• Hutch hat am 24.09.2014 - 17:40 folgendes geschrieben:

    Quote

    Schön wird's wenn diese dannzumal noch verzweifelt ihr Geld loswerden wollen.

    Du meinst: "ihre Währung"?


    Ganz im Sinne von John Pierpoint Morgan: "Gold ist Geld. Alles andere ist Kredit".


    Es kann und wird aber noch eine ganze Weile dauern bevor der westliche Mainstream diesen Satz versteht ;)

  • Jedes Jahr werden 2'000 Tonnen gefördert.


    Die Menschheit wächst vielleicht noch bis 12 Milliarden, dann wird Schluss sein.


    Die Förderung läuft weiter und sei es nur als Beifang im Zuge der Förderung von anderen Rohstoffen.



    Russland hatte unlängst bankrott gemacht. Argentinien ist faktisch (schon wieder) pleite. Simbabwe lässt grüssen.



    Es ist noch nicht lange her, da hat man in diesem Thread von Phantasie-Preisen geträumt.



    Solange der Dollar in dem Masse steigt, wie das Gold fällt, ist es in Franken ein Nullsummenspiel.

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Experten wetten auf weitere Goldbaisse

    Krisen heizen den Goldpreis an. Nun sagen mehrere Experten aber einen weiteren Werteverfall voraus. Sie lagen bereits 2013 richtig.


    http://www.handelszeitung.ch/i…weitere-goldbaisse-672989



    Quote

    Uno-Berechnung zu Elektroschrott: Gold-Berge auf Müllhalden

    Allein in China wandern jährlich vier Tonnen Gold in den Müll, 28 Tonnen Silber und 6000 Tonnen Kupfer - in Mobiltelefonen und Computern.


    http://www.spiegel.de/wissensc…muellhalden-a-679381.html

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • MarcusFabian hat am 26.09.2014 - 21:21 folgendes geschrieben:

    Quote

    Elias hat am 26.09.2014 - 16:04 folgendes geschrieben:

    ... und die 12 Jahre zuvor falsch smiley

    ..noch länger Falsch,lagen wohl nur die Goldbugs,Geldmengentheoretiker und Zinseszins-"Experten"... mit ihren HYPERINFLATIONS-Prognosen. :oops:



    weico

  • Mag sein. Zumindest was das Timing betrifft.


    Aber ich meine, das Thema ist noch nicht "gegessen", denn die Geldmenge ist ja noch da und weiter am steigen.


    Eines Tages wird dieses Ungleichgewicht aufgelöst sein. Dann wird die Geldmenge wieder der Gütermenge entsprechen. Das kann über Reduktion der Geldmenge geschehen oder über eine Anpassung der Preise.


    Erst dann werden wir rückblickend wissen, wie diese Bereinigungüber die Bühne gegangen ist. Wird es auf sanfte, wirtschaftsschonende Weise geschehen? Oder wird es einen Knall geben?


    Wir wissen es schlicht noch nicht. Und somit ist es zu früh für ein abschliessendes Urteil.

  • MarcusFabian hat am 27.09.2014 - 10:58 folgendes geschrieben:

    Quote

    Mag sein. Zumindest was das Timing betrifft.

    Das "liebe" Timing....


    Quote

    Aber ich meine, das Thema ist noch nicht "gegessen", denn die Geldmenge ist ja noch da und weiter am steigen.

    ..woran merkt der Durchschnittbürger nun ganz REAL in seinem Leben ,dass die "Geldmenge" zurzeit (weiter)steigt bzw. so "riesig aufgebläht" ist..? Natürlich ganz ohne auf Charts,Mediengesülz und ZB-Berichte zu schauen. :angel:


    Quote

    Eines Tages wird dieses Ungleichgewicht aufgelöst sein.

    Simple Logik. Irgenwann steigen auch die Zinsen wieder....und auch die Sonne wird sich irgendwann auflösen...usw.


    Quote

    Dann wird die Geldmenge wieder der Gütermenge entsprechen. Das kann über Reduktion der Geldmenge geschehen oder über eine Anpassung der Preise.

    ..warum nur,hat die "gewaltige Geldmenge" JETZT keinen Einfluss auf die Preise ?


    Quote

    Erst dann werden wir rückblickend wissen, wie diese Bereinigungüber die Bühne gegangen ist. Wird es auf sanfte, wirtschaftsschonende Weise geschehen? Oder wird es einen Knall geben?


