• Gold

    weico wrote:

    Quote


    Es waren ja schliesslich nicht meine Zeilen,die siddhi als "seine Gedanken" ausgegeben hat... :lol:


    Und wo soll Siddhi Deiner Meinung nach abgeschrieben haben?


    Das mache ich übrigens auch so, dass ich viel lese, mir eine Meinung bilde und dann mit eigenen Worten meine Gedanken zusammenfasse.

  • Gold

    weico wrote:

    Quote
    Frag IHN oder vergleich "SEINE Deflation/Inflation-Gedanken" einfach selber mit ...


    Stimmt. Du hast recht. Der Punkt geht an Dich!


    Ich bitte Dich um Entschuldigung, dass ich Dich "angezündet" habe! :oops:

  • Gold

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    weico wrote:


    Stimmt. Du hast recht. Der Punkt geht an Dich!


    Ich bitte Dich um Entschuldigung, dass ich Dich "angezündet" habe! :oops:


    Null Problemo !



    weico

  • Gold

    So, nun bin ich auch wieder Online und Stelle fest, dass beinahe 24h später, immer noch von meinem Posting gesprochen wird und der Weico immer noch damit kämpft, dass ich ganze Textteile und Fragmente kopiere, verändere, erweitere und es in die Form presse, die ich für angemessen halte. Diese Diskussion hatten wir doch und die Qulle habe ich Dir auf unhöflichen Wunsch zur Verfügung gestellt.


    Absicht: Auslösen einer Gesprächsrunde, Diskussion und dies in einem Forum für Finanzanlagen


    Weico, Du schießt ja so was von über das Ziel hinaus, also mir ist es schon fast peinlich für Dich. Lege Dich mal zurück und atme tief durch und komm zum Kern der Sache zurück.


    Nochmals was ist Deine Absicht, um was geht es Dir, wo liegt Deine Motivation. Wem bringt das was, in Punkto Silber und Gold? Ich sehe Deinen roten Faden nicht.


    Wenn wir eine Doktorarbeit oder eine Semesterabschlussarbeit diskutieren würden, mit einem Anspruch an wissenschaftliche Arbeitsweise, ok, da könnte ich die Diskussion nachvollziehen. Aber Deine Ausfälligkeit ist geradezu lächerlich, wir sind in einem Forum, alle anonym hinter Ihren Bildschirmchen versteckt und einige versuchen anscheined hervorzustechen und machen sich gross und vermeintlich kräftig, so wie ich lesen kann. Weico, nimm es mir nicht übel, ich erlaube mir auch eine Beschimpfung. Du bist wirklich ein Kleingeist, wenn Du diese Aktion ernst meinst.


    Da mache ich mir Gedanken über ein Thema, versuche dieses mit potentiellen Usern zu Zeilen und in Kontakt zu kommen und dann dass, die Welt ist wirklich aus den Fugen, da hilft auch Gold und Silber nicht mehr.


    Du hast ja ein Ego Ding am laufen, abgefahren!


    Ja Du, ich hängende das Thema jetzt ab, wenn Du mir mal eine Postkarte senden willst,

    Du hast jetzt ja meine Adresse, also die Quelle, aber gib acht die ist heiss.


    Alles Gute

  • @ Lieber siddhi,

    herzlichen Dank für Deine Offenheit und Dein Versuch

    in Diesem Forum Inhaltliche Diskussionen zu führen.Dass hier derart auf Äusserem herumgeritten wird, zeigt wie wenig Inhalt zur Verteidigung der eigenen Position vorhanden ist.Die Art und Weise wie während dem Silbersturz argumentiert wurde,öffnete mir wieder einmal die Augen, wie Börsianer ticken.

    ( und erinnerten mich an meine Pushervergangenheit)

  • Eine Frage noch????

    ,dann höre ich aber dann definitiv damit auf.


