• Bäri hat am 17.03.2021 08:24 geschrieben:

    Hallo Zusammen,


    Seit langer Zeit zurück :) ich geb dem System ein paar Monate bis Jahre.


    ich habe da noch andere Theorien... zwar ist das "Corona" Dings der absolute Hammer. Ich will jetzt nicht über die "Fake" Pandemie sprechen... über Medikamenten-Mangel bis zu Spitalschliessungen.


    Was aber definitiv gesagt werden kann, es gibt eine "verknappung" von Gütern! Sobald die Leute beginnen zu konsumieren knallt es. Der Schluckauf der Versorgungsketten vom 20er Lockdown ist nun zerstört.


    Was mich am ganzen verwundert das Silber und Gold nicht hochgehen.


    habt ihr die Preise für Kupfer, Zinn, Zink, Holzpreise oder Eisenerzpreise mal angeschaut?


    ich denke die Zukunft wird einiges an Problemen mit sich bringen... ich denke da an die Schweizer Lebensmittelproduktion von knapp 50%... vom Rest sind wir abhängig. Alles mit Transporten... und die Transporte werden teuerer und dauern länger. Bürgerliche Unruhen und Biden als Kriegstreiber könnte/dürfte alles postiv sein für Gold/Öl und weitere Rohstoffe.

  • Steigt der Goldpreis? Dann spielt die Musik bei diesen Goldminen-Aktien


    Zeigt der Dollar erneut Schwäche und bleiben die Realzinsen tief, wird Gold erneut an Wert gewinnen. Damit werden die Aktien von derzeit finanziell grundsolidem Goldminenbetreibern wieder interessant.


    29.03.2021 21:40


    Von Manuel Boeck


    Gold hat seit dem Allzeithoch Anfang August des vergangenen Jahres 18 Prozent an Wert verloren. Allein seit Jahresbeginn verbucht der Goldkurs ein Minus von 10 Prozent und handelt aktuell mit 1704 Dollar pro Unze auf dem Niveau vom letzten Juni.


    Für die starke Korrektur sind drei Hauptgründe auszumachen: Erstens haben Goldanleger ihre Gewinne aus dem Corona-Jahr realisiert, was sich an den verminderten Goldbeständen bei ETF (Exchange Traded Funds) zeigen lässt. Zweitens sind seit Anfang Jahr die Nominalzinsen gemessen an den US-Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit von 0,9 auf 1,67 Prozent angestiegen. Noch wichtiger: Die Realzinsen legten von minus 1,08 auf minus 0,67 Prozent zu. Drittens hat der Dollar seine Schwächephase vorübergehend beendet und seit Jahresbeginn gemessen am Dollar-Index DXY um 3,2 Prozent an Wert hinzugewonnen.


    Unter der Goldpreiskorrektur leiden auch die Produzenten des wertvollen Rohstoffes. Die Goldminen- und Silberaktien wie im Philadelphia Gold und Silver Index (XAU) abgebildet notieren momentan bei gut 135 Dollar – mit einem Minus von 6 Prozent seit Jahresbeginn undum 18 Prozent tiefer als bei den den Höchstständen im August 2020.


    [Blocked Image: https://www.cash.ch/sites/default/files/public/uploads/210329_xau.jpg]


    Kursentwicklung des Philadelphia Gold und Silver Index (XAU) seit Januar 2020 (Quelle: cash.ch).


    Stagnierender oder steigender Goldpreis?


    Wie geht es weiter? Bei der Goldpreisprognose gehen die Expertenmeinungen auseinander: Carsten Menke, Edelmetallexperte bei Julius Bär, sieht den Goldpreis auf zwölf Monate bei 1700 Dollar. Die fortschreitende Erholung der Weltwirtschaft und die nachlassende Notwendigkeit von Gold als sicherer Hafen gibt Menke gegenüber cash.ch als Begründung für die prognostizierte Seitwärtsbewegung an.


