• Gold

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    John Doe wrote:


    Nicht unbedingt: Wenn z.B. Gold und Dollar gleichzeitig gg. Franken fallen, bedeutet das ja nichts anderes als dass der Franken an Wert gewonnen hat. Und davon profitieren wir als Schweizer.


    Als Schweizer der im Import tätig ist, absolut! Als Schweizer Goldinvestor ?

    THAT`S MY SECRET I`M ALWAYS BULLISH

  • Gold

    Rochefort wrote:

    Quote
    ... und wir Schweizer kaufen stramm Gold.

    Im Q32011 fast 40 Tonnen in Münzen und Barren. Nur die Deutschen kaufen noch emsiger.


    Pro Kopf hat die Schweiz massiv Gold gekauft wenn man bedenkt wie gross der Balken für "other Europe" ist.

    Da müsste man fast meinen dass der CHF demnächst vor der WR steht:-) Solche Zahlen hätte ich nun eher für die Südlichen Länder erwartet aber dort werden die Einwohner ihr Geld vermutlich eh schon andere Werte angelegt haben.

    Naja ein Teil sind sich die "Ausländer" welche ihres Schwarzgeld in Gold umtauschen und so ihre Konten aus den Büchern der Banken entfernen können.

    Diversifiziert auch in flüssiges Gold! (Whisky)

  • Gold

    AU79 wrote:

    Quote
    Pro Kopf hat die Schweiz massiv Gold gekauft wenn man bedenkt wie gross der Balken für "other Europe" ist.

    Da müsste man fast meinen dass der CHF demnächst vor der WR steht:-)


    Die Abwertung des Franken um ca. 20% plus Kursbegrenzung von 1.20 Euro ist durchaus eine Art Währungsreform gewesen.


    Unsere Währung ist nun nicht mehr der Franken, sondern der 'Swissie'. 8)

  • Gold

    AU79 wrote:

    Quote


    Pro Kopf hat die Schweiz massiv Gold gekauft wenn man bedenkt wie gross der Balken für "other Europe" ist.


    Die Schweizer hatten ja auch bis 2000 eine teilweise goldgedeckte Währung. Die Gehirnwäsche der Banken, wonach Gold sinnloser Schrott ist, hat in unseren Köpfen noch nicht soweit Einzug gehalten wie bei den Amis oder Italienern.


    Interessant ist deshalb, dass die (intelligenten) Schweizer Bürger nun das Gold privat zurückkaufen, das unsere (pissblöden) Politiker und Zentralbänker ab 2001 für ein Butterbrot verkauft haben.


    Würde uns noch gelingen, die Intelligenz des Volkes in die Politik zu transferieren, könnten wir einer WR im Dollar und Euroraum mit einem Lächeln entgegentreten und gestärkt aus der Krise hervorgehen.

  • Gold, Goldaktien, Oel, Rohstoffindex teuer oder ...........?

    Verstehe ich das nun richtig:


    Gold/Goldaktien

    Uz/$ Gold = 1724.00

    1 gr. Gold = 55.43 $

    XAU = 196.04


    Benötigt man unter 6 gr. Gold um den XAU zu kaufen, sind die Goldaktien unterbewertet.


    Benötigt man 10 gr. Gold um den XAU zu kaufen,sollte man sich Gedanken machen wieder zurück ins Gold zu gehen.


    Ich brauche also (196.04 : 55.43 =) 3.536 gr. Gold um den XAU (Goldaktienindex)zu kaufen. Das würde dann heissen, dass Goldaktien unterbewertet sind und ich statt Gold, Goldminenaktien kaufen müsste. Ist diese Annahme richtig.


    _____________________________________________________


    Das gleiche Spiel mit Oel und Oelaktien.


    1 Barrel Oel kostet 107.56 £

    Der XOI (Oelaktienindex) steht bei 1188.70


    Ich brauche also 11.052 Barrel Oel um für den Gegenwert den XOI zu erwerben. Das würde dann heissen (kosten über 10 Barrel), die Oelaktien sind bereits teuer und man sollte von Oelaktien in ein Direktinvestment in Oel umsteigen.


    Kann mir nun jemand sagen ob ich das richtig verstanden habe?


