• Gold

    Erwarte noch ein Aufbäumen diesen Monat auf min. 1560rum. Von welchem Level er diesen Angriff nimmt und zu welchem Zeitpunkt, I dont know yet (hab aber die Munition ready, berücksichtige aber die Levels und den Futureroll bevor ich Geld verbrate *wink* ).

    Den nicht zu vergessen

    Für die Juni contracte ist in 7 Tagen "decision day". Für den Roll ist noch 2 Wochen Zeit, und der wird normalerweise auf den August gerollt. Da hat es ne grosse Anzahl 1500er, dh. die Shorts wollen die Preise darunter halten.

    Zusätzlich shorts (sell delta call 1480 june) von den profs.

    onlymy1cents

  • Gold

    Silber


    Will ja die Silber-Bugs (gibts da auch ein Treffen :mrgreen: , mit Brot und Wasser) nicht erschrecken, aber der gestrige Verlauf war nicht das gelbe vom Ei.


    Der Upper vom Tag wurde am Abend wieder abverkauft. d.h. die Shorts sind immer noch in Aktion. Wichtiger Support sind die 32/34 und die Shorts wollen diese Marke in Angriff nehmen. Die Longs sind momentan noch dabei ihre Wunden zu lecken und deshalb passiv.

    Das Tief für diesen Monat sollten wir aber diese Woche sehen (event schon gesehen). Aber ein Einstieg unter diesen Voraussetzung braucht schon Mut und ein gutes MM/RM.


    onlymy1silvercents from a greenhorn *wink*

  • Gold

    tcpa wrote:

    Quote
    Bin gleicher Meinung wie MF betreffend der Inflation.

    Ich kann jedem folgendes Buch empfehlen:

    http://www.amazon.de/Wie-eine-…C3%A4chst/dp/3941493752#_


    In diesem Buch wird auf anschauliche Weise die Volkswirtschaft von Grund auf erklärt. *wink*


    Dank für den Vorschlag, schaue mal rein und wenn Du Lust und Laune hast, dann lies doch nochmals meinen Beitrag habe Ihn gerade eben reingestellt.


    Da erkläre ich nochmals was ich denn genau meine und habe MF's Fragen, Antworten nochmals aus meiner Sicht ausgeleuchtet.


    In der Definition kann ich MF absolut recht geben, dass Geldmengenausweitung mit Inflation zu tun hat.


    Finde die Diskussion echt spannend. Es ist einwenig wie mit Drogen, man bekäpft diese, weil sie süchtig machen könnten und stellt diese unter Strafe, dabei ist ja gar nicht die Droge das Problem, sondern der Mensch, der grundsätzlich die Sucht als Anlage in sich trägt. Nun müsste man ja eigentlich alle Enerige darauf verwenden, die Sucht zu thematiesieren, die Funktionsweise und so weiter. Stattdessen reden wir in der Öffentlichkeit über THC Gehalte, Kokain Reinheiten, etc., das Problem sind aber nicht die Drogen, die können wir auch nicht in den Griff bekommen, aber wir haben die Möglichkeit, den Menschen zu erklären, was Sucht ist, wie sie funktioniert, dass sie eine Anlage ist, sonst würden die Pornoseiten nicht funktionieren und niemand würde sich das im Internet anschauen. Also auch dort ist man per Definition am Falschen dran. Denn das Belohnungszentrum holt einem wieder an den PC.


    Ob wir bei der Inflation am falschen dran sind, keine Ahnung, ich versuche es herauszufinden, aber die Definition muss zwingen hinterfragt werden. Das gehört doch dazu, sonst übernehme ich einfach Theorien. Eine Theorie die die Weltwirtschaft nicht besser gemacht hat. Die aktuelle Welt Wirtschaftselite ist auf vielen Ebenen gescheitert. Eine absolute Katastrophe was sie unseren Kindern für einen Scheiss hinterlassen. Sie haben die Umwelt zerstört, ausgebeutet und vernichtet, dies alles unter dem Motto, frei Marktwirtschaft und Wohlstand.


    Welchen Wohlstand meine die eigentlich?


    Einen guten Tag, jetzt muss ich an die Arbeit

  • Gold

    MarcusFabian wrote:

    Quote


    Ich persönlich vertraue Gold mehr als dem Franken, weil ich davon ausgehe, dass es auch den Franken mit in die Tiefe reissen wird, wenn dereinst Dollar, Euro, Pfund (nicht zwingend in dieser Reihenfolge) kollabieren werden.


    Meine Befürchtung: Die erste Währung wird die anderen mitreissen und Papiergeld - egal welcher Farbe - wird gleichermassen mit in den Abgrund gerissen.