    Matthias Geissbühler, Anlagechef von Raiffeisen Schweiz, ist bei Gold zuversichtlicher: Der Dollar habe den Zenit bereits erreicht und werde in den kommenden Monaten schwächer werden. Die Realzinsen würden im negativen Bereich verbleiben und die Goldnachfrage von professionellen Anlegern habe in letzter Zeit wieder zugenommen. Gegenüber cash.ch prognostiziert der Anlagechef der Regionalbankengruppe auf zwölf Monate einen Goldpreis von 1900 Dollar.


    Klar ist: Steigt der Goldpreis, werden Goldminenbetreiber interessant. Aktien von Goldminenunternehmen verfügen über einen sogenannten Goldpreishebel: Ein steigender Goldpreis kann sich – zumindest kurzfristig – überproportional auf das Gewinnwachstum der Unternehmen bei festbleibenden Förderkosten auswirken.


    Für Philipp Lienhardt, Analyst bei Julius Bär, sind Goldminenbetreiber aktuell in einer guten Verfassung: "Die Unternehmen haben sich entschuldet, die Bilanzen sind sehr stark und die Kosten bleiben bei ungefähr 1000 Dollar pro Unze stabil." Wenn Anleger davon ausgingen, dass der Goldpreis in den kommenden Monaten ansteige, seien Goldminenaktien sehr günstig bewertet, sagt Lienhardt gegenüber cash.ch.


    Für das Szenario eines steigenden Goldpreises sind diese Minenaktien und -ETF ein Kauf:


    Barrick Gold - Gut 50 Prozent Aufwärtspotenzial


    Der Aktienkurs des kanadischen Goldminenschürfers Barrick Gold hatte im September bei gut 30 Dollar den höchsten Stand seit 2013 erreicht. Seitdem sind die Aktien wegen des rückläufigen Goldpreises 34 Prozent auf gut 20 Dollar zurückgekommen.


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    Kursentwicklung der Barrick-Gold-Aktien seit Januar 2020 (Quelle: cash.ch).


    Barrick Gold ist mit einer Jahresförderung von 200 Tonnen Gold das grösste Goldbergbauunternehmen der Welt. Das Unternehmen beendete das Corona-Jahr mit null Nettoschulden und der freie Cashflow stieg 2020 auf einen Rekordwert von 3,4 Milliarden Dollar – immerhin 750 Millionen Dollar werden 2021 zusätzlich zu den Dividenden an die Aktionäre fliessen.


    Auch der aktuelle Goldpreis von 1704 Dollar pro Unze stellt kein Problem dar. Barrick Gold rechnet mit Produktionskosten von 970 bis 1020 Dollar pro Unze. Steigt der Goldpreis wieder auf 1900 Dollar, wird der dadurch generierte Umsatz den Aktionären zugutekommen.


    Der Goldminenbetreiber ist zudem mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 18 relativ günstig. Die von Bloomberg befragten Analysten empfehlen in der grossen Mehrheit einen Kauf der Aktie und sehen im Durchschnitt ein Aufwärtspotenzial von 48 Prozent.


    Sibanye-Stillwater - Südafrikanische Ambitionen


    Der in Südafrika beheimatete Minenbetreiber Sibanye-Stillwater fördert neben Gold auch Platin, Palladium und Rhodium. Dies ist auch der Grund, warum die Aktien nicht dem Goldkurs gefolgt, sondern seit Jahresbeginn um 16 Prozent angestiegen sind.


    Interessant ist ein Investment in Sibanye-Stillwater nicht nur wegen des breiten Fokus auf Edelmetalle, die Aktien sind mit einem KGV von 6 im Branchendurchschnitt klar unterbewertet. Kommt hinzu, dass Sibanye-Stillwater eine für Goldminenbetreiber sehr hohe Dividende von 4,8 Prozent auszahlt.


    Es bestehen auch Ambitionen: Das Management von Sibanye-Stillwater will durch grosse Akquisitionen wachsen und zu den Schwergewichten Barrick Gold und Newmont aufschliessen. Potenzielle Übernahmeziele sind die Goldminenbetreiber AngloGold Ashanti and Gold Fields. Von den neun von Bloomberg befragten Analysten haben acht ein "Buy"-Rating. Das durchschnittliche Aufwärtspotenzial beträgt 22 Prozent.