    Gibt es im Forum Leute, die Texte verfassen um dann als Riesenmacker da zu stehen, bewunder zu werden? Gibt es wirklich so einsame Seelen, die darauf warten eine PN von einem Anhänger, einem Jünger zu erhaltenund. Gibt es wirklich User die Plagiate mit Absicht erstellen, weil Sie nicht selber einen vernünftigen Abhandlung hinkriegen und doch auch gerne im Rampenlicht stehen würden? Gibt es eifersüchtige und Konkurrenz in einem freundschaftlich Austausch, der darauf hinauslaufen sollte, sich Gegenseite zu unterstützen und sich zu motivieren?

    Ist das eine Runde von so kleinem Bewusstsein für das Wesentliche, für den Kern der Sache? Ist das ein Club der Form, oder geht es um Inhalt, seit Ihr Etikette?


    Inflation entsteht ebenfalls wegen der falsch gewählten Form und einem Club, der gegen jede Regel der Menschlichkeit verstoßt. Sie leisten sich Etikette, erarbeiten Systeme und


    Zwänge, die Inflation entstehen lassen, lange bevor die Geldmengenausweitung stattfindet. Statt sich auf Inhalt und Wert zu konzentrieren, täuschen Sie Wert in belanglosen Themen vor und lenken die Welt in den Abgrund. In die Wertlosigkeit!


    Ein Bespiel: Die Schweiz wurde 1991 in den IWF gepresst wurde, mit der Auflage, den Franken vom Gold zu lösen (eine Grundbedingung bei IWF Beitritt) Damit begann der Abstieg der letzten goldgekoppelten Währung in Europa.


    Inflation entsteht vor der Geldmengenausweitung! Weil einige eine Form wählen, die inhaltslos und wertlos ist. Sie fahren auf kurzfristige Effekte ab, nachhaltig sind sie aber nie und schaffen großes Leiden.


    Sind wir hier wirklich ein Club von Blender, die sich aufbäumen und mehr aus sich

    machen wollen als sie sind? Wie so viele die an Etikette festhalten, sie verstecken sich dahinter, weil sie nur Form anzubieten haben, eigentlich aber inhaltslos, leidenschafsfrei durch die Welt laufen.


    Traurig stimmt das und nachdenklich, wenn ich mir vorstelle, dass es das unter uns im Forum geben könnte.


    Ein PC und ein inhaltsloser Mensch, der frei von Leidenschaft ist und sich auf die Form, die Etikette ausrichtet. Der geborene Antichrist, ein Heuchler.


    Eigentlich wollte ich ja MF auf seine Arbeit antworten, auf die Deflationsgeschichte, aber dass muss jetzt halt warten, habe für heute genug PC gesehen, jetzt gehts noch etwas in den Wald.


    Tschüss


    PS: Bin mir auch gar nicht mehr so sicher, ob dieses Forum der Platz für Wetrhaltigkeit ist. Denn ich habe lieber ein halbwegs gutes Plagiat, als persönliche Scheiße, die mir nicht hilft mein Geld anzulegen.

  • Gold

    Siddhi, komm... halb so wild. Es geht in diesem Forum grundsätzlich doch um sachliche Diskussionen und Beiträge. Im Prinzip ist's völlig egal, von wem Letztere schlussendlich stammen. Allerdings ist es nichts als fair, wenn man seine Quellen denn auch preisgibt. Das wird auch in jeder schriftlichen Arbeit so verlangt. Denn nicht alle Leute mögen es (und da verstehe ich weico nun mal), wenn ihre Gedanken wortwörtlich übernommen und anschliessend als eigene Ideen weitergegeben werden.


    Schwamm drüber und gut ist. Für's nächste Mal aber vielleicht anders amchen. Wir haben wahrlich genügend andere Probleme und schreiben hier keine Dissertation an der Uni Bayreuth.

  • Re: How to spot the next commodities trading shock

    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Wenn schon, dann kündigt man die Margin-Erhöhung am Montag per Donnerstag an (oder so) und gibt den Tradern somit die Möglichkeit, gezielt und schonend den Markt zu verlassen.