    Wenn EURO/USD & Co. Kollabieren geht die CHF Rackete erst richtig los! Es flüchten noch mehr Leute in den CHF :lol:

  • Re: Eine Frage noch????

    siddhi wrote:

    Quote
    mmhhhh, einen Preis kann man künstlich aufblähen, dass heisst man erhöht den Kaufdruck geziehlt, so dass ein gewisser Druck entsteht, es gibt eine Angebotsverknappung, die aber nicht real ist, sie wird gemacht.


    Das stimmt natürlich. Wenn jemand versucht, einen Markt zu "cornern" wie damals die Gebr. Hunt bei Silber oder die Chinesen mit Franz. Rotwein wie in Deinem Beispiel, dann steigt dort der Preis wegen der Verknappung nicht wegen der Geldmenge.

    Wenn Du aber - wie jetzt - beobachtest, dass praktisch alle Rohstoffe von Aluminium bis Zypressenholz im Preis steigen, dann muss Du Dich schon fragen, ob es nicht vielleicht doch die Währung ist, die an Wert verliert. Die Nachfrage nach Soja, Baumwolle oder Gold ist ja nicht wirklich seit Mitte letzten Jahres gestiegen. Also kann es wohl kaum an Nachfragesteigerung bzw. Angebotsverknappung liegen.





    siddhi wrote:

    Quote
    Wer macht die Preise auf dem Weltmarkt, die Zentralbanken? Wie sieht der Zyklus wirklich aus?


    Die Zentralbanken stellen nur das Geld zur Verfügung.


    Stell Dir vor es gibt einen Trödelmarkt, wo man viele lustige sinnlose Dinge kaufen kann. Um dort einkaufen zu können, brauchst Du Taler.

    Nun bekommt jeder Käufer von der ZB 100 Taler geliehen und wird auf Shopping-Tour gehen.

    Egal, wie wertvoll oder wertlos der Plunder ist, es keinen Preis geben, der über 100 Taler liegt.

    Nun stell Dir vor, die ZB gibt jedem 1000 Taler zum Shoppen. Gleiche Anzahl Käufer, gleiches Angebot aber zehnfache Geldmenge. Was passiert jetzt wohl mit den Preisen?

    Richtig: Die werden steigen. Aber nicht, wegen Angebotsverknappung oder grösserer Nachfrage oder anderer Produkte sondern rein, weil nun mehr Geld derselben Menge an Gütern nachjagt.




    siddhi wrote:

    Quote
    Geht man von der Auflösung des Goldstandarts in den USA aus, dann kann man sagen, es wird einfach endlos Geld produziert mit dem dann Güter gekauft werden können, die eigentlich nicht hätten nachgefragt werden können, da kein Geld dafür in der Kasse gewesen währe.


    Das ist der Punkt!

    Das beste Beispiel ist der US Immobilienmarkt. Wenn die Bevölkerung pro Jahr um 1% steigt, kann man in einem gesunden Markt auch davon ausgehen, dass 1% mehr Häuser gebaut werden.

    Wenn aber - wie 2000-2007 - auf einmal zu viel billiges Geld verfügbar ist und jeder Idiot meint, sich ein Haus (und ein zweites und ein drittes zu Spekulationszwecken) leisten zu müssen, kommt das dabei raus:


    [Blocked Image: http://www.cycleprooutlook.com/Charts/SP500/HousingForecast2025_1012.jpg]


    Eine Überproduktion am Bedarf vorbei, die jetzt entsprechend abgebaut werden muss.




    siddhi wrote:

    Quote
    Also die Amis machen Ihr Problem sicher selber und beeinflussen als Spekulant die Weltmärkte und deren Preise, was dann dazu führt, dass andere Länder die normal und anständig wirtschaften, plötzlich von höheren Preisen betroffen sind.


    Genau so ist es. Das nennt sich dann "importierte Inflation". Oder wie gerade parallel im SMI-Thread diskutiert wird: Die SNB ist gezwungen, den Franken abzuwerten, um die Parität zum Dollar mitzumachen, damit unsere Exportindustrie nicht leidet.

    Konsequenz ist aber auch, dass bei unsere Vermögenswerte (z.B. PK-Ersparnisse) gleichfalls entwertet werden. Somit zahlt die ganze Welt über schleichende Inflation und sinkende Kaufkraft für die Fehler der Schuldenstaaten.



    siddhi wrote:

    Quote
    Gold und Silber ist längst kein reiner Inflationsschutz mehr, also per Definition schon, sondern eine Anlageklasse die mit allen möglichen Mitteln verkauft und vermarktet wird.