    Newmont - Defensives Schwergewicht


    Die Aktien des US-Goldminenbetreibers Newmont aus Denver hatten im August den höchsten Stand seit 2011 erreicht und sind seither 7 Prozent zurückgekommen. Dieser eher geringfügige Rückgang ist auch dem Umstand geschuldet, dass sich das Operationsgebiet hauptsächlich über das politisch stabile Nordamerika erstreckt. Es ist kein Risikoabschlag wie bei südafrikanischen Minenbetreibern im Kurs enthalten.


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    Kursentwicklung der Newmont-Aktien seit Januar 2020 (Quelle: cash.ch).


    Newmont zeichnet sich durch seine sehr vorsichtige und defensive Herangehensweise bei Akquisitionen aus. Die Kosten sollen tief gehalten werden. Das Management hat sich dem Ziel verschrieben, den anfallenden Gewinn prioritär an die Aktionäre auszuschütten – die Dividende beträgt aktuell 3,6 Prozent.


    Da die Aktien von Newmont nicht so stark unter dem Goldkursrückgang gelitten haben, steht das KGV bei 24. Die von Bloomberg befragten Analysten empfehlen mit einer grossen Mehrheit den Kauf der Aktien. Und das durchschnittliche Aufwärtspotenzial beträgt immer noch 20 Prozent.


    Goldminen-ETF


    Alternativ zu Einzelaktien gibt es die Möglichkeiten Goldminen-ETF zu erwerben: Der "iShares Gold Producers UCITS ETF" bietet Zugang zu Aktien der grössten börsennotierten Unternehmen, die in die Exploration und Förderung von Gold und verwandten Produkten weltweit involviert sind.


    Ebenso interessant ist das "UBS Solactive Global Pure Gold Miners UCITS ETF". Um in den Index aufgenommen zu werden, müssen mindestens 90 Prozent des Unternehmensumsatz mit Gold-Mining Aktivitäten erwirtschaftet werden.

    Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

  • Lonza oder Gold/Silber

    Was würdet ihr empfehlen Lonza Papiere oder wahres Gold/Silber?


    Was wohl gegen Lonza Neu/Alt spricht sind finanziell wohl die Kosten zur Sanierung der Deponie Gamsen.Kostenpunkt zwischen 3-5 Milliarden.


    und moralisch wie finanziell die Agend Orange Produktion während des Vietnamkrieges wo heute noch Leute verrecken und missgebildet geboren werden.


    Wo soll ich mit meinen kleinen Fingern zulangen.

  • Goldpreis erholt sich weiter und erreicht höchsten Stand seit Ende Februar


    Der Goldpreis ist am Freitag gestiegen und hat damit die Erholung der vergangenen Handelstage fortgesetzt.


    16.04.2021 12:31


    Gegen Mittag stieg der Preis an der Börse in London bis auf 1772 US-Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) und damit auf den höchsten Stand seit Ende Februar. Der Goldpreis konnte damit an die kräftigen Kursgewinne vom Donnerstag anknüpfen. Am Montag war der Preis für das Edelmetall noch deutlich tiefer bei etwa 1740 Dollar in die Handelswoche gestartet. In Euro gerechnet wurde die Feinunze zuletzt bei 1478 Euro gehandelt.


    Im Verlauf von etwa zwei Wochen konnte der Goldpreis in Dollar mehr als fünf Prozent zulegen und sich damit ein Stück weit von der jüngsten Talfahrt erholen. Im März war der Preis für das Edelmetall noch bis auf 1676 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit dem vergangenen Sommer. Unter anderem hatte ein starker Anstieg der Renditen für Staatsanleihen der USA den Goldpreis belastet.


    Zuletzt sind die Kapitalmarktzinsen aber wieder deutlich gefallen. US-Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren wurden kurz vor dem Wochenende mit einer Rendite von 1,57 Prozent gehandelt. Zum Vergleich: Im März lag die Rendite noch bei 1,74 Prozent. Die hohe Rendite hatte die Nachfrage nach US-Anleihen gestärkt, während viele Anleger im März einen Bogen um Gold gemacht hatten.