    Einen Crash zu provozieren (wie 1981 bei den Gebr. Hunt) ist nun wirklich nicht die feine Art!


    Hätte noch fatalere Folgen gehabt, denn den letzten beissen die Hunde.

  • Gold

    Siddhi, falls dich meine Meinung interessiert:

    Lass dich nicht von jemandem mundtot machen, der mit eigenen Aussagen geizt und öfter mal andere ins Lächerliche zu ziehen versucht.

    Klar, in der Sache hat weico recht und einen Quellverweis fände ich auch besser als keinen. Aber wie Plutus schon schrieb: es geht nicht um eine Doktorarbeit und du hast es selbst gut formuliert: es sollte hier im Forum doch um inhaltliches und weniger um formelles gehen.


    Es war (und ist) ein interessanter, guter Beitrag und wurde durch dich ermöglicht. Danke! Ich hoffe schwer, dass es noch mehr werden!

  • Gold

    Bugatti wrote:

    Quote
    Wie erklärst Du Dir, dass Gold in CHF seit einem Jahr mehr süd- als seitwärts tendiert?


    Wenn du diese Frage etwas anders stellst wird dir die Antwort sofort klar: "Weshalb war der CHF im letzten Jahr so stark?"


    Ja, der CHF geniesst momentan viel Vertrauen und ist in etwa gleich stark wie Gold (happy us!!!). Die Frage ist nur: was macht die CH wenn alle rundherum ihre Währungen abwerten, inflationieren oder gar reformieren?

  • Gold

    @ ramschi, plutus, brungrass


    Danke für Eure Beiträge und keine Ängst, stecke den Kopf nicht in den Sand. Aber ich verbringe meine Freizeit doch sehr gerne in einem Umfeld, dass sich um die Sache und nicht um die Form dreht.


    Ich bin nicht in diesem Forum um mich mit Fremden zu schmücken, ich habe ausreichend Schmuck in meinem Leben, dass ich Stil genießen kann, ich brauche keine Klatscher und auch keine Fan's. Aber Kumpels mit denen ich unkompliziert etwas austauschen kann, ohne dass ich den Doktor machen muss, spontan, abgekürtz und schnell. Habe als Unternehmer nicht endlos Zeit für dieses Forum. Besitze zwei Firmen und bin in der Gründung einer Dritten. Aber was soll's, es ist wie es ist, vor allem Krieg auf dieser Welt, im Kleinen und im Grossen. Echt zum Kotzen.


    Genießt es noch und auf ein anderes mal.


    Ps: Ramschi, da kommt mir noch in den Sinn: " Erst wenn Du Dich getraust ein Flop zu sein, bist Du bereit für echte Innovation, Einsicht und Höchstleistungen."

  • Re: Eine Frage noch????

    siddhi wrote:

    Quote
    Inflation entsteht vor der Geldmengenausweitung!


    Wie schon erwähnt, das ist falsch, denn Inflation ist per Definition Ausweitung der Geldmenge!


    siddhi wrote:

    Quote


    Eigentlich wollte ich ja MF auf seine Arbeit antworten, auf die Deflationsgeschichte, aber dass muss jetzt halt warten,


    Schade, denn genau das das hätte uns hier interessiert.


    Das Plagiags-Geplänkel interessiert nämlich niemanden.

  • Gold

    Bugatti wrote:

    Quote


    Wie erklärst Du Dir, dass Gold in CHF seit einem Jahr mehr süd- als seitwärts tendiert? Wo bleibt das Vertrauen in Gold versus dem Vertrauen in CHF?


    Du beantwortest Die Frage ja selbst. Das Vertrauen in den Dollar sinkt aber der Franken wird noch als "gut wie Gold" angesehen. Das äussert sich dann logischer Weise darin, wieviele Verrechnungseinheiten man für eine Unze Gold hinblättern muss.