    Karat

  • Gold


    Der Chart von letzter Woche (und die Richtung des Goldpreises) ist immer noch aktuell.

    Option Expiration am Mittwoch für den Nov. Verfall

    und bereits am nächsten Montag startet der 1st Notification für den Dezember


    Was mich in diesem Forum immer wieder überrascht zu lesen ist im Wochenrythmus das Wehklagen über den Goldverkauf der Nationalbank nach 2000.

    Es sollten sich mal alle hinter die Ohren schreiben, dass die Mehrheit der CH Volkes ende der 90er Jahre in einem Gesamtpaket dies gutgeheissen hat, und unsere Parlamentarier (die wir alle wählen) darüber entscheiden könnnen PUNKT. Wie leben nun mal in einer Demokratie und Mehrheitsentscheide werden durchgesetzt, und mit ewigem Rückwärtsdenken kann man keinen Blumentopf gewinnen.

    Vielleicht sollte einige mal checken, was sie (respektive Ihre Vorfahren) vor 13 Jahren dazumal gestimmt haben.

    Genau sogut könnten wir unsere Vorgeneration blamen, dass sie in den 40er/50er Jahren anstatt Gold besser mit diesem Geld in den Aglomerationen von Zurich/Genf/Zug Land erworben hätte. Mit diesem Geld könnte man heute x Tonnen mehr Gold erwerben als dazumal, undundund

  • Gold

    MarcusFabian wrote:




    Besten Dank für die Links!

    Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

    (W. B )

  • Gold

    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Ich sehe es deshalb als wahrscheinlich, dass wir die Schulden mit neu gedrucktem Geld bezahlen werden. So wie die letzten 10 Jahre. Und nachdem die EU jetzt ein Billionen-QE beschlossen hat, dürfte wohl klar sein, in welche Richtung es gehen wird: Bekämpfung der Deflation durch Gelddrucken also durch Reflation (wie bisher).



    Das ist doch der ganze Punkt. Das Schuldenproblem ist weder politisch noch technisch mit Sparmassnahmen zu lösen, schon gar nicht wenn Marktzinsen für die Schulden bezahlt werden müssten.


    Deshalb haben wir überall QE (sogar in der Schweiz, und zwar massiv!). Ohne QE wären alle (Zentral-)Banken und Staaten sofort bankrott, weil die Marktzinsen dann in allen westlichen Ländern (ausgenommen vielleicht Deutschland) im zweistelligen Bereich liegen würden und der Wert alller Schuldenpapier in den Keller fallen würde. Und dann wären wir sofort in einer tödlichen Schuldenfalle (in Japan gibt die Regierung bereits heute 50% der (Steuer-)Einnahmen für Zinsen aus!). In USA und UK wäre das sehr bald auch der Fall. In Teilen von Europa ebenso. Und dann müsste mehr Geld gedruckt werden, um die Zinsen zu bedienen etc.


    Die Geldmenge nimmt zwar ab, aber die Preise der meisten Kredit finanzierten Anlagegüter (Aktien, Immobilien etc.) nehmen (real) schneller ab, d.h. m.M. nach haben wir schon heute Überschussliquidität und darum steigende Inflationsgefahr.


    Wir haben i.M. also technisch tatsächlich Deflation, wenn darunter ein Abnehmen der Geldmenge (wie auch immer gemessen) verstanden wird, aber d.h. m.M. nicht viel.


    ABER, alle (intelligenten) Marktbeobachter wissen, dass wir unausweichlich in einer (Hyper-)Inflation enden werden müssen.


    Die einzige technisch/ politisch mögliche Alternative wäre tatsächlich eine (globale!) Währungsreform.


    Und wie ich in früheren Beiträgen schon geschrieben habe, ist der jetzige globale Herdentrieb in liquide und vermeintlich "sichere" Anlagen (z.B. US Treasuries) doch eigentlich die ideale Konstellation um eine solche WR jetzt schon bald mit grosser Wirkung umsetzen zu können.


    In jedem dieser zwei Fälle wäre man mit EM gut bedient, selbst wenn, wie ich mittlerweile meine, eine neue (globale) Währung wahrscheinlich (primär) eine amerikanische Fiat-Währung wäre (siehe dazu meine Diskussion mit MarcusFabian im GIABO Thread im Politik & Wirtschaft Teil dieses Forums).


