Tropfen in dein Essen oder Trinken mischt.


    Einfach nur unglaublich, so eine - ja ich sage es ganz ungeniert - SCHEISSE rauszulassen.


    Hör endlich auf zu kiffen und Trips zu werfen, werde endlich erwachsen! Sonst kommen sie wirklich noch zu dir, um dich sicherzustellen!!!

  • Eins weis ich, nach dem Fallout werdet ihr zwei Nilpen arme Schweine sein! Mit euch eure Familien, hoffen wir jedoch , dass Ihr zwei keine habt, zum Wohle der möglichen Kinder!


    Weitere Diskussionen wird nicht nötig sein, aber es zeigt einmal mehr, wie unsere Studierten ticken. Einmal ein Beweis für Dummheit und Bildung zusammen!

  • @ John Doe

    Ich gebe mich deinen Argumenten geschlagen, zumindest was den Synapsen-Blockierer und die "Hirnanalyse" betrifft.


    Hingegen beginnt meine Wahnsinnsreise nicht im Kopf, sondern nächste Woche in ZH-Kloten und dauert nur drei Wochen. Danach komme ich zurück, im Gegensatz zu gewissen "Quallen".

  • Medusa hat am 24.03.2015 - 06:19 folgendes geschrieben:

    Quote

    Weitere Diskussionen wird nicht nötig sein,...

    Zumindest nicht im Gold-Thread. Für die Diskussion zur Frage "Kommt es zu einem Krieg zwischen Russland und der NATO?" würde ich den Russland-Thread vorschlagen.


    Sofern es Gold betrifft ist die Frage höchstens, in welcher Form man im fiktiven Falle eines Krieges Gold halten soll. Physisch und somit schnell verfügbar oder in Papierform als "Versprechen eines Dritten". Im Wissen darum, dass es einem im Krisenfall erst nach Tagen, Wochen oder Monaten oder überhaupt nicht ausbezahlt wird.


    Ich bin wie gesagte der Meinung, dass es Sinn macht, Gold physisch zu halten. ETF's oder andere Goldversprechen machen aus meiner Sicht keinen Sinn. Dabei gehe ich im Gegensatz zu Dir nicht von einem Krieg aus. Eine Finanzkrise reicht auch schon, um froh zu sein Bargeld zu besitzen, das keine Papierwährung ist.

  • Medusa volle Zustimmung

    Die USA ist faktisch Bankrott und müssen unbedingt einen Krieg in Europa provozieren. Aber diesmal wird das Spiel mit Terror und Russland-Bashing nicht durchkommen ... BRICS Staaten werden dies nicht zulassen!


    Und im übrigen, was die kleine Schweiz betrifft, seit dem Beitritt zum IWF hat die Schweiz ihre Neutralität und ihre Unabhängkeit verloren. Des Weiteren was viele nicht wissen:


    https://arsenalinjustitia.word…imlich-wieder-eingefuhrt/

    Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

  • martinidrink hat am 25.03.2015 - 22:37 folgendes geschrieben:

    Quote

    Die USA ist faktisch Bankrott und müssen unbedingt einen Krieg in Europa provozieren.

    Ich bin wirklich kein Freund der USA. Zumindest nicht ein Freund der Aussenpolitik, der Regierung und der hinter der Regierung stehenden Mächte. Aber wir müssen dennoch realistisch bleiben:


    1. Was heisst bankrott? Wenn Du Schulden:GDP vergleichst liegen die USA bei über 100%. Aber Schulden sollte man nicht nur mit dem Einkommen (bei Staaten, dem GDP) vergleichen sondern mit dem Nettovermögen. Also dem, was an Land, Häusern etc. zur Verfügung steht. Der Substanz. "Net-Asset-Value" der USA liegt bei etwa 329 Billionen Dollar also dem fast 20-Fachen der Schulden. Es ist also so als ob man jemanden kritisiert, der ein Vermögen von 2 Mio hat, aber bei einem Einkommen von 100'000 pro Jahr 108'000 ausgibt.