    Neben den niedrigeren Renditen für US-Anleihen wird der Goldpreis nach Einschätzung des Händlers Alexander Zumpfe vom Handelshaus Heraeus aber auch durch die jüngste Kursentwicklung des Dollar gestützt. Die amerikanische Währung hat zuletzt an Wert verloren, was das in Dollar gehandelte Gold in Ländern ausserhalb des Dollarraums günstiger macht und die Nachfrage stärkt.


    Ausserdem verwies Zumpfe auf die steigenden Verbraucherpreise. In der Eurozone und in den USA sind die Inflationsraten zuletzt deutlich gestiegen. Mit gewaltigen Konjunkturprogrammen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und einer weiter extrem lockeren Geldpolitik sind darüber hinaus die Inflationserwartungen an den Finanzmärkten gestiegen. Das stützt den Preis für Gold, weil das Edelmetall von einigen Anlegern auch als Inflationsschutz geschätzt wird.


    (AWP)

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  • Barrick Gold (GOLD) Dividendenzahlung + CEO

    Barrick Gold (GOLD) wird den Aktien-Inhabern per 28. Mai 2021 (nach Börsenschluss) eine Dividendenzahlung von insgesamt $0,23/Aktie überweisen (Überweisung am 15. Juni 2021):


    Barrick Gold Corporation - Barrick Announces First $250 Million Return of Capital Tranche in Addition to a $0.09 Per Share Quarterly Dividend


    Die gestrigen Q1-Zahlen waren ziemlich stark und haben die Analysten überzeugt (vgl. auch das Interview mit dem CEO Mark Bristow, mit welchem er die Investoren-Gemeinde zu Geduld und Geschlossenheit aufruft):


    Barrick’s Bristow criticises resurgence of market-plaguing short-termism (miningweekly.com)


    Und der Goldpreis legt schon mal kräftig zu (Goldminen-Aktien profitieren mit einem Hebel auf den Goldpreis, zzgl. überproportional anziehendem Free Cash-Flow)....................

  • Goldpreis + Barrick Gold (GOLD)

    Der Goldpreis legt - nach dem klassichen Chart-Doppel-Boden und den heutigen US-Arbeitsmarktzahlen - wieder zu und festigt den Aufwärtstrend. Die aufkommende Inflation (post Covid-19) zusammen mit den Plänen von US-Präsident Biden zur Steuererhöhung für Reiche und Unternehmen (Gold + Goldbarren im Bankschliessfach als sichere Häfen) dürften den Goldpreis weiter stützen. Ein Übertreffen des August-2020-Hochs beim Goldpreis in den kommenden Monaten würde mich nicht überraschen.


    Barrick Gold (GOLD) - der weltweit zweigrösste Goldproduzent - scheint ebenfalls bereit für die Fortsetzung des gestern begonnenen Ausbruchs:


    GOLD 23.55 1.30 5.84% : Barrick Gold Corporation - Yahoo Finance


    Durchschnittliches Analysten-Kursziel für Barrick Gold (GOLD) aktuell bei $29,60 (zzgl. den vierteljährlichen Dividenden - nächstes Mal per 28.05.2021)................

  • Goldpreis steigt auf Dreimonatshoch


    Steigende Inflationserwartungen und neue Unsicherheit über den Fortgang der Corona-Pandemie haben den Goldpreis auf einen dreimonatigen Höchststand getrieben. Am Montag kostete eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des Edelmetalls bis zu 1855 US-Dollar und damit so viel wie letztmalig Mitte Februar. Ende März hatte eine Feinunze noch etwa 180 Dollar weniger gekostet. Seither zeigt der Trend nach oben.


    17.05.2021 10:15


    Fachleute führen die Entwicklung zum einen auf steigende Inflationserwartungen insbesondere in den USA zurück. Dort waren Inflationsdaten in der vergangenen Woche wesentlich höher ausgefallen als erwartet. Da die US-Notenbank Fed nach wie vor signalisiert, auf den Preisschub geldpolitisch nicht reagieren zu wollen, scheinen einige Anleger zu Gold als klassischer Inflationsabsicherung zu greifen.