    Kommt drauf an, ob Du Gold nur als Rohstoff betrachtest oder als Geld.

    Grundsätzlich hat jedes Gut einen inneren Wert, der sich aus seinen Produktionskosten ableiten lässt. Sinkt nämlich der Marktpreis unter die Produktionskosten, gehen Hersteller Pleite und das Angebot verknappt sich, bis der Preis wieder über den Produktionskosten ist. Die Produktionskosten bilden entsprechend einen Tiefstpreis, der nie nachhaltig unterschritten werden kann.


    Bei Gold schwanken die Produktionskosten ziemlich stark um die $500/oz (irgendwo zw. $300 bis $1000, je nach Gegend und Mine).


    Beim Dollar liegen die Produktionskosten bei 0.04 pro Geldschein. Buchgeld ist praktisch völlig gratis. Und es ist durch nichts gedeckt.


    Daraus ergibt sich, dass naturgemäss jeder Rohstoff, jedes Produkt einen Inflationsschutz darstellt.

    Gold kann Berni nicht drucken. Dollars schon.




    siddhi wrote:

    Quote
    ich versuche lediglich herauszufinden wo ich am meisten Geld machen kann und orientiere mich so gut es geht an den Zyklen, die uns die Weltwirtschaft und die Medien präsentieren, damit ich im Minimum Kapitalerhaltung betreibe. Ich laufe also dem Gewinn hinterher, der Geldmengenausweitung in meiner Kasse.


    Du hast da zwei verschiedene Anforderungen und musst Dich entscheiden:

    "Am meisten Geld machen" kannst Du mit höherem Risiko. Dann musst Du Dir aber den Kapitalerhalt abschminken.

    Kapitalerhalt hatte man bis vor kurzem durch Immobilien, Staatsanleihen und Gold. Staatsanleihen und Immobilien sind aus dem Rennen, gelten nicht mehr als "todsicher". Somit bleibt nur noch Gold. Und wenn der Run nach Gold erst mal einsetzt und auch grosse Investoren und zum Schluss die Kleinanleger da rein rennen, hast Du mit Gold nicht nur den Kapitalerhalt sondern auch noch real Geld gemacht.



    siddhi wrote:

    Quote
    Man kann ja per Definition nachlesen, was man kaufen muss in welchem Zyklus, das ganze ist also ziehmlich vorgegeben.


    Zum beispiel in dem PDF, das ich in meiner Signatur verlinkt habe!



    siddhi wrote:

    Quote
    Was mich aber immer sehr beschäftigt ist der Wechsel, der Schnitt, die Umwandlung in eine neue Phase, die sollte ja nicht verpasst werden. Und auch Gold und Silber werden wahrscheinlich nicht immer Top sein.


    Die nächste Phase lautet Währungsreform und somit die Vernichtung eines Grossteils (90%+) von Vermögen und Schulden. Über diese Phase wird Dich Gold retten.

    Danach beginnt das Spiel von vorne, mit einer neuen Währung und genau dann ist der Punkt erreicht, sich von Gold zu trennen. Vorher aber nicht.



    siddhi wrote:

    Quote

    MarcusFabian wrote:


    Das stimmt doch nicht, das mag die Theorie sein, aber die Wirtschaft läuft in Deutschland zum Beispiel hervorragend


    Wirklich???


    [Blocked Image: http://www.querschuesse.de/wp-content/uploads/2011/05/1a-450x343.jpg]


    [Blocked Image: http://www.querschuesse.de/wp-content/uploads/2011/05/1a1-450x351.jpg]


    siddhi wrote:

    Quote
    Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hat Deutschland das Vorkrisenniveau von Anfang 2008 wieder erreicht – weit früher als bislang angenommen.


    Ähhhh: Wurde mehr gekauft/verkauft oder wurden nur höhere Preise dafür bezahlt?




    siddhi wrote:

    Quote

    MarcusFabian wrote:


    Also Nachfrage kann man schaffen und manipulieren, somit entsteht ein Nachfrageüberhang,


    Auch die Währung ist ein Gut, das durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Steigt das Angebot an Geld, musst Du mehr davon für die Kartoffeln ausgeben.

    Das bedeutet aber eben nicht, dass die Nachfrage nach Kartoffeln gestiegen ist!