    Das ist übrigens genau der Grund, weshalb die FED im August 1998 hochoffiziell begann, den Goldpreis zu drücken. Pardon - zu "managen". Denn der Goldpreis ist nichts weiter als ein indikator für das Vertrauen in eine Papierwährung.


    Und ja, ich gebe Dir recht, wir haben eine Blase. Aber die hat rein gar nichts mit Gold zu tun. Wir haben eine (negative) Blase beim Dollar, der mit zunehmender Geschwindigkeit an Wert gegenüber Gold verliert.

    Wird diese Blase platzen? Ja, wird sie. Und zwar in einer Währungsreform.

    Wie Du siehst betrachte ich es jetzt einfach mal von der anderen Seite. Ich bewerte nicht Gold in Dollar sondern den Dollar in Gold.


    Ich lade Dich dazu ein, das Gedankenspiel mitzumachen!


    Also: Warum sinkt der Dollar so stark gegen Gold?

    Die Antwort dürfte mittlerweile jeder ausser Elias verinnerlicht haben: Wegen der Gelddruckerei und der immer unbezahlbar hohen US Schulden.


    Was würde es jetzt bedeuten, wenn Gold gegenüber dem Dollar um 30% sinken würde?

    Doch nichts anderes als dass der Dollar 30%+ im Wert steigt. Soweit einverstanden?

    Fein, und jetzt suchen wir mal Gründe, weshalb der Dollar innert weniger Tage 30% mehr Wert haben sollte.


    Sorry, aber mir fallen keine ein. Dir etwa?


    Was den Franken betrifft, hast Du recht, dass sich der Franken seit einem Jahr gegenüber Gold stabilisiert hat.

    Du fragst nach Gründen? "Fluchtwährung" wäre wohl einer davon. Vielleicht fallen jemandem ja noch bessere Gründe ein.


    Nun stellt sich zwangsläufig die Frage, wie sich der Franken in Zukunft gegenüber Gold halten wird. Wird er an Wert gewinnen oder verlieren?


    Je nachdem, wie Du das siehst, wirst Du Dich für Gold oder Franken (z.B. Sparbuch oder CH-Bonds) entscheiden.


    Ich persönlich vertraue Gold mehr als dem Franken, weil ich davon ausgehe, dass es auch den Franken mit in die Tiefe reissen wird, wenn dereinst Dollar, Euro, Pfund (nicht zwingend in dieser Reihenfolge) kollabieren werden.


    Meine Befürchtung: Die erste Währung wird die anderen mitreissen und Papiergeld - egal welcher Farbe - wird gleichermassen mit in den Abgrund gerissen.


    Erinnere Dich an die Lehman-Pleite, die beinahe Tausende von Banken mit in den Abgrund gerissen hätte.


    Und jetzt stell Dir im Vergleich dazu vor, was wohl mit Papiergeld passiert, wenn eine der 5 grossen Währungen das Vertrauen verliert!


    Möglich, dass der Franken dann mit fällt, weil die Menschheit allgemein das Vertrauen in ungedecktes Papiergeld verliert.

    Ebenso ist es möglich, dass der Franken dann im Wert wahnsinnig steigt, weil alle Besitzer der gefallenen Währung in Franken umschichten wollen.


    Wie gesagt, ich tendiere zur ersteren Variante. Die Zweite wäre mir sogar noch schnuppe, denn die betrifft Gold ja nicht ;)




    Quote:

    Quote
    “What is fascinating is the extent to which gold still holds reign over the financial system as the ultimate source of payment.”

    (Alan Greenspan, 9.9.2009)

  • Re: Eine Frage noch????

    MarcusFabian wrote:


    Vielleicht ist es etwas Menschenkunde, das Plagiats Geplänkel :)


    Aber nun zum Inflationszeugs und der Definition:


    Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, „signifikanten“ Anstieg des Preisniveaus.[1] Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geldmenge zu „Gütermenge“ – pro Gütereinheit existieren nun mehr Geldeinheiten. Als Folge muss für die Güter nun mehr

    Geld gezahlt werden, das heißt sie werden teurer. Daher versteht man unter Inflation allgemein auch eine Geldentwertung.