    Hinzu kommen Ungewissheiten in der Corona-Krise. Zwar hat sich die Lage in den USA und Europa spürbar entspannt. In Teilen Asiens jedoch gibt es gegensätzliche Entwicklungen. Mit regionalen Corona-Ausbrüchen haben etwa Singapur und Taiwan zu kämpfen. Gold gilt vielen Anlegern auch als Absicherung in ungewissen Zeiten./bgf/jha/


    (AWP)

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  • Goldpreis setzt Höhenflug fort - über 1900 US-Dollar


    Der Goldpreis-Aufschwung geht weiter. Am Mittwoch stieg der Preis für eine Feinunze bis auf 1910,27 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Anfang Januar.


    26.05.2021 11:02


    In der Nacht auf Mittwoch war er erstmals seit Beginn des Jahres über die Marke von 1900 Dollar zurückgekehrt. Seit einiger Zeit liefern der schwächere US-Dollar sowie Inflationssorgen bei gleichzeitig wenig veränderter Aussicht auf eine weiterhin sehr lockere Geldpolitik der Notenbanken dem Edelmetall Rückenwind.


    Der Goldpreis bewegt sich damit seit April wieder in Richtung des Rekordhochs, das im vergangenen Sommer bei 2075 Dollar erreicht worden war. Am Markt wurde unter anderem auf einen Rückgang der Renditen von Staatsanleihen verwiesen, der die Anlage in Gold attraktiver macht.


    Aus jüngsten Äusserungen von Notenbanker der USA und der Eurozone geht hervor, dass vorerst nicht mit einer weniger grosszügigen Geldpolitik zu rechnen ist. Die Aussicht auf weitere Anleihekäufe durch die Notenbanken stützt die Kurse und sorgt im Gegenzug für einen Rückgang der Renditen. Der zuletzt deutliche Anstieg der Inflation wird von den Währungshüter als nur vorübergehend angesehen.


    Nach Einschätzung von Beobachtern wurde der starke Anstieg der Inflation in den USA im April an den Finanzmärkten allerdings als "Schock" wahrgenommen, der nachwirke. In der grössten Volkswirtschaft der Welt war die Inflationsrate überraschend stark auf 4,2 Prozent gestiegen. "Gestiegene Inflationsrisiken unterstützen derzeit den Goldpreis", kommentierte Edelmetallhändler Alexander Zumpfe vom Handelshaus Heraeus das Marktgeschehen.


    Darüber hinaus wird der Goldpreis auch von einer Dollar-Schwäche gestützt. Wenn der US-Dollar an Wert verliert, wird das in Dollar gehandelte Edelmetall auf dem Weltmarkt günstiger. Dies verstärkt die Nachfrage und sorgt für einen steigenden Goldpreis.


    "Der Goldpreis befindet sich seit etwa zwei Wochen in einem Aufwärtstrend", sagte Zumpfe. Seiner Einschätzung nach ist ein weiterer Anstieg im momentanen Umfeld nicht auszuschliessen.


    (AWP)

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  • Grosse Nachfrage treibt Goldbestand bei Deutscher Börse auf Rekordhoch


    Die zuletzt stark anziehende Nachfrage nach Gold hat die für Anleger verwahrten Bestände des Edelmetalls bei der Deutschen Börse innerhalb kurzer Zeit auf ein Rekordhoch getrieben.


    28.05.2021 12:36


    232 Tonnen Gold lagern derzeit in den Tresoren des Unternehmens in Frankfurt, wie die Börse am Freitag mitteilte. Seit Jahresbeginn kamen demnach 15,1 Tonnen hinzu.


    Seit einiger Zeit stecken Investoren unter anderem wegen Sorgen vor einer weiter anziehenden Inflation wieder vermehrt Geld in Goldanlagen. Der Goldpreis kletterte auf den höchsten Stand seit Anfang Januar. "Durch den Anstieg der Inflation und ein attraktives Preisniveau im Vergleich zu anderen Rohstoffen haben Investoren den Sachwert Gold nun wiederentdeckt", berichtete Steffen Orben, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH, der Emittentin von Xetra-Gold. "Die Nachfrage nach Xetra-Gold hat stark angezogen, sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Investoren."