    2. Im Gegensatz zu den meisten Ländern (Schweiz eingeschlossen) können sich die USA im Notfall selbst versorgen. Sie haben 34 Einwohner pro Quadratkilometer und genügend Lebensmittel, Wasser, Energie um autark zu überleben. Für Russland gilt das natürlich ebenso. Aber die meisten europäischen Länder sind auf Import/Export angewiesen. Einzig Frankreich könnte evtl. alleine überleben.


    ---


    Unter dem Strich: Die USA könnten sehr einfach ihre Schulden einfach streichen bzw. entwerten und glücklich und schuldenfrei weiterleben. Dies notabene, ohne die Chinesen oder sonst einen Gläubiger zu bescheissen:


    "China, ihr wollt eure 3 Billionen US-Treasury-Bonds einfordern? Kein Problem. Bernanke druckt das in 10 Minuten, wenn ihr Bargeld wollt, dauert es etwas länger. ... Hier sind Eure 3 Billionen, seht zu, was ihr damit noch kaufen könnt. Viel Spass noch - and have a nice day".


    Die USA müssen keinen Krieg in Europa provozieren. Sie müssen lediglich dafür sorgen, dass sich Deutschland und Russland nicht zu nahe kommen. Denn! Westeuropäisches Know-how gepaart mit russischer Energie und man-power könnte die Vormachtstellung der USA als Imperium langfristig gefährden. Das gilt es zu verhindern!
    Obama wird also - sobald er die Merkel aus seinem Arsch gezogen hat - sich vermehrt auf Polen konzentrieren, das ja geografisch die Barriere zw. Deutschland und Russland bildet. Er wird weiterhin alles daran setzen, Russland zu schwächen. Im Moment liegt hierbei der Fokus auf der Ukraine, die er via IWF von den USA abhängig machen will, um sie danach in die NATO zu integrieren und als Stützpunkt gegen Russland einzusetzen. Weiterhin dürfte die Türkei als Bollwerk gegen IS weiter ausgebaut werden.


    Das Imperium ist also noch nicht am Boden. Es wurde bisher nicht einmal herausgefordert, weil es bisher gelungen ist, jegliche potenzielle Herausforderung im Keim zu ersticken.
    Nun ja, nicht jede: Die Phalanx Russland-China ist im Aufbau. Iran-Russland funktioniert bereits recht gut.

  • MarcusFabian hat am 26.03.2015 - 04:03 folgendes geschrieben:

    Quote
    Nun ja, nicht jede: Die Phalanx Russland-China ist im Aufbau. Iran-Russland funktioniert bereits recht gut.

    Ich habe es schon mehrfach geschrieben. Russland schrumpft bis 2050 um ca. 40%. China hat auch ein demographisches Problem und Iran ist von 6 Kinder pro Familie in den 90er Jahren auf aktuell 1.9 Kinder pro Familie gefallen. Putin wie auch Erdogan propagieren deswegen die 3-Kind-Politik. Fertig mit spassvögeln. Und kaum einer reisst freiwillig nach Russland (Zuwanderung). Die USA wie auch China holen die Leute rein.


    Der Chinese wird den Russen bestenfalls als nützlichen Idioten gebrauchen. Die Chinesen wollen bei der grünen Revolution führend werden. Die haben den Russen in Sachen Innovation auf allen Gebieten weit hinter sich gelassen.


    Russland braucht für einen ausgeglichenen Haushalt einen Erdölpreis von 90 bis 100 Dollar. Darunter reicht der Gewinn aus den Öleinnahmen nicht aus.

  • elias


    Was in 50 Jahre sein wird wissen wir weniger, als was in einem Jahr sein wird!


    Der Krieg ist beschlossene Sache, und wer gestern Ferngesehen hat und die provozierenden Bilder der USA in der Grenze Russland der weiss, dass Putins Panzer bereits aufgetankt sind und aufmunitioniert. Hoffe Ihr habt nicht alle X Millionen auf dem Konto wie @ Elias.