    Also wenn ich das lese, dann ist zuerst die Preissteigerung und die Folge davon ist Geldmengenausweitung. Und nicht wir machen mehr Geld und die Folge davon sind teurere Produkte. z.b. Der Ölpreis wurde spekulativ in die Höhe getrieben, nicht wegen der Geldmengenausweitung. Die folgen für die Schweiz = importierte Inflation, was die Nationalbank auf den Plan ruft um am Franken zu schrauben, etc.


    Also die Reaktion, die Geldmengenausweitung findet nicht zwingend am Anfang statt, sie verlauft parallel oder verzögert ab in meiner Idee, die ich im Kopf trage.


    Sicherlich kann man es auch wie die Amis machen und es anheizen,

    aber es ist auch ein Nichtmonetäre Inflationstheorie möglich, die sich aus einem Nachfragesog heraus entwickelt und da kommen die Spekulanten auf den Plan, die den Prozess der Inflation "Nachfragesog" anheizen können, in dem Preise nach oben




    gerissen werden oder in dem man eine Landeswährung so shortet, dass am Schluss die Inflation importiert wird im entsprechenden Land, weil man für alle Produkte mehr

    bezahlen muss die man einführt und die Produkte im eigenen Land teurer werden lassen.


    So, jetzt muss ich mich erlösen, schreibe alles mit dem IPhone, etwas mühsam.


    Geldmengenausweitung muss nicht, aber kann am Anfang stehen :)


    Also ich bin mir nicht so sicher, ob "meine" Idee, wirklich falsch ist. Ich denke nicht!


    In meinem Betrieb habe ich zuerst teurere Preise und erst dann weite ich das Geld aus und beziehe Kredit, um die Mehrkosten finanzieren zu können.

  • Re: Eine Frage noch????

    siddhi wrote:

    Quote
    Also wenn ich das lese, dann ist zuerst die Preissteigerung und die Folge davon ist Geldmengenausweitung.


    Ich kenne diese Argumentation. Sie stammt aus Wikipedia und reflektiert die allgemeine Strassenmeinung: Inflation = Teuerung.


    "to inflate" = aufblähen. Einen Preis kann man nicht aufblähen, eine Geldmenge schon. Ein Preis kann nur entweder steigen oder fallen.


    Die ursprüngliche Definition von Inflation lautet "Erweiterung der Geldmenge".

    Daraus wurde im Laufe der Zeit: "Erweiterung der Geldmenge, was zu Teuerung führt, da nun mehr Geld einer kleineren Gütermenge gegenübersteht."

    In den 1970er Jahren wurde dann daraus "Inflation = Teuerung", weil damals eben Geldmengenausweitung und Teuerung Hand in Hand gingen.


    Die Definition "Inflation = Geldmengenausweitung" ist grundsätzlich immer richtig.

    Die Definition "Inflation = Teuerung" ist schwammig, denn es gibt immer Dinge, die im Preis steigen, während andere fallen. Klassisches Beispiel der letzten Jahre sind fallende Preise für Immobilien, Bonds, Computer und Mobiltelefone und steigende Preise für Lebensmittel, Energie, Aktien.

    Ja was soll's sein? Inflation oder Deflation?


    Wie auch immer: Die aktuelle Teuerung seit Mitte 2010 ist eine direkte, wenn auch zeitverzögerte Reaktion auf die Ausweitung der Geldmenge (aka. Gelddruckerei) seit März 2009.




    siddhi wrote:

    Quote


    Der Ölpreis wurde spekulativ in die Höhe getrieben, nicht wegen der Geldmengenausweitung.


    Indirekt eben schon. Die Kette lautet:

    Ausweitung der Geldmenge ==> Entwertung der Kaufkraft ==> Höhere Preise.