    Neues Gold kommt in den Beständen der Deutschen Börse immer dann hinzu, wenn Anleger die sogenannte Xetra-Gold-Anleihe erwerben. Für jeden Anteilschein wird ein Gramm des Edelmetalls hinterlegt. Aktuell haben diese Goldbestände einen Gesamtwert von 11,6 Milliarden Euro. Auch die Börse Stuttgart bietet ein börsengehandeltes Wertpapier auf Gold-Basis an ("Euwax Gold").


    (AWP)

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  • Saisonalität für Goldpreis beginnt im Juli

    Die Saisonalität (Seasonality) für Gold und Goldminen besagt, dass der Start des Monats Juli stets ein ausgezeichneter Einstiegs-Punkt ist:


    https://www.seasonax.com/resea…cks-strong-seasonal-phase


    Gold und Goldminenaktien treten in eine starke saisonale Phase ein


    Wenn Sie die Saisonalität von Gold verfolgt haben, werden Sie wissen, dass Gold typischerweise ab der Jahresmitte eine Rallye erlebt. Dieser Trend wird von der Schmucknachfrage angetrieben, die vor dem Weihnachtsgeschäft, der indischen Hochzeitssaison und dem chinesischen Neujahrsfest aufgrund von Vorabkäufen durch Juweliere ansteigt, was tendenziell einen Aufwärtsdruck auf die Preise ausübt.


    Doch wie sieht es mit dem saisonalen Trend bei Goldaktien aus? Da sich die Erträge der Goldproduzenten stark am Goldpreis orientieren, sollte hier ein Zusammenhang erkennbar sein.


    Gold-Saisonalität unter der Lupe


    Werfen wir zunächst einen Blick auf den saisonalen Chart von Gold. Im Gegensatz zu einem Standardpreis-Chart zeigt der Saisonalitäts-Chart den Preisverlauf von Gold im Laufe eines Kalenderjahres gemittelt über mehrere Jahre. In diesem Fall wurde der Durchschnitt der letzten 24 Jahre berechnet. Die horizontale Achse zeigt die Jahreszeit, die vertikale Achse stellt die Preisinformation dar (indexiert auf 100).


    Goldpreis in USD, saisonaler Verlauf über die letzten 24 Jahre


    Gold - 24 Jahre saisonales Diagramm


    Der Goldpreis steigt tendenziell ab Mitte des Jahres.


    Wie der Chart verdeutlicht, gibt es ein saisonales Zwischentief am 07. Juli, das den formalen Beginn der saisonal starken Phase im Gold markiert. Kurzzeitig unterbrochen von einer etwas schwächeren Phase von Mitte Oktober bis Mitte Dezember, endet diese am 24. Februar des Folgejahres. Im Gegensatz dazu verliert der Goldpreis von Ende Februar bis Anfang Juli tendenziell an Boden.


    Die beiden stärksten saisonalen Vorstöße habe ich mit Pfeilen hervorgehoben. Der eine Vorstoß dauert von Ende Juli bis Anfang Oktober (Pfeil in der Mitte des Charts) - und dieser günstige saisonale Trend für Gold beginnt recht bald!


    Der andere dauert von Mitte Dezember (kleiner Pfeil rechts im Chart) bis Ende Februar des Folgejahres (Pfeil links im Chart).


    Vergleich mit der Saisonalität von Goldminenaktien


    Sie fragen sich vielleicht, warum ich gerade einen 24-Jahres-Saisonalitäts-Chart von Gold gewählt habe. Der Grund ist, dass der Goldminenindex HUI (NYSE Arca Gold Bugs Index) im Jahr 1996 beginnt. Dieses Startdatum ermöglicht also einen möglichst langen Vergleich zwischen den saisonalen Trends von Gold und dem Goldaktienindex.


