• Gold

    Agent$mith wrote:

    Quote


    Hab ich meine Rechnung richtig angestellt wenn ich darauf gekommen bin, dass die USA mit ihren 8000t Gold etwa 12/14 ihrer Staats-Schulden zahlen könnten?


    Wenn dem so ist, sehen die Schulden in Gold zum Kurs von 1500$ erheblich schlimmer aus als in wertlosem Dollar :lol:




    Wenn wir mal voraussetzen, dass die USA die ausgewiesenen 8000t wirklich besitzen und nicht verkauft oder verliehen haben, dann haben diese 8000t derzeit einen Wert von knapp 15 Billionen Dollar.


    Das entspricht in etwa den Staatsschulden. Aber was ist mit den Schulden von Privaten, Unternehmen, Gemeinden, Pensionskassen, MediCare und MedicAid?


    Alles in allem liegen die US-Schulden bei rund 60 Billionen. Da wäre das Gold zum jetzigen Zeitpunkt ein Tropfen auf den heissen Stein.

    Schlimmer noch: Danach hätten die Amis kein Gold mehr!




    Die aus Sicht der Amis bessere und deshalb plausiblere Variante: Die Amis bezahlen all ihre Schulden. Das ist ja kein Problem, denn die Schulden lauten in Dollar und der kann beliebig gedruckt werden.

    Warum also nicht einfach mal eine Billiarde Dollars drucken und den Chinesen ihre 3 Billionen in Bar in die Hand drücken? Natürlich könnten sich die Chinesen mit diesen Dollars nicht mehr viel kaufen. Aber who cares? Das nennt sich in der Fachsprache "beggar your neighbour".


    Also weiter: Dollars drucken, Schulden bezahlen, dann Währungsreform und schuldenfrei mit guter neuer Währung von vorne beginnen.

  • Gold

    Sallatunturi wrote:

    Quote
    bäri

    Will ja deinen Chart nicht verhunzen, aber der blaue Balken könnte auch in die andere Richtung gehen, aber hast wahrscheinlich nicht genug Platz gehabt.


    Ab jetzt gibt's für jegliche ausfällige Bemerkung dieser Art ein Straf-Bier beim Goldbug-Treff :twisted:


    ;)

  • Gold

    MF

    Quote:

    Quote
    Soros hat Gold auf dem Future geshortet, in den Medien gross angekündigt, dass er Gold verkauft, gewartet bis die Preise gefallen sind und dann physisch nachgelegt.

    Der alte Fuchs


    Nach meinem kleinen Wissen ist aber nicht Soros "Der alte Fuchs", sondern seine Fundmanager.

    Soros kann Märkte gut lesen, aber er hat einen noch viel besseren Skill zukünftige erfolgreiche Fundmanager irgendwo auf der Welt aufzuspüren und sie an sich zu binden. Und deshalb ist er so erfolgreich mit den meisten seiner Funds

  • Re: Eine Frage noch????

    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Wenn Du aber - wie jetzt - beobachtest, dass praktisch alle Rohstoffe von Aluminium bis Zypressenholz im Preis steigen, dann muss Du Dich schon fragen, ob es nicht vielleicht doch die Währung ist, die an Wert verliert.


    Ich weiss auf was Du hinaus willst.


    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Richtig: Die werden steigen. Aber nicht, wegen Angebotsverknappung oder grösserer Nachfrage oder anderer Produkte sondern rein, weil nun mehr Geld derselben Menge an Gütern nachjagt.


    Mehr Geld = Waren, Geldverhältnis auseinander = steigende Preise


    Ist das nicht einfach ein Erklärungsversuch, weil es so schön aufgeht und man über dieses Instrument alle am Schopf packen kann. Eine super Werkzeug für diejenigen die es in der Hand haben. Du machst Dir so viel Geld wie Du willst und nimmst zugleich mehr ein, weil dir indirekt hunderte Firmen gehören die nun mehr Kohle rauslösen können dank steigender Preise und zugleich kannst Du noch Währungsprofite machen, je nach dem wo Du die Ware verkaufst, produzierst, etc.


    Das ist doch einfach verrückt, und alle halten sich daran. Ist es nicht ein Selbstläufer, den wir so machen, oder kommt es wirklich so raus?