    Wir wissen es schlicht noch nicht. Und somit ist es zu früh für ein abschliessendes Urteil.

    Keine Kunst.....denn rückblickend erkennen ALLE immer ALLES. :yes:



    Vielleicht erkennen dann sogar die Geldmengentheoretiker ja ,dass ihre "Geldmengen-Preis-Theorie" schlicht nicht haltbar und falsch war.



    weico

  • Spannende Fragen, die Du da stellst ...



    weico hat am 27.09.2014 - 11:27 folgendes geschrieben:

    Quote

    ..woran merkt der Durchschnittbürger nun ganz REAL in seinem Leben ,dass die "Geldmenge" zurzeit (weiter)steigt bzw. so "riesig aufgebläht" ist..? Natürlich ganz ohne auf Charts,Mediengesülz und ZB-Berichte zu schauen. smiley

    Mit Verlaub: Der Durchschnittsbürger erkennt so etwas nie bevor es zu spät ist.
    Eigentlich ist das auch logisch, denn: Würde der Durchschnittsbürger das Vertrauen in die Werthaltigkeit seiner Währung verlieren, wäre sie morgen bereits wertlos. Fiat-Währungen generieren ihren Wert ja rein aus dem Vertrauen, das man in sie setzt.

    Quote
    ..warum nur,hat die "gewaltige Geldmenge" JETZT keinen Einfluss auf die Preise ?

    Weil diese gewaltige Geldmenge in Finanzassets fliesst. Also Anleihen, Aktien und Immobilien. Und dort hat sie durchaus Einfluss auf die Preise.


    Konkret führe ich die Anstiege der letzten Jahre (also seit 2009) zum grössten Teil auf die Überschussliquidität zurück, die irgendwo parkiert werden musste.


    Die Wirtschaft hat sich zum Beispiel bei weitem nicht so positiv entwickelt wie die Aktienpreise suggerieren. Und auch die hohen Anleihenpreise (aka. niedrigen Zinsen) sind künstlich und nicht marktgerecht.


    weico hat am 27.09.2014 - 11:27 folgendes geschrieben:

    Quote

    Simple Logik. Irgenwann steigen auch die Zinsen wieder....

    Richtig. Und eben so simple Logik: Je höher die Geldmenge, für die Zinsen erwirtschaftet werden müssen um so grösser die Probleme, die steigende Zinsen anrichten.


    Entsprechend meine Schlussfolgerung, dass steigende Zinsen nicht spurlos an uns (= im Sinne von den Staaten, der Wirtschaft, nicht individuell) vorüber gehen werden.

    Quote

    Vielleicht erkennen dann sogar die Geldmengentheoretiker ja ,dass ihre "Geldmengen-Preis-Theorie" schlicht nicht haltbar und falsch war.

    Oder die Fiat-Währungs-Anhänger erkennen, dass sich die historische Erfahrung auch diesmal durchsetzt und man eine Krise, die durch zu viel Liquidität überhaupt erst entstanden ist nicht durch noch mehr Liquidität lösen kann. ;)


    Wir "Geldmengentheoretiker" haben zumindest die Geschichte auf unserer Seite.


    Aber wie gesagt, vielleicht hast Du ja auch recht und diesmal wird alles anders.


    Wissen tun' wir's erst, wenn die Überschussliquidität auf die eine oder andere Weise wieder vernichtet ist.

  • Salla hat am 11.09.2014 - 12:44 folgendes geschrieben:

    Lustig, lustig, überall sind Propheten unterwex betreffend Goldpreis, weltweite Schattenwährung, an den Dollar gekoppelt, manipuliert, völlig ungeeignet für Prognosen!


    ...und dann wird noch mit Charttechnik hantiert, no comment.

  • Hans hat am 27.09.2014 - 13:38 folgendes geschrieben:

    Quote

    Lustig, lustig, überall sind Propheten unterwex betreffend Goldpreis, weltweite Schattenwährung, an den Dollar gekoppelt, manipuliert, völlig ungeeignet für Prognosen!


    ...und dann wird noch mit Charttechnik hantiert, no comment.

    ...und bekannte und bekennende Elliottwellen-Anhänger "prognostizieren" dies:


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=323743



    weico

  • MarcusFabian hat am 27.09.2014 - 13:58 folgendes geschrieben:

    Quote

    Schattenwährung?