  • Gold

    Bugatti wrote:

    Quote
    aus heutigem Cash-Guru:

    Edelmetalle - Grossinvestor George Soros hat sich ganz von seinem Gold und seinen Goldholdings gelöst. "The Show is over…". :oops:


    Gab's doch schon mal vor etwa 1-2 Jahren:

    Soros hat Gold auf dem Future geshortet, in den Medien gross angekündigt, dass er Gold verkauft, gewartet bis die Preise gefallen sind und dann physisch nachgelegt. :D


    Der alte Fuchs :P

  • Gold

    sgrauso wrote:

    Quote


    Wenn EURO/USD & Co. Kollabieren geht die CHF Rackete erst richtig los! Es flüchten noch mehr Leute in den CHF :lol:




    Ist durchaus möglich. Allerdings nur sehr kurzfristig. Und was würde uns das nützen? Die Ausländer kaufen unsere schönen teuren Franken und geben uns dafür wertlose Dollars?




    Was hälst Du von folgendem Szenario: (Dollar kannst Du nachfolgend auch mit Euro oder Pfund ersetzen).


    * Dollar verliert rapide an Vertrauen. Alles flüchtet in die stabilen Währungen wie Franken, Malaysia Dollar, Aussi Dollar, Schwedische Kronen etc. und natürlich in Gold.

    Die Preise, die für diese Währungen in Dollar gezahlt werden müssen, steigen entsprechend enorm.


    * Die USA macht eine Währungsreform und benutzt die aktuell vorhandenen 8000t Zentralbankgold, um diesen neuen Dollar zu decken. Eine Golddeckung ist schon deshalb notwendig, um Vertrauen in die neue Währung zu schaffen.


    * Die USA, befreit von allen Schulden und mit goldgedeckter Währung werden nun der attraktivste Markt der Welt. Alles macht rechtsum-kehrt und rennt nach Amerika.


    * Der Dollar ist nun ein besseres "Produkt" als der Franken. Denn der Dollar ist gedeckt. Der Franken nicht. Die USA sind schuldenfrei. Die Schweiz nicht.

    Es käme also zu einem massiven Verkauf von Franken gegen Dollar.


    * In dieser Situation bliebe der Schweiz wohl nichts anderes übrig als auch den Franken wieder durch Gold zu decken. De facto wäre das eine neue Währung. Ob die Franken heisst oder anders, sei mal dahingestellt.


    * Was für die Schweiz gilt, gilt natürlich für alle Währungen: Eine Papierwährung hat keine Chance, mit einer Goldwährung zu konkurrieren. Also würden nach relativ kurzer Zeit alle Währungen wieder an Gold gekoppelt.


    * Länder, die kein Gold haben, binden ihre Währung dann einfach an eine gold-gedeckte Währung. Ähnlich wie nach Bretton Woods (1945-1971)


    * Verschwörungstheorie: Sind alle Währungen direkt oder indirekt durch Gold abgesichert, gibt es kaum noch Währungsschwankungen. Der Einführung einer neuen globalen Währung stünde dann nicht mehr viel im Weg.

  • Gold

    Bäri wrote:

    Quote
    Und die saisonalen Schwankungen (Die kennt der ganz bestimmt) werden ihm Recht geben. Im Juli hören wir dann wieder einen bullischen Soros *wink*


    Über eines sind wir uns sicher einig:

    Soros gibt seine Verkäufe erst bekannt, wenn sie abgeschlossen sind. Sollte er verkauft haben, dann also in die Höchstpreise von Ende April.


    Und entsprechend auch: Wenn er im Juni/Juli heimlich Gold kauft, wird er das erst im August bekannt geben, wenn er genügend eingedeckt ist.

  • Gold

    MarcusFabian wrote:

    Quote
    * Die USA ... benutzt die aktuell vorhandenen 8000t Zentralbankgold, ...

    * Die USA, befreit von allen Schulden ...


    Hab ich meine Rechnung richtig angestellt wenn ich darauf gekommen bin, dass die USA mit ihren 8000t Gold etwa 12/14 ihrer Staats-Schulden zahlen könnten?


    Wenn dem so ist, sehen die Schulden in Gold zum Kurs von 1500$ erheblich schlimmer aus als in wertlosem Dollar :lol:

    "Charttechnisch - What else?"

    Der Autor ist in den oben stehenden Werten investiert sonst würde er sich nicht dafür interessieren.

  • Gold

    Nur als kleiner Tip

    Wenn jemand der Ueberzeugung ist das Soros langfristig mit seinen Investments meistens richtig liegt, dann kann man seine Funds kaufen und laufenlassen. So easy *wink*

  • Gold

    Bäri wrote:

    Quote
    Die Lage spitzt sich zu beim Gold in CHF, könnte sich vielversprechend entwickeln im 2. Halbjahr.


    Ich seh das ähnlich und kaufe seit Monaten unter 42'000 kleine Mengen physisches zu. Gehen wir diesen Sommer nochmals gegen 41'000, dann gibt's mal wieder einen grösseren Posten!