    Öl als Beispiel, wieso steigt das, es hat mehr als genug davon bis wir neue Technologien haben und trotzdem ist so ein Hype darauf. Jetzt könnte man sagen, ja wir haben mehr Geld, also die Währung hat weniger Wert, also wir müssen mit den Preisen rauf, damit wir im Ausland unsere Kaufkraft erhalten können. Also in anderen Währungsräumen. Um es mal verinfacht zu sagen: Man könnte sich auch sagen, ich bin nur in den Ferien im Ausland, sonst zu Hause, und sonst auf Geschäftsreise mal nicht im eigenen Land, ich lasse die Preise sein wie sie sind und heitze nicht noch zusätzlich die Inflation an. Also macht nun die Inflation die Preise oder die Ökonomen, die auf Grund der volkswirtschtlichen Theorie, Erkenntnis dem Unternehmen eine Massnahme vorschlagen, die am Schluss alles nur schlimmer macht und diesen Zyklus in Bewegung setzt.


    Weisst Du was ich meine. Es kommt mir vor wie ein Rennbahn, organisiert um zu scheitern.


    MarcusFabian wrote:


    Ok, verstehe ich.


    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Zum beispiel in dem PDF, das ich in meiner Signatur verlinkt habe!


    Da hast Du vollkommen recht :)


    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Die nächste Phase lautet Währungsreform und somit die Vernichtung eines Grossteils (90%+) von Vermögen und Schulden. Über diese Phase wird Dich Gold retten.

    Danach beginnt das Spiel von vorne, mit einer neuen Währung und genau dann ist der Punkt erreicht, sich von Gold zu trennen. Vorher aber nicht.


    Das will ich noch nicht wirklich glauben in meinem Kopf, also das Gold besser abschneidet als der Euro, Dollar, etc., das glaube ich, aber ob alle anderen Währungen davon betroffen sind. Ich weiss nicht, da verstehe ich einfach zuwenig von Währungen. Du hast das in einem Posting vorher ja schon schön beschrieben, was mit dem einführen eines Goldstandarts in der USA passieren könne. Wenn Sie das machen, dann sollte man dann aber definitiv den Angriff aussprechen und die Arsch.....gesicher, mal richtig verlümmeln.


    Zuerst verarschen Sie uns mit Ihrer Masslosigkeit und am Schluss binden sie uns wieder den Standart auf die Nase, dann streiche ich diese Idioten von meiner Landkarte.




    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Ähhhh: Wurde mehr gekauft/verkauft oder wurden nur höhere Preise dafür bezahlt?



    Gebe mich geschlagen :)




    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Auch die Währung ist ein Gut, das durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Steigt das Angebot an Geld, musst Du mehr davon für die Kartoffeln ausgeben.

    Das bedeutet aber eben nicht, dass die Nachfrage nach Kartoffeln gestiegen ist!


    Das stimmt.

    Was aber noch in meinem Kopf rumspringt ist:

    Steigt das Angebot an Geld, musst Du mehr davon für die Kartoffeln ausgeben. Ist das so, oder macht man das einfach so, weil es die wissenschaftliche Grundlagenforschung, die Theorie so sagt. Legen wir uns selber rein? Ich verliere diesen Eindruck einfach nicht ganz aus meinem Kopf. Müssen die Preise steigen oder machen wir das einfach? Wenn wir ja wissen das dies nicht gut ist, dann lassen wir doch die Preise stehen und haben einfach mehr Geldmenge.


    Deinem Gedanken kann ich natürlich bestens folgen, und das wird nach wissenschftlicher Lehre so sein, dennoch wirkt es wie ein Spielchen, das mit viel Absicht geführt wird.


    Wenn ich an die Amis denke, dann kommt mir folgendes in den Sinn:

    Zuerst mache ich in jedem Land eine Militärbasis, damit kann ich Waffen, Drogen und anderes das nicht über den Zoll kommt transportieren. Dann mache ich eine gefügige Zentralbank, die mir immer Geld gibt, auch auf ein lausiges Versprechen hin, das Geld zurückzugeben. Ich kopple die Währung vom Standart ab und zwinge über den IWF alle anderen auch dazu.Dann Lebe ich wie Gott auf Erden, bis es kritisch wird und das ganze abzurutschen droht. Daraufhin ich mich über Inflatoion entschulden lasse, so das die Währungsreform am Schluss von allen gewünscht wird, weil sie auch in der Scheisse sitzen und ich mit gutem Gewissen wieder den Goldstandart einführen kann. Denn mit meinen Goldreserven sieht es ja gar nicht so schlecht aus und stehe wieder geputzt und munter in der Landschaft, während dem alle anderen meinen Dreck entsorgt haben, dies über Jahre.