    Der ist gut! smiley


    Das ist kein Witz, sondern Ernst. Ich habs schon mal hier angetönt, Du und Elias haben dann sonst was dazu kommentiert, aber nicht danach gefragt.


    Hier nochmals der Kommentar.


    http://www.cash.ch/comment/569751#comment-569751



    Dann noch ein Video:


    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.


    Noch ein Artikel:


    http://www.welt.de/wirtschaft/…den-Dollar-im-Koffer.html



    Etwa so hat diese Anleihe wohl ausgesehen. Und wie der Artikel suggeriert, dass es wohl eine Fälschung ist, ist richtig, jedoch nicht von den Japanern, sondern von den Emittenten selbst, damit sie diese nicht tilgen müssen, indem sie sie als Fälschung desavouieren. Man hat einfach kleine Fehler eingebaut. Woher also kommt das Bankgeheimnis? Oder was halten Schweizer Banken geheim?



    [Blocked Image: http://golden-rule.org/wp-content/uploads/2012/08/401-746x1024.jpg]



    Darum bin ich auch kein Goldbug, denn es gibt zuviel davon, nur weiss es fast keiner. :D



    Angenommen, das Fiat-Money erleidet einen Crash und es käme zu einem Reset, wo sich die Länder weltweit einigen, wieder einen Goldstandard einzufügen und man hätte den Schurken dieser Welt das Handwerk gelegt und die Tresors mit dem der Welt vorenthaltenen Gold geleert und es stellte sich heraus, dass es Millionen Tonnen Gold gibt, um ein neues Währungssystem zu begründen, was würde einem also ein paar Kilo Gold dann nützen? Wäre es nicht ein Tropfen auf den heissen Stein? Ich sehe es zumindest so.

  • sime hat am 27.09.2014 - 18:04 folgendes geschrieben:

    Quote
    ... und es stellte sich heraus, dass es Millionen Tonnen Gold gibt, um ein neues Währungssystem zu begründen,

    Die Summe allen von der Menschheit jemals geförderten Goldes liegt bei ziemlich genau 177'200 Tonnen.


    Ob das viel oder wenig ist, um ein Geldsystem zu begründen ist Ansichtssache. Das schöne an Gold ist halt, dass es im Gegensatz zu Fiat nicht beliebig vermehrt werden kann und somit eher ein Garant für Stabilität ist.

  • MarcusFabian hat am 27.09.2014 - 13:58 folgendes geschrieben:

    Quote

    Schattenwährung?


    Der ist gut! smiley

    Ich habe auch einen guten: QE-Treppchenmaler.....



    Abgesehen davon:


    - Polen will den Euro.


    - Die EZB hätte gerne einen schwächeren Euro.


    - Einige hätten gerne ein stärkeres Gold

    ----


    Fiat pecunia, et pereat mundus!

  • Schattenwährung!

    Wie ich hier in verschiedenen Beiträgen gelesen habe, ist man sich nicht einig über den Begriff Schattenwährung! Ich möchte daher versuchen, die Bedeutung dieses Begriffes näher zu erläutern.


    Unter Schattenwährungen gehören Finanzanlagen , welche nach SIA Normen eine bestimmte Höhe und Breite haben, hinter denen der Besitzer dieser Schattenwährungen auch bei intensivsten Sonneneinstrahlung im wohligen Schatten liegen kann und so immer einen kühlen Kopf bei seinen Börsenaktivitäten hat. Diesen Status erlagen leider nur sehr wenige. So, nun lege ich mich wieder in den hin, und lasse die Schatten wachsen. Karat1

  • Im Gegensatz zu anderen Meinungen sehe ich statt der Dollarstärke eine bewusste Handlung der EZB den Euro zu schwächen.
    Das heisst also nicht der Dollar stiegt, sonder der Euro fällt.
    Das Ziel von Mafiaboss Draghi heisst Inflation, was er auch schon öfter publiziert hat.
    Man kann ihm nicht vorwerfen, dass er uns nicht gewarnt hat...


    Meiner Meinung nach ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt nochmals physisch Gold nachzukaufen (Man vergleiche den Goldchart 10 Jahre in USD und Euro).


    Irgendwann ist auch die Aktienparty zu Ende und dann geht die ganze Sch... wieder bachab, wie schon zig male.


    Gerne gehe ich mit gutem Beispiel voran und habe auch schon einen Happen bestellt.

    5G Sucks !