    MarcusFabian wrote:



    Am wirksamsten wäre, wäre eine fast 100% Besteuerung von Erbschaften ab einem relativ geringen Betrag, sagen wir 2 Millionen Franken oder so. Ebenfalls eine hohe Besteuerung von Immobilienbesitz (ab einem bestimmten Wert, der relativ weit über dem eines durchschnittlichen Hauses liegen müsste).


    Aber ich glaube, dass diese Massnahmen erst nach einer WR oder einer (Hyper-)Inflation, quasi als politischer 'Fallout' folgen würden, um die Missverhältnisse in der Vermögensverteilung zu korrigieren.


    ABER, eine wichtige Komponente des New Deals war ein kurzfristiges starkes hochfahren der Staatsnachfrage durch grosse Investitionsprojekte (sprich fiskalische Massnahme) der Regierung (z.B. Hoover Damm etc.). Und dieser zweite Hebel des New Deals würde das Schuldenproblem extrem verschärfen (v.a. in den Volumen die notwendig wären um im Zeitalter des gescheiterten keynesianischen Experiments damit irgend eine Wirkung zu erzielen).


    MarcusFabian wrote:

    Quote


    1. Gold profitiert in der Deflation (es ist ja Geld) und auch bei Inflation. Die einzige Situation, wo Gold nicht rentiert ist eine niedrige Inflation bei höherem Wirtschaftswachstum.



    Gold profitiert solange die Realzinsen negativ sind, und das sind sie i.M. relativ stark, trotz Deflation. QE sei Dank!

  • Goldhype bereits am Bröckeln?Wie lange dauert die Korrektur?

    Kurzfristig gesehen scheint Gold seit September zu schwächeln. Nach kurzem, aber rassigen Anstieg konsolidiert bzw. fällt der Preis nun in einer erneuten volatilen Phase. Wann steigt der Goldpreis gegenüber dem Dollar wieder? Wann könnten die Amis QE3 verkünden? Was könnte sonst noch passieren, damit es kurzfristig wieder eine klare Trendrichtung nach oben gibt?


    Momentan hält sich der Kurs noch knapp über 1700/Unze. An dieser Grenze ist aber kein Widerstand zu erwarten, wenn ich das richtig sehe?! Ich gehe daher davon aus, dass der Kurs in Kürze bei 1680/Unze rummachen wird, dann könnte aber möglicherweise Schluss sein und Gold steigt schneller als wir im Moment vielleicht denken, spätestens bis im Sommer 2012 auf die 2000er Marke (ich erwarte das aber schon etwas früher) und damit auf ein neues Allzeithoch.


    Wie seht ihr das? Wie dürfte sich der Goldkurs in den nächsten Tagen sehr kurzfristig und bis gegen Jahresende entwickeln?


    Ich würde gerne Long gehen und warte nur noch auf einen möglichen richtigen Moment, hat jemand eine Idee, wann der ev. kommen könnte und auf was ich achten muss?


    Dass die Shorties wegen den Optionenverfall letzte Woche klar & deutlich gewonnen haben, wurde hier im Forum ja tatsächlich goldrichtig prognostiziert *wink* und ich hätte eigentlich wirklich short gehen sollen, wann gewinnen jetzt die Longies wieder? :)


    Oder ist der Goldhype seit dem Sommer vielleicht bereits am Bröckeln und man sollte kurzfristig weiterhin auf Short setzen? Ich setze aber auch kurzfristig lieber bedenkenlos auf den langfristigen Trend, das wäre mir eigentlich lieber.

    euer Cashew

  • Re: Goldhype bereits am Bröckeln?Wie lange dauert die Korrek

    Cashew wrote:

    Quote
    Wann steigt der Goldpreis gegenüber dem Dollar wieder? Wann könnten die Amis QE3 verkünden?


    Gold steigt immer treppchenweise: Es gibt einen unvorhersehbaren Schub nach oben, gefolgt von einer Korrektur und einer mehrmonatigen Konsolidierungsphase.


    [Blocked Image: http://img689.imageshack.us/img689/6682/snagprogram0333.png]


    Während der Konsolidierung verlieren die Anleger das Interesse an Gold und die Big-Boys können physisch einkaufen.