    GGGGGrrrrr, ich könnte diese Typen.


    Es wirkt wie ein Spiel und die Wissenschaftler liefern die Theorie dazu, anstatt nach Verhaltesnkodexen zu forschen, die dann als Grundlage für eine möglichst nachhaltige Wirtschaft dienen. Es kann ja nie ganz aufgehen, dass ist einfach unmöglich, aber wir können viel näher an Gerechtigkeit kommen als wir dies im aktuellen Umfeld sind. Unsere Politiker sind eben auch nur Vergewaltiger, Folterer und eine Club der sich dem organisierten Verbrechen angeschlossen hat. Natürlich nicht alle, aber diejenigen die am Schluss Macht und Einfluss haben sind also nicht ganz ohne.

  • Gold

    MarcusFabian wrote:

    Quote


    * Die USA, befreit von allen Schulden und mit goldgedeckter Währung werden nun der attraktivste Markt der Welt. Alles macht rechtsum-kehrt und rennt nach Amerika.


    Sorry aber da glaube ich einfach nicht... Nach dem Einbruch von Argentinien oder Island wollten die Leute nichts davon wissen erneut zu investieren (Auch wenn Island das beste gemacht hat und nun reinen Tisch hat). Der Schock bleibt in den Knochen und es braucht vieeeeeeel Zeit um das Vertrauen zurück zu bekomme! *wink*

  • Gold

    sgrauso wrote:

    Quote

    MarcusFabian wrote:


    Sorry aber da glaube ich einfach nicht... Nach dem Einbruch von Argentinien oder Island wollten die Leute nichts davon wissen erneut zu investieren (Auch wenn Island das beste gemacht hat und nun reinen Tisch hat). Der Schock bleibt in den Knochen und es braucht vieeeeeeel Zeit um das Vertrauen zurück zu bekomme! *wink*


    Da hat der MF leider recht, wenn die eine goldgebundene Währung herrichten würden, dann wären wir voll die Affen im Umzug und die hätten trotz schlechter Manieren, die Nase vorn.


    Das habe ich mir bis heute noch nie überlegt, aber das wäre voll der Hammer und es ist Ihnen zuzutrauen.

  • Gold

    800-Millionen-Euro-Schatz


    US-Starinvestor Soros stößt Goldvorräte ab


    Hat der Goldpreis seine Hochzeiten hinter sich? Wenn es nach George Soros geht, offenbar schon. Der legendäre US-Starinvestor hat in den vergangenen Monaten Goldbestände im Wert von 800 Millionen Euro verkauft. Spekulanten ziehen nun nach.


    George Soros hatte bei seinen Finanzdeals schon sehr oft einen guten Riecher - und auch jetzt könnte der Multimilliardär wieder richtigliegen. Der Hedgefonds LLC des berühmten US-Investors hat nach Angaben der Finanznachrichtenagentur Bloomberg im ersten Vierteljahr 99 Prozent seiner gesamten Goldbestände verkauft - und damit ein starkes Signal für das Ende der Hochpreisära des Edelmetalls gesetzt.




    """"""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""




    Meine Ansichten:


    Die Frage der Fragen die sich hier stellt hat er Papiergold abgestossen oder Barren?


    Bei Ersterem wäre die Sachlage klar er würde von einem baldigen Kollaps in Papierwährungen und alle Pseudopapierzockertiteln (ETF's und Co) ausgehen.




    Falls er jedoch echte sphysisch Gold abgestossen hat wäre dies ein deutliches Warnsignal.


    Ich tendiere eher zur 1. Variante also Gold in Papierformat.


    Falls jedoch die 2 Variante stimmen sollte ist höchste Vorsicht geboten.Soros ist ein Insider und hat Informationen die wir Normalos nie bekommen würden.




    Die Frage aller Frage :


    Papiergold oder physisches Gold?

    querschuesse.de

  • Gold

    Die meisten Hedgefunds von Soros sind ausgerichtet auf Performance und nicht Besitzstandswahrung. Und die Investments müssen hochliquide sein um jederzeit Ein-/ Auszusteigen, da liegt der Punkt. Ob er nun Gold via i-shares, Physisch oder Metallkonto kauft/verkauft spielt eine untergeordnete Rolle.