    Deshalb ist Gold in Metalform zu besitzen sehr wichtig!

  • Themenwoche bei 3Sat: Woran glaubst du?

    27.3.2015

    Thema der Sendung: Geld als Götze

    Glaube und Profit

    Die Magie des Irrationalen in der Wirtschaft

    Die Wirtschaft gibt sich rational. Tatsächlich ist das Handeln der Marktteilnehmer vor allem verhaltenspsychologisch getrieben. Selbst unser Geld funktioniert nur, weil wir an den Wert bedruckter Scheine glauben.

    Unsere gesellschaftliche Wertschätzung beruht auf Geld. Was viel kostet, ist auch viel wert. Dabei ist Geld bei näherer Betrachtung ein abstraktes Konstrukt - jenseits unseres Vorstellungsvermögens. Es arbeitet und vermehrt sich von alleine. Der Markt, auf dem es kursiert, reguliert sich - zumindest wenn es nach dem Wirtschaftswissenschaftler Adam Smith geht - mit unsichtbarer Hand selbst.

    Eher fiktional als real Früher wurde zum Handeln Gold benutzt. Es hatte einen konkreten Gegenwert. Doch mit den sich mehrenden Handelsbeziehungen wurde Gold als Tauschmittel zu umständlich. Also gab man nur noch Quittungen für Gold heraus. Aus Quittungen wurden Geldscheine und irgendwann reichte nur noch die Unterschrift des Schuldners und damit das Versprechen, der Bank das Geld zurückzugeben. Der Beginn unseres jetzigen Finanzsystems war geboren. Heute ist im Euro-Raum gerade einmal ein Zehntel des existierenden Geldes tatsächlich im Umlauf. Der Rest ist eine Fiktion.

    Geld ist nichts weiter als bedrucktes Papier, dem eine Bedeutung verliehen wird. "Wenn man glaubt, es gäbe so etwas wie Wert hinter dem Geld, dann erliegt man einer Illusion, die gerade in Krisen enttäuscht wird", sagt Wirtschaftsphilosoph Karl-Heinz Brodbeck.

    Trotz allem funktioniert unser Geld nur deshalb als Währung, weil wir an den Wert der bedruckten Scheine glauben. Und so lässt sich mit dem Glauben ans Geld immer wieder Geld verdienen.

    http://www.3sat.de/page/?sourc…/magazin/180928/index.htm

    Sehenswert. Es hat für jeden etwas dabei: Gold, Vollgeld, Giralgeld, Nationalbanken

  • Ausgezeichnete Ansichten zum Thema Hardcore Goldbugs!


    Im Grunde genommen genau meine Ansichten die ich seid Jahren teile ;) Kleinen Anteil Gold als Versicherung und Aktien, Optionen etc zur Vermögensaufbau.



    An Rande noch ein paar lose Gedanken zum Gold und seinen Verfechtern: Wie die meisten von Ihnen wissen, betrachte ich Gold als Versicherung – nicht mehr und nicht weniger. Es ist einfach nur eine Anlageklasse unter anderen. Manchmal ist sie beliebt und läuft gut, und manchmal ist sie unbeliebt und läuft nicht so gut.

    Viele Goldbugs vergessen, dass Gold manchmal lange, sehr lange Zeit rein gar nichts zur Verbesserung des eigenen Portfolios beiträgt. Man denke nur an die 20 Jahre zwischen 1980 und 2000/ 01, als das Metall nur den Weg nach unten kannte.

    Zwanzig Jahre lang verpassten all jene, die ihre Anlagehoffnungen ausschließlich auf Gold aufgebaut hatten, riesige Chancen zum Vermögensaufbau durch Diversifizierung. Trotzdem glauben viele, die diese 20 Jahre über bullisch geblieben sind, dass sie für ihre Treue schließlich belohnt wurden. Um zu beweisen, wie lohnenswert Goldbesitz sei, verweisen sie auf die Tatsache, dass Gold von fast 250 $ auf über 1.900 $ im Jahr 2011 gestiegen ist.