    Es ist für die Politiker und Zentralbankchefs natürlich immer einfach, den "Spekulanten" die Schuld für die eigenen Fehler zu geben. Nun, die Spekulanten sehen halt etwas, was die Masse nicht sieht. Z.B. dass die Staatsschulden nie zurückbezahlt werden, dass die Sparmassnahmen in Griechenland nichts bringen oder dass Geld aus der Luft heraus gedruckt wird.

    Die Spekulanten setzen diese Einschätzung nur um, indem sie eben für oder gegen das entsprechende Asset Wetten eingehen.




    Abgesehen davon: Es ist ja nicht nur Öl im Preis (in Dollar) gestiegen sondern so ziemlich alle Rohstoffe.


    Und als ob das nicht schon Beweis genug wäre:


    In echtem Geld gerechnet ist der Ölpreis nicht viel höher als vor 1 oder 2 Jahren:


    [Blocked Image: http://img803.imageshack.us/im…uploadziglerblog03071.jpg]




    siddhi wrote:

    Quote


    Die folgen für die Schweiz = importierte Inflation, was die Nationalbank auf den Plan ruft um am Franken zu schrauben, etc.


    Stimmt ;)

    Lies mal hierzu: http://www.cash.ch/forum/viewtopic.php?p=370832񚢐




    siddhi wrote:

    Quote


    Geldmengenausweitung muss nicht, aber kann am Anfang stehen :)


    Um mal das verwirrende Wort "Inflation" zu vermeiden:


    Preise können steigen, wenn die Geldmenge erhöht wurde. Beispiel 1970er Jahre sowie die Jahre 2009ff. Hier war die Gelddruckerei der Auslöser.


    Preise sinken, wenn die Wirtschaft gut läuft und neue Technologien eingeführt werden. Unabhängig von der Veränderung der Geldmenge. Beispiele sind die Erfindung des Mähdreschers, der die Arbeit von 200 Landarbeitern übernimmt und somit hilft, die Lebensmittelpreise zu senken. Dann die klassischen Beispiele aus unserem Leben: Die sinkenden Preise für Handys, PC, Laptop, Digicam etc... diese Entwicklung dauert schon 20 Jahre an.


    Preise steigen immer, wenn das Vertrauen in eine Währung verloren geht, wobei der Vertrauensverlust meist darin begründet ist, dass die Geldmenge erweitert wurde, um bestehende Schulden "weg-zu inflationieren." In 29 von 30 Hyperinflationen war das der Fall.


    Preise können sinken, wenn die Geldmenge steigt. Klassisches Beispiel die Finanzkrise 2009. Hier wurde in einer kurzen Phase alles verkauft, was Geld brachte, um Verluste am anderen Ende zu decken.


    Sinkende Preise können auch mit einer Rezession zusammenhängen: Überangebot in vorangegangener Übertreibungsphase (z.B. Dot-Com-Blase bis 2000), einsetzender Verdrängungswettbewerb mit Dumping-Preisen. Nicht, um Geld zu verdienen sondern um Konkurrenten zu vernichten und Kunden zu gewinnen.

  • Re: Eine Frage noch????

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Ich kenne diese Argumentation. Sie stammt aus Wikipedia und reflektiert die allgemeine Strassenmeinung: Inflation = Teuerung.


    Ja das ist so, Wiki


    MarcusFabian wrote:

    Quote


    "to inflate" = aufblähen. Einen Preis kann man nicht aufblähen, eine Geldmenge schon. Ein Preis kann nur entweder steigen oder fallen.



    mmhhhh, einen Preis kann man künstlich aufblähen, dass heisst man erhöht den Kaufdruck geziehlt, so dass ein gewisser Druck entsteht, es gibt eine Angebotsverknappung, die aber nicht real ist, sie wird gemacht.