    Er lässt aber dann seine Engagements so "durchsickern" wie es für den Preis am besten ist. *wink*


    Eventuell hat er auch doppelt so viel verkauft, um 2x garnieren zu können. (d.h. er deckt dann die shorts wieder unten, und die wären bereits schön im plus)


    Immer nach dem Motto: Nicht jede Nachricht widerspiegelt die ganze Wahrheit




    RPH

    Wir sind nun an der Kill-Zone 1479 angelangt (Munition ist immer noch im Trockenen *wink* )

  • Gold

    von Christian Zoller

    Dienstag 17.05.2011, 11:39 Uhr New York (BoerseGo.de) - Der US-Investor George Soros hat seinen Anteil an dem Fonds SPDR Gold Trust (GLD) um 4,70 Millionen Anteile auf nunmehr 49.400 Anteile reduziert. Mit dem Stichtag 31. März 2011 wurde die Position mit 6,90 Millionen Dollar bewertet. Zudem senkte Soros seinen Anteil in dem Minenbetreiber NovaGold Resources um 9,40 Millionen Aktien. Der Anteil hatte am 31. März einen Wert von 45,50 Millionen Dollar. Dies geht aus einer Mitteilung hervor, die Soros bei der Securities and Exchange Commission am späten Montagabend einreichte.


    Soros war einer mehrerer großer Investoren die in den vergangenen zwei Jahren große Positionen bei Gold, Silber und anderen Metallen aufgebaut hatten. Anfang des Monats berichtete das „Wall Street Journal“ jedoch, dass Soros und auch andere große Gold-Spekulanten ihre Positionen in Gold und anderen Wertmetallen wieder reduzieren.


    Die Positionen wurden ursprünglich eingegangen, um einen Schutz gegen eine mögliche Deflation oder einen nachhaltigen Rückgang der Verbraucherpreise zu gewährleisten. Jedoch ist der 28 Milliarden Dollar schwere Soros-Fonds nun der Ansicht, dass es unwahrscheinlich ist, dass diese Bedingungen eintreten. Dies berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.


    Nur Papier :lol:

  • Re: Eine Frage noch????

    siddhi wrote:

    Quote
    Also macht nun die Inflation die Preise oder die Ökonomen, die auf Grund der volkswirtschtlichen Theorie, Erkenntnis dem Unternehmen eine Massnahme vorschlagen, die am Schluss alles nur schlimmer macht und diesen Zyklus in Bewegung setzt.


    Ich finde es hilfreich, Extrembeispiele zu suchen:


    Von 1785-1861 gab es in den USA Goldstandard und somit Null Inflation. Dennoch gab es auch Preisschwankungen. Z.B. durch die Menge der Ernte, Angebot und Nachfrage etc. Aber unter dem Strich blieben die Preise während dieser 76 Jahre konstant.

    Damit wäre übrigens auch der Beweis erbracht, dass ein Wirtschaftswachstum auch ohne Inflation funktioniert. Schliesslich wurde in dieser Periode die Eisenbahn gebaut, das Land kolonialisiert, Städte und Fabriken gebaut etc.


    Das andere Extrembeispiel ist Simbabwe. Da sind die Preise ausschliesslich wegen der Explosion der Geldmenge gestiegen.


    Hier und jetzt dürften wir eine Mischung aus beidem haben.




    siddhi wrote:

    Quote


    ... aber ob alle anderen Währungen davon betroffen sind. Ich weiss nicht, da verstehe ich einfach zuwenig von Währungen.


    http://www.cash.ch/node/4144




    siddhi wrote:

    Quote


    Zuerst verarschen Sie uns mit Ihrer Masslosigkeit und am Schluss binden sie uns wieder den Standart auf die Nase, dann streiche ich diese Idioten von meiner Landkarte.


    Stimmt. Die Amis machen es - aus ihrer Sicht - schon richtig: Sie bedrucken wertloses Papier, sorgen dafür, dass Erdöl nur gegen dieses Papier verkauft werden darf (Kissinger 1975), stellen somit sicher, dass die ganze Welt dieses Papier braucht und gegen Waren aller Art eintauscht.

    Somit kommen die Amis kostenlos zu Erdöl und allen anderen Rohstoffen und Produkten, die sie im Ausland einkaufen.

    Unter dem Strich kann man also sagen, das Handelsdefizit, dass die USA seit 1971 aufgebaut haben ist eine globale Steuer, die der Rest der Welt an die Amis entrichtet und damit unter anderem die ständigen Kriege mitfinanziert.