    Betrachten wir dazu den nächsten Chart, der die saisonalen Verläufe von Gold und Goldminenaktien vergleicht. Der blaue Bereich zeigt wieder den 24-jährigen saisonalen Verlauf des Goldpreises (Hinweis: die vertikale Skala weicht von der des vorherigen Charts ab). Die rote Linie stellt das saisonale Muster des HUI-Goldaktienindex dar.


    Goldpreis in USD (blau), HUI-Goldaktienindex (rot), saisonale Muster über die letzten 24 Jahre


    Eine feste Goldsaison stützt auch die Goldminenaktien!


    Betrachten wir zunächst die beiden günstigen Phasen. Die aktuell beginnende Phase von Ende Juli bis Anfang Oktober spiegelt sich auch in der roten Linie wider, die das saisonale Muster der Goldaktien darstellt - auch deren Kurse steigen (Pfeil in der Mitte des Charts).


    Das Gleiche gilt für die Phase von Mitte Dezember (kleiner Pfeil rechts im Chart) bis Ende Februar des Folgejahres (Pfeil links im Chart). Wie Gold selbst, sind auch die Goldaktien in diesem Zeitraum saisonal stark.


    Eine Trendwende findet in Phasen statt, die auch für Gold problematisch sind. In der langen Zeitspanne von Ende Februar bis Anfang Juli, in der Gold saisonal etwas schwächer ist, fällt auch der Goldminenindex (blauer Pfeil links).


    Die kurze Phase von Mitte Oktober bis Mitte Dezember ist eine besonders schwierige Zeit für Goldaktien. Gold schwächelt saisonal kaum, aber die Minenaktien neigen zu deutlichen Verlusten. Dies ist vor allem auf die anhaltende Schwäche der Goldminenaktien in den späten 1990er Jahren zurückzuführen.


    Fundamentale Treiber sind für die saisonalen Muster bei Goldminenaktien und anderen Aktien verantwortlich!


    Wie oben zu sehen ist, wirkt sich eine starke saisonale Phase für Gold auch positiv auf die Entwicklung der Goldaktienkurse aus. Steigende Goldpreise beflügeln die Fantasie der Anleger hinsichtlich der Gewinne im Goldminensektor. Fehlen diese Hoffnungen auf Gewinnaussichten, kommt es jedoch zu teilweise deutlichen saisonalen Kursrückgängen bei Goldaktien.


    Für einzelne saisonale Muster in den Aktienkursen kann es viele Gründe geben. Heute wurde gezeigt, wie die starke saisonale Phase des geförderten Rohstoffs Gold den saisonalen Kursverlauf der Aktien von Goldproduzenten beeinflusst.


    Natürlich gibt es auch in anderen Branchen unternehmensspezifische Treiber, die sich saisonal positiv auf die Gewinnerwartungen und damit auf die Aktienkurse auswirken. Das können Messen sein, auf die regelmäßig ein Anstieg der Auftragseingänge folgt, oder im Falle von Agrarunternehmen große Absatzmengen vor der Pflanzsaison - und vieles mehr. Es gibt also sehr viel mehr saisonale Muster in einzelnen Aktienkursen. Das können Messen sein, auf die regelmäßig ein Anstieg der Auftragseingänge folgt, oder im Falle von Agrarunternehmen große Absatzmengen vor der Pflanzsaison - und vieles mehr. Es gibt also sehr viel mehr saisonale Muster in einzelnen Aktienkursen.

  • Kanada-Nationalfeiertag + Barrick (GOLD)

    Zur Feier des gestrigen kanadischen Nationalfeiertages (1. Juli) zeigt sich Barrick Gold (GOLD) stark:


    GOLD 20.86 0.28 1.36% : Barrick Gold Corporation - Yahoo Finance


    Die Saisonalität spricht Anfang Juli stets für steigende Notierungen für Gold und insbesondere Goldminen-Aktien mit einem Hebel auf den Goldpreis, zuzüglich vierteljährlichen Dividenden.


    Das zweite Quartal sollte stark ausfallen mit diesen Goldpreisen (Q2-Earnings in ca. 3-4 Wochen).........