    Der Weinmarkt eignet sich dafür sehr, ich kaufe von einer beliebten Marke einfach alle Flaschen auf, die auf dem Markt zur Verfügung stehen. Dann warte ich einen Moment und langsam aber sicher biete ich diese an Auktionen, etc an, die Chinesen machen das so mit französischem Wein. Es gibt also nicht eine Verknappung, die echt ist, sondern es bläht jemand künslich den Wert eines Produktes auf, während dem keine Geldmengenausweitung stattfinden, sondern eine Verknappung. Ich muss nun mehr hinlegen und real habe ich weniger im Kässeli. Teuerung pur!


    An diesem Prozess sind die Nationalbanken nicht beteiligt, ausser sie lehnen irgend so einer chinesischen Bank künstlich geschaffenes Geld dass Sie dann wiederum einem Spekulaten oder Investor, einen Fund oder so geben, damit dieser das Spiel spielen kann.


    Die Chinesen spielen dieses Game hervorragend, mit sehr vielen Produkten. Die kaufen ein Produkt so lange ein, bis man Marktführer ist und dann reguliert man die Preise nach oben. Diesen Prozess nenne ich aufblähen, denn ein steigender oder sinkender Preis hat für mich die Bedeutung, dass es fundamentale Begründungen für diese Änderung gibt. Aufblähen beschreibt für mich ein Spiel, das eingreiffen in etwas, dass auf Bereicherung ausläuft. Man verändert künstlich das Angebot und die Nachfrage.


    Das findet auch auf dem CD Markt statt, ich kaufe als Produzent, z.B. Sony, 30% aller CD's von einem Künstler auf. Somit kommt er in die Charts, das erzeugt Kaufkraft, Publizität, Auftritte. Wenn dieser Effekt dann da ist, dann verkaufe ich meine CD's wieder, die ich von mir selber gekauft habe.




    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Die ursprüngliche Definition von Inflation lautet "Erweiterung der Geldmenge".


    Das stimmt. Ist das aber bereits ein Teil der Manipulation? Ich kann zuwenig gut rechnen um Theorien zu überprüfen, ob die Modelle stimmen. Ich kann es nur im Kleinen, in meinen Betrieben erforschen und die Auswirkungen beobacht und mich durchlesen.


    Hatte ich eine Geldmengenausweitung? Nein, dass Gegenteil. Wenn ich es auf mich umwandle, ich bekomme immer je mehr in dieser Welt, in England, in Deutschland, der USA, ich habe als Schweizer immer je mehr Möglichkeiten zu weniger Geld. Selbstverstädlich ist Benzin teurer geworden und ein paar andere Produkte. Handle ich aber intelligent, dann habe ich mehr und nicht weniger im Sack, ich habe bis jetzt davon profitiert. Das betrifft selbstverständlich nicht alle Branchen, dass ist mir klar.




    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Es ist für die Politiker und Zentralbankchefs natürlich immer einfach, den "Spekulanten" die Schuld für die eigenen Fehler zu geben. Nun, die Spekulanten sehen halt etwas, was die Masse nicht sieht. Z.B. dass die Staatsschulden nie zurückbezahlt werden, dass die Sparmassnahmen in Griechenland nichts bringen oder dass Geld aus der Luft heraus gedruckt wird.

    Die Spekulanten setzen diese Einschätzung nur um, indem sie eben für oder gegen das entsprechende Asset Wetten eingehen.


    Die Frage ist da schon, was zuerst da war, das Huhn oder das Ei :) Wer macht die Preise auf dem Weltmarkt, die Zentralbanken? Wie sieht der Zyklus wirklich aus?


    Geht man von der Auflösung des Goldstandarts in den USA aus, dann kann man sagen, es wird einfach endlos Geld produziert mit dem dann Güter gekauft werden können, die eigentlich nicht hätten nachgefragt werden können, da kein Geld dafür in der Kasse gewesen währe. Also die Amis machen Ihr Problem sicher selber und beeinflussen als Spekulant die Weltmärkte und deren Preise, was dann dazu führt, dass andere Länder die normal und anständig wirtschaften, plötzlich von höheren Preisen betroffen sind. Weil zum Beispiel viel Baumaterial eingekauft wird, steigen die Preise im Baubedarf, dies natürlich nur weil auf Schuldenbasis Immobilien gebaut werden. Das heisst der Markt wird künstlich geschaffen, er ist eigentlich nicht gesund entstanden und mit Gewinn finanziert worden, sondern aus dem Nichts auf Zinsenbasis. Das haben wir beim Gold und Silber ebenfalls, der Preis steigt nicht weil die Leute mehr davon wollen, sie müssen mehr davon haben um sich abzusichern, dass ist eine Folge von etwas und nicht der Grund.