    Wir sprechen nicht von Pappenstiel sondern (gemäss BIZ) von 84% des Welt-Sparkapitals.


    Oder was meinst Du, warum die Amis in den letzten 40 Jahren so einen hohen Lebensstandard hatten? Etwa weil sie intelligenter und fleissiger waren als wir?


    Nun, nach einer Währungsreform werden die Amis sich insofern etwas einschränken müssen, als sie mit dem auskommen müssen, was sie selbst produzieren und eine ausgeglichene Handelsbilanz haben müssen. Aber bei dem Ressourcenreichtum der USA müsste das zu schaffen sein.



    siddhi wrote:

    Quote
    Müssen die Preise steigen oder machen wir das einfach? Wenn wir ja wissen das dies nicht gut ist, dann lassen wir doch die Preise stehen und haben einfach mehr Geldmenge.


    Es ist eine Vereinfachung, zu sagen: "Wenn die Geldmenge steigt, steigen die Preise."


    Exakter wäre es zu definieren, dass die Preise nur dann steigen, wenn das frisch gedruckte Geld auch in den Geldkreislauf gerät und dort nach Gütern sucht.


    Beispiel: Wenn der Staat einen Kredit über 10 Mrd. bei der SNB aufnimmt und diese 10 Mrd. irgendwo im Keller versteckt, passiert rein gar nichts mit den Preisen.


    Aber in der Regel ist es ja so, dass dieses Geld ausgegeben wird. Zeitverzögert führt Gelddruckerei deshalb immer zu höheren Preisen, wobei da 6-18 Monate vergehen können.

    Wir haben das ja hautnah miterlebt: Die grossen Rettungsaktionen starteten im März 2009 und seit August 2010 zieht nun die Teuerung an.


    Gegenargumente:

    In den Jahren nach 1879 (Bürgerkrieg) haben es die Amis tatsächlich geschafft, die Schulden aus dem Bürgerkrieg in Gold an ihre Bürger zurückzuzahlen und die temporäre Papierwährung (Green Back) wieder an Gold zu koppeln.

    Das heisst konkret: Inflation und steigende Preise während des Krieges, Deflation und sinkende Preise nach dem Krieg, bis das Vorkriegs-Niveau wieder erreicht war.


    Wenn die Schulden also noch tragbar sind, und die Regierung Manns genug, eine Rezession in Kauf zu nehmen, kann die Geldmenge auch wieder reduziert werden.

  • Gold

    sgrauso wrote:

    Quote
    Nach dem Einbruch von Argentinien oder Island wollten die Leute nichts davon wissen erneut zu investieren


    Hä???

    Island bekommt bereits heute wieder Kredit. Das Gedächtnis der Investoren ist sehr kurz und als schuldenfreies Land ist Island ausserordentlich attraktiv.

  • Gold

    MarcusFabian wrote:

    Quote

    Agent$mith wrote:




    Wenn wir mal voraussetzen, dass die USA die ausgewiesenen 8000t wirklich besitzen und nicht verkauft oder verliehen haben, dann haben diese 8000t derzeit einen Wert von knapp 15 Billionen Dollar.



    Oh Mann! Wo seid ihr denn zur Schule gegangen? *wink*

    8000t Gold haben einen Wert von ca. 400 Mia. Dollar.

    1kg = 50'000$

    1000kg = 1t = 50'000'000$

    8000t = 400'000'000'000$

  • Gold

    Yep, 400 Milliarden passen etwa. Das reicht nicht einmal um QE2 zu bezahlen :lol:


    1/3 der diesjährigen Neuverschuldung von 1.4 Billionen könnten sie damit begleichen 8)



    Nun eine Zahlenspielerei:


    14.3 (Billionen Schulden) / 0.4 (Wert des Goldes in Billionen) = 35.75


    Um ihre aktuellen Schulden mit den Goldreserven zu decken, müssten sie die den Dollar auf 1480$ x 35.75 = 52910$ die Unze abwerten.

    Hab ich richtig gerechnet?

  • Gold

    Flipper wrote:




    :oops: :oops: :oops:


    Korrekt. Ich Depp hab den Kilopreis mit der Anzahl Unzen multipliziert und komme entsprechend auf ein 35* so hohes Ergebnis.


    Danke für die Korrektur. ;)