    Bis zum nächsten Schub.


    Von der Saisonalität her dürfte Gold in etwa 2 Wochen anfangen zu steigen wegen des Weihnachtsgeschäfts und bis Januar nach oben laufen.


    Ein neues QE der Amis erwarte ich im Moment nicht, denn im August wurde ja die Schuldenobergrenze um 2.6 Billionen erhöht und dieses Geld dürfte vorerst ausreichen. Hinzu kommt das aktuelle QE aus Europa von 20 Mrd. pro Woche, das auch noch Geld in die Märkte spült. Wenn schon, dass könnte Gold wegen dieses europäischen QE steigen. Dann allerdings in erster Linie in Euro und Franken und nicht in Dollar.

  • Kletterwand SG9, Sprungbrett, trampolin?

    wie wärs mit einem sprungbrett aka finale blase?


    btw. gut eingeschätzt der rücksetzer, chapeau. die 29//30 in silber bzw die 1680 in gold sollten mittelfristig halten um den weg zu den nächsten stufen freizuhalten!

    segeln und bullen jagen

  • Gold

    Wir sind in einer USD Liquiditätsfalle, die nicht mehr weit weg ist von 2008 (sieht man am Interbankmarkt für US FRA/OIS).

    d.h. wenns da nicht bessert, wird vermehrt das Güldene (Das ist liquide) auf den Markt kommen.

    Deshalb sind die Supports/Resistance mit Vorsicht zu geniessen. Bewegungen (up or down) können sich da wie ne Schraube beschleunigen.

  • Gold

    Schwierig einzuschätzen könnte auch der wohl nächstens langsam einsetzende Windowdressingeffekt sein.


    Gold wird bei den meisten Anlegern die Investition mit der besten Performance sein. Anleger die sich entweder strikte an eine vorgegebene Assetallocation halten oder eben das erwähnte Windowdressing betreiben könnten sich durchaus von Goldinvestitionen trennen.

    Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

    (W. B )

  • Gold

    Sallatunturi wrote:

    Quote
    MF

    Quote:


    Und was kommt nach dem allerletzten Treppenabsatz? :lol:


    Stimmt. Hast natürlich recht. Korrekter wäre ... "seit 2001 bisher immer treppchenweise".


    Damit wollte ich implizieren, dass es bis zum absoluten Top auch noch weiter treppchenweise steigen wird.

    Entsprechend den Gelddruckorgien der diversen Papierfabriken etc.

  • Gold

    hallo bäri


    Nach dem letzten Treppenabsatz geht's noch kurz im Lift nach oben. Sobald aber die Luftströmung abreisst, schnell aussteigen. :lol:




    In diesem Forum liest man oft den Spruch, sobald die Goldshops die Kunden animieren Gold zu kaufen (nicht nur bringen sie Ihr Altgold zurück) wirds kritisch.


    Nach meinen sehr langjährigen Studien ist dies kein Argument, denn

    ca. die Hälfte der Erdbevölkerung (3,5Mia) kennt jetzt schon mehr Goldshops die Gold verkaufen, denn aufkaufen.

    Mach mal den Test mit deiner Frau

    Frag wieviele Shops sie kennt in denen man Güldenes kaufen kann? Sie wird dir in einem Atemzug min. 10 Juweliere aufzählen. :lol:

    Für den Verkauf wird sie höchstens 1 Adresse (wenn überhaupt) auflisten können.

  • Gold

    Sallatunturi wrote:

    Quote
    Mach mal den Test mit deiner Frau

    Frag wieviele Shops sie kennt in denen man Güldenes kaufen kann? Sie wird dir in einem Atemzug min. 10 Juweliere aufzählen. :lol:

    Für den Verkauf wird sie höchstens 1 Adresse (wenn überhaupt) auflisten können.


    Wieso kennst du meine Frau so gut? :roll: *wink*


    Bin mit Ihr erst 2 mal zum "Juwelier" gefahren, das 1. Mal bei der Bank, als ich sie vor 2 Jahren "gezwungen" habe etwas physisches zu kaufen und das 2. Mal beim Kauf des Eherings *wink*