    Das heisst wir müssen einmal bereit sein, die Folgen in Kauf zu nehmen um wieder gesund zu werden. Solange aber alle immer wieder einen Ausweg suchen, bleiben wir im Spiel gefangen und wir verschieben das Problem auf später.


    Gold und Silber ist längst kein reiner Inflationsschutz mehr, also per Definition schon, sondern eine Anlageklasse die mit allen möglichen Mitteln verkauft und vermarktet wird.


    Ich versuche hier noch ein Wortspiel: Also ich habe keinen Tag Silber wegen Inflation Gefahr gekauft, ich versuche lediglich herauszufinden wo ich am meisten Geld machen kann und orientiere mich so gut es geht an den Zyklen, die uns die Weltwirtschaft und die Medien präsentieren, damit ich im Minimum Kapitalerhaltung betreibe. Ich laufe also dem Gewinn hinterher, der Geldmengenausweitung in meiner Kasse. Aktuell sagt man dem Inflation und beschreibt es auf unterschiedliche Art und Weise. Darauf habe ich aber keine Einfluss, die Folgen kann ich lediglich nutzen, weil alle darauf spekulieren. Man kann ja per Definition nachlesen, was man kaufen muss in welchem Zyklus, das ganze ist also ziehmlich vorgegeben.


    Was mich aber immer sehr beschäftigt ist der Wechsel, der Schnitt, die Umwandlung in eine neue Phase, die sollte ja nicht verpasst werden. Und auch Gold und Silber werden wahrscheinlich nicht immer Top sein.


    MarcusFabian wrote:

    Quote
    Preise sinken, wenn die Wirtschaft gut läuft. Unabhängig von der Veränderung der Geldmenge.


    Das stimmt doch nicht, das mag die Theorie sein, aber die Wirtschaft läuft in Deutschland zum Beispiel hervorragend und sie sind dennoch massiv von den folgend der Geldausweitung/Inflation betroffen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hat Deutschland das Vorkrisenniveau von Anfang 2008 wieder erreicht – weit früher als bislang angenommen.




    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Preise steigen immer, wenn das Vertrauen in eine Währung verloren geht


    Also Nachfrage kann man schaffen und manipulieren, somit entsteht ein Nachfrageüberhang, man schafft Bedürfnisse, die eigentlich nicht "Real" und nötig sind und hängt daran einen Markt . Diesen kann man kultiviert. Als Porsche Produzent mache ich zum Beispiel nie genug Autos, so dass dem ganzen eine gewissen Reiz zu grunde liegt, wenn man einen besitzen darf. Es gibt Wartelisten und weil Sie so begehrt sind, sind sie natürlich auch teuer. Das ist einfach ein Spiel und das wird in allen möglichen Anlageklassen durchgezogen.


    Zum Beispiel ist es im Trend ein Star zu sein. Da das am einfachsten über das Singen geht, siehe MusikStar, DSDS und so weiter nimmt der Markt für Gesangsunterricht zu. Es hat zu wenig Lehrer, auch Musiklehrer fehlen überall, da die Kleinsten Musik machen wollen, die Fans wollen nun auch Stars werden. Jetzt beginnt ein Zyklus, der nicht mit Geldmenenausweitung einher gehen muss. Sondern es wird etwas aufgebläht, künstlich geschaffen. Denn vor Dieter Bohlen musstest Du Kinder ans Instrument zwingen, jetzt wollen sie zwei lernen :)