    Das wäre auch alles schön und richtig, allerdings stimmt es eben auch nur unter der Voraussetzung, dass man sein Gold tatsächlich dann auch VERKAUFT und die Gewinne mitgenommen hätte. Das Problem mit den Goldbugs ist, dass man sie nie, oder zumindest ganz selten, darüber reden hört, das sie genau das auch getan hätten.

    Für sie heißt es permanent vorwärts und aufwärts zu den nächsten Höchstständen, selbst wenn es eben 20 Jahre dauert, bis man dort ist. Die Tatsache, dass die meisten nicht verkauften und keine Gewinne mitnahmen, bedeutet letztlich auch, dass sie fast die Hälfte aller Papiergewinne verloren, die sie 2011 vielleicht für sich zu verbuchen gehabt hätten.

    Ich weiß nicht, wie Ihnen es geht, aber wenn man zusieht, wie eine Anlage 50 % ihres Wertes verliert, dann ist das doch eine todsichere Methode, große Fortschritte mit der eigenen langfristigen Anlagestrategie höchstwahrscheinlich zu vermeiden.

    Ich will wohl Folgendes damit sagen: Aus irgendeinem Grund scheint Gold in allen von uns den pessimistischen Charakterzug zu betonen. Denken Sie mal darüber nach: Wenn jemand durch und durch Goldoptimist ist, dann heißt das auch, dass er negativ gegenüber dem gesamten Finanzsystem oder zumindest gegenüber dem US-Dollar eingestellt sein muss. Das führt dann genau zu dem, was meiner Meinung nach eine ungesunde Obsession mit schlechten Nachrichten ist.

    Als ich heute in meinem Transporter unterwegs war, habe ich im Radio wieder eine dieser "beeilen Sie sich, raus hier, der Dollar-Crash kommt"-Werbungen gehört, die bestimmte Investment-Firmen so gerne über uns ausschütten. Dieses Mal drehte sich alles um "Alan Greenspans Warnungen vor Finanzinstabilität" – also schnell schnell, noch mehr Gold nachlegen.

    Wenn man zu viele dieser Werbungen hört, überkommt einem das Gefühl von Übelkeit und Abscheu, weil von diesen Menschen immer und immer wieder - Jahr für Jahr - dasselbe kommt. “Die gesamte Welt wird morgen untergehen, also sehen Sie zu, dass große Mengen Ihres Geldes zum Kauf von Gold bei uns ausgeben werden.“

    Das ist auch der Grund, warum einige Menschen, die auf den Mailinglisten dieser vielen im Internet anzutreffenden Goldkultmitglieder stehen, fast tagtäglich ihre Mailboxen mit Geschichten vollgestopft bekommen, in denen es darum geht, wie schlimm dieses ist und wie schlimme jenes ist, wie bald dieses zusammenbrechen wird und wie bald jenes zusammenbrechen wird. Jede Wirtschaftsnachricht, die auf eine Entschleunigung des Wirtschaftswachstums hinweist, wird demzufolge gleich so dargestellt, als wäre sie der Vorläufer eines garantiert in Kürze anstehenden Finanz-Armageddon.

    Um ausgemachter Goldbulle zu sein, muss man – zwangsläufig – auf schlechte Nachrichten hoffen. Für mich persönlich wäre das ein besonders deprimierender Weg, durchs Leben zu gehen.

    Bitte verstehen Sie meine Aussagen hier nicht falsch: Man kann durchaus Gold als Versicherung halten, ohne diesen deprimierenden morbiden Zukunftsausblick zu haben, von dem sich so viele Goldbugs anstecken lassen haben.

    Immerhin haben doch auch die meisten von uns Versicherungen abgeschlossen – auf unsere Wohnungen und Häuser oder gegen katastrophale Gesundheitsprobleme sowie Autoversicherungen und Lebensversicherungen. Der Unterschied ist aber: Diejenigen die geistig stabil sind, werden NIEMALS, NIEMALS, NIEMALS wirklich diese Auszahlung herbeisehen. Wir erhoffen uns doch das genaue Gegenteil, nämlich dass wir sie NIE brauchen werden.

    Wie würde unser Leben aussehen, wenn wir die Gemütsverfassung eines rasenden Goldbugs auf unsere Häuser, Autos sowie unsere Lebens- und Krankenversicherungen übertragen würden? Das würde wohl bedeuten, sich zu wünschen, dass das Feuer im Nachbarhaus auch auf meins überspringen würde. Oder sich darauf zu freuen, dieselbe schlimme Krankheit zu bekommen, die unglücklicherweise ein Freund oder Bekannten befallen hat. Oder sich auf einen Totalschaden zu freuen, weil die Autoversicherung die Summe auszahlen würde. Ok, ich glaube, Sie wissen, was ich meine. Trotzdem: Ist das nicht dämlich? […]

    Ernsthafte Investoren/ Trader dürfen einer solchen Mentalität nicht verfallen. Man muss objektiv und besonnen bleiben und sich vor allen vor Effekthascherei in Acht nehmen, die die Welt der Goldbugs durchzieht.

    Kaufen Sie Gold und behalten Sie es als Versicherung; anschließend kümmern Sie sich wieder um ihr Leben als Anleger. Sie werden um einiges glücklicher sein und viel mehr Freude mit ihrer Familie und Freunden haben.



    http://www.goldseiten.de/artik…Bettgenossen.html?seite=2




    Frohe Ostern ;)

  • orangebox hat am 02.04.2015 - 14:28 folgendes geschrieben:

    Quote
    Manchmal ist sie beliebt und läuft gut, und manchmal ist sie unbeliebt und läuft nicht so gut.

    Stimmt. Ich glaube nicht, das es irgend jemanden in diesem Forum gibt, der das jemals bestritten hätte.

    Quote


    Immerhin haben doch auch die meisten von uns Versicherungen abgeschlossen – auf unsere Wohnungen und Häuser oder gegen katastrophale Gesundheitsprobleme sowie Autoversicherungen und Lebensversicherungen. Der Unterschied ist aber: Diejenigen die geistig stabil sind, werden NIEMALS, NIEMALS, NIEMALS wirklich diese Auszahlung herbeisehen. Wir erhoffen uns doch das genaue Gegenteil, nämlich dass wir sie NIE brauchen werden.


    Wir hatten mal einen Nachbarn (lange verstorben, deshalb darf ich das erzählen) der war in der Innenschweiz Schadens-Schätzer einer Versicherung für Hagelschäden. Seiner Aussage nach haben die Bauern regelrecht um Hagel gebetet, weil sie mit dem Kassieren der Versicherung mehr verdient haben als mit einer regulären Ernte ;)

  • Kassensturz: Groupe Mutuel bezahlt nicht

    Mittwoch, 01.04.2015
    Notfall in den Ferien: Groupe Mutuel bezahlt nicht: 600 000 Versicherte verlassen sich darauf, dass sie im Notfall auch im Ausland ins Spital können. Sie bezahlen dafür der Krankenkasse Groupe Mutuel eine Zusatzprämie. Doch "Kassensturz" zeigt: Ein Herzinfarktpatient muss über 12 000 Franken selber berappen, weil die Krankenkasse kneift.


    http://www.rtv.de/sendungsdetails/8284837/kassensturz.html



    Ich hatte Probleme mit der AXA-Winterthur bei der Behebung von Mieterschäden und bei der Rechtsschutz.



    Wann war Gold letztmals für die breite Masse von Nutzen?
    Sich absichern ist schon richtig. Man sollte aber auch noch einen Plan B und C haben.

  • Elias hat am 02.04.2015 - 16:37 folgendes geschrieben:

    Ich Rate dir dringend mal dieses Wort genauer zu prüfen dann wirst du sehen was Gold für ein Nutzen hat:



    R E P U D I A T I O N des Papiergeldes

    Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.